CH385597A - Magnetisches Mehrzweck-Spanngerät mit Permanentmagnet - Google Patents

Magnetisches Mehrzweck-Spanngerät mit Permanentmagnet

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CH385597A
CH385597A CH274160A CH274160A CH385597A CH 385597 A CH385597 A CH 385597A CH 274160 A CH274160 A CH 274160A CH 274160 A CH274160 A CH 274160A CH 385597 A CH385597 A CH 385597A
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CH
Switzerland
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clamping device
magnetic
clamping
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magnet
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CH274160A
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Uc Eduard
Karel Dr Kopriva
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Mechanika Narodni Podnik
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00—Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/15—Devices for holding work using magnetic or electric force acting directly on the work
    • B23Q3/154—Stationary devices
    • B23Q3/1546—Stationary devices using permanent magnets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Magnetisches Mehrzweck-Spanngerät mit Permanentmagnet    Gegenstand der Erfindung ist     ein    magnetisches  Mehrzweck-Spanngerät mit Permanentmagnet, dessen  Hauptachse senkrecht zur Achse der Haltestange ist.  Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse  des Magneten parallel ist     zur    Achse der Haltestange  und der Magnet auf jener Seite des Spanngerätes,  auf der die Haltestange herausgeführt ist,   fliegend    gefasst ist.  



  Die gegenwärtig verwendeten Spanngeräte sind in  der Regel mit einigen der im folgenden angeführten  Nachteile behaftet. So hat z.B. ein magnetisches  Spanngerät, dessen zylindrischer Magnet in seiner  Hauptachse zur unmagnetischen, unsymmetrisch seit  wärts vom Spanngerät angeordneten Polplatte hin  verschiebbar ist, den     Nachteil,    dass es zwar die  Möglichkeit bietet, auf vier Flächen festzuspannen,  dass aber drei davon eben sind, während nur die       vierte,    obere Seite für das Festspannen auf eine  zylindrische Fläche hergerichtet ist und dabei nur  auf eine Fläche kleinen Durchmessers. Die be  schränkte     Verwendungsmöglichkeit    dieses Spann  gerätes hat ihren Grund in der ungünstigen Anord  nung und Verschiebung des Magneten und der Pol  platte.

   Bei anderen magnetischen Spanngeräten geht  die urmagnetische Polplatte durch die Mitte des  Körpers hindurch,     und    zwar in derselben Ebene, in  der das Betätigungsorgan des Magneten     gelagert     ist ; dieses mündet aber nicht     in,    der Ebene, in der die  Halterstange festgeklemmt ist. Bei dieser Anordnung  ist das Festspannen nur auf eine Fläche des Spann  gerätes möglich, welche prismatisch sein kann. Dieses  Spanngerät ist in seiner Verwendung nur auf die  Funktion als Träger für Indikatoren oder     ähnliche     Messvorrichtungen beschränkt. Es gibt auch Spezial  Spanngeräte für Schweisser, welche das Festhalten  auch zweier Gegenstände auf der ebenen oder prisma  tischen Fläche des Spanngerätes ermöglichen.

   Die    Lage des Magneten und der unmagnetischen Pol  fläche sowie des     Betätigungsorgans    des Magneten  führt zu     einer    Teilung des Magnetflusses, so dass zur  Erzielung einer genügend grossen Kraft     beträchtliche     Abmessungen des Magneten erforderlich sind. Da  durch werden die Kosten des Erzeugnisses und der  Magnetisierung höher, wobei es sich nur um ein Spe  zial-Spanngerät handelt.  



  Beim     erfindungsgemässen    magnetischen     Mehr-          zweck-Spanngerät    sollen die Nachteile bisher bekann  ter magnetischer     Spanngeräte    beseitigt, deren Vorzüge  jedoch erhalten bleiben.  



  Auf den Zeichnungen sind     Ausführungsbeispiele     des magnetischen     Spanngerätes    dargestellt.  



       Fig.    1     ist    eine perspektivische Ansicht der Gesamt  anordnung des     Spanngerätes.     



       Fig.    2 ist ein Längsschnitt durch die     urmagne-          tische    Polplatte.  



       Fig.    3 stellt den Grundriss eines längs der Ebene       A-A    der     Fig.    2 geführten Schnittes dar.  



       Fig.    4 ist eine Draufsicht auf das     Spanngerät.          Fig.    5     ist        eine    Draufsicht auf das Spanngerät mit  einer abgeschrägten Zwischenplatte.  



       Fig.    6 zeigt eine perspektivische Ansicht auf den  Körper des Spanngerätes in der Anordnung mit einer       winkelförmigen    Beilage.  



       Fig.    7 veranschaulicht die Verwendung einer  winkelförmigen Beilage beim     Zusammenschweissen     von Blechen.  



