CH383602A - Uberdachung mit Lichtraster - Google Patents

Uberdachung mit Lichtraster

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CH383602A
CH383602A CH8186859A CH8186859A CH383602A CH 383602 A CH383602 A CH 383602A CH 8186859 A CH8186859 A CH 8186859A CH 8186859 A CH8186859 A CH 8186859A CH 383602 A CH383602 A CH 383602A
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light grid
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CH8186859A
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Strub-Roessler Hermann
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Strub Roessler Hermann
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    • E04D13/03Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04B9/34Grid-like or open-work ceilings, e.g. lattice type box-like modules, acoustic baffles
    • E04B9/36Grid-like or open-work ceilings, e.g. lattice type box-like modules, acoustic baffles consisting of parallel slats
    • E04B9/366Grid-like or open-work ceilings, e.g. lattice type box-like modules, acoustic baffles consisting of parallel slats the principal plane of the slats being vertical

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Description


  Überdachung mit Lichtraster    Die Erfindung bezieht sich auf eine Überdachung  mit Lichtraster für den Einfall von Tageslicht, wel  cher Raster eine Vielzahl unbeweglich und zueinan  der parallel angeordneter     Lamellenstreifen    von gleich  mässiger Breite aufweist.  



  Bekanntlich ist bei weiträumigen Hallen, wie  Bahnsteighallen, Fabrikhallen, Lagerhäusern, Werk  statträumen und Konstruktionsbüros, oft eine Be  lichtung durch das Dach erforderlich, wobei jedoch  der Einfall von Sonnenstrahlen, insbesondere auf  Arbeitsplätze, Anzeigevorrichtungen usw. wegen der       Blend-    und Wärmewirkung meistens unerwünscht     ist.     Diesem Bedürfnis suchte man bisher, wenn     über-          baupt,    mit dem sogenannten     Sheddach    gerecht zu  werden, dessen     Lichteintrittsöffnungen    möglichst nur  Tageslicht ohne direkte Sonnenstrahlung, also gewis  sermassen schattenseitiges Tageslicht einlassen sollen.

    Nun ist aber das     Sheddach    von der Richtung der  Baufluchten weitgehend abhängig, weshalb es mit  seinen Tageslichtöffnungen dementsprechend bis zu  45  von der angestrebten, von der Sonnenstrahlung  aus dem höchsten Sonnenstand abgekehrten Front  abweichen kann und dann eine Sonneneinstrahlung  doch nur teilweise verhindert, so dass noch     zusätzliche     Abschirmungen erforderlich sind. Abgesehen davon  wirkt z. B. in überwiegend schattenseitig belichteten  Räumen das Tageslicht insbesondere bei Sonnen  schein kalt und daher oft sogar bedrückend und       leistungsmindernd.    Ferner wird der     Nordosthimmel     von der Abenddämmerung frühzeitiger erfasst als  der Südwesthimmel.

   Die Nachteile des vorwiegend  nur schattenseitiges Tageslicht einlassenden     Shed-          daches    gegenüber     sonnseitiges    und     Zenit-Tageslicht     einlassenden     überdachungsöffnungen    richten sich  nicht nur gegen das Wohlbefinden und die Leistungs  fähigkeit der Raumbenützer, sondern machen sich  auch in einem     verhältnismässig    grösseren Aufwand    für künstliche Beleuchtung und     Beheizung    geltend.

    Die     der_    Gegenstand der     Erfindung    bildende  Überdachung mit Lichtraster vermeidet die     obge-          nannten    Nachteile trotz     Einlass    von     sonnseitigem    und       Zenit-Tageslicht,    verhindert aber gleichzeitig die       Blend-    und Wärmewirkung bei einfallender Sonnen  strahlung.  



