CH383711A - Fliehkraftentlastete Wellendichtung - Google Patents

Fliehkraftentlastete Wellendichtung

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CH383711A
CH383711A CH434660A CH434660A CH383711A CH 383711 A CH383711 A CH 383711A CH 434660 A CH434660 A CH 434660A CH 434660 A CH434660 A CH 434660A CH 383711 A CH383711 A CH 383711A
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sealing ring
shaft
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seal
sealing
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CH434660A
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Lockwood Hamm Clarence
Widlansky William
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Gen Electric
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    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/30Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of carbon

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Description


      Fliehlraftentlastete    Wellendichtung    Die Erfindung bezieht sich auf eine     fliehkraftent-          lastete    Dichtung für eine Welle, die sich innerhalb  eines konzentrischen     Zylinders    dreht, mit einem       spreizbaren    Dichtungsring, der gleitend gegen die In  nenfläche des     Zylinders    anliegt und der von auf die  Fliehkraft ansprechenden, mit der Welle rotierenden  Mitteln getragen     ist,    welche der Einwirkung der Flieh  kraft auf den     Umfangsdichtungsdruck,    der durch den  Dichtungsring auf den Zylinder ausgeübt wird, entge  genwirken.  



  Wo im Maschinenbau zwei oder mehrere Wellen       konzentrisch        ineinanderlaufen    oder eine Welle in  einem     zylindrischen    Führungsteil rotiert, ist es oft       erforderlich,    an     bestimmten    Stellen der Welle das  axiale     Entlangfliessen    von     Schmierflüssigkeit    und der  gleichen zu     verhindern.    Gebräuchlich ist hierfür die  Verwendung eines dicht an der Welle     anliegenden,     ringförmigen Elementes.

   Es kann hierbei ein durch  gehender     Dichtungsring    aus ölbeständigem Material  vorgesehen sein, welcher an der Innenfläche des Füh  rungsteils gleitend     anliegt.     



  Wird eine solche Dichtung über einen grossen  Drehzahlbereich der Welle verwendet, so     können    die  bei hohen Drehzahlen auftretenden Fliehkräfte zu ra  scher Abnützung oder sogar zur Zerstörung des Dich  tungsringes führen. Dies rührt hauptsächlich von der  Reibungswärme her, welche bei den hohen Radial  drücken und Umfangsgeschwindigkeiten entsteht.  Wird das Dichtungselement mit kleinerem Durchmes  ser ausgeführt, so     dass    es bei hohen Drehzahlen rich  tig abdichtet, so kann bei niedrigen Drehzahlen der  Dichtungsdruck zu gering sein, um ein Durchlecken  zu verhindern.

   Es besteht deshalb ein     Bedürfnis    nach  einer     Drehzahlunabhängigen    Dichtung, d. h. einer  solchen, die nicht bei hohen Drehzahlen infolge von  Wärmeeinflüssen auf den Dichtungsring oder benach  barte Teile schädlichen Einflüssen     ausgesetzt    ist. Eine    solche Dichtung sollte     Mittel    zur Kompensation der       Fliehkräfte    enthalten, so dass über den ganzen Dreh  zahlbereich nur der     erwünschte    Dichtungsdruck aus  geübt wird. Auch bei     stillstehender    Welle sollte eine  solche     Dichtung    das Durchlecken von Öl verhindern.  



  Die     Erfindungsgemässe    Wellendichtung ist da  durch     gekennzeichnet,    dass der     Dichtungsring    von  den unbeschwerten Enden von     axial    sich erstrecken  den, über den Umfang verteilt angeordneten Ge  wichtshebeln getragen ist,. die zwischen ihren Enden  in axialen Öffnungen eines Flansches schwenkbar ge  lagert     sind,    welcher Flansch sich mit der Welle dreht,  wobei     Halterungsringe    auf der Welle vorgesehen sind,  welche die Gewichtshebel innerhalb der     Flanschöff-          nungen        schwenkbar    halten.  



