CH384636A - Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat - Google Patents
Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-TelephonapparatInfo
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- CH384636A CH384636A CH1285160A CH1285160A CH384636A CH 384636 A CH384636 A CH 384636A CH 1285160 A CH1285160 A CH 1285160A CH 1285160 A CH1285160 A CH 1285160A CH 384636 A CH384636 A CH 384636A
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Description
Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat Die bekannten, als Schreibblockbehältnis dienen den Untersätze für Tisch-Telephonapparate weisen eine nach vorn ausziehbare Schreibblockunterlage auf und können aus diesem Grunde auf Gestelltablaren, Gesimsen oder Fensterbrettern nicht verwendet wer den, da bei Plazierung des Telephonapparates auf einem Tablar,
Gesimse oder Fensterbrett vor dem Apparat kein Platz mehr für die Auflage der aus dem Behältnis ausgezogenen Schreibblockunterlage vorhanden ist. Als weiterer Nachteil ist ermittelt worden: die Möglichkeit der ungewollten Loslösung des Blockes von der Unterlage beim Hochheben des Schreibblockes in Verbindung zur Einsichtnahme des darunterliegenden Telephonregisters.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch- Telephonapparat, mit einem als Schreibblockbehält- nis dienenden Untersatz für den Telephonapparat, welche sich von den bekannten Schreibeinrichtungen dieser Art dadurch unterscheidet, dass der Unter satz einen seitlich ausziehbaren, die Unterlage für den Schreibblock bildenden Schieber enthält, der an seinem inneren Ende eine nach oben gerichtete Abstufung aufweist, um bei Erreichung der Auszug stellung ein Absenken des Schiebers und glattes An liegen auf die Unterlagsebene zu ermöglichen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht der Schreibeinrichtung mit Schnitt durch das Behältnis, bei eingeschobenem Schieber, Fig. 2 eine Seitenansicht bei ausgezogenem Schie ber, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 2 und Fig.5 einen Querschnitt nach Linie V-V in Fig. 3.
Die dargestellte Schreibeinrichtung bildet einen als Schreibblockbehälter dienenden, flachen Unter satz für den Tisch-Telephonapparat. Der Untersatz weist ein flaches Behältnis 1 von rechteckigem Grundriss auf, das auf seiner Unterseite mit Gummi füssen 2 und auf seiner Oberseite mit runden Aus schnitten 3 für den Eingriff der Füsse des Tisch- Telephonapparates versehen ist. Das Behältnis 1 ist seitlich mit einer Auszugöffnung 4 versehen, durch die ein als Unterlage für einen Schreibblock 6 dienender Schieber 5 in das Behältnis eingeschoben ist.
Auf dem Boden des Behältnisses 1 sind zwei in der Auszugrichtung des Schiebers 5 verlaufende Führungsleisten 7 angeordnet, die dem Schieber zu beiden Seiten als Führung dienen. Das aus der Aus zugöffnung 4 vorstehende Ende des Schiebers 5 ist als Auszuggriff 5a ausgebildet und mit seinem äusseren Ende nach oben gebogen, so dass es mit der Hand leichter erfasst werden kann. Der Innere Endteil 5b des Schiebers 5 ist durch eine quer zur Auszugrichtung verlaufende, unten gerundete Abstufung 8 nach oben versetzt und trägt auf der Unterseite, dicht an seiner Endkante, einen nach unten vorstehenden Anschlagbalken 9.
Auf der Unterseite des Schiebers 5 sind zwei in der Auszug richtung verlaufende Gleitrippen 10 angeordnet, mit welchen der Schieber beim Ausziehen und Ein schieben auf dem Boden des Behältnisses leicht glei ten kann. Beim Herausziehen des Schiebers fällt dieser bei Erreichung der Auszugstellung, in welcher die Abstufung 8 die Vorderkante des Behältnis bodens erreicht hat, so weit nach unten, dass er auf dem Tisch T. bzw. der Unterlage aufliegt, wie dies in Fig.2 ersichtlich ist. Der Behältnisboden ist in seinem Mittelfeld durchbrochen, so dass am Vorder- teil desselben nur eine schmale Anschlagbank la verbleibt, an welcher der Anschlagbalken 9 eine Begrenzung der Auszugbewegung des Schiebers be wirkt.
Die Stirnenden 9' des Anschlagbalkens ver laufen schräg, und zwar von innen nach aussen ge geneinander; die zugehörigen Anschlagseiten 1' der Ausnehmungen 1" des Behältnisses 1 sind denselben im Richtungsverlauf angepasst. In ausgezogener Stel lung des Schiebers 5 (Fig. 4) klemmen sich zwecks Halterung des Schiebers die Stirnenden gegen die Anschlagseiten. Zum Einschieben wird der Schie ber zuerst an seinem Auszuggriff 5a angehoben, so dass die gerundete Abstufung 8 durch die Schräg lage des Schiebers 5 auf die Höhe des Behältnis bodens gehoben ist, und dadurch ein unbehindertes Einschieben ermöglicht ist, wobei die Vorderkante des Behältnisbodens oben entsprechend abgerundet ist.
