CH385995A - Frequenzmessumformer - Google Patents

Frequenzmessumformer

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CH385995A
CH385995A CH665760A CH665760A CH385995A CH 385995 A CH385995 A CH 385995A CH 665760 A CH665760 A CH 665760A CH 665760 A CH665760 A CH 665760A CH 385995 A CH385995 A CH 385995A
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CH
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low
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Application number
CH665760A
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Inventor
Schmidt Gerhard
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D3/00Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
    • H03D3/02Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal
    • H03D3/06Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by combining signals additively or in product demodulators
    • H03D3/08Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal by combining signals additively or in product demodulators by means of diodes, e.g. Foster-Seeley discriminator
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage

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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


      Frequenzmessumformer       Viele bekannte     Frequenzmessumformer,    deren Aus  gangsgrösse dem     Absolutwert    der zu messenden Fre  quenz (oder Drehzahl) proportional ist, beruhen auf  dem Prinzip, dass eine von der zu messenden Frequenz  abhängige und eine von der zu messenden Frequenz  unabhängige elektrische Grösse (Strom) miteinander  verglichen werden. Die Differenz der zu vergleichenden  Grössen bildet dann ein Mass für den     Absolutwert    der  Frequenz (oder Drehzahl).  



       Frequenzmessumformer    zur Verwendung in der  Regelungstechnik müssen in der Lage sein, ein Aus  gangssignal zu bilden, das der     Frequenzabweichung     von einem vorgegebenen Sollwert nach Grösse und  Richtung proportional ist.  



  Viele bekannte     Messumformer    machen von dem  oben erwähnten Prinzip Gebrauch. Die Differenz der  zu vergleichenden Grössen bildet ein Mass für die       Frequenzabweichung    nach Grösse und Richtung. Bei  solchen     Frequenzmessumformern    wird zur Bildung der  von der Frequenz abhängigen elektrischen Grösse  (Strom) häufig ein Resonanzkreis verwendet. Dabei ist  der Sollfrequenz die Resonanzfrequenz des Resonanz  kreises     zugeordnet.    Zur vorzeichenrichtigen Bildung  des Ausgangssignals dieser     Frequenzmessumformer     muss ein zusätzliches Kriterium, beispielsweise die  Phasenlage der     frequenzabhängigen    elektrischen Grösse,  zur Messung herangezogen werden.  



  Diese     Frequenzmessumformer    haben den Nachteil,  dass die Amplitude der     frequenzabhängigen        Messgrösse     nicht symmetrisch zur Sollfrequenz liegt,     d.h.    bei  gleich grossen positiven und negativen Abweichungen  der zu messenden Frequenz gegenüber der Soll  frequenz ergeben sich verschieden grosse     Absolutwerte     der     frequenzabhängigen    elektrischen Grösse (Strom).  Ferner ändert sich deren Phasenlage mit der Grösse  der     Frequenzabweichung.    Hieraus ergibt sich nur ein    geringer linearer Bereich der Ausgangsgrösse über der  Frequenz.

   Ein derartiges Verhalten eines     Messumfor-          mers    eignet sich für Regelungszwecke nur schlecht, da  ein nichtlineares Verhalten des     Messumformers    eine  Veränderung der Regelverstärkung bedeutet. Ins  besondere ist ein solches Verhalten störend, wenn z. B.  bei der Drehzahlregelung einer Antriebsmaschine für  Generatoren eine bleibende Regelabweichung (ent  sprechend einer Dauerstatik) gefordert wird, da in  diesem Fall die     Istfrequenz    ständig ausserhalb der  Soll- bzw. der Resonanzfrequenz liegen kann. Ein  weiterer Nachteil dieser bekannten Anordnung ist  darin zu sehen, dass die Ausgangsgrösse in hohem  Masse von der Speisespannung abhängig ist.  



