CH385485A - Verfahren zur Herstellung von geschichteten Gegenständen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von geschichteten Gegenständen

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CH385485A
CH385485A CH393160A CH393160A CH385485A CH 385485 A CH385485 A CH 385485A CH 393160 A CH393160 A CH 393160A CH 393160 A CH393160 A CH 393160A CH 385485 A CH385485 A CH 385485A
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CH
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vinylidene chloride
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polymer
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polyalkyleneimine
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Application number
CH393160A
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Henry Cramm Russell
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Dow Chemical Co
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von geschichteten Gegenständen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mit einem   Uberzug    versehenen Filmen oder anderen geformten Gebilden aus Poly äthylen und ähnlichen nichtaromatischen Kohlenwasserstoffpolyolefinen mit harzartigen Schichten aus Vinylidenchlorid-Polymeren und-Mischpolymeren, sowie mit einem   Uberzug    versehene Gebilde, insbesondere Filme, die dank diesem Verfahren erhalten werden können.



   Filme und andere geformte und gepresste Gegen  stände    aus Polyäthylen und ähnlichen nichtaromatischen, polymeren Olefinen weisen eine Anzahl ausgezeichneter Eigenschaften, und zwar im allgemeinen gute physikalische Eigenschaften und insbesondere ein ausgezeichnetes Verhalten und eine   ausgezeich-    nete Beständigkeit bei niederen Temperaturen auf.



  Dieses letztere Merkmal ist nicht leicht bei Gegenständen zu erhalten, die aus Vinylidenchlorid-Polymeren und polymeren Vinylidenchlorid-Harzen bestehen, die sich aus dem Homopolymer und verschiedenen Mischpolymeren und aus Vinylidenchlorid, inklusive hauptsächlich den Mischpolymeren des Vinylidenchlorids und Vinylchlorids sowie den Mischpolymeren des Vinylidenchlorids und Acrylnitril, zusammensetzen. Anderseits besitzen Filme und andere geformte Gegenstände und Überzüge, die aus polymeren Vinylidenchloridharzen hergestellt wurden, die Fähigkeit, besonders wirksame Trennschichten bezüglich der Ubertragung oder Durchlässigkeit von Gasen und Dämpfen zu bilden. Weiterhin neigen polymere Vinylidenchloridharze nicht dazu, beim Gebrauch an der Oberfläche rauh oder beschädigt zu werden, wie es bei den typischen Polymeren des Athylens der Fall ist.



   Trotz der offensichtlich vortrefflichen Verwendbarkeit als flexibler, dampfbeständiger   Filmgegen-    stand oder als Behälter haben sich dieselben, obwohl sie für die Verwendung bei niederer Temperatur besonders geeignet erscheinen, auch dann nicht bewährt, wenn sie aus Polyäthylen und ähnlichen nichtaromatischen Polyolefin-Filmen oder in anderer Weise geformten oder gepressten Gegenständen, die einen   Uberzug aus    polymeren Vinylidenchloridharzmassen aufweisen, zusammengesetzt sind.

   Das hat seinen Grund in der unwirksamen Bindung und geringen Haftfestigkeit, die festgestellt wurde, wenn polymere Vinylidenchlorid-Harzüberzüge oder geschichtete Folien mit Polyäthylen und dergleichen zu zusammengesetzten Gebilden verarbeitet werden sollen.   Polyäthylen-und    ähnliche Folien und Gegen  stände    haben bekanntlich eine glatte geschmeidige, relativ   schlüpfrige    und   wachsähnliche    Oberfläche, die nur wenig für die Ausbildung einer geeigneten Haftfestigkeit oder Verankerung der verwendeten Materialien durch reine physikalische Bindung sorgt.



  Weiterhin widersteht die relativ inerte chemische Natur des   Polyäthylens    und ähnlicher nichtaromatischer Polyolefine der wirksamen Bindung der meisten Materialien durch chemische Zwischenbindung oder Bindung. Die Anwendung von verschiedenen, die Haftfestigkeit fördernden Mitteln war nicht geeignet, um den Anforderungen des Handels gerecht zu werden.



   Die vorliegende Erfindung schafft ein neues Verfahren, das diesen Schwierigkeiten begegnet und mit dem es möglich ist, geschichtete Gegenstände herzustellen und insbesondere Filme oder Folien und dergleichen aus Polyäthylen und ähnlichen nichtaromatischen Polyolefinen mit   enganliegenden    zusammenhängenden einzelnen Schichten aus Vinylidenchloridharzmassen herzustellen.

