Schaltungsanordnung einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je Anschlussleitung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs anordnung einer Fernmelde-, insbesondere Fern sprechanlage mit ein oder zwei Teilnehmerstellen je Anschlussleitung,
in denen an den Teilnehmerstellen in die Sprechadern bei Anschaltung zweier Teilneh merstellen an eine Anschlussleitung die gegenseitige Unabhängigkeit dieser Stellen gewährleistende Gleich richter geschaltet sind und in denen der Wecker jeder Teilnehmerstelle zwischen der einen Sprechader der Anschlussleitung und Erde geschaltet ist.
Die Erfindung geht aus von einer entsprechenden bekannten Zweieranschlussschaltung. Letztere konnte sich, obwohl lange bekannt, in der Praxis nicht durch setzen, da sie mit verschiedenen Nachteilen behaftet ist, die im folgenden mittels einer näheren Beschrei bung der bekannten Anordnung im einzelnen erläutert werden sollen.
Durch entsprechende Polung und Vorspannung gewährleisten bei der bekannten Zweieranschluss- schaltung in die Sprechadern an den Teilnehmerstel len geschaltete Gleichrichter die gegenseitige Unab hängigkeit dieser Stellen einerseits und dem Amt anderseits. über die Gleichrichter können die Wecker der Stationen nicht betrieben werden, so dass die Wecker zwischen Erde und je eine der Sprechadern geschaltet werden müssen. Die sich über den Wecker auf die Sprechadern auswirkende Erde wird bei der bekannten Anordnung gleichzeitig zur Übergabe von Kriterien bei Ruf und Anruf eines Teilnehmers mit ausgenutzt.
Sie ist zu diesem Zweck über den Wecker unabhängig vom Hakenumschalter kapazitiv und so mit wechselstrommässig über den Weckerkondensator mit der einen Ader der gemeinsamen Verbindungs leitung und in Abhängigkeit vom Schliessen des Hakenumschalters unter Umgehung des Weckerkon- densators und somit gleichstrommässig mit der ande ren Ader der gemeinsamen Verbindungsleitung ver bunden. Rufwechsel- und Anrufgleichstromkreis für eine der Stationen verlaufen somit über getrennte Adern der Verbindungsleitung, wobei jeder Station für den Anruf die Ader zur Verfügung steht, die zum Ruf der anderen Station dient.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Anord nung ist in der durch die Einwirkung des Erdpoten- tials auf den Speisestromkreis bewirkten Unsymmetrie der Schaltung zu sehen. Ferner können auf der Ver bindungsleitung auftretende Fehler, wie z. B. Erd- schlüsse oder dergleichen, nicht festgestellt werden, da Erdpotential dauernd an beiden Sprechadern der Verbindungsleitung liegt.
Hebt ein Teilnehmer im Speisezustand des anderen Teilnehmers seinen Hörer ab, so kann er zwar von dem Gespräch des anderen Teilnehmers nichts hören, da der in seine Sprechader geschaltete Gleichrichter in Sperrichtung beansprucht wird und somit für den Sprechwechselstrom undurch lässig ist. Seine über den Hakenumschalter an, eine der Sprechadern angeschaltete Erde bewirkt aber einen zusätzlichen Verlust an Speiseleistung, da die Anschal- tung der Erde an eine der beiden Adern beim Schlie ssen des Hakenumschalters unabhängig von dem Gleichrichter ist.
Die hier genannten Nachteile wurden behoben in bekannten Anordnungen für Zweieranschlüsse, denen in einem besonderen Beikasten am Ende der gemein samen Verbindungsleitung als Haftrelais ausgebildete Weichenrelais zugeordnet sind. Die Teilnehmer sind mit dem Beikasten über besondere individuelle Zweig leitungen verbunden, von denen jeweils eine im Sprechzustand zweiadrig zu der gemeinsamen Ver bindungsleitung über Kontakte der Haftrelais durch- geschaltet ist. Um einen individuellen Ruf und Anruf der Stationen zu ermöglichen, ist jeder Station eine der beiden Sprechadern für die Kriteriengabe zur Ver fügung gestellt. Diese Sprechader ist im Ruhezustand über einen Kontakt des der jeweils anderen Station zugeordneten Haftrelais durchgeschaltet.
Der Ruf stromkreis des jeweiligen Teilnehmers verläuft über die ihm zur Verfügung gestellte Ader der gemein samen Verbindungsleitung, über die entsprechende Ader der Zweigleitung, über den an der Teilnehmer stelle in Brücke zu den Adern der Zweigleitungen ge schalteten Weckerkreis und zurück zum Beikasten über die zweite Ader der Zweigleitungen, die im Bei kasten geerdet ist. Der Anlass- bzw. Anrufstromkreis verläuft über denselben Weg, in ihm ist jedoch der Weckerkreis an der Teilnehmerstelle durch einen bei Abheben des Hörers geschlossenen Hakenumschalter überbrückt.
Im Speisezustand wird die zur Kriteriengabe er forderliche Erde im Beikasten durch Kontakte der Haftrelais unwirksam gemacht, indem sie beispiels weise von der jeweiligen Sprechader abgeschaltet wird. Die bei der zuerst genannten Anordnung auftre tenden Nachteile sind somit bei den hier betrachteten Zweieranschlüssen durch Einführung der Haftrelais behoben. Letztere stellen jedoch einen verhältnis mässig grossen Aufwand gegenüber den der Gewähr leistung der gegenseitigen Unabhängigkeit dienenden Gleichrichter in den Sprechadern dar.
