CH384660A - Elektrische Kabelverbindungsmuffe - Google Patents
Elektrische KabelverbindungsmuffeInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G15/00—Cable fittings
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-
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Description
Elektrische Kabelverbindungsmufe Bei der LUbertragung elektrischer Energie wer den elektrische Kabel verwendet, die aus einem in der Mitte angeordneten Stahlleiter (Kerndraht) be stehen, welcher von einer Aluminiumumhüllung um geben ist. Die Umhüllung besteht im allgemeinen aus einer Mehrzahl von Aluminiumdrähten, die um den Kerndraht schraubenlinienförmig herumgewickelt sind. Der Kerndraht trägt zur mechanischen Stärke bei, während die Umhüllung gute elektrische Leit fähigkeit hat, aber nur geringe mechanische Wider standsfähigkeit. Eine Schwierigkeit bei der Benut zung solcher Kabel liegt im Abschliessen und Verbin den von zwei derartigen Kabeln.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Muffe für elektrische Kabel, welche durch einen mittleren, aus Stahl bestehenden Kerndraht und einer densel ben umgebenden Umhüllung aus Aluminiumdrähten gebildet sind. Gemäss der Erfindung ist eine zylin drische Aluminiumhülse vorhanden, die dazu bestimmt ist, die Kabelumhüllung aufzunehmen. Ferner ist in der Hülse ein Einsatzteil vorgesehen, welcher eine mittlere öffnung aufweist, um den Kerndraht ein zustecken, und der Einsatzteil besteht aus einem brüchigen Material, zum Zwecke, beim Andrücken der Hüle an das Kabel den Teil zu zerbrechen und die Hülse mit dem Kerndraht zu verbinden.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, reines Aluminium zu verwenden, es kann auch eine Legierung, die zum wesentlichen Teil aus Aluminium besteht, An wendung finden.
Wenn eine erfindungsgemässe Verbindungsmuffe an einen Leiter angedrückt wird, zerbricht der Ein satzteil und bewirkt dadurch eine Verbindung der Aluminiumhülse mit dem aus Stahl bestehenden Kerndraht. Der Einsatzteil besteht zweckmässiger weise aus Eisenpulver, das gepresst, gesintert und karbonisiert worden ist, so dass der Teil spröde wird. Die Form des Einsatzteiles ist mit Vorteil derart, dass eine gute Verbindung mit dem aus Stahl bestehenden Kerndraht erfolgt und unter der Andrückkraft der Teil besser bricht. Um dieses Ver halten sicherzustellen, kann der Einsatzteil eine An zahl Querrillen an seinem Aussenmantel aufweisen, und es kann ferner der Einsatzteil mehrere sich in der Längsrichtung erstreckende radiale Spalte haben.
Die Verwendung der elektrischen Muffe für eine elektrische Verbindung zweier Kabel ist dadurch ge kennzeichnet, dass die aus einem von einer Alumi- niumdrahtumhüllung umgebenen Kerndraht bestehen den Kabel koaxial zueinander liegen und innerhalb der Verbindungsmuffe so angeordnet sind, dass jeder aus Stahl bestehende Kerndraht aus seiner Umhül lung hervorsteht und in dem Längskanal eines Ein satzteiles liegt und die beiden Einsatzteile in der Hülse angeordnet sind und praktisch zylindrische Form haben, wobei die Einsatzteile aus einem Ma terial bestehen, welches härter als die Hülse ist,
und die Hülse mit der Umhüllung des Kerndrahtes verbunden ist und die Einsatzteile in die Hüle und in den Kerndraht eingepresst sind und dadurch beide zusammenhalten. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ver bindungshülse, Fig.2 eine der Fig.l ähnliche, teilweise ge brochene Darstellung, Fig. 3 eine teilweise gebrochene Darstellung des Einsatzteiles, wie er bei den Ausführungsformen ge mäss Fig. 1 und 2 Anwendung findet, Fig.4 eine perspektivische Darstellung einer Muffe gemäss den Fig. 1 und 2 in dem Zustand, in welchem die Muffe an die Kabelleiter ange- presst ist, Fig. 5 einen Längsschnitt, welcher die Leiter vor dem Zusammendrücken zeigt,
Fig. 6 eine der Linie VI-VI der Fig. 4 entspre chende Schnittdarstellung, Fig.7 und 8, welche den Fig.3 und 5 ent sprechen, eine andere Art eines Einsatzteiles und einer Verbindungsmuffe.
In den Fig. 1-6 besteht die Muffe aus einer Aluminiumhülse 10, in welcher zwei Einsatzteile 11 vorgesehen sind. Mehrere Einkerbungen 12 in der Hülse 10 legen die Einsatzteile fest.
Die beiden Einsatzteile sind gleichartig, und jeder weist drei gekrümmte Teile 13 auf, welche aus ge presstem, gesintertem und karbonisiertem Eisenpul ver bestehen und an ihrer Innenseite eine Zahnung 14 besitzen. Zwei Scheiben 16 mit mittleren Öff nungen 18 gestatten das Hindurchstecken des Kern drahtes eines Kabels. Gebogene Schlitze 20 in den Scheiben enthalten Flanschstücke 22, die an den Enden der gekrümmten Teile 13 vorgesehen sind. Die Einsatzteile werden dadurch zusammengestellt, dass die Scheiben parallel zueinander angeordnet wer den, wobei die Schlitze 20 ausgerichtet sind und die Flansche 22 in die Schlitze eng passend eingesetzt werden.