   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Schicht des Vinylidenchlorid-Polymers oder   Mischpolymers    mit einem zuvor gebildeten Schicht träger aus einem nichtaromatischen, polymeren Kohlenwasserstoff vereinigt wird, wobei mindestens eine Oberfläche des nichtaromatischen, polymeren Kohlenwasserstoff-Schichtträgers aktiviert ist und eine dünne, die Haftfestigkeit erhöhende Zwischenschicht aus einem Polyalkylenimin auf eine jede der aktivierten Oberflächen des   Schichtträgers    bzw. Substrates aufgebracht wird, bevor das polymere Polyvinylidenchlorid aufgebracht und mit dem modifizierten Schichtträger verankert oder verbunden wird.

   Die Anwendung von hohem Druck, der für die bisher bekannten Verfahren notwendig war, um die einzelnen Komponenten der verschiedenen Schichten zu verbinden, ist nach dem erfindungsgemässen Verfahren nicht notwendig.



   Die Aktivierung der Oberfläche des Schichtträgers kann vervollständigt werden, indem der Schichtträger ein-oder beidseitig einer Flamme von brennendem Treibstoff oder einem Elektronenbeschuss bei einer elektrischen Entladung ausgesetzt wird. Als bevorzugte Schichtträger kommt Polyäthylen in Frage, wÏhrend als Polyalkylenimin vorzugsweise das Poly  äthylenimin    verwendet wird. Im allgemeinen erhält man befriedigende Ergebnisse, wenn auf 50 g des Polyalkylenimins ungefähr 12 g Polyalkylenschicht pro 100 m2 des Schichtträgers vorhanden sind.



   Die dank der Erfindung vorteilhafterweise erhaltenen zusammengesetzten Gegenstände besitzen in ungewöhnlichem Ausmass eine Anzahl von w nschenswerten und vorteilhaften Merkmalen und Eigenschaften sowohl des polymeren Vinylidenchloridharzes als auch des   Polyäthylens    und ähnlicher nichtaromatischer Polyolefine. So sind sie stark, zÏh, zerreissfest und bleiben auch bei relativ niedrigen Temperaturen stark und flexibel. Sie haben in grösserem Ausmass eine gegen eine rauhe Behandlung durch Abschurren beständige   OberSäche,    die auch viel schwerer zu beschädigen ist als das einfache Poly äthylen und ähnliche nichtaromatische Polyolefine.



  Ausserdem sind sie für Gase und Dämpfe ausserordentlich undurchlässig. Die zusammengesetzten Gegenstände weisen eine starke wirksame Bindung zwischen dem aufgetragenen ¯berzug aus polymerem Vinylidenchloridharz und dem überzogenen Poly äthylen oder dergleichen auf.



   In manchen Fällen ist es ausserordentlich schwer, wenn nicht vollständig unmöglich, den aufgebrachten Überzug von der   Polyäthylenoberfläche    oder einem ähnlichen polymeren Filmmaterial oder dergleichen durch gewöhnliche, physikalische Methoden abzuziehen oder zu entschichten. Zusätzlich haben solche zusammengesetzten Strukturen, im Gegensatz zum ge  wöhnlichen    Polyäthylen oder ähnlichen Polymerfilmen und anderen dünnen Gegenständen, eine ungewöhnliche Transparenz und sind frei von Trübung, wenn sie in relativ dünnen Querschnitten vorliegen.



  In ¯bereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung können beispielsweise zusammengesetzte Folien-und Filmgebilde mit nur einem geringen   Trübungsgrad    erhalten werden, der beim gewöhnlichen Hinsehen nicht wahrnehmbar ist und überdies bis zu der durch das Polyäthylen oder ähnliche, nichtaromatische Polyolefine verursachte, ursprünglich vorhandene Trübung vermindert wird.



   Die vorliegende Erfindung eignet sich insbesondere für die Herstellung von zusammengesetzten, filmartigen Gebilden und Gegenständen. Solche filmartige oder folienartige Gebilde und Gegenstände eignen sich insbesondere als Verpackungsmaterialien und Umhüllungsmaterialien für Nahrungsmittel und andere Gegenstände, welche man in gekühltem oder gefrorenem Zustande bei verhältnismässig niederen Temperaturen zu lagern beabsichtigt. Dabei bilden sie nicht nur eine kräftige, zähe und biegsame Umhüllung oder Verpackung, sondern sie verhindern in wirksamer Weise eine Dehydratation der verpackten Gegenstände und die Entwicklung des im englischen als   freezer burn      bezeichneten Zustandes, welcher häufig bei nicht in hinreichender Weise geschützten, gefrorenen Nahrungsmitteln eintritt.

   Die zusammengesetzten Gebilde und Gegenstände können in Form von rohen, biegsamen Flaschen oder in Form von anderen Behältern, wie z. B. Kartons und Schachteln, vorliegen.