  Diesen Zweck erfüllt die vorliegende Erfindung  durch die Festlegung auf zwei astronomische Be  stimmungsstücke, den Breitengrad des Standortes des  Bauobjektes und den Winkel, welchen der Sonnen  strahl am 21. Juni auf der     nördlichen    und am 22. De  zember auf der südlichen     Erdhälfte    zur globalen  Tangente des Breitengrades des Baues bildet. Die  am     Sommer-Sonnenwendtag    höchste Sonnenstrahlung  soll vom Raum dadurch ferngehalten werden, dass  der über die     Oberkante    eines Streifens einfallende  Strahl von der     Unterkante    des nächsten Streifens  eben noch aufgefangen wird.  



  Die erfindungsgemässe Überdachung zeichnet sich  dadurch aus, dass die Streifen mit ihrer     Längsrichtung     zur Richtung der Sonnenstrahlung beim bezüglich  der geographischen Breite des Standortes höchst mög  lichen Sonnenstand in einem Winkel verlaufen, der  mindestens     annähernd    im Bereich von 90 bis 105   westlich liegt, und dass von jeweils zwei zueinander  benachbarten Streifen der     zum        Lichteintritt    vordere  Streifen mit seinem     Lichteintrittsrand    und der hin  tere Streifen mit seinem     Lichtaustrittsrand    sich in der  genannten Richtung der Sonnenstrahlung mindestens  gerade noch überdecken.  



  Die Erfindung wird anschliessend anhand von  auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispie  len     näher        erläutert.     



       Fig.    1     zeigt    einen Querschnitt durch eine mit  Lichtöffnung versehene     Überdachung    nach der Linie  1-1 in     Fig.    2.           Fig.    2 ist eine Draufsicht zu     Fig.    1 mit Horizon  talschnitt nach der Linie 2-2 in     Fig.    1.  



       Fig.3    zeigt ein Teilstück eines Lichtrasters in  quer     zu    dessen     Lamellenstreifen    gelegtem Vertikal  schnitt in grösserem Massstab.  



       Fig.    4 zeigt einen schematischen Vertikalschnitt  durch die Überdachung beim     Shedbau.     



       Fig.    5 zeigt einen Längsschnitt durch einen La  mellenstreifen     mit    dem Tragsteg, nach der Linie 5-5  in     Fig.    3.  



       Fig.    6 zeigt einen Querschnitt durch eine eine  Überdachung mit Lichtraster aufweisende Bahnsteig  anlage.  



       Fig.7    ist eine Draufsicht zu     Fig.    6 mit durch  Raster gebildeter Lichtschwelle vor den Bahnsteig  enden.  



       Fig.    8 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil  einer Hallenüberdachung, mit     Dreirohr-Scheitelkon-          struktion,    und       Fig.    9 ist die schematische Darstellung einer Stel  lungsvariante der Rasterstreifen.  



  Die Überdachung nach den     Fig.    1 und 2 besitzt  zwischen den     Flachdachteilen    10 eine Lichtöffnung  11, welche durch ein Satteldach 12 aus Fensterglas  überdeckt ist und einen grösstmöglichen     Eintritt    von  Tageslicht gestattet, für den der Einfallsbereich a  ungefähr     21,2'    Mal grösser ist als beim     herkömmlichen          Sheddach.    In der Lichtöffnung 11 ist ein liegender  Lichtraster 13 angeordnet, welcher eine Vielzahl zu  einander paralleler     Lamellenstreifen    14 von gleich  mässiger Breite aufweist,

   die mit ihrer Längsrichtung  zur Richtung der Sonnenstrahlung 15 beim bezüglich  der geographischen Breite des Standortes höchst  möglichen Sonnenstand praktisch im rechten Winkel  verlaufen.  



  Es wird hierbei von der Überlegung ausgegangen,  dass die Lamellen den Eintritt der Sonnenstrahlung  in den überdeckten Raum praktisch verhindern sol  len, ohne aber das aus der     Zenitrichtung    und von  der Schattenseite her einfallende Tageslicht abzu  halten. Werden die     Lamellenstreifen    14 in gleich  mässigen Abständen im rechten Winkel zur Sonnen  strahlung aus dem höchstmöglichen Sonnenstand des  Kalenderjahres, nämlich am 21. Juni für nördliche  Breiten der Erde bzw. am 22.

