CH386108A - Verfahren zum Anbringen eines Kunststoffüberzuges auf einer Metallfolie - Google Patents

Verfahren zum Anbringen eines Kunststoffüberzuges auf einer Metallfolie

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CH386108A
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metal foil
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plastic
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CH927661A
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Shanok Victor
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Howard Clayton Wright Limited
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B15/00Layered products comprising a layer of metal
    • B32B15/04Layered products comprising a layer of metal comprising metal as the main or only constituent of a layer, which is next to another layer of the same or of a different material
    • B32B15/08Layered products comprising a layer of metal comprising metal as the main or only constituent of a layer, which is next to another layer of the same or of a different material of synthetic resin

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Verfahren zum Anbringen eines Kunststoffüberzuges auf einer Metallfolie    Die Erfindung betrifft ein     Verf        ahren    zum An  bringen eines Kunststoffüberzuges auf einer Metall  folie. Die Kunststoff überzogenen Metallfolien kön  nen z. B.     streifenförmig    sein und als Zierstreifen  für Kraftwagen und andere Fahrzeuge verwendet  werden, wobei dann die Metallfolie poliert ist und  durch einen durchsichtigen Kunststoffüberzug ge  schützt ist.  



  Solche Streifen können mit verschiedenen Quer  schnitten hergestellt werden. Bei einem bekannten  Herstellungsverfahren solcher Streifen wird die Me  tallfolie durch den Kopf einer     Extrusionsmaschine     gezogen, und zwar in einer Richtung, die zur Achse  der     Extrusionsmaschine    senkrecht ist, diese Ma  schine liefert heisses     Kunstoffmaterial,    welches  beim Durchgang durch eine entsprechend geformte  Matrize am Ausgang des Kopfes auf der Aussenseite  der Folie als Überzug haften bleibt. Ein Beispiel  einer solchen Kunststoff überzogenen Folie ist eine  mit     Zelluloseazetatbutyrat    überzogene Aluminium  folie.  



  Ein Nachteil bekannter Kunststoff überzogenen  Metallfolien ist der,     dass    der Kunststoff sich relativ  leicht von der     Metallfolle    ablösen kann, was im  Falle von der Atmosphäre ausgesetzten Folien zu  einem Eindringen von Feuchtigkeit und daraufhin  zu einer Oxydation oder anderen Beschädigung des  Metalls führen kann.  



  Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird  dieser Nachteil dadurch vermieden,     dass    die     Metall-          fohe    zunächst auf ihrer Aussenseite ganz oder teil  weise mit einem bei Wärmeeinwirkung wirksam wer  denden Bindemittel überzogen wird, und     dass    hierauf  ein heisser     Kunststoffüberzug    mittels eines     Extru-          sionsvorganges    auf das Bindemittel gebracht wird,  so     dass    dasselbe wirksam wird und eine Bindung    zwischen der Metallfolie und dem Kunststoffüberzug  bewirkt.  



  Das Bindemittel besteht vorzugsweise aus einem  Lack aus thermoplastischem Kunststoff, der natür  lich mit dem Material des Überzuges vereinbar sein       muss.    Der Lack wird vorzugsweise als dünne Schicht  auf die Metallfolie aufgetragen, bevor der Kunststoff  im     Extrusionsapparat    auf ihr angebracht wird.  



  Wenn das Bindemittel durchsichtig ist, wird es  den Glanz des     Metalles    nicht verdunkeln. Der er  wähnte Lack kann eine äusserst starke und wirksame  Bindung zwischen der Metallfolie und dem Kunst  stoffüberzug bewirken, die allen in der Praxis vor  kommenden Ablösungsbeanspruchungen gewachsen  ist.  



  Beispielsweise kann bei einer mit     Zelluloseazetat-          butyrat    überzogenen Aluminiumfolie eine dünne  Schicht von auf     Polyvinylazetatbasis    aufgebauter  Lack im Bindemittel enthalten sein. Der Lack wird  auf die Aluminiumfolie eine geeignete Zeit vor deren  Einführung in den     Extrusionsapparat    angebracht. Ein  solcher Apparat kann z. B. von dem in der bri  tischen Patentschrift     Nr.   <B>801934</B> beschriebenen<B>Ty-</B>  pus oder einem ähnlichen Typus sein, wobei das       Zelluloseazetatbutyrat    in heissem Zustande auf die  lackierte Metallfolie aufgetragen wird, während letz  tere durch den Apparat hindurchgeht.

   Das heisse       Butyrat    wird die Lackschicht auf der Aluminium  folie schmelzen, und diese Schicht wird schliesslich  eine starke und permanente Bindung zwischen der  Aluminiumfolie und dem     Butyratüberzug    bilden.  



