CH383993A - Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxycumarinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxycumarinen

Info

Publication number
CH383993A
CH383993A CH7338859A CH7338859A CH383993A CH 383993 A CH383993 A CH 383993A CH 7338859 A CH7338859 A CH 7338859A CH 7338859 A CH7338859 A CH 7338859A CH 383993 A CH383993 A CH 383993A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coumarin
hydroxy
parts
malonic acid
acid
Prior art date
Application number
CH7338859A
Other languages
English (en)
Inventor
Ramanlal Shah Vinod
Lal Bose Jogendra
Chhaganlal Shah Ramanlal
Original Assignee
Council Scient Ind Res
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Council Scient Ind Res filed Critical Council Scient Ind Res
Priority to CH7338859A priority Critical patent/CH383993A/de
Publication of CH383993A publication Critical patent/CH383993A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D335/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom
    • C07D335/04Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one sulfur atom as the only ring hetero atom condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D335/06Benzothiopyrans; Hydrogenated benzothiopyrans
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/04Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
    • C07D311/42Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4
    • C07D311/44Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4 with one hydrogen atom in position 3
    • C07D311/46Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4 with one hydrogen atom in position 3 unsubstituted in the carbocyclic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/04Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring
    • C07D311/42Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4
    • C07D311/44Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4 with one hydrogen atom in position 3
    • C07D311/54Benzo[b]pyrans, not hydrogenated in the carbocyclic ring with oxygen or sulfur atoms in positions 2 and 4 with one hydrogen atom in position 3 substituted in the carbocyclic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D311/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings
    • C07D311/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one oxygen atom as the only hetero atom, condensed with other rings ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D311/78Ring systems having three or more relevant rings
    • C07D311/92Naphthopyrans; Hydrogenated naphthopyrans

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyrane Compounds (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxycumarinen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxycumarinen sowie 3-substituierten 4-Hydroxycumarinen, wie auch in bezug auf den aromatischen Ring modifizierten Verbindungen und der   1-thio-modifizierten    Verbindungen dieser Art.



   4-Hydroxycumarin ist ein wertvolles Zwischenprodukt bei der Herstellung von koagulationshemmenden Stoffen und Arzneimitteln, so von 3 :   3'-    Methylen-di-4-hydroxy-cumarin und   Di- [4-hydroxy-      cumarinyl- (3)]-essigsäureäthylester    und auch für die Herstellung von wichtigen wertvollen Nagetierbe  kämpfungsmitteln,    z. B. von   3-(a-Phenyl-, B-acetyl-      äthyl)-4-hydroxy-cumarin.   



   Von den für die Herstellung von 4-Hydroxycumarin bekannten Verfahren seien, weil allein hier interessant, die vier nachstehenden hervorgehoben : 1. Erhitzen des Acetylmethylsalicylates mit einem
Alkalimetall oder dessen Alkoholat oder   Alkali-    metallamid in Gegenwart eines hochsiedenden
Kohlenwasserstoffes des Reaktionsmediums.



  2. Kondensation von Acetylsalicyloylchlorid mit einem   Acetylessigsäure-,      Cyanessigsäure-oder   
Malonsäureester und Überführung des sich erge benden 3-substituierten 4-Hydroxycumarins in das 4-Hydroxycumarin.



  3. Kondensation des o-Hydroxyacetophenons mit
Diäthylcarbonat in Gegenwart eines Alkalimetalls oder dessen Alkoholaten oder Hydriden.



  4. Erhitzen des Diphenylmalonates mit wasser freiem Aluminiumchlorid auf etwa 180 C.



   Die Gewinnung von 4-Hydroxycumarin nach den ersten drei oben genannten Verfahren ist, insbesondere soweit es sich um kernsubstituierte 4-Hydroxycumarine handelt, verhältnismässig kostspielig, hervorgerufen durch das Ausgangsmaterial, nämlich die substituierten Salicylsäuren und unsubstituierten o-Hydroxyacetophenone, die nicht verfügbar sind.



