CH383835A - Automatische Schusswaffe mit Einsatzgerät mit Einsatzlauf zum Verschiessen von Munition kleinerer Kaliber - Google Patents

Automatische Schusswaffe mit Einsatzgerät mit Einsatzlauf zum Verschiessen von Munition kleinerer Kaliber

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CH383835A
CH383835A CH105460A CH105460A CH383835A CH 383835 A CH383835 A CH 383835A CH 105460 A CH105460 A CH 105460A CH 105460 A CH105460 A CH 105460A CH 383835 A CH383835 A CH 383835A
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CH
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chamber
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lock
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CH105460A
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Geipel Rudolf
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Geipel Rudolf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C7/00Shoulder-fired smallarms, e.g. rifles, carbines, shotguns
    • F41C7/12Gallery rifles; Parlour rifles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


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 Automatische    Schusswaffe   mit Einsatzgerät mit Einsatzlauf zum Verschiessen von Munition kleinerer Kaliber Die Erfindung betrifft die Ausbildung einer automatischen Schusswaffe mit Einsatzgerät mit Einsatzlauf zum Verschiessen von Munition kleinerer    Kaliber,   bei der die    Schlossteile   als    Masseverschluss   ausgebildet sind und das Magazin einen Einsatz für die Kleinkalibermunition sowie einen Halter für den    Einsteck-      lauf   aufweist, so dass es möglich sein soll, wahlweise entweder die für derartige Waffen vorgesehene normale Munition oder    Kleinkalibermunition   zu    übungs-      zwecken   verschiessen zu können, ohne die Handhabung der Waffe ändern zu müssen.

   



  Nach der Erfindung kennzeichnet sich die genannte Waffe dadurch, dass die den    Schlagbolzen   aufnehmende    Verschlussmasse   der    Schlossteile   aus zwei in axialer Richtung beweglich und federnd miteinander verbundenen, hintereinander angeordneten Teilen besteht, so dass der vordere die Kammer    bildende   Teil gegenüber dem rückwärtigen einen Träger für diese Kammer bildenden Teil eine geringere Masse aufweist.

   Hierbei kann die Anordnung zweckmässig so ausgebildet sein, dass die Kammer beweglich gleitbar vom Kammerträger und der Kammerträger beweglich gleitbar von der    Schlossführung   der Waffe aufgenommen ist, so dass diese beiden    Schlossteile   mittels eines an einem der    Schlossteile   befestigten Stiftes und einer zwischen den beiden    Schlossteilen   angebrachten Druckfeder zusammengehalten werden. 



  Die Anordnung kann im    einzelnen   so getroffen werden, dass entweder ein Gewindeende des Stiftes in einem vorstehenden Ansatz der Kammer gehalten ist, der Schaftteil des Stiftes mit einem verstärkten Kopfende gleitbar von einem Gehäuseansatz des Kammerträgers aufgenommen wird und die Druckfeder den Schaftteil dieses Stiftes    umfasst,   so dass sie sich einerseits gegen das verstärkte Kopfende des Stiftes und anderseits gegen eine gegenüberliegende Fläche des Gehäuseansatzes    abstützt,   oder dass von den Schlossteilen der Kammerträger einen nach oben vorstehenden    Ansatz   an seinem vorderen Stirnende aufweist, in welchem die Längsbohrung für die    Aufnahme   einer Lagerbuchse der Federführung vorgesehen ist,

   und den Haltestift für die bewegliche Verbindung der    Schlossteile   an sich aufnimmt, so dass derselbe mit seinem aus dem Kammerträger vorstehenden freien Ende gleitbar in eine zugeordnete Längsnut der Kammer eingreift, welche die gegenseitigen    Gleitbewegun-      gen   der beiden    Schlossteile   begrenzt, und dass die Druckfeder für die abgefederte Verbindung der beiden    Schlossteile   zwischen denselben angeordnet ist, so dass sie sich einerseits gegen die vordere Stirnfläche des Ansatzes des Kammerträgers und anderseits gegen die gegenüberliegende rückwärtige Stirnfläche des Ansatzes der Kammer abstützt.