An dem Schieber 5 sind nahe der hinteren Kante zwei nach oben gerichtete konische Steckzapfen 11 und zwischen letzteren eine Gewindebüchse 12 an geordnet. Auf die Zapfen 11 ist der mit passenden Löchern versehene Schreibblock 6 aufgesteckt. In die Gewindebüchse 12 ist die Niederhalteschraube 13 eingeschraubt, welche mit Griffscheibe versehen ist, welche dem Block obenseitig anliegt und verhindert, dass beim Abreissen eines Blattes dieser angehoben und von den Steckzapfen 11 entfernt wird.
Zwischen einer quer zur Auszugrichtung des Schiebers 5 ver laufenden Anschlagkante 14 für den Schreibblock und der Abstufung 8 ist auf der Oberseite des Schiebers eine Rinne 15 für die Aufnahme eines Schreibstiftes 16 angeordnet. Die Rinne 15 ist einerseits, in Fig.3 und 4 oben, durch die Stirn kante 15' geschlossen, so dass das Herausrutschen des eingelegten Bleistiftes bei Betätigung des Schie bers vermieden wird. Unten ist dagegen die Rinne 15 ohne Stirnkante und offen, um durch Auflegen eines Fingers auf den Bleistift denselben nach unten, ohne Anheben, herausschieben zu können.
An dem nach oben versetzten Teil 5b des Schiebers 5 ist zum Niederhalten der Blätter des Blockes an der vor deren, 'beim Einschieben des Schiebers vorangehen den Ecke des Blockes eine Niederhaltezunge 17 angeordnet. Durch diesen Niederhalter 17 wird ver hindert, dass auf der Einschiebeseite des Blockes die Ecken der Blockblätter nach oben abstehen bzw. beim Einschieben des Schiebers ein Verfangen und Beschädigen der Blockblätter am Öffnungsrand des Behältnisses eintreten kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat, mit einem als Schreibblock behältnis dienenden Untersatz für den Telephonappa- rat, dadurch gekennzeichnet, dass der Untersatz einen seitlich ausziehbaren, die Unterlage für den Schreib block bildenden Schieber (5) enthält, der an seinem innern Ende eine nach oben gerichtete Abstufung aufweist, um bei Erreichung der Auszugstellung ein Absenken des Schiebers und glattes Anliegen auf die Unterlagsebene zu ermöglichen. UNTERANSPRüCHE 1.Schreibeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber (5) mit wenigstens einem Blockniederhalter versehen ist, welcher einerseits zum Sichern des Blockes gegen Herausheben von seinen Steckzapfen (11) und ander seits zum Niederhalten des Blockes dient, ferner, dass zum Niederhalten des Blockes (6) eine Niederhalte schraube (13) dient. 2.Schreibeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufnahme eines Schreibstiftes (16) eine Rinne (15) dient, die zwischen der Abstufung (8) und einer Anschlagkante (14) für den Block auf dem Schieber (5) in Querlage zur Auszugrichtung desselben an geordnet ist, wobei die Rinne (15) einerseits durch eine Stirnkante (15') geschlossen, anderseits dagegen zwecks Herausschiebens des in der Rinne liegenden Schreibstiftes (16) offen ist. 3. Schreibeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der aus dem Behältnis vorstehende Auszuggriff (5a) des Schiebers (5) an seinem aussenseitigen Ende nach oben gebogen ist. 4.Schreibeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber (5) auf seiner Unterseite in der Auszugrichtung verlaufende Gleitrippen (10) besitzt. 5. Schreibeinrichtung nach Patentanspruch, wo bei der Schieber mit einem Anschlagbalken und das Behältnis mit Ausnehmungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnenden (9') des An schlagbalkens (9) und die zugehörigen Anschlag seiten (1') der Ausnehmungen (1") schräg verlaufen, um in ausgezogener Stellung des Schiebers (5) durch Klemmung eine Halterung herbeizuführen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1285160A CH384636A (de) | 1960-11-14 | 1960-11-14 | Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat |
| CH913464A CH394306A (de) | 1960-11-14 | 1964-07-09 | Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1285160A CH384636A (de) | 1960-11-14 | 1960-11-14 | Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH384636A true CH384636A (de) | 1964-11-30 |
Family
ID=4386978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1285160A CH384636A (de) | 1960-11-14 | 1960-11-14 | Schreibeinrichtung in Kombination mit einem Tisch-Telephonapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH384636A (de) |
-
1960
- 1960-11-14 CH CH1285160A patent/CH384636A/de unknown
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