CH383694A - Raketentriebwerk - Google Patents

Raketentriebwerk

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CH383694A
CH383694A CH520361A CH520361A CH383694A CH 383694 A CH383694 A CH 383694A CH 520361 A CH520361 A CH 520361A CH 520361 A CH520361 A CH 520361A CH 383694 A CH383694 A CH 383694A
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CH
Switzerland
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axis
rocket engine
nozzle
longitudinal axis
rocket
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Application number
CH520361A
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English (en)
Inventor
Minden Carter John Michael
Conwy Morgan Frank
Original Assignee
Ici Ltd
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • F02K9/80Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof characterised by thrust or thrust vector control
    • F02K9/84Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof characterised by thrust or thrust vector control using movable nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


      Raketentriebwerk       Gegenstand der Erfindung ist ein Raketentrieb  werk, das gekennzeichnet ist durch mindestens ein  Paar von in bezug auf die Raketenlängsachse symme  trisch - also diametral gegenüber einander und     im     gleichen Abstand von dieser Achse - angeordneten  Schubdüsen, die je um eine Achse drehbar sind, wel  che zur besagten Längsachse im spitzen Winkel ge  neigt ist und die Symmetrieachse der Schubdüse unter  einem solchen Winkel schneidet, dass in einer der  Drehlagen der Schubdüse diese Symmetrieachse zur  besagten Längsachse parallel ist.  



  Durch eine solche Ausbildung des Raketentrieb  werks soll die Steuerung der Bewegungen der Rakete  um ihre Querachse,     ihre    Hochachse und ihre Längs  achse also des     Kippens,    des     Gierens    und des     Rollens     ermöglicht werden.  



  Beiliegende Zeichnung stellt zwei Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes dar.  



       Fig.    1 ist ein Vertikalschnitt, der die Lagerung  einer     einzelnen    Schubdüse in einer ersten Ausfüh  rungsform zeigt.  



       Fig.    2 ist ein ähnlicher Längsschnitt, welcher die  Lagerung einer einzelnen Schubdüse in einer zweiten  Ausführungsform zeigt und         Fig.    3 ist eine schematische Ansicht des Raketen  triebwerkes, von hinten gesehen.    In der in     Fig.    1 gezeigten Ausführungsform hat  das Raketentriebwerk eine Rückwand 1. Die Schub  düse hat den üblichen konvergenten Teil 2 und den  zusammenfassend mit 3 gezeichneten divergenten Teil  3 ;     letzterer    besteht aus einem stählernen     Hüllteil    4  und einem aus isolierendem Baustoff hergestellten  Einsatzteil 5.

      Am engsten     Abschnitt    des     Hüllteiles    4 -ist ein  Stahlring 6 angeschweisst, dessen Achse zur     Symme-          trieachse    der Düse unter einem Winkel von etwa     20o     geneigt ist. Im Teil 7 dieses Ringes 6, der     eine    gehär  tete     Aussenoberfläche    hat, ist eine     Laufrinne    8 mit       halbkreisförmigem    Querschnitt vorhanden. Diese Aus  senoberfläche ist eng durch einen verdickten Teil 9  der Rückwand 1 umgeben, welcher verdickte Teil  eine gehärtete Innenoberfläche hat und mit einer  Laufrinne 10 von gleichem Querschnitt wie die Lauf  rinne 8 versehen ist.

   Die beiden Laufrinnen bilden  zusammen einen Laufkanal für eine     Vielzahl    von Ku  geln 11. Zur Ermöglichung des     Einführens    dieser  letzteren in den Laufkanal hat der verdickte Teil 9  eine Bohrung 12, die nach     Einführung    der Kugeln  durch einen Zapfen 13 und einen     Schraubzapfen    14  verschlossen worden ist, wobei die Vorderseite des  Zapfens 13     an    die     Querschnittsform    der     Laufrinne    8       angepasst    ist. An Stelle einer Lagerung auf Kugeln  könnte auch     eine    solche auf Rollen vorgesehen wer  den.