Die gekrümmten Teile 13 bilden etwas weni ger als einen vollständigen Zylinder, so dass drei radiale Schlitze in jedem Einsatzteil sich bilden; die Schlitze verlaufen durch Kerben 21 am Rande der Scheiben 16. Auf der Aussenseite des Teiles 13 sind Nuten 23 vorgesehen. Wenn eine elektrische Verbindung von zwei Ka beln gemacht werden soll und die Kabel aus einem mittleren, aus Stahl bestehenden Kerndraht 26 und einer durch sechs den Kerndraht umgebende Alu miniumdrähte 24 gebildeten Umhüllung bestehen, werden die Kabelenden so vorbereitet, dass der Kern draht aus seiner Umhüllung hervorsteht. Es wird dann ein Kabel an jedem Ende der Verbindungs muffe eingesteckt, bis die Aluminiumumhüllung ge gen die Einsatzteile anschlägt.
Der Kerndraht 26 liegt dann innerhalb der Einsatzteile und durchsetzt dieselben.
Es werden dann mehrere Eindrückungen an der Verbindungshülse durch Anwendung eines entspre chend hohen Druckes angebracht. Die in der Mitte liegenden Eindrückungen deformieren die Hülse und zerbrechen die Einsatzteile zu kleinen Stücken. Dies wird durch die Schlitze zwischen den gekrümmten Teilen und durch die Nuten 23 erleichtert, welche die Einsatzteile leicht zerbrechbar machen. Wie in Fig.6 gezeigt, werden die Stücke der Einsatzteile in die Aluminiumkapsel und in den aus Stahl be stehenden Kerndraht eingedrückt, so dass sie in die genannten Teile einbeissen, was durch die Verzah nungen 14 erleichtert wird.
Die an den Enden der Muffe liegenden Eindrückungen verbinden die Hülse mit den Aluminiumdrähten. In Fig. 4 sind an jeder Seite der Muffe neun Eindrückungen zu sehen, was für ein Kabel von 8,25 mm Durchmesser ausreichend ist. Bei angedrückten Verbindungsmuffen derselben Grösse benötigte man bisher etwa 32 Eindrückun- gen, um eine ähnlich zuverlässige Verbindung zu erzielen.
Der in Fig. 7 dargestellte Einsatzteil besteht aus einem Stück. Er wird durch einen zylindrischen Kör per mit Nuten 14 gebildet, welche den Verzahnun gen der Fig. 3 entsprechen. Der Körper zerfällt in Quadranten 27, die durch radiale Schlitze 28 getrennt sind. Die in Fig. 8 gezeigte Muffe ist ähnlich der Ausführungsform der Fig. 1-6; es sind in diesem Fall zwei Einsatzteile für jeden aus Stahl bestehen den Kerndraht vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Elektrische Muffe für elektrische Kabel, welche durch einen mittleren, aus Stahl bestehenden Kern draht und einer denselben umgebenden Umhüllung aus Aluminiumdrähten gebildet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass eine zylindrische Aluminiumhülse vorhanden ist, die dazu bestimmt ist, die Kabel umhüllung aufzunehmen, dass in die Hülse ein Ein satzteil vorgesehen ist, welcher eine mittlere öff- nung aufweist, um den Kerndraht einzustecken, und dass der Einsatzteil aus einem brüchigen Material besteht zum Zwecke, beim Andrücken der Hülse an das Kabel den Teil zu zerbrechen und die Hülse mit dem Kerndraht zu verbinden. UNTERANSPRÜCHE 1.Muffe nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Einsatzteil eine Mehrzahl ra dialer, sich in der Längsrichtung erstreckender Schlitze hat. 2. Muffe nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Einsatzteil eine Mehrzahl ge krümmter Längsteile aufweist, die an ihren Enden in Scheiben gelagert sind. 3. Muffe nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wandung der Längsbohrung des Einsatzteiles quer verlaufende Rillen hat. 4. Muffe nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Einsatzteil aus gepresstem, gesintertem und karbonisiertem Eisenpulver besteht.PATENTANSPRUCH 1I Verwendung der elektrischen Muffe nach Pa tentanspruch I, für eine elektrische Verbindung, zweier Kabel, dadurch gekennzeichnet, dass die aus einem von einer Aluminiumdrahtumhüllung umgebe nen Kerndraht bestehenden Kabel koaxial zueinan der liegen und innerhalb der Verbindungsmuffe so angeordnet sind, dass jeder aus Stahl bestehende Kerndraht aus seiner Umhüllung hervorsteht und in dem Längskanal eines Einsatzteiles liegt und die beiden Einsatzteile in der Hülse angeordnet sind und praktisch zylindrische Form haben, wobei die Einsatzteile aus einem Material bestehen, welches härter als die Hülse ist,und die Hülse mit der Umhüllung des Kerndrahtes verbunden ist und die Einsatzteile in die Hülse und in den Kerndraht eingepresst sind und dadurch beide zusammenhalten.
Applications Claiming Priority (2)
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Family Applications (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1859661U (de) | 1962-10-11 |
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