CH385153A - Vorrichtung zum Aufrauhen des Warenschusses - Google Patents

Vorrichtung zum Aufrauhen des Warenschusses

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CH385153A
CH385153A CH220861A CH220861A CH385153A CH 385153 A CH385153 A CH 385153A CH 220861 A CH220861 A CH 220861A CH 220861 A CH220861 A CH 220861A CH 385153 A CH385153 A CH 385153A
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CH
Switzerland
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machine
line
rollers
goods
weft
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Application number
CH220861A
Other languages
English (en)
Inventor
Pol Muellers Karl-August D Rer
Original Assignee
Mueller Franz Maschf
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Aufrauhen des Warenschusses    Es ist bekannt, normale     Strich-Gegenstrich-Krat-          zenrauhmaschinen    in     Continue-    oder     Tandem-Anord-          nung    hintereinander zu setzen, um     einen    kontinuier  lichen Arbeitsablauf durch zwei oder mehrere Raub  maschinen zu erreichen. Der     Vorteil    dieses Verfahrens  besteht darin, dass Bedienungskräfte eingespart wer  den. Dieses Verfahren zum Aufrauhen der Ware kann  aber nur dann Verwendung finden, wenn der Charak  ter der Ware es zulässt, dass sie zwischendurch nicht  gewendet werden braucht, d. h. nicht in entgegen  gesetzter Richtung einzulaufen braucht.  



       Bei        diesem    Bearbeitungsverfahren wird der Waren  schuss der über die Raubmaschine laufenden Ware     in     Strich und Gegenstrich     aufgerauht,    und zwar immer  in der entsprechenden Laufrichtung und von der  gleichen Seite. Setzt man nun die Maschinen in     Con-          tinue-Anordnung    hintereinander, so wird an der     Auf-          rauhung    nichts geändert.

   Will man     mit    diesem Be  arbeitungsverfahren eine gleichmässige     Aufrauhung     des     Schussfadens    in beiden entgegengesetzten Richtun  gen erreichen, so muss man zunächst die die Waren  bahnen miteinander verbindenden Nähte trennen, die  Ware dann von der anderen Seite einlaufen lassen,  und dann die Verbindungsnähte wieder erneuern,  was sehr zeitraubend und umständlich ist.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe  gestellt, eine Vorrichtung zum Aufrauhen des Waren  schusses zu entwickeln, die die umständliche, be  kannte Arbeitsweise überflüssig und entbehrlich  macht. Von den bekannten Einrichtungen zum Auf  rauhen des Warenschusses, die aus wenigstens zwei       Strich-Gegenstrich-Kratzenrauhmaschinen    bestehen,  deren rotierende Tamboure je mit     angetriebenen     Strich- und     Gegenstrichwalzen    in sogenannte     Con-          tinue-Anordnung    versehen sind, unterscheidet sich  der     Erfindungsgegenstand    in vorteilhafter Weise da  durch,

   dass der Tambour und die Raubwalzen der    folgenden     Maschine    jeweils umgekehrte Drehrich  tungen haben wie der     Tambour    und die Raubwalzen  der vorhergehenden Maschine, und dass auch die       Kratzen    der Raubwalzen der folgenden Maschine  gegenüber den Kratzen der vorhergehenden     Maschine     in der Angriffsrichtung vertauscht sind, wobei der  Tambour der folgenden Maschine eine geringere  Drehzahl hat     als    der Tambour der vorhergehenden  Maschine.  



  Durch die     erfindungsgemässe        Zusammenfassung          wenigstens    zweier Raubmaschinen zu einem     Maschi-          nen-Verband        lässt    sich der     Warenschuss    gleichmässig  in beiden     Richtungen        aufrauhen,    ohne dass die durch       Nähte        miteinander    verbundenen Warenbahnen erst  voneinander getrennt werden müssen.

   Durch die  besonderen Merkmale der zweiten     Raubmaschine,     nämlich durch entgegengesetzte Drehrichtung des  Tambours     einerseits,    und durch die gleichfalls ent  gegengesetzte Drehrichtung der Strich- und Gegen  strichwalzen im     Verhältnis    zur ersten Raubmaschine  des Verbandes, in Verbindung mit dem Vertauschen  der     Angriffsstellungen    der Garnituren der Strich- und       Gegenstrichwalzen,    wird in der Ware der     Schussfaden     in beiden     Richtungen        vollkommen        gleichmässig    auf  gerauht.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist die     erfin-          dungsgemässe        Vorrichtung    in einem schematischen       Ausführungsbeispiel    dargestellt, und zwar zeigt sie  eine sogenannte     Continue-Anlage    von zwei     hinterein-          andergeschalteten        Strich-Gegenstrich-Rauhmaschinen.     Dabei ist     mit    A die erste Raubmaschine und  mit B die zweite Raubmaschine eines     Maschi-          nen-Verbandes   <I>A, B</I> bezeichnet.

   Jede Raubmaschine  des Maschinen-Verbandes<I>A, B</I> besitzt in bekannter  Weise einen Tambour 10     bzw.    11, wobei in jedem  dieser rotierenden Tamboure 10 und 11 eine Viel  zahl von Strich- und     Gegenstrichwalzen    12 bzw. 13      und 14     bzw.15    vorgesehen sind.     Die        Ware    16 wird  über     Zugwalzen    17 geführt und von diesen trans  portiert.  



  Der Tambour 11 der     Rauhmaschine    B läuft  gegenüber dem Tambour 10 der     Rauhmaschine    A     in     entgegengesetzter Drehrichtung und mit verringerter  Drehzahl. Anderseits     sind    die Strich- und     Gegenstrich-          walzen    14 und 15 der Maschine B gegenüber den       Strich-    und     Gegenstrichwalzen    12 und 13 der Ma  schine A     gleichfalls    in entgegengesetzter Drehrich  tung angetrieben.

   Und schliesslich sind     die    Angriffs  richtungen der Kratzen der Strich- und     Gegenstrich-          walzen    14, 15 der zweiten     Rauhmaschine    B gegen  über denen der     ersten        Rauhmaschine    A richtungsver  tauscht. Auf diese Weise wird der     Warenschuss          gleichmässig    in entgegengesetzten Richtungen auf  gerauht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Rauhen des Warenschusses von Textilbahnen mit mehreren mit Strich- und Gegen strichwalzen versehenen Rauhmaschinen in so genannte Continue-Anordnung, dadurch gekennzeich net, dass der Tambour (11) und die Rauhwalzen (14), 15) der folgenden Maschine (B) jeweils umgekehrte Drehrichtungen haben wie der Tambour (10) und die Rauhwalzen (12, 13) der vorhergehenden Ma schine (A) und dass auch die Kratzen der Rauh walzen (14, 15) der folgenden Maschine (B) gegen über den Kratzen der vorhergehenden Maschine (A) bezüglich ihrer Angriffsrichtung vertauscht sind, wo bei der Tambour (11)
    der folgenden Maschine eine geringere Drehzahl hat als der Tambour (10) der vorhergehenden Maschine.
CH220861A 1961-02-22 1961-02-22 Vorrichtung zum Aufrauhen des Warenschusses CH385153A (de)

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