CH383708A - Fugendichtung für Rohrstücke - Google Patents

Fugendichtung für Rohrstücke

Info

Publication number
CH383708A
CH383708A CH269360A CH269360A CH383708A CH 383708 A CH383708 A CH 383708A CH 269360 A CH269360 A CH 269360A CH 269360 A CH269360 A CH 269360A CH 383708 A CH383708 A CH 383708A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
cross
joint seal
sealing
section
Prior art date
Application number
CH269360A
Other languages
English (en)
Inventor
Larkfeldt Ove
Original Assignee
Skanska Cementgjuteriet Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Skanska Cementgjuteriet Ab filed Critical Skanska Cementgjuteriet Ab
Publication of CH383708A publication Critical patent/CH383708A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/02Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
    • F16L21/025Rolling sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description


  Fugendichtung für Rohrstücke    Die Erfindung betrifft eine Fugendichtung für  Rohrstücke, mit einem zwischen den im wesentlichen  zylindrischen oder schwach kegelförmigen Dichtflä  chen der ineinander geschobenen Enden der Rohr  stücke in verformtem Zustand befindlichen, aus  einem elastischen Material bestehenden     Dichtring.     Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet;

   dass der  Dichtring unter elastischer Streckung auf das innere  Rohrende aufgelegt ist, so dass er sich beim Ein  schieben dieses Rohrendes in die Verbindungslage  mit dem äusseren Rohrende auf den Dichtflächen  abwälzt, und dass der Dichtring in nichtverformtem  Zustand eine von der     Kreisform    abweichende, vor  zugsweise etwa ovale     Querschnittsform    hat, wobei  das Verhältnis der kleinsten zur grössten Abmessung  des Querschnitts zwischen 1 : 2 und 1 : 1,1 und vor  zugsweise zwischen 1 : 2 und 1 : 1,15 liegt.  



  Es ist bekannt, zu diesem Zweck einen Gummi  ring mit kreisförmigem     Querschnitt    zu verwenden.  Es hat sich jedoch gezeigt, dass eine Fugendichtung  mit einem solchen     bekannten    Dichtring nicht     immer     einwandfrei ist, und zwar     beruht    dies     zum    grössten  Teil darauf, dass der Ring, wenn er beim Zusammen  fügen der Rohrstücke sich den Dichtflächen entlang  abwälzt, sich oft in eine Ebene einstellt, die schräg  zur Rohrachse liegt, oder eine windschiefe Form er  hält.

   Es wurde nun gefunden, dass die Grundursache  dieses Verhaltens     darin    liegt, dass es praktisch fast un  möglich ist, den Dichtring in einer genau vorbestimm  ten Lage auf das     kleinere    Rohrende aufzulegen, bevor  dieses in das grössere Rohrende eingeschoben wird.  Der Dichtring, der in nicht verformtem Zustand  einen kleineren Durchmesser haben muss als das  Rohrende, auf das er anzubringen ist, muss nämlich  beim Auflegen gestreckt werden und verdreht sich  dabei leicht um die Mitte seines Querschnitts. Diese  Verdrehung ist an     verschiedenen    Teilen des Rings,         zum    Beispiel an gegenüberliegenden Teilen, verschie  den gross.

   Wenn der Dichtring dann beim     Ineinan-          derschieben    der Rohrenden sich auf den Dichtflä  chen der Rohre abwälzt, bleibt     die    gegenseitige Ver  drehung zwischen den verschiedenen Querschnitten  des Rings bestehen und verursacht entsprechende  Ungleichmässigkeiten beim Abwälzen und in der  Endlage des Rings.  



  Zwecks Verminderung des erwähnten Nachteils  wird durch die Ausbildung nach der Erfindung die  von der Kreisform abweichende, beispielsweise ovale       Querschnittsform    des     Rings    vorgesehen, die der un  beabsichtigten Verdrehung entgegenwirkt, welcher  ein kreisförmiger Querschnitt ausgesetzt ist. Der Ar  beiter kann unmittelbar fühlen, dass der Ring in der  richtigen Lage liegt, und der Ring selbst ist bestrebt,  die Längsachse seiner sämtlichen Querschnitte in  dieselbe     Richtung    zu stellen.