   Es ist beispielsweise möglich, dass die    Schlossteile      mit   einer Federführung zu einer in sich abgeschlossenen Einheit zusammengesetzt sind und diese Federführung aus einer in Längsrichtung der Waffe verlaufenden Federstange, einer diese Stange umfassenden Schliessfeder und einem Gegenlager besteht und dass die Federstange an ihrem vorderen Ende eine Mutter hält, welche einen Anschlag für die Begrenzung der    Vorbewegung   der    Schlossteile.   auf die Federstange bildet. 



  Der    Masseverschluss   mit zugeordnetem Schlagbolzen kann in der Weise angeordnet sein, dass der    Schlagbolzen   des Gerätes zweiteilig ausgebildet ist, so dass der eine Teil als der eigentliche Schlagbolzen mit der    Zündspitze   frei beweglich in einer axialen Bohrung der Kammer gehalten ist, während der andere Teil als Schlagstift unter der Wirkung einer    Rückhol-      feder   beweglich in einer    Axialbohrung   des Kammerträgers gehalten ist,

   so dass die rückwärtige    Stirnfläche   des eigentlichen    Schlagbolzens   einen    bestimmten   Ab- 

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 stand von der vorderen    Stirnfläche   des Schlagstiftes aufweist und das rückwärtige Schlagende des Schlagstiftes aus dem Kammerträger unter der Wirkung der    Rückholfeder   zwecks    Beaufschlagung   durch ein Schlagelement der Waffe vorsteht. 



  Zum leichteren Verständnis der Erfindung werden nachstehend bevorzugte    Ausführungsbeispiele   für ein als    Gasdrucklader   ausgebildetes automatisches Sturmgewehr mit Hammerzündung anhand schematischer Zeichnungen unterschiedlicher Massstäbe erläutert. 



     Fig.   1 zeigt in abgebrochener Darstellung einen teilweisen    Axiallängsschnitt   durch das automatische Sturmgewehr des    Ausführungsbeispieles,   bei welchem der besseren    übersicht   halber die    Schlossteile   für das Verschiessen von Munition des normalen Kalibers entfernt worden sind. 



     Fig.   2 zeigt einen Querschnitt gemäss Linie    II-II   der    Fig.   1. 



     Fig.   3 zeigt in teilweisem    Axiallängsschnitt   das rückwärtige Ende des    Einstecklaufes   für sich allein.    Fig.   4 zeigt einen axialen Längsschnitt durch die    Schlossteile   des Gerätes für eine erste Ausführungsform mit der diesen    Schlossteilen   zugeordneten Federführung. 



     Fig.   5 zeigt einen axialen Längsschnitt durch eine abgeänderte    Ausführungsform   der    Schlossteile,   wobei die Federführung weggelassen ist. 



  Bei der in    Fig.   1 und 2 ausschnittweise dargestellten Handfeuerwaffe handelt es sich um ein automatisches Sturmgewehr in Form eines    Gasdruckladers   mit Hammerzündung. 



  In bekannter Weise führen die    Schlossteile      vor-      und   zurücklaufende Bewegungen in der    Schlossfüh-      rung   1 aus, welche im wesentlichen aus sich in axialer Richtung erstreckenden    Führungsnuten   und -leisten besteht.

   Durch den    Druck   der aus dem Gasrohr 2 zugeführten Pulvergase werden hierbei die    Schlossteile   auf das rückwärtige Ende der Waffe hin bewegt, so dass bei dieser Bewegung die Waffe durchgeladen und die    Abzugsvorrichtung   gespannt wird, indem der in die Bahn des Schlosses hineinragende obere Teil des als einarmiger Hebel    ausgebildeten   Hammers 3 vom    rückwärtigen   Ende des Schlosses nach unten geschwenkt wird, der mittlere Teil dieses Hammers 3 über einen    Druckstift   4 die Hammerfeder 5 zusammendrückt und ein am unteren Ende des Hammers 3 angeordneter Sperransatz 6 sich vor eine Nase 7 der Abzugsklinke 8 legt. Das Durchladen und Spannen der Waffe kann auch in bekannter Weise mechanisch, das heisst von Hand durchgeführt werden.

   Je nach der besonderen Stellung eines Sicherungsbolzens 9 auf Einzelfeuer, Dauerfeuer oder    Sicherung   wird bei der Betätigung des    Abzughebels   10 der Hammer 3 für die Abgabe von Einzel- oder Dauerfeuer freigegeben oder verbleibt in seiner gesperrten, gesicherten Lage. 



