CH383734A - Verfahren zur Herstellung eines Schaufelrades und nach dem Verfahren hergestelltes Schaufelrad - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schaufelrades und nach dem Verfahren hergestelltes Schaufelrad

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CH383734A
CH383734A CH284760A CH284760A CH383734A CH 383734 A CH383734 A CH 383734A CH 284760 A CH284760 A CH 284760A CH 284760 A CH284760 A CH 284760A CH 383734 A CH383734 A CH 383734A
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CH
Switzerland
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blade
disc
blades
paddle wheel
ring
Prior art date
Application number
CH284760A
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Inventor
Gustav Ahlen Karl
Original Assignee
Svenska Rotor Maskiner Ab
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/02Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass turbine or like blades from one piece
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P15/00Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
    • B23P15/04Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass turbine or like blades from several pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Schaufelrades     und nach dem Verfahren hergestelltes Schaufelrad    Die     Erfindung    betrifft ein Verfahren zur Her  stellung eines Schaufelrades und ein nach dem Ver  fahren hergestelltes Schaufelrad.  



  Die Herstellung von Schaufelrädern, welche aus  einer Scheibe mit mindestens einem Ring von Axial  schaufeln und aus einem die von der Scheibe abge  wendeten Schaufelenden verbindenden Ring be  stehen, ist bis jetzt eine schwierige und teure Ange  legenheit gewesen. Nach dem einen Verfahren wur  den die Scheibe, der Ring und die verschiedenen  Schaufeln getrennt hergestellt und dann zusammen  genietet. Dazu war es erforderlich, dass jede Schau  fel an jedem Ende mindestens einen Ansatz aufwies,  und entsprechende Löcher in die Scheibe und den  Ring gebohrt wurden. Beim Bohren der Löcher ist  die grösste Sorgfalt erforderlich, um einen genauen       Anstellwinkel    und Schaufelwinkel zu erhalten; und  die Ansätze müssen bei jeder Schaufel einzeln ge  dreht werden.  



  Nach einem anderen Verfahren wurde ein Roh  ling in Form einer Scheibe hergestellt, welcher Roh  ling eine Umfangsrippe aufwies, aus welcher die  Schaufeln herausgearbeitet wurden. Dabei war die  Reihenfolge der Bearbeitungen die folgende  Ein vorbereitendes Überdrehen des Scheibentei  les des Rohlings, um diesen auf die Fräsmaschine  aufspannen zu können.  



  Eine     Grobfräsbearbeitung,    um das meiste Ma  terial zwischen den Schaufeln     wegzufräsen,    und eine  nachfolgende Feinbearbeitung, bei welcher die Be  arbeitungstoleranz. an verschiedenen Stellen der  Schaufeln verschieden ist.  



  Als Folge des     Wegfräsens    der Umfangsrippe ist  die Spannungsverteilung des Rohlings     verändert    wor  den, so dass die Scheibe etwas verzogen ist. Demzu-    folge muss die Scheibe in einem     Endbearbeitungs-          gang    nochmals überdreht werden.  



  Dieses Verfahren ist zeitraubend und teuer, da  es mindestens zwei getrennte     Fräsoperationen    mit  verschiedenen     Fräsern    und zwei getrennte Dreh  operationen aufweist.    Zweck der vorliegenden     Erfindung    ist die Schaf  fung eines vereinfachten Verfahrens zur Herstellung  von     Axialschaufelrädern.       Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass ein scheibenförmiger     Rohling    mit  einem Ring von getrennten, axialen Erhebungen,  welche alle unter sich gleich, aber leicht grösser als  die fertigen Schaufeln sind, gegossen wird, dass die  Scheibe durch Drehen auf die     endgültige    Form ge  bracht wird,

   und dass das Schaufelprofil auf der       ganzen    Länge jeder Schaufel in einem einzigen Ar  beitsgang durch einen     Fräser    erhalten wird, welcher  von einem Muster so gesteuert wird, dass er zur  Achse des Schaufelrades senkrechte Bewegungen  ausführt.  



  Im nachstehenden Teil der Beschreibung sei zu  nächst ein beispielsweiser Ablauf des Verfahrens  nach der Erfindung näher erläutert. Mit Rücksicht  auf die Bearbeitungen soll ein     Gussverfahren    verwen  det werden, bei dem der Gusskörper nur kleine Tole  ranzen und nur eine dünne Gusshaut oder überhaupt  keine aufweist, d. h.     Kokillenguss,    so dass die Ab  nützung der Bearbeitungswerkzeuge und somit die  Stückzeit vermindert wird. Da zudem ein Ring an  den Schaufelspitzen befestigt werden kann, ist es an  gezeigt, ein Material zu verwenden, das weich ge  nug ist, um das Nieten zuzulassen, zum Beispiel     sphä-          rolitisches    Gusseisen.

