CH384376A - Luftfederungsventil-Einrichtung - Google Patents

Luftfederungsventil-Einrichtung

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Publication number
CH384376A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
air suspension
air
bellows
valve device
valve
Prior art date
Application number
CH31660A
Other languages
English (en)
Inventor
Rappert Kilian
Original Assignee
Knorr Bremse Gmbh
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Publication date
Application filed by Knorr Bremse Gmbh filed Critical Knorr Bremse Gmbh
Publication of CH384376A publication Critical patent/CH384376A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/052Pneumatic spring characteristics
    • B60G17/0523Regulating distributors or valves for pneumatic springs
    • B60G17/0525Height adjusting or levelling valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


      Luftfederungsventil-Einrichtung       Die Neuerung betrifft eine insbesondere für  Strassenfahrzeuge geeignete     Luftfederungsventil-Ein-          richtung        mit    wenigstens einer, aus einem     Be-    und  einem Entlüftungsventil bestehenden, der Druck  steuerung in mindestens zwei     Luftfederbälgen    .die  nenden. Ventilgruppe.  



  Bekannte Bauarten von     Luftfederungsventil-Ein-          richtungen    dienen ebenfalls der Drucküberwachung  in mehreren, beispielsweise zu beiden Fahrzeugseiten  angeordneten     Luftfederbälgen.    Hierbei sind die     Luft-          federbälge    entweder direkt oder auch durch gegen  einander geschaltete     Rückschlagventile    aufweisende  Leitungen miteinander verbunden, so dass sich ihr  Druck entweder ungehindert ausgleichen kann, oder,  in letzterem Falle, durch die     Rückschlagsventile     hieran     gehindert    wird.

   Die erstere Anordnung wirkt  sich besonders bei unterschiedlicher, dynamischer       Be-    oder Entlastung der     Luftfederbälge,    wie sie bei  Kurvenfahrten auftritt, nachteilig aus, da sich die in  einem Luftbalg durch dessen Hubänderung einstel  lende Druckänderung ungehindert gegen die weite  ren, mit ersterem Luftbalg in pneumatischer Ver  bindung stehenden Luftbälge ausgleichen kann und  dieser somit jegliche eigene     Rückstellkraft    gegenüber  den anderen einbüsst. Die zweitgenannte Schaltungs  art der     Luftfederungsventile    beseitigt zwar diesen  Nachteil, doch bedingt sie eine     Vielzahl    von Rück  schlagsventilen in dem Leitungsnetz der Luft  federungsanlage und damit deren umständliche und  teuere Montage.

    



  Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, inner  halb einer     Luftfederungsventil-Einrichtung    mehrere,  aus je einem     Be-    und Entlüftungsventil bestehende  und je einem Luftbalg zugeordnete Ventilsysteme  anzuordnen, durch welche Massnahme die einer       Luftfederungsventil-Einrichtung    zugeordneten Luft  bälge pneumatisch voneinander getrennt werden.

      Neben einer baulichen     Komplizierung    der     Luftfede-          rungsventil-Einrichtungen    ergibt sich durch diese  Massnahme noch der Nachteil, dass sich bei einem,  beispielsweise durch eine geringe     Undichtigkeit          bedingten,    unterschiedlichen Luftbedarf der an eines  dieser     Luftfederungsventil-Einrichtungen    angeschlos  senen Luftbälge eine     allmählich    steigende Druckdif  ferenz zwischen den letzteren ausbildet.  



  Die Aufgabe der Neuerung besteht in der  Beseitigung der vorstehend geschilderten Mängel bis  heriger     Luftfederungsventil-Einrichtungen    und in der       Schaffung    einer in seinem Aufbau äusserst einfachen  und damit billigen, die Drucksteuerung mehrerer       Luftfederbälge    betriebssicher übernehmenden Luft  federungsventil-Einrichtung.

      Diese Aufgaben werden neuerungsgemäss durch  eine     Luftfederungsventil-Einrichtung    gelöst, die da  durch gekennzeichnet ist, dass diese innerhalb ihres  Ventilgehäuses in jede     Belüftungs-    und in jede hier  von gesonderte Entlüftungsleitung eines jeden     Luft-          federbalges    eingeschaltete, sich in der beabsichtig  ten Strömungsrichtung öffnende     Rückschlagsventile     aufweist.

   Durch diese Massnahme ist es möglich,  einerseits ein     einheitliches,    gleichmässiges     Be-    oder  Entlüften aller an ein     Luftfederungsventil    angeschlos  senen     Luftfederbälge    zu gewährleisten, anderseits  können sich die in den     einzelnen        Luftfederbälgen     herrschenden, augenblicklichen Drücke jedoch nicht       untereinander    ausgleichen.

