CH385306A - Vormagnetisierbare Stabdrosselspule - Google Patents
Vormagnetisierbare StabdrosselspuleInfo
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Description
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Vormagnetisierbare Stabdrosselspule Die vorliegende Erfindung betrifft eine vormagne- tisierbare Stabdrosselspule, die insbesondere zur Spannungsregelung von Gleichrichteranlagen Verwendung findet.
Es ist bereits bekannt, zum Zwecke der Spannungsregelung von Gleichrichteranlagen in jedem Ventilstromkreis eine vormagnetisierbare Drosselspule anzuordnen. Die Eisenkörper dieser Drosseln sind vielfach als Ringbandkerne ausgeführt; sie werden aus hochwertigen Eisenblechbändem gewickelt. Es ist hierfür nickellegiertes, aber auch kaltgewalztes, siliziumlegiertes Eisenblech geeignet. Die Kerne der Drosseln sind mit den Vormagnetisierungsspulen umwickelt, während der Hauptstromleiter in Form eines oder mehrerer Stäbe etwa durch die Mitte des Ring- bandkernes hindurchgeht.
Bezeichnet man mit u den Augenblickswert der Spannung an der sättigbaren Drossel, mit w deren Windungszahl, mit (P den magnetischen Fluss und mit t die Zeit, so folgt aus dem Induktionsgesetz u = w - dO/dt, dass an der Drossel nur so lange eine Spannung liegen kann, als eine Flussänderung auftritt. Je nach dem Grade der Vormagnetisierung ist die mögliche Flussänderung aber begrenzt. Folglich besitzt auch das
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einen vorgeschriebenen Wert, und die Drossel nimmt eine mehr oder weniger grosse Spannungszeitfläche auf, so dass eine Spannungsregelung durchführbar ist.
Die Mängel der bekannten Anordnungen bestehen in einem relativ hohen zeit- und auch materialmässigen Herstellungsaufwand sowie in verhältnismässig grossem Raumbedarf, da die Vormagnetisierungswicklungen viel Platz benötigen.
Die geschilderten Nachteile lassen sich vermeiden, wenn erfindungsgemäss der Hauptstromleiter rohr- förmig ausgebildet und durch seinen Hohlraum die Vormagnetisierungswicklung geführt ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes vereinfacht wiedergegeben. Fig.l zeigt konstruktive Einzelheiten eines Stabdrosselspule, während sich Fig. 2 auf die Schaltung von Drosseln innerhalb einer Gleichrichteranlage bezieht.
Gemäss Fig. 1 ist mit 1 der rohrförmig ausgebildete Hauptstromleiter bezeichnet, der mit seinem einen Ende über die Verbindungsleitung 2, welche mittels Pressmuttern 3 am Hauptstromleiter befestigt ist, zu einer nicht gezeigten Gleichrichtertransforma- tor-Sekundärwicklung führt. Mit seinem anderen Ende wird der Hauptstromleiter 1 über die Verbindung 2a, die wiederum mittels Pressmuttern 3 befestigt ist, an ein Ventil angeschlossen.
Im Innenraum des Hauptstromleiters 1 befindet sich die isolierte Vormagneti- sierungswicklung 4, die im dargestellten Beispiel aus einem Leiterbündel besteht. Man könnte jedoch auch einen Einzelleiter verwenden. Die Eisenringband- kerne 5 werden direkt um den Hauptstromleiter gelegt. Auf diese Weise gelingt es, die Stromwärmever- luste über die Eisenpakete wegzuführen. Besonders zweckmässig ist es, die Eisenkerne mittels Kunstharz auf den Hauptstromleiter zu kleben, wie es bei der Anordnung gemäss Fig. 1 der Fall ist.
Hierdurch lässt sich neben einer vereinfachten Bauweise ein besserer Wärmeübergang erzielen. Zwischen den Kernen 5 und den Pressmuttern 3 sind zusätzliche Presselemente 6 vorgesehen. Die Wicklung 4 braucht nicht für jede Drossel separat angeordnet zu werden, sondern kann gleichzeitig durch mehrere Stabdrosseln (beispielsweise die Drosseln I-III) hindurchgehen.
