CH384649A - Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Isolation gleichmässiger dielektrischer Festigkeit auf einem elektrischen Gegenstand - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Isolation gleichmässiger dielektrischer Festigkeit auf einem elektrischen Gegenstand

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CH384649A
CH384649A CH528360A CH528360A CH384649A CH 384649 A CH384649 A CH 384649A CH 528360 A CH528360 A CH 528360A CH 528360 A CH528360 A CH 528360A CH 384649 A CH384649 A CH 384649A
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A Dr Halacsy Andrew
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
    • H01F27/327Encapsulating or impregnating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description


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 Verfahren zur Herstellung einer elektrischen    Isolation   gleichmässiger    dielektrischer   Festigkeit auf    einem   elektrischen Gegenstand Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Isolation gleichmässiger    dielektrischer   Festigkeit auf einem elektrischen Gegenstand. 



  Bei der Konstruktion von Trockentransformatoren ist es wichtig, dass die Spulen untereinander und die Spulen gegen den Kern möglichst vollkommen isoliert sind. Die Durchschlagsspannung eines Transformators entspricht der Durchschlagsspannung am schwächsten Punkt seiner Isolation. 



  Das älteste und    meistgebrauchte   Verfahren, solche Spulen zu isolieren, besteht darin, diese mit Isolierband zu umwickeln und anschliessend    mit   Lack zu imprägnieren. Auf den konkaven    Spulenober-      flächen   können solche Schichten jedoch nicht massiv genug gemacht werden; ebenfalls sind sie nie an den Stellen vollkommen, an denen die Zuleitungen austreten und gewöhnlich treten schwache Stellen auf, wo die Spule während des    Imprägnierungsvorganges   gestützt war. 



  Ein    tlberzug   der Spulen im    Eintauchverfahren   kann bei einer kleinen Spule eine vollständige und gleichmässige Isolierschicht ergeben; aber für grosse Spulen und besonders für solche, die neben den Zuleitungen viele Stützen benötigen, ist das Eintauchverfahren nicht geeignet. Ausserdem ergibt das    Eintauchverfahren   nur dünne Isolierschichten, die deshalb nur für Niederspannungsvorrichtungen verwendbar sind. 



  Eine Isolierschicht, erzeugt durch Giessen, Pressen oder    Extrudieren   kann unabhängig von der Form der beschichteten Fläche gleichmässig gemacht werden und praktisch vollkommen an den Stellen, an denen die Zuleitungen die Spule verlassen; aber diese Verfahren können Unvollkommenheiten an den während des    Beschichtungsvorganges   abgestützten Stellen nicht vermeiden. Man hat daher versucht, die Träger oder Stützen der Spule aus demselben Isolierstoff zu machen und sie mit in diese einzuschliessen. Dagegen ist einzuwenden, dass diese Methode    Unstetigkeiten   in der    dielektrischen   Festigkeit an der Stelle des Trägers hervorruft, und es wurde allgemein festgestellt, dass die Durchschlagsspannungen an solchen Stellen geringer sind, als für den Rest der Isolierung. 



  Es wurde auch versucht, eine ausreichende Isolation mit grosser    dielektrischer   Gleichförmigkeit zu erzeugen, indem mehrere Schichten auf die Spulen aufgetragen werden, eine auf die andere, und dabei die Tragstützen von einer Schicht zur    andern   verschiebt. Diese Methode hat das Problem der gleichmässigen    dielektrischen   Eigenschaften der Isolierschicht nicht zu lösen vermocht, da stets eine oder    zwei   Stellen in der Schicht    zurückbleiben,   an denen ein Durchschlag bei geringerer Spannung als an den übrigen Teilen der Isolierschicht    erfolgen   konnte. 



  Die Gefahr eines Durchschlages bei    Transfor-      matorspulen   an Stellen, wo auch nur eine kleine Unvollkommenheit der Isolation besteht, hat bisher ein unüberwindliches Hindernis dargestellt, so dass zurzeit Trockentransformatoren beträchtlicher Grösse und für Hochspannung selten und, wenn gebaut, kostspielig    isoliert   sind. Bisher war noch kein Verfahren bekannt, gleichmässige und gegen Hochspannung ausreichend isolierende Isolierschichten zu erzeugen. 



  Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren aufzuzeigen, das gestattet, grosse    Transformatorspulen   mit dicken Isolierschichten gleichmässiger    dielektrischer   Eigenschaften aus Kunststoff zu versehen. 