   Die Fuge zwischen den beiden Laufrinnen ist  durch einen dem     Kugelkranz    vorgelagerten     0-Ring     15 abgedichtet, wobei zur Erzielung einer möglichst  geringen Reibung an dieser Dichtungsstelle entweder  der Ring 15 oder die gegenüberliegende Fläche der  Verdickung 9     mit        einem    Belag versehen ist, der  einen kleinen     Reibungskoeffizienten    hat, z. B. mit       einem    Belag aus     Polyetrafluoräthylen    ; oder der  ganze     0-Ring    15 ist aus     Polyetrafluoräthylen    herge  stellt.

      Der Einsatzteil 5 umgibt bei 16 den konvergenten       Teil    2 ; er ist eng von einer isolierenden Auflageplatte  17 der Rückwand 1 umgeben zwecks Schutzes der  Dichtung 15 gegen die erodierende     Wirkung    der  Schubgase.      Zur Ermöglichung der Drehung der Schubdüse  in ihrem Lager hat das äussere Ende des Ringteiles 7  eine Verzahnung 18, mit der ein     Ritzel    2.0 in Ein  griff steht, welches auf der Welle eines     Verstellmotors     19     festsitzt.    Je nach Bedarf kann sich die Verzahnung  am Ringteil 7 über den ganzen Umfang oder nur  über einen Teil dieses Umfanges erstrecken.  



  In der in     Fig.    2 gezeigten Ausführungsform hat  die Schubdüse keinen     Hüllteil    4 wie im ersten Aus  führungsbeispiel, weil der Düsenkörper aus armiertem       Kunststoff    besteht, z. B. aus       Durestos     . An Stelle  des Ringes 6 ist ein Einsatzring 30 vorgesehen, der in  einer Aussennut 31 des Düsenkörpers eingebettet ist.  Dieser Einsatzring 30 bildet den inneren Laufring  des Kugellagers. Die äussere Laufrinne ist in einer  Verdickung 32 der Rückwand ausgebildet wie im  ersten Ausführungsbeispiel. In einem Teil des Um  fanges der Schubdüse ragt der Einsatzring nach hin  ten wie bei 33 heraus, wobei die hintere     Stirnfläche     mit einer Verzahnung nur an diesem herausragenden  Teil versehen ist.  



  Einer der wichtigsten Vorteile der Lagerungsart  nach den     Fig.    1 oder 2 besteht in der Einfachheit, in  dem die tiefen Laufrinnen für die Kugeln sowohl die  axialen wie auch die radialen Komponenten der auf  die Schubdüse einwirkenden Kräfte übertragen. Auch  ist das Gewicht im gesamten möglichst klein gehalten  und kann wegen der geringen auftretenden Reibungs  widerstände ein     Verstellmotor    geringer Leistung ver  wendet werden. Schliesslich fallen alle nicht ausba  lancierten     Kräfte    weg, die durch den gestörten     Gas-          fluss    verursacht werden, da während der Drehung der  Schubdüse ihre Lage in bezug auf die sphärische  Oberfläche der Rückwand sich nicht ändert.  



  In der Anordnung nach     Fig.    3 sind vier Schub  düsen vorhanden, die mit 40, 41, 42, und 43 bezeich  net sind und die in der nachher beschriebenen Art  und     Weise    betätigt werden zur Steuerung der Bewe  gungen der Rakete um die Querachse, die Hochachse  und die Längsachse der Rakete. Alle diese Schubdü  sen sind gemäss     Fig.    1 oder gemäss     Fig.    2 gelagert,  wobei für alle vier Schubdüsen die Drehachse unter  dem gleichen Winkel zur Symmetrieachse geneigt ist.  



  Jede Schubdüse ist so gelagert, dass in ihrer mit  vollen     Linien    gezeigten Ausgangslage die     Längssym-          metrieachse    der Schubdüse zur Längsachse des Trieb  werkes parallel ist, wobei sich eine Drehung einer der  Schubdüsen im einen oder andern Sinne darin aus  wirkt, dass das Auslassende der Schubdüse von der  Längsachse des Triebwerks     wegbewegt    wird. Die  punktierte Linie 44 zeigt für jede Düse die     Hüllkurve     des Bereiches, innerhalb welchem das Auslassende bei  einer vollen Drehung der Schubdüse bewegt wird.  



  Zur Steuerung der Bewegung eines mit dem Trieb  werk ausgerüsteten Flugkörpers um seine Querachse  - also zur Steuerung des     Kippens    - werden die  Schubdüsen 41 und 43 betätigt. Wird die Schubdüse    41 entgegen dem Uhrzeigersinn und die Schubdüse  43 um .den gleichen Betrag im Uhrzeigersinn gedreht,  so kommen ihre hinteren Enden beispielsweise in die  Lagen, die durch die gestrichelten Kreise 41' und 43'  angedeutet sind.

