CH384699A - Wicklungsanordnung für Hochspannungstransformatoren - Google Patents

Wicklungsanordnung für Hochspannungstransformatoren

Info

Publication number
CH384699A
CH384699A CH1311160A CH1311160A CH384699A CH 384699 A CH384699 A CH 384699A CH 1311160 A CH1311160 A CH 1311160A CH 1311160 A CH1311160 A CH 1311160A CH 384699 A CH384699 A CH 384699A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
winding
layer
arrangement according
voltage
main
Prior art date
Application number
CH1311160A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dipl Ing Hoercher
Zuerich Wolfgang
Dietrich Rudolf
Roske Joerg
Weigelt Klaus
Original Assignee
Liebknecht Transformat
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Liebknecht Transformat filed Critical Liebknecht Transformat
Publication of CH384699A publication Critical patent/CH384699A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/02Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
    • H01F29/025Constructional details of transformers or reactors with tapping on coil or windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Wicklungsanordnung   für Hochspannungstransformatoren Die Erfindung betrifft eine Wicklungsanordnung für Hochspannungstransformatoren    mit   als Lagenwicklung ausgeführter, in Stern geschalteter Hochspannungswicklung, die durch eine Isolation in jeweils eine Stamm- und eine Stufenwicklung aufgeteilt ist. 



  Es ist bekannt, die Wicklungen von Transformatoren mit Stufenschaltern so aufzubauen, dass die Stammwicklung der Hochspannungswicklung als nächstliegende Wicklung zur mittelbar auf den Schenkel aufgebrachten    Unterspannungswicklung   konzentrisch angeordnet wird. In Reihe mit der Stammwicklung der Hochspannungswicklung liegt die aussenliegende Stufenwicklung, die von der Stammwicklung durch einen Isolierstoff hoher    Dielektrizi-      tätskonstante   getrennt ist. Unabhängig von dem weiteren Aufbau der    einzelnen   Wicklungen kann die Hochspannungswicklung sowohl als    Scheibenspulen-      als   auch als    Lagenwicklung   hergestellt werden.

   Die Herstellung der Lagen kann derart erfolgen, dass die einzelnen Lagen fortlaufend gewickelt werden, so dass der Anfang und das Ende benachbarter Spulen in galvanischer Verbindung stehen. Durch diese Herstellung der Lagen bzw. Verbindung der    Lagenenden   besteht zwischen den benachbarten Lagen an einem Ende der Wicklung ein Potentialunterschied, der der doppelten    Lagenspannung   entspricht, während am anderen Ende der Potentialunterschied Null ist. Da zwischen den Lagen eine Isolation aufgebracht werden muss, die nach der doppelten    Lagenspannung   ausgelegt ist, tritt eine unwirtschaftliche Ausnutzung der Isolation    ein,   die gleichbedeutend mit der Vergrösserung des Raumes für die Wicklung ist.

   Zur weitestgehenden Vermeidung dieser Nachteile ist es auch bekannt, die Wicklung als    Einfachlagenwicklung   auszubilden, wobei das Ende einer Lage mit dem auf der anderen Seite liegenden    Lagenende   der darüber oder    darunterliegenden   Lage verbunden wird. Die Enden der Lagen können dabei so geführt werden, dass sie entweder aus der Spule herausgeführt und ausserhalb oder aber innerhalb der Kanäle zwischen den    einzelnen   Lagen verbunden werden.

   Bei der Verlegung der Verbindungsleitungen innerhalb der Kanäle zwischen den    einzelnen   Lagen ist zwar entlang der ganzen Wicklung der Potentialunterschied konstant, der der einfachen    Lagenspannung   entspricht, jedoch    wird   dann die Kanalbreite von den Abmessungen der mit dem erforderlichen Isolationsauftrag versehenen Verbindungsleitungen bestimmt, was in vielen Fällen zu konstruktiven Schwierigkeiten führt, die sich ebenfalls in    einem   erhöhten Raumbedarf für die Spule zeigen können.