Neben den hier bereits aufgezeigten Problemen besteht ein weiteres Problem für Zweieranschlüsse darin, das Anklingen des Weckers einer im Ruhe zustand befindlichen Teilnehmerstelle bei Potential umschaltungen an der gemeinsamen Verbindungs leitung zwecks Herstellung oder Aufhebung eines Speisestromkreises für den zweiten an diese Verbin dungsleitung angeschalteten Teilnehmer zu verhin dern.
Im Ruhezustand beider Teilnehmerstellen liegt beispielsweise negatives Potential über Wicklungen von Anrufrelais im Amt an beiden Adern der Sprech leitung. Der Weckerkondensator wird dementspre chend gegen die an der Teilnehmerstelle oder im Bei kasten angeschaltete Erde entsprechend geladen.
Hebt einer der Teilnehmer zwecks Einleitung einer Verbin dung den Hörer ab, so wird nach wirksam erfolgtem Anruf der Speisestromkreis geschlossen, in dem nega tives Potential an einer und Erdpotential an der an deren Sprechader der Verbindungsleitung liegt. Durch die Anschaltung des Erdpotentials wird eine Ent ladung des Weckerkondensators an der im Ruhe zustand befindlichen Teilnehmerstelle eingeleitet, die ein Anklingen des Weckers herbeiführt.
Entsprechen des gilt für die erneute Ladung des Weckerkonden- sators, an der im Ruhezustand befindlichen Teilneh merstelle, wenn die vom anderen Teilnehmer auf gebaute Verbindung beendet und der Speisestrom kreis und damit die Erdanschaltung im Amt aufgeho ben ist. Der Weckerkondensator der in Ruhe geblie benen Teilnehmerstelle wird dann erneut geladen durch Anschaltung des negativen Potentials im Amt gegen Erde an der Teilnehmerstelle bzw. im Bei kasten.
Es ist nun bekannt, das Anklingen eines Weckers bei Umladung des Weckerkondensators dadurch zu verhindern, dass die Potentialumschaltung beim Auf bau des Speisestromkreises und bei Herstellung des Ruhezustandes im Amt stufenweise vorgenommen wird. Diese Lösung des Problems ist unverhältnis mässig aufwendig, da die stufenweise Umschaltung durch Relais gesteuert werden muss, die einen zusätz lichen Aufwand in der Amtsschaltung darstellen.
Um diesen Aufwand zu vermeiden, ist es für Anlagen, die mit Haftrelais arbeiten, ferner bekannt, in der Teilnehmerweiche, das heisst im Beikasten, einen Gleichrichter mit Sperrichtung gegen Erde in den Anreizkreis zu schalten. Im Ruhezustand liegt dieser Gleichrichter in Reihe mit dem Weckerkonden- sator und dem Wecker, so dass eine Umladung des Kondensators und damit ein Anklingen des Weckers bei Potentialumschaltungen im Amt verhindert ist. Da der Gleichrichter aber in Reihe mit dem Wecker liegt, wird er auch im Rufstromkreis wirksam.
Ein Rufen einer im Ruhezustand befindlichen Station ist daher nur dann möglich, wenn der Gleichrichter durch den Rufstrom in Sperrichtung derart übersteuert wird, dass er in der Rufstromableitung gegen Endpotential als unwesentlicher Ohmscher Widerstand wirkt. Um nun eine Überlastung des Gleichrichters durch den Ruf strom zu verhindern, ist bei der bekannten Anord nung eine Glimmlampe parallel zum Gleichrichter geschaltet, deren Zündspannung der Rufstromampli- tude entsprechend bemessen ist.
Die Parallelschaltung Gleichrichter/Glimmlampe stellt einen verhältnismässig grossen Aufwand zur Vermeidung des ungewollten Weckeranschlages dar und lässt sich nur bei Zweieranschlüssen mit Haft relais und Teilnehmerweiche anwenden, da nur bei derartigen Zweieranschlüssen die Erdabschaltung im Sprechzustand über Kontakte der als Haftrelais aus gebildeten Weichenrelais gewährleistet ist.
Überträgt man die zuletzt genannte bekannte An ordnung in die bekannte Anordnung, bei der Gleich richter auch zur Gewährleistung der gegenseitigen Unabhängigkeit dienen, so sind die bei der Beschrei bung letzterer Anordnung aufgezeigten Probleme der Unsymmetrie, Fehlspeisung bei nacheinander erfol gendem Abheben der Hörer an den Stationen, Un möglichkeit der Feststellung von Erdschlüssen oder dergleichen auf den Leitungen weiterhin gegeben, da das dann an der Teilnehmerstelle über den Gleich richter zur Verhinderung des Weckeranschlages fest an die Sprechadern angeschaltete Erdpotential sich entsprechend der Polung des Gleichrichters nicht nur im Ruhezustand, sondern auch im Speisestromkreis auf die Sprechadern auswirkt.
Eine Einsparung der Haftrelais bei der zuletzt genannten Anordnung ist daher nicht möglich, ohne die Nachteile der mit den Gleichrichtern in den Sprechadern arbeitenden An- Ordnung, die sich in der Praxis gerade wegen ihrer Nachteile nicht einführen konnte, zu übernehmen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Teilnehmer- stelle zu schaffen, bei der bei Verwendung in Zweier anschlussschaltungen der ungewollte Weckeranschlag wirksam verhindert ist, bei der ebenfalls bei Verwen dung in Zweieranschlüssen der Aufwand an Haft relais als Weichenrelais und gleichzeitig die auf gezeigten Nachteile der bekannten Anordnung ohne Haftrelais vermieden werden und die auf Grund ihres geringen Aufwandes zur Lösung der aufgezeigten Pro bleme ohne Nachteile für die Amtsschaltung und ohne Eingriff oder Umschaltung an der Teilnehmerstelle sowohl als normale Einzelanschluss- als auch als Zweieranschlussteilnehmerstelle Verwendung finden kann.
Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass in Reihe mit dem Wecker eine Zenerdiode mit Durchlassrichtung gegen Erde geschaltet ist, deren Zenerspannung so gewählt ist, dass sie dem Betrag nach grösser als die im Speisezustand an der Zener- diode abfallende Spannung, jedoch kleiner als der Effektivwert der Rufwechselspannung ist.
Durch diese Einschaltung der Zenerdiode zwi schen Erde und der Sprechader, in dem die Zener- diode in Reihe mit dem Wecker mit Durchlassrichtung gegen Erde liegt, wird eine Umladung des Wecker- kondensators bei Potentialumschaltungen im Amt ver mieden, wenn die Zenerspannung entsprechend den obigen Angaben so gewählt ist, dass sie oberhalb der im Speisezustand an der Zenerdiode abfallenden Span nung liegt.
Durch die Polung der Zenerdiode mit Durchlassrichtung gegen Erde und der Wahl der Zenerspannung können aber ferner auch die Einwir kung der Erde auf den Speisestromkreis und damit unliebsame Unsymmetrien vermieden werden.
Eine Verbindungsleitung, an die ein oder zwei solche Stationen angeschaltet sind, kann mittels Wech sel- oder Gleichspannung vom Amt aus auf Neben schluss, Erdschluss oder dergleichen geprüft werden, ohne dass das Erdpotential eine Einwirkung auf die Messung hat, wenn die Prüfspannungen unterhalb der Zenerspannung liegen. Diese Tatsache ist wesent lich für Routineprüfeinrichtungen und die mit letz teren durchgeführten Routineprüfungen, da die Prüf einrichtungen die Anschlussleitung jedes Zweieran schlusses wie die eines Einzelanschlusses überprüfen kann.
Eine Fehlspeisung bei nacheinander erfolgendem Abheben der Hörer an zwei Teilnehmerstellen eines Zweieranschlusses ist verhindert. Besteht zwischen dem einen Teilnehmer und dem Amt eine Verbin dung, so wird bei Abheben des Hörers an der Teil nehmerstelle des zweiten Teilnehmers der in dessen Sprechader liegende Gleichrichter in an sich bekann ter Weise in Sperrichtung beansprucht. Ein Strom fluss nach der an die eine Sprechader angeschalteten Erde wird durch die Zenerdiode entsprechend der Polung letzterer und entsprechend der Wahl der Zenerspannung verhindert. Die Amtsbatterie wird so- mit durch den zweiten Teilnehmer nicht zusätzlich be lastet.
Da die Zenerdiode und der Gleichrichter einen verhältnismässig geringen Aufwand darstellen, ist es grundsätzlich möglich, jede Teilnehmerstelle mit die sen Schaltelementen auszurüsten. Durch die Erfin dung ist somit erstmalig die Möglichkeit gegeben, eine Anschlussleitung je nach Bedarf mit einer Teilnehmer stelle oder mit zwei Teilnehmerstellen zu beschalten, ohne dass dazu eine Umschaltung am Ort der Teil nehmerstelle erforderlich wäre und ohne dass für die Amtsschaltung ein Nachteil daraus erwachsen würde.
Die eingangs genannte bekannte Anordnung, die zur Gewährleistung der gegenseitigen Unabhängigkeit der Teilnehmerstellen von in den Sprechadern liegenden Gleichrichtern auch Gebrauch macht, ist für diesen Zweck ungeeignet, da man nicht jeden Einzelan schluss mit den Nachteilen der Zweieranschlussschal- tung behaften würde und somit jeweils eine Um schaltung an der Teilnehmerstelle erforderlich wäre.
Anhand der Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Jedes Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine Zweieranschlussschaltung, ob wohl es an sich denkbar ist, jede der erfindungsgemäss ausgebildeten Teilnehmerstellen als Einzelanschluss an einer individuellen Anschlussleitung zu betreiben.
Die Fig. 1 zeigt eine Anordung, bei der als An lassspannungsquelle, das heisst als Spannungsquelle zur Erregung der Anrufrelais im Amt, eine erdunab- hängige Wechselspannungsquelle dient.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Zener- dioden der Fig. 1 ist in der Fig. 2 ein Kennlinien schaubild dieser Zenerdioden mit den entsprechenden Spannungen, die auf die Zenerdiode einwirken, dar gestellt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen Anordnungen, die mit positivem Anlasspotential im Amt arbeiten und bei denen als Gegenpotential das Erdpotential an der Teilnehmerstelle dient. Die zuletzt genannten Figuren unterscheiden sich einerseits in Art und Ausführung der Anschaltung des Anlasspotentials im Amt und in Art und Ausbildung der Teilnehmerschaltung.
Die Fig. 5 zeigt eine Amtsschaltung, bei der eben falls positives Potential als Anlasspotential dient und die, obwohl unterschiedlich gegenüber der der Fig. 3, mit ein oder zwei der in der Fig. 3 dargestellten Teil nehmerstellen zusammenarbeiten kann.
