CH385453A - Heizungskessel mit Warmwassererzeuger - Google Patents
Heizungskessel mit WarmwassererzeugerInfo
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Description
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Heizungskessel mit Warmwassererzeuger Die Erfindung betrifft einen Heizungskessel mit oberhalb des Feuerraumes angeordnetem, als Wärme- austauscher ausgebildetem Warmwassererzeuger, wobei dieser Feuerraum oben und seitlich von einem Wassermantel umgeben ist und einen überhitzer enthält, an den ein Steigrohr angeschlossen ist, das mit Spiel in ein an den Wassermantel angeschlossenes, vertikales Rohr des Warmwassererzeugers hineinragt.
Die Erfindung bezweckt, einen sowohl in bezug auf die Herstellung als auf den Betrieb besonders wirtschaftlichen Heizungskessel dieser Art zu schaffen.
Der Heizungskessel nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das vertikale Rohr des Warmwassererzeugers, in welches das Steigrohr hineinragt, mit dem oberen Ende einer im Behälter des Warmwassererzeugers angeordneten Heizschlange verbunden ist, deren unteres Ende mit dem oberen Teil des Wassermantels in Verbindung steht.
Der Warmwassererzeuger kann als eine aus korrosionsbeständigen Werkstoffen bestehende konstruktive Einheit ausgebildet sein, die auf den oberen Teil des Wassermantels aufgesetzt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es ist: Fig. 1 ein Längsschnitt durch einen Heizungskessel und Fig. 2 eine Draufsicht auf denselben.
Der Feuerraum 1 des dargestellten Heizungskessels ist oben und seitlich von einem Wassermantel 2 umgeben. Ein nicht dargestellter Ölbrenner ist an einem hierzu vorgesehenen, seitlichen Anschlussstutzen 3 angeflanscht. Der Kessel ist ferner mit zwei kleinen Stutzen 4 und 5 versehen, die zum Anschluss der Vorlauf- bzw. Rücklaufleitung einer Zentral- heizungsanlage dienen. Die beiden Stutzen 4,5 stehen über einen mittels eines Handrades 6 betätigbaren Drehschieber 7 miteinander in Verbindung. Durch Öffnen des Drehschiebers 7 kann dem warmen Vorlaufwasser in bekannter Weise kaltes Rücklaufwasser beigemischt werden, um die Vorlauftemperatur der Zentralheizung zu regeln.
Vom Rücklaufstutzen 5 gelangt das kalte Rücklaufwasser nicht unmittelbar in den Wassermantel 2, sondern zunächst in eine aussen an diesem Wassermantel entlang führende, schmale Kammer 8, die unten durch eine Öffnung 9 mit dem Wassermantel 2 verbunden ist. Das kalte Wasser erwärmt sich auf seinem Weg durch die Kammer 8, so dass es mit einer wesentlich höheren Temperatur als der ursprünglichen durch die Öffnung 9 in den Wassermantel 2 eintritt. Die Erwärmung wird noch dadurch erhöht, dass die Kammer 8 auch oben durch eine Öffnung 10 mit dem Wassermantel 2 in Verbindung steht und dass durch die Strömung in der Kammer 8 heisses Wasser aus dem Mantel 2 durch diese Öffnung 10 hindurch angesaugt wird.
Die Erhöhung der Temperatur des Rücklaufwassers an seiner Eintrittsstelle in den Wassermantel 2 dient in bekannter Weise zur Herabsetzung der Kondensations- und damit der Korrosionsgefahr an der Innenseite des Wassermantels 2.
Eine Putzöffnung, die mit einem Deckel 11 versehen ist, befindet sich oberhalb des auf der hinteren Seite des Kessels angeordneten Rauchgasabzuges 12. Auf der vorderen Seite des Kessels befindet sich eine Fülltüre 13 für feste Brennstoffe und unterhalb derselben eine Aschentüre 14. Der Kessel ist nämlich mit einem Rost 15 versehen, der ohne weiteres die Verbrennung von Kohle und dergleichen gestattet.
Im Feuerraum 1 ist eine als überhitzer dienende, zylindrische wassergefüllte Hohlwand 16 mit horizon-
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taler Achse angeordnet, die an ihren Enden mit dem Wassermantel 2 verbunden ist. Der von der Hohlwand 16 umschlossene Raum 17 steht an einem Ende mit dem Anschlussstutzen 3 in Verbindung, so dass die Flamme des Ölbrenners sich in diesem Raum 17 ausbildet. Im Feuerraum 1 sind ferner noch zwei senkrechte, hohle, wassergekühlte Rauchgas-Leit- wände 18, 19 von verschiedener Höhe angeordnet.
Die höhere Leitwand 18 reicht vom Boden des Kessels bis zum oberen Rand einer seitlichen Öffnung 20 der zylindrischen Hohlwand 16 und ist oben durch ein Rohr 21 mit dem oberen Teil des Wassermantels 2 verbunden. Die niedrigere Leitwand 19, die sich über dem Rost 15 befindet, ist oben - unterhalb der Öffnung 20 - mit der zylindrischen Hohlwand 16 verbunden und steht unten über ein kurzes, in Ansicht dargestelltes, horizontales Rohr 22 mit der Leitwand 18 in Verbindung. Die Leitwände 18 und 19 können ferner seitlich mit dem Wassermantel 2 in Verbindung stehen.
Die Rauchgase strömgen in Richtung der Pfeile aus dem Raum 17, durch die Öffnung 20, zwischen den Leitwänden 18 und 19 nach unten, um die Leitwand 19 herum nach oben, über die zylindrische Hohlwand 16 hinweg und auf der anderen Seite der Leitwand 18 wieder nach unten zum Abzug 12.
