CH385645A - Vorrichtung zum Montieren und Demontieren von Felgen in Autopneus - Google Patents

Vorrichtung zum Montieren und Demontieren von Felgen in Autopneus

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CH385645A
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CH
Switzerland
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rim
rocker
rims
piston rod
carrier
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Application number
CH384061A
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English (en)
Inventor
Schaeppi-Obrist Jakob
Original Assignee
Skag Steuer & Kupplung
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C25/00Apparatus or tools adapted for mounting, removing or inspecting tyres
    • B60C25/14Apparatus or tools for spreading or locating tyre beads
    • B60C25/142Devices for tightening or expanding the felly, devices for spreading the tyres
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/02Segmented rims, e.g. with segments arranged in sections; Connecting equipment, e.g. hinges; Insertable flange rings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Montieren und Demontieren von Felgen     in    Autopneus    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum Montieren und Demontieren von Felgen in  Autopneus, und zwar von Felgen, die im Profil un  geteilt und aus drei Segmenten gebildet sind. Solche  Felgen werden für alle normalen     Pneudurchmesser     hergestellt und finden an Autorädern aller Fahrzeug  typen, insbesondere auch an schweren Lastwagen  und Cars Verwendung.

   Die Montierung und Demon  tierung solcher Felgen in Autopneus erfolgte bisher  mittels eines hebelförmigen     Handwerkzeuges.    Da das  Öffnen und     Schliessen    einer Felge unter Spreizung  von zwei, eine Fuge bildende     Felgensegmentenden     bei gleichzeitiger Verschiebung in radialer Richtung  voneinander weg bzw.     aufeinander    zu erfolgt, ist für  das öffnen und Schliessen einer Felge, insbesondere  bei schweren Pneus, viel Kraft erforderlich und die  radiale Verschiebung der     Felgensegmentenden    erfolgt  plötzlich ruckartig, wodurch ein     harter    Schlag auf  das Werkzeug entsteht.

   Ausser viel Kraft braucht die  Bedienungsperson viel Übung und Geschicklichkeit,  um Schläge des Werkzeugs auf die Hände und ein  Abgleiten des Werkzeugs an der     Felgenfuge    zu ver  meiden, was Verletzungen der Bedienungsperson zur  Folge haben könnte.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung will das  Montieren und Demontieren von im Profil ungeteil  ten, aus drei Segmenten gebildeten Felgen in     Auto-          pneus    erleichtern. Die erfindungsgemässe Vorrich  tung ist gekennzeichnet durch zwei an einem Träger  sitzende, sich gegen zwei Felgenfugen zu legende  Stützwangen, einem auf diesem Träger sitzenden Zy  linder mit Presskolben und durch eine an der Kol  benstange     angelenkten,    zweiarmigen, sich gegen die  dritte Felgenfuge zu legende Wippe.

   Zweckmässiger  weise können an den     Wippenenden        Stützrollen        ange-          lenkt    sein, und an der Kolbenstange kann ein  schwenkbarer und gegen den einen Arm der Wippe    drückender Nocken zum Schrägstellen der Wippe  gelagert sein.  



  Die Vorrichtung ist vom Felgenprofil unabhängig  und sowohl zum Montieren und Demontieren von       Flachbettfelgen    wie von     Schrägschulterfelgen    oder       Tiefbettfelgen    geeignet. Auch ist die Vorrichtung  vom Felgendurchmesser unabhängig, d. h., die Vor  richtung kann an mehrere normmässige Felgendurch  messer angepasst werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel der     Erfindung    wird an  hand der Zeichnung näher beschrieben. Die Zeich  nung zeigt eine erfindungsgemässe Vorrichtung in  einer Draufsicht, eingesetzt in eine aus drei Segmen  ten gebildete Felge, wobei der Pneu nicht dargestellt  ist.  



  Die Vorrichtung hat einen Träger 11, der auf  zwei Füsse 12 abgestützt ist. Am Träger 11 sitzen  zwei     Dreikantbolzen    13 und auf jeden     Dreikantbol-          zen    ist eine Stützwange 14 aufgesteckt. Die Füsse 12,  die     Dreikantbolzen    13 und die Stützwangen 14 lie  gen symmetrisch zu einer     Mittellinie    15. Die Stütz  wangen 14 haben drei zylindrische Stützflächen 16,  17, 18 mit unterschiedlichem Radius zur Achse der       Dreikantbolzen    13.

   Durch Umstecken der Stützwan  gen 14 auf den     Dreikantbolzen    13     kann    für     24"-          Reifen    die Stützfläche 16,     für        22"-Reifen    die Stütz  fläche 17 und für     20"-Reifen    die Stützfläche 18 nach  aussen gekehrt werden.

   Auf dem Träger 11     sitzt    ein  Zylinder 19 der in Übereinstimmung mit den Stütz  flächen 16 für     24"-Reifen    durch zwei Schrauben 20  auf ein vorderes Lochpaar geschraubt ist und in       Übereinstimmung    mit den     Stützflächen    17 für     22"-          Reifen    bzw. den Stützflächen 18 für     20"-Reifen    auf  ein zurückliegendes Lochpaar 21 zu schrauben ist.  