Es sei hier bereits bemerkt, dass sowohl bei den Anordnungen der Fig. 3 und 4 als auch bei der Anordnung gemäss Fig. 5 im Amt eine Umschaltung von positivem auf negatives Anlasspotential vorgenommen werden kann, wenn nur eine Teilnehmerstelle an die zu bedienende Anschlussleitung angeschaltet ist.
Die Fig. 6 schliesslich zeigt eine Anordnung, bei der als Anlasspotential an den Sprechadern im Amt negatives Potential als Gegenpotential zum Erdpoten- tial an der Teilnehmerstelle liegt.
Im Ruhezustand der Anordnung gemäss Fig. 1 ist die Anlassspannungsquelle WQ über Kontakte<I>1t, 2t</I> des gemeinsamen Trennrelais<I>T</I> mit den Adern aa bzw.<I>a,</I> bb bzw.<I>b</I> der gemeinsamen Leitung VL ver bunden. Sieht man zunächst von den in Reihe mit den Weckern W l. und<I>W2</I> der Stationen geschalteten
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Es besteht somit die Gefahr, dass durch die Wech- selspannungsquelle WOO die Wecker W1 und<I>W2</I> bei der Stationen T1 und T2 erregt werden.
Durch die Einschaltung der Zenerdioden Zl und Z2 in die Stromkreise der Wecker wird eine Beeinflussung der Wecker durch die Wechselspannungsquelle WQ ver hindert, wenn, wie hier vorausgesetzt werden soll, der Maximalwert der Spannung der Anlassspannungs- quelle absolut gesehen unterhalb des Wertes der Zenerspannung liegt.
Unter Ausnutzung der Knick kennlinie der Zenerdioden ist es aber mit einer ent sprechend grösseren Wechselspannungsquelle als An rufspannungsquelle möglich, die Wecker unabhängig voneinander zu betätigen, wenn in an sich bekannter Weise die Anrufspannungsquelle zwischen Erde und jeweils eine der Adern geschaltet oder der Anruf wechselstrom induktiv über ein an Erde und an einer der beiden Adern liegendes Relais übertragen wird.
Der Geheimverkehr zwischen beiden Teilnehmern einerseits und dem Amt anderseits wird gewährleistet durch die Gleichrichter G1 und G2 in den Adern b1 und a2. Die Gleichrichter G1 und G2, als solche kön nen beispielsweise Golddrahtdioden Verwendung fin den, müssen zu diesem Zweck kapazitätsarm sein. Der Gleichrichter des wirksam an das Amt anzu-
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Das Relais R2 bewirkt die Anlassung eines An rufsuchers und schliesst mit seinem Kontakt 5r2 die Wicklung I des Relais R1 kurz. An den Kontakten <I>6r2, 7r2</I> wird gleichzeitig die Kreuzung der Sprech adern und mit Kontakt 8y2 ein Haltestromkreis für das Relais R2 vorbereitet.
Letzterer wird geschlossen, wenn sich der angelassene Anrufsucher auf die Adern <I>aas,</I> bas, cas der durch den Teilnehmer belegten Lei tung eingestellt hat. In Reihe mit der Wicklung II des
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Der Gleichrichter G2 wird in diesem Stromkreis in Durchlassrichtung beansprucht und so vorgespannt, dass er für beide Halbwellen des Sprechwechselstro mes durchlässig ist.
Würde in diesem Schaltzustand der Teilnehmer, dem die Station TI zugeordnet ist, den Hörer ab heben, so kann er weder das von dem Teilnehmer, dem die Station T2 zugeordnet ist, geführte Gespräch hören noch durch Besprechen seines Mikrophons Ml das Gespräch stören, da der Gleichrichter G1 in Sperrichtung so vorgespannt ist, dass er die ankom- Zenerdioden Z1 und Z2 ab, so bestehen im Ruhe zustand für die einzelnen Halbwellen des der Wech- selspannungsquelle WQ entnehmbaren Stromes fol gende Stromkreise:
schaltenden Teilnehmers wird durch die im Amt an die Sprechadern angeschaltete Speisespannung so vorgespannt, dass er für beide Halbwellen des Sprech wechselstromes durchlässig ist, während der Gleich richter des von der gemeinsamen Verbindungsleitung wirksam zu trennenden Teilnehmers entsprechend entgegengesetzt vorgespannt und dadurch beide Halb wellen des Sprechwechselstromes sperrt.
Die den Teilnehmerstellen<I>T 1</I> und<I>T2</I> zugeord neten Gleichrichter G1, G2 und Zenerdioden Z1, Z2, können jeweils, wie in der Fig. 1 angedeutet, paar weise in eine Vergussmasse eingeschlossen in den Sta tionsgehäusen oder, da es sich um sehr kleine Bau elemente handelt, in vorteilhafter Weise auch in den Anschlussdosen der Teilnehmer untergebracht werden.
Wünscht einer der Teilnehmer ein Gespräch auf zubauen, so schliesst er durch Abheben seines Hörers den ihm zugeordneten Hakenumschalter und bewirkt dadurch die wirksame Einschaltung des ihm im Amt zugeordneten Anrufrelais. Es soll im folgenden an genommen werden, dass der Teilnehmer, dem die Sta tion T2 zugeordnet ist, eine Verbindung aufzubauen wünscht und den Hörer abgehoben hat. Der Haken umschalter HU2 ist geschlossen. Das der Station<I>T2</I> im Amt zugeordnete Anrufrelais R2 spricht an über: Relais R2 wird das Trennrelais T wirksam erregt. Das Relais R1, dessen Wicklung 1I in demselben Strom kreis liegt, hat dagegen Fehlstrom.