Oberhalb des Feuerraumes 1 ist ein als Wärme- austauscher ausgebildeter Warmwassererzeuger 23 angeordnet. Der Boden des Warmwasserbehälters 24 des Warmwassererzeugers 23 ist durch die obere Stirnwand 25 des Wassermantels 2 gebildet. Der Warmwasserbehälter 24 ist mit einem durch einen Deckel 26 verschlossenen Putzloch 27 versehen. Das kalte Verbrauchswasser tritt durch einen Einlaufstutzen 28, hinter dem sich eine Schikane 29 befindet, in den Behälter 24 ein und wird demselben über einen Auslaufstutzen 30 entnommen, der nach innen bis zu einer Stelle 31 verlängert ist, die nur wenig unter dem zentralen, höchsten Punkt des Behälters 24 liegt, wo das Wasser am wärmsten ist.
Im Behälter 24 ist eine wendelförmige, vertikalachsige Heizschlange 32 angeordnet, deren oberes Ende durch ein vertikales Rohr 32a mit dem Wassermantel 2 verbunden ist. Ein vom überhitzer 16 kommendes Steigrohr 33 ragt mit Spiel in das vertikale Rohr 32a hinein und mündet in der Nähe des oberen Endes der Heizschlange 32 in das Rohr 32a aus. Die Heizschlange 32 ist unten durch ein vertikal abgebogenes Ende 34 mit dem oberen Teil des Wassermantels 2 verbunden, so dass das heisse Wasser in der Schlange 32 und in den Rohren 32a und 33 im Sinne der Pfeile zirkuliert. Das vertikale Rohr 32a ist oben auch mit einem Stutzen 35 verbunden, das zum Anschluss an ein Expansionsgefäss dient.
Der Wassermantel 2 und der Warmwasserbehälter 24 sind in üblicher Weise von einer Wärmeisolierung 36 umgeben. Ein Thermomenter 37 zeigt die Temperatur des im Behälter 24 zur Verfügung stehenden warmen Verbrauchswassers an. Der beschriebene Heizungskessel hat im Vergleich zu bekannten, ebenfalls mit einem Warmwassererzeuger versehenen Heizungskessel den Vorzug, sehr wirtschaftlich herstellbar zu sein, was auf die sehr einfache Konstruktion seines Warmwassererzeugers zurückzuführen ist.
Zudem ist sein Wirkungsgrad wegen der beschriebenen Anordnung des überhitzers 16 und der wassergekühlten Leitwände 18 und 19 sehr hoch, und er kann ohne irgendwelche Änderungen beliebig mit Öl oder festen Brennstoffen betrieben werden.
Ein weiterer Vorzug der Anwendung einer einfachen Heizschlange 33 im Warmwassererzeuger 23 ist der, dass dieser Warmwassererzeuger 23 in Abwandlung der beschriebenen Ausführungsform auch leicht als separate Einheit gebaut werden kann, die auf den Wassermantel 2 aufgesetzt wird. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn das Verbrauchswasser sehr korrosiv ist, so dass ein Behälter 24 aus Eisen und eine Heizschlange aus Eisen, selbst wenn sie verzinkt sind, eine zu kurze Lebensdauer hätten. In diesem Falle wird man den ganzen Behälter 24, also inklusive Boden, aus einem korro- sionsbeständigen Material, z. B. Kupfer oder Kunststoff, herstellen oder überziehen.
Desgleichen wird man dann die Heizschlange 32 mit ihrem vertikalen Ende 34 und das Rohr 32a aus korrosionsbeständigem Material herstellen, wobei dann natürlich Anschlüsse vorgesehen werden müsssen, um das Rohrende 34 und das Rohr 32a an den Wassermantel 2 anzuschliessen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Heizungskessel mit oberhalb des Feuerraumes angeordnetem, als Wärmeaustauscher ausgebildetem Warmwassererzeuger, wobei dieser Feuerraum oben und seitlich von einem Wassermantel umgeben ist und einen überhitzer enthält, an den ein Steigrohr angeschlossen ist, das mit Spiel in ein an den Wassermantel angeschlossenes vertikales Rohr des Warmwassererzeugers hineinragt, dadurch gekennzeichnet, dass dieses vertikale Rohr (32a) mit dem oberen Ende einer im Behälter (24) des Warmwassererzeugers (23) angeordneten Heizschlange (33) verbunden ist, deren unteres Ende (34) mit dem oberen Teil des Wassermantels (2) in Verbindung steht. UNTERANSPROCHE 1.Heizungskessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der überhitzer aus einer horizontalachsigen, wassergefüllten, zylindrischen Hohlwand (16) besteht, die einen Raum (17) umschliesst, der über einen Anschlussstutzen (3) mit einem Ölbrenner verbunden ist 2.Heizungskessel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlwand (16) eine seitliche Öffnung (20) aufweist, durch welche die Rauchgase zwischen zwei hohle wassergekühlte Leit- wände (1S, 19) gelangen, zwischen denen sie nach unten strömen, worauf sie um die eine Leitwand (19) <Desc/Clms Page number 3> und die zylindrische Hohlwand (16) herum und dann längs der anderen Leitwand (18) nach unten zu dem Abzug (12) strömen. 3.Heizungskessel nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass unter der erstgenannten Leit- wand (19) ein Rost (15) angeordnet ist, so dass ohne jegliche Änderung des Kessels wahlweise Öl oder feste Brennstoffe verbrannt werden können. 4. Heizungskessel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Warmwassererzeuger eine konstruktive Einheit bildet, die auf den oberen Teil des Wasssermantels aufgesetzt ist. 5. Heizungskessel nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter, die Heizschlange und das vertikale Rohr aus korrosionsbeständigem Material bestehen. 6. Heizungskessel nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus Kunststoff besteht.
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