  Beim Vorlauf der    Verschlussteile   nehmen dieselben aus dem Patronenmagazin die jeweils oberste Patrone in    Richtung   auf das Patronenlager 24 des Waffenlaufes hin mit und führen dieselbe in das Patronenlager 24 ein. Der durch die Betätigung des Abzugshebels 10 freigegebene Hammer kann unter der Wirkung der Hammerfeder 5 mittels seiner Schlagfläche 12 den Schlagbolzen betätigen und auf diese Weise die Patrone zur Zündung bringen. Der Vorlauf der    Verschlussteile   wird durch eine nicht dargestellte, im Inneren des Kolbens 15 der Waffe gelagerte Schliessfeder bewirkt, gegen welche sich ein rückwärtiger Teil der    Verschlussteile   mittels einer Federscheibe 16 abstützt, von welcher der Anlageflächenteil aus    Fig.   2 ersichtlich ist. 



  Beim Rücklauf nimmt ein bekannter    Auszieher   der    Verschlussteile   die leere Patronenhülse nach rückwärts mit, welche dann durch Anschlag gegen einen ebenfalls bekannten Auswerfer der Waffe seitlich durch eine    Hülsenauswurföffnung   13 einer    Abdeck-      kappe   14 ausgestossen wird. 



  Die    vorgnannten   Vorgänge können sich wiederholen, solange Patronen im Magazin 11 vorhanden sind. Das Magazin 11 kann durch Betätigung eines gefederten Sperrhebels 17 aus der Waffe entnommen bzw. in die Waffe wieder eingesetzt werden. 



  Alles dies ist grundsätzlich bekannt und ausserdem aus    Fig.   1 und 2 der Zeichnungen ohne weiteres ersichtlich. 



  Das Einsatzgerät besteht aus drei gesonderten, in sich abgeschlossenen Einheiten, nämlich aus dem Einstecklauf, aus den    Schlossteilen   mit der Kammer und zugehöriger    Federführung   und aus dem Patronenmagazin. 



  Der im Waffenlauf gehaltene    Einstecklauf   20 ist gemäss    Fig.   3 bevorzugt zweiteilig aus dem eigentlichen Lauf 18 und einer dem Patronenlager 24 des Waffenlaufes angepassten Verstärkungshülse 19 zusammengesetzt und kommt nach seinem Einführen in den Waffenlauf und dessen Patronenlager 24 mit einer vorderen    Anschlagfläche   21 gegen die zugeordnete Endfläche 23 des Waffenlaufes zur Anlage. Die rückwärtige Fläche 22 des    Einstecklaufes   20 ist mit einer    Ausnehmung   oder Vertiefung 25 versehen, in welche die Kralle des federnd gehaltenen, als Kipphebel ausgebildeten    Hülsenausziehers   72 eintreten kann. 



  Das Schloss des Gerätes besteht gemäss    Fig.   4 im wesentlichen aus den drei Hauptteilen Kammer 49,    Kammerträger   50 und    Federführung   85. Hierbei bilden die Kammer 49 und der Kammerträger 50 die    Verschlussmasse,   wobei die Kammer 49 eine gegen- über dem Kammerträger 50 geringere    Massec   darstellt. 



  Die Kammer 49 wird beweglich durch nicht dargestellte    Gleitführungen,   z. B. in Form von Nuten und Leisten im Kammerträger 50 geführt, während der Kammerträger 50 seinerseits beweglich von der    Schlossführung   1, das heisst den Nuten und Leisten dieser    Schlossführung,   beweglich gehalten und geführt ist. Ein nach aufwärts gerichteter Ansatz 51 der Kammer 49 nimmt das vordere Ende eines Federstiftes 52 in sich auf, dessen nach rückwärts gerichteter Schaft mit verstärktem Kopfende innerhalb eines Gehäuseansatzes 53 des Kammerträgers 50 aufgenommen und von diesem Gehäuseansatz 53 beweglich geführt wird.

   Der    Gehäuseansatz   53 nimmt ausserdem eine 

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 Druckfeder 54 in sich auf, welche sich einerseits gegen das verstärkte Kopfende des Federstiftes 52 und anderseits gegen die gegenüberliegende Fläche des Gehäuseansatzes 53 abstützt    (Fig.   4), so dass auf diese Weise die    Kammer   und der Kammerträger federnd zusammengehalten werden, wobei die rückwärtige Stirnfläche 59 der Kammer 49 gegen eine vordere Stirnfläche 60 des Kammerträgers 50 zur Anlage kommt. 



  An der Stirnseite der Kammer 49 ist eine    Aus-      nehmung   55 für die Aufnahme des Patronenbodens ausgespart, welche einen    Durchbruch   für den Durchtritt der Spitze 56 des    Schlagbolzens   oder Zündstiftes 57 aufweist. Der    Schlagbolzen   oder Zündstift 57 wird lose und    ungefedert   von einer axialen    Bohrung   58 der Kammer 49 aufgenommen und    gleitbar   gehalten, welche sich nach der Stirnseite der Kammer 49 hin für die Aufnahme und Führung der Spitze 56 des Schlagbolzens oder Zündstiftes 57 verjüngt. Die axiale Bohrung 58 ist nach rückwärts hin offen, so dass das    rückwärtige   Ende des Schlagbolzens oder Zündstiftes 57 frei aus dieser Bohrung 58 heraus vorstehen kann.

   Die Schulter am Übergang des grösseren zum geringeren Durchmesser der axialen    Bohrung   48 dient als vorderer Anschlag für die    Vorbewegung   des Schlagbolzens oder Zündstiftes 57    (Fig.   4). 



  An der einen Seite der Kammer 49 ist in geeigneter Weise der vorzugsweise als Doppelhebel ausgebildete    Auszieher   72 unter    Federwirkung   kippbar gehalten. Von diesem Hebel ist in    Fig.   4 lediglich das vordere Ende mit der    Auszieherkralle   ersichtlich. 



  Im unteren Teil des Kammerträgers 50 ist eine    Axialbohrung   61 vorgesehen, welche zur Aufnahme des vorderen    Schlagstiftteiles   63 und einer zugeordneten    Rückhaltefeder   65 dient, so dass sich diese Feder 65 einerseits gegen einen abgesetzten verjüngten Teil 62 der    Axialbohrung   61 abstützt, durch welchen das Stirnende dieses vorderen    Schlagstiftteiles   63 in Richtung auf den    Schlagbolzen   oder    Zündstift   57    hindurchtreten   kann, und anderseits gegen eine    Erweiterung   64 am rückwärtigen Ende des vorderen    Schlagstiftteiles   63 anlegt.

   Auf diese Weise wird der vordere    Schlagstiftteil   63 und seine rückwärtige Verlängerung 66 normalerweise nach rückwärts hin federnd zurückgedrückt gehalten, so dass der vordere    Schlagstiftteil   63 den Schlagbolzen oder Zündstift 57 nicht betätigen    kann.   Zwischen der vorderen Stirnfläche 63a des vorderen    Schlagstiftteiles   63 und der rückwärtigen Stirnfläche 57a des Schlagbolzens oder    Zündstiftes   57 ist ein bestimmter Abstand vorgesehen, derart, dass die Spitze 56 des    Schlagbolzens   oder Zündstiftes 57 beim Vorlauf des Schlosses 49, 50 in ihrer rückwärtigen Lage verbleibt und aus    ihrem   Durchbruch in der    Ausnehmung   55 nicht vortritt,

   so dass diese    Ausnehmung   55 den Boden der Patrone vollständig und ungehindert aufnehmen kann und auf diese Weise wirksam verhindert wird, dass die von der Kammer 49 jeweils erfasste und vorgeschobene Patrone sich verkantet. Der rückwärtige Teil der    Axialbohrung   61 des Kammerträgers 50 nimmt eine Spannbuchse 68 auswechselbar in sich auf, innerhalb welcher die Verlängerung 66 in einer    Führungsbohrung   67 beweglich gehalten ist. Die Verbindung der Spannbuchse 68 mit dem Kammerträger 50 kann in geeigneter Weise beispielsweise durch einen    Passstift   70 bewirkt werden.

   In der normalen zurückgezogenen Lage des Schlagstiftes 63, 66 steht das rückwärtige Schlagende 69 desselben aus der Spannbuchse 68 heraus vor, um zu gegebener Zeit durch die Schlagfläche 12 des Hammers 3    beaufschlagt   werden zu können, wenn die im    Einstecklauf   20 befindliche    Kleinkaliberpatrone   gezündet werden soll. 