   Bei der Führung und Schaltung der    Verbindungsleitungen   ausserhalb der Spule bereitet die Anordnung grosse Schwierigkeiten, da die    Verbindungsleitungen   bei mehr als zwei Lagen sowohl gegeneinander als auch gegen die Wicklung    einwandfrei   isoliert sein müssen. 



     Erfindungsgemäss   werden die aufgezeigten Nachteile dadurch    vermieden,   dass die Verbindungsleitungen der einzelnen Lagen der Stammwicklung in die zwischen der Stammwicklung und der auf dieser aufgebrachten Stufenwicklung vorgesehene Isolation entsprechend der dort verlaufenden    Äquipotential-      linien   spannungsgleichen Niveaus gelegt sind und die Verbindungsleitung von der äussersten zur nächsten Lage der    Stammwicklung   innerhalb einer axialen Aussparung eines die Stammwicklung umgebenden    Schildes   liegt,

   der den    Hochspannungsanschluss   der äussersten Lage der Stammwicklung trägt und diesen in    axialer      Spulenmitte   über eine innerhalb der Stufenwicklung vorgesehene Lücke nach aussen führt. Die Stufenwicklung ist dabei zweckmässig so mit der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Stammwicklung verbunden, dass das eine Ende der mit einem Ende geerdeten Stufenwicklung mit der am    Hauptstreukanal   liegenden Lage der Stammwicklung verbunden ist. 



  Um bei dieser raumsparenden Anordnung der Verbindungsleitungen innerhalb der zwischen der Stamm- und Stufenwicklung vorgesehenen Isolation ein Ausweichen der    Äquipotentiallinien   an der in axialer    Spulenmitte   innerhalb der Stufenwicklung vorgesehenen Lücke zu vermeiden, wodurch auch eine    überlastung   der Isolation vermieden wird, kann in der Lücke der inneren Lage der Stufenwicklung ein    metallischer   Schirmgürtel eingelegt sein, der an der Stelle des herausführenden Hochspannungsanschlusses zweckmässig kreisförmig durchbrochen ist.

   Innerhalb dieser kreisförmigen    Durchbrechung   ist    vorteilhaft   ein isolierter Strahlungsring angeordnet, der durch eine entsprechende Querschnittform das elektrische Feld um die    Hochspannungsausleitung   so steuert, dass mit koaxial über den nach aussen geführten    Hochspannungsanschluss   aufgeschobenen Isolierzylinder, die zweckmässig durch Winkelringe    gegeneinander   distanziert sind, die    erforderliche   Spannungsfestigkeit erreicht wird. Die Verbindung der    Lagenenden   der innersten Lage der Stufenwicklung erfolgt zweckmässig innerhalb einer Unterbrechung des eingelegten metallischen Schirmgürtels, der das Potential der    Lagenmitte   trägt. 



  In den Lücken der anderen Lagen der Stufenwicklung kann entweder jeweils ein aus Isolierstoff bestehender oder ein isolierter metallischer Stützring vorgesehen sein, wobei der metallische Stützring das Potential der    Lagenmitte   trägt. Zur Verlegung der Verbindung der    Lagenenden   können die Stützringe in axialer Richtung unterbrochen sein. 



  An Hand der Zeichnung sei an einem Ausführungsbeispiel nach der    Erfindung   diese näher erläutert. 



  Die Abbildung zeigt einen Schnitt durch eine Wicklungsanordnung der    erfindungsgemässen   Art, bei der mit 1 die dem Kern 2 zunächst liegende Unterspannungswicklung und mit 3 die aus der Stammwicklung 4 und der Stufenwicklung 5 bestehende Hochspannungswicklung bezeichnet ist.

