CH386503A - Abschirmeinrichtung für elektrische Hochfrequenz-Erwärmungsanlagen - Google Patents

Abschirmeinrichtung für elektrische Hochfrequenz-Erwärmungsanlagen

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CH386503A
CH386503A CH766660A CH766660A CH386503A CH 386503 A CH386503 A CH 386503A CH 766660 A CH766660 A CH 766660A CH 766660 A CH766660 A CH 766660A CH 386503 A CH386503 A CH 386503A
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CH
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shaft
shielding device
hollow tube
walls
substances
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Application number
CH766660A
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Christian Dipl-Ing Grassm Hans
Hans-Joachim Dipl In Gronemann
Guenter Dipl Ing Meiners
Wolfgang Dipl Ing Krueger
Walther Emil
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Siemens Ag
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/76Prevention of microwave leakage, e.g. door sealings

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  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description


      Abschirmeinrichtung    für elektrische     Hochfrequenz-Erwärmungsanlagen       Bei der Behandlung von Stoffen im elektrischen       Hochfrequenzfeld    ist es erforderlich,     Abschirmmittel     vorzusehen, welche das Behandlungsfeld sowohl  gegen äussere Felder als auch gegen Energieverluste  schützen sollen. Ausserdem müssen Störstrahlungen  der     Behandlungsvorrichtung    vermieden werden, weil  diese drahtlose oder drahtgebundene Dienste, z. B.  des Rundfunks, des Fernsehens und der Flugsiche  rung, stören könnten.  



  Zur Unterdrückung von Energieverlusten und zur  Erzielung einer gleichmässigen Feldverteilung ist es  bekannt, Metallbleche als     Abschirmmittel    anzuwen  den, wobei diese Bleche die Behandlungsanordnung,  also das     Feldelektrodenpaar,    mindestens zu einem  wesentlichen Teil ummanteln. Mit diesen bekannten       Abschirmmitteln    lassen sich zwar gute Erfolge erzie  len, und Verluste sowie Feldbeeinflussungen können  hiermit weitgehend unterdrückt werden, jedoch lassen  sich mit solchen, den Behandlungsraum abschliessen  den Blechen keine Anlagen aufbauen, bei denen das  zu behandelnde Gut dem elektrischen Feld über ein  Transportband zugeführt wird.

   Wollte man bei der  artigen     Durchlaufförderanlagen    für das Gut die ge  samte Anlage durch Bleche oder Drahtnetze vor dem  Austritt von Störenergie schützen, d. h. also die ge  samte Anlage beispielsweise - wie an sich bekannt   in einem leitenden Käfig anordnen, so wäre     zwar     mit Sicherheit der Austritt von Störenergie aus der  Anlage unterbunden, aber die Kosten für die Er  stellung einer so geschützten Anlage wären ausser  ordentlich gross. Man hat zwar bereits versucht, in  ein solches     Abschirmgehäuse        öffnungen    für den     Zu-          und    Austritt des zu behandelnden Gutes vorzusehen.

    Solche     öffnungen    müssen aber mindestens so lange  geschlossen gehalten werden, wie der elektrische       Hochfrequenzgenerator    in Betrieb ist. Mit derart    aufgebauten Anlagen wäre dann zwar ein absatz  weiser Betrieb möglich, aber kein ununterbrochener       Durchlaufbetrieb.    Zur Behebung dieser Schwierig  keiten ist man - wie bekannt - auf den Gedanken  verfallen, die Feldelektroden in eine Metallkammer  mit abgeschirmten     öffnungen        einzubauen    und an den  zum Zu-     undloder    Abführen des Gutes dienenden       öffnungen    schachtförmige,

   mit der Kammerwandung  leitend verbundene metallische Einsätze mit mög  lichst kleinem Querschnitt anzubringen. Der Quer  schnitt ist im allgemeinen durch die     Abmasse    des  Beschickungsgutes vorgegeben. Die Länge des  Schachtes kann man in der Regel mit dem Ein  bis Eineinhalbfachen der Diagonalen des Schacht  querschnitts     annehmen.     