  Die Erfindung soll im folgenden anhand von in  der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen  näher erläutert werden. Es stellen dar       Fig.    l     einen        teilweise    geschnittenen Aufriss  eines ersten Ausführungsbeispiels ;       Fig.    2 einen teilweisen Querschnitt senkrecht zur  Wellenachse ;       Fig.    3 eine beispielsweise Ausführung eines die       Fliehkraftwirkung    kompensierenden     Hebelbolzens    ;

         Fig.    4 einen     Axialschnitt    eines weiteren Ausfüh  rungsbeispiels mit doppeltem Dichtungsring und       Fig.    5 eine Ansicht der abgesetzten Querfuge im  dehnbaren Dichtungsring in einem grösseren Masstab.  Die Beispiele sind an zwei     konzentrischen,    rotie  renden Wellen dargestellt, wären aber ebenso an  wendbar an     einer    Welle in einem zylindrischen Ge  häuse.  



  In     Fig.    1 ist die innere Welle     mit    10 und die       äussere    mit 12 bezeichnet. Ein Hilfsmittel zum axialen  Ableiten des Schmieröls ist in Form der gedrehten  Büchse 14 vorgesehen, die in die äussere Welle ein  gepresst ist. Das Öl wird durch eine Anzahl Löcher 13      nach einer Eindrehung 14a an der Büchse 14 geleitet,  die zur Gewichtsersparnis und zur Förderung der  Kühlung vorgesehen ist. Die Eindrehung 14a steht  mit einer     Anzahl        Ableitöffnungen    15 in der äusseren  Welle in Verbindung.  



  Auf dem Umfang der inneren Welle 10 sitzt ein       Zylinder    16 fest, der als Träger für den beweglichen  Dichtungsring 40 dient. Der Zylinder weist zylindri  sche     Sitzflächen    18 und dazwischen eine erhöhte Par  tie 22 mit einer Rippe 24 auf. Diese Rippe, von  wesentlich grösserem Durchmesser als die übrigen  Teile des Zylinders, weist eine Anzahl axialer Bohrun  gen 26 auf, die von beiden Seiten her (bei 28 und 29)       angesenkt    sind. Diese Bohrungen dienen zur Auf  nahme von     Hebelbolzen    30, die, wie nachstehend be  schrieben,     unter    dem     Einfluss    der Fliehkraft stehen.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der Hebel  bolzen 30 ist in     Fig.    3     veranschaulicht.    Diese be  stehen aus einem relativ dicken Teil 32 und einem       dünneren,        zylindrischen        Ansatz    34. Letzterer trägt  etwa auf halber Länge einen Wulst 36 von vorzugs  weise halbkreisförmigem Querschnitt.

   Dieser Wulst  dient als     Auflage    für den in einer Bohrung 26     einge-          setzten        Hebelbolzen.    Der Durchmesser der Bohrungen  26 ist vorzugsweise so bemessen, dass der Wulst 36  nur in einem Punkt des Halbkreises     aufliegt,    damit  die Schwenkbewegung der     Bolzen    nicht behindert  wird. Die Wandung der Bohrungen kann in Anpas  sung an den     Wulstquerschnitt    leicht in axialer Rich  tung gewölbt sein zwecks Vermeidung einer nennens  werten     Axialbewegung    der einmal in ihre Lage ge  brachten Hebelbolzen.

   Am Ende trägt der Ansatz 34  einen weiteren Wulst 38, welcher als Auflage für den  nachstehend beschriebenen Dichtungsring dient.  



  Natürlich kann auch irgend eine andere geeignete       Form    für die Hebel gewählt werden.     Beispielsweise     wäre ein am einen Ende beschwerter Stab denkbar,  welcher mittels eines Stiftes in der Bohrung 26  schwenkbar gelagert sein könnte.  



  Die     eigentliche    Abdichtung wird durch einen  quergeschlitzten Dichtungsring 40 bewerkstelligt. Die  ser Ring ist aus einem ölbeständigen Material, bei  spielsweise Kohle, hergestellt und lässt sich über die  Partie 22 des Zylinders 16 schieben. Der Ring liegt  auf der den verdickten Enden der     Hebelbolzen    gegen  überliegenden Seite neben der Rippe 24. Die der  Rippe     benachbarte        Radialfläche    weist zwecks Auf  nahme der Wulste 38 eine Anzahl Vertiefungen 41  auf.