   Während die Verbindungsleitungen 6 der Stufenwicklung 5 in an sich bekannter Weise an den    Lagenenden   so verbunden sind, dass jeweils Anfang und Ende benachbarter Lagen in galvanischer Verbindung stehen, sind die Verbindungsleitungen 7 der Stammwicklung 4 in die zwischen Stamm- und Stufenwicklung aus Zylindern bestehende Isolation 8 entsprechend der    dort   verlaufenden    Äquipotentiallinien   spannungsgleichen Niveaus gelegt, wobei die Verbindungsleitung der äussersten Lage 9 in einer axialen    Aussparung   des die Stammwicklung umgebenden, die Stossspannung verteilenden Schildes 10 liegt.

   Das Ende 11 der äussersten Lage 9, das gleichzeitig den    Hochspannungs-      anschluss   darstellt, steht mit dem Schild 10 in Verbindung und wird in axialer    Spulenmitte   als    Hoch-      spannungsausleitung   12 über eine innerhalb der ein-    zelnen   Lagen der Stufenwicklung 5 vorgesehenen Lücke nach aussen geführt. Mit 13 ist der in der Lücke der innersten Lage 14 der Stufenwicklung eingelegte Schirmgürtel bezeichnet, der mit einer kreisförmigen    Durchbrechung   für die nach aussen führende Hochspannungsableitung 12 und mit einer weiteren Aussparung zur Verlegung der Verbindung der    Lagenenden   innerhalb der Lage versehen ist, wobei diese Verbindung an den Schirmgürtel 13    angelenkt   ist.

   Die weiteren Lagen 15 und 16 der Stufenwicklung sind jeweils mit einem aus Hartpapier bestehenden Stützring 17 versehen, die ebenfalls entsprechende    Durchbrechungen   sowohl für die Verlegung der Verbindung der    Lagenenden   innerhalb der Lagen als auch für die nach aussen führende Hochspannungsableitung 12 aufweisen. Umgeben ist die Hochspannungsableitung 12 innerhalb der Stützringe 17, des Schirmgürtels 13 und der Isolation 8 von    Hartpapierzylindern   18, die durch Winkelringe 19 gegeneinander distanziert sind und zusammen mit dem innerhalb des Schirmgürtels 13 angeordneten Strahlungsring 20 das elektrische Feld um die    Hochspannungsausleitung   12 so steuern, dass die erforderliche Spannungsfestigkeit erreicht wird.

   Bei diesem Aufbau sowohl der Stammwicklung 4 als auch der Stufenwicklung 5 ist die äusserste Lage 16 der Stufenwicklung geerdet, und die innerste Lage 14 der Stufenwicklung steht mit der dem    Hauptstreukanal   21 zunächst liegenden Lage 22 der Stammwicklung 4 in Verbindung. Mit 23 sind Schirmringe bezeichnet, die das elektrische Feld um die    Hochspannungsausleitung   steuern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wicklungsanordnung für Hochspannungstransformatoren mit als Lagenwicklung ausgeführter, in Stern geschalteter Hochspannungswicklung, die durch eine Isolation in jeweils eine Stamm- und eine Stufenwicklung unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleitungen der einzelnen Lagen der Stammwicklung in die zwischen der Stammwicklung und der auf dieser aufgebrachten Stufenwicklung vorgesehene Isolation entsprechend der dort verlaufenden Aquipotentiallinien spannungsgleichen Niveaus gelegt sind und die Verbindungsleitung von der äussersten zur nächsten Lage der Stammwicklung innerhalb einer axialen Aussparung eines die Stammwicklung umgebenden Schildes liegt,
    der den Hochspannungs- anschluss der äussersten Lage der Stammwicklung trägt und diesen in axialer Spulenmitte über eine innerhalb der Stufenwicklung vorgesehene Lücke nach aussen führt. UNTERANSPRÜCHE 1. Wicklungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende der Stufenwicklung geerdet ist und dass das andere Ende mit der am Hauptstreukanal (21) liegenden Lage der Stammwicklung (4) verbunden ist. 2. Wicklungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Lücke der innersten <Desc/Clms Page number 3> Lage der Stufenwicklung ein metallischer Schirmgürtel (13) eingelegt ist, der an der Stelle des herausführenden Hochspannungsanschlusses kreisförmig durchbrochen ist. 3.
    Wicklungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagenverbindung der innersten Lage der Stufenwicklung innerhalb einer Aussparung des eingelegten metallischen Schirmgürtels erfolgt, der das Potential der Lagenmitte trägt. 4. Wicklungsanordnung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der kreisförmigen Durchbrechung des metallischen Schirmgürtels ein isolierter Strahlungsring (20) angeordnet ist. 5. Wicklungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Lücken der anderen Lagen der Stufenwicklung jeweils ein aus Isolierstoff bestehender Stützring (17) vorgesehen ist: 6.
    Wicklungsanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Lücken der anderen Lagen der Stufenwicklung jeweils ein isolierter metallischer Stützring vorgesehen ist, der das Potential der Lagenmitte trägt. 7. Wicklungsanordnung nach den Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützringe in axialer Richtung zur Verlegung der Verbindung der Lagenenden unterbrochen sind. B. Wicklungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der durch die Lücke der Stufenwicklung nach aussen geführte Hochspannungs- anschluss koaxial von Isolierzylindern (18) umgeben ist, die durch Winkelringe (19) gegeneinander distanziert sind.
CH1311160A 1959-11-26 1960-11-23 Wicklungsanordnung für Hochspannungstransformatoren CH384699A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD6453659 1959-11-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH384699A true CH384699A (de) 1964-11-30