  Diese zur Dämpfung der Störstrahlung benutzten  Transportschächte     (Hohlrohransätze)    bei Hoch  frequenz-Durchlaufanlagen wirken bei elektrischen       Hochfrequenzschwingungen,    deren Frequenz unter  halb der durch den Schachtquerschnitt gegebenen  Grenzfrequenz liegt, im wesentlichen als elektro  statische Abschirmung, deren Wirkung gemessen oder  annäherungsweise auch berechnet werden kann.  



  Oberhalb dieser Grenzfrequenz wird jedoch das  Verhalten eines solchen     Abschirmschachtes    durch  die Gleichungen für Wellenleiter beschrieben. Die  Wirkung des Schachtes als dämpfendes Glied ist in  diesem Fall bestimmt  1. durch die     Einkopplungsbedingungen    für die elek  tromagnetische Welle bei der Ansatzstelle des  Schachtes an der Wand des Behandlungsraumes,  2. durch die Übertragungseigenschaften des Schach  tes für elektromagnetische Wellen und  3. durch die     Auskopplungsbedingungen    für die elek  tromagnetische Welle an dem dem Behandlungs-           raum    abgewandten offenen freien Ende des  Schachtes.  



  Während sich die     Auskopplungsbedingungen    im  allgemeinen nur schlecht beeinflussen lassen, da die  technischen Forderungen, die an Hochfrequenz  Durchlauf-Erwärmungsanlagen gestellt werden, be  sondere Ansätze, Aufsätze oder Winkelführungen  innerhalb des Schachtinneren nicht zulassen, kann  die Ausstrahlung von Störenergie jedoch durch Ver  schlechtern der Einkopplung der elektromagnetischen  Welle in den Schacht bei der Ansatzstelle des Schach  tes an der Wand des Behandlungsraumes     und(oder     durch Verschlechtern der Fortpflanzungsbedingungen  der elektromagnetischen Welle innerhalb des Schach  tes wesentlich verringert werden. Im Rahmen der  letzterwähnten Erkenntnis bietet sich die Möglichkeit,  z.

   B. durch Erhöhung der Schachtdämpfung, die  Abstrahlung von Störenergie zu verringern, ohne  damit den Schachtquerschnitt wesentlich einzuengen.  Jede der beiden Massnahmen, nämlich  1. das Verschlechtern der     Einkopplungsbedingungen     und  2. die Erhöhung der Schachtdämpfung,  ermöglicht es, die Abstrahlung von Hochfrequenz  energie oberhalb der Grenzfrequenz zu verringern.  Jedoch ergeben sich Vorteile, wenn beide Mass  nahmen gemeinsam angewandt werden.  



  Die vorliegende Erfindung geht von der Erkennt  nis aus, dass die bisherigen Ausführungen von Trans  portschächten an     Hochfrequenz-Durchlauf-Erwär-          mungsanlagen    die     Hochfrequenz-Abstrahlung    nicht  oder nur unwesentlich in     Frequenzbereichen    ver  ringern, die oberhalb der     Grenzfrequenz    des Schach  tes liegen. Die Erfindung beschäftigt sich daher mit  der Aufgabe, die die Störstrahlung mindernde Wir  kung auch in einem weiten Bereich oberhalb dieser       Grenzfrequenz    wesentlich zu erhöhen.  



  Auch die vorliegende Erfindung betrifft eine Ab  schirmeinrichtung für elektrische     Hochfrequenz-          Erwärmungsanlagen,    bei denen zur Verhinderung  der Abstrahlung von Störenergie     Hohlrohransätze     (Schächte) als     Dämpfungsglieder    vorgesehen sind,  die gleichzeitig als Ein- oder     Ausführöffnungen    für  das zu behandelnde Gut dienen.

   Bei einer solchen       Abschirmeinrichtung    besteht nun das die Erfindung  Kennzeichnende darin, dass den     Hohlrohransätzen     zur Erreichung einer hinreichenden Dämpfung für  Frequenzen oberhalb der Grenzfrequenz elektrisch  gut leitende, den Austritt von Störenergie ver  ringernde Körper     undjoder    Körper aus elektrisch,       dielektrisch    oder magnetisch verlustbehafteten Stoffen  bzw. aus Kombinationen dieser Stoffe zugeordnet  sind, die direkt oder indirekt, d. h. über Kopplungs  mittel - z. B. über Koppelspalte in den den Rohr  wänden zugeordneten Zwischenwänden - dem elek  tromagnetischen Feld im Inneren der Rohransätze  Energie entziehen.  