        Der so erhaltene Rohling wird zuerst in einem  Arbeitsgang auf die erforderliche Dimension der  Scheibe gedreht.  



  Dann werden die Schaufeln in einem Arbeits  gang von einem     Fräser        abgelängt.    Dieser     Fräser    wird  von einem Muster in einer Richtung quer zur Schau  felradachse gesteuert.  



  Durch dieses Verfahren werden mehrere be  trächtliche Vorteile gegenüber dem Verfahren, bei  dem die Schaufeln aus einer einzigen Rippe heraus  gefräst werden, erzielt.  



  Erstens fällt das Grobfräsen weg, so dass die       Fräsbearbeitung    in einem Arbeitsgang ohne     Fräser-          wechsel    vorgenommen werden kann.  



  Zweitens ist die Bearbeitungstoleranz der Rippe  um die Schaufel herum ungefähr die gleiche, im Ge  gensatz zum alten Verfahren, wo die Bearbeitungs  toleranz von einem Punkt der Schaufel zum     andern          änderte,    da der     Grobfräser    dem     Schaufelprofil    nicht  so genau folgen kann. Da um die ganze Schaufel  herum gleichviel Material weggeschnitten wird, ist  die auf den     Fräser    wirkende Kraft gleichmässig, so  dass er mit einem konstanten Vorschub betrieben  werden kann und so am besten ausgenützt wird. Die  Schnittzeit ist somit verkürzt und die Bearbeitungs  kosten     reduziert.     



  Drittens wird das Abschneiden der Umfangs  rippe auf dem Rohling durch das Giessen von ge  trennten Schaufeln vermieden, so dass die Span  nungsverteilung im Rohling     unverändert    ist und da  her jedes Verziehen der Scheibe vermieden wird.  Die Scheibe kann daher in einem einzigen Arbeits  gang vor dem Fräsen     fertiggedreht    werden, so dass  jegliches Nachdrehen nach dem Fräsen überflüssig       ist.     



  Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Schau  feln so auszubilden, dass sie in zur Scheibe parallelen  Ebenen geometrisch ähnliche Profile aufweisen, de  ren Abmessungen mit abnehmendem Abstand von  der Scheibe zunehmen. Dadurch können die Schau  feln leichter gegossen werden und weisen mit ab  nehmendem Abstand zur Scheibe eine zunehmende  Festigkeit auf, ohne dass die Strömung im     fertigen     Schaufelrad wesentlich beeinflusst wird.  



  Weiterhin müssen die Schaufelspitzen, d. h. die  der Scheibe abgewandten Enden der Schaufeln An  sätze aufweisen, um einen Ring an den Schaufeln  befestigen zu können. Es hat sich als     vorteilhaft    er  wiesen, den Gussrohling mit Erhebungen in     Form     von Ansätzen an der Schaufelspitze zu machen; die  Ansätze werden dann auf ihren     Radialflächen    beim  Fräsen der Schaufelprofile und auf ihren Umfangs  flächen durch eine allen Schaufeln gemeinsame  Drehoperation bearbeitet. Durch diese Drehopera  tion werden gleichzeitig die Schaufelspitzen plan  gedreht und die Umfangsflächen der Ansätze ge  dreht.

   Die den Ansätzen entsprechenden     Löcher    im  Ring werden     zweckmässig    in einem Arbeitsgang ein  gestanzt, wobei die Teile des Werkzeuges, welche  diesen Löchern entsprechen, durch Drehen einer    Umfangsrippe erhalten werden, welche durch Fräsen  in einzelne, den Löchern entsprechende Stangen un  terteilt wird. Dadurch ergibt sich eine ökonomische  Herstellung des     Stanzwerkzeuges.    Durch das Aus  stanzen werden die Löcher leicht konisch,     was    je  doch vorteilhaft ist, da die Schaufelansätze nach dem  Auflegen auf den Ring leicht breitgeschlagen werden,  wodurch die Ansätze verformt werden, so dass ihre  Köpfe leicht konische Form annehmen, was für  einen guten Halt des Ringes nur vorteilhaft ist.  