Nach Ansprechen des Relais<I>T</I> wird an den Kontakten<I>lt, 2t</I> der Strom kreis (2) unterbrochen und mit den Kontakten 9t, 10t die Ader aa mit der Ader bas und die Ader bb mit der Ader<I>aas</I> verbunden. Für die Station<I>T2</I> ist der folgende Speisestromkreis geschlossen: tuenden Sprechwechselströme sperrt und eine Spei sung des Mikrophons verhindert.
Es sei hier erwähnt, dass jede der in der Fig. 1 ge zeigten Teilnehmerstellen für sich als Einzelanschluss- teilnehmerstelle verwendet werden kann. Gerufen wird die als Einzelanschluss an einer individuellen Leitung liegende Teilnehmerstelle, wie für die Zweier anschlussschaltung beschrieben. Die Anlassung im An rufzustand kann wie üblich in einem über die Teil nehmerschleife verlaufenden Gleichstromkreis oder, wie in der Fig. 1 dargestellt, mit Anlasswechselspan- nung erfolgen. Im letzteren Fall sind weder im Amt noch am Ort der Teilnehmerstelle Umschaltungen er forderlich.
Aufgabe der Zenerdiode jeder Teilnehmerstelle ist es, nicht nur die Stromkreise (la) und (1b) zu blockieren, sondern auch einen Einfluss des Erdpoten- tials an der Teilnehmerstelle auf den Speisestromkreis zu verhindern. Die Zenerdioden sind zu diesem Zweck in Durchlassrichtung gegen Erde geschaltet.
Wären die Zenerdioden nicht vorgesehen, so würde sich das Erdpotential der Teilnehmerstelle T2 im Speisestromkreis (3) auswirken über den Wecker W2, den Widerstand Wi22, den Hakenumschalter HU2, der im Stromkreis (3) zwischen dem Wider stand W12 bzw. dem Mikrophon M2 einerseits und den Kontakten 3nsi2, 4nsr2 anderseits liegt. Diese Erdpotentialauswirkung auf den Speisestromkreis würde eine Verschiebung der Potentialverhältnisse und damit unliebsame Unsymmetrien mit sich bringen.
In dem Kennlinienfeld der Fig. 2 sind die Kenn linien KZl und KZ2 der Zenerdioden ZI und Z2 der Teilnehmerstellen eines Zweieranschlusses strichpunk tiert bzw. gestrichelt dargestellt. Auf Grund des Kenn- linienknicks der Zenerdioden kann die der Wechsel-
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Das Relais R kann in diesem Stromkreis anspre chen, da sowohl der Gleichrichter G2 als auch die Zenerdiode Z2 in Durchlassrichtung beansprucht wird.
Das Relais R öffnet seine Kontakte 23r,<I>27r, 28r,</I> schliesst seine Kontakte 29r bis 31r und lässt in be kannter Weise einen Anrufsucher an, der sich auf die Adern aas, bas, cas einstellt. Mit Kontakt 29r wird ein Prüfstromkreis über die Ader cas vorbereitet, der nach Einstellung des Anrufsuchers auf die Adern<I>aas,</I>
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Entsprechend der Polung des Gleichrichters G2 im Stromkreis (5) kann das Relais S über seine Wick lung 1I ansprechen.
Hätte der Teilnehmer T1 angeru fen, so würde der ihm zugeordnete Gleichrichter G1 in einem dem Stromkreis (5) entsprechenden Strom kreis in Sperrichtung beansprucht und somit ein An sprechen des Relais S über seine Wicklung 1I verhin dert. Die Ansprechzeit des Relais S ist so bemessen, dass es vor Abfall des am Kontakt 22t ausgeschalteten Relais R wirksam erregt werden kann.
Es hält sich nach seinem Ansprechen über seine in Reihe mit dem
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Entsprechend der Tatsache, dass der Teilnehmer <I>T2</I> angerufen und das Feststellungsrelais<I>S</I> angespro chen hat, sind die Sprechadern an den Kontakten 37s spannungsquelle WQ entnommene Anlassspannung ASp, der der Anlassstrom ASt entspricht, die Wecker der Stationen nicht wirksam erregen.
Die Anrufspan nung RSp, der der Anrufstrom RSt entspricht und die bei ankommenden Anrufen zwischen einer der Adern der Verbindungsleitung und Erde auftritt, be einflusst die Wecker dagegen wirksam, da ihre Ampli tude bzw. ihr Effektivwert grösser ist als die bzw. der der Anlassspannung ASp und dementsprechend wesentlich oberhalb des Kennlinienbereiches der Zenerdiode liegt.
Im Gegensatz zu der Verwendung einer Anlass- wechselspannung bei der Anordnung gemäss Fig. 1 steht die Anschaltung von positivem Anlasspotential in der Amtsschaltung gemäss Fig. 3. Als Gegenpoten tial zu dem positiven Anlasspotential dient bei der An ordnung gemäss der Fig. 3 das Erdpotential der Teil nehmerstellen.
Das positive Anlasspotential wird über die Wick lung des beiden Teilnehmern gemeinsam zugeord neten Anrufrelais R an beide Adern der gemeinsamen Verbindungsleitung angeschaltet. Es wirkt sich, wenn beispielsweise der Teilnehmer T2 anruft, in dem fol genden Stromkreis aus: bas, cas wirksam wird. Über den Kontakt 29r ist dann das Relais T eingeschaltet, während die in Reihe mit dem Relais T liegende Wicklung I eines Fest stellungsrelais S von Fehlstrom durchflossen wird. Das Relais S dient zur Feststellung, welcher der beiden Teilnehmer angerufen hat.