   Bei Herstellung der erfindungsgemässen zusammengesetzten, film-bzw. folienartigen Gebilde wird man vorzugsweise verhältnismässig dünne Filme von Polyäthylen oder von ähnlichen, nichtaromatischen Polyolefinen verwenden. Gute Resultate erzielt man beispielsweise mit Filmen und Folien, welche eine nicht wesentlich über etwa 500 Mikron liegende Dicke aufweisen. Häufig mag es sogar vorteilhaft sein, Filme aus Polyäthylen oder dergleichen mit einer Dicke von etwa 12, 5 bis 130 Mikron zu verwenden. Das für die Durchführung der vorliegenden Erfindung filmbzw. folienartige Polyäthylen oder andere nichtaromatische Polyolefine können Polymere beliebiger, normalerweise fester Natur sein.

   So können beispielsweise die Polymeren von Athylen, welche verwendet werden, jenen ähnlich sein, welche häufig als   @Poly-    thene   bezeichnet werden und welche man durch Polymerisation von Äthylen in einem basischen, wässrigen Medium und in Gegenwart von die Polymerisation begünstigenden Sauerstoffmengen unter verhältnismässig hohem Druck von über 500 oder 1000 Atmosphären und bei Temperaturen von 150 bis 250  C erhält. Gewünschtenfalls können das Athylen und die anderen nichtaromatischen, polymeren Olefine den im wesentlichen linearen und unverzweigten Polymeren ähnlich sein. Die im wesentlichen linearen und unverzweigten, macromolekularen   Polyäthylene    hoher Dichte werden als     Ultrathene      bezeichnet.

   Sie besitzen gewöhnlich ein offensichtlich höheres Molekulargewicht (was aus ihren Eigenschaften, wie die   Schmelzviskositäten    und dergleichen ersichtlich ist) als   Polyäthylene    vom     Polythena-    Typus, welche gewöhnlich Molekulargewichte von mehr als mindestens etwa 20 000 und im allgemeinen von mehr als etwa 40 000 bei Dichten von etwa 0, 94 bis 0, 96   g/cm5    und Schmelzpunkten in der Nähe von   125-135  C    aufweisen. Auch weisen dieselben gewöhnlich eine kristallinere Natur auf als die   üb-    lichen   Polyäthylene    und können weniger als 3, 0 und sogar weniger als 0, 3 Methylreste pro 100 Methylengruppen im Polymermolekül enthalten.

   Die im wesentlichen linearen und unverzweigten Polymeren des Athylens und andere nichtaromatische Olefine können unter verhältnismässig niedrigen Drücken von 1 bis 100 Atm. unter Verwendung von für die Polymerisation des Athylens oder eines anderen Olefins verwendbaren Katalysatoren, wie Mischungen von starken Reduktionsmitteln und Metallverbindungen der Gruppen IV-B, V-B und VI-B des Periodischen Systems, erhalten werden. Als solche Mischungen kommen Chromoxyd auf kieselsäurehaltigem Aluminiumoxyd, sechswertige Molybdänverbindungen und auf Kohle niedergeschlagenes Nickel-Kobalt in Frage.



   Das Polyäthylen bzw. ein anderes nichtaromatisches Kohlenwasserstoffpolymer, das gemäss dieser Erfindung mit einem   Uberzug    zu versehen ist, kann nach einer beliebigen Methode vorgängig oberflächenaktiviert sein. Vorzugsweise wird das Polyäthylen oder ein ähnliches Polymer dermassen   oberflächen-    aktiviert, dass eine wesentliche und materielle Nichtsättigung und eine physio-chemische Veränderung auf der Oberfläche bei der Behandlung mit einer Flamme nach der Flammenkontaktmethode gemäss amerikanischen Patentschriften Nrn. 2 648 097 und 2 683 894 verursacht wird, wenn diese Oberfläche mit einer brennenden Flamme (unter Einfluss einer Kontaktnahme mit dem oxydierenden Anteil davon) eines im wesentlichen Kohlenwasserstoffbrennstoffes, vorzugsweise gasförmiger Natur, ausgesetzt wird.

   Bekanntlich zeigt durch Flammenkontaktnahme behandeltes Polyäthylen oder ein ähnliches Polymer Neigung, durch eine solche Behandlung schwach oxydiert zu werden, was vermutlich dem Schmelzen der Oberfläche des Polymers in Gegenwart von Luft zuzuschreiben ist.   Oberdies    können die Gegenstände und Gebilde, wie angegeben, auch in elektrischer Weise oberflächenaktiviert sein, um eine Anderung der Oberflächeneigenschaften zufolge Unsättigung und physio-chemischer Veränderung vorzunehmen und sie für die vorliegende Erfindung im allgemeinen geeignet zu gestalten.

