CH384018A - Streumaschine - Google Patents
StreumaschineInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
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- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
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Description
Streumaschine Beim Bau von Hartbelägen, beispielsweise Stra ssen, ist es zur Bodenstabilisierung bekannt, zwecks Vermörtelung des auf dem Boden liegenden Mischgu tes pulverförmiges Bindemittel, z. B. Zement oder Kalk, mit Streumaschinen auszustreuen. Solche be kannte, durch ein Traktionsmittel gezogene Streu maschinen besitzen ein Streuaggregat, welches ei nen Streumittelbehälter, ein darin befindliches Rühr werk und eine darunter angeordnete Dosierwalze aufweist.
Bei den bisher bekannten Streumaschinen befindet sich das Streuaggregat unmittelbar über der Fahrachse der einachsigen Maschine und das Streu mittel muss jeweils durch die Bedienungspersonen vom Boden aus in den Streumittelbehälter einge füllt werden, was naturgemäss umständlich ist.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist dagegen bei einer solchen Streumaschine das Streuaggregat vor der Fahrachse der einachsig ausgebildeten Streu maschine angeordnet, und es befindet sich hinter dem Streuaggregat eine zur Aufnahme eines Streu mittelvorrates bestimmte Ladebrücke. Es ergibt sich durch diese Anordnung eine gute Gewichtsverteilung auf die Fahrachse, wobei das Fahrzeug bei ungela dener Ladebrücke nicht kippen kann. Die Lade brücke ist von hinten für das Beladen gut zugänglich. Ferner können Bedienungspersonen auf der Streu maschine mitfahren und haben auf der Ladebrücke oder vorteilhaft auf einer besonderen Plattform einen bequemen Standort für die Beschickung des Streu aggregates während der Fahrt.
Zweckmässigerweise wird die Dosierwalze des Streuaggregates vor der Fahrachse der Streumaschine aus fahrabhängig angetrieben, während das entgegen der Drehrichtung der Dosierwalze drehbare Rühr werk vom Traktionsmittel aus fahrunabhängig an getrieben wird. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist aus der beiliegenden Zeichnung ersicht lich.
Fig.l zeigt eine Seitenansicht eines Vertikal längsschnittes der an einem Traktor angehängten Streumaschine.
Fig. 2 ist eine der Fig. 1 entsprechende Drauf sicht.
Fig. 3 zeigt eine geschnittene Teilpartie des Streu aggregates.
Fig.4 ist ein Ausschnitt der Vorderansicht des Streuaggregates.
Die Streumaschine weist ein durch zwei Lauf räder 1 getragenes einachsiges Fahrgestell 2 mit einer Deichsel 3 auf, die in der Horizontalebene gelenkig an einem Zugmaul 4 eines Traktors 5 an gehängt ist.
Das Fahrgestell 2 trägt zwei Ladebrücken 6 und zwischen diesen erstreckt sich eine an einer Fahr achse 7 und mittels einer Strebe 8 am Fahrgestell 2 befestigte Plattform 9. Auf den beiden Ladebrücken 6 wird das auf Vorrat mitzuführende Bindemittel, z. B. Zement, in Säcken gelagert, die durch eine auf der Plattform stehende Bedienungsperson bequem in ein Streuaggregat 10 entleert werden können. Das Streuaggregat 10 weist einen Streubehälter 11, ein Rührwerk 12 und eine Dosierwalze 13 auf. Das beidseitig des Streubehälters 11 drehbar gelagerte Rührwerk 12 ist mit Zinken 14 besetzt, die bezüg lich ihrer in Fig. 3 im Uhrzeigersinn drehenden Um laufrichtung nach rückwärts gebogen sind.
Der An trieb des Rührwerkes erfolgt von einer Zapfwelle 15 des Traktors 5 aus über eine Gelenkwelle 16, ein Winkelgetriebe 17 und ein Kettengetriebe 18.
Der Streubehälter 11 hat an seinem Boden einen über die ganze Breite sich erstreckenden Streu- schlitz 19, dessen Durchlass durch eine Anzahl von Schiebern 20 regulier- und abschliessbar ist. Jeder einzelne Schieber 20 ist entsprechend der Länge von Verstellschlitzen 21 für sich verschiebbar und kann mit zwei Flügelmuttern 22 in seiner Einstellage fest gehalten werden. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, kann, z. B. auf beiden Seiten des Streubehälters 11 ein Schieber 20 ganz geschlossen sein, so dass der Streu bereich entsprechend um die Breite von zwei Schie bern 20 reduziert ist.
