CH383826A - Handschreibgerät - Google Patents

Handschreibgerät

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CH383826A
CH383826A CH101360A CH101360A CH383826A CH 383826 A CH383826 A CH 383826A CH 101360 A CH101360 A CH 101360A CH 101360 A CH101360 A CH 101360A CH 383826 A CH383826 A CH 383826A
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CH
Switzerland
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hand
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writing
wing
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Application number
CH101360A
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English (en)
Inventor
Edward Nawiasky Peter
Original Assignee
Edward Nawiasky Peter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L15/00Supports for attachment to hands or arms for facilitating writing or drawing

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description


  Handschreibgerät    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hand  schreibgerät, das z. B. als Blei- oder Farbstift, als  Feder oder als Kugelschreiber ausgebildet sein kann.  Der von der Hand des Schreibenden zu fassende  Schaft des Schreibgerätes weist drei unterschiedlich  geformte, mit Griff- bzw. Stützflächen versehene Ab  schnitte auf, wobei der erste Abschnitt zum Fassen  mit den Fingern bestimmt ist, während der zweite  Abschnitt dazu bestimmt ist, zwischen benachbarten  Fingern gehalten zu werden und der dritte Abschnitt  zum Anliegen an die     Radialseite    der Hand des  Schreibenden bestimmt ist.

   Die Ausbildung dieser  Schaftabschnitte soll so getroffen sein, dass beim  Schreiben eine geringere     Muskelkontraktionskraft    der  inneren und äusseren Handmuskeln zum Halten,  Stabilisieren und Bewegen des Schreibgerätes erfor  derlich ist als bei den bisher üblichen     stabförmigen     Schreibgeräten.  



  Vor allem soll die vom Daumen, dem Zeig  finger und dem     Mittelfinger    der Hand des Schrei  benden auf den Schaft des Schreibgerätes zu über  tragende     Muskelkontraktionskraft    gegenüber bekann  ten Ausführungen herabgesetzt werden. Dies wird  grundsätzlich dadurch erreicht, dass am Schaft des  Gerätes grössere und leichter fassbare Griff- und  Stützflächen für den Daumen, den     Zeigfinger,    den  Mittelfinger und die     Radialseite    der Hand des Schrei  benden vorgesehen werden als bei bekannten Hand  schreibgeräten.

   Erfindungsgemäss ist das Schreibgerät  dadurch gekennzeichnet, dass ein erster, der Schreib  spitze des Gerätes     benachbarter    Schaftabschnitt, der  dazu bestimmt ist, gleichzeitig vom Daumen, vom       Zeigfinger    und vom     Mittelfinger    der Hand gefasst zu  werden, drei mit ihren Seiten derart zusammen  stossende Flächen aufweist, dass sein Querschnitt  senkrecht zur Längsachse des Schaftes wenigstens       annähernd    ein     gleichseitiges    Dreieck bildet, dass ferner    in     seitlicher    Fortsetzung der einen Seitenfläche  dieses Abschnittes ein flügelförmiger, zweiter Ab  schnitt seitlich vom ersten Abschnitt     wegragt,

       der gegen aussen hin leicht konkav nach oben  gekrümmt und dazu bestimmt ist, zwischen zwei  Fingern der Hand des Schreibenden gehalten zu  werden, und dass in axialer Fortsetzung des ge  nannten ersten Abschnittes ein dritter, blattförmiger       Schaftabschnitt    vorgesehen ist, dessen Ebene den  zwischen dem     flügelförmigen    Abschnitt und der die  sem benachbarten Seitenfläche des ersten Abschnittes  gebildeten Winkel teilt, um zu erreichen, dass seine  untere Fläche beim Schreiben gegen eine Radial  fläche der Hand anliegt.

   Die beiden sich bezüglich  der Schreiblage des Gerätes in einer oben liegenden  Kante treffenden Seitenflächen des ersten Abschnittes  sind in Querrichtung zweckmässig leicht konkav,  so dass sie von den konvexen     Volarflächen    des       Distalsegmentes    des Daumens und des     Zeigfingers     mit einem Minimum     an    Anstrengung gefasst werden  können.

   Der blattartige, dritte Abschnitt, dessen  Länge zweckmässig zwei     Drittel    der Schaftlänge be  trägt, soll beim Schreiben an der     Radialfläche    über  dem     Distalteil    des zweiten     Metacarpalknochens    des  zweiten     Metacarpophalangeal-Gelenks    oder der Pro  ximalphalanx des     Zeigfingers    anliegen.