  Weiter soll das Verfahren gestatten, schwere Spulen während der Erzeugung der Isolierschicht an 

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 mehreren Stellen und über grössere    Flächen      abzu-      stützen,   um deren Deformation durch Eigengewicht zu vermeiden; und ebenfalls ermöglichen, dass die zunächst abgestützten Flächen in weiteren Arbeitsgängen beschichtet werden können, ohne dass wesentliche    dielektrische   Unvollkommenheiten an den Stossstellen zwischen den zuerst und den hernach erzeugten Schichten entstehen. 



  Eine Variante der vorliegenden Erfindung gestattet, eine Isolierschicht in zwei aufeinanderfolgenden Schritten auf zwei alternierend benachbarte Serien von Teilflächen sowie den dazwischenliegenden Fugen zu erzeugen, die keine    nennenswerten      Unvoll-      kommenheiten   in ihren    dielektrischen   Eigenschaften aufweist. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Kunststoff aus zwei Komponenten, dessen Komponenten einzeln nicht aushärten, in einem bestimmten Mischungsverhältnis vermischt aber einen selbstaushärtenden oder -polymerisierenden Kunststoff bilden, in folgenden Schritten auf einer isolierenden Fläche aufgetragen wird:    Abstützen   der Fläche auf einem Teil derselben durch ein Trag- oder Stützelement; Auftragen einer Schicht des Kunststoffes auf einen Teil der nicht abgestützten Oberfläche; Vor dem Aushärten dieser Schicht, Auftragen einer in ihrer Dicke geringeren Schicht auf der Grenzzone zwischen der zuerst beschichteten Fläche und der abgestützten Fläche, bestehend aus einer der beiden nicht härtenden Komponenten des Kunststoffes;

   Nach dem    Aushärten   der zuerst aufgetragenen Schicht    Abstützen   des    Artikels   auf einen Teil der mit der ausgehärteten Schicht versehenen Fläche, dadurch den    ursprünglich   abgestützten Teil der Oberfläche freilegend; Auftragen einer Schicht des Kunststoffes in gleicher Dicke wie die ursprünglich aufgetragene Schicht auf den ursprünglich abgestützten Teil der Oberfläche; Vor dem    Aushärten   der im    zuletzt   erwähnten Schritt aufgetragenen Schicht, die bereits auf der Grenzzone aufgetragene, plastisch gebliebene Teilschicht    derart   mit der anderen Komponente ergänzen, dass die Teilschicht in Mischungsverhältnis und Dicke den benachbarten Schichten entspricht;

   Vermengen der auf der Grenzzone aufgetragenen Teilschichten, um das Abbinden    mit   den benachbarten Schichten sowie das    Aushärten   der Schicht einzuleiten. 



  Ein vorzüglicher Kunststoff ist    Silikon-Gummi.      Silikon-Materialien   mit aussergewöhnlich guten und beständigen elektrischen Isolationseigenschaften sind in    Zweikomponentensystemen,   in zwei getrennten Behältern geliefert, erhältlich. Keine der beiden Komponenten kann allein    aushärten.   Wenn aber die beiden Komponenten gemischt werden,    fördert   die Kombination der in den Komponenten enthaltenen Katalysatoren in wenigen Stunden die    Polymerisation   der Mischung bei Raumtemperatur ohne zusätzlichen Druck oder Wärme. Wenn erwünscht, kann durch    Erwärmung   dieser Vorgang noch beschleunigt werden. 



  Es ist für die erfolgreiche Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens vorteilhaft, dass die beiden Komponenten des verwendeten Kunststoffes sich in Farbe oder derart unterscheiden, dass das Gemisch im richtigen Mischverhältnis der Komponenten durch eine leicht erkennbare Mischfarbe gekennzeichnet ist, die für jede weitere Mischung im richtigen Mischverhältnis übereinstimmt. 



  Ein Beispiel eines    zweikomponentigen      Silikon-      Gummis   von besten    dielektrischen   Eigenschaften ist ein     RTV   Silastik , ein Produkt der amerikanischen    Dow      Corning,   das sich bestens für die    Anwendung   des erfindungsgemässen Verfahrens eignet.