Family

ID=5477428

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1311160A CH384699A (de) 1959-11-26 1960-11-23 Wicklungsanordnung für Hochspannungstransformatoren

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH384699A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0112482B1 (de) Wicklungsanordnung für Trockentransformatoren
DE1563272B1 (de) Stuetzerkopfstromwandler
DE1513870A1 (de) Hochspannungstransformator
AT220706B (de) Wicklungsanordnung für Hochspannungstransformatoren
DE737852C (de) Gegen UEberspannungen geschuetzte Wicklung fuer Transformatoren oder Drosselspulen
CH384699A (de) Wicklungsanordnung für Hochspannungstransformatoren
DE967656C (de) Kombinierter Strom- und Spannungswandler
DE627614C (de) Spannungstransformator fuer hohe Spannungen
DE592553C (de) Hochspannungswicklung, insbesondere fuer einseitig in ihrem Potential festgelegte Prueftransformatoren
DE1213911B (de) Transformator
EP1183696B1 (de) Kapazitiv gesteuerte hochspannungswicklung
DE4236975C2 (de) Stufenwicklung für Transformatoren und Drosselspulen
DE975893C (de) Hochspannungswicklung mit aus Scheibenspulen aufgebauter Roehrenwicklung fuer Transformatoren und Drosselspulen
WO2012028222A1 (de) Gekühlter transformator mit mindestens einem bandwicklung
DE2554142A1 (de) Anordnung mit induktiven spannungswandlern
DE699987C (de) Hochspannungstransformator, insbesondere Spannungswandler
DE671572C (de) Hochspannungstransformator, insbesondere Trockenspannungswandler
DE976080C (de) Kombinierter Strom- und Spannungswandler
DE2904746A1 (de) Wicklung fuer einen luftgekuehlten trockentransformator
DE2640595B2 (de) Wicklungsanordnung für einen Transformator mit in einen Kunstharzblock eingegossener Oberspannungswicklung
DE1070734B (de) Transformator oder Drosselspule für hohe Spannung mit Zylinderwicklung
DE1174421B (de) Wicklungsanordnung fuer Leistungs-transformatoren hoher Spannung
DE2653591A1 (de) Hochleistungs-transformator fuer ultra-hochspannung
DE1155853B (de) In einen Giessharzkoerper eingebettete Hochspannungswicklung fuer Transformatoren, Wandler od. dgl.
DE1563222C (de) Wicklungsanordnung für Transformatoren oder Drosselspulen hoher Spannung