   Infolge der  beschriebenen Ausbildung des Schreibgerätes kann  dieses von der Hand des Schreibenden mit weniger       Muskelkontraktionskraft,    als sie beim Schreiben mit  üblichen,     stabförmigen    Schreibgeräten notwendig ist,  gehalten,     stabilisiert    und     geführt    werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt;  es zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht auf ein z. B. als Kugel  schreiber ausgebildetes Handschreibgerät,           Fig.2    einen Querschnitt nach der Linie     II-II     in     Fig.    1,       Fig.    3 einen Querschnitt nach der Linie     111-11I     in     Fig.    1,       Fig.    4 einen Querschnitt nach der Linie     IV-IV     in     Fig.    1,

         Fig.    5 eine     dorso-laterale    Ansicht der das Schreib  gerät nach     Fig.    1 führenden Hand und       Fig.    6 eine Seitenansicht zu     Fig.    5.  



  Wie     erwähnt,    besitzt das Handschreibgerät drei  funktionell wichtige Abschnitte, die zusammen den  Halter des Schreibgerätes bilden, der sich zur Auf  nahme beliebiger Schreibmittel, wie     Drehbleistift-          bzw.        Mehrfarbenstiftmechanismen,    Tintenreservoire  usw., eignet. Diese drei Abschnitte sind: ein von  den Fingern zu haltender, im     Querschnitt        dreieck-          förmiger    Abschnitt 1, ein zwischen zwei Fingern  zu haltender Flügel 2 und ein gegen eine Radial  fläche der Hand anzuliegen bestimmtes Schaftblatt 3.  



  Der von den Fingern zu haltende     Schaftvorder-          t        ei        il   <B>1</B>     erstreckt        sich        über        etwa        ein        Drittel        der        Länge     des Schreibgerätes. Aus einer Frontöffnung 4 dieses  Abschnittes 1 ragt eine     Schreibspitze    5 des Schreib  gerätes.

   Von der     Öffnung    4 aus führen drei mit  ihren Längskanten zusammenstossende, zunehmend  breiter werdende Flächen 6, 7 und 8     (Fig.    1, 2).  Die beiden Seitenflächen 6 und 7 stossen an einer  konvex gekrümmten oberen Kante 9 zusammen,  während die Bodenfläche 8 an den konvexen Längs  kanten 10 und 11 mit den Seitenflächen 6 und 7  zusammenstossen. Der Querschnitt dieses ersten       Schaftabschnittes    bildet ein gleichseitiges Dreieck       (Fig.    2).

   Die     Seitenfläche    6 ist über ihre ganze Länge  leicht konkav gehalten und so der konvexen     Volar-          fläche    des     Distalsegmentes    des Daumens 22 der  Hand des Schreibenden angepasst, während die eben  falls über ihre ganze Länge leicht konkave Seiten  fläche 7 der konvexen     Volarfläche    des     Distalseg-          mentes    des     Zeigfingers    23 angepasst ist     (Fig.    5, 6).  Die grösste Breite dieser Seitenflächen 6 und 7 sollte  in der Praxis 15 mm nicht übersteigen, um die  Bewegungsfreiheit der betreffenden Finger während  des Schreibens nicht zu beeinträchtigen.

   Die Boden  fläche 8 ist mindestens annähernd eben und somit  der ebenfalls annähernd ebenen     Radialfläche    des  Mittelfingers 24 angepasst. Auf dieser Fläche 8 ist  der Flügel 2 befestigt, der rechts vom Schaft des  Schreibgerätes     wegragt    (bei einem Schreibgerät für  Linkshänder müsste der Flügel 2 nach links vom  Schaft     wegragen).    Anstatt auf der Fläche 8 befestigt  zu sein, könnte der Flügel 2 auch direkt anschlie  ssend an diese Fläche im Bereich der Kante 11 am  Schaft befestigt sein.  



  Der Flügel 2 erstreckt sich annähernd in Rich  tung der Längsachse des Schreibgerätes.     Form    und  Grösse dieses Flügels sind so gewählt, dass er sich  leicht zwischen     Zeigfinger    und Mittelfinger legen  lässt, ohne dabei die Bewegungsfreiheit der drei das  Schreibgerät haltenden Finger zu beeinträchtigen.  Das freie Flügelende 12, das     spitzauslaufend    oder    rund oder durch eine kurze, gerade Kante begrenzt  sein kann, ist gegenüber der Vorderöffnung 4 etwas  zurückgesetzt und die schräge Vorderkante des Flü  gels ist leicht nach innen gekrümmt.