  Es ist zwar bekannt, bei in der Mikrowellen  technik als Wellenleiter benutzten Hohlleitern durch  in diese Hohlleiter eingebrachte verlustbehaftete    Stoffe verschiedener Ausdehnung und Anordnung  die Dämpfung heraufzusetzen. Die dabei angewen  deten dünnen Widerstandsschichten werden aber in  den     Mikrowellen-Hohlleitern    zu deren reflexions  freiem Abschluss mit reellem Wellenwiderstand in  Form eines Wellensumpfes oder zur einstellbaren  Dämpfung der durchgeleiteten elektromagnetischen  Welle verwendet. Bei     Abschirmschächten    für     Hoch-          frequenz-Durchlauf-Erwärmungseinrichtungen    (z. B.

    zur     Gusskerntrocknung),    bei denen die Betriebs  frequenzen bis etwa 100 MHz liegen können, werden  dagegen an den Wellenwiderstand sowie an die  Reflexionsfreiheit keine besonderen Anforderungen  gestellt, hingegen soll ohne erheblichen Aufwand  und ohne wesentliche Einengung des nutzbaren Quer  schnittes des Schachtes, der jede beliebige, zweck  mässig dem zu behandelnden Gut angepasste Quer  schnittsform aufweisen kann, eine grosse Dämpfung  über einen Frequenzbereich erzielt werden, der die  höchsten vom Generator in unzulässiger Stärke er  zeugten Oberwellen erfasst.  



  Bei der     Fortleitung    der     H1o-    Welle, die bekannt  lich für den Schacht die niedrigste Grenzfrequenz  darstellt, fliessen senkrecht zur Fortpflanzungsrichtung  der elektromagnetischen Welle in einem Schacht  mit z. B. rechteckigem Querschnitt in den (schmalen)  Seitenwänden Leitungsströme; in umgekehrter Rich  tung fliesst zwischen den Breitseiten im Schacht  querschnitt der Verschiebungsstrom. An der Stelle, an  der der Schacht an den Behandlungsraum angesetzt ist,  treten Wandströme, die im Behandlungsraum fliessen  und sich als Verschiebungsströme zur     Behandlungs-          elektrodenanordnung    hin schliessen, in den Schacht  ein und regen darin zur     Fortleitung    geeignete Wellen  formen an.

   Das Eintreten solcher Wandströme in  den Schacht muss nach Möglichkeit unterbunden  werden. Hierzu können gemäss einem Ausführungs  beispiel der     Erfindung    zur Verringerung der Einkopp  lung vom Behandlungsraum zum Schacht hin Blenden  aus elektrisch gut leitendem Material innerhalb des Be  handlungsraumes mit einer dem Querschnitt des  Schachtes entsprechenden Öffnung vorgesehen sein.  Die Blende soll in geringem Abstand vor der     Abschluss-          wand    des Behandlungsraumes zum Schacht hin elek  trisch gut leitend befestigt sein.

   Eine weitere Möglich  keit zur Verringerung der Kopplung vom Behandlungs  raum zum Schacht besteht darin, Fahnen aus Metall  blech vorzusehen, die parallel zu den Wandungen  im Inneren des Schachtes angeordnet und längs  einer ihrer Kanten mit einer     Schachtinnenwand    elek  trisch gut leitend verbunden sind.  



  Solche Blechfahnen, Blenden oder innerhalb  des Schachtes angeordnete Zwischenwände oder  -schächte werden, vorzugsweise auf ihrer dem  Schachtinneren zugewandten Fläche, zweckmässig mit  verlustbehaftetem Stoff überzogen.  



  Die zur Erhöhung der Schachtdämpfung verwen  deten verlustbehafteten     Dämpfungsstoffe    können aus  Graphit oder Lack mit     dielektrisch    oder magnetisch  wirksamen, z. B. eingelagerten     ferritischen,    Korn-           ponenten    bestehen, die als Anstriche oder Beläge  auf die     Schachtinnenwände    oder die Schachtzwischen  wände aufgebracht sind. Es können auch Beläge aus  Stahlwatte angewendet werden, wenngleich derartige  Schichten im allgemeinen wesentlich mehr auftragen,  wobei eine möglicherweise unerwünschte Einengung  des Schachtraumes in Kauf genommen werden muss.

