CH385249A - Vorrichtung zum Trocknen von bedruckten Bahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen von bedruckten Bahnen

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CH385249A
CH385249A CH504860A CH504860A CH385249A CH 385249 A CH385249 A CH 385249A CH 504860 A CH504860 A CH 504860A CH 504860 A CH504860 A CH 504860A CH 385249 A CH385249 A CH 385249A
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CH
Switzerland
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nozzle
nozzles
blowing
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laminar flow
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CH504860A
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Kamm Wunibald Dr Prof
Von Eberhorst Robert Eber Prof
Gerhard Dipl Ing Schlick
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Hesser Ag Maschf
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/04Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
    • B41F23/0403Drying webs
    • B41F23/0423Drying webs by convection
    • B41F23/0426Drying webs by convection using heated air

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Trocknen von bedruckten Bahnen    Die Erfindung     betrifft    eine Vorrichtung zum  Trocknen von bedruckten Bahnen, welche entlang der  Bahn angeordnete     Blasdüsen    aufweist. Die Bahnen  können beispielsweise aus Papier, Pappe oder Karton  bestehen.  



  Um einen hohen     Trocknungseffekt    zu erzielen,  sind gemäss der Erfindung die     Blasdüsen    an ihrem       Auslassende    so gestaltet, dass die von diesen Düsen  auf die Bahn geblasene Trockenluft in eine     Vielzahl     von     Kleinstwirbeln    aufgelöst wird. Auf diese Weise  wird bewirkt, dass der Luftstrom in eine grösstmög  liche Zahl kleinster Einzelwirbel mit hoher Drehfre  quenz aufgelöst wird, was zur Folge hat, dass eine  erhöhte Zahl von Luftmolekülen in die Lage kommt,  Moleküle des aus der Farbe verdampfenden Lösungs  mittels an sich zu binden und     abzubefördern.     



  Um die Wirkung weiterhin zu verbessern, kann  jeder der     Blasdüsen    eine schräg gegen die Laufrich  tung der Bahn gerichtete     Blasdüse    mit     laminarer    Strö  mung vorgeschaltet sein. Hierdurch wird eine weit  gehende Zerstörung der auf der Bahnoberfläche haf  tenden Grenzschicht erreicht, bevor die     verwirbelte     Luft auf die Bahn trifft.  



  Eine weitere Verbesserung der Trockenwirkung  lässt sich dadurch erzielen, dass zwischen der     Blas-          düse    und der ihr vorgeschalteten, schräg gegen die  Laufrichtung der Bahn gerichteten     Blasdüse    mit     lami-          narer    Strömung eine unterdruckerzeugende Saugdüse  angeordnet ist.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeich  nung veranschaulicht.  



  Es zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch ein Ausführungs  beispiel eines Trockenschrankes für laufend bedruckte  Bahnen und         Fig.    2 einen Teil eines Trockenschrankes gemäss  einem weiteren Ausführungsbeispiel.  



  Die bedruckte Papier- oder Kartonbahn B wird  über eine     Führungswalze    1 und über eine     Heiztrom-          mel    2 durch die     Trocknungsvorrichtung    geführt.  Frische kalte oder warme Trockenluft wird von einem  nicht dargestellten Gebläse in einen Verteilerkanal 3  gedrückt, von wo aus sie in einen äusseren Luftkanal  4 gelangt.  



  Von dem Luftkanal 4 aus strömt die Luft durch  mehrere     Breitschlitzblasdüsen    5 gegen die bedruckte  Seite der Bahn B. Die     Blasdüsen    5 weisen kurz hinter       einer    allmählichen Verengung 18 ihres Querschnittes  eine plötzliche Erweiterung 6 auf. Dieser erweiterte  Düsenteil 6 mündet wiederum in einen mit scharfen  Kanten versehenen Schlitz 7, der sich gegen die Kar  tonbahn B öffnet. Durch die     Querschnittserweiterung     6 wird Turbulenz erzielt. Durch Abreissen dieser tur  bulenten Strömung an den scharfen Kanten des Schlit  zes 7 wird die Trockenluft in eine Vielzahl von       Kleinstwirbeln    aufgelöst.  