       Fig.    8     veranschaulicht    das     Festspannen    zweier  Gegenstände in     einer    senkrechten Ebene unter  Verwendung zweier Spanngeräte, wobei der magne  tische Fluss angedeutet ist.  



  Aus den     Fig.    1-3 geht hervor, dass die gegen  seitige Lage der Hauptachse 14 des Magneten 19 und  der Drehachse 15 des Magneten sowie der     urmagne-          tischen    Polplatte 13 so gewählt ist, dass der durch      den Magneten hervorgerufene Magnetfluss in seiner  vollen Menge durch alle Wände des Spanngerätes  hindurchgeht, mit Ausnahme der beiden Flächen 12,  welche zur unmagnetischen Polplatte 13 parallel sind.  Zum Festspannen können auch die     Spannflächen    11  verwendet werden, welche sich auf derselben Seite  befinden, auf der der Hebel 16 herausgeführt ist.

   Der  zum Drehen des Magneten um die Achse 15 dienende  Betätigungshebel 16 ist auf der gleichen Seite des  Spanngerätes angeordnet, wie die zum Festhalten  eines Indikators (Messuhr) oder eines Messgerätes  bestimmte Stange 17 oder ein Handgriff, wobei der  Hebel 16 so angeordnet ist, dass die Stange 17 die  äussersten Stellungen des Hebels 16 begrenzt und bei  der Betätigung dem Arbeitenden als Handstütze dient.  Durch diese Massnahme wird das Drehmoment bei  der Betätigung des Magneten beseitigt, welches sonst  beim Festspannen oder Lösen eines Gegenstandes das  Festhalten des Spanngerätes auch mit der anderen  Hand notwendig macht. Wie aus Fig. 2 ersichtlich,  ist der Magnet in der Gabel 18   fliegend  , also nur  auf einer Seite gelagert, so dass die gegenüberliegende  Seite des Spanngerätes ebenfalls zum Festspannen  verwendet werden kann.  



  Bei dem dargestellten magnetischen Spanngerät  (Fig. 4) ist ferner auf einigen der ebenen Hauptspann  flächen 2, 4, 9 (Fig. 1) die Einrichtung getroffen, dass  z.B. die ebene Spannfläche 2 in Richtung der Nei  gungsebene 6 abgeschrägt ist, so     dass    eine der beiden  ebenen     Spannflächen    2, welche mit einem Pol des  Magneten eine Bindung eingehen, teilweise abge  schrägt ist     (Fläche    7), und dass die Form der  ursprünglichen Fläche 2 bei ihr teilweise beibehalten  ist, während die zweite der Spannflächen 2, welche  an den anderen Pol des Magneten anschliesst,  vollständig abgeschrägt ist (Fläche 7a). Auf diese  Weise entsteht beim Spannen ein Luftspalt 8, der  durch ein unmagnetisches Material ausgefüllt werden  kann.  



  Die Neigungsebene 6 ist zu einer der Achsen 15,  29 des Spanngerätes parallel und verläuft zwischen  dieser Achse 15, 29 und der Ebene 30, und schneidet  weiter     länglich    eine Fläche vom Paar ebener Spann  flächen 2, 4, 9. Die Ebene 30 berührt immer beide  Flüchen von einem der Paare ehener Spannflächen 2,  4, 9.  



  Die beschriebene Anpassung einiger der ebenen       Spannflächen    macht es möglich, dass mittels des  Spanngerätes mehr als ein Gerät mit der vollen ma  gnetischen Kraft auf derselben Grundfläche festge  halten wird, wie dies auf Fig. 8 dargestellt ist. Hierbei  werden zwei, magnetische Mehrzweck-Spanngeräte  20 in ihrer eigentlichen Funktion als Indikatorträger  beim Festspannen auf die vertikale Führungsfläche 21  einer Werkzeugmaschine verwendet, und gleichzeitig  wird auf dieser Führungsfläche mit der vollen magne  tischen     Kraft    eine Rahmenlibelle 22 festgehalten.

   Der  volle, vom Nordpol S des Magneten ausgehende       Magnetfluss    durchläuft eine der beiden Spannflächen  (z.B. 2 auf Fig. 4) und weiter die Libelle 22, von wo    aus er aber nicht direkt in einen Magnetkreis zum  Südpol J des Magneten geschlossen werden kann,  nämlich wegen des Spaltes 8, weshalb er gezwungen  ist, noch die zu messende Grundfläche 21 zu     durch-          fliessen    und erst von da zum Südpol J zurück  zukehren. Die Anordnung nach diesem Beispiel  ermöglicht dem Arbeitenden, sich voll der Einstellung  verschiedener Geräte, der Ausrichtung der Maschine,  dem Gange der Maschine, den notwendigen Eintra  gungen und dergleichen zu widmen, und in kurzer  Zeit dann weitere Messgeräte aufzuspannen oder  umzustellen.