   Dieses Material kann zubereitet werden, indem flüssiges    Dimethyl-   oder    Methylphenylsiloxan   mit 0,5 bis 25    Gew.o/o   eines    aliphatischen   Silikats wie    Äthyl-      orthosilikat,      Athylpolysilikat,      Allylorthosilikat   oder    Propylorthosilikat   mischt und als Trockenkatalysatoren    Metallsalze   aus    Karbonsäuren,   wie    2-Äthyl-      Hexancarbonsäure-Bleisalz,      Dibutylzinndiacetat,      2-      Äthyl-Hexancarbonsäure-Kobaltsalz,      Zinnoktoat   und ähnliche, wie im britischen Patent Nr. 764 246, veröffentlicht am 19.

   Dezember 1956, beschrieben, verwendet. 



  Die Kunststoffmasse kann beispielsweise so hergestellt werden, dass die    Siloxane   mit Quarz    vermischt   werden, diese Mischung in zwei Teile getrennt und dem einen Teil das Silikat, dem andern den Katalysator beigefügt werden. Diese beiden Teile werden dann ungefähr gleichen Umfanges sein, aber getrennt härten oder    polimerisieren   sie nicht aus. Erst durch    Untereinandermischen   der beiden Teile setzt die Aushärtung ein. Ein solches Material ist in verschiedenen    Viskositäten   lieferbar, von flüssig bis zu einem dicken, kittartigen Brei.

   Für die    erfindungsgemässe   Anwendung des Verfahrens ist es ratsam, die beiden Komponenten mit einer Kennfarbe gefärbt, beispielsweise weiss und rot, zu gebrauchen, so dass das Mischverhältnis anhand der Mischfarbe gut abgeschätzt werden kann. Ebenfalls ist es von Vorteil, wenn das richtige Mischungsverhältnis des Kunststoffes zu gleichen Teilen der beiden Komponenten besteht. 



  Die vorliegende Erfindung kann am besten anhand der nachfolgenden Beschreibung, die sich mit den beiliegenden Zeichnungen lediglich auf ein vorteilhaftes Beispiel beziehen, erläutert werden. 



     Fig.   1 stellt einen Schnitt senkrecht zur Oberfläche einer Spule und einem Trag- oder Stützglied dar, nachdem auf einen ersten Teil der    Spulenober-      fläche   eine Isolierschicht aufgetragen worden ist. 



     Fig.   2 bis 4 sind Schnitte wie    Fig.   1 und zeigen nachfolgende Schritte zur Beschichtung eines zweiten Teiles der    Spulenoberfläche   und zur Erzeugung einer    fortlaufenden   Naht- oder Stossstelle zwischen der ersten und zweiten Schicht. 

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    Fig.   5 ist ebenfalls ein Schnitt wie    Fig.   1    bis   4 und zeigt das Endprodukt, d. h. eine    Spulenober-      fläche,   die mit einer    fortlaufend   gleichmässigen Schicht    isoliert   ist. 



     Fig.6   und 7 stellen Varianten des erfindungsgemässen Verfahrens dar. 



  In    Fig.   1 hat eine Spule 10 eine Oberfläche 11, die mit einer von    dielektrischen   Unvollkommenheiten freien, gleichmässig isolierenden Schicht überzogen werden soll. Es sei angenommen, dass die Spule zu gross sei, um lediglich von ihren Zuleitungen gestützt oder getragen in ein Bad einer flüssigen Kunststoffmasse eingetaucht zu werden. Daher wurde ein grö- sserer Teil der    Spulenoberfläche,   von nun an Teilfläche oder Zone 15 genannt mit einer schweren Schicht Kunststoff 12 versehen. Die Kunststoffschicht 12 besteht aus zwei Komponenten, die durch magere 13 und fette 14    Schraffur   angedeutet sind. 



  Eine zweite    Teilfläche   16 der    Spulenoberfläche   11 kann beim ersten    Beschichtungsvorgang   nicht überzogen werden, da sie von einem Trag- oder Stützglied 17 abgedeckt ist, das beispielsweise durch einen Säulenfuss oder einen Teil einer    Aufspann-      vorrichtung   gebildet ist. 



  Zwischen den Zonen 15 und 16 ist eine Grenzzone 18, die weder durch die Schicht 12 überzogen noch durch das Tragglied 17 abgedeckt ist. Diese Grenzzone 18 kann etwas breiter sein als die Dicke der Schicht 12. 



  Der nächste, durch    Fig.2   dargestellte Schritt, umfasst das Beschichten der Zone 18 mit einer Teilschicht 19 aus einer der beiden Kunststoffkomponenten, beispielsweise 13. Es ist    vorteilhaft,   die Teilschicht 19 aufzutragen, bevor die erste Schicht 12    ausgehärtet   oder    polymerisiert   ist und demzufolge bevor das Tragglied 17 entfernt wurde. 