   Der an jeder Schubdüse erzeugte  Schub, der natürlich entgegengesetzt gerichtet ist wie  der Gasfluss durch die betreffende Schubdüse, hat  eine erste gegen die Längsachse des Triebwerkes ge  richtete Komponente ; eine zweite nach unten gerich  tete Komponente - diese beiden Komponenten     sind     in     Fig.    3 durch Pfeile angedeutet - und eine dritte  Komponente, die zur Achse des Triebwerkes parallel  und deshalb nicht dargestellt ist. Die gegen die Trieb  werklängsachse gerichteten Komponenten der beiden  Schübe heben sich gegenseitig auf und es bleiben nur  Komponenten übrig, die das hintere Ende des Trieb  werkes nach unten drücken.

   Werden im Gegenteil die  Schubdüsen 41 und 43 im Uhrzeigersinn bzw. entge  gen dem Uhrzeigersinn um gleiche Beträge gedreht,  so heben sich wieder die gegen die Längsachse ge  richteten Komponenten einander auf, während die  übrigen Komponenten das hintere Ende des Trieb  werkes nach oben drücken.  



  Es ist leicht zu verstehen, dass wenn die Schub  düsen 40 und 42 in dieser Weise betätigt werden, die  resultierenden Schubkräfte ein Gieren des Flugkörpers  bewirken.  



  Werden die beiden Düsen 41 und 43 aus ihrer  Ausgangslage um den gleichen Betrag im Uhrzeiger  sinn gedreht, so haben die an den beiden Düsen er  zeugten Schübe in der Endlage Komponenten, die  zusammen ein Drehmoment bilden, das verwendet  werden kann um einer     Rollbewegung    des Triebwerkes  entgegenzuwirken. Würden die beiden Düsen um den  gleichen Betrag entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht,  so erhielte man ein Drehmoment, das dem eben er  wähnten     entgegengerichtet    ist. Der gleiche Effekt  könnte auch erreicht werden bei entsprechender Be  tätigung der Düsen 40 und 42.  



  Die Beziehung zwischen dem Winkel, über den  eine Düse gedreht wird, und dem Winkel, um den der  an dieser Düse gezeigte Schub abgelenkt wird, ist mit  guter Annäherung eine lineare.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Raketentriebwerk, gekennzeichnet durch minde stens ein Paar von in bezug auf die Raketenlängs achse symmetrisch angeordneten Schubdüsen, die je um eine Achse drehbar sind, welche zur besagten Längsachse im spitzen Winkel geneigt ist und die Symmetrieachse der Schubdüse unter einem solchen Winkel schneidet, dass in einer der Drehlagen der Schubdüse die Symmetrieachse zur besagten Längs achse parallel ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Raketentriebwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schubdüsen je auf einem Wälzlager gelagert sind. 2.
    Raketentriebwerk nach Unteranspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der mit der Schubdüse verbundene Laufring eine Verzahnung hat, die mit einem Ritzel in Eingriff steht, das auf der Welle eines Verstellmotors festsitzt, der durch eine Steuerungsvor richtung der Rakete steuerbar ist. 3. Raketentriebwerk nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass es zwei Paare von Düsen hat, wobei die vier Düsen in den Ecken eines Qua drates angeordnet sind.
    4. Raketentriebwerk nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 2 und 3.
CH520361A 1961-05-03 1961-05-03 Raketentriebwerk CH383694A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2911676A1 (fr) * 2007-01-24 2008-07-25 Mbda France Sa Systeme de tuyeres pour le controle de la trajectoire d'un mobile.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2911676A1 (fr) * 2007-01-24 2008-07-25 Mbda France Sa Systeme de tuyeres pour le controle de la trajectoire d'un mobile.
EP1950523A1 (de) * 2007-01-24 2008-07-30 MBDA France Düsensystem zur Kontrolle der Bahn eines beweglichen Objekts
WO2008107555A1 (fr) * 2007-01-24 2008-09-12 Mbda France Systeme de tuyeres pour le controle de la trajectoire d'un mobile

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