CH383746A - Verfahren und Einrichtung zum Behandeln von in verschlossenen Behältern befindlichen Erzeugnissen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Behandeln von in verschlossenen Behältern befindlichen ErzeugnissenInfo
- Publication number
- CH383746A CH383746A CH121560A CH121560A CH383746A CH 383746 A CH383746 A CH 383746A CH 121560 A CH121560 A CH 121560A CH 121560 A CH121560 A CH 121560A CH 383746 A CH383746 A CH 383746A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- liquid
- vessel
- temperature
- containers
- pressure
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 22
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 34
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 21
- 238000009835 boiling Methods 0.000 claims description 12
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 10
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 3
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 23
- 239000008267 milk Substances 0.000 description 10
- 210000004080 milk Anatomy 0.000 description 10
- 235000013336 milk Nutrition 0.000 description 10
- 230000001954 sterilising effect Effects 0.000 description 8
- 238000004659 sterilization and disinfection Methods 0.000 description 6
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N iron Substances [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 2
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B11/00—Preservation of milk or dairy products
- A23B11/10—Preservation of milk or milk preparations
- A23B11/12—Preservation of milk or milk preparations by heating
- A23B11/123—Preservation of milk or milk preparations by heating in packages
- A23B11/127—Preservation of milk or milk preparations by heating in packages progressively transported through the apparatus
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B2/00—Preservation of foods or foodstuffs, in general
- A23B2/20—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus
- A23B2/25—Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus with packages transported along a helical path
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)
Description
Verfahren und Einrichtung zum Behandeln von in verschlossenen Behältern befindlichen Erzeugnissen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Behandeln von in Behältern befind lichen Erzeugnissen mit Wärme, im besonderen zum Vorerhitzen von Lebensmitteln, beispielsweise Milch, in hermetisch verschlossenen Behältern, wie Büchsen, als Vorbereitung für die Sterilisierung der Lebens mittel.
Das neue Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter durch ein eingeschlossenes flüssiges Erhitzungsmittel geführt werden, wobei auf der ein geschlossenen Flüssigkeit durch ein nicht-kondensier- bares Gas ein vorbestimmter Druck aufrecht erhalten wird, und dass in der Flüssigkeit ein Temperaturgefälle aufrechterhalten wird, wobei sich die Temperatur in der Richtung, in der die Behälter das Erhitzungsmittel durchwandern, erhöht.
Die Erfindung sieht ferner eine Einrichtung zum Behandeln von in verschlossenen Behältern befind lichen Erzeugnissen vor, die ein langgestrecktes Druck- gefäss, eine Vorrichtung zum teilweisen Füllen des Gefässes mit dem flüssigen Erhitzungsmittel, eine Vorrichtung zum Einlassen eines nicht-kondensier- baren Gases in das Gefäss oberhalb der Flüssigkeit, und zum Aufrechterhalten eines über dem atmo sphärischen Druck liegenden Druckes,
eine an dem einen Ende des langgestreckten Druckgefässes ange ordnete Vorrichtung zum Einsetzen der abgeschlos senen Behälter in das Gefäss unter Aufrechterhaltung des Flüssigkeits- und Gasdruckes im Gefäss, eine Vorrichtung im Gefäss, die die Behälter von dem einen Ende des Gefässes zum anderen befördert, eine in der Nähe des anderen Endes des langgestreckten Druckgefässes angeordnete Austragsvorrichtung, die die Behälter der Beförderungsvorrichtung entnimmt und diese unter Aufrechterhaltung des über dem atmosphärischen Druck liegenden Druckes im Gefäss aus diesem austrägt, und eine Erhitzungsvorrichtung im Gefäss,
die die Flüssigkeit im Gefäss auf eine vor bestimmte Temperatur erhitzt, die unterhalb des Siedepunktes der genannten Flüssigkeit bei atmosphä rischem Druck liegt, welche Vorrichtung in der Nähe des einen Endes des Gefässes angeordnet ist, und die die Temperatur der Flüssigkeit bis zum anderen Ende des Gefässes in einem vorbestimmten Gefälle auf eine Temperatur erhitzt, die oberhalb des Siedepunktes der Flüssigkeit liegt.
