CH384130A - Spinn- bzw. Zwirntopf für die Kunstseide- bzw. Garnherstellung - Google Patents

Spinn- bzw. Zwirntopf für die Kunstseide- bzw. Garnherstellung

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Publication number
CH384130A
CH384130A CH536360A CH536360A CH384130A CH 384130 A CH384130 A CH 384130A CH 536360 A CH536360 A CH 536360A CH 536360 A CH536360 A CH 536360A CH 384130 A CH384130 A CH 384130A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pot
spinning
rubber rings
recesses
twisting
Prior art date
Application number
CH536360A
Other languages
English (en)
Inventor
Stier Helmut
Adam Wilhelm
Original Assignee
Karlsruhe Augsburg Iweka
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D7/00Collecting the newly-spun products
    • D01D7/02Collecting the newly-spun products in centrifugal spinning pots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Spinn- bzw. Zwirntopf für die Kunstseide- bzw.     Garnherstellung       Die vorliegende Erfindung     betrifft    einen     Spinn-          bzw.    Zwirntopf für die Kunstseide- bzw. Garnher  stellung, bei welchem der Deckel unter Verwendung  von elastischen     Mitteln    befestigt ist und bei welchem  bei der Betriebsdrehzahl des Topfes der Deckel in  folge der Schleuderkraft an der Innenwand des Top  fes festgehalten wird.  



  Es sind derartige Töpfe mit ausgedrehten scharf  kantigen Rillen oder dergleichen zur Aufnahme eines  sich infolge der Schleuderkraft     ausdehenenden        Gum-          mirundschnurringes    bekannt. Diese Ausführungsfor  men haben den Nachteil, dass sie mit ihren scharfen  Kanten ein gleichmässiges Auftragen der erforder  lichen Lackschicht auf der     Topfinnenfläche    erschwe  ren, vor allem aber der Lack an diesen Stellen einem  sehr starken Abrieb ausgesetzt ist.  



  Es sind auch Deckel bekannt, bei denen Voll  gummiringe mit rechteckigem oder angenähert recht  eckigem Querschnitt gegen eine glatte Topfwandung  anliegen. Hierbei besteht der Nachteil, dass die auf  steigende Spinnflüssigkeit nicht ohne weiteres aus dem  Topfinnern austreten kann.  



  Der erfindungsgemässe Spinn- bzw. Zwirntopf  weist diese Nachteile nicht auf, da der Topf eine  glatte Innenwand besitzt und der Deckel mit einer  Aussparung     zur    Aufnahme eines oder mehrerer  Gummiringe versehen ist, die an ihren Aussenrändern       Ausnehmungen    aufweisen. Dabei können die     Ausneh-          mungen    rechteckig, halbkreisförmig,     halbovalförmig     oder dreieckig sein, während die Gummiringe selbst  rechteckige oder     trapezförmige    Querschnitte haben  können.  



  Der Erfindungsgegenstand wird anschliessend in  verschiedenen Ausführungsbeispielen anhand nach  folgender Figuren     erläutert.    Es zeigen:       Fig.    la einen Spinntopf mit Deckel im Längs  schnitt, wobei auf der rechten Seite der Figur ein         Gummiring    und auf der     linken    Seite der Figur zwei  Gummiringe in einer Aussparung liegen,       Fig.    1b einen Zwirntopf mit Deckel im Längs  schnitt,       Fig.2    einen Gummiring mit rechteckigen     Aus-          nehmungen    in halbkreisförmiger Darstellung,

         Fig.    3-9 verschieden     geformte        Ausnehmungen     in abgewickelter Darstellung,       Fig.    10-12 Gummiringe mit rechteckigem,     tra-          pezförmigem    oder vereinigtem,     rechteckig-trapez-          förmigem    Querschnitt.  



  Ein Spinntopf 1     (Fig.    l a) bzw.     Zwirntopf    1       (Fig.   <B>l b)</B> mit zylindrisch glatt ausgedrehter Innen  wand 2 ist durch einen     mit    einem Rand versehenen  Deckel 3 bedeckt, wobei zwischen der Innenwand 2  und dem Deckel 3 ein geringes Spiel vorhanden ist.  Der Deckel 3 besitzt eine Aussparung 4, die     zur     Aufnahme eines Gummiringes 5     (Fig.la,    rechte  Seite) oder zweier     Ringe        (Fig.    1a, linke Seite) dient.  Es können auch mehr als zwei     Ringe    angeordnet  werden.

   Der äussere Rand des     Gummiringes    5 ist  mit     Ausnehmungen    6     (Fig.2-9)    versehen, welche  rechteckig,     trapezförmig,    halbkreisförmig,     halboval-          förmig,    dreieckig ausgebildet sind, aber auch aus  Kombinationen dieser     Ausnehmungsformen    bestehen  können. Es sind auch andere Formen möglich. Der  Querschnitt des Gummis ist     vorzugsweise    rechteckig  oder     trapezförmig        (Fig.    10-12).

   Er kann aber von  irgendeiner Form     sein.    Diese     Ausnehmungen    6 er  möglichen bei     zweckmässiger    Anpassung des Deckels  3 an den Topf 1 und bei gut haftender Gummi  auflagefläche     einen    guten Austritt der an der glatten  Innenwand 2 hochsteigenden Flüssigkeit, wobei der  Deckel 3 noch Löcher haben kann, um den Austritt  der Flüssigkeit zu erleichtern. Die Aussenfläche des  Gummiringes 5 hat stets eine genügend grosse Auf  lagefläche, so dass durch die     Fliehkraft    der Deckel 3      auch bei beispielsweise leicht konischer Zylinder  innenform niemals nach oben herausgeschleudert  werden kann.  



  Durch diese Neuerung ist es möglich, dass ent  lang dem durch die Schleuderkraft nach aussen be  wegten,     mit        Ausnehmungen    versehenen Gummiring  bei zwar     verringerter,    aber doch genügend grosser  äusserer Auflagefläche und gutem Haftvermögen die  bei diesen Töpfen aufsteigende Flüssigkeit durch  treten kann, ohne dass sich der Deckel abhebt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spinn- bzw. Zwirntopf für die Kunstseide- bzw. Garnherstellung, bei welchem der Deckel unter Ver wendung von elastischen Mitteln befestigt ist und bei welchem bei der Betriebsdrehzahl des Topfes der Deckel infolge der Schleuderkraft an der Innenwand des Topfes festgehalten wird, dadurch gekennzeich net, dass der Topf (1) eine glatte Innenwand (2) auf weist und der Deckel (3) mit einer Aussparung (4) zur Aufnahme eines oder mehrerer Gummiringe (5) versehen ist, die an ihren Aussenrändern Ausnehmun- gen (6) aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Spinn- bzw.
    Zwirntopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiringe (5) rechteckige Ausnehmungen (6) aufweisen. 2. Spinn- bzw. Zwirntopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiringe (5) trapezförmige Ausnehmungen (6) aufweisen. 3. Spinn- bzw. Zwirntopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiringe (5) halbovalförmige Ausnehmungen (6) aufweisen. 4. Spinn- bzw. Zwirntopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiringe (5) dreieckige Ausnehmungen (6) aufweisen. 5. Spinn- bzw.
    Zwirntopf nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiringe (5) einen rechteckigen Querschnitt aufweisen. 6. Spinn- bzw. Zwirntopf nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiringe (5) einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen.
CH536360A 1960-02-11 1960-04-29 Spinn- bzw. Zwirntopf für die Kunstseide- bzw. Garnherstellung CH384130A (de)

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BE590378A (fr) 1960-09-01

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