   Dezember für südliche  Breiten so     hintereindergestellt,    dass von jeweils zwei  zueinander benachbarten Streifen der zum Lichtein  tritt vordere Streifen     mit    seinem     Lichteintrittsrand    16       (Fig.    3) und der hintere Streifen mit seinem Licht  austrittsrand 17 sich mindestens gerade noch über  decken, so wird am betreffenden Standort die Son  nenstrahlung durch die     Lamellenstreifen    auch aus  niedrigerem Sonnenstand aufgehalten. Die für den  Standort geltenden Winkel der Sonnenstrahlung las  sen sich ohne weiteres nach seiner geographischen  Breite bestimmen.  



  Mit Rücksicht auf den     Materialaufwand,    das Ge  wicht der Lichtraster und eine     möglichst    geringe  Einschränkung der Lichtöffnung werden die     Lamel-          lenstreifen    sehr dünnwandig ausgebildet und neigen    daher bei tiefer Schräglage zur     Durchbiegung.    Um  diesem Umstand zu begegnen, gelangen     vorzugsweise          Lamellenstreifen    14 mit     -einem    Bogenprofil gemäss       Fig.    3 zur Verwendung und werden in etwas steilerer  Stellung angeordnet, was der besten     Ausnützung    der  Streifenbreite im Verhältnis zum Streifenabstand ent  sprechen würde,

   was aber nur eine unwesentliche  Verbreiterung der     Lamellenstreifen    nötig macht, um  die Überdeckung von     Lichteintrittsrand    16 und     Licht-          austrittsrand    17 beizubehalten. Dabei ist der Einfall  bereich     (o    für direktes Licht grösser und     umfasst    einen  grösseren Anteil     Zenitlicht    als beim     Sheddach    nach       Fig.    4.  



  Vorzugsweise bestehen die     Lamellenstreifen    14  aus transparentem Werkstoff, z. B. eine grünliche  Färbung aufweisendem Kunststoff, durch welchen die  eintretende Lichtstrahlung diffundiert wird. Die La  mellenstreifen sind normalerweise quer zu ihrer  Längsrichtung gegen die     Lichteintrittsseite    konvex  und besitzen dadurch eine erhöhte     Durchbiegungs-          steifigkeit.    Sie wirken dadurch auf der dem Licht  austritt zugekehrten Breitfläche lichtreflektierend.

   Für  Arbeitsräume eignet sich insbesondere das soge  nannte Frühlingsgrün als Farbe für die Lamellen  streifen, da sie das menschliche Auge am wenigsten  ermüdet und die Lichtempfindlichkeit des mensch  lichen Auges für den     Gelbgrünbereich    des Licht  spektrums am grössten ist. Je nach dem Verwendungs  zweck können die     Lamellenstreifen    auch eine andere  Färbung oder Farbübergänge von hell zu dunkel  aufweisen, um eine mehr oder weniger verstärkte  Dämpfung der Lichteinstrahlung zu bewirken.  



  Im Lichtraster 13 sind die     Lamellenstreifen    auf  quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden     Trägern    18  in regelmässigen Abständen derart abgestützt, dass  sich die Streifen in ihrer Längsrichtung infolge von  Temperaturschwankungen ungehindert ausdehnen  und zusammenziehen können.

   Zur Halterung der       Lamellenstreifen    besitzen diese Träger ein kopf  stehendes     T-Profil    und sind oben an ihrem Mittel  steg 19 in gleichmässigen Abständen mit schrägen  Einschnitten 20 versehen, in welche Halteklammern  21 eingeschoben werden können, die beidseitig des  Mittelsteges mittels je zwei gegeneinander federnden  Klemmbacken 22 die     Lamellenstreifen    an ihren  Enden anfassen     (Fig.    5). Die Vielzahl der vorgesehe  nen Einschnitte 20 gestattet. die     Lamellenstreifen     in mehr oder weniger grossen Abständen hintereinan  der anzuordnen.