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zu schaffen, das es gestattet, auf weniger kostspieligem und einfachem Wege die   4-Hydroxycumarine    herzustellen. Das Verfahren zur Herstellung des Stoffes der nachstehenden Strukturformel I wobei
EMI1.1     
 Ar ein gegebenenfalls alkylsubstituierter ortho
Arylen-Rest,
R Wasserstoff, ein Alkylrest oder ein Arylrest, X Sauerstoff oder Schwefel ist, besteht darin, dass man eine durch die nachstehende   Strukturformel
Ar-X-H (II)    gekennzeichnete,

   mindestens in einer Ortho-Stellung freie aromatische Verbindung mit einer Malonsäure der nachstehenden Strukturformel
EMI1.2     
 oder einem niedrigen Alkylester einer solchen Malonsäure in Gegenwart eines Gemisches von Phosphor oxychlorid und wasserfreiem Zinkchlorid bei Temperaturen im Bereich von 30 bis   110  C    behandelt.



   Als Reaktionsmedium können inerte Flüssigkeiten wie Paraffine benutzt werden. Niedrige Alkylester der Malonsäure können ebenfalls zur   Durch-    führung der Reaktion anstelle der Malonsäure oder einer 3-substituierten Malonsäure verwendet werden.



  Die Ausbeuten sinken jedoch in diesem Falle etwas ab.



   Die Ausbeuten an 4-Hydroxycumarinen hängen von den Versuchsbedingungen, wie Mengenverhältnis der Reaktionsteilnehmer, des Phosphoroxychlorids und Zinkchlorids sowie der Temperatur ab. Bei niedrigen Temperaturen verläuft die Reaktion langsam, während die Bildung von Nebenprodukten gering ist. Umgekehrt verläuft bei höheren Temperaturen die Reaktion schneller. Es fallen aber mehr Nebenprodukte an.



   Wird das Verfahren mit Phenol und Malonsäure durchgeführt, so erhält man Ausbeuten von   60  /o    der Theorie in Form eines halbwegs reinen 4-Hydroxycumarins mit einem Schmelzpunkt von 204 bis   206 C.    Das Verfahren kann in diesem Falle in einer Stufe durchgeführt werden. Die Reihenfolge der Zugabe der Reaktionsteilnehmer oder der Kondensierungsmittel kann je nach Belieben ge ändert werden. Eine Mischung von Phosphoroxychlorid und wasserfreiem Zinkchlorid kann zunächst mit oder ohne Erhitzen gerührt werden, worauf die Zugabe der Reaktionsteilnehmer und das Erhitzen, wie üblich, erfolgt. Es liegt im Können des Fachmannes, die Ausbeuten durch Veränderung der Reaktionsbedingungen zu verbessern. Es lässt sich vor allen Dingen die umgesetzte Malonsäure aus der wässrigen sauren Flüssigkeit wiedergewinnen.

   Wenn substituierte Phenole, wie Kresole oder mehrkernige Phenole, z. B. Naphthole, verwendet werden, so sind die Ausbeuten an Cumarin für gewöhnlich höher.



  Das Ergebnis der Reaktion ist in Ansehung der Fülle von theoretischen Möglichkeiten überraschend. Das erfindungsgemässe Verfahren ist einfacher als das vorstehend unter Nr. 4 bezeichnete bekannte Verfahren. Gemäss letzterem müssen die als Zwischenprodukte anfallenden Diphenolmalonate durch Kondensation von Phenolen und Malonsäuren hergestellt werden und erst daraufhin können die Reaktionsprodukte der Wirkung von Aluminiumchlorid bei Temperaturen über 160  C unterworfen werden.



   Als aromatische Hydroxy-oder Mercapto-Verbindungen, repräsentiert durch die Formel   II,      kön-    nen Phenol, Kresol, z. B. o-Kresol, m-Kresol und p-Kresol, ausserdem Xylenol, z. B. 2 :   5-Dimethyl-    Phenol,   ce-Naphthol, ss-Naphthol,    Thymol, Thiophenol, benützt werden.



   Als Malonsäurekomponent (Formel III) lassen sich, von der unsubstituierten Malonsäure abgesehen,   Alkylmalonsäure,    wie Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl-, Hexyl-und Octylmalonsäuren, verwenden.