Nach einem an sich bekannten Verfahren zum Behandeln von Milch wird kalte Milch mit einer Temperatur von<B>100</B> C in Büchsen verschlossen und danach bei einer Temperatur von 115-118p C steri lisiert. Werden die kalten Milchbüchsen sofort ohne vorhergehende Erwärmung in die heisse Sterilisier- vorrichtung gebracht, so wird die Güte der Milch durch die Bildung eines Milchniederschlages an der Innenseite der Büchsen beeinträchtigt, welcher Nieder schlag als Anbrennen bekannt ist. Um das An brennen zu vermeiden, muss die Temperatur der Milchbüchsen durch eine vorbereitende Wärme behandlung auf ungefähr die Sterilisierungstemperatur allmählich erhöht werden.
Nach einem bereits bekann ten Verfahren zum vorbereitenden Behandeln mit Wärme werden die Büchsen durch Wasser in einem offenen oder unter atmosphärischem Druck stehenden Gefäss geleitet, wobei die Temperatur des Wassers so reguliert wird, dass es am Eintragende des Gefässes kühl ist, und dass die Temperatur des Wassers all mählich erhöht wird, bis sie am Austragende des Gefässes ungefähr den Siedepunkt erreicht.
Es ist einzusehen, dass die mit diesem Verfahren bei atmo sphärischem Druck erreichbare Höchsttemperatur der Siedepunkt des Wassers (100p C). ist, weshalb in gewissem Ausmass ein Anbrennen erfolgt, wenn die Büchsen bei 1000 C in eine Sterilisiervorrichtung eingetragen werden, deren Temperatur 11511 C beträgt, sofern die Temperatur der Büchsen nicht vorher dadurch erhöht wird, dass sie durch eine weitere Vor wärmeinrichtung geleitet werden, deren Temperatur auf 100 C-1150 C gehalten wird.
Die Erfindung ermöglicht es nun, in einer Ein richtung durch vorheriges Erhitzen die Milchbüchsen von einer niedrigen Anfangstemperatur aus auf eine hohe Sterilisationstemperatur zu bringen, und zwar in einem einzigen Druckgefäss, wobei z.B. Wasser als Erhitzungsmittel nach und nach von einer unterhalb des Wassersiedepunktes bei atmosphärischem Druck auf eine Temperatur erhitzt wird, die oberhalb der Temperatur des bei atmosphärischem Druck sie denden Wassers liegt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben, die ein senkrechter axialer Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dienenden Einrichtung ist.
Die Einrichtung 2 zum Durchführen des erfin- dungsgemässen Verfahrens weist ein Druckgefäss mit Haspel und Wendel auf, wie in dem amerikani schen Patent Nr. 2536116 beschrieben. Die Einrich tung 2 weist im allgemeinen einen zylindrischen Körper 3 mit verschlossenen Enden 4 und 6 und einer einen Teil des Körpers bildenden Ablaufwanne 7 auf, welche Teile zusammen ein Druckgefäss bilden.
An dem einen Ende des Körpers 3 ist ein den Druck aufrecht erhaltendes Büchseneintragventil 9 und am anderen Ende des Körpers ein den Druck aufrecht erhaltendes Büchsenaustragventil 11 vorgesehen, welche genannten Ventile im oben erwähnten Patent beschrie ben sind und kalte Büchsen einer im Gefäss 8 ange ordneten Haspel zuführen, welche Büchsen in erhitz tem Zustand aus dem Gefäss 8 in eine nicht dar gestellte Sterilisiervorrichtung ohne übermässig hohen Verlust des Druckes im Gefäss befördert werden.
Die Haspel 12 weist zwei im Abstand stehende, an einer in der Mitte angeordneten Antriebswelle befestigte Radsterne 13 auf, die am Umfang eine Anzahl von aus Winkeleisen bestehenden Stosstangen 16 tragen, so dass am Umfang der Haspel eine Anzahl von sich in der Längsrichtung erstreckenden Büchsenbahnen 17 gebildet wird. Die Welle 14 ist in den Stirnseiten 4 und 6 des Gefässes 8 gelagert und wird von einer geeigneten (nicht dargestellten) Antriebseinrichtung in Umdrehung versetzt, die mit einem auf die Welle aufgekeilten Zahnrad 18 im Eingriff steht.