Seine Wicklung II wird zu diesem Zweck in einen über die Sprechadern ver laufenden, über die Kontakte 30r, 31r geschlossenen Stromkreis geschaltet. Relais T liegende Wicklung I, die, wie bereits be schrieben, von einem Strom durchflossen wird, der unterhalb des Fehlstromwertes, jedoch oberhalb des minimalen Haltestromwertes liegt.
Nach Abfall des Relais R halten sich die Relais S und T über den parallel zu dem Kontakt 29r liegen den Kontakt 32t. Der Stromkreis (5) für die Wick lung II des Relais S ist an den Kontakten 30r, 31r unterbrochen, und der Speisestromkreis für den Teil nehmer<I>T2</I> ist an den Kontakten 27r,<I>28r</I> geschlossen: und 38s gekreuzt, so dass die Ader aa mit der Ader bas und die Ader bb mit der Ader<I>aas</I> verbunden ist.
Der Gleichrichter G2 wird in diesem Stromkreis in Durchlassrichtung beansprucht und so vorgespannt, dass er für beide Halbwellen des Sprechwechselstro mes durchlässig ist.
Würde in diesem Schaltzustand der Teilnehmer, dem die Station T1 zugeordnet ist, den Hörer ab heben, so kann er weder das von dem Teilnehmer, dem die Station T2 zugeordnet ist, geführte Gespräch hören noch durch Besprechen seines Mikrophons Ml das Gespräch stören, da der Gleichrichter G1 in Sperrichtung so vorgespannt ist, dass er die ankom menden Sprechwechselströme sperrt und eine Spei sung des Mikrophons verhindert.
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Zur Sperrung einzelner Teilnehmer eines an die gemeinsame Verbindungsleitung VL angeschalteten Zweieranschlusses dient die Umschaltemöglichkeit an den Anschlusspunkten 33 bis 36 und das über den Gleichrichter G5, den Widerstand 42 und den An schlusspunkt 36 wahlweise an die Anschlusspunkte 34, 35 anschaltbare Erdpotential. Im Normalzustand ist der Anschlusspunkt 33 sowohl mit dem Anschluss- punkt 34 als auch mit dem Anschlusspunkt 35 leitend verbunden.
Zur Sperrung des Teilnehmers T1 kann nun die Verbindung der Punkte 33, 34 aufgetrennt und anstelle des Punktes 33 der Punkt 36 mit dem Punkt 34 verbunden werden. Entsprechendes gilt für die Sperrung des Teilnehmers T2 durch Auftrennung der Verbindung zwischen den Punkten 33 und 35
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Wie aus den vorstehenden Stromläufen ersichtlich wird,
erfolgt bei den unterschiedlich ausgebildeten Teilnehmerstellen gemäss Fig. 4 die Anlassung nicht über den Weckerkreis. Die Gleichrichter G1 und G2 sind zwischen die Hakenumschalter HUl und HU2 einerseits und die Adern a1 und b2 anderseits ge schaltet,
um eine Auswirkung des an die Ader aca im Amt angeschalteten positiven Potentials auf die Sta tion T1 und des an die Ader bb angeschalteten posi tiven Potentials auf die Station T2 zu verhindern. Da durch wird jedoch eine Auftrennung von Weckerkreis und Anlasskreis an den Teilnehmerstellen erforder lich.
Die Zenerdioden im Weckerkreis erfüllen weiter hin die der Erfindung zugrunde liegenden Aufgaben: Verhinderung eines ungewollten Weckeranschlages bei Potentialumschaltungen im Amt und Ermög lichung einer Prüfung der Verbindungsleitung VL auf Erdschluss ohne Auswirkung des Erdpotentials auf die Sprechadern.
Entsprechend der Trennung des Anlasskreises von dem Weckerkreis müssen an jeder Teilnehmerstelle Ist nur eine der Teilnehmerstellen an die Verbin dungsleitung VL angeschaltet, so kann diese, wie be schrieben, eine Anlassung über das positive Anlass- potential im Amt bewirken.
Es ist aber auch denk bar, die Anlassschaltung im Amt durch Umklemmen oder Umstecken der Anschlusspunkte 21 und 25 einerseits von den Punkten 20 und 24 anderseits atif die Punkte 40 und 41 anderseits den üblichen Anlass- schaltungen anzupassen, ohne dass dadurch eine Um schaltung an der Teilnehmerstelle erforderlich wird. Ein Anlassstromkreis für den Teilnehmer T1 würde dann verlaufen über: und Anschaltung des Punktes 36 an den Punkt 35. Auch für diese Sperrung einzelner Teilnehmer eines Zweieranschlusses ist eine Umschaltung an der Teil nehmerstelle nicht erforderlich.
Bei der Anordnung gemäss Fig. 4 sind im Amt entsprechend der Ausbildung der Teilnehmerschal tung TS gemäss Fig. 1 individuelle Anlassrelais R1 und R2 für die beiden Teilnehmerstellen TI und T2 eines Zweieranschlusses vorgesehen. Als Anlasspoten- tial dient aber, ähnlich wie bei der Anordnung gemäss Fig. 3, positives Potential.