   Gerade der Umstand,  dass das Material im     Ring    selbst     infolge    der     in    jedem  ausgeprägten Querschnitt wirkenden     inneren        Kräfte     sich in eine bestimmte Richtung     einzustellen    strebt,  hat ein gleichmässiges genaues Abwälzen des Rings  auf den Dichtflächen zur Folge.

   Bei ovaler Quer  schnittsform hat der Ring in der Dichtlage grössere       Anliegeflächen    an den     Dichtflächen    als ein Ring mit  ursprünglich     kreisförmigem    Querschnitt, wenn man       annimmt,    dass das Material in beiden Fällen gleich  stark verdichtet wird.

       Ferner    hat ein     Ring    mit einer       Querschnittsform    nach der Erfindung einen     grös-          seren    Widerstand gegen     Abwälzung,    wenn die  Hauptachse des Querschnitts im wesentlichen pa  rallel zur Rohrachse liegt, so dass der in der Dicht  lage befindliche Ring dem     Auseinanderziehen    der  Rohrstücke einen     ausgeprägten    Widerstand entgegen  setzt.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei     Fig.    1      einen Schnitt durch die Enden     zweier    miteinander  zu verbindender Rohre und     Fig.    2 einen Schnitt  durch die     ineinandergeschobenen    Rohre zeigt.  



  In der Zeichnung sind     Muffenrohre    dargestellt,  wobei die Muffe 1 des einen Rohrstücks eine im we  sentlichen zylindrische Dichtfläche 2 hat, während  das gegenüberliegende Rohrstück ein dünneres Ende  3 mit einer     zvlindrischen        Dichtfläche    4 hat. Die       Dichtflächen    können auch schwach kegelförmig  sein.

   In     Fig.    1 ist ein Dichtring 6 aus einem elasti  schen Material, wie Gummi oder dergleichen, auf  das äussere Ende der Dichtfläche 4 unter elastischer  Streckung aufgelegt, beispielsweise     aufgezwängt.    In  nicht verformtem Zustand hat der     Ring    eine im  wesentlichen elliptische     Querschnittsform,    wobei die  Hauptachse des Querschnitts im wesentlichen paral  lel zur Mittelachse des Rings ist. Die kleinste Ab  messung des Ringquerschnitts ist grösser als der  Spalt     zwischen    den Flächen 2 und 4 der ineinander  geschobenen Rohrenden.

   Der Ringquerschnitt ist       ferner    so ausgebildet, dass bei gegenseitiger Ver  schiebung der Flächen 2 und 4 der Ring infolge sei  ner Reibung an den Flächen sich an diesen abwälzt.  



       Fig.    2 zeigt den Ring und die Rohrenden in der  Lage, in der die Stirnfläche des Rohrendes 3 an den  Anschlag stösst, der durch die innere     Stirnfläche    8  des     gegenüberliegenden    Rohrstücks gebildet wird.  Die verschiedenen Abmessungen sind so gewählt,  dass der     Fugen-Dichtring    beim Abwälzen seinen  Querschnitt um etwa     180o    gedreht hat.

   Falls der  Dichtring sich nicht ganz um 1800 gedreht hat, wenn  das innere Rohrende an die     Stirnfläche    8 stösst, so  ist der Ring bestrebt, das innere Rohrende dadurch  an die     Stirnfläche    angedrückt zu halten, dass die  Hauptachsen der Ringquerschnitte eine zur Rohr  achse parallele Lage einzunehmen versuchen. In der  Endlage liegt der verformte Ring 6 mit grossen Flä  chen an den beiden     Dichtflächen    2 und 4 an. Unter  der Annahme eines praktisch     maximal    zulässigen  oder zweckmässigen Verdichtungsgrades sind die       Anliegeflächen    des Rings beträchtlich grösser als bei  einem Ring mit normal kreisförmigem Querschnitt.  