  Um eine Aluminiumfolie mit     Zelluloseazetat    zu  überziehen, kann man auch     NitrozeHulosebasis   <B>-</B>  oder     Zelluloseazetatbasis   <B>-</B> Lack verwenden.  



  Man kann die ganze Aluminiumfolie,<B>d.</B> h. ihre  beiden Seiten mit Lack überziehen, oder auch nur      eine Seite, wenn nur eine Seite atmosphärischen Ein  flüssen ausgesetzt ist.  



  Ein besonderer Vorteil einer starken Bindung  zwischen Metallfolie und Kunststoffüberzug ist der,       dass    die überzogene Folie leichter gebogen werden  kann, ohne Gefahr von Verzerrung oder     Runzel-          bildung    der     Metallfohe.    Das Biegen gemäss einer  Kurve kann in kaltem Zustande erfolgen; man kann  aber auch das Biegen durch lokales Erhitzen einer  Zone der Folie erleichtern. In beiden Fällen können  sich bei Nichtanwendung eines Bindemittels, trotz  des Druckes des Kunststoffüberzuges auf das Metall,  in der Metallfolie Runzeln bilden.

   Wenn der Kunst  stoffüberzug durch das Bindemittel fest mit der     Me-          taRfohe    verbunden ist, wird aber auch bei Bildung  von starken Krümmungen infolge der Erhebung des  Druckes des Kunststoffes auf die Folie die     Runzel-          bildung    dieser Folie vermieden.  



  <B>In</B> der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist:       Fig.   <B>1</B> eine Seitenansicht eines gebogenen Zier  streifens,       Fig.    2 einen Querschnitt des Streifens nach     Fig.   <B>1</B>  und       Fig.   <B>3</B> der Querschnitt nach     Fig.    2 in grösserem       Massstabe.     



  Der in     Fig.   <B>1</B> und 2 gezeigte Zierstreifen hat       C-förmigen    Querschnitt und     umfasst    eine innere Me  tallfolie<B>11,</B> die vollständig in einem äusseren     über-          zug   <B>10</B> aus Kunststoff eingebettet ist.  



  Wie noch -deutlicher aus     Fig.   <B>3</B> ersichtlich ist,  ist die     Metallfohe   <B>11,</B> z. B. eine Aluminiumfolie,  verhältnismässig dünn im Vergleich zur Dicke des  Kunststoffüberzuges<B>10.</B> Der     überzug   <B>10</B> besteht z. B.  aus     Zelluloseazetat,    und die beiden Schichten 12  und<B>13</B> stellen ein Bindemittel dar, z. B. einen Lack  auf     Polyvinylazetatbasis,    welches Bindemittel an der  Folie<B>11</B> angebracht worden ist, bevor letztere mit  dem Kunststoffüberzug<B>10</B> versehen worden ist.

   Wenn  das heisse Kunststoffmaterial während des     Extru-          sionsvorganges    mit den Schichten 12 und<B>13</B> in Be-         rührung    kommt, wird das Bindemittel aktiviert, so       dass    es eine permanente Bindung zwischen dem  Kunststoffüberzug<B>10</B> und der Folie<B>11</B> bewirkt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren zum Anbringen eines Kunststoff überzuges auf einer Metallfolie, dadurch gekenn zeichnet, dass die Metallfolie zunächst auf ihrer Aussenseite ganz oder teilweise mit einem bei Wärme einwirkung wirksam werdenden Bindemittel überzo gen wird, und dass hierauf ein heisser Kunststoffüber zug mittels eines Extrusionsvorganges auf das Binde mittel gebracht wird, so dass dasselbe wirksam wird und eine Bindung zwischen der Metallfolie und dem Kunststoffüberzug bewirkt. Il. Metallfolie mit einem nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I auf derselben angebrachten Kunststoffüberzug.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Metallfolie mit Kunststoffüberzug nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Binde mittel einen Lack aus thermoplastischem Kunststoff enthält. 2. Metallfolie mit Kunststoffüberzug nach Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Metall folie aus Aluminium und der Kunststoffüberzug aus Zelluloseazetatbutyrat besteht, während der Lack ein Polyvinylazetatbasislack ist.
    <B>3.</B> Metallfolie mit Kunststoffüberzug nach Patent anspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sie streifen- förinig ist. 4. Metallfolie mit Kunststoffüberzug nach Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen im Querschnitt C-förmig gebogen ist. <B>5.</B> Metallfolie mit Kunststoffüberzug nach Patent anspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Kunst stoffüberzug und das Bindemittel durchsichtig sind.
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