An der Innenwandung des zylindrischen Körpers 3 ist eine aus T-Eisen bestehende Führung 19 in Form einer die Büchsen führenden Wendel konstanter Ganghöhe befestigt, wobei das Eintragventil 9 die Büchsen der Wendel an dem einen Ende zuführt, die die Büchsen am anderen Ende zum Austragventil 11 leitet.
Die Haspel 12 befindet sich innerhalb der Führung 19 und wirkt mit dieser derart zusammen, dass die Büchsen aus dem Eintragventil 9 in die Büchsenbahn 17 der Haspel fallen, wobei beim Drehen der Haspel das Gewinde der T-Eisenführung 19 an der Stirnseite der Büchsen angreift und diese querliegend weiterschiebt, bis sie das Austragventil 11 erreichen.
Die Haspel 12 ist durch kreisrunde, an dieser befestigte Trennbleche 21, 22, 23 und 24 unterteilt, während die Wanne 7 direkt unter diesen Trenn blechen durch Trennbleche 21a,<I>22a,</I> 23a und<I>24a</I> in fünf gesonderte, jedoch nicht voneinander isolierte Heizeinheiten oder Zonen 26, 27, 28, 29 und 30 unter teilt ist. Aus der Zeichnung ist zu ersehen, dass die Trennbleche in keiner Weise den Durchlauf der Büch sen aus der einen Zone in die nächste behindern, wie die Trennbleche auch nicht die Strömung der Flüssigkeit aus der einen Zone zur anderen behindern.
Das zum Erhitzen der Büchsen verwendete Wasser wird durch eine Rohrleitung 32 in das Gefäss 8 bis zu einer, durch die Linie 33 gekennzeichneten Höhe gepumpt. Das Wasser wird durch Dampf erhitzt, der in das Wasser durch die Dampfdüsen 34 in jede der Zonen 26, 27, 28, 29 und 30 in der Wanne geleitet wird. Alle Dampfdüsen 34 stehen über einer Rohrleitung 35 mit einer Dampfquelle, beispielsweise einem Boiler 37 in Verbindung, wobei die Düsen 34 in jeder Zone unabhängig voneinander von einer geeigneten selbst tätigen Temperaturregelvorrichtung 36 reguliert wer den, die in das Wasser in den einzelnen Zonen nur so viel Dampf treten lässt, dass die Temperatur in jeder Zone auf einer vorher bestimmten Höhe gehalten wird.
An der Welle 14 der Haspel 12 sind ähnliche Dampf düsen 38 angebracht, die in jede Zone, die Zone 26 ausgenommen, Dampf leiten, welche Zone 26 am kühlsten gehalten wird. Die Düsen 38 ergänzen die Düsen 34 und dienen in erster Linie zum rascheren Erwärmen des Wassers, wenn die Einrichtung 2 für den Betrieb vorbereitet wird. Die Düsen 38 können alle von einem einzelnen Regulierventil 39 in einer Leitung reguliert werden, die von der Rohrleitung 35 aus zu den Düsen 38 führt, während zum Aufrechterhalten der gewünschten Temperaturen in den verschiedenen Zonen die mit den Düsen in Verbindung stehenden verschiedenen selbsttätigen Temperaturregelvorrich- tungen 36 dienen.
In das Gefäss 8 wird durch eine Rohrleitung 42 Pressluft eingelassen, so dass das Wasser im Gefäss 8 von einer Luftschicht überlagert wird. Diese Luft schicht wird auf einem konstanten Druck gehalten, welcher Druck über dem des gesättigten Dampfes liegt, der gleich dem Druck bei der im Gefäss zu verwendenden höchsten Wassertemperatur ist, das heisst bei der Temperatur des Wassers in der Zone 30. An die Rohrleitung 42 ist eine selbsttätige Druck reguliervorrichtung 43 irgend einer bekannten Aus führung angeschlossen, die selbsttätig den Druck im Gefäss 8 auf einer vorher bestimmten Höhe hält. Zum Ablesen des im Gefäss 8 herrschenden Druckes ist ein Druckmesser 44 vorgesehen.