   Zugleich erzielt man  gegenüber einer von der     Luftfederungsventil-Einrich-          tung    gesonderten Einschaltung von     Rückschlagsven-          tilen    in die zu den     Luftfederbälgen    führenden Lei  tungen eine erhebliche Vereinfachung und damit  Verbilligung der gesamten     Luftfederungsanlage.     



  In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.      In dem Gehäuse 1 einer     Luftfederungsventil-Ein-          richtung    ist gleichachsig zu einem     mit    einem Doppel  nocken 2 verbundenen Steuerhebel 3 eine Steuer  wippe 5 drehbar     gelagert,    die sich über zwei Federn 7  und zwei Kolben 9 gegen den Doppelnocken 2 der  art federnd abstützt, dass sie dessen Bewegungen zu  folgen sucht.

   Ein Ende der Steuerwippe 5 ist über  eine     Kolbenstange    11 mit einem in einem     Dämp-          fungszylinder    13 befindlichen     Dämpfungskolben    15  verbunden, der eine ihn durchbrechende Drossel  bohrung 17 aufweist. Der Steuerwippe 5 sind zwei  von ihr wechselweise     betätigbare,    als     Stösselventile     ausgebildete Absperrventile 19, 21 zugeordnet, deren  eines (19) den     Luftdurchtritt    von einer mit einer  nicht gezeigten     Druckluftquelle    verbundenen Leitung  23 in eine Speiseleitung 25 und deren anderes (21)  die Entlüftung aus einer Leitung 27 in die freie  Atmosphäre überwacht.

   In der Mittelstellung der       Steuerwippe    5     sind    beide     Stösselventile    19, 21 durch  Federn 29, 31 geschlossen. Die Speiseleitung 25 steht  über zwei, je einem     Luftfederbalg    41, 43 zugeordnete       Rückschlagventile    33, 35 sowie je eine diesen nach  geschaltete Belüftungsleitung 37, 39 mit ersteren       Luftfederbälgen    41, 43 derart in Verbindung, dass  Druckluft aus der Speiseleitung 25 in die     Luftfeder-          bälge    einströmen kann.

   Zur Entlüftung sind die       Luftfederbälge    41, 43 über je eine Entlüftungslei  tung 45, 47 und je ein in diese eingeschaltetes Rück  schlagventil 49, 51 mit der Leitung 27 verbunden.  



  Zur     Be-    oder Entlüftung der     Luftfederbälge    41,  43 wird der Steuerhebel 3 der     Luftfederungsventil-          Einrichtung    in bekannter Weise     verschwenkt,    wo  durch auch der Doppelnocken 2 genügend lange    anhält oder entsprechend langsam verläuft, so folgt  dieser die in ihren Bewegungen durch den     Dämp-          fungskolben    15 gedämpfte Steuerwippe 5 nach, wo  bei sie eines der     Stösselventile    19, 21 entgegen der  Federkraft 29 bzw. 31 aufstösst.

   Nunmehr kann  Druckluft über die Leitung 25 oder 27 sowie die       Rückschlagventile    33, 35 oder 49, 51 gleichmässig  in beide     Luftfederbälge    41, 43 ein- oder aus diesen  ausströmen.  



  Bei ungleicher Belastung der beiden     Luftfeder-          bälge    41, 43 verhindern die     Rückschlagventile    der  hierbei nicht ansprechenden     Luftfederungsventil-Ein-          richtung    einen Druckausgleich zwischen ersteren, so  dass also die volle     Rückstellkraft    jedes     Luftfederbal-          ges    erhalten bleibt.

   Anderseits vermeidet die     Luft-          federungsventil-Einrichtung    jedoch die Bildung einer  Druckdifferenz zwischen den mittleren Drücken bei  der     Luftfederbälge,    da jeder seiner     Be-    oder Ent  lüftungsvorgänge ausgleichend auf diese einwirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Luftfederungsventil-Einrichtung, insbesondere für Strassenfahrzeuge, mit wenigstens einer aus einem Be- und einem Entlüftungsventil bestehenden, der Drucksteuerung in mindestens zwei Luftfederbälgen dienenden Ventilgruppe, dadurch gekennzeichnet, dass diese innerhalb ihres Ventilgehäuses (1) in jede Belüftungs- (37, 39) und in jede hiervon gesonderte Entlüftungsleitung (45, 47) eines jeden Luftfederbal- ges (41, 43) eingeschaltete, in der beabsichtigten Strömungsrichtung sich öffnende Rückschlagventile (33, 35 und 49, 51) aufweist.
CH31660A 1959-01-22 1960-01-13 Luftfederungsventil-Einrichtung CH384376A (de)

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DEK0031035 1959-01-22

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CH384376A true CH384376A (de) 1964-11-15

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CH31660A CH384376A (de) 1959-01-22 1960-01-13 Luftfederungsventil-Einrichtung

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