CH383688A - Ansauggeräuschdämpfer an Brennkraftmaschine - Google Patents

Ansauggeräuschdämpfer an Brennkraftmaschine

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CH383688A
CH383688A CH7848059A CH7848059A CH383688A CH 383688 A CH383688 A CH 383688A CH 7848059 A CH7848059 A CH 7848059A CH 7848059 A CH7848059 A CH 7848059A CH 383688 A CH383688 A CH 383688A
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CH
Switzerland
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internal combustion
combustion engine
chamber
chambers
intake silencer
Prior art date
Application number
CH7848059A
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Reges Guenter
Bernhard Dipl Ing Buechner
Horak Alfred
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Auto Union Gmbh
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M35/00Combustion-air cleaners, air intakes, intake silencers, or induction systems specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M35/14Combined air cleaners and silencers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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    • F02M35/12Intake silencers ; Sound modulation, transmission or amplification
    • F02M35/1205Flow throttling or guiding
    • F02M35/1227Flow throttling or guiding by using multiple air intake flow paths, e.g. bypass, honeycomb or pipes opening into an expansion chamber
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F02M35/1266Intake silencers ; Sound modulation, transmission or amplification using resonance comprising multiple chambers or compartments

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Description


      Ansauggeräuschdämpfer    an     Brennkraftmaschine       Die     Erfindung    bezieht sich auf einen     Ansaugge-          räuschdämpfer    an einer     Brennkraftmaschine,    be  stehend aus Kammern, die durch ein Rohr verbun  den sind, wobei eine Kammer mit einem Luftfilter  versehen ist.  



  Bei derartigen bekannten     Ansauggeräuschdämp-          fern    werden die Geräusche ausreichend gedämpft. Sie  haben aber praktisch keinen Einfluss auf die Leistung  bzw. den     Füllungsgrad    der     Brennkraftmaschine,    ins  besondere     Zweitaktbrennkraftmaschine    mit Kurbel  kammerpumpe.  



  Aufgabe der     Erfindung    ist die Schaffung eines  einfachen     Ansauggeräuschdämpfers,    der über einen  grossen Drehzahlbereich Geräusche in gleichem       Masse    dämpft, ebenso der einströmenden Luft einen  geringen Widerstand entgegensetzt und dem Aufkom  men von störenden Schwingungen entgegenwirkt. Bei  guter Geräuschdämpfung soll also hohes Druckge  fälle von der Aussenluft zur     Kurbelkammer    beim Be  ginn des Ansaugens und beim Schliessen hoher Druck  im     Saugrohr    vor dem Ansaugschlitz und in der Kur  belkammer über dem ganzen, insbesondere dem unte  ren Drehzahlbereich, vorhanden sein.  



  Die Lösung besteht darin, dass die Kammern an  verschiedenen Seiten der     Brennkraftmaschine    ange  ordnet und durch ein Rohrsystem verbunden sind.  Die Kammern liegen     damit    so weit voneinander ent  fernt, dass nicht nur die akustischen Schwingungen,       sondern    auch die Schwingungen, mit denen sich die  angesaugte Luft in dem Rohr bewegt,     vorteilhaft        be-          einflusst    werden. Die dem Vergaseranschluss nächste  Kammer kann neben, und zwei Kammern können  hinter der     Brennkraftmaschine    angeordnet sein.

   Die       Brennkraftmaschine    ist ohne Abnahme des     Ansaug-          geräuschdämpfers    gut     zugänglich.       Bei einer bevorzugten Ausführung können die       Einzelteile    des Rohres durch     eine    elastische     Muffe     verbunden sein.     Damit    ist es möglich, die Einzelteile  des Geräuschdämpfers auf verschiedenen Teilen eines  Kraftwagens zu befestigen. Man ist so bei der Unter  bringung der Kammern nicht an den Raum gebunden,  der in unmittelbarer     Nähe    des     Brennkraftmaschinen-          zylinders    liegt.  



  Weiter kann sich     vorteilhaft    an die vom Vergaser  anschluss entfernteste     Kammer    die Ansaugleitung     an-          schliessen.    Die     Brennkraftmaschine    erhält so     auf    ein  fache Weise vorgewärmte Luft, bzw. Luft, die auch  bei extrem kaltem Wetter nicht wesentlich von der       Temperatur,    die die     Brennkraftmaschine    bei warmem  Wetter bekommt, verschieden ist.

