CH383767A - Kamera, insbesondere kinematographische Kamera mit Objektiv- und Filterrevolver - Google Patents

Kamera, insbesondere kinematographische Kamera mit Objektiv- und Filterrevolver

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CH383767A
CH383767A CH530560A CH530560A CH383767A CH 383767 A CH383767 A CH 383767A CH 530560 A CH530560 A CH 530560A CH 530560 A CH530560 A CH 530560A CH 383767 A CH383767 A CH 383767A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
camera
turret
filter
lens
mounting ring
Prior art date
Application number
CH530560A
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English (en)
Inventor
Planert Wolfgang
Walter Dipl Ing Liebusch
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Blocking Light For Cameras (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)

Description


  Kamera, insbesondere     kinematographische    Kamera mit Objektiv- und Filterrevolver    Die Erfindung betrifft eine Kamera,     insbeson-          dere    kinematographische Kamera mit Objektiv- und  Filterrevolver, wobei auf dem     Objektivrevolver    Vor  satzobjektive angeordnet     sind,    welche zur     Brenn-          weitenänderung    vor das in die Kamera eingebaute  Grundobjektiv geschwenkt werden.  



  Es ist bereits bekannt, eine kinematographische  Kamera mit einem Grundobjektiv und zur     Brennwei-          tenänderung    vor dieses zu bringenden Vorsatzobjek  tiven auszurüsten, wobei man die zu     verwendeten          Farb-    oder Graufilter in den zwischen Grund- und  Vorsatzobjektiv bestehenden parallelen Strahlengang  geschaltet hat. Sowohl die Vorsatzobjektive als auch  die Filter können derartigen Kameras auf als Revol  verscheiben ausgebildeten Trägern angeordnet sein.  



  Weiterhin ist es bekannt, bei kinematographi  schen oder photographischen Kameras mit einem  fest eingebauten Grundobjektiv und vor dieses zu  schwenkenden, auf einem Revolverkopf angebrach  ten     Vorsatzobjektiven    nur das Grundobjektiv mit  einer Einrichtung zur Entfernungseinstellung auszu  rüsten. Da demzufolge auch nur das     Grundobjektiv     eine Entfernungsskala trägt, ist eine Entfernungsein  stellung nur dann möglich, wenn Aufnahmen ohne  Vorsatzobjektiv getätigt werden sollen.

   Für Aufnah  men, welche unter Einschaltung der Vorsatzobjektive  zu tätigen sind, ist am Grundobjektiv eine     Fixfokus-          raste    vorgesehen, so dass eine Entfernungseinstellung  hierbei     entfällt.    Man hat also bei Verwendung der  Vorsatzobjektive nur die Möglichkeit, Gegenstände  im Halbnah- und Fernbereich aufzunehmen.  



  Zur Beseitigung dieses Mangels ist bereits vor  geschlagen worden, die     Entfernungseinstelleinrich-          tung    des Grundobjektives derartiger Kameras über  einen     Entfernungseinstellring    bzw.     -hebel    zu betä  tigen. Dieser     Entfernungseinstellring    oder     -hebel    ist       unmittelbar    hinter dem die Vorsatzobjektive tragen-    den Revolverteller angebracht und auf der Schwenk  achse des letzteren drehbar gelagert.

   Der     Entfer-          nungseinstellring    bzw.     -hebel    arbeitet hierbei mit auf  dem Umfang des Revolvertellers angebrachten Ent  fernungsskalen zusammen, so dass die jeweils ge  wünschte Aufnahmeentfernung bzw.     Schärfentiefe     abgelesen werden kann.  



  Bei dieser vorgeschlagenen Einrichtung ist aber  die Verwendung von Filtern nur möglich, indem     man     diese von vorn auf die Vorsatzobjektive aufsteckt.  Mit einer derartigen Anordnung der Filter ist aber  der Nachteil verbunden, dass diese den Durchmesser  der Frontlinsen der Objektive haben müssen und ein       Filterwechsel    umständlich ist.  



  Ebenfalls ist es     bekannt,    an einer kinematogra  phischen Kamera mit     Objektivrevolver    und hinter  diesem liegenden Filterrevolver zwischen letzterem  und dem Bildfenster auf einem drehbaren Träger  einen vorlaufenden Graukeil     anzubringen,    welcher  in bekannter Weise als     überblendungseinrichtung     verwendet werden kann. In dem     Objektivrevolver-          teller    sind hier     Ausnehmungen    vorgesehen,     in    wel  chen jeweils die Kennzeichen des     Filters    sichtbar  werden, das sich gerade im     Aufnahmestrahlengang     befindet.

   Es ist aber     ungünstig,    dass die Filter und  der Graukeil hinter dem Kameraobjektiv liegen, da  hierdurch     zusätzliche    Abbildungsfehler entstehen.  Ein weiterer Nachteil ist es, dass hierbei sowohl für  den Filterrevolver als auch für den Träger des Grau  keils je ein     zusätzliches    Bedienungsorgan am Ka  meragehäuse angebracht werden muss, da beide im  Inneren der Kamera liegen und gesondert zu betä  tigen sind.  



  Der vorliegenden Neuerung liegt     nun    die Auf  gabe zugrunde, eine Kamera mit einem Grundobjek  tiv, vor dieses zu schwenkenden, auf einem Revolver  teller angebrachten Vorsatzobjektiven und einer Ein-           richtung        zur    Betätigung des     Entfernungseinstell-          mechanismus    des Grundobjektives zu schaffen, bei  der die zu verwendenden Filter so angebracht sind,  dass ihre Durchmesser möglichst klein gehalten wer  den können, ein Filterwechsel     schnell    und mit nur  wenigen Handgriffen durchführbar ist und welche  gleichzeitig zum Herstellen von     überblendungsauf-          nahmen    benutzt werden kann.  



       Neuerungsgemäss    ist diese Aufgabe dadurch ge  löst, dass eine Kamera, insbesondere kinematogra  phische Kamera mit     Grundobjektiv    und zur     Brenn-          weiteriänderung    vor dieses zu schwenkenden Vor  satzobjektiven geschaffen wurde, bei der die Vor  satzobjektive auf einem Revolverteller angeordnet  sind und die     E-Einstellung    des     Grundobjektives    über  einen     Entfernungseinstellring    erfolgt,

   wobei zwischen  dem     Revolverteller    der Vorsatzobjektive und dem       Grundobjektiv    sowohl ein     Entfernungseinstellring    als  auch ein Filterrevolver angeordnet sind.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes ist in der beigefügten Zeichnung veranschau  licht und nachfolgend beschrieben. Es zeigen       Fig.    1 einen Schnitt durch den     Objektivrevolver     einer Kamera, und       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     A-B    in     Fig.    1  durch die Kamera.  



  In dem Gehäuse 1 einer     kinematographischen     Kamera ist eine Schwenkachse 2 sowie ein fest ein  gebautes     Grundobjektiv    3 vorgesehen. Auf der  Schwenkachse 2 ist ein Vorsatzobjektive 4 tragender  Revolverteller 5 schwenkbar     gelagert.    Dieser Revol  verteller 5 weist     buchsenartige    Ansätze 6 und 7 so  wie Fassungsgewinde 8 zur Aufnahme der Vorsatz  objektive 4 -auf.

   Auf dem     buchsenartigen    Ansatz 7  des     Revolvertellers    5 ist eine Trägerscheibe 9 sowie  ein     Entfernungseinstellring    10     gelagert.    Die Träger  scheibe 9 ist durch Befestigungsschrauben 11 mit  dem Revolverteller 5 verbunden und weist     Ausneh-          mungen    12 zum Durchtritt des jeweiligen Aufnahme  strahlenbündels auf. Der     Entfernungseinstellring    10  ist durch einen zwischen zwei     Unterlegscheiben    13  liegenden, mittels einer Schlitzmutter 14 auf dem       buchsenartigen    Ansatz 7 befestigten Federscheibe 15  axial festgelegt.

   Auf den     buchsenartigen        Ansatz    6  des     Revolvertellers    5 ist ein     Rändelring    16 aufge  schraubt und gegen Drehung durch einen Gewinde  stift 17     gesichert.    Eine in die Schwenkachse 2 ein  gesetzte     Linsenkopfschraube    18 deckt die Gewinde  bohrung 19 des     Rändelringes    16 ab. An einem Bund  20 der Trägerscheibe 9 ist ein Fassungsring 2.1 dreh  bar gelagert, welche Filter 22 sowie einen     gleich-          mässig    abgestuften, verlaufenden Graukeil 23 auf  nimmt.

   Auf dem Umfang dieses     Fassungsringes    21  sind     Griffrändel    25 sowie Rastnuten 26 angebracht.  Unmittelbar neben den Rastnuten 26, welche mit  einem im Kameragehäuse 1 in nicht näher darge  stellter Weise federnd gelagerten     Rastbolzen    27 zu  sammenarbeiten, sind     Markierungen    28 zur Kenn  zeichnung der Filter     (Farbe,        Verlängerungsfaktor)     vorgesehen. Die     Markierung    29 ist dem Graukeil 23    zugeordnet und stellt eine gleichmässig abgestufte,  verlaufende Grauskala dar.

   Die Trägerscheibe 9  weist eine Anschlagnase 30 auf, welche mit einer im  Kameragehäuse 1 in nicht näher dargestellter Weise  angeordneten Rasteinrichtung 31 zusammenarbeitet  und den Revolverteller 5     arretiert.    Der     Entfernungs-          einstellring    10 steht über eine an ihm durch Schrau  ben -32 befestigte Steuerkurve 33 und einen Stössel  34, welcher mit der     Entfernungseinstellrichtung    des       Grundobjektives    3 gekuppelt ist (nicht näher darge  stellt) und durch die Steuerkurve 33 betätigt wird,  mit dem     Grundobjektiv    3 in Verbindung.

       Weiterhin     weist der     Entfernungseinstellring    10     Durchtrittsöff-          nungen    35 für die Anschlagnase 30 der Träger  scheibe und     Ausnehmungen    36 zum Durchtritt der  Aufnahmestrahlenbündel auf.  



  Die Einrichtung hat folgende Wirkungsweise  Zum Wechseln der Filter 22 hebt man den Rast  bolzen 27 aus der Rastnut 26, und dreht den Fas  sungsring 21 so weit, bis die     Markierung    28 des  gerade gewünschten Filters 22 unter dem Rastbol  zen 27 steht und letzterer in die entsprechende Rast  nut 26 einfällt. Für     überblendungsaufnahmen    wird  zum Abblenden die     Markierung    29 durch Dre  hung des Fassungsringes 21 so unter dem Rastbol  zen 27 hinweggedreht, dass die Grauwerte der Grau  skala immer grösser werden, bis der lichtundurch  lässige Teil des Graukeils 23 vor dem     Grundobjektiv     3 steht. Beim Aufblenden muss der Fassungsring 21  in hierzu entgegengesetzter Richtung gedreht werden.  



  Beim Schwenken des     Revolvertellers    5 zum       Brennweitenwechsel    bleibt das gerade in Aufnahme  stellung befindliche Filter 22 vor dem     Grundobjektiv     3 stehen, da der     Fassungsring    21 durch den Rastbol  zen 27 und die entsprechende     Rastnut    26 in seiner  Lage gehalten wird. Wenn der Rastbolzen 27 aus  der Rastnut 26 des Fassungsringes 21 herausgehoben  worden ist, können Revolverteller 5 und Fassungs  ring 21 gemeinsam geschwenkt werden.

   Dadurch ist  es möglich, bei entsprechender vorheriger Einstellung  von Fassungsring 21 und Revolverteller 5     das    ge  wünschte Vorsatzobjektiv 4 gleichzeitig     mit    dem ge  wünschten Filter 22 in Aufnahmestellung vor das       Grundobjektiv    3 zu bringen.  



  Die bei der vorliegenden Neuerung     vorteilhafter-          weise    vorgesehene Anordnung eines     gleichmässig    ab  gestuften verlaufenden Graukeils 23 auf dem Fas  sungsring 21 ermöglicht die     Einsparung    eines sonst  zusätzlich für diesen vorzusehenden Trägers sowie  Bedienungselements.

   Ausserdem ist die hierdurch an  sich bekannte     überblendungseinrichtung    deshalb be  sonders günstig, weil bei mit ihrer     Hilfe    getätigten       überblendungsaufnahmen        mit    grösstmöglicher Schär  fentiefe gearbeitet werden kann, da die Öffnung der       Objektivblende    hier nicht verändert zu werden  braucht, wie es bei anderen bekannten     überblen-          dungseinrichtungen    der Fall ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kamera, insbesondere kinematographische Ka mera mit einem Grundobjektiv und zur Brennweiten änderung vor dieses züi schwenkenden, auf einem Re volverteller angebrachten Vorsatzobjektiven sowie mit einem Filterrevolver, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Filterrevolver als auch ein mit der Entfernungseinstelleinrichtung des Grundobjektives (3) gekuppelter Entfernungseinstellring (10) zwischen dem die Vorsatzobjektive (4) tragenden Revolvertel ler (5) und dem Grundobjektiv (3) angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Filterrevolver aus einem Farb- und Graufilter (22) tragenden Fassungsring (21) besteht. 2. Kamera nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Fassungsring (21) ausser den Farb- und Graufiltern (22) einen kontinuierlich ab gestuften Graukeil (23) trägt. 3.
    Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass unmittelbar neben auf dem Um fang des Fassungsringes (21) angebrachten Rast nuten (26), welche mit einem im Kameragehäuse (1) federnd gelagertenRastbolzen (27) zusammenarbeiten, Markierungen (28) zur Kennzeichnung der Bestim- mungsgrösse der Filter (22) und der Filterfarbe an gebracht sind. 4. Kamera nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Fassungsring (21) auf einem Bund (20) einer mit dem Revolverteller (5) verbun denen Trägerscheibe (9) drehbar gelagert ist.
CH530560A 1959-12-14 1960-05-09 Kamera, insbesondere kinematographische Kamera mit Objektiv- und Filterrevolver CH383767A (de)

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