  Der Zylinder 19     enthält    einen nicht dargestellten  Presskolben, dessen Kolbenstange 22 aus dem Zylin  der     herausgeführt    ist. Die Kolbenstange 22 trägt an      ihrem Ende eine Kappe 23, an der eine zweiarmige  Wippe 24     angelenkt    ist, die an jedem Ende eine  Druckrolle 25 trägt. Der eine     Wippenarm    hat eine  Schulter 26 und an der Kappe 23 ist ein drehbarer  Nocken 27     gelagert.    Wenn der Nocken 27 an der  Schulter 26 liegt, wird die Wippe 24 in eine zur  Kolbenstange 22 schräge Lage gedrückt, wie in der  Zeichnung dargestellt.

   Der Nocken 27 ist mit einem  Vierkant 28 versehen, um mit einem auf diesen Vier  kant steckbaren Schlüssel den Nocken zu schwenken,  damit die Wippe 24 eine normale Querlage zur Kol  benstange einnehmen kann.  



  Damit die Wippe 24 mit den Rollen 25 gegen die       Felgensegmentenden    an einer zu öffnenden oder zu  schliessenden Felgenfuge gedrückt werden können,  schliesst die Kolbenstange 22 bzw. die Zylinderachse  mit der Mittellinie 15 des Trägers 11 bzw. der Stütz  wangen 14 einen Winkel     a    ein, der etwa zehn Win  kelgrade beträgt. Zum Ausfahren der Kolbenstange  mit der Wippe wird durch einen Schlauch 29 an der  Stirnseite des Zylinders 19 ein Druckmittel, z. B. öl,  in den Zylinder gepumpt. Zum Einfahren der Kol  benstange wird das Druckmittel durch ein Loch 30  in den Zylinder gepumpt.  



  Um eine Felge in einen Pneu zu montieren, wer  den drei Felgensegmente 31, 32, 33 lose in den Pneu  eingelegt, und zwar zuerst das Segment 31 und an  dieses anschliessend die Segmente 32 und 33, welche  mit dem Segment 31 Stossfugen 34, 35 bilden, und  wobei sich die Enden 36, 37 der beiden Segmente  überlappen. Dabei liegt das Ende 37 innerhalb des  Segmentes 32. Nun wird die Vorrichtung eingesetzt,  und zwar so, dass sich die Stützwangen 14 gegen die  Felgenfugen 34, 35 stützen. Hierauf wird bei schräg  gestellter Wippe die Kolbenstange ausgefahren, wo  bei die Druckrollen 25 auf die     Segmentenden    36, 37  drücken und diese spreizen, bis die in der Zeichnung  dargestellte Lage erreicht ist.

   Wird in dieser Lage der  Nocken 27 in der     Pfeilrichtung    gedreht, so kann un  ter dem Druck des Pneus die Wippe in die normale  Querlage schwenken und die     Segmentenden    36, 37  legen sich so gegeneinander, dass sie eine Fuge bil  den. Hierauf kann die Kolbenstange wieder einge  fahren werden, wobei sich die Fuge schliesst und die  Vorrichtung kann aus der Felge wieder heraus  genommen werden.  



  Zum Demontieren einer Felge aus einem Pneu  wird die Kolbenstange mit normal querliegender  Wippe ausgefahren, bis sich die Fuge zwischen den  Enden 36' und 37' etwas öffnet, worauf durch Dre-         hen    des Nockens 27 gegen die Pfeilrichtung die  Wippe in die Schräglage gestellt und die Enden in  die dargestellte Lage gespreizt werden, worauf die  Kolbenstange 8 wieder eingefahren werden kann.  



  Da beim Demontieren einer Felge aus einem  Pneu die Segmente am Pneu kleben können und sich  nicht leicht lösen, ist an der Wippe ein Haken 38       angelenkt,    der am Segment 33 eingehängt werden  kann, so dass beim Schrägstellen der Wippe und  Einfahren der Kolbenstange das Segment 33 durch  die Vorrichtung vom Pneu abgezogen wird.  



  Das Schliessen und Öffnen der Felge mittels der  erfindungsgemässen Vorrichtung durch Drehen der  Wippe nach deren Ausfahren erfolgt nicht mehr       ruckartig    wie bei der Benützung von Handhebeln,  und das Drehen der Wippe kann ohne besondere  Kraftanstrengung erfolgen. Das Montieren und De  montieren der Felge wird durch die Vorrichtung we  sentlich erleichtert und verläuft völlig gefahrlos.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Montieren und Demontieren von im Profil ungeteilten, aus drei Segmenten gebil deten Felgen in Autopneus, gekennzeichnet durch zwei an einem Träger sitzende, sich gegen zwei Fel genfugen zu legende Stützwangen, einem auf diesem Träger sitzenden Zylinder mit Presskolben und einer an der Kolbenstange angelenkten, zweiarmigen, sich gegen die dritte Felgenfuge zu legende Wippe. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen an der Kolbenstange gelagerten, schwenkbaren und gegen den einen Arm der Wippe drückenden Nocken zum Schrägstellen der Wippe. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, gekenn zeichnet durch je eine Rolle an jedem Ende der Wippe. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch einen an der Wippe angelenkten Ha ken, vorgesehen zum Einhängen an einem Felgen teil zum öffnen der Felge. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützwangen für verschie dene Felgendurchmesser auswechselbar sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder auf dem Träger für verschiedene Felgendurchmesser in axialer Rich tung versetzbar ist.
CH384061A 1961-03-30 1961-03-30 Vorrichtung zum Montieren und Demontieren von Felgen in Autopneus CH385645A (de)

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