Hinsichtlich der konstruktiven Abmessungen der gezeigten Drosseln haben eingehende Untersuchungen das folgende ergeben: Bezeichnet man mit D den
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Aussendurchmesser der Ringbandkerne 5, mit d deren Innendurchmesser, welcher praktisch gleich ist dem Aussendurchmesser des Hauptstromleiters 1, benennt man ferner mit l die Länge des Einzelkerns, so beträgt die Gesamtlänge L = l - n, wenn n die Anzahl der längs des Hauptstromleiters angeordneten Eisenkerne bedeutet. Die vom Fluss durchsetzte, magnetisch aktive Fläche hat den Wert A = (D - d) # L/2.
Unter Verwendung dieser Definitionen lässt sich das Totalgewicht G der Drossel, welches aus dem Kupfer- und Eisengewicht besteht, bestimmen, und es kann weiterhin diejenige Länge ermittelt werden, bei welcher G einen Kleinstwert annimmt. Letzteres ist dann der Fall, wenn L = 2A/d gewählt wird. Untersucht man die Funktion G = f (L) eingehender, so ist zu erkennen, dass auch bei einer Länge L' = A/d die Anordnung hinsichtlich des Raumbedarfs bzw. des Gewichts noch recht günstige Werte besitzt. Es ist deshalb zweckmässig, die Gesamtlänge der Blechkerne grösser oder gleich dem Ausdruck A/d zu nehmen.
Führt nun beispielsweise der Hauptstromleiter Ströme von l000-2000 A und ist bei sechspulsiger Schaltung ein Regulierbereich von 50 V erwünscht, so nimmt d Werte von 3-4 cm an und A beträgt etwa 600 cm2. Die Eisenlänge L' ergibt sich demnach zu 150-200 cm.
In Fig. 2, in der gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind wie in Fig. 1, stellt 7 die Primärwicklung eines Gleichrichtertransformators dar, dessen Sekundärwicklung die Bezugszahl 8 hat. Die Stabdrosseln I-VI liegen jeweils zwischen einer Klemme der Transformatorsekundärwicklung und einem der Gleichrichter 9.
Die Vormagnetisierungs- wicklung 4 geht durch sämtliche Hauptstromhohl- leiter hindurch und ihr Anfang 4a liegt unmittelbar neben dem Ende 4b, was durch die gezeigte räumliche Anordnung der Drosseln ermöglicht wird. Auf solche Weise benötigt man nur relativ wenig Leitungsmaterial für die Wicklung 4.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Vormagnetisierbare Stabdrosselspule, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptstromleiter (1) rohrförmig ausgebildet und durch seinen Hohlraum die Vormagnetisierungswicklung (4) geführt ist. 11. Verwendung der Stabdrosselspule nach Patentanspruch 1 für die Spannungsregelung in einer Gleichrichteranlage, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Drosseln eine gemeinsame Vormagnetisierungs- wicklung aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Stabdrosselspule nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass um den Hauptstromleiter (1) Eisenringbandkerne (5) angeordnet sind. 2.Stabdrosselspule nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eisenringbandkerne (5) mittels eines Kunstharzes auf den Hauptstromleiter (1) geklebt sind. 3. Stabdrosselspule nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Eisenlänge (L) der Ringbandkerne (5), gemessen in Längsrichtung des Hauptstromleiters (1), zumindest gleich ist dem Quotienten, gebildet aus dem magnetisch aktiven Eisenquerschnitt (A) sämtlicher Kerne und dem Innendurchmesser (d) eines Einzelkernes (5). 4.Verwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Vormagnetisierungswicklung als isolierter Einzelleiter ausgebildet ist, der durch sämtliche Hauptstromhohlleiter hindurchtritt.
Priority Applications (1)
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1960
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