   Gemäss     Fig.    3 sind röhrenförmig  Beleuchtungskörper 23 auf den Trägern 18 ab  gestützt, welche sich zwischen den Streifen 14 in  deren Längsrichtung erstrecken und somit das Kunst  licht aus der gleichen Richtung wie das Tageslicht  einfallen lassen, wodurch die für die Arbeit so wich  tige     Einheitlichkeit    der Belichtung erzielt wird.  



  Die Gegenüberstellung der     Fig.3    und 4 zeigt,  dass der direkte Lichteinfall beim Lichtraster 13 auf  einem wesentlich grösseren     Einfallwinkel        o)    stattfindet  als wie beim     Sheddach    24, der normalerweise sogar  vorwiegend nur schattenseitiges Tageslicht einlässt.      Beim Lichtraster wird das sonnenseitige Strahlungs  licht durch die     Lamellenstreifen    diffundiert und dazu  das Zenit- und schattenseitige Tageslicht nahezu un  behindert eingelassen. Die Lichtausbeute ist gegen  über dem     Sheddach    bei gleich grossen Lichtöffnungen  11 bis zu<B>100</B>     0/a    grösser.  



  Um die Strahlungswärme abzuhalten und ein  isolierendes     Luftpolster    vorzusehen, sind unter dem  Glasdach 12 in bestimmtem Abstand parallel zu die  sen Flächen     zwei    Bahnen 25 aus transparentem  Kunststoff, z. B. Plastik, gespannt.  



  Lichtraster 13 der beschriebenen Art lassen sich  gemäss     Fig.6    und 7 auch in Verbindung     mit    der  Überdachung 26 von Bahnsteigen 27 über den Ge  leisen 28 anordnen, um im Bereiche der Bahnsteige  blendendes Tageslicht aufzufangen und ohne- erheb  liche Helligkeitseinbusse diffus nach unten durch  zulassen.

   Da je nach der Fahrgeschwindigkeit beim  Lokomotivführer die Anpassung der Augen beim  Einfahren aus dem hellen Tageslicht in eine dämme  rige     Bahnsteighalle    infolge der plötzlich verminder  ten Helligkeit nicht rasch genug stattfindet und die  durch künstliches Licht bewirkte Lichtschwelle weit  aus ungenügend und sehr     kostspielig    ist, wird eine  mittels eines Lichtrasters 29 durch fortschreitende  Dämpfung des Tageslichtes gebildete Lichtschwelle  vorgeschlagen, welche gemäss     Fig.    7 an der Stirnseite  der Bahnsteiganlage auf einer Strecke von z.

   B. 80  bis 100 m angeordnet ist und bei welcher die     Lamel-          lenstreifen    14 des Lichtrasters 29 mit ihrer Längs  richtung quer zur Richtung der Sonnenstrahlung beim  höchsten Sonnenstand verlaufen. Der Abstand der       Lamellenstreifen    voneinander nimmt vom äussersten  Ende der Lichtschwelle gegen die Bahnsteiganlage  hin allmählich ab und die Färbung der Lamellen  wird allmählich dunkler, um die Abschwächung des  Lichteinfalles auf das Mass herabzusetzen, welche  für die Bahnsteiganlage gilt.

   Am anderen Ende er  reicht der Lichtraster nahezu die maximale Tages  helligkeit, während es die künstliche Lichtschwelle  auf höchstens     1/20-1/3o    bringt, und damit trotz der  enormen     Stromkosten    ihren Zweck verfehlt.  



  Der Lichtraster 29 kann daher aus mehreren  Zonen 30-35 bestehen, die sich durch unterschied  liche     Lamellenabstände    unterscheiden oder in denen  die Färbung der Lamellen unterschiedlich, das heisst  fortschreitend abnehmende Helligkeitsgrade aufweist.  



  Um die aus Zweckmässigkeitsgründen erwünschte  Anordnung der Lichtöffnungen von Hallenüber  dachungen in deren Scheitelstellen und die gleich  zeitige     Anbringung    der Lichtraster zu erleichtern,  wird gemäss     Fig.    8 ein prismatischer     Dreirohrträger     36 als Scheitelkonstruktion für die Überdachung vor  geschlagen, welcher den Lichteinfall durch die Licht  öffnung 11 im Gegensatz zu den bisher gebräuch  lichen, breite Flanschen aufweisenden Profilträgern  kaum mehr     nennenswert    behindert.