  Ebenso kommen aber auch   Arylmalonsäuren,    z. B.



  Phenylmalonsäure, in Betracht. Die entsprechenden anderen Alkylester der Malonsäuren sind naturlich ebenfalls   velwendbar.   



   In den nachfolgenden Beispielen sind die Teile in Gewichtsteilen und die Teile pro Volumen (Volumteile) in Gramm pro Milli-Liter angegeben.



      Beispiel I   
4-Hydroxycumarin
9, 4 Teile Phenol und 10, 4 Teile Malonsäure werden mit 27, 5 Teilen pro Volumen von Phosphoroxychlorid und 27, 3 Teilen wasserfreiem Zinkchlorid unter Rühren 12 Stunden lang auf 70 bis   75     C erhitzt. Die Reaktionsmischung wird abgekühlt und mit Eis und Wasser zersetzt. Man lässt sie einige Zeit stehen. Der sich ergebende Feststoff wird auf der Nutsche abfiltriert, mit Wasser gewaschen und durch Lösen in   l Öliger    Natriumhydroxydlösung (Natriumcarbonat oder Bicarbonatlösungen können ebenfalls benutzt werden) gereinigt, sodann filtriert. Das 4-Hydroxycumarin wird mit Salzsäure ausgefällt. Die Ausbeute an 4-Hydroxycumarin, welches einigermassen rein ist und einen Schmelzpunkt von 202 bis 206  besitzt, ist 9, 3 Teile (57    /o).   



   Bei der Kristallisation aus Wasser oder   verdünn-    tem Alkohol, unter Verwendung von Tierkohle, wird ein reines 4-Hydroxycumarin eines Schmelzpunktes von 209 bis   210     gewonnen. Die originalessigsaure   Mutterflüssigkeit    gibt beim Stehen noch etwas 4-Hy  droxycumarin.   



   Beispiel 2
4-Hydroxycumarin
9, 4 Teile Phenol und 10, 4 Teile Malonsäure werden mit 28 Volumteilen Phosphoroxychlorid und 42 Teilen wasserfreien Zinkchlorids unter Rühren 35 Stunden lang auf 60 bis 65  C erhitzt.



  Das Reaktionsprodukt wird abgekühlt, mit Eis und Wasser zersetzt und einige Zeit stehengelassen. Der gewonnene Feststoff wird auf der Nutsche abfiltriert, mit Wasser gewaschen, in   10"/eiger Natriumbicarbo-    natlösung gelöst, filtriert und angesäuert. Ausbeute an 4-Hydroxycumarin eines Schmelzpunktes von 204 bis 206  C ist 9, 7 Teile   (60 /o).    Die Kristallisation aus Wasser oder verdünntem Alkohol ergibt reines 4-Hydroxycumarin eines Schmelzpunktes von 209 bis   210     C.



   Beispiel 3
4-Hydroxycumarin
12, 3 Teile Phenol und 21 Teile Diäthylmalonat werden mit 36 Volumteilen Phosphoroxychlorid und 53, 5 Teilen wasserfreiem Zinkchlorid 32 Stunden lang unter Rühren auf 65 bis 70  C erhitzt. Die Reaktionsmischung wird mit Eis und Wasser zersetzt und einige Stunden stehengelassen. Der gewonnene teigige Feststoff wird abfiltriert, gewaschen, mazeriert, und zwar zunächst mit   Ather    und sodann mit   10 feiger Natriumcarbonatlösung.    Der Natriumcarbonatextrakt wird von der Mischung getrennt, durch Erhitzen auf dem Wasserbad von   Ather    befreit, abgekühlt und filtriert. Das 4-Hydroxycumarin wird mit Salzsäure ausgefällt. Bei Kristallisation aus Wasser oder verdünntem Alkohol wird das 4-Hy droxycumarin eines Schmelzpunktes von 209 bis    21 Ou C    erhalten.