   Der Vorteil  dieser Ausbildung liegt darin, dass dem Schreibenden  die Sicht auf die Schreibfläche nicht behindert ist  und dass die     Distalsegmente    der Finger trotzdem  den Flügel nahe an der Schreibspitze 5 formen kön  nen. Die schräge Hinterkante 14 des Flügels 2 ist  etwas länger als die Vorderkante 13 und ist ebenfalls  leicht einwärts gebogen, um zu verhindern, dass die       Volarfläche    des     Zeigfingers    während des Schreibens  gegen diese Flügelkante reibt. Wenn die maximale  Breite des Flügels (von der Kante 11 zur Spitze  15 gemessen) so bemessen ist, dass nur ein Teil  des     Distalsegmentes    des     Zeigfingers    auf seiner Ober  seite Platz findet, kann der Flügel eben sein.

   Wenn  aus funktionellen oder ästhetischen Gründen die  Breite des Flügels grösser gewählt ist, so macht sich  der Vorteil, wie in     Fig.2    gezeigt, des leicht nach  oben gebogenen Flügels geltend, wobei die Vorder  kante 13 des Flügels etwas höher ansteigt als die       Flügelhinterkante    14, so dass die Oberfläche des  Flügels leicht nach hinten blickt. Diese Flügelform  ist der entsprechend gekrümmten Berührungsfläche  zwischen der     Ulnarfläche    des     Zeigfingers    und der Ra  dialfläche des Mittelfingers gut angepasst.

   Der Flügel  2 kann     anstatt    wie in     Fig.5    gezeigt auch durch  ein Scharnier an der Schaftseite befestigt sein, so  dass er aus einer Ruhelage in die gezeichnete Arbeits  lage ausgeklappt werden kann.  



  Der annähernd     =.''3    der Schaftlänge umfassende  Blatteil 3 des Schaftes bildet die hintere     Verlängerung     des im Querschnitt     dreieckförmigen    vorderen Schaft  abschnittes 1. Die Mittelebene des Blatteils 3 liegt  in der Längsachse des Schreibgerätes und ist zu der  durch diese Längsachse und die Oberkante 9 des  vorderen Abschnittes führende     Axialebene    um an  nähernd 45  geneigt, wobei die untere Längskante  15 des Blatteils links und die Oberkante 16 dieses  Blatteils rechts der genannten     Axialebene    (die An  ordnung ist umgekehrt, wenn es sich um ein Schreib  gerät für einen Linkshänder handelt) liegt.

   Die Breite  des Blatteils 3 ist grösser als die Breite der       Seitenflächen    6 und 7 des vorderen Schaftab  schnittes 1, so dass die     abwärtsblickende    Fläche  17 beim Schreiben auf einem relativ grossen Teil  der     Radialfläche    über dem     Distalteil    des zweiten       Metacarpal-Knochens        (Fig.    5 und 6) oder über dem  zweiten     Metacarpophalangeal-Gelenk    oder über der       Proximalphalanx    des     Zeigfingers    liegt und so wesent  lich zur Stabilität des Schreibgerätes während des  Schreibens beiträgt.

   Die Dicke des Blatteils 3 richtet  sich nach der gewünschten Grösse des Hohlraumes  20 dieses Schaftabschnittes. Die obere und die untere  Fläche 17 des Blatteils 3 bilden eine stetige Fort  setzung der Seitenfläche 6 bzw. 7 des vorderen  Schaftabschnittes 1, wobei die untere Kante 15 des  Blatteils 3 die gemeinsame Fortsetzung der beiden  Seitenkanten 10 und 11 des vorderen Schaftabschnit-           tes    1 bildet. Die obere und die untere Längskante  16 und 15 des Blatteils können gerade oder leicht  konvex gebogen sein, wobei die obere Längskante  16 eine kontinuierliche Verlängerung der Oberkante  9 des Abschnittes 1 bildet.  



       Fig.    3 zeigt einen Querschnitt durch die über  gangsstelle zwischen den beiden Abschnitten 1 und  3. Dieser     übergang    ist stetig ausgebildet mit von  vorn nach hinten abnehmender Dicke und zuneh  mender Höhe, so dass das Schreibgerät ohne Nachteil  auch relativ weit hinten gefasst werden kann.  