Zum Durchführen des erfindungsgemässen Ver fahrens mit Hilfe der oben beschriebenen Vorer- hitzungseinrichtung 2 wird diese mit Wasser bis zu der durch die Linie 33 angezeigten Höhe gefüllt und durch die Rohrleitung 42 Pressluft in das Gefäss 8 gepumpt, so dass das Wasser im Gefäss von einer Luftschicht überlagert wird. Der Druckregler 43 hält den gewünschten Druck der Luft aufrecht, welcher Druck ungefähr 0,843 bis 1,054 kg pro cm2 beträgt, der eine Erhitzung des Wassers in der Zone 30 auf 1150C ohne Sieden zulässt.
Danach wird das Wasser durch den aus -den Düsen 34 und 38 tretenden Dampf erhitzt, die vom Ventil 39 und der selbsttätigen Temperaturregelvorrichtung 36 reguliert werden, so dass in den Zonen 26, 27, 28, 29 und 30 eine Durch schnittstemperatur von 600, 820, 93 , 1040 bzw. 115 C aufrechterhalten wird.
Die vorzuwärmenden Milchbüchsen werden vom Eintragventil 9 in die von der T-Eisenführung 19 gebildete sich schraubenlinienartig windende Büchsen führung eingeführt und von den Stosstangen 16 der sich drehenden Haspel 12 zum Austragventil 11 befördert. Wenn sich die Büchsen durch das erhitzte Wasser in den verschiedenen Zonen des Gefässes vorwärts bewegen, wird die Temperatur der Büchsen allmählich von anfangs 130C auf ungefähr 115 C erhöht.
Werden die Büchsen nunmehr aus der Vorer- hitzungseinrichtung 2 in die (nicht dargestellte) Sterilisierungsvorrichtung befördert, in der eine Tem peratur von ungefähr 115 bis 1180C aufrecht erhalten wird, so erfolgt daher nur eine sehr geringe Erhöhung der Temperatur und damit kein zu beanstandendes Anbrennen .
Es sei darauf hingewiesen, dass die Trennbleche das Gefäss wirksam in verschiedene Erhitzungszonen aufteilen, die Bewegung der Büchsen von Zone zu Zone jedoch nicht behindern und zulassen, dass Wasser und Luft zwischen den verschiedenen Zonen hin- und herströmt. Da die sich in ununterbrochener Folge durch das Gefäss 8 bewegenden Büchsen dem Wasser Wärme entziehen und sich immer zu den Zonen mit der höheren Temperatur an der rechten Seite der Zeich nung bewegen, kann die Durchschnittstemperatur in jeder Zone von den Dampfdüsen 34 leicht aufrechter halten werden, die von den Temperaturregelvorrich- tungen 36 selbsttätig geregelt werden.
Obwohl sich die vorstehende Beschreibung beson ders auf ein Verfahren zum Behandeln von Büchsen milch bezieht, ist einzusehen, dass das Verfahren auch auf andere, in anderen Behältern befindliche Erzeug nisse angewendet werden kann.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu ersehen, dass das Verfahren zum Vorerhitzen von Büchsen gegenüber den bisher bekannten Verfahren insofern eine Verbesserung bedeutet, als die Temperatur der Büchsen in einem einzelnen Gefäss mit Hilfe erhitzten Wassers allmählich auf die Sterilisierungstemperatur erhöht werden kann, wobei das Anbrennen in den Büchsen vollständig und auf billige Weise vermieden wird. Ohwohl nur eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt und beschrieben wurde, können selbst verständlich verschiedene Änderungen und Abwand lungen vorgenommen werden, ohne -von der Erfin dung abzuweichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Behandeln von in verschlossenen Behältern befindlichen Erzeugnissen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Behälter durch ein eingeschlossenes flüssiges Erhitzungsmittel geleitet werden, dass auf der genannten eingeschlossenen Flüssigkeit ein vorbestimm ter Druck durch ein nicht-kondensierbares Gas aufrecht erhalten wird, und dass in der Flüssigkeit ein Temperaturgefälle aufrecht erhalten wird, wobei sich die Temperatur in der Richtung erhöht, in der die Behälter sich durch das Erhitzungsmittel bewegen. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte vorbestimmte Druck über dem atmosphärischen Druck liegt, und dass das Temperaturgefälle von einer unterhalb des Siedepunktes der Flüssigkeit bei atmosphärischem Druck liegenden Temperatur sich bis zu einer ober halb des Siedepunktes der Flüssigkeit bei atmosphäri schem Druck liegenden Temperatur erstreckt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter durch das einge schlossene flüssige Erhitzungsmittel in einer schrauben linienartigen Bahn mit konstanter Steigung geleitet werden. 3.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Erhitzungsmittel derart eingeschlossen wird, dass es ein langgestrecktes Bad bildet, dass das nicht-kondensierbare Gas ober halb der Flüssigkeit eingeschlossen und unter einem oberhalb des atmosphärischen Druckes liegenden Druck gehalten wird, dass das langgestreckte Bad der Flüssigkeit und der Gasraum der Länge nach in mehrere Heizeinheiten unterteilt werden, dass in jeder Heizeinheit die durchschnittliche Temperatur auf einer vorbestimmten Höhe gehalten wird, wobei die Temperatur der Einheiten sich in der Längsrichtung des Flüssigkeitsbades allmählich erhöht,und dass die Behälter durch die Flüssigkeit und das Gas in jeder Einheit und durch die verschiedenen Einheiten geleitet werden. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine gegenseitige Vermengung der in den einzelnen Einheiten befindlichen eingeschlos senen Flüssigkeit und des Gases zugelassen wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur in den ersten Einheiten unterhalb und in den anderen Einheiten oberhalb derjenigen Temperatur liegt, die ein Sieden der Flüssigkeit bei atmosphärischem Druck bewirkt. 6.Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälter in einer schrauben- linienförmigen Bahn mit konstanter Steigung durch die Flüssigkeit und das Gas in jeder Einheit und durch die verschiedenen Einheiten geleitet werden.PATENTANSPRUCH 1I: Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein langgestrecktes Druckgefäss, durch eine Vorrich tung zum teilweisen Füllen des Gefässes mit der Flüssigkeit als Erhitzungsmittel, durch eine Vorrich tung zum Einlassen des nicht-kondensierbaren Gases in das Gefäss oberhalb der genannten Flüssigkeit und zum Aufrechterhalten eines über dem atmosphärischen Druck liegenden Gasdruckes, durch eine an dem einen Ende des langgestreckten Druckgefässes angeordnete Vorrichtung,die unter Aufrechterhaltung des Flüssig- keits- und Gasdruckes im Gefäss die verschlossenen Behälter in das Gefäss einträgt, durch eine Vorrichtung im Gefäss, die die Behälter von dem einen Ende des Gefässes zum anderen Ende befördert, durch eine mit dem Gefäss in der Nähe des anderen Endes verbundene Austragsvorrichtung, die die Behälter der genannten vorwärtsbewegenden Vorrichtung entnimmt und die die Behälter aus dem Gefäss unter Aufrechterhaltung des über dem atmosphärischen Druck liegenden Druckes austrägt, durch Erhitzungsmittel im lang gestreckten Gefäss zum Erhitzen der Flüssigkeit im Gefäss auf eine vorbestimmte Temperatur,die unter halb des Siedepunktes der Flüssigkeit bei atmo- sphärischem Druck liegt in der Nähe des genannten einen Endes des Gefässes, und zum Erhöhen der Temperatur bis zum anderen Ende des Gefässes in einem vorbestimmten Gefälle bis auf eine oberhalb des Siedepunktes der Flüssigkeit liegende Temperatur. UNTERANSPRUCH 7.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, gekenn zeichnet durch Mittel, die das genannte Gefäss in mehrere in der Längsrichtung im Abstand stehende Erhitzungszonen unterteilen, welche Mittel Durchlässe zwischen benachbarten Zonen bilden, die eine unbe hinderte Beförderung der Behälter und eine Vermi schung der Flüssigkeiten zwischen den Zonen zulassen, und durch unabhängig voneinander regulierte Er hitzungsmittel, die jeder Zone zugeordnet sind und in dieser eine vorbestimmte Durchschnittstemperatur aufrechterhalten sowie ein vorbestimmtes Tempera turgefälle zwischen den genannten Zonen,wobei die Temperatur in der an dem genannten einen Ende des Behälters befindlichen Zone die niedrigste der ver schiedenen Temperaturen ist und unterhalb des Siedepunktes der Flüssigkeit bei atmosphärischem Druck liegt, während die Temperatur in der Zone am anderen Ende des Gefässes die höchste ist und ober halb des Siedepunktes der Flüssigkeit bei atmospheri- schem Druck liegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US80752359A | 1959-04-20 | 1959-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH383746A true CH383746A (de) | 1964-10-31 |