   Beispiel 4
4-Hydroxycumarin
10, 7 Teile Phenol, 11, 85 Teile Malonsäure,
32 Volumteile Phosphoroxychlorid, 49, 2 Teile wasserfreies Zinkchlorid und 16 Volumteile eines flüssigen Paraffins werden 27 Stunden unter Rühren auf 60 bis   65  C    erhitzt. Die Reaktionsmischung wird gekühlt und mit Eis und Wasser zersetzt. Die sich ausscheidenden Festteile werden filtriert und zunächst mit Wasser und sodann mit Petroleum äther (Siedepunkt 60 bis 80  C) gewaschen. Der Feststoff wird durch Lösen in heisser   5'0/piger    Natriumbicarbonatlösung gereinigt, filtriert, sodann erfolgt Ansäuerung mit Salzsäure.

   Die Ausbeute ist 9, 07 Teile eines Schmelzpunktes von 204 bis   207     C (49, 2   I/o,).    Die Kristallisation aus Wasser ergibt reines 4-Hydroxycumarin eines Schmelzpunktes von 209 bis   210     C.



   Beispiel 5    7-Methyl-4-hydroxy-cumarin   
5, 4 Teile m-Kresol und 5, 2 Teile Malonsäure werden mit 14 Volumteilen Phosphoroxychlorid und 13, 6 Teilen wasserfreien Zinkchlorids 12 Stunden lang unter Rühren auf 70 bis   75     C erhitzt. Es wird abgekühlt und mit Eis und Wasser zersetzt, sodann einige Zeit stehengelassen. Der sich ergebende Feststoff wird in heisser   l      iger    Natriumbicarbonatlösung gelöst. Verunreinigungen werden abfiltriert.



  Die Ausfällung erfolgt mit Salzsäure. Das gewonnene 7-Methyl-4-hydroxy-cumarin fällt in einer Ausbeute von 5, 72 Teilen   (65  /o)    an. Bei Kristallisation aus Eisessig besitzt der gewonnene Stoff einen Schmelzpunkt von 222-223  C.



   Beispiel 6
4-Hydroxy-5 : 6-benzo-cumarin
7, 2 Teile   ss-Naphthol    und 5, 2 Teile Malonsäure werden mit 18 Volumteilen Phosphoroxychlorid und 26 Teilen wasserfreiem Zinkchlorid 9 Stunden lang unter Rühren auf 70 bis   75  C    erhitzt. Nach dem Abkühlen wird die Mischung mit Eis und Wasser zersetzt. Man lässt einige Zeit stehen. Der abgeschiedene Feststoff wird abgenutscht, gewaschen, in   10 feiger Natriumbicarbonatlösung gelöst    und filtriert. Das 4-Hydroxy-5 : 6-benzo-cumarin wird mit Salzsäure ausgefällt. Die Ausbeute ist 9, 8 Teile (92, 4    /o).    Die Kristallisation aus Alkohol ergibt reines Cumarin eines Schmelzpunktes von 278 bis   279  C.   



   Beispiel 7
4-Hydroxy-5-methyl-8-isopropyl-cumarin
7, 5 Teile Thymol und 5, 2 Teile Malonsäure werden mit 23 Volumteilen Phosphoroxychlorid und 20, 5 Teilen wasserfreiem Zinkchlorid 9 Stunden lang unter Rühren auf 70 bis   75     C erhitzt. Nach der Abkühlung wird das Reaktionsgemisch mit Eis und Wasser zersetzt. Der gewonnene klebrige Feststoff wird unter Verwendung von frischem Wasser auf dem Wasserbad mazeriert. Es wird ein körniger Feststoff gewonnen. Es wird auf der Nutsche abgesaugt, gewaschen, in   10  /oiger    Natriumbicarbonatlösung gelöst und filtriert.

   Das mit Salzsäure ausgefällte   4-Hydroxy-5-methyl-8-isopropyl-cumarinfallt    in einer Ausbeute von 5, 62 Teilen (53, 4    < '/o)    an und besitzt nach Kristallisation aus verdünntem Methanol einen Schmelzpunkt von 222 bis   225  C.   