    Soweit Zwischenwände oder -schächte innerhalb des  Schachtes angewendet werden, können diese aus  Metall mit Anstrichen aus den vorgenannten       Dämpfungsstoffen    bestehen oder aber aus flachen  Körpern, z. B. aus     Holz,    Hartstoff oder Hartpapier,  gefertigt und mit den     Dämpfungsstoffen    bestrichen  oder belegt sein; auch Kunststoffplatten sind vorteil  haft, in die die verlustbehafteten Stoffe eingear  beitet sind.  



  Auf weitere Merkmale wird bei der nachfolgen  den Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Er  findung näher hingewiesen.  



  Die     Fig.l    veranschaulicht eine schematische  Darstellung einer     Hochfrequenz-Durchlauf-Erwär-          mungsanlage,    von der lediglich das Auslaufende dar  gestellt ist, an dem also das Gut nach der Be  handlung zur weiteren Verarbeitung bzw. Verwen  dung die Erwärmungsanlage verlässt. Der Behand  lungsraum ist mit 1, der     Gutausführschacht    mit 2  'bezeichnet. Von dem Behandlungsraum 1 des elek  trischen     Hochfrequenzgenerators    ist lediglich ein Teil  dargestellt, der die  heisse  Elektrode 3 enthält, die  in nicht näher veranschaulichter Weise isoliert an  der Decke 4 des den Behandlungsraum     ummanteln-          den    Gehäuses befestigt ist.

   Die zu     behandelnden     Gutteile sind mit 5 bezeichnet; sie liegen auf einem in  der durch einen Pfeil gekennzeichneten     Förderrich-          tung    bewegbaren Transportband 6 aus metallischem  oder nichtmetallischem Gewebe auf, das über dem  Boden des Behandlungsraumes 1 bzw. des Schacht  raumes 2 am Anfang (nicht dargestellt) und am  Ende der Förderstrecke über Transportrollen 7 ge  führt und umgelenkt ist.

   Die (kalte) Gegenelektrode  kann im Behandlungsraum 1 zwischen dem nicht  metallischen Transportband 6 und dem     Behandlungs-          raumboden    angeordnet sein, oder der geerdete     Be-          handlungsraumboden    bzw. das metallische Trans  portband kann selbst die Gegenelektrode bilden. Die       Abschlusswand    bzw. Trennwand 8 zwischen Behand  lungsraum 1 und Schacht 2 weist eine Öffnung auf,  die der     Querschnittsform    des Schachtes angepasst ist  und einen ungehinderten Durchlauf des Transport  bandes 6 und der Gutstücke 5 gewährleistet.

   Um den  Austritt von Störstrahlungen aus dem Behandlungs  raum 1 in den Schacht 2 zu verhindern, ist innerhalb  des Behandlungsraumes 1 an der     Abschlusswand    8  zum Schachtraum 1 hin eine Metallblende 9 an  gebracht, die elektrisch gut leitend mit der Wand 8  oder aber mit der Decke bzw. dem Boden oder den  Seitenwänden des Behandlungsraumes verbunden ist.  Diese Blende weist eine entsprechende Öffnung auf,  die ebenfalls der     Querschnittsform    des Schachtes 1  angepasst ist. In der     Fig.    2 ist eine Ansicht auf die    Blende bzw. den Schacht veranschaulicht, und zwar  in     Pfeilrichtung    von der     Schnittlinie        A-A    der     Fig.    1  aus betrachtet.

   Die Bezugszeichen sind entsprechend  gewählt. Um Sprüherscheinungen entgegenzuwirken,  weist die Blende 9 noch einen rohrartigen     Fortsatz    10  mit     Wulstrand    auf, der in Richtung zum Schacht  raum 1 hin umgebördelt, also weg von der Elektrode  3 gerichtet ist.  