  In einer Variante der Erfindung wird die Teilschicht 19 derart aufgetragen, dass deren Dicke vom Ende der Schicht 12 bis zur Grenze der abgedeckten Teilfläche 16 gleichmässig abnimmt. Dies verhindert eine ungeschützte    Blosslegung   einer    ausgehärteten   Schichtkante an der Stossstelle 20 zwischen der ersten Schicht 12 und der ersten Teilschicht 19. 



  Nach der vollkommenen Aushärtung oder    Poly-      merisation   der Schicht 12 und nachdem ein stetiger Übergang an der Stossstelle zwischen Schicht 12 und Teilschicht 19 erreicht wurde, wird das Tragglied 17 entfernt, da die Spule 10 nun an einem andern, bereits beschichteten Teil ihrer Oberfläche abgestützt werden kann. 



  In    Fig.   3 ist der nächste Schritt dargestellt, der darin besteht, auf die zuvor durch das    Tragglied   17 abgedeckte Teilfläche 16 eine im richtigen Mischverhältnis    ihrer   Komponenten 13 und 14 aufbereitete Kunststoffschicht 21 aufzutragen. Es ist besonders darauf zu achten, dass das Mischverhältnis der Schicht 21 mit dem der Schicht 12 gut übereinstimmt, was durch Farbvergleich oder durch Entnahme des Kunststoffes für beide Schichten 12 und 21 aus demselben Gemisch erreicht werden kann. Ebenso ist es wich-    tig,   dass die beiden Schichten 12 und 21 dieselbe Dicke aufweisen. 



  Anschliessend und möglichst bevor die zweite Schicht 21 vollständig ausgehärtet oder    polimerisiert   ist, wird eine zweite Teilschicht 22 über der Teilschicht 19 auf der Grenzzone 18 aufgetragen, und zwar bestehend aus der andern Kunststoffkomponente, beispielsweise 14, als für die erste Teilschicht 19 verwendet wurde. Es ist sehr    vorteilhaft,   diese zweite Teilschicht 22 derart aufzutragen, dass sie die erste Teilschicht 19 auf die gleiche Schichtdicke, wie die Schichten 12 und 21 ergänzt. Auf diese Weise entsteht automatisch für diese Teilschichten ein    Anteil   von ungefähr 50    D/o   jeder der beiden Komponenten 13 und 14. 



  Würden nun die Teilschichten 19 und 22 stehengelassen, wäre ein    Ineinanderfliessen   der Komponenten 13 und 14 an der    Grenzfläche   23 zwischen Schicht 21 und Teilschicht 22 sowie an der    Grenz-      fläche   24 zwischen den beiden Teilschichten 19 und 22 unvermeidlich. Ein solches Aushärten würde schwere    Isolierungsfehler   in der Nahtzone zwischen der ersten 12 und der zweiten 21 Schicht verursachen. Es ist daher wichtig, dass die beiden Teilschichten 19 und 22 an ihrer    Auftragungsstelle   auf der    Teilfläche   18 von Hand oder mechanisch durchzumischen.

   Dies kann beispielsweise so geschehen, dass mit einem Spachtel die Teilschichten 19 und 22 sorgfältig durchgeknetet werden, bis eine Gleichmässigkeit und ein Übereinstimmen der Farbe auf eine gleiche Beschaffenheit der Schicht wie die der Schichten 12 und 21 deuten. 



  Die Schicht 21 und durchgemischten Teilschichten 19, 22 können nun aushärten oder polymerisieren, um eine gleichmässige und gleichmässig dicke Isolierschicht, wie in    Fig.5   dargestellt,    zu   bilden. 



  In einer anderen Ausführungsform der    Erfindung,      Fig.   6, geschieht das Auftragen des ersten    Teils   der Isolierschicht mit einem Gemisch 30 der beiden    Kunststoffkomponenten,   das sich dadurch auszeichnet, dass dessen Gehalt an einer der Komponenten 13 gleichmässig gegen den Rand 31 dieses Teils der Isolierschicht hin abnimmt. Dadurch ist das    Aushärten   oder Polymerisieren der Isolierschicht an diesem Rand 31 verlangsamt oder abgeschwächt. Für den zweiten Teil der    Isolierschicht,      Fig.   7, wird dann ein anderes Gemisch 32 der beiden Kunststoffkomponenten aufgetragen, das sich dadurch auszeichnet, dass dessen Gehalt an der andern Komponente 14 gegen die Stossstelle 31 hin abnimmt.