   Beispiel 8
3-n-Butyl-4-hydroxy-cumarin
2, 55 Teile Phenol, 4, 34 Teile n-Butyl-malonsäure werden mit 12, 4 Volumteilen Phosphoroxychlorid und   11,      1    Teilen wasserfreien Zinkchlorids unter Rühren 9 Stunden lang auf 70 bis   75     C erhitzt. Abkühlen, Zersetzen mit Eis und Wasser, erhitzen auf dem Wasserbad. Nach einiger Zeit wird der Feststoff abgenutscht, gewaschen und aus Alkohol kristallisiert. Ausbeute 3, 72 Teile (60, 8   11/o).    Der Schmelzpunkt des reinen 3-n-Butyl-4-hydroxy-cumarins ist 159 bis 160 C.



   Beispiel 9
3-n-Octyl-4-hydroxy-cumarin
Eine Mischung von 2, 54 Teilen Phenol, 5, 84 Teilen von   n-Octylmalonsäure,    7, 5 Volumteilen Phosphoroxychlorid und 8 Teilen wasserfreiem Zink werden 10 Stunden unter Rühren auf 70 bis   75  C    erhitzt und sodann 3 Stunden auf 80 bis 90  C erhitzt. Es wird abgekühlt, mit Eis und Wasser und zum Schluss durch Erhitzen auf einem kochenden Wasserbad zersetzt. Der entstehende pastöse Feststoff wird abgenutscht, gewaschen und aus leicht verdünntem Methanol kristallisiert. Ausbeute 3, 4 Teile   (46 /o),    Schmelzpunkt 143 bis   144  C.   



   Beispiel 10
3-Phenyl-4-hydroxy-cumarin
2, 3 Teile Phenol und 4, 41 Teile Phenylmalonsäure werden mit 11, 2 Volumteilen Phosphoroxychlorid und 10 Teilen wasserfreien Zinkchlorids unter Rühren 18, 5 Stunden auf 60 bis 65  C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird mit Eis und Wasser und schliesslich durch Erhitzen auf dem Wasserbad zersetzt. Der entstehende Feststoff ergibt nach Kristallisation aus Alkohol 4, 3 Teile (73,   8  /o)    an Ausbeute des reinen 3-Phenyl-4-hydroxy-cumarin eines Schmelzpunktes von 234 bis   235  C.   



   Beispiel 11    1-Thio-4-hydroxy-cumarin   
5, 6 Teile Thiophenol und 5, 2 Teile Malonsäure werden mit 13, 8 Volumteilen Phosphoroxychlorid und 17 Teilen wasserfreien Zinkchlorids unter   Rüh-    ren 8 Stunden lang auf 70 bis 75  C erhitzt. Es wird abgekühlt, mit Eis und Wasser zersetzt und einige   @@@ @@@@@@@@@@@@@@@ @@@ @@@@ @@@@@@@@@@@@ @@@ @@@@@@@@@@@    wird abfiltriert, gewaschen und in 10 %igem Natriumbicarbonat gelöst. Es wird wiederum abfiltriert und aus dem Filtrat wird mit Salzsäure das   1-Thio-    4-hydroxy-cumarin ausgefällt. Die Kristallisation aus Wasser ergibt ein reines Cumarin eines Schmelzpunktes von 209 bis 210"C.



   Nach den beschriebenen Verfahren können die nachstehend aufgeführten   4-Hydroxycumarine    hergestellt werden.

Claims (1)