Der Anlassstromkreis jedes Teilnehmers<I>T 1</I> bzw.<I>T2</I> verläuft über eine andere der beiden Sprechadern<I>b</I> bzw. a der Verbindungs leitung VL. Nachstehend sind die Anlassstromkreise für die Teilnehmerstellen TI und T2 wiedergegeben: spannungsabhängige Widerstände Gll und G22 in den Anlasskreis geschaltet werden, um den Einfluss des Anlasserdpotentials an der Teilnehmerstelle auf den Speisestromkreis zu verhindern.
Als spannungs abhängige Widerstände können hier Gleichrichter ver wendet werden, da die Anlasskreise nicht für den Rufwechselstrom geöffnet zu werden brauchen. Die Gleichrichter G11 und G22 sind selbstverständlich mit Durchlassrichtung gegen Erde geschaltet.
Während bei der in der Fig. 4 dargestellten Teil nehmerstelle T1 durch die Umlegung des Gleichrich ters G1 in die Ader a1 bedingt, getrennte Konden satoren KI und Kll für den Weckerkreis und Fun- kenlöschkreis der Kontakte 43nsil, 44nsrl aufgewen det werden, ist es bei der in derselben Figur dar gestellten Teilnehmerstelle T2 durch Einfügung zu sätzlicher Hakenumschalterkontakte HU21, <I>HU22</I> möglich,
Weckerkondensator und Funkenlöschkon- densator vereinigt zu lassen. Selbstverständlich kön nen mit der Teilnehmerschaltung TS der Fig. 4 so wohl zwei entsprechend der Teilnehmerstelle T1 als auch zwei entsprechend der Teilnehmerstelle T2 der Fig. 4 ausgebildete Teilnehmerstellen zusammen arbeiten.
Ähnlich wie bei der Anordnung gemäss Fig. 3 ist eine Umschaltung der Anlassung im Amt möglich,
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Der Verbindungsaufbau der Anordnung gemäss der Fig. 4 wickelt sich nach Ansprechen eines der Anrufrelais entsprechend dem der Anordnung gemäss Fig.l ab. Eine Kreuzung der Sprechadern wird durch das dem Teilnehmer T2 zugeordnete Anlass- relais R2 bewirkt, wenn der Teilnehmer T2 angeru fen hat.
In der Fig. 5 wurde auf eine Darstellung von Teil nehmerstellen verzichtet, da die hier gezeigte Amts schaltung TS, AS/GW sowohl mit den Teilnehmerstel len gemäss Fig. 1 und 3 als auch mit den Teilnehmer stellen gemäss Fig. 4 zusammenarbeiten kann. Die in Fig. 5 im Einklang mit den genannten anderen Figu ren mit TS bezeichnete Teilnehmerschaltung enthält wie jede normale Relaisteilnehmerschaltung für Ein zelanschlüsse nur zwei Relais, nämlich das Anruf relais R und das Trennrelais T.
Sind an eine Verbin dungsleitung zwei Teilnehmerstellen angeschaltet, so erfolgt die Ausscheidung, welcher der beiden Teilneh mer angerufen hat, durch Schaltmittel des Anruf suchers<I>AS</I> bzw. des Gruppenwählers GW oder durch (10) Erde, 59rg, 60k, Rg, 61a, 58, cas, 29r, II R, I<I>T, -.</I> In diesem Stromkreis hält sich das Anlassrelais R über seine Wicklung 11 weiter. Die Relais Rg und T sind wirksam eingeschaltet.
Ihre Ansprechzeiten sind jedoch so gewählt, dass das Relais T vor dem Relais (11) Erde, 72rg, <I>56, aas,</I> 55, 54, aa, <I>. . . ,</I> bb, bas, 57, 73rg, <I>S, -.</I> Das Relais S kann in diesem Stromkreis nur wirk sam erregt werden, wenn der anrufende, an die Ver bindungsleitung angeschaltete Teilnehmer ein Zweier anschlussteilnehmer ist, dessen Station entsprechend der Stationen T2 der Fig. 1, 3 und 4 an die Verbin dungsleitung angeschaltet ist, so dass zwecks wirk samer Speisung dieses anrufenden Teilnehmers eine Kreuzung des Speisestromkreises vorgenommen wer den muss.
Es sei hier angenommen, dass letzteres der Fall ist und dass das Relais S im Stromkreis (11) wirksam er- (13) Erde, 1 A,<I>77s,</I> 78rg, 56,<I>aas,</I> 55,<I>54,</I> aa, <I>. . . ,</I> bb, bas, 57, 79rg, 76s, II <I>A, -.</I> Gleichzeitig ist die Wicklung I11 durch Öffnen des Kontaktes 59rg in den Prüfstromkreis und in den Haltestromkreis des Relais S geschaltet. Nach An sprechen des Relais<I>A</I> wird mit Kontakt 61<I>a</I> der Kurzschluss des Relais C aufgehoben, so dass letzteres ebenfalls im Prüfstromkreis liegend ansprechen kann.
Mit Kontakt 80c wird die Wicklung III des Relais A kurzgeschlossen. Der Haltestromkreis für das Relais S und der Prüfstromkreis, in dem sich die Relais Rg, wenn beispielsweise nur die Teilnehmerstelle T1 an die Verbindungsleitung VL angeschaltet ist. Der An lassstromkreis für diese Teilnehmerstelle würde dann entsprechend der Umschaltung an den Punkten 21, 20, 40 und 25, 24, 41 verlaufen über: eine ersterem bzw. letzterem zugeordnete Relaisüber tragung. Als Schaltmittel zur Ausscheidung dient ein dem Relais S der Fig.3 entsprechendes, gleich bezeichnetes Relais, das unter dem Einfluss eines gemeinsamen Relais Rg steht.