  Die leicht konvexe Form der Endkante 18 des  Schaftes kann mit einer Öffnung für den Durchtritt  eines Druck- oder Drehknopfes zur Betätigung eines       Rückziehmechanismus    für die Schreibspitze versehen  sein.  



  Anstatt hohl kann der beschriebene Schaft auch  als Vollkörper ausgebildet sein; als Hohlkörper bietet  er anderseits bedeutend mehr Innenraum für die  Unterbringung von Tintenbehältern oder Patronen oder  von Schreibminen,     Rückziehmechanismen    oder der  gleichen als bekannte Schreibgeräte mit zylindrischem  oder prismatischem Schaft. Der Schaft bzw. seine  drei Abschnitte können aus Metall, Holz oder Kunst  stoff bestehen. An der Oberseite 17 des     Blatteils    3  kann ferner in an sich bekannter Weise ein Aufsteck  clip befestigt sein.  



  Bei der Benützung des beschriebenen Schreib  gerätes ergeben sich folgende Verhältnisse:  1. Da der ein     Dreieckprofil    aufweisende erste Schaft  abschnitt relativ breite, konkave Seitenflächen 6 und 7  und eine in Querrichtung gesehene ebene Bodenfläche  9 aufweist, wobei diese Flächen räumlich so angeord  net und geformt sind, dass sie relativ grossen Teilen  der konvexen     Volarflächen    der     Distalsegmente    des  Daumens 22, des     Zeigfingers    23 und der relativ  flachen     Radialfläche    des Mittelfingers angepasst sind,

    und da ferner die breite Fläche 17 des Blatteils 13  gegen relativ breite Flächen auf der     Radialseite    25  der Hand des Schreibenden     (Fig.    5 und 6) anliegt,  müssen der Daumen 22, der     Zeigfinger    23 und der  Mittelfinger 24 mit weniger     Druck    an den Schaft  des Schreibgerätes angelegt werden, um das letztere  zu halten, zu stabilisieren und zu bewegen, als dies  bei den bisher bekannten     stabförmigen    Schreib  geräten der Fall ist.  



  2. Zufolge des zwischen den Fingern liegenden  seitlichen Halteflügels 2 können der     Zeigfinger    23  und der Mittelfinger 24 das Schreibgerät sicherer  fassen und stabil in der gewünschten Lage halten  als bei bisher bekannten Schreibgeräten ohne Halte  flügel, und es ist dazu weniger     Muskelkontraktions-          kraft    erforderlich.  



  3. Da das Halten und Stabilisieren des Schreib  gerätes zu einem grösseren Teil als bei bekannten  Ausführungen durch den     Zeigfinger    und den Mittel  finger erfolgt, ist auch die erforderliche     Muskelkon-          traktionskraft,    insbesondere des     Flexor-Pollicis-lon-          gus,    des     Flexor-pollicis-brevis,    des     Opponens-pollicis     und des     Adductorpollicis-obliquus    et     transversus,    d. h.

      die durch den Daumen 22 auf die Seitenfläche des  Schreibgerätes ausgeübte und gegen den     Zeigfin-          ger    23 und den Mittelfinger 24 und die Radial  seite 25 der Hand wirkende Kraft erheblich herab  gesetzt. Es ist sogar möglich, ohne Verwendung des  Daumens zum Halten des Gerätes zu schreiben.  



  4. Das Schreibgerät ist durch den zwischen den       Fingern    liegenden Halteflügel 2 am Drehen um die       Schreibgerätachse        gehindert,    so dass auch die sonst  zur     Verhinderung    dieses     Drehens    erforderliche Mus  kelkontraktionskraft nicht mehr aufgewendet werden  muss.  



  5. Da während des Schreibens auf die Seiten  flächen des Schreibgerätes ein geringerer Fingerdruck  ausgeübt werden muss als bei bekannten Geräten,  ist auch das Schreiben weniger ermüdend.  



  6. Da Arbeit das Produkt aus     Kraft    und Weg  ist, kann die beim Schreiben durch die inneren und  äusseren Muskeln der Hand zu leistende Arbeit als  das Produkt aus der     Muskelkontraktionskraft    und  dem von der Schreibspitze auf der Schreibfläche  zurückgelegten Weg bezeichnet werden; der letztere  hängt vom individuellen Schreibstil, von Grösse und  Form der geschriebenen Zeichen und von der Zahl  der pro Zeiteinheit geschriebenen Zeichen ab.