   So eignen sich auch Behandlungen, bei denen das Polyäthylen oder ein ähnliches nichtaromatisches Kohlenwasserstoffpolymer dem Elektro  nenbeschuss    unter elektrischer Entladung ausgesetzt wird, ebenfalls für die Zwischenbehandlung mit dem Polyalkylenimin und der anschliessenden Applikation des gewünschten Vinylidenchlorid-Polymer-Uberzuges. Bei solchen elektrischen Behandlungen kann die Oberfläche des Polymers etwas oxydiert werden und dies insbesondere, wenn Ozon bei der Entladung erzeugt wird. Auf alle Fälle wird angenommen, dass bei solchen Behandlungen zufolge Einfluss der elektrischen Entladung Punkte und Stellen ungesättigter Natur auf der Oberfläche gebildet werden.



   Als Polyalkylenimine, welche als   tSberzug    auf die aktivierte Oberfläche von Polyäthylen oder einem ähnlichen Polymer verwendet werden, um es für die Aufnahme des Vinylidenchlorid-Polymerüberzugs geeignet zu machen, wird man vorzugsweise ein Poly  äthylenimin    der folgenden allgemeinen Struktur    H- (CH2CH2NH-CH2CH2NH) nNH2    verwenden, worin n mindestens die Zahl   1    bedeutet und eine grössere ganze Zahl von bis zu 1000 und 2000 und sogar mehr bedeuten kann. So kann das für die Behandlung der aktivierten Oberfläche verwendete   Polyäthylenimin    ein beliebiges Molekulargewicht aufweisen. Im allgemeinen wird man vorzugsweise die Anwendung von Materialien von sehr niedrigem Molekulargewicht wegen ihrer übermässigen Flüchtigkeit vermeiden.



   Selbstverständlich kann man auch andere Polyalkylenimine verwenden, welche Polyäthyleniminen ähnlich bzw. äquivalent sind und durch Polymerisation der entsprechenden Alkylenimine in bekannter Weise erhalten werden. Auch solche andere Polyalkylenimine können somit als dazwischenliegender,   verankernder Uberzug    zur Behandlung der aktivierten Oberfläche des Polymers anstelle von oder in Verbindung mit dem   Polyäthylenimin    verwendet werden. Gewöhnlich ist es von erheblicher praktischer Bedeutung, dass man ein beliebiges homologes Polyalkylenimin einschliesst, welches Alkyleneinheiten von weniger als etwa 4 Kohlenstoffatomen umfasst.

   In den meisten Fällen sind die zu verwendenden, interessantesten   Polyalkylenimine    verhältnismässig niedrigpolymere, wasserlösliche Materialien, deren Viskosität in einer   20' /oigen wässrigen Lösung    bei 20  C im Bereiche von 100 Poisen liegt.



   Es braucht nur eine sehr geringe Menge an Polyalkylenimin als dazwischenliegender, verankernder Grundüberzug auf der aktivierten Oberfläche des   Polyäthylens    oder eines anderen nichtaromatischen Kohlenwasserstoffpolymers, das mit einem   tSberzug    zu versehen ist, aufgebracht zu werden. Im   allgemei-    nen reicht eine Menge von 12 bis 50   g/m2    aktivierter Oberfläche aus, um die Adhäsion des Vinyliden  chlorid-Polymerüberzugs    auf der zu behandelnden Fläche zu erleichtern und zu begünstigen. Der Niederschlag des Polyalkylenimins kann direkt erfolgen. Im allgemeinen wird man dasselbe in Form einer Lösung in einem geeigneten Lösungsmittel, wie z. B.

   Aceton, Methyläthylketon, Methylisopropylketon, niedrigen Alkylalkoholen, insbesondere solchen mit weniger als 4 Kohlenstoffatomen und dergleichen, applizieren.



  Man wird vorzugsweise eine verhältnismässig verdünnte Lösung des Behandlungsmittels im   Lösungs-    mittel verwenden, z. B. eine solche mit einer Konzentration des Polyalkylenimins von etwa 0, 01 bis 1 und vorzugsweise von etwa 0, 25 bis 0, 5   Gew.  /o.    Auf diese Weise wird ein gleichmässiger und allgemeiner Niederschlag von relativ kleinen Mengen des Polyalkylenimins, das man vor der Applikation des Vinylidenchlorid-Polymers als dazwischenliegende Verankerungsschicht benötigt, über der aktivierten Polymeroberfläche erleichtert. Werden die Poly alkylenimine, z. B.   Polyäthylenimin,    in allzustarker Konzentration mittels Lösungen aufgetragen, so besteht Gefahr, dass das aufgelöste Imin verfärbt wird.