  Der Vorstand der Spannhülse 68 aus dem Kammerträger 50 heraus ist so gewählt, dass in der vordersten Stellung der    Schlossteile   49, 50 sich der Hammer 3 stets nur    in   eine solche schräg nach rückwärts geneigte Schräg- oder    Vorspannlage   aufrichten kann, dass der gegenüber einer Normalpatrone geringere    Druck   der Pulvergase der    Kleinkaliberpatrone   ausreicht, um die genannten    Schlossteile   mit Sicherheit zurückzuführen und die Waffe durchzuladen bzw.

   zu spannen, da nur noch eine verhältnismässig geringe restliche Winkelbewegung des    Hammers   3 in dessen endgültige Spannlage durchgeführt werden muss, welche dann mittels einer schrägen Anlauframpe 71 am    rückwärtigen   unteren Ende des    Kammerträgers   50 erfolgt    (Fig.   4). 



  Der Vorlauf der genannten    Schlossteile   49, 50 wird mittels der    Federführung   85 bewirkt. Dieselbe umfasst eine vorzugsweise zylindrische Federstange 73, welche von    einer   Druckfeder 74 umschlossen ist, so dass sich das rückwärtige Ende dieser Feder 74 gegen eine vordere Stirnfläche eines Gegenlagers 75 der Federführung 85 und das vordere Ende dieser Feder 74 gegen einen Bund oder    Flansch   86 einer    Führungsbuchse   78 abstützt, die von einer    Bohrung   80 des nach aufwärts gerichteten Ansatzes 51 der Kammer 49 gehalten wird, wobei sich dieser Flansch oder Bund 86 gegen die rückwärtige Stirnwand dieses Ansatzes 51 anlegt.

   Die Federstange 73 wird gleitbar in einer Innenbohrung der    Führungsbuchse   78 geführt, so dass die rückwärtige Bewegung der Federstange 73 durch eine Anschlagmutter 79 begrenzt ist, die stirnseitig von der Federstange 73 gehalten wird und sich gegen die vordere Stirnfläche der Führungsbuchse 78 anlegen kann. Das rückwärtige Ende der Federstange 73 ist an dem zugeordneten Gegenlager 75 beispielsweise mittels eines Stiftes 76 befestigt. Das Gegenlager 75 weist an seinem unteren Ende einen auf den Kammerträger 50 bzw. dessen Spannbuchse 68 hin gerichteten    Aufschlagbolzen   77 auf, der mit einer Pufferfläche 81 versehen ist, um die    rückwärtige   Bewegung der    Schlossteile   begrenzen zu können.

   Die rückwärtige Stirnfläche 82 des Gegenlagers 75 dient als    Anschlagfläche,   wenn die    Schlossteile   49, 50 mit der    Federführung   85 in die    Schlossbahn   der    Waffe   eingesetzt werden, so dass sich die Fläche 82 gegen die Stirnfläche 83 dieser Schossbahn abstützt und ge- 

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    gebenenfalls   die Schliessfeder der Waffe totgelegt wird. 



  Die Waffe wird wie folgt gebrauchsfertig gemacht und betätigt: Zunächst wird das Magazin für die Munition normalen Kalibers entnommen. Dann werden nach dem Abnehmen der    Abdeckkappe   14 und dem Öffnen der Waffe die normalen    Schlossteile   der Waffe entfernt und    daraufhin   der    Einstecklauf   20 bis zum Anschlag an die Fläche 23 des Waffenlaufes eingesetzt, so dass gleichzeitig eine im Waffenlauf vorgesehene Düse zur Ableitung der Pulvergase in das Gasrohr abgedeckt ist, die    Schlossteile   49, 50 mit der Federführung 85 anstelle der normalen    Schlossteile   eingefügt, die Abdeckkappe 14 aufgesetzt, die Waffe geschlossen und das Patronenmagazin durch ein Magazin 11 für Kleinkalibermunition ersetzt, welches dem Magazin äusserlich identisch entspricht,

