CH385464A - Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel - Google Patents

Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel

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CH385464A
CH385464A CH757061A CH757061A CH385464A CH 385464 A CH385464 A CH 385464A CH 757061 A CH757061 A CH 757061A CH 757061 A CH757061 A CH 757061A CH 385464 A CH385464 A CH 385464A
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CH
Switzerland
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shell
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Application number
CH757061A
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Inventor
Eisele Herbert
Original Assignee
Klaus Esser Bau U Industriebed
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/03Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description


  Aus zwei     ineinandergesetzten    Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine aus zwei       ineinandergesetzten        Schalenkörpern    aus lichtdurch  lässigem Kunststoff bestehende Lichtkuppel zum Auf  setzen auf     Dachflächen    mittels eines     Aufsetzkranzes.     



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, dass die  Innenschale einer Lichtkuppel an ihrer höchsten  Stelle eine Öffnung aufweist und dass am Aussen  rande des     Hohlraumes    zwischen den beiden Scha  len Durchbrüche vorgesehen sind, die oberhalb der  Dachfläche ausmünden. Auf diese Weise soll bei  unterschiedlichen Temperaturen innen und aussen  eine     Schwitzwasserbildung    an der dem Raum zuge  kehrten Fläche der Innenschale vermieden werden,  damit solches Schwitzwasser nicht in den Raum  unter der Lichtkuppel tropft.

   Bei dieser Anordnung  ergibt sich an der Innenseite der äusseren Schale  in gewissem Umfange das Niederschlagen von     Schwitz-          wasser,    welches jedoch normalerweise an der Scha  lenfläche zum Aussenrande hin abfliesst bzw. auf  die äussere Fläche der Innenschale abtropft und  auf dieser nach aussen     abfliesst.    Bei aussergewöhn  lich starker     Schwitzwasserbildung    kann es jedoch  vorkommen, dass Tropfen durch die an der höchsten  Stelle der- Innenschale vorgesehene Öffnung hindurch  in den darunter befindlichen Raum fallen.

      Um einen solchen Übelstand auszuschliessen, wird  gemäss Erfindung vorgeschlagen, dass zwischen den  beiden Schalen oberhalb der an der Innenschale  vorgesehenen Öffnung eine zu dieser axial symme  trische     Strömungsleitfläche    angeordnet ist, deren gröss  ter Durchmesser grösser als der Durchmesser der  Öffnung ist. Vorzugsweise ist die Anordnung so  getroffen, dass die axial symmetrische     Strömungs-          leitfläche    kegelförmig ausgebildet ist, wobei die  Grundfläche des Kegels offen und nach der Aussen  schale gerichtet ist.

      Auf diese Weise stellt die Erfindung sicher, dass  ein Abtropfen von an der Innenseite der Aussen  schale gebildetem Schwitzwasser in den darunter  befindlichen Raum     hinein    nicht mehr     stattfinden     kann. Ausserdem trägt die     Strömungsleitfläche    zu  einer besseren Verteilung der durch die in der Innen  schale vorgesehenen     Öffnung    hindurchstreichenden  Luft bei. Das hat seinen     Grund    darin, dass bei  Vorhandensein einer mit Wasserdampf angereicher  ten Raumluft durch die Öffnung in der Innenschale  auch ein mit Wasserdampf angereicherter Luftstrom  eintritt.

   Bei Fehlen der     Strömungsleitfläche    würde  dieser     Luftstrom    auf die Aussenschale im Bereich  oberhalb der Öffnung in der Innenschale     auftreffen.     Der     wasserdampfhaltige    Luftstrom würde dort ab  gekühlt und gerade an der Fläche im Bereich ober  halb der     Öffnung    besonders starke     Schwitzwasser-          tropfen    bilden,

   die durch die     darunterliegende        öff-          nung    in das Rauminnere abtropfen     könnten.    Durch  Einbau der axial symmetrischen     Strömungsleitfläche     wird die Luft nach der Seite abgelenkt. Anstelle  der bisherigen     laminaren    Strömung entsteht eine  turbulente Strömung, so dass mit Wasserdampf an  gereicherte Luft nicht mehr im Bereich oberhalb  der     Öffnung    in der     Innenschale    auf die Aussen  schale auftritt, sondern ausserhalb dieses Bereiches       an    die Aussenschale gelangt.

   Plötzlich sich bildende  Wassertropfen laufen infolge der Krümmung der  Aussenschale nach aussen weg, während die axial       symmetrische        Strömungsleitfläche    von der sie um  spülenden Luft erwärmt wird, so dass die Leitfläche  selbst nicht mehr die Luft unter dem Taupunkt  abkühlt.  



  Mit Vorteil ist die     kegelförmige        Strömungsleit-          fläche    mittels mehrerer     Abstandshalter    an der Unter  seite der Aussenschale aufgehängt. Durch diese Mass  nahme wird der Zwischenraum zwischen den beiden      Schalen und der     Strömungsleitfläche    festgelegt und  die Lage derselben axial symmetrisch oberhalb der  an der Innenschale vorgesehenen Öffnung bestimmt.  



  Ferner kann die Spitze der kegelförmigen     Strö-          mungsleitfläche    mit einem Röhrchen verbunden sein,  das sich schräg abwärts bis an die Oberseite der  Innenschale neben deren Öffnung erstreckt.  



  Durch diese Massnahme ist gewährleistet, dass  im Bereich oberhalb der Öffnung in der Innen  schale trotzdem sich noch bildende einzelne Tau  tropfen nach aussen auf die Innenschale abgeleitet  und somit unschädlich gemacht werden. Wenn der  artige     Wassertropfen    in einen geschlossenen Kegel  der axial symmetrischen     Strömungsleitfläche    abfal  len würden, könnte möglicherweise ein mit Wasser  gefülltes Gefäss entstehen, dessen Erwärmung durch  die grössere Masse erheblich schwieriger wäre, und  welches dadurch wieder Ausgangspunkt eines       Schwitzwasserniederschlages    an seiner dem Raum  zugekehrten Seite bilden könnte.  



  Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der  Zeichnung in einem     Ausführungsbeispiel    erläutert.       Fig.    1 ist ein Schnitt durch eine gemäss Erfindung  ausgebildete Lichtkuppel.  



       Fig.    2 und 3 stellen     Draufsichten    zu     Fig.    1 dar,  und zwar     Fig.2    für eine Lichtkuppel mit     runder          Grundfläche    und     Fig.3    für eine Lichtkuppel mit  rechteckiger     Grundfläche.     



  Die dargestellte Lichtkuppel besteht aus den bei  den Schalen 1 und 2 aus lichtdurchlässigem Kunst  stoff, wodurch sie den Hohlraum 6 einschliessen.  Die Schalen 1 und 2 sind mit     ihren    Rändern 1' und  2' verschraubt, wobei über den Rand verteilt Distanz  stücke 3 vorgesehen sind. Dadurch sind am Aussen  rand des Hohlraumes 6 Durchbrüche vorhanden,  durch die der Hohlraum 6 mit der Aussenluft in  Verbindung steht. An der höchsten Stelle der Innen  schale 2 ist diese mit einer Öffnung 4 versehen.  Die Schalen 1 und 2 sind gemeinsam auf dem       Aufsetzkranz    5 befestigt, der auf die Dachfläche  eines Gebäudes aufgesetzt werden kann.  



  Je nach dem vorhandenen Temperaturunter  schied kann an der Innenfläche der äusseren Schale  1 eine sehr starke     Schwitzwasserbildung    auftreten,  so dass es vorkommen kann, dass Schwitzwasser  tropfen vom Zentrum der äusseren Schale 1 durch  die an der Innenschale 2 vorgesehene Öffnung 4  hindurch in den     darunter    befindlichen Raum ab  fallen. Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist ge  mäss Erfindung zwischen den beiden Schalen 1 und  2 oberhalb der an der Innenschale 2 vorgesehenen       Öffnung    4 eine axial     symmetrische        Strömungsleit-          fläche    7 angeordnet, deren grösster Durchmesser  grösser als der Durchmesser der Öffnung 4 ist.

   Ge  mäss     Fig.    1 ist die axial symmetrische     Strömungs-          leitfläche    7     kegelförmig    ausgebildet, wobei die Grund  fläche des Kegels offen und nach der Aussenschale  1 gerichtet ist. Die     Strömungsleitfläche    7 ist zweck  mässigerweise mittels mehrerer Abstandhalter 8 an  der Unterseite der Aussenschale 1 aufgehängt, z. B.    durch Ankleben der Abstandhalter B. Auf diese  Weise findet eine axial symmetrische Lagesicherung  der     Strömungsleitfläche    7 statt.

   Ferner ist vorgese  hen, dass die Spitze 9 der kegelförmigen     Strömungs-          leitfläche    mit einem Röhrchen 10 verbunden ist,  das sich schräg abwärts bis an die Oberseite der  Innenschale 2 neben deren Öffnung 4 erstreckt.  Falls sich oberhalb der     Strömungsleitfläche    7 an  der Innenseite der Aussenschale 1 Wassertropfen  bilden sollten, können diese in den Kegel abfallen  und werden von da aus abgeleitet, ohne dass sie  durch die Öffnung 4 hindurch in den     darunter    be  findlichen Raum einfallen können.  



  Durch die     Strömungsleitfläche    7 wird sicherge  stellt, dass die Öffnung 4 in genügendem Umfange  abgedeckt ist, so dass das Hindurchfallen von Tropfen  unmöglich ist. Anderseits trägt die     Strömungsleit-          fläche    7 noch zu einer besseren Luftverteilung beim  Eintritt der Luft in den Hohlraum 6 durch die  Öffnung 4 hindurch bei.  



  Eine Anpassung der     Strömungsleitfläche    an ver  schiedenen Formen und Grössen von Lichtkuppeln  und an der Innenschale derselben vorgesehenen Öff  nungen kann in äquivalenter Weise erfolgen, ohne  den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern aus lichtdurchlässigem Kunststoff bestehende Lichtkup pel zum Aufsetzen auf Dachflächen mittels eines Aufsetzkranzes, wobei die Innenschale an ihrer höch sten Stelle eine Öffnung aufweist und am Aussen rande des Hohlraumes zwischen den beiden Schalen Durchbrüche vorgesehen sind, die oberhalb der Dach fläche ausmünden, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen den beiden Schalen (1, 2) oberhalb der an der Innenschale (2) vorgesehenen Öffnung (4) eine zu dieser axial symmetrische Strömungsleitfläche (7) angeordnet ist, deren grösster Durchmesser grösser als der Durchmesser der Öffnung (4) ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Lichtkuppel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die axial symmetrische Strörnungs- leitfläche (7) kegelförmig ausgebildet ist, wobei die Grundfläche des Kegels offen und nach der Aussen schale (1) gerichtet ist. 2. Lichtkuppel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kegelförmige Strömungsleit- fläche (7) mittels mehrerer Abstandhalter (8) an der Unterseite der Aussenschale (1) aufgehängt ist. 3.
    Lichtkuppel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze (9) der kegelförmi gen Strömungsleitfläche (7) mit einem Röhrchen (10) verbunden ist, das sich schräg abwärts bis an die Oberseite der Innenschale (2) neben deren Öffnung (4) erstreckt.
CH757061A 1960-07-23 1961-06-28 Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel CH385464A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE19670A DE1145341B (de) 1959-07-21 1960-07-23 Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkoerpern bestehende Lichtkuppel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH385464A true CH385464A (de) 1964-12-15

Family

ID=7070065

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH757061A CH385464A (de) 1960-07-23 1961-06-28 Aus zwei ineinandergesetzten Schalenkörpern bestehende Lichtkuppel

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BE (1) BE606103A (de)
CH (1) CH385464A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009076953A1 (en) * 2007-12-19 2009-06-25 Vkr Holding A/S A ventilation tube for a window and window with a ventilation tube

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2009076953A1 (en) * 2007-12-19 2009-06-25 Vkr Holding A/S A ventilation tube for a window and window with a ventilation tube

Also Published As

Publication number Publication date
BE606103A (fr) 1961-11-03

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