   Der     vergaserseitige     Teil des bis kurz vor den Luftfilter durchlaufenden  Rohres kann     nahe    dem     Vergaseranschluss    an eine  Kammer angeschlossen und mit dieser durch eine  Öffnung verbunden sein.  



  Die     Zeichnung    zeigt ein     Ausführungsbeispiel    des       Gegenstandes    der     Erfindung.     



  Der Teil 1 des kurz vor dem Luftfilter 2 enden  den Rohres 3 ist nahe dem Vergaseranschluss 4 an eine  Kammer 5 angeschlossen und mit dieser durch eine  Öffnung 6 verbunden. Der Teil 1 ist in Richtung auf  den nicht dargestellten Vergaser     kegelig    erweitert. An  die     Öffnung    6     schliesst    sich ein Rohrstutzen 7 an.  Die Kammer 5     umschliesst    den Teil 1 des Rohres 3  teilweise. Das Ende 8 des Rohres 3 wird von einer  Kammer 9 umschlossen, die auch den Luftfilter 2       aufnimmt.    In einer Kammer 10, die das Rohr 3 um  gibt, ist ein Rohrstutzen 11 von     kleinerem    Durchmes  ser als das Rohr 3 abgezweigt.

   Ferner ist das Rohr 3  durch Öffnungen 12 mit der     Kammer    10 verbunden.  Das Rohr 3 ist durch     eine        elastische        Muffe    13 unter  teilt. Der rechte Teil des     Ansauggeräuschdämpfers         mit dem Luftfilter 2 ist     am    nicht dargestellten Fahr  gestell     befestigt.    In die Kammer 14 mündet das Saug  rohr 15.  



  Der bei niedriger Drehzahl aufwärtsgehende Kol  ben vergrössert das Volumen der Kurbelkammer, ver  anlasst dadurch die Gasteilchen zur Ausdehnung und  erzeugt somit     einen    Unterdruck, der sich bei Öffnung  des Einlasschlitzes durch den Schlitz gedrosselt den  Gasteilchen in der Ansaugleitung mitteilt. Durch das  Druckgefälle zwischen Kurbelkammer und Aussen  luft setzen<I>sich</I> die Gasteilchen     in    Richtung Kurbel  kammer in Bewegung. Diese Bewegung wird unter  stützt durch das Entladen der     Kammern    5, 10, 9  und 14, die sich gegen Ende des vorangegangenen       Ansaugvorganges    durch den Stau der in Bewegung  befindlichen Gasteilchen auf Überdruck aufgeladen  hatten.

   Je nach der Lage der Kammern wirkt jede  Verbindung der Kammern mit dem Rohr auf einen       bestimmten    Abschnitt des Rohres und beschleunigt  den Ansaugvorgang. Es sind also hier     zwei    Faktoren,  die beim Ansaugen auf die Bewegung der Gassäule       Einfluss    nehmen  Die in der Kurbelkammer entstehende Druckdif  ferenz gegenüber dem Rohr (Unterdruck) und die in  den Kammern gegenüber dem Rohr entstehende  Druckdifferenz (Überdruck).  



  Daher erfolgt das Einströmen der frischen La  dung trotz des langen Rohres ungehindert, so dass  die in der     Kurbelkammer        befindlichen    Gasteilchen  durch neu hinzutretende schnell zusammengedrängt  werden und somit der Druck ansteigt. Da die in das  Saugrohr rasch nachströmenden Gasteilchen allmäh  lich gestaut werden,     erfolgt        ein    Druckanstieg in den  Kammern, die vorher so viel Gasteilchen abgegeben  haben, dass darin Unterdruck entstand, und sie füllen  sich wieder auf, so dass bei niedrigen Drehzahlen in  ihnen Überdruck erreicht wird.

   Die Inhalte der Kam  mern schwingen bei niedriger Drehzahl im Takte der  vom Motor ausgehenden Ansaugimpulse und zwar  in der Weise,     dass    zwischen dem Öffnen und     Schlies-          sen    des     Einlasses    eine ganze Periode des Schwin  gungsvorganges liegt. Mit steigender     Drehzahl    tritt  die Trägheit der Gasteilchen mehr in Erscheinung als  bei     niedriger.     