  Sofern dies eintritt, kann der nachträglich aufgetragene Überzug ebenfalls verfärbt werden.   Überraschen-    derweise wurde festgestellt, dass gewisse   Lösungs-    mittel, wie z. B. Ketone, eine solche Verfärbung eher begünstigen, obzwar sie sonst in geeignet konzentrierten Lösungen durchaus befriedigen. Andere Lösungsmittel, wie z. B. die Alkohole, ergeben Lösungen, die praktisch keine Neigung zu derartiger unerwünschter Wirkung zeigen. Anderseits kann die Verwendung von schwächeren Lösungen eine befriedigende Adhäsion des Überzuges nicht beein  trächtigen    oder begünstigen.



   Die Applikation des Überzuges aus Polyalkylenimin kann durch Aufsprühen oder Ausbreiten der Lösung auf der ungesättigten, oxydierten oder in anderer Weise aktivierten Oberfläche des mit einem Überzug zu versehenen   Polyäthylens    oder sonstigen Polymers geschehen. Man wird den Überzug des stark kationischen Mittels vorzugsweise an der Luft oder unter Anwendung von Hitze vor der Applikation des Vinylidenchlorid-Polymerharzes über dieser Schicht trocknen. Dabei ist es im allgemeinen wünschenswert, ein verhältnismässig stark flüchtiges Lösungsmittel zu verwenden, um ein rasches und schnelles Austrocknen der applizierten Polyalkylen  Iminlösung    bei   möglichster    Vermeidung von Hitzeanwendung zu erlauben.

   Aus diesem Grunde eignen sich Athanol und insbesondere Methanol als Lösungsmittel für die Applikationslösung des Polyalkylenimins. Methanol verhindert nicht nur eine etwa mögliche Verfärbung, sondern lässt sich in kalter Luft, z. B. bei Zimmertemperatur, leicht austrocknen, wobei die verankernde Zwischenschicht des Polyalkylenimins auf der aktivierten   Polymerfläche    niedergeschlagen wird.



   Das für die Erzeugung eines Überzugs auf der Oberfläche des aktivierten und mit Polyalkylenimin behandelten   Polyäthylens    oder sonstigen Polymers verwendete Vinylidenchlorid-Polymer kann vorzugsweise ein Mischpolymerisat von Vinylidenchlorid und Vinylchlorid oder ein Mischpolymerisat von Vinylidenchlorid und Acrylnitril oder ein Mischpolymerisat von Vinylidenchlorid und Acrylsäure oder ein Esterderivat davon sein. Um optimale Resultate hinsichtlich des kräftigen Haftvermögens des applizierten Vinylidenchlorid-Polymers zu erzielen, wird man im allgemeinen vorzugsweise ein Vinylidenchlorid-Polymer verwenden, das mindestens 25   Gew.  /o    Vinylidenchlorid pro Molekül enthält. Es ist besonders vorteilhaft, kristalline Mischpolymerisate für die Erzeugung des Uberzuges zu verwenden.

   In gewissen Fällen ist es sogar noch vorteilhafter, solche Mischpolymerisate von Vinylchlorid und Vinylidenchlorid zu verwenden, welche mindestens etwa 80 Gew.   ouzo    Vinylidenchlorid in polymerisierter Form im Mischpolymerisatmolekül enthalten, oder solche Mischpolymerisate von Vinylidenchlorid und Acrylnitril, welche mindestens etwa 60 und vorzugsweise 85-95   Gew. n/o    im Mischpolymerisatmolekül polymerisiertes Vinylidenchlorid enthalten. Selbstverständlich kann man beliebige andere Mischpolymerisate von Vinylidenchlorid verwenden, und zwar insbesondere jene, welche mindestens etwa 25   Gew.  /o    Vinylidenchlorid im Polymermolekül enthalten, während der Rest davon aus einem oder mehreren andern monoäthylenisch ungesättigten, damit copolymerisierbaren Monomeren besteht.



   Das   Vinylidenchlorid-Polymerharz    kann geeigneterweise in verschiedener Art zur Erzeugung eines Überzugs des Harzes auf dem aktivierten und mit Polyalkylenimin behandelten   Polyäthylenfilm    oder einem anderen Gebilde bzw. Gegenstand aus Poly äthylen oder einem anderen nichtaromatischen Kohlenwasserstoffpolymer verwendet werden. Das   Vinylidenchloridharz    kann auf der vorbehandelten und mit einem Überzug verankerten Polymeroberfläche in Form einer mit geeigneten Lösungsmitteln gelösten Masse aufgegossen werden. Hierzu kann man verschiedene Lacke verwenden. Man kann aber auch von Latexmassen oder von polymerisierbaren Mischungen von monomeren Substanzen, welche im gewünschten Vinylidenchlorid-Polymerüberzug polymerisieren, ausgehen.

   Das Aufgiessen des Vinylidenchlorid-Polymerharzes kann durch Ausbreiten, Eintauchen,   Aufbürsten    oder Aufsprühen geschehen.