Auch in der Teilnehmerschaltung gemäss Fig. 5 sind Anschlusspunkte 20, 21, 40 und 24, 25, 41 zur Umschaltung von positivem Anlasspotential für Ein zel- und Zweieranschlüsse auf normale Anlassschal- tung für Einzelanschlüsse vorgesehen. Zur Sperrung eines oder beider Teilnehmer von Zweieranschlüssen dienen Gleichrichter G51, G52, die über Anschluss punkte 53, 54, 55 kurzgeschlossen oder wirksam in die Sprechadern geschaltet werden können.
Nach Ansprechen des Anrufrelais R in einem An lassstromkreis wird mit Kontakt 29r der Prüfstrom kreis für den Anrufsucher vorbereitet und in bekann ter Weise ein Anrufsucher angelassen. Nach Einstel lung der Schaltarme 56, 57, 58 des Anrufsuchers AS auf die Adern <I>aas,</I> bas, cas der anrufenden Leitung wird der Prüfstromkreis wirksam: Rg anspricht.
Nach Öffnen der Kontakte 70t, 71t wird ein über die Teilnehmerschleife verlaufender Stromkreis wirksam, in dem das Relais S liegt: regt wird, bevor das Relais Rg mit seinen Kontakten 72rg, 73rg den Stromkreis (11) unterbricht.
Das Relais S legt sich durch Schliessen seines Kon taktes 74s in einen Haltestromkreis: (12) Erde, 59rg, <I>60k, 74s, 75, S, -.</I> Mit den Kontakten 76s und 77s wird die ver- kreuzte Anschaltung des Speiserelais A an die Sprech adern vorbereitet. Der Speisestromkreis verläuft nach Ansprechen des Relais R- über: <I>C, R</I> und<I>T</I> weiter halten, bleiben über diesen; Kontakt 80c bis zur Beendigung der Verbindung aufrecht erhalten.
Die in der Fig. 6 dargestellten Stationen T1 und T2 entsprechen denen der Fig. 1 und 3. Als Anlass- potential im Amt dient jedoch bei der Anordnung ge mäss Fig. 6 ein gegenüber dem normalen negativen Potential (-60 V) negativeres Potential (-70 V). Dieses negative Anlasspotential ist so gewählt, dass die im Anlassstromkreis an einer Zenerdiode, z.
B. der Zenerdiode Z2 der Teilnehmerstelle T2, abfallende Spannung oberhalb der Zenerspannung liegt, so dass
EMI0008.0007
Da das im Speisezustand an eine der Adern an geschaltete negative Potential (-60 V) als normales negatives Potential positiver ist als das negative An lasspotential, wird durch die Zenerdiode auch in der Anordnung gemäss Fig. 6 die Möglichkeit gegeben, das Erdpotential der Teilnehmerstelle im Speisezu stand wirksam von den Sprechadern abzutrennen.
Die bei Potentialumschaltungen im Amt an einer im Ruhezustand befindlichen Teilnehmerstelle, bei be kannten Schaltungen ohne Zenerdioden eingeleiteten Umladungen des Weckerkondensators können bei der Anordnung der Fig. 6 wie bei allen anderen Ausfüh rungsbeispielen der Erfindung nicht wirksam werden.
Da in dem Umladestromkreis für den jeweiligen Wek- kerkondensator auch der Widerstand des Weckerkon- densators selbst eingeht, wird auch bei Anschaltung von hohem negativem Potential (-70 V) im Amt die im Umladestromkreis des Kondensators liegende Zenerdiode nicht durchbrochen, so dass eine Um ladung nicht erfolgen kann und somit ein Anklingen des Weckers auch hier wirksam verhindert ist.
Der Ablauf der weiteren Schaltvorgänge bei der Anordnung gemäss Fig. 6 entspricht dem der Fig. 1 oder 4. Eine weitere Beschreibung erübrigt sich daher hier.
Es sei jedoch noch erwähnt, dass bei Ausrüstung einer der Teilnehmerstellen der Fig. 1 und 3 bis 6 mit einem Gebührenzähler, der entsprechend der üblichen Teilnehmerstellen-Zählerbetätigung über die Sprech adern mit 16-kHz-Impulsen fortgeschaltet wird, zur Verhinderung einer Zählerbetätigung bei Gesprächen des jeweils anderen Teilnehmers an die Kreuzungs stelle der Sprechadern bzw. des Speisestromkreises ein diese Impulse sperrender Sperrkreis in die Sprech adern geschaltet werden kann.
Ist beispielsweise der Teilnehmer T1 der Fig. 6 mit einem Gebührenzähler ausgerüstet, so wäre der genannte Sperrkreis in die Verbindung zwischen dem Kontakt<I>7r2</I> und die Ader<I>aas</I> und(oder in die Ver bindung zwischen dem Kontakt 6r2 und die Ader bas <I>zu</I> schalten. Soll dagegen der Teilnehmer <I>T2</I> der Fig. 6 mit einem Gebührenzähler ausgerüstet werden, so müsste der Sperrkreis in den durch den Kontakt 86r1 und(oder 87r1 geschlossenen Verbindungsweg zu den Adern<I>aas</I> bzw. bas geschaltet werden.
die Zenerdiode, obwohl sie im Anlassstromkreis in Sperrichtung geschaltet ist, durchlässig wird.
Der Anlassstromkreis bei Anruf des Teilnehmers T2 verläuft über: