CH384617A - Fahrschiene für Schienenfahrzeuge - Google Patents

Fahrschiene für Schienenfahrzeuge

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CH384617A
CH384617A CH778360A CH778360A CH384617A CH 384617 A CH384617 A CH 384617A CH 778360 A CH778360 A CH 778360A CH 778360 A CH778360 A CH 778360A CH 384617 A CH384617 A CH 384617A
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CH
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rail
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CH778360A
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Huber Jakob Ing Dr
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Huber Jakob Ing Dr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L17/00Switching systems for classification yards
    • B61L17/02Details, e.g. indicating degree of track filling
    • B61L17/026Brake devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/002Control or safety means for heart-points and crossings of aerial railways, funicular rack-railway
    • B61L23/005Automatic control or safety means for points for operator-less railway, e.g. transportation systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Linear Motors (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Fahrschiene     für        Schienenfahrzeuge       Es ist bekannt, zwecks Beeinflussung von Schie  nenfahrzeugen durch elektrodynamische     Kräfte    die  Fahrschienen einer Gleisanlage mit U-förmigen, oben  offenen Magnetjochen auszurüsten, welche von elek  trischen Strömen magnetisch erregt werden. Die  Wirkungsweise dieser Einrichtung     beruht    bekanntlich  darauf, dass quer durch den Radkranz eines zwischen  den Schenkeln der Magnetjoche sich befindlichen  Radsatzes eines Schienenfahrzeuges ein magnetischer  Fluss erzeugt wird, welcher mit einem in den Rad  kranz eingespeisten oder     induzierten    elektrischen  Strom zusammen eine elektrodynamische Kraft zur  Folge hat.

   Nachteilig bei dieser Einrichtung ist, dass  der Schienenkopf, welcher sich zwischen den beiden  Schenkeln der Magnetjoche befindet, einen nicht un  beträchtlichen magnetischen Streufluss führt, welcher  sich vom Nutzfluss abzweigt und für den Zweck der  Einrichtung verloren ist.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahr  schiene für Schienenfahrzeuge, aus ferromagnetischem  Material, und ist dadurch gekennzeichnet, dass sie  zwecks     Beeinflussung    des Fahrzeuges mittels elektro  dynamischer Kräfte eine Längsrille zur Aufnahme  eines oder mehrerer elektrischer Leiter aufweist und  dass die Schiene so geformt ist, dass sie einen offenen  magnetischen Kreis um den bzw. die Leiter bildet, um  durch einen Radkranz eines darauf sich befindlichen  Radsatzes eines Schienenfahrzeuges geschlossen zu  werden.

   Eine solche Fahrschiene versieht somit den  selben Zweck wie die vorgenannte Einrichtung, be  stehend aus der klassischen Fahrschiene mit     Magnet-          jochen.    Sie stellt eine einfache Konstruktion dar,  welche den geschilderten Nachteil der letzteren Ein  richtung weitgehend vermeidet.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt    Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Fahrschiene,  welche auf einer Unterlage festgelagert ist und  Fig. 2 einen Querschnitt durch eine andere Fahr  schiene, welche auf einer Unterlage mit begrenzter  Bewegungsmöglichkeit quer zur Fahrrichtung ge  lagert ist.  



  Die Fahrschiene 1, auf welcher das Rad 2 eines  Schienenfahrzeuges rollt, ist ein prismatischer Körper  aus ferromagnetischem Material, vorzugsweise Stahl.  In Fig. 1 ist diese Schiene durch Schrauben 3 mit  einer Holzschwelle 4 verbunden. Für andere Schie  nenunterlagen, wie Stahl- oder Betonschwellen, kom  men an Stelle von 3 entsprechende Befestigungs  mittel zur Anwendung. Die     Holzschwelle    erfüllt er  fahrungsgemäss die eventuell gestellte Bedingung der  Isolierung der beiden Fahrschienen eines Gleises  zum Zwecke ihrer magnetischen Erregung, weshalb  sie für die zeichnerische Darstellung gewählt wurde.  



  In Fig. 2 befestigen die Schrauben 3 eine Unter  lagplatte 5 auf der Schwelle 4. Wird ausschliesslich  eine horizontale     Beweglichkeit    der Fahrschiene 1  gewünscht, so kann die linke und die rechte Seite  derselben, wie in Fig. 2 rechts dargestellt, über zwei  Pendelstützen 7 auf die Unterlagplatte abgestützt  werden. Oben und unten, das heisst an den tragen  den Enden, sind diese Pendelstützen 7 durch parallel  achsige, vorzugsweise konzentrische Zylinderflächen  abgeschlossen. Die Begrenzung der Beweglichkeit ist  durch die Rippen 6 der Unterlagplatte gegeben.

