CH385906A - Schienenrad - Google Patents

Schienenrad

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Publication number
CH385906A
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Authority
CH
Switzerland
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wheel
flange
wear
running surface
layer
Prior art date
Application number
CH73760A
Other languages
English (en)
Inventor
Gschaider Alfred
Original Assignee
Lindes Eismaschinen Ag
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Filing date
Publication date
Application filed by Lindes Eismaschinen Ag filed Critical Lindes Eismaschinen Ag
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Publication of CH385906A publication Critical patent/CH385906A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B17/00Wheels characterised by rail-engaging elements
    • B60B17/0055Wheels characterised by rail-engaging elements with non-elastic tyres (e.g. of particular profile or composition)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
  • Nonmetallic Welding Materials (AREA)

Description


      Schienenrad       Die Erfindung betrifft ein Schienenrad mit einem  aus     Stahlguss    bestehenden Radkörper, welcher im  Bereich des Spurkranzes einen ringförmigen Rand  vorsprung aufweist, und einer dem Radkörper zu  geordneten Auflage aus einem Werkstoff höherer  Verschleissfestigkeit.  



  Die Schienenräder und insbesondere diejenigen  von     Grubenlokomotiven    unterliegen bekanntlich  einem erheblichen Verschleiss, der namentlich am  Spurkranz auftritt und der meist bedeutend stärker  als der von     übertage-    bzw. Eisenbahnlokomotiven  ist. Um die Kosten für die laufende     Instandsetzung     abgenutzter Räder zu vermeiden, ist man dazu über  gegangen, auch für Grubenlokomotiven, ähnlich wie  für andere hochbeanspruchte Schienenfahrzeuge, Rä  der mit einem     Stahlgusskörper    und darauf aufge  schrumpfter Bandage zu verwenden. Die Bandagen  werden aus einem verschleissfesten Material gefertigt.

    Auch ist bereits     vorgeschlagen    worden, die Radreifen  mittels Profilbrennern am Spurkranz und an der       Lauffläche    zu härten. Derartige brenngehärtete Räder  haben sich versuchsweise zuerst bei Grubenlokomo  tiven, später auch bei Eisenbahnlokomotiven und  Waggons gut bewährt; sie lassen eine häufigere Nach  arbeit zu, bevor die Bandage ganz ersetzt werden  muss.  



  Es ist ferner vorgeschlagen worden, zur Be  kämpfung des Verschleisses     Aufschweissungen    auf der  Bandage vorzunehmen; jedoch ergibt sich dadurch  keine günstige Lösung der hier gestellten Aufgabe,  weil nachträgliche     Aufschweissungen    an der Bandage  mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sind.  Auch ist der     Werkstoff    nicht immer gut schweissbar.  



  Weiterhin ist es bekannt, bei einem aus einem  Stück hergestellten Rad für Schienenfahrzeuge, wel-         ches    aus hartem Material besteht, um eine wider  standsfähige Lauffläche zu erhalten, bei Abnutzung  der Lauffläche bis zu einer bestimmten Marke diese  mittels einer     Auftragsschweissung    zu erneuern. Dies  setzt aber voraus, dass wegen der ungleichmässigen  Abnutzung das Rad zunächst unter erheblichem Ma  terialaufwand abgedreht werden muss. Abgesehen von  den erheblichen     Aufschweiss-    und     Abdreharbeiten    ist  es .sehr schwierig, eine     Schweissung    durchzuführen,  da die Räder aus schlecht schweissbarem Werkstoff  bestehen.  



  Ferner ist vorgeschlagen worden, für die Lauf  fläche und den Spurkranz Werkstoff mit unterschied  licher     Verschleissfestigkeit    zu verwenden, wobei die  Bandage mit der Lauffläche und der als Spurkranz  dienende Ring getrennt aufgezogen sind. Mangels       einer    Verbindung zwischen Spurkranz und     Lauffläche     ist diese Anordnung jedoch den namentlich in Kurven  auftretenden Beanspruchungen nicht gewachsen.  



  Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt  der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Schienenrad  zu schaffen, das überaus einfach herzustellen, einer  gleichmässigen Abnutzung von Lauffläche und Spur  kranz unterworfen sowie leicht zu erneuern ist und  ausserdem eine hohe Lebensdauer aufweist.  



  Dies soll     gemäss    der Erfindung dadurch erreicht  werden, dass die     Auflage    aus einer Schicht von min  destens angenähert gleichmässiger Dicke an der Lauf  fläche ist, die durch     Unterpulverauftragsschweissung     aufgebaut ist, und einer     Spurkranzschicht    aus einem  verschleissfesteren Werkstoff als die     Laufflächen-          schicht    besteht.  



  Die erfindungsgemässen Schienenräder haben ge  genüber den bekannten     Ausführungen    erhebliche  Vorteile und lassen sich leichter und billiger her-      stellen. Zunächst ist ein Lösen bzw. Abplatzen des  Radkörpers von der Auflage ausgeschlossen. Der  auf Verschleiss besonders beanspruchte Spurkranz  hat, da er mit einem verschleissfesteren Werkstoff  belegt ist, praktisch die gleiche Lebensdauer wie die  Lauffläche. Durch Verschleiss unbrauchbar gewor  dene Räder     können    in einem verhältnismässig ein  fachen Arbeitsvorgang durch eine wiederholte Unter  pulverschweissung bis auf das ursprüngliche Profil  wiederhergestellt werden.  



  In der Zeichnung ist ein Schnitt durch ein Aus  führungsbeispiel gemäss der Erfindung dargestellt.  Mit 1 ist der aus     Stahlguss    bestehende Radkörper  (etwa 70 bis 80     kg(mm2    Festigkeit) bezeichnet,  der im Bereich des Spurkranzes einen ringförmigen  Randvorsprung 2 trägt. 3 stellt die durch Unter  pulverauftragsschweissung gebildete, etwa 10 bis  20 mm starke     Laufflächenschicht    dar aus einem  Werkstoff mit einer Festigkeit von etwa 100     kgImm2,       4 die etwa gleich starke oder auch stärkere Spur  kranzschicht, die die Hohlkehle 5 einschliesst und aus  einem Werkstoff von etwa 140     kg(mm2    Festigkeit  besteht.  



  Schutz wird nur für die Kombination der im  Patentanspruch enthaltenen Merkmale beansprucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schienenrad mit einem aus Stahlguss bestehenden Radkörper, welcher im Bereich des Spurkranzes einen ringförmigen Randvorsprung aufweist, und einer dem Radkörper zugeordneten Auflage aus einem Werk stoff höherer Verschleissfestigkeit, dadurch gekenn zeichnet, dass die Auflage aus einer Schicht von mindestens angenähert gleichmässiger Dicke an der Lauffläche, die durch Unterpulverauftragsschweissung aufgebaut ist, und einer Spurkranzschicht aus einem verschleissfesteren Werkstoff als die Laufflächen- schicht besteht.
CH73760A 1960-01-26 1960-01-26 Schienenrad CH385906A (de)

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CH385906A true CH385906A (de) 1964-12-31

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2343612A1 (fr) * 1976-03-11 1977-10-07 Elaugen Gmbh Roue pour vehicules ferroviaires
WO2009151345A1 (en) * 2008-06-09 2009-12-17 Plasma System S.A. Railroad wheel with wear resistant flange
CN113335330A (zh) * 2021-06-03 2021-09-03 王玲 一种防爆场所用公铁两用车铁路导向轮

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