   Die die Wulste umgebenden     Partien    der Vertie  fungen sind nur wenig grösser als die     Wulste    selbst,  so dass nur eine geringe Schwenkbewegung der Hebel  bolzen     erforderlich    ist, um die Wulste 38 an den  Wänden der Vertiefungen anliegen zu lassen. Die  Vertiefungen sind ferner bei 42 ausgenommen, damit  der Ansatz 34 der     Hebelbolzen    nicht anstösst.  



  Um den Dichtungsring 40 und die in die Bohrun  gen 26 eingesetzten     Hebelbolzen    in     ihrer    Lage zu  halten, sind besondere Anschlagmittel in Form von  zwei     Metallringen    44 und 46 vorgesehen, die auf den  beiden Sitzflächen vorzugsweise     aufgepresst    sind.    In der dargestellten Anordnung sind sowohl Um  fangs- als auch radiale     Dichtflächen        erforderlich.    Die  aneinander anliegenden Flächen 47 und 48 am Dich  tungsring bzw. dem Ring 46 sind fein bearbeitet,  wodurch die radiale Dichtfläche gebildet wird. Dies  ist notwendig, da sonst Öl bei 49 am Dichtungsring  vorbei und     zwischen    diesem und dem Ring 46 austre  ten könnte.

   Zur Aufrechterhaltung dieser radialen  Abdichtung sind     gegenüber    dem Dichtungsring eine  Anzahl     Ausnehmungen    50 in der Rippe 24 vorge  sehen, vorzugsweise zwischen je zwei Bohrungen 26,  wobei jedoch die genaue Zahl dieser     Ausnehmungen     nicht von Bedeutung ist. In diesen     Ausnehmungen    sit  zen Druckfedern 52, welche sich am Dichtungsring  abstützen und ihn so in ständiger Berührung mit dem  Ring 46 halten.  



  Die Innenfläche 55 der Büchse 14 bildet die Um  fangs-Dichtfläche, gegen welche der     Dichtungsring    40  mit seiner Aussenfläche 54 anliegt. Die Verwendung  einer Büchse 14 ist nicht unbedingt notwendig ; irgend  eine fein bearbeitete Zylinderfläche auf der Innenseite  der Aussenwelle ist zum Zusammenwirken mit der  Umfangsfläche des Dichtungsringes     geignet.     



  Zur Aufrechterhaltung einer einwandfreien Abdich  tung unabhängig von der Drehzahl und auch     bei     ruhenden Wellen weist der Dichtungsring ein geringes       übermass    gegenüber der Aussenwelle     bzw.    der  Büchse 14 und eine abgesetzte Trennfuge 58 auf.

   Wie  aus der     vergrösserten    Detailansicht     Fig.    5 hervorgeht,  bilden die querverlaufenden Teile 59 und 60 der  Fuge einen Spalt, so dass der aus leicht     federndem     Material gefertigte Dichtungsring unter geringem     Zu-          sammendrücken    in die Büchse 14 eingesetzt werden       kann.    Die abgesetzte Gestalt der Fuge verhindert den  axialen     öldurchtritt.     



  Aus dem Gesagten geht     hervor,        dass    der einge  setzte Dichtungsring seinen     ursprünglichen    Durchmes  ser wieder zu erreichen trachtet, weshalb er an der       Innenfläche    der Büchse 14 federnd anliegt und so  auch bei ruhender Innenwelle zuverlässig abdichtet.  Wäre die Dichtung nicht für hohe     Drehzahlen    be  stimmt und würde im Betrieb keine temperaturbe  dingte Ausdehnung und Kontraktion auftreten, so  wären keine weiteren Vorkehren erforderlich.

   Bei ho  hen Drehzahlen nimmt jedoch der     Auflagedruck    des  Dichtungsringes     gegen    die Büchse beträchtliche     Werte     an, hauptsächlich infolge der Fliehkraft, jedoch auch  wegen der durch Reibungswärme erzeugten Ausdeh  nung. Ohne eine Kompensation dieses Druckanstieges  würde sich deshalb     eine    starke Abnützung oder gar  die Zerstörung des Dichtungsringes einstellen. Diese  Fliehkräfte werden nun aber unter Verwendung der  beschriebenen     Hebelbolzen    zur Kompensation des  drehzahlbedingten Druckanstiegs herangezogen. Mit  zunehmender Drehzahl bzw.