  Zur Verminderung der Kopplung können anstelle  von Blenden auch Fahnen aus elektrisch gut leiten  dem Blech im Schachtraum angeordnet werden, so  wie dies in den     Fig.    3 und 4 veranschaulicht ist.       Fig.    3 ist eine Ansicht nach der Linie<B><I>A -A</I></B> in     Fig.    1,  während die     Fig.    4 eine Seitenansicht der Fahnen  anordnung und des Schachtes veranschaulicht. Die  Blechfahnen sind mit 11 bezeichnet und erstrecken  sich parallel zu den     Schachtseitenwänden.    Die Fahne  11a ist an ihrer zur Schachtdecke hin gerichteten  Kante     S-förmig    umgeknickt und nahe der Schacht  decke an der Seitenwand elektrisch gut leitend be  festigt, z.

   B. unter Zwischenlage einer federharten  Kupfer- oder Messingfolie. Die Fahne 11b verläuft  ebenfalls parallel zu der entsprechenden Schacht  seitenwand und ist gleichfalls längs einer Kante       S-förmig    umgeknickt und nahe dem Schachtboden  an der Seitenwand des Schachtes in gleicher Weise  befestigt wie die Fahne 11a. Das Transportband über  dem Schachtboden ist wiederum mit 6 bezeichnet.  



  Eine weitere Befestigungsmöglichkeit für die  Fahnen 11 ist in der     Fig.    5 dargestellt, deren Dar  stellung der     Fig.    4 entspricht. Die Fahnen 12a bzw.  12b sind hier einseitig, wie zu den     Fig.    3 und 4  beschrieben, am Boden bzw. an der Decke des  Schachtes 2 befestigt.  



  Wesentlich ist, dass die Fahnen innerhalb des  Schachtes möglichst dicht am Schachteingang, d. h.  in der Nähe der Trennwand 8 zwischen Behandlungs  raum 1 und dem Schachtraum 2, angeordnet werden.  Die einseitigen Befestigungsstellen gegenüberliegender  Fahnen sollten überdies möglichst nicht in einer  Ebene liegen, sondern - wie dies in der     Fig.    3 bzw.  der     Fig.    5 veranschaulicht ist - die Befestigung der  einen Fahne, z. B. 12a, sollte nahe der Ansatzstelle  des Schachtes an der Schachtdecke befestigt sein,  während die am Schachtboden befestigte Fahne, z. B.  12b, nahe der Trennwand 8 ihr freies Ende haben  sollte.  



  Anstatt die     Einkopplungsbedingungen    vom Be  handlungsraum zum Schachtraum hin zu verschlech  tern, besteht das weitere, zweckmässig mit dem erst  erwähnten kombiniert angewendete Verfahren, die  Schachtdämpfung zu erhöhen. Ausführungsbeispiele  hierfür sind in den weiteren     Fig.5    bis 15 veran  schaulicht.  



       Fig.    6 ist eine Aufsicht auf die freie Öffnung  des Schachtes 2. Mit 8 ist die     Abschlusswand    zum  Behandlungsraum 1 bezeichnet. Die Seitenwände des  Schachtes sind mit verlustbehafteten     Dämpfungs-          stoffen    13 und 14 belegt, die mit der Decke oder  dem Boden des Schachtes oder aber mit den Seiten-      wänden leitend verbunden sind. Die Stoffe 13 und 14  können als plattenförmige Körper an den Seiten  wänden befestigt sein oder aber Anstriche bzw. dünne  Beläge auf den Seitenwänden bilden.  



  In der     Fig.    7 ist eine weitere Ausführungsform  dargestellt, die ebenfalls eine Ansicht des Schachtes  von seinem freien Ende her bietet. Mit 13 und 14  sind wiederum die an den Seitenwandungen ange  brachten     Dämpfungsstoffe    bezeichnet. An der  Schachtdecke ist eine aus relativ schlecht leitendem  Material bestehende Platte 15, z. B. aus Graphit,  angeordnet, die längs der oberen Schachtwandung  befestigt ist.  



  Bei der Ausführung des Schachtinneren nach       Fig.8    sind nicht, wie zuvor beschrieben, die       Dämpfungsstoffe    unmittelbar auf die inneren Seiten  wandungen des Schachtes aufgetragen, sondern in  das Schachtinnere sind Platten aus Holz,      Pertinax ,          Papiermachee,    Kunststoff oder dergleichen eingefügt,  die mit verlustbehafteten Anstrichen bzw. Belägen  versehen sind. Diese Platten sind mit 13' und 14'  bezeichnet; sie sollen gut leitend mit den Seiten  wandungen oder mit der Decke     undloder    dem Boden  des Schachtes verbunden sein.  