      Der Luftspalt 8 lässt sich mittels einer abge  schrägten Zwischenplatte 23, 24 nach der in Fig. 5  angegebenen     Art        verbreitern.    Die Zwischenplatte be  steht aus einem magnetischen Teil 23 und einem un  magnetischen Teil 24. Da die Stirnfläche 25 der  abgeschrägten Zwischenplatte 23, 24 mit der abge  schrägten Fläche der Neigungsebene 6 des Spann  gerätes irgendeinen Winkel einschliessen kann, ist es  möglich, das Spanngerät oder mehrere solcher Geräte       mittels    einer abgeschrägten Zwischenplatte besonders  gut zum Zusammenschweissen von Blechen, Rohren  oder Stangen zu verwenden, die unter einem Winkel  gegeneinander geneigt sind, wobei jeder Gegenstand  für sich durch den vollen     Magnetfluss    festgehalten  ist.

   An das magnetische Mehrzweck-Spanngerät 20  kann auch eine abgeschrägte Beilage 26, 27 angesetzt  werden (Fig. 6), die aus mindestens zwei Teilen 26  aus magnetischem Material und mindestens einem  Teil 27 oder 27a aus unmagnetischem Material  besteht. Auf der abgeschrägten Beilage kann man  Stirnflächen 28 oder 28a ausbilden, welche beliebig  gegeneinander geneigt sind und diese zum Festhalten  zweier oder mehrerer Gegenstände unter dem vollen  Magnetfluss benützen.    Die ebenen Spannflächen 2, 4, 9 des eigentlichen  Spanngerätes können mit prismatischen Flächen 3,  5, 10 zum Festhalten zylindrischer oder profilierter  Gegenstände verwendet werden. Desgleichen können  die Stirnwände der abgeschrägten Zwischenplatte 23,  24 und der abgeschrägten Beilage 26, 27 in dieser  Weise geformt sein.

      Beim Gebrauch wird das magnetische     Mehrzweck-          Spanngerät    20 an die ebene, zylindrische oder profi  lierte, aus magnetischem Material bestehende Fläche  angelegt, worauf der Hebel 16 aus der     Ausschalt-    in  die Einschaltstellung gedreht wird. Zugleich mit dem  Hebel 16 dreht sich auch der Magnet 19 so, dass der  Magnetfluss, der ursprünglich nur, auf an sich be  kannte Weise, den Magnetkreis     im    Inneren des  Körpers des Spanngerätes schloss, nunmehr auch  durch den Gegenstand oder die Gegenstände     ausser-          halb    des     Spanngerätkörpers    hindurchströmt.

   Diese  äusseren Gegenstände sind von da an mit der vollen  Kraft des Magneten     aneinandergezogen.    Nach Rück  drehung des Hebels 16     hört    die gegenseitige Anzie  hung der Gegenstände mit dieser Kraft auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetisches Mehrzweck-Spanngerät mit Perma nentmagnet, dessen Hauptachse senkrecht ist zur Achse der Haltestange, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (15) des Magneten parallel ist zur Achse der Haltestange (17), und dass der Magnet (19) auf jener Seite des Spanngerätes, auf der die Haltestange (17) herausgeführt ist, fliegend gefasst ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Magnetisches Mehrzweck-Spanngerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wand des Spanngerätes mit Paaren ebener Spann flächen (2, 4, 9) durch die zu einer Achse (15, 29) des Spanngerätes parallele Neigungsebene (6) abge schrägt ist, welche zwischen der genannten Achse (15, 29) und der Ebene (30) eines Paares ebener Spannflächen (2, 4, 9) verläuft und eine Fläche vom Paar ebener Spannflächen (2, 4, 9) länglich schneidet. 2. Magnetisches Mehrzweck-Spanngerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Wand des Spanngerätes mit ebenen Spann flächen (2, 4, 9) ein aus einem Teil (23) aus magne tischem und aus einem Teil (24) aus urmagnetischem .
    Material bestehendes, abgeschrägtes Zwischenstück (23,24) angebracht ist. 3. Magnetisches Mehrzweck-Spanngerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Wand des Spanngerätes mit ebenen Spann- flächen (2, 4, 9) eine aus zumindest zwei Teilen (26) aus magnetischem und aus zumindest einem Teil (27, 27a) aus urmagnetischem Material bestehende, abge schrägte Beilage (26, 27) angebracht ist. 4.
    Magnetisches Mehrzweck-Spanngerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der urmagnetische Teil (27) der abgeschrägten Beilage und die urmagnetische Polplatte (13) des Spann gerätes gegeneinander geneigt sind.
CH274160A 1959-06-02 1960-03-10 Magnetisches Mehrzweck-Spanngerät mit Permanentmagnet CH385597A (de)

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GB2117180B (en) * 1982-03-18 1985-10-02 Brown Engineers And Constructo Magnetic supports

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GB897758A (en) 1962-05-30

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