Die Dosierwalze 13 erhält ihren Antrieb von der Fahrachse 7 über ein Kettengetriebe 23 und dreht demgemäss fahrabhängig entgegen dem Uhrzeiger sinn.
Wie die Fig.3 zeigt, befindet sich der Streu schlitz 19 auf dem aufsteigenden Bereich der Man telfläche der Dosierwalze 13. Somit kann bei still stehender Dosierwalze 13 und bei geöffneten Schie bern 20 das im Streubehälter 11 befindliche Streu gut nicht durch den Streuschlitz 19 ausfliessen.
Bei stillstehendem Traktor wird vorerst das Rühr werk 12 in Betrieb gesetzt, das fahrunabhängig von der Zapfwelle 15 angetrieben wird. Das im Streube hälter 11 eingefüllte Streugut wird dadurch gelockert, wodurch ein Festsetzen des Streugutes an den Wän den des Streubehälters 11 verhindert und ein gutes Zufliessen zum Streuschlitz 19 unterstützt wird.
Bei fahrendem Traktor rotiert die Dosierwalze 13 mit gleicher Drehrichtung wie die Laufräder 1 fahr abhängig. Entsprechend der durch die Schieber 20 freigegebenen Öffnungen des Streuschlitzes 19 kann die Dosierwalze 13 eine bestimmte Dosis Streugut aus dem Streubehälter 11 fördern. Die Haftung des Streugutes an der Dosierwalze 13 wird dabei unter stützt durch einen Gummimantel 24.
Ausser der Lockerungswirkung erfüllt das Rühr werk 12 hinsichtlich eines kontinuierlichen Streu flusses eine äusserst wichtige Funktion, indem die sich entgegen der Umlaufrichtung der Dosierwalze 13 drehenden Zinken 14 des Rührwerkes 12 das Streu gut dem Streuschlitz 19 zuschieben und dadurch den Streufluss im gleichen Sinne wie die Dosierwalze 13 positiv beeinflussen. Zur Verstärkung dieser zu- schiebenden Wirkung sind die Zinken 14 wie er wähnt 'bezüglich ihrer Umlaufrichtung nach rück wärts gebogen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zur Bodenstabilisierung dienende, durch ein Traktionsmittel gezogene Streumaschine für pulver förmige Bindemittel mit einem Streuaggregat, welches einen Streumittelbehälter, ein darin befindliches Rührwerk und eine darunter angeordnete Dosier walze aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Streuaggregat vor der Fahrachse der einachsig aus gebildeten Streumaschine angeordnet ist und dass sich hinter dem Streuaggregat eine zur Aufnahme eines Streumittelvorrates bestimmte Ladebrücke be findet. UNTERANSPRÜCHE 1.Streumaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ladebrücke in der Längs mitte unterbrochen ist und dass sich in diesem unter brochenen Mittelbereich ungefähr auf Fahrachshöhe eine als Standort für Bedienungspersonen bestimmte Plattform befindet. 2. Streumaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosierwalze von der Fahr achse der Streumaschine aus fahrabhängig angetrie ben wird und dass das entgegen der Drehrichtung der Dosierwalze drehbare Rührwerk vom Traktions- mittel aus fahrunabhängig angetrieben wird. 3.Streumaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Streuschlitz zwischen Streu mittelbehälter und Dosierwalze auf dem ansteigen den Bereich der Mantelfläche der Dosierwalze liegt. 4. Streumaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche der Dosier walze einen Belag aus Gummi oder Kunststoff trägt. 5. Streumaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken des Rührwerkes in bezug auf ihre Umlaufrichtung nach rückwärts ge bogen sind.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2412650A1 (fr) * | 1977-11-28 | 1979-07-20 | Vorlet Felix | Machine pour repartir judicieusement du sable, des pierres concassees, du gravier ou du compost |
Families Citing this family (1)
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| AU3953093A (en) * | 1992-04-13 | 1993-11-18 | Gerhard Cammann | Method and device for producing light-reflecting surfaces, in particular road markings such as edge lines and centrelines |
-
1961
- 1961-05-17 CH CH579261A patent/CH384018A/de unknown
-
1962
- 1962-05-17 FR FR7412A patent/FR1330349A/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2412650A1 (fr) * | 1977-11-28 | 1979-07-20 | Vorlet Felix | Machine pour repartir judicieusement du sable, des pierres concassees, du gravier ou du compost |
Also Published As
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| FR1330349A (fr) | 1963-06-21 |
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