   Zu diesem Zweck  besitzt der     Dreihrohrträger    einen dreieckigen Quer  schnitt und weist in jeder der drei Ecken ein Stahl  rohr 37 auf, welche drei Rohre durch     rohrförmige       Querstreben 38 gegen     Knickung    miteinander ver  bunden sind, wobei die     Lichtrasterrahmen    13' die  Funktion der Querversteifung     zwischen    den beiden  unteren Hauptrohren 37     übernehmen.    Für grosse,  mit dem     Shedbau    nicht erreichbare Spannweiten wer  den diese drei Hauptrohre 37 dadurch vorgespannt,  dass je ein Kabel 39 unter     Vorspannung    koaxial im  Rohr in eingefülltem Beton oder z.

   B. einer hart er  starrenden     Kunststoffmasse    eingegossen wird. Dieser       Dreirohrträger    36 ist nur an seinen beiden Enden  auf den Seitenwänden der     Halle        abgestützt    und trägt  das ihn     sattelförmig    deckende Glasdach 40 sowie  zwischen den beiden unteren Rohren den Lichtraster  13. Der Lichtraster 13 lässt sich in einfacher Weise  und leicht zugänglich zwischen     die    beiden unteren  Hauptrohre 37 des Trägers einbauen. Zwischen  nebeneinander verlaufenden     Dreirohrträgern    ist eine  Hängedecke eingespannt.

   Diese kann beispielsweise  aus vorfabrizierten Platten 41 bestehen, welche mit  ihrem oberen,     wulstförmigen    Ende 42 in ein     rinnen-          förmiges    Element 43 am Träger eingehängt     sind     und mit ihrem unteren, ebenfalls     wulstförmigen    Ende  44 auf einem     rinnenförmigen    Element 45 abgestützt  sind. Die Platten 41 sind mit von oben nach unten  laufenden Rippen 46 und das Element 45 mit äusse  ren Querrippen 47 verstärkt. Dieses Element kann  als Sammelrinne für Niederschlagswasser dienen.

   Es  können auch zwischen den Trägern statt der Platten  nur     Rippen    versetzt werden, über welche     unprofilierte     Platten quer verlegt werden.  



  Anstelle der Platten 41 können auch leicht durch  hängende Tragseile parallel nebeneinander von einem  Träger 36 zum benachbarten Träger verlaufen und  durch querlaufende Spannseile zu einem Tragnetz  für eine einen     überdachungsteil    41 ergebende Dach  haut, z. B. aus Kunststoff, verbunden sein. Solche  Tragseile lassen sich direkt an einem der unteren  Hauptrohre 37     anschlaufen.    Das Tragnetz kann auch  eine durch Platten gebildete Dachhaut tragen, wobei  die Platten wie auch die zuvor     erwähnten    Platten 41  aus Kunststoff bestehen und auf der Unterseite eine       wärmeisolierende    Schicht besitzen können.  



       Im    Zeitraum weniger Wochen vor und nach der  Sommersonnenwende befindet sich die Sonne im  Osten und im Westen je nach Breitengrad so weit  über dem örtlichen Horizont, dass eine Einstrahlung  unter flachem Winkel zwischen die Rasterstreifen       möglich    ist. Bei aussergewöhnlich     tiefliegender    über  dachung könnten die direkten Sonnenstrahlen unter  Umständen die Arbeitsplätze kurzfristig erreichen.

    Sofern eine solche     Einstrahlung        vermieden    werden  muss, kann dies durch in der     Nord-Süd-Richtung     verlaufende, zusätzliche     Lamellenstreifen    geschehen,  welche dann allerdings in grossen Abständen vonein  ander angeordnet sein und sich über, unter oder  zwischen den ostwestlich verlaufenden Lamellen  streifen 14     befinden    können.  