  Wegen den Abmessungen des die Schaufelspitzen  miteinander verbindenden Ringes, besonders seiner  Dicke, ist ein Ausstanzen der Löcher nicht immer  möglich. Daher müssen die Löcher     gebohrt    werden,  und die Ansätze der Schaufeln müssen zylindrisch  sein. Solche zylindrische Ansätze werden durch einen  Bohrer hergestellt, welcher einen zylindrischen An  satz anstelle eines zylindrischen Loches macht. Ein  solches Werkzeug wird an einer geeigneten Stelle  der Fräsmaschine eingespannt, so dass der Ansatz in  einem ersten Arbeitsgang     gebohrt    und das Schaufel  profil in einem zweiten Arbeitsgang, wie oben er  wähnt, hergestellt werden.  



  Die nach diesem Verfahren hergestellten Schau  felräder sind besonders für hydraulische Getriebe ge  eignet, welche mehrere Schaufelkränze mit einer  grossen Anzahl Schaufeln aufweisen, und bei wel  chen es wichtig ist, die Gestehungskosten der     ver-          hältnismässig    teuren     Beschaufelung    so weit als mög  lich zu senken, um mit anderen hydraulischen Ge  triebetypen konkurrieren zu können.  



  In der Zeichnung ist eine Zwischenform eines  Schaufelrades, das nach dem erfindungsgemässen  Verfahren hergestellt wird, sowie eine Giessform dar  gestellt. Es zeigen       Fig.    1 einen Schnitt durch ein teilweise     fertiges     Schaufelrad ;       Fig.    2 eine teilweise Draufsicht des Rades ;       Fig.    3 einen Schnitt durch die     Giessform    zur  Herstellung des Rades, und       Fig.    4 einen Teilschnitt der Giessform.  



  In den     Fig.    1 und 2 bezeichnet 10 eine Scheibe  mit Schaufelrohlingen 11 oder 12, von welchen jede  einen Ansatz 14 aufweist. Jeder Schaufelrohling 11  wird entlang seines Profils, wie weiter oben erwähnt,  mittels eines     Fräsers    13 bearbeitet. Die Ansätze 14  weisen     Radialflächen    16, 18, welche mit Flächen 20  und 22 der Schaufeln 12 zusammenfallen und zusam  men mit diesen Flächen fertigbearbeitet wurden, und  zylindrische Umfangsflächen 24 und 26 auf, welche  durch Drehen um die Achse der Scheibe 10 fertig  gedreht wurden.  



       Fig.    3 und 4 zeigen die Gussform, die aus zwei  Hauptteilen 32 und 34 besteht. Im Teil 34 sind eine  Anzahl Profilstücke 36 eingelassen, welche aus einem  Kunstharz oder einem anderen, geeigneten     Material     bestehen und auf jeder Seite Einbuchtungen aufwei  sen. Die zwei Einbuchtungen jedes Stückes entspre  chen zwei Hälften von aufeinanderfolgenden Schau  feln plus Bearbeitungszugabe. Die Profilstücke 36      befinden sich in einer Ringnut 38 des Teiles 34 und  bilden die Form für die Schaufeln. Der Teil 34 ist  zudem mit einer Gussrinne 40 versehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Schaufelrades, dadurch gekennzeichnet, dass ein scheibenförmiger Rohling mit einem Ring von getrennten, axialen Er hebungen, welche alle unter sich gleich, aber leicht grösser als die fertigen Schaufeln sind, gegossen wird, dass die Scheibe durch Drehen auf die endgültige Form gebracht wird, und dass das Schaufelprofil auf der ganzen Länge jeder Schaufel in einem einzigen Arbeitsgang durch einen Fräser erhalten wird, wel cher von einem Muster so gesteuert wird, dass er zur Achse des Schaufelrades senkrechte Bewegungen ausführt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gussverfahren Kokillen- guss ist, um eine Gusshaut auf dem Rohling zu ver meiden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe aus sphärolitischen Gusseisen besteht. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Schaufeln gegen die Scheibe hin zunimmt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schaufel an ihrem von der Scheibe abgewandten Ende mit einem Ansatz ver sehen ist, welcher bearbeitet wird, indem seine Um fangsflächen gedreht werden und seine radialen Flä chen im gleichen Arbeitsgang mit dem Schaufelpro fil bearbeitet werden. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ring mit entsprechend den Schaufelansätzen ausgestanzten Löchern auf die Schaufelenden gebracht und durch Verstemmen der Ansätze am Rad befestigt wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schaufel am der Scheibe abgewandten Ende mit einem zylindrischen Ansatz versehen ist, welcher vor dem Fräsen des Schaufel profils mittels eines Kernbohrers bearbeitet wird.
CH284760A 1959-03-14 1960-03-14 Verfahren zur Herstellung eines Schaufelrades und nach dem Verfahren hergestelltes Schaufelrad CH383734A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6336790B1 (en) * 1996-10-18 2002-01-08 Atlas Copco Tools A.B. Axial flow power tool turbine machine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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