   woraufhin die Waffe für das Verschiessen von    Kleinkalibermunition   gebrauchsfertig ist. Die nicht dargestellte Schliessfeder der Waffe im Kolben 15 sowie das Gasrohr 2 sind dabei totgelegt. Der Hammer 3 ist durch die Spannbuchse 68 des    Kammerträgers   50 in seine rückwärtige    Schräg-      oder      Vorspannlage      verschwenkt.   Die    Schlossteile   49, 50 befinden sich unter der Wirkung der    Federn   74 und 54 in ihrer vorderen Lage, so dass die vordere    Stirnfläche   der Kammer 49 bzw. des Ansatzes 51 derselben gegen die rückwärtige Anschlagfläche 22 des    Einstecklaufes   20 anliegt. Im    Einstecklauf   20 befindet sich keine Patrone. 



  Für das erstmalige Durchladen und Spannen der Waffe werden die    Schlossteile   49, 50 von Hand entgegen der Wirkung der Feder 74 nach rückwärts bewegt, so dass sich die Feder 74 zusammendrückt, der bereits in Schräglage befindliche Hammer 3 sich entgegen der Wirkung der Hammerfeder 5 in seine rückwärtige Endlage mittels der Auflauframpe 71 des Kammerträgers 50 umlegt und die    Abzugklinkennase   7 sich vor den Sperransatz 6 des Hammers 3 legt. 



  Beim anschliessenden Vorlauf der    Schlossteile   49, 50 unter der Wirkung der Feder 74 nimmt die Kammer 49 die vom    Kleinkalibermagazin   35 gehaltene oberste    Kleinkaliberpatrone   ab und führt dieselbe über die    Patronenaufstiegfläche   32 des    Riegelhebels   26 in das Patronenlager des    Einstecklaufes   20 hinein ein. Hierbei hat sich der Boden der Kleinkaliberpatrone in die    Ausnehmung   55 der Kammer 49 eingelegt, während die Kralle des    Ausziehers   72 den    Pa-      tronenbodenrand   erfasst.

   Die Spitze 56 des Schlagbolzens oder    Zündstiftes   57 wird durch den Patronenboden zurückgehalten und tritt nicht durch die genannte    Ausnehmung   55 hindurch vor. Der Schlagstift 63, 66 wird durch die    Rückhaltefeder   65 in seiner rückwärtigen Lage gehalten. Wenn die Kammer 49 den Kammerträger 50 über den Federstift 52 und die zugeordnete Feder 54 nach vorn mitzieht, bleibt infolge der grösseren Masse des Kammerträgers 50 derselbe hinter der Kammer 49 etwas zurück. Unmittelbar nachdem die Kammer 49 mit der Stirnfläche ihres Ansatzes 51 gegen die rückwärtige Anschlagfläche 22 des    Einstecklaufes   20 zur Anlage kommt, schlägt der Kammerträger 50 nach und verhindert auf diese Weise einen Rückprall der Kammer 49.

   Der Schlagbolzen oder Zündstift 57 verbleibt ebenso wie der Schlagstift 63, 66 nach wie vor in seiner rückwärtigen Lage. 



  Je nach der Stellung des Sicherungsbolzens 9 für Einzel- oder Dauerfeuer kann nunmehr durch Betätigung des Abzugshebels 10 zunächst die erste Patrone gezündet werden, indem der Hammer 3 mit seiner Schlagfläche 12 gegen das rückwärtige Schlagende 69 des Schlagstiftes 63, 66 aufschlägt und derart entgegen der Wirkung der Feder 65 mittels des vorderen    Schlagstiftteiles   63 den Schlagbolzen oder Zündstift 57 und damit dessen Spitze 56 zum Anschlag gegen die vordere Schulter der axialen    Bohrung   58 vorbewegt, wobei durch die    Schlagbolzenspitze   56 die Patrone zur Zündung gebracht wird. 



  Der    Druck   der Pulvergase bewirkt    daraufhin   den Rücklauf der    Schlossteile   49, 50, wobei die Kralle des    Ausziehers   72 die leere Patronenhülse nach rückwärts mitnimmt, bis dieselbe gegen den    Ausstosser   38 des Patronenmagazins anschlägt und durch die    Hülsen-      auswurföffnung   13 der    Abdeckkappe   14 seitlich nach aussen herausgeworfen wird. Der weitere Rücklauf der    Schlossteile   erfolgt dann genau wie bei dem vorbeschriebenen    Durchladevorgang,   wobei die Pufferfläche 81 des Aufschlagbolzens 77 die rückwärtige Bewegung der    Schlossteile   49, 50 begrenzt.