       In    der     Fig.9    ist eine doppelwandige Schacht  ausführung veranschaulicht, bei der das gesamte  Schachtinnere mit Ausnahme des Schachtbodens ver  kleidet ist. Die     Seitendämpfungsmaterialien    sind wie  der mit 13 und 14, die Deckenauskleidung mit 16  und die     Zwischenschachtplatten    mit 17, 18 und 19  bezeichnet. Der Zwischenraum zwischen den äusseren  Schachtwänden und den     Innenschachtwänden    ist mit  den     Dämpfungsstoffen    vollständig ausgefüllt. Die       Dämpfungsstoffe    13, 14 und 16 können z. B. als  Schüttgut in den     Zwischenwandhohlraum    einge  bracht sein.  



  Die     Fig.    10 unterscheidet sich von der     Fig.9          lediglich    dadurch, dass sämtliche Schachtwände, also  auch der Boden, mit     Dämpfungsstoffen    13, 14, 16  und 21 belegt bzw. die     Dämpfungsstoffe    in den  Hohlraum zwischen dem äusseren Schacht und dem  Innenschacht 17, 18, 19, 20 eingefüllt sind. Die  Wände des Innenschachtes sind als Koppelwände  ausgebildet und aus Blech, z. B. aus Eisenblech,  gefertigt. Der Innenschacht soll mit dem Aussen  schacht am freien Schachtende elektrisch dicht ver  bunden sein.

   Die Koppelwände, d. h.     einzelne    oder  alle Wände des Innenschachtes, werden, wie dies die       Fig.    11 für eine     einzelne    Wand veranschaulicht, mit  Schlitzen 22, Durchbrüchen oder dergleichen ver  sehen, um - zur Erreichung hoher Dämpfungen   den Schacht an die     Dämpfungsstoffe    anzukoppeln,  die in dem Raum zwischen dem äusseren und inneren  Schacht angeordnet sind. Die Schlitze sollen nicht  zu nahe an den offenen Schachtrand heranreichen und  können mit einem Stoff geringer Stromverdrängung,  z. B. Graphit, überbrückt werden. Sie sollen, wie dies  die     Fig.    11 veranschaulicht, sich parallel zur Schacht  achsrichtung, also in     Durchlaufrichtung,    erstrecken.

    Als sehr     vorteilhaft    hat es sich erwiesen, die Schlitze    22 (entsprechend     Fig.    12) etwa in der Mitte des  Schachtes senkrecht zur Schachtachse verlaufend und  zu den Schachtenden zu schräg zur Schachtachse zu  orientieren.  



  Die     Fig.    13 veranschaulicht eine einzelne     Dämp-          fungsplatte    13', 14' aus Kunststoff,     Holz,    Hartstoff,  Hartpapier oder      Pertinax ,    wie sie als Zwischen  wand bei der Schachtanordnung nach     Fig.8    Ver  wendung findet. Diese Platte ist zur Erhöhung der       Dämpfungswirkung    mit einer     Graphitsuspension    be  strichen oder mit einer     Graphitauflage    belegt. Es ist  auch vorteilhaft, eine Schicht aus Stahlwatte auf das  Grundmaterial aufzubringen, z. B. durch Aufkleben,  ausserdem kann man den Raum zwischen der Platte  und der Schachtwand mit diesem Stoff ausfüllen.  



  Abhängig von dem relativen Abstand solcher  Zwischenwände von der Schachtwand lässt sich mit  einem bestimmten Flächenwiderstand der     Dämp-          fungsschichten    ein optimaler     Dämpfungseffekt    er  zielen. Man erreicht dies durch eine entsprechend  bemessene Schichtdecke des Anstrichs oder des Be  lages oder auch dadurch, dass man mehr oder weniger  zusammenhängende Muster wie Streifen, Quadrate  usw. auf die Trägerplatte verteilt     aufbringt.    Zur Her  stellung eines guten Kontaktes einer solchen Platte  mit den Schachtwänden sind an den Längskanten  dieser     Dämpfungswände    federnde Streifen 23       (Fig.    13) aus vorzugsweise walzhartem Kupfer- oder  Messingblech aufgebracht, z.