  Der neue     Frequenzmessumformer    beseitigt weit  gehend die vorgenannten Nachteile unter Beibehaltung  der prinzipiellen Vorteile, die bei Verwendung von  Resonanzkreisen geboten werden (Dämpfung der  Oberwellen). Die Lösung besteht darin, dass einer aus  einem Halbglied aufgebauten     Tiefpass-Schaltung,    deren  Resonanzfrequenz unterhalb, und einer aus einem  Halbglied aufgebauten     Hochpass-Schaltung,    deren  Resonanzfrequenz oberhalb einer Sollfrequenz liegt,  die Eingangsspannung     mit    der     zu    messenden Frequenz  parallel zugeführt wird und dass von den Ausgangs  spannungen der genannten Schaltungen durch Dif  ferenzbildung mittelbar oder unmittelbar ein Aus  gangssignal abgeleitet wird, derart,

   dass der sich  ergebende Differenzwert ein Mass für die Abweichung  der gemessenen Frequenz von der Sollfrequenz ist.  



  Zur Differenzbildung kann an die Ausgangsklem  men des Tief- und Hochpasses zunächst je eine Gleich  richteranordnung angeschlossen werden, deren Aus  gänge über ein Widerstandsnetzwerk     zur    Differenz  bildung     miteinander    verbunden sind. Zur näheren  Erläuterung wird auf die Zeichnung verwiesen, es  zeigt           Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungs  gemässen     Messwertumformers,          Fig.    2 ein Diagramm des Spannungsverlaufes von  Hoch- und     Tiefpassschaltung    und die Differenzspan  nung aus den beiden genannten Spannungen.  



  An die Leiter<I>R</I> und<I>S,</I> zwischen denen eine Span  nung anliegt, die die zu messende Frequenz führt, sind  die Eingangsklemmen 1 und 2 der     Hochpassschaltung    3  und die Eingangsklemmen eines     Isoliertransformators4     angeschlossen. Die Sekundärwicklung des     Isolier-          transformators    4 ist mit den Eingangsklemmen 5, 6  einer     Tiefpassschaltung    7 verbunden. Die     Tiefpass-          schaltung    7 besteht aus der Reihenschaltung eines       Ohmschen    Widerstandes 8, einer     Induktivität    9 und  einer Kapazität 10.

   Die Klemmen der Kapazität 10  sind gleichzeitig die Ausgangsklemmen der     Tiefpass-          schaltung    7. Die     Hochpassschaltung    3 besteht aus der  Reihenschaltung einer Kapazität 11, eines     Ohmschen     Widerstandes 12 und einer     Induktivität    13.

   Die Aus  gangsklemmen der R     -L-Kombination    bilden zugleich  die Ausgangsklemmen der     Hochpassschaltung.    An die  Ausgangsklemmen der     Tiefpassschaltung    ist eine       Gleichrichteranordnung    14, an die der     Hochpass-          schaltung    eine     Gleichrichteranordnung    15 ange  schlossen. Parallel zu den Ausgängen der Gleich  richteranordnungen 14 und 15 ist jeweils ein Lade  kondensator 16 und 17 gelegt. Die Ausgangsklemmen  der     Gleichrichteranordnung    sind über einen Wider  stand 18, der mit einem     Mittelabgriff    versehen ist, in  Reihenschaltung verbunden.

   Der     Mittelabgriff    des  Widerstandes 18 ist über einen Widerstand 19, der z. B.  auch durch die Steuerwicklung eines Magnetverstär  kers gebildet werden kann, mit der gemeinsamen Ver  bindungsklemme der beiden Gleichrichter 14 und 15  verbunden.  



  Die Wirkungsweise der Schaltung wird an Hand  der     Fig.    2 näher erläutert. In     Fig.    2 ist auf der senk  rechten Achse die Spannung und auf der waagrechten  Achse die Frequenz aufgetragen. Die Kurve 20 zeigt  den Verlauf der Ausgangsspannung des Tiefpasses 7  und die Kurve 21 den Verlauf der Ausgangsspannung  des Hochpasses 3 in Abhängigkeit von der Frequenz.  