  Die     grösste    Ausdehnung der Gasteilchen in den       Kammern    des     Ansauggeräuschdämpfers    erfolgt erst,  wenn der Kolben den oberen Totpunkt durchlaufen  hat. Auch der Zeitpunkt der grössten Annäherung  der     Gasteilchenverdichtung    liegt näher beim     Schlies-          sen    des Einlasses.

   Die     Gasteilchen    werden nun wohl  durch das Druckgefälle vom Saugrohr zur Kurbel  kammer stärker beschleunigt, aber die Beschleuni  gung     nimmt    nicht in dem Masse zu als die Zeit ab  nimmt, die für den Einlassvorgang zur Verfügung  steht, so dass die gesamte Bewegung der Gasteilchen  - auf den Kurbelwinkel der Einlasszeit bezogen   verzögert oder phasenverschoben ist.  



  Will nun aus der Kurbelkammer Ladung in das  Saugrohr zurückströmen, so wird sie durch den     über-          druck    in den     Kammern    an dieser gegenläufigen Be-         wegung    gehindert, und zwar reicht die Wirkung die  ser Sperrbewegung von den Kammern bis zum An  saugschlitz. An diesem Vorgang ist vor allem die  Kammer 9 beteiligt, weil in sie das Ende des Rohres  3 mündet.

   Bei hoher Drehzahl veranlasst der auf  wärtsgehende Kolben die Gasteilchen ebenfalls zur  Ausdehnung und bewirkt     somit    einen Unterdruck in  der Kurbelkammer ; jedoch,     während    bei 1000 U/min  dem     Einströmvorgang    vom     Öffnen    des     Einlasses    bis  zum Schliessen des Einlasses 0,0207 Sekunden zur  Verfügung stehen, hat er bei 4000     U/min    nur  <B>0,00517</B> Sekunden Zeit. Diese mit zunehmender  Drehzahl abnehmende     Zeit    wirkt sich auf den gesam  ten Vorgang in dem     Geräuschdämpfer    aus, indem die  Wirkungsweise der einzelnen Bauelemente eine an  dere wird.

   Beim Öffnen des     Ansaugschlitzes    teilt sich  der Unterdruck durch den Schlitz gedrosselt auf die  Gasteilchen in der     Ansaugleitung        mit.    Die Gasteil  chen werden durch die Kammern nicht mehr be  schleunigt, da sie     beim    vorangegangenen     Vorgang     nicht mehr Zeit hatten, sich zu einem Überdruck in  den     Kammern    zu stauen. In den     Kammern    herrscht  periodisch     wechselnd    Unterdruck, der sich infolge  der durch die hohe Strömungsgeschwindigkeit verur  sachten starken Drosselung nicht mehr wie im unte  ren Drehzahlbereich in Überdruck     verändern    kann.

    Dem Zurückschieben der frischen Ladung in der An  saugleitung     wirkt    jetzt die in Richtung     Kurbelkammer     wirkende kinetische Energie der einzelnen Gasteil  chen entgegen, die in diesem Drehzahlbereich     gross     genug ist, um eine Umkehr der Strömung einzu  schränken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ansauggeräuschdämpfer an Brennkraftmaschine, bestehend aus Kammern, die durch ein Rohr verbun den sind, wobei eine Kammer mit einem Luftfilter versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kam mern<B>(</B>5, 9, 10) an verschiedenen Seiten der Brenn- kraftmaschine angeordnet und durch ein Rohrsystem (1, 3) verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelteile des Rohrsystems (1, 3) durch eine elastische Muffe (13) verbunden sind.
    2. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die vom Vergaser- anschluss (4) entfernteste Kammer (14) sich die An saugleitung (15) anschliesst. 3. Ansauggeräuschdämpfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der vergaserseitige Teil (1) des bis kurz vor den Luftfilter (2) durchlau fenden Rohrstückes (3) nahe dem Vergaseranschluss (4) an einer Kammer (5) angeschlossen und mit die ser durch eine Öffnung (6) verbunden ist.
CH7848059A 1958-10-03 1959-09-21 Ansauggeräuschdämpfer an Brennkraftmaschine CH383688A (de)

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