    Wird von der Fahrschiene auch eine vertikale Be  weglichkeit verlangt, so kann die Lagerung der  selben auf der linken und der rechten Seite, wie in       Fig.    2 links dargestellt, über zwei     Federpendelstützen     erfolgen. Dabei handelt es sich beispielsweise um  einen Stab von der schraffierten     Querschnittsform     aus Federstahl, der eine leichte vertikale     Wellung     aufweist, so dass er in Fahrrichtung gesehen ab-      wechslungsweise oben die Fahrschiene und unten die  Unterlage     berührt.    Die Begrenzung der Einfederung  ist durch die Pfeilhöhe 9 der Wellung gegeben, wie  dies in der Fig. 2 links ersichtlich ist.  



  Die Leiterrille 10 kann im Falle einer festen  oder auch einer begrenzt beweglichen Fahrschiene,  gemäss Fig. 1 angeordnet sein. Die Spurkranzrille 11  befindet sich hier ausserhalb der Leiterrille 10, deren  Querschnitt mit Vorteil ganz ausgefüllt wird durch  einen oder mehrere elektrische Leiter 12, welche  den Erregerstrom für die Radmagnetisierung zu füh  ren haben. Demgegenüber besteht auch im Falle  einer festen oder begrenzt beweglichen Fahrschiene  die Möglichkeit, die Leiterrille 10 nach Fig. 2 an  zuordnen. Die Spurkranzrille 11 ist hier ein Teil  der Leiterrille, was bedingt, dass die Leiter 12 die  Leiterrille 10 nur teilweise ausfüllen. Im letzteren  Fall steht infolge der geometrischen Gegebenheiten  bei ähnlichen magnetischen Eigenschaften für die  Leiter etwas mehr Platz zur     Verfügung.     



  Wird die Spurkranzrille ähnlich wie bei den,  andern Zwecken dienenden sogenannten Rillen  schienen genügend gross gehalten, so können wie bei  Rillenschienengleisen auch im vorliegenden Fall beide  Schienen fest auf die Unterlage     montiert    werden.  Will man jedoch zur Verbesserung der magnetischen  Eigenschaften durch tunlichste Vermeidung von Luft  spalten in einem Gleis mit zwei Fahrschienen die  Spurkranzrille enger und weniger tief halten, so ist  eine derselben auf ihrer Unterlage mit begrenzter  Bewegungsmöglichkeit quer zur Fahrrichtung beweg  lich zu lagern.  



  Gleisabschnitte mit den erwähnten Fahrschienen  finden beispielsweise Anwendung als ortsfeste Brem  sen oder Beschleuniger für ablaufende Wagen in Ran  gierbahnhöfen. Eine weitere Anwendungsmöglich  keit der Erfindung dürfte bei schienengeführten För-    deranlagen gegeben sein, indem sie ermöglicht, an  sich motorlose Schienenfahrzeuge ferngesteuert zu  bewegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrschiene für Schienenfahrzeuge, aus ferromagne- tischem Material, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwecks Beeinflussung des Fahrzeuges mittels elektro dynamischer Kräfte eine Längsrille (10) zur Auf nahme eines oder mehrerer elektrischer Leiter (12) aufweist und dass die Schiene so geformt ist, dass sie einen offenen magnetischen Kreis um den bzw. die Leiter (12) bildet, um durch einen Radkranz eines darauf sich befindlichen Radsatzes (2) eines Schienenfahrzeuges geschlossen zu werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Fahrschiene nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf einer Unterlage (4) ohne oder mit begrenzter Bewegungsmöglichkeit quer zur Fahrrichtung gelagert ist. 2. Fahrschiene nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsrille (10) einen oder mehrere voneinander und von der Fahrschiene iso lierte elektrische Leiter (12) enthält. 3. Fahrschiene nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsrille (10) einen von der Fahrschiene nicht isolierten elektrischen Leiter (12) enthält. 4. Fahrschiene nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die elektrischen Leiter (12) die Längsrille (10) nur teilweise ausfüllen. 5.
    Fahrschiene nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Spurkranzrille (11) sich ausser halb des Bereiches der Längsrille (10) befindet.
CH778360A 1960-07-07 1960-07-07 Fahrschiene für Schienenfahrzeuge CH384617A (de)

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