  Nach deren Applikation können die Vinylidenchlorid Polymerharzmassen in bekannter Weise getrocknet, ausgehärtet bzw. behandelt werden, um   Lösungs-    mittel, Trägermaterialien oder andere beigemischte Bestandteile zu entfernen bzw. deren Wirkung zu entkräften und einen festen Niederschlag einer festanhaftenden   Vinylidenchlorid-Polymerschicht    im zu sammengesetzten Gebilde zu erzeugen. Im allgemeinen wird man Lackmassen vorziehen,   dal3    sie kräftiger anhaftende Harzüberzüge zu liefern vermögen.



   Das Aufgiessen zwecks Bildung von zusammengesetzten Film-bzw. Foliengebilden kann vorzugsweise dadurch bewirkt werden,   dal3    man ein gelöstes   Vinylidenchlorid-Polymerharz    oder eine Mischung von   Vinylidenchlorid-Polymerharz    mit einem Lack über die aktivierte und mit einem verankerten   Über-    zug versehene   Filmfläche    ausbreitet. Die Dicke dieses Überzuges kann verschieden sein. Es hat sich aber als wünschenswert gezeigt, eine Vinylidenchlorid Polymerharzschicht von mindestens 0, 5 Mikron Dicke zu verwenden. Für gewisse Fälle sind sogar Dicken von etwa 2, 5-50 Mikron wünschenswert. Das Filmbzw. Folienmaterial kann gewünschtenfalls beidseitig mit einem Überzug versehen werden.

   So kann man beispielsweise sämtliche Flächen von Gegenständen, die mit einem Überzug versehen werden könnten, mit einem   Vinylidenchlorid-Polymerharzüberzug    versehen.



  Dies trifft beispielsweise bei Behältern zu, in denen man sowohl die Aussenflächen als auch die Innenflächen damit auskleiden kann. 



   Zufolge der ausgezeichneten Adhäsionskraft des Vinylidenchlorid-Polymerharzes auf der mit Überzug versehenen Fläche lassen sich nach der vorliegenden Erfindung hergestellte Gegenstände und insbesondere Filme und Folien thermisch, ähnlich wie bei der Herstellung von D ten, verschliessen, indem man die mit dem   Uberzug    versehenen Flächen unter Einwirkung von Hitze gegeneinander drückt. Solche durch Hitze verschlossene, mit einem   tJberzug    versehene Gegen  stände,    insbesondere Filme und Folien, besitzen ausserordentliche Vorteile.



   Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele, in denen die Teile und Prozentsätze stets gewichtsmässig wiedergegeben sind, erläutert.



      Beispiel I   
Eine Anzahl   Polyäthylenfilme    werden mit verschiedenen halogenierten   Athylenpolymer-tÇberzügen    von einer Dicke von bis zu etwa 2, 5 Mikron versehen, wobei man die meisten davon mit Hilfe einer   20  /oigen Lacklösung    in Aceton aufgetragen werden.



  Zwei der   tÇberzugharze    werden aus wässrigen Latex-systemen, die ungefähr 50 Gew.   /o    dispergierte, polymere Festkörper enthalten, appliziert. Sämtliche Folien bzw. Filme sind mit einer offenen Flamme behandelt worden, indem ihre physio-chemischen Eigenschaften in bekannter Weise in dem oxydierenden Teil eines Bunsenbrenners unter Verwendung von natürlichem Gas, wie Treibstoff, geändert und ihre Oberflächen aktiviert worden sind. Eine jede der Folien hat eine Dicke von ungefähr 25 Mikron und besteht aus gewöhnlichen,   verzweigten   Polythenp-    Varianten von Polyäthylen. Nach erfolgter Aktivierung durch Flammenbehandlung wird ein Teil der Filme mit   Polyäthylenimin,    das ein mittleres Molekulargewicht in der Grössenordnung von ungefähr 7000 aufweist, behandelt.

   Das   Polyäthylenimin    wird maschinell unter Verwendung einer Konzentration von etwa 0,   25  /o des Polyäthylenimins, gelöst    in Aceton, auf die Folien aufgetragen. Nach dem Aufbringen des   Polyäthylenimins    wird der   Llberzug    getrocknet und anschliessend das halogenierte Athylen Polymer darauf aufgetragen. Die Lacklösungen bzw.



  Latexmassen eines jeden halogenierten Athylen Polymerharzes werden auf die Filme gegossen, um nach der Entfernung des Lösungsmittels gleichmässige Überzüge zu schaffen. Nachdem die   tJberzüge    auf den Film bzw. Folienproben getrocknet worden sind, werden die zusammengesetzten Gegenstände bzw.



  Filme oder Folien hinsichtlich des Haftvermögens der aufgetragenen   tYberzüge    auf dem Film bzw. der Folie bei Zimmertemperatur getestet, wobei man in Gramm jene Kraft misst, welche erforderlich ist, um eine 2, 54 cm breite Schicht des ¯berzuges abzustreifen bzw. abzuschälen, wenn man auf den mit dem Uberzug versehenen Film für die Bestimmung dieses Wertes ein druckempfindliches, regeneriertes Celluloseklebeband presst. Die Resultate sind in der folgenden Tabelle wiedergegeben, in denen die Werte für mit und ohne   Polyäthylenimin-Behandlung    hergestellte, mit einem Überzug versehene Filme und die Zusammensetzungen des verwendeten halogenierten Athylenpolymers angegeben sind.



  Prozentuale Zusammensetzung einer   jeden Komponente (a) für    eine Haftvermögen in Gramm pro 2, 54 cm Haftvermögen in Gramm pro 2, 54 cm halogeniertes   Athylenpolymerharz    ohne Behandlung mit   Polyäthylenimin    mit Behandlung mit   Polyäthylenimin    enthaltende   tZberzugsmasse    80   V2/20    VCN (b) 60 nicht abstreifbar 85 Vl/15 V2 (b) 50 etwas mehr als 50 75   Vl/25    V2 (b) 50 100 65   Vl/35    V2 (b) 75 nicht ablösbar 60 V2/40 VCN (b) 50 nicht ablösbar 75 V2/20 V1/5   Athylacrylat    (c) 25 50 88 V2/12 VCN enthaltend   20 /ou   
Dioctylphthalat-Plastifiziermittel 75   200    (a) VI bedeutet Vinylchlorid ;

   V2 bedeutet Vinylidenchlorid und VCN bedeutet Acrylnitril.



  (b) aus einer Lackmasse appliziert.



     (c)    aus einer Latexmasse aufgetragen.



   Wie aus den obigen Darlegungen zu ersehen ist, ist ein ausgesprochenes Adhäsionsvermogen bei jedem der geprüften, halogenierten   Athylenpolymerharz-    überzügen, welche Mischpolymerisate mit mindestens 25 Vinylidenchlorid aufweisen, zu verzeichnen, nachdem das Auftragen aus einem Lack erfolgte.



   Auch bei Verwendung von Methanol als Lösungsmittel für die   Polyäthylenimin-Lösung,    welche nach dem Auftragen rasch bei Zimmertemperatur an der Luft austrocknet, erhält man ähnliche Resultate.



   Das gleiche gilt, wenn die vorgenannten Arbeitsgänge unter Verwendung eines linearen   Polyäthylen-    films mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 40 000 (bestimmt durch Schmelzviskosität) und einem Schmelzpunkt von etwa 135 C zweimal ausgeführt werden. 



     Ahnliche    Resultate werden ebenfalls erreicht, wenn man die vorgenannten Arbeitsgänge doppelt ausführt, aber als dazwischenliegende Verankerungsschicht anstelle von   Polyäthylenimin    ein äquivalentes Polypropylenimin verwendet.



   Beispiel 2
Die nach dem ersten Beispiel erhaltenen, verschiedenen, mit einem Überzug versehenen Filmprodukte werden dadurch in der Wärme verschlossen, dass man einen Film bzw. eine Folie gegen den anderen mit einem Druck von etwa 2, 8 kg/cm2 bei etwa 120 C während ungefähr 1 Stunde presst. Die mit dem ersten   Uberzug    an   Polyäthylenimin    nicht behandelten, jedoch sonst mit einem Überzug versehenen Filme weisen an der Verbundstelle ein solches Haftvermögen auf, dass eine Energie von 60 bis 120 g pro 2, 54 cm Länge der Verschlussstelle erforderlich ist. Mit   Polyäthylenimin    behandelte Filme besitzen Werte von etwa 300-500 g pro 2, 54 cm.



   Beispiel 3
Das Verfahren von Beispiel 1 wird mit einem ähnlichen Film aus Polypropylen unter Verwendung von 80 V2/20 VCN-Mischpolymerharz wiederholt.



  Ohne eine verankernde, primäre Überzugsschicht aus   Polyäthylenimin    erhält man mit dem ausgetragenen Vinylidenchlorid-Polymer einen   tXberzug    mit einer Adhäsion von nur etwa 40 cm pro 2, 54 cm. Wird die durch eine offene Flamme aktivierte Oberfläche vor der Applikation des endgültigen   Uberzuges    mit   Polyäthylenimin    behandelt, so erhält man einen   Vinylidenchlorid-Mischpolymerisat-tWberzug    mit einer Adhäsion von etwa 200 g pro 2, 54 cm.