  Da die Strahlung der Abendsonne     infolge    der  Tageswärme störender empfunden wird als die in  folge der Frische der Nacht noch angenehme Strah-      Jung der Morgensonne, wird die in     Fig.    9 angedeutete  Variante für die Anordnung der     Lamellenstreifen,     um die Einstrahlung der Abendsonne gänzlich zu       verhindern,    vorgeschlagen, bei welcher der westliche  Winkel zur Sonnenstrahlung aus dem höchsten Stand  mehr     als    90 bis ungefähr 105  betragen kann. Da  bei wird eine dementsprechend     verlängerte        Einstrah-          lungszeit    der Morgensonne hingenommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Überdachung mit Lichtraster für den Einfall von Tageslicht, welcher Raster eine Vielzahl unbeweg lich und zueinander parallel angeordneter Lamellen streifen von gleichmässiger Breite aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen mit ihrer Längs richtung zur Richtung der Sonnenstrahlung beim be züglich der geographischen Breite des Standortes höchst möglichen Sonnenstand in einem Winkel ver laufen, der mindestens annähernd im Bereich von 90 bis 105 westlich liegt,
    und dass von jeweils zwei zueinander benachbarten Streifen der zum Licht eintritt vordere Streifen mit seinem Lichteintrittsrand und der hintere Streifen mit seinem Lichtaustritts rand sich in der genannten Richtung der Sonnen strahlung mindestens gerade noch überdecken. UNTERANSPRÜCHE 1. Überdachung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen auf Tragstegen ab gestützt sind, welche sich quer zur Längsrichtung der Streifen erstrecken. 2. Überdachung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen aus transparentem Werkstoff bestehen.
    3. Überdachung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen aus einem die ein tretende Lichtstrahlung diffundierenden Kunststoff bestehen. 4. Überdachung nach dem Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Kunststoff grünliche Färbung aufweist. 5. Überdachung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen quer zu ihrer Längs- richtung gegen die Lichteintrittsseite konvex und da durch biegesteif ausgebildet sind.
    6. Überdachung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Streifen zu die sen parallele, röhrenförmige Beleuchtungskörper an geordnet sind, welche auf den Tragstegen abgestützt sind. 7. Überdachung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen mit ihren Enden je in einen Halter eingeschoben sind, welcher lösbar in eine einer Vielzahl von am Tragsteg in regel mässigen Abständen vorgesehenen Befestigungsstellen eingesetzt ist und am Streifen an dessen Breitflächen angreift, um die Längsdehnung des Streifens zu zulassen. B. Überdachung nach Unteranspruch 7, mit einem ins Freie vorstehenden Aussenende des Lichtrasters, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen vom Aussen ende des Lichtrasters her zunehmend dunklere Fär bung aufweisen.
    9. Überdachung nach Unteranspruch 2, mit über dem Lichtraster befindlicher Verglasung der Tages licht-Eintrittsöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Lichtraster eine transparente Haut aus Kunststoff parallel zur Verglasungsfläche ausgebreitet ist, um zusammen mit der Verglasungsfläche ein tem peraturisolierendes Luftpolster zu begrenzen. 10. Überdachung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen des Lichtrasters (13) an der Querversteifung (38) des Deckenträgers (36) der Dachkonstruktion beteiligt ist.
    11. Überdachung nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die die Rahmen des Lichtrasters (13) einbeziehenden Deckenträger (36) im Dachscheitel angeordnet und als prismatisches Fachwerk durch drei längsseitig verlaufende Rohre (37) und mehrere zwischen ihnen querverlaufende Rohres (38) gebildet sind. 12. Überdachung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die beiden unteren, längs- seitig verlaufenden Rohre (37) als Befestigungsstelle für die zwischen zwei benachbarten Dachscheiteln an geordnete Hängedecke (41) dienen.
CH8186859A 1958-12-22 1959-12-16 Uberdachung mit Lichtraster CH383602A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2566819A1 (fr) * 1984-06-29 1986-01-03 Paralumes Durlumen Faux plafond constitue de lames
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WO1995016100A1 (en) * 1993-12-08 1995-06-15 Openbaar Lichaam Werkvoorzieningsschap Marrelân Groep Sun protection

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