   An der Stossstelle werden    anschliessend   die beiden Schichten sorgfältig vermischt, um damit das richtige Mischungsverhältnis wieder herzustellen als Vorbedingung für gleichmässiges    Aushärten.   



  Das soeben    beschriebene   Verfahren ist geeignet, schwere Spulen vollständig mit einer Isolierschicht dicker als 3    mm   zu versehen; es ist auch geeignet, in mehreren Schritten    zusammenhängende   Schichten ohne    Unstetigkeiten   der    dielektrischen   Eigenschaften 

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 an den Stossstellen und ohne messbare Dickenunterschiede zu erzeugen. 



  Versuche haben gezeigt, dass    eine      derartig   erzeugte    Spulenisolation   eine im    wesentlichen   gleichmässige    Durchschlagsfestigkeit   und keine örtlichen Spannungsspitzen im    Dielektrikum   aufweist. 



  Es ist offensichtlich, dass das erfindungsgemässe Verfahren auch für die Erzeugung von Isolierschichten auf anderen elektrischen Artikeln als den erwähnten    Transformatorspulen   angewendet werden kann. Es ist auch klar, dass Fachleute auf dem Gebiete der    elektrischen   Isolation im    allgemeinen   und des    Auftragens   von Isolierschichten aus Kunststoff im besonderen, fähig sein werden, weitere Änderungen und Varianten des Verfahrens vorzuschlagen und durchzuführen, ohne von der Idee und dem    Geltungsbereich   der Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Isolation gleichmässiger dielektrischer Festigkeit auf einem elektrischen Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kunststoff aus zwei Komponenten, dessen Komponenten einzeln nicht aushärten, in einem bestimmten Mischungsverhältnis vermischt aber einen selbstaushärtenden oder -polymerisierenden Kunststoff bilden, in folgenden Schritten auf einer isolierenden Fläche aufgetragen wird: Abstützen der Fläche (10) auf einem Teil (16) desselben (11) durch ein Trag- oder Stützelement (17); Auftragen einer Schicht (12) des Kunststoffes auf einen Teil (15) der nicht abgestützten Oberfläche (10); Vor dem.
    Aushärten dieser Schicht (12), Auftragen einer in ihrer Dicke geringeren Schicht (19) auf der Grenzzone (18) zwischen der zuerst beschichteten Fläche (15) und der abgestützten Fläche (16), bestehend aus einer der beiden nicht härtenden Komponenten des Kunststoffes; Nach dem Aushärten der zuerst aufgetragenen Schicht (12) Abstützen des Artikels auf einen Teil der mit der ausgehärteten Schicht versehenen Fläche, dadurch den ursprünglich abgestützten Teil (16) der Oberfläche freilegend; Auftragen einer Schicht (21) des Kunststoffes in gleicher Dicke wie die ursprünglich aufgetragene Schicht (12) auf den ursprünglich abgestützten Teil (16) der Oberfläche;
    Vor dem Aushärten der im zuletzt erwähnten Schritt aufgetragenen Schicht (21), die bereits auf der Grenzzone (18) aufgetragene, plastisch gebliebene Teilschicht (19) derart mit der anderen Komponente ergänzen, dass die Teilschicht in Mischungsverhältnis und Dicke den benachbarten Schichten (12) und (21) entspricht; Vermengen der auf der Grenzzone (18) aufgetragenen Teilschichten, um das Abbinden mit den benachbarten Schichten (12 und 21) sowie das Aushärten der Schicht einzuleiten. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischungsverhältnis der beiden Kunststoffkomponenten für die Selbstaushärtung oder -polymerisation ungefähr gleiche Teile der beiden Komponenten umfasst. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Komponenten des verwendeten Kunststoffes einzeln verschiedenfarbig sind, in der Mischung aber eine leicht definierbare und kennzeichnende Mischfarbe ergeben. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Teilschicht (19) auf der Grenzzone (18) aus einer unvermischten Komponente (13) des verwendeten Kunststoffes besteht und in ihrer Dicke gleichmässig von der Dicke der angrenzenden Schicht auf Null beim Rand der zuerst abgedeckten Fläche abnimmt.
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