   Da  das beschriebene Gerät mit weniger     Muskelkontrak-          tionskraft    gehalten und bewegt werden kann als bis  her bekannte,     stabförmige    Schreibgeräte, ist die von  den inneren und äusseren     Handmuskeln    zu leistende  Arbeit geringer, und diese Muskeln ermüden weniger  rasch.  



  7. Als direkte Folge der geringeren     Belastung     der das Gerät haltenden Finger     lässt    sich leichter  eine schönere und lesbarere Schrift erzeugen.  



  B. Zufolge der geringeren Muskelarbeit und weni  ger raschen Ermüdung ist das Schreiben bequemer.  Anstatt starr an der Bodenfläche 8 befestigt zu  sein, kann der Flügel 2 an dieser Fläche auch so       angelenkt    sein, dass er wahlweise nach der einen  oder andern Seite geklappt werden kann; analog  kann auch der Blatteil 3 drehbar am vorderen Schaft  abschnitt 1 angeordnet sein; das Schreibgerät kann  in diesem Fall sowohl von Rechts- als auch von  Linkshändern benützt werden. Am freien Ende des  Blatteils 3 kann auch ein Radiergummi angebracht       sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handschreibgerät, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster, der Schreibspitze des Gerätes benachbar ter Schaftabschnitt, der dazu bestimmt ist, gleich zeitig vom Daumen, vom Zeigfinger und vom Mittel finger der Hand gefasst zu werden, drei mit ihren Seiten derart zusammenstossende Flächen aufweist, dass sein Querschnitt senkrecht zur Längsachse des Schaftes wenigstens annähernd ein gleichseitiges Drei eck bildet, dass ferner in seitlicher Fortsetzung der einen Seitenfläche dieses Abschnittes ein flügelför- miger, zweiter Abschnitt seitlich vom ersten Ab schnitt wegragt, der gegen aussen hin leicht konkav nach oben gekrümmt und dazu bestimmt ist,
    zwi- scheu zwei Fingern der Hand des Schreibenden ge halten zu werden,- und dass in axialer Fortsetzung des genannten ersten Abschnittes ein dritter, blatt- förmiger Schaftabschnitt vorgesehen ist, dessen Ebene den zwischen dem flügelförmigen Abschnitt (2) und der diesem benachbarten Seitenfläche (6) des ersten Abschnittes gebildeten Winkel teilt, um zu erreichen, dass seine untere Fläche beim Schreiben gegen eine Radialfläche der Hand anliegt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Handschreibgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Seitenflächen (6, 7) des ersten Abschnittes (1), deren Schnittkante (9) an der Oberseite des Gerätes liegt, konkav sind, um sich den konvexen Volarflächen der Distalseg- mente des Daumens und des Zeigfingers anzupassen, während die Bodenfläche (8) des ersten Abschnittes (1) flach ist, um sich der Radialfläche des Distal- segmentes des Mittelfingers anzupassen. 2.
    Handschreibgerät nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die drei Seitenkanten (9, 10, 11) des ersten Abschnittes konvex gebogen sind. 3. Handschreibgerät nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass durch den flügelförmigen Abschnitt seitlich der Halteflügel (3) annähernd Drei- eckform besitzt und von seiner am ersten Abschnitt (1) befestigten Basis weg nach aussen leicht konkav nach oben gewölbt ist. 4. Handschreibgerät nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Vorderkante (13) des Halteflügels (2) kürzer als dessen Hinterkante (14) und leicht konkav gekrümmt ist. 5.
    Handschreibgerät nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Länge des hinteren, blattförmigen Abschnittes (3) annähernd zwei Drittel der Gesamtlänge des Schreibgerätes beträgt. 6. Handschreibgerät nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Übergang vom ersten in den blattförmigen, hinteren Abschnitt glatt und stetig erfolgt, wobei die Oberkante (16) des blatt- förmigen Teils (3) die Verlängerung der Oberkante (9) und die Unterkante (15) des blattförmigen Teils (3) die gemeinsame Verlängerung der beiden Seiten kanten (10, 11) des ersten Abschnittes (1) bilden. 7.
    Handschreibgerät nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die axiale Mittelebene des blattförmigen Teils (3) annähernd um 45 aus der durch die Oberkante (9) führenden Axialebene des ersten Abschnittes (1) herausgedreht ist.
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