   B. aufgeschraubt, die  ebenfalls mit der     Graphitsuspension    überstrichen oder  mit dem     Dämpfungsstoff    belegt sind. Zur gleich  zeitigen Beeinflussung der elektrischen Wandströme  und des magnetischen Feldes im Schachtinneren  können die Trägerplatten auch ausser der Graphit  suspension noch zusätzlich mit einer Stahlwatte  schicht belegt werden oder, wie zuvor beschrieben,  der gesamte Innenraum zwischen der Zwischenwand  und der     Schachtinnenwand    mit diesem magnetisch  verlustbehafteten Stoff ausgefüllt werden.  



  Dasselbe gilt für die Schachtausführungen nach  den     Fig.3    und 4. Auch hier ist es sinnvoll, die  Fahnen mindestens an ihren dem Schachtinneren       zugekehrten    Oberflächen mit den erwähnten     Dämp-          fungsstoffen    zu belegen, wobei in allen Fällen diese       Dämpfungsstoffe    aus elektrisch,     dielektrisch    oder ma  gnetisch verlustbehafteten Stoffen einer Kombination  dieser Stoffe, oder aus einzelnen,     übereinanderliegen-          den    verschiedenen Schichten dieser Stoffe bestehen  können.  



  Die     Fig.    13 veranschaulicht in Verbindung mit       Fig.    14 eine Befestigungsanordnung für die     Dämp-          fungsplatte    an der Schachtwand. Der Kupfer- oder       Messingblechstreifen    23 ist     vielfach    quer zur Längs  ausdehnung geschlitzt und auf die mit dem     Dämp-          fungsstoff    24 belegte     Grundplatte    mittels Schrauben  26 aufgeschraubt.  



  Bei     Verwendung    ausschliesslich     dielektrisch    ver  lustbehafteter Stoffe in Plattenform als     Dämpfungs-          wand    soll wenigstens entlang der Schmalseite der  Platte eine gut     hochfrequenzstromleitende    Verbin-           dung    mit der Schachtwand vorgesehen sein. In der       Fig.    15 ist eine solche     Dämpfungswand    mit 27 be  zeichnet, während 28 die Schachtwand kennzeichnen  soll. Zwischen der Schmalseite der Platte 27 und  der Schachtwand 28 ist ein Gummischlauch 29 ein  geklemmt, der mit einem elektrisch gut leitenden  Drahtgeflecht 30 überzogen ist.

   Durch diese Mass  nahme wird verhindert, dass zwischen der Wand 27  und der Schachtwand 28 ein Luftspalt, also ein  Spalt mit geringerer     Dielektrizitätskonstante,    als die  Platte sie aufweist, entsteht. Auch die Platte 27,  z. B. eine Kunststoffplatte, kann, wie zuvor be  schrieben wurde, zusätzlich mit     Dämpfungsstoffen     wie Graphit oder Lack mit eingearbeiteten     ferriti-          schen    Komponenten belegt     und/oder    mit einer Auf  lage aus Stahlwatte zur weiteren Erhöhung ihrer       Dämpfungswirkung    ausgestattet sein.

      4.     Abschirmeinrichtung    nach Patentanspruch mit  Mitteln zur Erhöhung der     Dämpfungswirkung    der       Hohlrohransätze,    dadurch gekennzeichnet, dass als  verlustbehaftete Stoffe Graphit oder Lack mit     dielek-          trisch    oder magnetisch wirksamen, z. B. eingelagerten       ferritischen    Komponenten verwendet sind, die als  Anstriche oder Beläge (13, 14) auf die Innenwand  der Ansätze aufgebracht sind.  