   Fliehkraft werden näm  lich die verdickten Enden 32 radial nach aussen ge  drückt, da die     Hebelbolzen    um ihren Wulst 36  schwenkbar gelagert sind. Dies hat eine Bewegung  der     andern        Bolzenenden    nach der Wellenachse hin  zur Folge. Da hierbei die Wülste 38 an den Innen-           flächen    der Vertiefungen 41 anliegen, wirkt diese  Bewegung der auf den Dichtungsring einwirkenden  Fliehkraft entgegen, die dessen Durchmesser und die  Spalte 59 und 60 zu vergrössern trachtet. Mit zuneh  mender     Drehzahl    wirken also die     Hebelbolzen    im  Sinne einer Schliessung der     Spalte    und der Beibehal  tung des Durchmessers des Dichtungsringes.

   Da die  Schwenkbewegung der     Hebelbolzen    eine Funktion  der Fliehkraft ist, richtet sich die Kompensationswir  kung automatisch nach der jeweiligen Drehzahl, so  dass immer die gewünschte Dichtwirkung aufrechter  halten bleibt. Die     übermässige    Abnützung oder Zer  störung des     Dichtungsringes    wird dadurch wirksam  vermieden.     Falls    der Ring aus Kohle oder ähnlichem  Material hergestellt ist, kann es     wünschbar    sein, ge  wisse Verstärkungen vorzusehen,     beispielsweise    in  Form eines in den Ring eingebetteten, dünnen Metall  bandes.  



       Fig.    4 zeigt eine Wellendichtung mit doppeltem  Dichtungselement, wobei die Wirkungsweise dieselbe  bleibt. Die Dichtung besteht aus einem Zylinder 16',  einer Anzahl     Hebelbolzen    30', zwei Eindringen 44'  und 46' und zwei Dichtungsringen 62 und 64. Die  letzteren sind zu beiden Seiten einer vom Zylinder ab  stehenden Zwischenwand 65 angeordnet, mit der sie  radiale Dichtflächen 66 und 67 bilden. Die beiden  Rippen 24' sind     mit    einer Anzahl Vertiefungen ver  sehen, in denen     Druckfedern        gelagert    sind, welche  die Dichtungsringe axial gegen die Zwischenwand       drücken.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fliehkraftentlastete Dichtung für eine Welle, die sich innerhalb eines konzentrischen Zylinders dreht, mit einem spreizbaren Dichtungsring, der gleitend ge gen die Innenfläche des Zylinders anliegt und der von auf die Fliehkraft ansprechenden, mit der Welle rotierenden Mitteln getragen ist, welche der Einwir kung der Fliehkraft auf den Umfangsdichtungsdruck,
    der durch den Dichtungsring auf den Zylinder ausge übt wird, entgegenwirken, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (40) von den unbeschwerten Enden (38) von axial sich erstreckenden, über den Umfang verteilt angeordneten Gewichtshebeln (30) getragen ist, die zwischen ihren Enden in axialen öff- nungen (26) eines Flansches (24) schwenkbar gela gert sind, welcher Flansch sich mit der Welle (10) dreht, wobei Halterungsringe (44, 46) auf der Welle (10) vorgesehen sind, welche die Gewichtshebel (30)
    innerhalb der Flanschöffnungen (26) schwenkbar hal ten. UNTERANSPRÜCHE 1. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dichtungsring einen abgesetz ten Querspalt (59, 60, 61) sowie radiale Dichtflächen (48) und Umfangs-Dichtflächen (54) aufweist. 2. Dichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch Mittel (52) zum An pressen des Dichtungsringes (40) mit seinen radialen Dichtungsflächen (48) an einen der Halterungsringe (46).
CH434660A 1959-04-21 1960-04-19 Fliehkraftentlastete Wellendichtung CH383711A (de)

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