   Ist der    Sicherungsbolzen   9 auf, Einzelfeuer gestellt, dann wird der Hammer 3    wiederum   durch die Abzugsklinke 8 gefangen, so dass beim    erneuten   Vorlauf der Schlossteile 49, 50 lediglich die nächste Patrone in den Einstecklauf eingeführt wird, ohne dass dieselbe zur Zündung kommt.

   Ist jedoch der    Sicherungsbolzen   9 auf Dauerfeuer gestellt, dann erfolgt der Vorlauf der    Schlossteile   49, 50 das Einführen einer    Kleinkaliber-      patrone   in den    Einstecklauf   20, das Zünden dieser Patrone, der Rücklauf der    Schlossteile   49, 50 sowie das Auswerfen der Hülse und das Spannen der Abzugsvorrichtung mit dem Hammer 3 in ununterbrochener Folge entsprechend den    vorbesehriebenen   Bewegungsvorgängen so lange, bis die letzte Patrone aus dem    Kleinkalibermagazin   35 entnommen ist und die Kammer 49 gegen die Anschlagfläche 48 der Zubringerplatte 47 anstösst oder bis der    Abzughebel   10 losgelassen wird. 



  Bei der    in      Fig.   5 dargestellten abgeänderten Ausführungsform der    Schlossteile   weist bei im übrigen unveränderter    Ausführungsform   und Wirkungsart derselben die Kammer 149 einen nach aufwärts gerichteten Ansatz 151 auf, welcher eine Längsbohrung 152 aufweist, die an ihrem rückwärtigen Ende    abgesetzt   ist und als Gegenlager für eine    Druckfeder   154 dient, deren anderes Ende sich in einer gegenüberliegenden Blindbohrung des Kammerträgers 150 abstützt und derart bestrebt ist, die Teile 149 und 150 in Längsrichtung voneinander zu entfernen. 



  Auf der Oberseite der Kammer 149 ist eine Längsnut 156 vorgesehen, in welche das nach unten 

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 vorstehende freie Ende eines Haltestiftes 155 eingreift, welcher in dem zugeordneten vorderen Ende des Kammerträgers 150 gehalten wird. Ersichtlich kann daher eine gegenseitige gefederte Längsbewegung der Teile 149 und 150 durchgeführt werden, deren Ausmass durch die Lage der Nut 156 bestimmt wird. Bei dieser    Ausführungsform   greift die nicht dargestellte    Federführung   85 an einem nach aufwärts gerichteten Ansatz 181 des Kammerträgers 150 an. Zu diesem Zweck besitzt dieser Ansatz 181 eine Längsbohrung 180, in welche die Buchse 78 der    Federführung   85 eingesetzt ist. 