  1. ¯C 8-Methyl-4-hydroxy-cumarin (aus o-Cresol und Malonsäure) Smp. 231-232 6-Methyl-4-hydroxy-cumarin (aus p-Cresol und Malonsäure) Smp. 252-253 5, 8-Dimethyl-4-hydroxy-cumarin (aus 2, 5-Dimethylphenol und Malonsäure) Smp. 261-262 4-Hydroxy-7 :
    8-benzo-cumarin (aus a-Naphthol und Malonsäure) Smp. 284-285 3-Äthyl-4-hydroxy-cumarin (aus Phenol und Athyldiathyl- malonat) Smp. 158-159 3-n-Propyl-4-hydroxy-cumarin (aus Phenol und n-Propylmalon säure) Smp. 139-140 3-n-Hexyl-4-hydroxy-cumarin (aus Phenol und n-Hexyl-malon säure) Smp. 154-155 PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxycumarinen der Formel : EMI4.1 vr va ata Ar ein gegebenenfalls alkylsubstituierten ortho Arylen-Rest, R Wasserstoff, ein Alkylrest oder ein Arylrest, und X Sauerstoff oder Schwefel bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine mindestens an einer Ortho-Stellung freie aromatische Verbindung der Formel :
    Ar-X-H (II) mit einer Malonsäure der Formel : EMI4.2 oder einem niedrigen Alkylester einer solchen Malonsäure in Gegenwart einer Mischung von Phosphoroxychlorid und wasserfreiem Zinkchlorid bei Tem- peraturen von 30 bis 110 C behandelt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man eine aromatische Mercaptoverbindung der Strukturformel Ar-S-H (II) mit einer Malonsäure der Formel : EMI4.3 umsetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als inerte Reaktionsflüssigkeit einen flüssigen Kohlenwasserstoff verwendet.
CH7338859A 1959-05-20 1959-05-20 Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxycumarinen CH383993A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7338859A CH383993A (de) 1959-05-20 1959-05-20 Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxycumarinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7338859A CH383993A (de) 1959-05-20 1959-05-20 Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxycumarinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH383993A true CH383993A (de) 1964-11-15

Family

ID=4532570

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7338859A CH383993A (de) 1959-05-20 1959-05-20 Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxycumarinen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH383993A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69208120T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Ferulasäure
CH390277A (de) Verfahren zur Herstellung von 3,5-disubstituierten 4-Oxy-benzoesäurealkylestern
DE842198C (de) Verfahren zur Herstellung von Vinylsulfonen
DE637259C (de) Verfahren zur Darstellung einer Dioxystilbendicarbonsaeure
CH383993A (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxycumarinen
DE2132315C3 (de) Verfahren zur Herstellung der 1 beta, 11 alpha-Dimethyl-1,2,3,4,10 alpha, 11hexahydro-9 beta-hydroxyfluoren-1 alpha, 9alpha-dicarbonsäure aus Abietinsäure
AT163638B (de) Verfahren zur Herstellung von Methylchlorphenoxyalkylcarbonsäureverbindungen
DE854524C (de) Verfahren zur Herstellung von Chloraryloxyfettsaeuren
DE1129960B (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Oxycumarinen bzw. 1-Thio-4-oxycumarinen
AT163637B (de) Verfahren zur Herstellung von 2,4-Dichlorphenoxyverbindungen
DE872206C (de) Verfahren zur Herstellung von Methylchlorphenoxyfettsaeuren
DE2558399B2 (de) Verfahren zur herstellung von 3,6-dichlorpicolinsaeure
DE575470C (de) Verfahren zur Darstellung von C, C-disubstituierten Derivaten der Barbitursaeure
DE666134C (de) Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten aus mehrwertigen Phenolen und Diisobutylen
DE481733C (de) Verfahren zur Darstellung von C, C-disubstituierten Derivaten der Barbitursaeure
AT163640B (de) Verfahren zur Herstellung eines Salzes einer Chloraryloxyalkylcarbonsäure
DE686701C (de) Verfahren zur Herstellung von arylsubstituierten ª†-Amino-ª‰-oxybuttersaeuren
DE541316C (de) Verfahren zur Herstellung von Estern oder AEthern halogenierter Carvacrole
DE726431C (de) Verfahren zur Herstellung von Aryliden von ª‰-Ketoncarbonsaeuren
DE921626C (de) Verfahren zur Herstellung von Xanthen-9-carbonsaeure
DE867994C (de) Verfahren zur Herstellung organischer Thiophosphorsaeureester
DE958844C (de) Verfahren zur Herstellung von ª†-Acyl-buttersaeuren
DE650431C (de) Verfahren zur Darstellung von trisubstituierten Barbitursaeuren
CH638478A5 (de) Verfahren zur herstellung von m-phenoxytoluol.
DE1160448B (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Oxo-spiro-(cyclohexan-1&#39;, 2-cumaranen)