  Das Verhältnis der kleinsten zur grössten Ab  messung des Ringquerschnitts sowie die Umfangs  form des Querschnitts sind so zu wählen, dass bei  der gegenseitigen Verschiebung der Flächen 2 und 4  der Ring sich tatsächlich abwälzt. Das Verhältnis  der kleinsten     zur    grössten Abmessung     (Nebenachse     zur Hauptachse) hat zwischen 1 :2 und 1 : 1,1 bis  1 : 1,15 zu liegen, beispielsweise zwischen 1 : 2 und  1 : 1,2. Dabei kann jedoch das Verhältnis 1 : 2 ge  ändert werden in 1 :1,9 oder 1 : 1,8 oder 1 : 1,7  oder 1 : 1,6 oder 1 : 1,5 usw.  



  Der Querschnitt des Rings braucht nicht in dem  Sinne genau oval zu sein, dass sein Umfang nur  durch     gekrümmte.    Linien gebildet wird. Der Umfang  kann auch aus geraden oder aus sowohl geraden wie  auch gekrümmten Linien bestehen, und zwar     derart,     dass der Haupteindruck eine ovale Form ist und der  Ring sich auf den Dichtflächen 2 und 4 abwälzen    kann. Er darf also keine so grosse ebene Seite ha  ben, dass er an den Dichtflächen gleitet, anstatt sich       abzuwälzen.     



  Um sicherzustellen, dass der Dichtring 6 nach  dem     Ineinanderschieben    der Rohrenden die ge  wünschte günstige Endlage hat, sind die Dichtflä  chen 2 und 4, die Stirnfläche 8 und der Ring so auf  einander abzustimmen, dass beim     Ineinanderschie-          ben    der Ringquerschnitt sich um etwa 1800 oder um  ein Vielfaches von     180o    dreht.  



  In unmittelbarem Anschluss an die     Dichtfläche    2  des äusseren Rohrendes ist eine kegelförmig nach  aussen erweiterte Mündungsfläche 5 mit so schwa  cher     Neigung    vorgesehen, dass der Dichtring sich  auch an dieser Stelle mit Sicherheit     abwälzt    und  nicht auf der Dichtfläche 4 gleitet.  



  Die beschriebene Fugendichtung eignet sich be  sonders für Betonrohre und kann auch bei Rohren  mit sehr grossem Durchmesser Verwendung finden,  beispielsweise mit einer lichten Weite über 10 cm bis  zu 100 cm oder mehr, wobei die kleinste Abmessung  des Ringquerschnitts in nicht verformtem Zustand  kleiner ist als ein Zehntel des Durchmessers der in  neren Dichtfläche 2. Die Rohre brauchen nicht     Muf-          fenrohre    zu sein,     sondern    können beispielsweise aus  Falzrohren mit unverändertem Aussendurchmesser  bestehen, wobei das eine Rohrende sich verjüngt  und in eine entsprechende     Ausnehmung    des gegen  überliegenden Rohrendes einschiebbar ist.  



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist gemäss       Fig.    1 die Hauptsache des Ringquerschnitts     parallel     zur geometrischen Achse des Rings. Die Hauptachse  des Ringquerschnitts kann aber gegebenenfalls mit  der geometrischen Achse einen Winkel bilden. In  diesem Fall weicht die Drehung des Ringquerschnitts  beim     Ineinanderschieben    der Rohrenden bis in die  Endlage entsprechend von     180,>    oder einem Viel  fachen davon ab.  