  Die Kurve 22 stellt den Differenzwert aus den  Kurven 20 und 21 dar. Mit     fx    ist der     Soilfrequenzwert,     mit     fo7    der     Resonanzfrequenzwert    des Tiefpasses 7  und mit     fo3    die Resonanzfrequenz des Hochpasses 3  bezeichnet. Wie aus dem Diagramm hervorgeht, liegt  die Resonanzfrequenz     f"    des Tiefpasses 7 unterhalb  und die Resonanzfrequenz f, des Hochpasses 3 ober  halb der Resonanzfrequenz     fK.    Der     Tiefpass    und der       Hochpass    sind so bemessen, dass sich ihre Ausgangs  spannungen bei Sollfrequenz zu Null ergänzen.

   Bei  Abweichungen der zu messenden Frequenz unterhalb  der Sollfrequenz     fx        überwiegt    die Ausgangsspannung  des Tiefpasses 7, bei Abweichungen der zu messenden  Frequenz oberhalb der Sollfrequenz     fx    die Ausgangs  spannung des Hochpasses 3. Darüber hinaus sind der       Tiefpass    7 und der     Hochpass    3 so bemessen, dass ihre  Resonanzüberspannungen (bei     f"    bzw.     fo3)    gleich  gross sind.    Die in der Schaltung nach     Fig.    1 vorgesehenen  Gleichrichter 14 und 15 bewirken, dass sich bei der  Differenzbildung der Ausgangsspannungen die unter  schiedliche Phasenlage derselben nicht störend aus  wirken kann.

   Durch die Reihenschaltung der beiden  Gleichrichter über den Widerstand 18 ist der im Wider  stand 19     fliessende    Strom nach Grösse und Richtung  ein Mass für die Abweichung der zu messenden Fre  quenz von der     Sollfrequenz,fK.    Um weitgehend     ober-          wellenfreie    Ausgangsspannungen an den Gleich  richtern 14 und 15 zu erhalten, können je nach der  geforderten     Oberwellenfreiheit    neben den Ladekon  densatoren 16 und 17 noch weitere Siebmittel vor  gesehen werden.  



  Die Vorteile des neuen     Frequenzmessumformers     beruhen darauf, dass der Sollfrequenz     fx    nicht mehr  eine     Resonanzfrequenz.f@    zugeordnet ist. Vielmehr liegt  der Arbeitspunkt bei Sollfrequenz auf den Flanken  beider Resonanzkurven. Dadurch wird gegenüber  bisher bekannten Schaltungen eine erhöhte     Linearität     erreicht.

   Zusätzlich werden geringe     Linearitätsab-          weichungen    der Einzelspannungen von der Frequenz  durch die Differenzbildung beseitigt, nach dem be  kannten     Gegentakt-Prinzip.    Ferner brauchen zur  vorzeichenrichtigen Bildung der Ausgangsgrösse des       Frequenzmessumformers    keine zusätzlichen Kriterien,  wie z. B. die Erfassung der Phasenlage, herangezogen  zu werden. Die Vorzeichenumkehr wird allein durch  das Überwiegen der Ausgangsspannung der einen  oder anderen Siebschaltung bewirkt. Die Steilheit der  Ausgangsgrösse einer Siebschaltung ist von der Reso  nanzschärfe der betreffenden Siebschaltung abhängig.

    Bei optimaler Zuordnung ist die Steilheit der Aus  gangsgrösse des     Messumformers    doppelt so gross als  die Steilheit der Ausgangsgrösse einer Siebschaltung.  Dadurch können einmal sehr hohe Empfindlichkeiten  erzielt werden, anderseits ist es möglich, zur Erzielung  vorgeschriebener Empfindlichkeiten weniger hoch  wertige Bauelemente für die einzelnen Siebschaltungen  einzusetzen und auf diese Weise eine grössere Wirt  schaftlichkeit zu erzielen.  



  Dadurch, dass der Resonanzkreis, dessen Resonanz  frequenz oberhalb der Sollfrequenz liegt, als     Hochpass     ausgeführt ist, wird erreicht, dass die Ausgangsgrösse  des     Frequenzmessumformers    auch bei grossen     Fre-          quenzabweichungen    oberhalb der Sollfrequenz nicht  Null wird.  