  Die Wirkungsweise bei diesem Ausführungsbeispiel der    Schlossteile   entspricht derjenigen der erstgenannten Ausführungsform gemäss    Fig.4,   so dass beim Lösen des Schusses die    Federführung   85 mittels des Kammerträgers 150 die geringere Masse der Kammer 149 unter der Wirkung der Feder 154 nach vorn mitnimmt, bis sich die Stirnfläche der Kammer 149 gegen die rückwärtige Anschlagfläche 22 des    Einstecklaufes   anlegt und durch das gefederte Nacheilen der grösseren Masse des    Kammerträgers   150 nicht nur eine    rückprallfreie,   sondern auch gasdichte Anlage der Kammer 149 an dem    Einstecklauf   gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Automatische Schusswaffe mit Einsatzgerät mit Einsatzlauf zum Verschiessen von Munition kleinerer Kaliber, bei der die Schlossteile als Masseverschluss ausgebildet sind und das Magazin einen Einsatz für die Kleinkalibermunition sowie einen Halter für den Einstecklauf aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die den Schlagbolzen aufnehmende Verschlussmasse der Schlossteile (49, 50; 149, 150) aus zwei in axialer Richtung beweglich und federnd (54; 154) miteinander verbundenen, hintereinander angeordneten Teilen besteht, so dass der vordere die Kammer (49; 149) bildende Teil gegenüber dem rückwärtigen einen Träger (50; 150) für diese Kammer bildende Teil eine geringere Masse aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schusswaffe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (49, 149) beweglich gleitbar vom Kammerträger (50; 150) und der Kammerträger beweglich gleitbar von der Schlossführung (1) der Waffe aufgenommen ist, so dass diese beiden Schlossteile mittels eines an einem der Schlossteile befestigten Stiftes (52; 155) und einer zwischen den beiden Schlossteilen angebrachten Druckfeder (54; 154) zusammengehalten werden. 2.
    Schusswaffe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gewindeende des Stiftes (52) in einem vorstehenden Ansatz (51) der Kammer (49) gehalten ist, der Schaftteil des Stiftes (52) mit einem verstärkten Kopfende gleitbar von einem Gehäuseansatz (52) des Kammerträgers (50) aufgenommen wird und die Druckfeder (54) den Schaftteil dieses Stiftes (52) umfasst, so dass sie sich einerseits gegen das verstärkte Kopfende des Stiftes (52) und anderseits gegen eine gegenüberliegende Fläche des Gehäuseansatzes (53) abstützt. 3.
    Schusswaffe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlossteile (49, 50; 149, 150) mit einer Federführung (85) zu einer in, sich abgeschlossenen Einheit zusammengesetzt sind und diese Federführung (85) aus einer in Längsrichtung der Waffe verlaufenden Federstange (73), einer diese Stange umfassenden Schliessfeder (74) und einem Gegenlager (75) besteht und dass die Federstange (73) an ihrem vorderen Ende eine Mutter (79) hält, welche einen Anschlag für die Begrenzung der Vorbewegung der Schlossteile (49, 50) auf die Federstange (73) bildet. 4.
    Schusswaffe nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den Schlossteilen (149, 150) der Kammerträger (150) einen nach oben vorstehenden Ansatz (181) an seinem vorderen Stirnende aufweist, in welchem eine Längsbohrung (180) für die Aufnahme einer Lagerbuchse (78) der Federführung (85) vorgesehen ist, und einen Haltestift (155) für die bewegliche Verbindung der Schlossteile (149, 150) in sich aufnimmt, so dass derselbe mit seinem aus dem Kammerträger (150) vorstehenden freien Ende gleit- bar in eine zugeordnete Längsnut (156) der Kammer (149) eingreift, welche die gegenseitigen Gleitbewe- gungen der beiden Schlossteile (149, 150) begrenzt,
    und dass die Druckfeder (154) für die abgefederte Verbindung der beiden Schlossteile (149, 150) zwischen denselben angeordnet ist, so dass sie sich einerseits gegen die vordere Stirnfläche des Ansatzes (181) des Kammerträgers (150) und anderseits gegen die gegenüberliegende rückwärtige Stirnfläche eines Ansatzes (151) der Kammer (149) abstützt. 5.
    Schusswaffe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagbolzen des Gerätes zweiteilig ausgebildet ist, so dass der eine Teil als der eigentliche Schlagbolzen (57) mit der Zündspitze (56) frei beweglich in einer axialen Bohrung (58) der Kammer (49; 149) gehalten ist, während der andere Teil als Schlagstift (63, 66) unter der Wirkung einer Rückholfeder (65) beweglich in einer Axialbohrung (61) des Kammerträgers (50;
    150) gehalten ist, so dass eine rückwärtige Stirnfläche (57a) des eigentlichen Schlagbolzens (57) einen bestimmten Abstand von der vorderen Stirnfläche (63a) des Schlagstiftes (63, 66) aufweist und das rückwärtige Schlagende (69) des Schlagstiftes (63, 66) aus dem Kammerträger (50; 150) unter der Wirkung der Rückholfeder (65) zwecks Beaufschlagung durch ein Schlagelement (3) der Waffe vorsteht (69).
CH105460A 1959-02-09 1960-02-01 Automatische Schusswaffe mit Einsatzgerät mit Einsatzlauf zum Verschiessen von Munition kleinerer Kaliber CH383835A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0283104A1 (de) * 1987-01-09 1988-09-21 Utec B.V. Abzugsmechanismus für Feuerwaffen

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EP0283104A1 (de) * 1987-01-09 1988-09-21 Utec B.V. Abzugsmechanismus für Feuerwaffen

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