Family
ID=25196573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH121560A CH383746A (de) | 1959-04-20 | 1960-02-04 | Verfahren und Einrichtung zum Behandeln von in verschlossenen Behältern befindlichen Erzeugnissen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE587290A (de) |
| CH (1) | CH383746A (de) |
-
1960
- 1960-02-04 CH CH121560A patent/CH383746A/de unknown
- 1960-02-04 BE BE587290A patent/BE587290A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE587290A (fr) | 1960-08-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69523573T2 (de) | Verfahren und vorrichtung für die kontinuierliche pasteurisierung von produkten | |
| EP2317880B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur wärmebehandlung von flüssigen lebensmitteln | |
| DE2025989A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Wärmebehandlung von teilchenförmigen, festen Stoffen | |
| DE69006463T2 (de) | Vorrichtung zur Steuerung eines Pasteurisierungsverfahrens. | |
| DE2256514C3 (de) | Vorrichtung zum Sterilisieren und/ oder Kochen von gefüllten geschlossenen Behältern | |
| DE2109825A1 (de) | Wärmetauscher in einem Druckbehälter und Verfahren zu seinem Betrieb | |
| DE69208086T2 (de) | Apparat und verfahren zum aseptischen herstellen von getränken | |
| DE2007972A1 (de) | Hydrostatischer Kocher mit zwei For derern | |
| CH383746A (de) | Verfahren und Einrichtung zum Behandeln von in verschlossenen Behältern befindlichen Erzeugnissen | |
| DE102015015056B4 (de) | Verfahren zur Steuerung der Schaumbildung in einer Entgasungsvorrichtung für Flüssigkeiten und Entgasungsvorrichtung für Flüssigkeiten mit einer Vorrichtung zur Steuerung der Schaumbildung | |
| DE2826172A1 (de) | Verteileinrichtung fuer einen emaillierten duennschicht-verdampfer | |
| DE2524909C3 (de) | Autoklav | |
| EP0550836A2 (de) | Heisssterilisierung | |
| EP0036124B1 (de) | Vorrichtung für eine die Haltbarkeit erhöhende Wärmebehandlung, insbesondere Ultrahocherhitzung, von Keime enthaltenden Produkten | |
| DE2013203A1 (de) | ||
| EP3166420B1 (de) | Wärmebehandlungsvorrichtung sowie verfahren zur wärmebehandlung | |
| DE1938749A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bildung eines ringfoermigen Fluessigkeitsstromes,der entlang der Innenflaeche einer Rohrwand laeuft | |
| AT504589B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur entfernung von gas aus holzschnitzeln | |
| DE2306326A1 (de) | Kuehlrohr zum geregelten abkuehlen von draht und feinstahl aus der walzhitze | |
| DE1107057B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum schrittweisen Erwaermen und Sterilisieren von in verschlossenen Behaeltern befindlichen Lebensmitteln, wie Milch | |
| DE691617C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Fluessigkeiten | |
| DE695897C (de) | Vorrichtung zum Haltbarmachen von Fluessigkeiten | |
| DE102006038651B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Sterilisieren von Produkten mit sowohl stückigen als auch flüssigen Anteilen | |
| AT233935B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb von kontinuierlich arbeitenden Sterilisierungsanlagen | |
| DE668301C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum ununterbrochenen Abtreiben von fluechtigem Loesungsmittel aus Extraktionsrueckstaenden |