  Der Luftstrom streicht über die Bahn B, nimmt  dabei das verdampfende Lösungsmittel auf und ge  langt     dann    durch mehrere, in einer Zwischenwand 8  angeordnete Schlitze 9 in einen     Absaugkanal    10 und  von dort aus in einen weiteren Kanal 11, der an ein  nicht dargestelltes     Saugluftgebläse    angeschlossen ist.  Mehrere     Blasdüsen    5 sind in Bahnrichtung hinterein  ander in Abständen angeordnet, wobei sich die Düsen  über die gesamte Breite des Trockenschrankes er  strecken. Zwischen je zwei Düsen 5 ist ein Schlitz 9  vorgesehen.

   Der Trockenschrank ist nach innen durch       eine    Wand 12 abgeschlossen, die den unteren Teil der       Heiztrommel    2 und die Führungswalzen 1 umschliesst.  Zur einfacheren Einführung der Bahn B auf die Heiz-           trommel    2 und die     Führungswalzen    1 kann der äussere  Teil des Trockenschrankes, durch den die Luftkanäle  4 und 10 gebildet werden und der auch die Düsen 5  trägt, um eine Achse 13 von der Bahn B ab  geschwenkt werden.  



  Es kann jeder     Blasdüse    5 eine     Blasdüse    15 mit       laminarer    Strömung vorgeschaltet sein, die schräg  gegen die Laufrichtung der Bahn B gerichtet ist, sowie  eine Unterdruck erzeugende Saugdüse 17. Bei dem  Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    2 sind die drei Düsen  5, 15 und 17 zu einer     Düseneinheit    19 vereinigt.

   Die  Düseneinheit 19 besteht aus dem Düsenteil 5 zur Er  zeugung eines turbulenten Luftstromes, dem im spit  zen Winkel gegen die     Bahnlaufrichtung    geneigten       Blasdüsenteil    15 zur Erzeugung eines gegen die Bahn  B gerichteten     laminaren        Blasluftstromes    und dem mit  dem Düsenteil 15 zusammenwirkenden     Injektor-          düsenteil    17, deren Ansaugöffnung gegen die Bahn  gerichtet ist und auf dieser eine zwischen den Düsen  teilen 15 und 16 sich ausbreitende Unterdruckzone  erzeugt, um dadurch die Verdampfung des Lösungs  mittels zu beschleunigen.  



  Auch bei Verwendung dieser Düseneinheit 19  werden mehrere solcher Düseneinheiten hintereinan  der angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Trocknen von bedruckten Bah nen, welche entlang der Bahn angeordnete Blasdüsen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Blasdüsen (5) an ihrem Auslassende so gestaltet sind, dass die von den Düsen auf die Bahn (B) geblasene Trocken luft in eine Vielzahl von Kleinstwirbeln aufgelöst wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blasdüsen (5) sich in ihrem Querschnitt zunächst verengen, dann eine starke Er weiterung (6) aufweisen und in einem Schlitz (7) mit scharf ausgebildeten Kanten münden. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen den Blasdüsen (5) je ein Absaugschlitz (9) vorgesehen ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder der Blasdüsen (5) eine Blas- düse (15) mit laminarer Strömung vorgeschaltet und diese Blasdüse schräg gegen die Laufrichtung der Bahn (B) gerichtet ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Blasdüse (5) mit turbulenter Strömung und der ihr vorgeschalteten Blasdüse (15) mit laminarer Strömung eine unter druckerzeugende Saugdüse (17) angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Saugdüse (17) eine Injektor- düse verwendet wird, die an die Blasdüse (15) mit Laminarströmung angesetzt ist und durch den durch letztere fliessenden Luftstrom betrieben wird. 6.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Blasdüse (5) für turbulente Strömung, die Blasdüse (15) für laminare Strömung und die Saugdüse (17) eine Düseneinheit (19) bilden und mehrere solcher Einheiten entlang der Bahn (B) angeordnet sind.
CH504860A 1959-05-21 1960-05-03 Vorrichtung zum Trocknen von bedruckten Bahnen CH385249A (de)

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DEH36444A DE1124972B (de) 1959-05-21 1959-05-21 Vorrichtung zum Trocknen bedruckter laufender Bahnen aus Papier oder aehnlichen Stoffen

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CH504860A CH385249A (de) 1959-05-21 1960-05-03 Vorrichtung zum Trocknen von bedruckten Bahnen

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DE1124972B (de) 1962-03-08

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