  5.     Abschirmeinrichtung    nach Patentanspruch mit  im Inneren der     Hohlrohransätze    angeordneten Zwi  schenwänden (13', 14'), dadurch gekennzeichnet, dass  die Zwischenwände aus einem Trägermaterial wie  z. B. Holz, Hartstoff oder Hartpapier, bestehen, die  ganz oder teilweise mit verlustbehafteten Anstrichen  bzw. Belägen aus Graphit oder Lack mit eingelager  ten     ferritischen    Stoffen oder mit einer Auflage aus  Stahlwatte versehen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Abschirmeinrichtung für elektrische Hoch frequenz-Erwärmungsanlagen, bei denen zur Ver hinderung der Abstrahlung von Störenergie Hohl rohransätze als Dämpfungsglieder vorgesehen sind, die gleichzeitig als Ein- oder Ausführöffnungen für das zu behandelnde Gut dienen, dadurch gekenn zeichnet, dass den Hohlrohransätzen zur Erreichung einer hinreichenden Dämpfung für Frequenzen ober halb der Grenzfrequenz elektrisch gut leitende, den Austritt von Energie verringernde Körper und(oder Körper aus elektrisch, dielektrisch oder magnetisch verlustbehafteten Stoffen bzw.
    aus Kombinationen dieser Stoffe zugeordnet sind, die direkt oder indirekt über Kopplungsmittel dem elektromagnetischen Feld im Inneren der Rohransätze Energie entziehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch zur Verringerung der Kopplung vom Behandlungsraum zum Hohlraum hin, gekennzeichnet durch die An ordnung einer innerhalb des Behandlungsraumes mit einer dem Querschnitt des Hohlrohransatzes entspre chenden Öffnung versehenen Blende (9) aus gut leitendem Blech, die in geringem Abstand vor der Abschlusswand des Behandlungsraumes zum Hohl rohransatz elektrisch gut leitend befestigt ist.
    2. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch zur Verringerung der Kopplung vom Behandlungsraum zum Hohlrohransatz hin, gekennzeichnet durch Blechfahnen (11, 12), die parallel zu den Wandungen der Hohlrohransätze angeordnet und längs einer Kante mit dem Hohlrohransatz elektrisch gut leitend verbunden sind.
    3. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechfahnen an den Innenwandungen der Hohlrohr ansätze mit federnden Streifen aus vorzugsweise walz- hartem Kupfer- oder Messingblech befestigt sind, die mindestens auf ihrer dem Rohrinneren zugewandten Fläche mit verlustbehaftetem Stoff überzogen sind. 6. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch mit im Inneren der Hohlrohransätze angeordneten Zwi schenwänden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenwände aus einem Kunststoffmaterial bestehen, in das die verlustbehafteten Stoffe eingelagert sind.
    7. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandungen vollständig mit einer Schicht des verlustbehafteten Stoffes überzogen sind. B. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass vorgegebene Stellen der Hohlrohrwandungen mit verlustbehaftetem Stoff belegt sind, wobei auf die Wandungsteile Muster wie z. B. Streifen, Quadrate aus diesem Stoff aufgetragen sind.
    9. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch mit im Inneren der Hohlrohransätze angeordneten me tallischen Zwischenwänden (17, 18, 19, 20), dadurch gekennzeichnet, dass die verlustbehafteten Dämp- fungsstoffe in den Hohlraum zwischen Zwischen- und Aussenwand, vorzugsweise als Schüttgut, ein gefüllt sind.
    10. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 9 unter Verwendung dielektri- scher verlustbehafteter Stoffe, dadurch gekennzeich net, dass die Stoffe mindestens stellenweise mit dem Hohlrohransatz gut hochfrequenzstromleitend ver bunden sind, z. B. durch einen mit Drahtgeflecht (30) überzogenen Gummischlauch (29). 11. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch mit im Rohransatz angeordneten Zwischenwänden, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenwandungen des Rohransatzes mit Schlitzen versehen sind.
    12. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze nahe den Rohrenden an den Seiten teilen der Hohlrohransätze parallel zu deren Achs richtung geführt sind, in der Mitte des Rohres im wesentlichen senkrecht zu dieser Achse verlaufen und zu den Enden zu mehr oder weniger zur Rohrachse hin geneigt sind (Fig. 12). 13. Abschirmeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze zur Erzielung einer erhöhten Dämpfung mit Stoffen geringer Stromverdrängung, vorzugsweise Graphit, überbrückt sind.
CH766660A 1959-08-03 1960-07-05 Abschirmeinrichtung für elektrische Hochfrequenz-Erwärmungsanlagen CH386503A (de)

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