  Wie erwähnt, braucht die     Ouerschnittsform    des  Rings 6 nicht unbedingt rein oval zu sein. Wichtig  ist dagegen, dass der Querschnitt deutlich von der  Kreisform abweicht, beispielsweise dadurch, dass  eine Seite eines im übrigen kreisförmigen Quer  schnitts durch eine gerade Linie gebildet wird, bei  spielsweise durch eine Sehne, vorzugsweise auf der  inneren Seite des Querschnitts, so dass die grösste  Abmessung der     Querschnittsfläche    eine im wesent  lichen axiale Richtung im Verhältnis zum ganzen  Ring hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fugendichtung für Rohrstücke, mit einem zwi schen den im wesentlichen zylindrischen oder schwach kegelförmigen Dichtflächen der ineinander geschobenen Enden der Rohrstücke in verformtem Zustand befindlichen, aus einem elastischen Mate rial bestehenden Dichtring, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring unter elastischer Streckung auf das innere Rohrende aufgelegt ist, so dass er sich beim Einschieben dieses Rohrendes in die Verbin- dungslage mit dem äusseren Rohrende auf den Dichtflächen abwälzt, und dass der Dichtring in nicht verformtem Zustand eine von der Kreisform abwei chende Querschnittsform hat,
    wobei das Verhältnis der kleinsten zur grössten Abmessung des Quer schnitts zwischen 1 : 2 und 1 : 1,1 liegt. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Fugendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring eine ovale Querschnittsform hat. 2. Fugendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang des Ringquer schnittes aus geraden Linien besteht. 3. Fugendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang des Ringquer- Schnittes aus sowohl geraden wie auch gekrümmten Linien besteht. 4.
    Fugendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtflächen auf ihrer gan zen Länge gerade oder schwach bogenförmige Er zeugende haben und dass die Dichtfläche des äus- seren Rohrendes in eine nach aussen schwach kegel förmig erweiterte Mündungsfläche übergeht. 5. Fugendichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aussenfläche des in neren Rohrendes ein Zeichen angebracht ist, das die richtige Lage des Dichtringes vor dem Ineinander schieben der Rohrstücke angibt.
CH269360A 1959-03-16 1960-03-10 Fugendichtung für Rohrstücke CH383708A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE255659 1959-03-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH383708A true CH383708A (de) 1964-10-31

Family

ID=20260172

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH269360A CH383708A (de) 1959-03-16 1960-03-10 Fugendichtung für Rohrstücke

Country Status (2)

Country Link
BE (1) BE588643A (de)
CH (1) CH383708A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BE588643A (fr) 1960-07-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2426973C3 (de) Knotenpunktverbindung für aus Rohrstäben gebildete Raumfachwerke
DE4231333C2 (de) Rohrsystem für Rohrkonstruktionen
DE2833533A1 (de) Dichtungsvorrichtung fuer druckfluidumzylinder
DE19707827C2 (de) Pressverbindung
DE3431635C2 (de)
CH664612A5 (de) Steckkupplung zum verbinden der enden zweier rohre.
DE2257263A1 (de) Kompensator fuer grosse winkelmaessige deformationen
DE3817868C2 (de) Dichtring
DE2538808A1 (de) Verbindungsrohrstueck mit o-ringen
DE19614073A1 (de) Trennungssichere Rohrverbindung
DE2407647A1 (de) Gleitdichtungsring fuer ineinander einschiebbare rohre
DE1129344B (de) Abdichtung fuer Muffenrohrverbindungen
DE4325349C2 (de) Verbindungsvorrichtung
CH383708A (de) Fugendichtung für Rohrstücke
DE2630814B2 (de) Rohrverbindung für unvorbereitete Enden mit einer Dichtungshulse
AT218318B (de) Fugendichtung für Rohrstücke
DE897785C (de) Muffenverbindung von Rohren oder anderen Leitungselementen
DE2124094B2 (de) Wellrohr aus thermoplastischem Kunststoff
DE1759968C3 (de) Kalt verformter Bewehrungsstab für Beton
DE3122708A1 (de) Gummimuffe fuer eine breitbandschelle
DE1450330C3 (de) Rollringdichtung für Muffenrohrverbindungen
DE1165358B (de) Fugendichtung fuer Rohrstuecke
DE716893C (de) Rohrklemmverbindung mit durch Axialschub auf das Rohr gepresstem Spreizring
DE102015204799A1 (de) Dichtungsvorrichtung
DE1160248B (de) Muffenverbindung fuer Kunststoffrohre