  Die Differenzbildung kann in dem schon be  schriebenen Widerstandsnetzwerk erfolgen, es können  aber auch die Ausgänge der     Gleichrichteranordnung     an je eine Steuerwicklung eines nachgeschalteten  Magnetverstärkers gelegt werden, so dass eine magne  tische Differenzbildung stattfindet. Ferner kann die  Differenzbildung durch     Gegeneinanderschaltung    der  Ausgangsspannungen erfolgen.  



  Der     Einfluss    der Eingangsspannung auf die Aus  gangsgrösse ist gering, weil eine Erhöhung der Aus  gangsspannung in gleichem Masse auch eine Erhöhung  der Ausgangsspannungen von Hoch- und     Tiefpass     bewirkt. Durch die     Differenzbildung    fällt der Einfluss      der Spannungssteigerung weitgehend heraus. Der Ein  fluss einer Spannungssteigerung ist um so geringer, je  näher die Resonanzfrequenz des Hoch- und Tiefpasses  zusammenliegen. Die in der Eingangsspannung ent  haltenen Oberwellen wirken sich auf die Ausgangs  grösse nur gering aus, da bereits die dritte Oberwelle  stark gedämpft wird.

   Der Einfluss von Temperatur  änderungen auf das     Messergebnis    kann gering ge  halten werden, wenn der in den Resonanzkreisen ent  haltene     Ohmsche        Dämpfungswiderstand    gross gegen  über dem Kupferwiderstand der     Induktivität    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Frequenzmessumformer mit Resonanzkreisschal- tungen, dadurch gekennzeichnet, dass einer aus einem Halbglied aufgebauten Tiefpassschaltung, deren Reso nanzfrequenz unterhalb, und einer aus einem Halb glied aufgebauten Hochpassschaltung, deren Resonanz frequenz oberhalb einer Sollfrequenz liegt, die Ein gangsspannung mit der zu messenden Frequenz parallel zugeführt wird und dass von den Ausgangs spannungen der genannten Schaltungen durch Dif ferenzbildung ein Ausgangssignal abgeleitet wird, derart, dass der sich ergebende Differenzwert ein Mass für die Abweichung der gemessenen Frequenz von der Sollfrequenz ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Frequenzmessumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die Ausgangsklemmen der Tief- und Hochpassschaltung je eine Gleichrichter anordnung angeschlossen ist, deren Gleichstrom klemmen gegebenenfalls über Strombegrenzungs- widerstände (18) miteinander verbunden sind, wäh rend parallel zu beiden Gleichrichteranordnungen ein Widerstand zur Aufnahme des Differenzstromes liegt.
    2. Frequenzmessumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an die Ausgangs klemmen der Tief- und Hochpassschaltung Gleich richteranordnungen angeschlossen sind, die gleich- stromseitig so in Reihe geschaltet sind, dass Anschlüsse gleicher Polarität miteinander verbunden sind. 3. Frequenzmessumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Differenzbildung ein Widerstandsnetz vorgesehen ist.
    4. Frequenzmessumformer nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Differenzbildung die Ausgänge der Gleichrichteranordnung an je eine Steuerwicklung eines nachgeschalteten magnetischen Verstärkers gelegt sind.
CH665760A 1959-06-26 1960-06-10 Frequenzmessumformer CH385995A (de)

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DE1959S0063645 DE1237680B (de) 1959-06-26 1959-06-26 Messwertgeber, der eine Ausgangsgleichspannung liefert, die nach Groesse und Richtung von der Abweichung der Frequenz einer Wechselspannung von einem Sollwert abhaengt

Publications (1)

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CH385995A true CH385995A (de) 1964-12-31

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1663086A (en) * 1924-03-04 1928-03-20 Western Electric Co Means for indicating frequency changes
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DE1237680B (de) 1967-03-30

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