   Beispiel 4
Man wiederholt die Arbeitsweise gemäss Beispiel 1, verwendet aber für den ersten primären   tSberzug      Polyäthylenimin    von verschiedenem Molekulargewicht. Der Vinylidenchlorid-Polymerüberzug setzt sich aus einem Mischpolymerisat von Vinylidenchlorid und Acrylnitril in einem Mischungsverhältnis von 80 : 20 zusammen. Sowohl die Verbundenheit an der durch Wärme erzeugten Nahtstelle als auch die Adhäsion des applizierten   Oberzuges    wurden für einen jeden der verwendeten primären   Uberzüge    aus   Polyäthylenimin    getestet.

   Die Resultate sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich, aus welcher auch zu ersehen ist,   dal3    das Molekulargewicht des Poly  äthylenimins    auf die zu erreichenden Resultate nur eine unwesentliche Wirkung ausübt.



   UngefÏhres   Molekulargewicht Haftverm¯gen der in der WÏrme @@@@@@@@@    AdhÏsion    des Polyathylenimins erzeugten . Gramm pro 2, 54 cm in Gramm pro 2, 54 cm    einige Hundert 75 225
1263 450 nicht ablösbar    4 710    450 nicht ablösbar    18500    (b) nicht ablösbar    68500    500 nicht ablösbar (b) nicht einwandfrei bestimmt.



   Beispiel 5
Man wiederholt das Verfahren gemäss Beispiel 1, verwendet aber einen Polyäthylenfilm vom   Poly  ethene  -Typus,    wobei dieser Film ebenfalls dadurch aktiviert worden ist, dass man ihn einer elektrischen Entladung gemäss amerikanischer Patentschrift Nummer   2810933    unterzog. Ferner verwendet man den gleichen   Vinylidenchlorid-Mischpolymerisat-Überzug    wie in Beispiel 4. Bei Abwesenheit einer   Polyäthylen-    imin-Behandlung zeigt der Vinylidenchlorid-Mischpolymerisat-¯berzug einen Adhäsionswert von nur etwa 25 g pro 2, 54 cm.

   Ein durch Elektronenbeschuss und mit   Polyäthylenimin    behandelter Film liefert anderseits ein mit einem Vinylidenchlorid-Misch  polymerisat-tXberzug    versehenes Produkt von einem Adhäsionswert von etwa 200 g pro 2, 54   cm.   



   Beispiel 6
Ungefähr ähnliche Resultate erzielt man, wenn man die Arbeitsweisen gemäss Beispielen 2, 4 und 5 wiederholt, aber einen Film aus einem im wesentlichen linearen und unverzweigten Polyäthylen für das zu erzeugende Gebilde verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von geschichteten Gegenständen und insbesondere von verschiedene Schichten aufweisenden Filmen und Folien und dergleichen durch Vereinigung mindestens einer Schicht aus einem Vinylidenchloridpolymer mit einem nichtaromatischen Kohlenwasserstoffpolymersubstrat, dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens eine Fläche des nichtaromatischen Kohlenwasserstoffpolymersubstrats aktiviert und auf die aktivierte Fläche oder Flächen des Substrats eine dünne, die Adhäsion steigernde Zwischenschicht aus einem Polyalkylenimin aufbringt, bevor man das Polyvinylidenchlorid Polymer aufträgt, und mit der so modifizierten Fläche des Substrates vereinigt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Oberfläche des nicht aromatischen Kohlenwasserstoffpolymersubstrats dadurch aktiviert, dass man sie der offenen Flamme eines brennenden Treibstoffes oder dem Elektronenbeschuss unter elektrischen Entladungen unterwirft.
    2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als nichtaromatisches Kohlenwasserstoffpolymersubstrat Polyäthylen verwendet.
    3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Polyalkylenimin Polyäthylenimin verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Polyalkyleniminschicht ungefähr 12-50 g Polyalkylenimin pro 100 m2 Substrat entspricht.
    5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkyleneinheiten im Polyalkylenimin 2-4 Kohlenstoffatome aufweisen.
    6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man das Vinylidenchlorid-Polymer oder-Mischpolymerisat in Form einer Lösung oder eines Lackes auf das aktivierte, mit einem Polyalkyleniminüberzug versehene Substrat aufträgt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Vinylidenchlorid-Polymer ein Mischpolymerisat ist, welches mindestens 25 Gew. 4'/o Vinylidenchlorid enthält.
    8. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man ein normalerweise kristallines Vinylidenchlorid Mischpolymerisat verwendet.
    9. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Mischpolymerisat von Vinylidenchlorid und Vinylchlorid oder ein Mischpolymerisat vonVinyliden- chlorid und Acrylnitril verwendet.
    10. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man als Substrat einen Film oder eine Folie verwendet, welche vorzugsweise eine Dicke von etwa 12, 5 bis 130 Mikron aufweist.
    11. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass man das Vinylidenchlorid-Polymer in Form einer Schicht aufträgt, welche mindestens etwa 0, 5 Mikron und vorzugsweise zwischen 2, 5 und 50 Mikron dick ist.
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