CH386582A - Flächenförmiger Strahlungsofen - Google Patents

Flächenförmiger Strahlungsofen

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CH386582A
CH386582A CH441160A CH441160A CH386582A CH 386582 A CH386582 A CH 386582A CH 441160 A CH441160 A CH 441160A CH 441160 A CH441160 A CH 441160A CH 386582 A CH386582 A CH 386582A
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CH
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reflector
radiation
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radiant
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CH441160A
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Inventor
Hermann Dipl Ing Gerds
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Siemens Elektrogeraete Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C7/00Stoves or ranges heated by electric energy
    • F24C7/04Stoves or ranges heated by electric energy with heat radiated directly from the heating element
    • F24C7/043Stoves
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
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Description


  Flächenförmiger     Strahlungsofen       Die Erfindung betrifft einen flächenförmigen       Strahlungsofen,    welcher     vorzugsweise    für eine Be  festigung an der     Wand,    insbesondere im Badezim  mer vorgesehen ist.     Bekannte    Ausführungsformen  von     flächenförmigen    Strahlungsöfen besitzen im all  gemeinen einen blanken oder isolierten Heizleiter,  welcher seine Wärme     an    eine     Strahlfläche    abgibt und  hinter dem noch ein Reflektor angeordnet ist.

   Die       Strahlfläche    macht man, um eine möglichst     gleich-          mässige    Wärmeverteilung zu bekommen, möglichst  gross und umgibt sie des besonderen Aussehens wil  len mit einem Rahmen. Die     bekannten        flächenför-          migen    Strahlungsöfen haben jedoch im allgemeinen  den Nachteil, dass sie nur für relativ niedrige Tem  peraturen ausgelegt sind, demzufolge einen relativ ho  hen, in diesem Falle unerwünschten Anteil an     Kon-          vektionswärme    abgeben. Weiterhin haben sie oft  eine unerwünschte grosse     Tiefenausdehnung,    welche  einen unschönen Anblick vermittelt.  



  Die vorliegende Erfindung hat sich nun die Auf  gabe gestellt, einen flächenförmigen Strahlungsofen  zu ermöglichen, dessen     Strahltlächentemperaturen     auf über     1801)    C kommen und der demzufolge einen  relativ geringen Anteil an Konvektion aufweist.  



  Der     erfindungsgemässe    Ofen zeichnet sich da  durch aus, dass ein die Strahlungsfläche bildender  Körper aus Blech besteht, der isolierte Heizleiter  unmittelbar dahinter angeordnet und durch den Re  flektor gegen den     Strahlungskörper    gehalten ist. Der  Heizleiter ist     zweckmässig    in Vertiefungen, beispiels  weise Sicken in dem Strahlungskörper und/oder im  Reflektor, gelagert.  



  Es folgt die Beschreibung eines in der beigefügten       Zeichnung    dargestellten Ausführungsbeispiels.  



       Fig.    1 zeigt den flächenförmigen Strahlungsofen  in der     Ansicht    von vorne.  



       Fig.    2 zeigt in der Seitenansicht einen Schnitt  durch das Gehäuse des Strahlungsofens aus     Fig.    1         Fig.    3 zeigt die Unterbringung des Heizleiters  zwischen     Strahlungsfläche    und Reflektor.  



       Fig.    4 zeigt schematisch die Schaltung des Strah  lungsofens.  



       In    den Figuren ist jeweils mit 1 der flächige  Strahlungskörper, mit 1a     dessen    Strahlungsfläche, mit  2 die von der Isolierung 3 umgebenen     Heizleiter;     mit 4 der Reflektor und mit 5 der die     Strahlfläche     umgebende     Rahmen    bezeichnet.  



  Der Körper 1     besteht    aus emailliertem Blech,  welches durch die     Emaillierung    besonders gute Strah  lungseigenschaften erhält. Der     Heizleiter    2 ist     vor-          teilhafterweise    mit Isolierperlen 3 umgeben und in  direktem Wärmekontakt     unmittelbar    hinter dem Kör  per 1 angeordnet und wird durch den     Reflektor    4  gegen diesen gehalten. Der Heizleiter 2 liegt in Ver  tiefungen, beispielsweise in Sicken, welche in dem  Strahlungskörper 1 und/oder im Reflektor 4 vorge  sehen sind.

   Dabei sind die Sicken im Körper 1 mög  lichst so ausgebildet, dass sie eine grosse     Berührungs-          fläche    mit dem Heizleiter 2 haben. Die Sicken im  Reflektor dagegen sind so ausgebildet, dass     eine          möglichst    nur     linienförmige    Berührung     zwischen          Heizleiter    2 und Reflektor 4 stattfindet.

   Die gegen  läufig ausgeprägten Sicken verlaufen im     wesentlichen     horizontal, wodurch der Heizleiter     ebenfalls    auf  seine grösste Länge horizontal geführt ist, womit  ein bei     vertikaler        Führung        mögliches    Zusammen  sacken des Heizleiters vermieden ist. Am Ende der       jeweiligen,    horizontal verlaufenden Sicke muss der       Heizleiter    natürlich umgelenkt werden, was bei dem  gezeigten     Ausführungsbeispiel    in entsprechend tie  fer ausgeprägten Sicken, welche nur im Reflektor  vorgesehen sind, erfolgt. Die Heizleiter sind     bifilar     verlegt.

   Selbstverständlich ist auch eine einfache  Verlegung     möglich.    Der Strahlungskörper 1 und der  Reflektor 4 bestehen aus Material mit gleichen       Wärmedehnungskoeffizienten.    Dadurch wird vermie-      den, dass die bei den hohen Temperaturen auftre  tende grosse Wärmedehnung zu einem Verbiegen  bzw. Verziehen des Strahlungsofens führt. Die       Strahlfläche    la kann aus emailliertem Aluminium  bestehen, wobei dann der Reflektor aus poliertem  Aluminium besteht.

   Bei dem dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel besteht die     Strahlfläche    la aus email  liertem Stahl und der Reflektor aus einem     alumi-          niumplattierten    Stahlblech, was den Vorteil hat, dass       einmal    der gleiche     Wärmedehnungskoeffizient    vor  handen     ist,    zum anderen aber auch die guten     Reflek-          tionseigenschaften    des Aluminiums     ausgenützt    wer  den können.  



  Die Strahlungsfläche 1 und der Rahmen 5     sind     aus einem Stück gezogen, anschliessend auseinander  geschnitten und die Strahlungsfläche 1 ist umgekehrt  in den Rahmen 5 montiert.  



  Diese Ausgestaltung bringt einmal eine grosse  Ersparnis bei der Herstellung, zum anderen können  die     Strahlfläche    la und der Rahmen 5 in einfachster  Weise so an den sich gegenüberstehenden Kanten  <B>0 -</B> der Strahl  formt sein, dass die     Wärmeausdehnun..     



       fläche    sich ohne Verbiegen der     Strahlfläche    ausglei  chen kann.  



  Für den Fall, dass der Strahlungsofen für sonst  ungeheizte Räume, beispielsweise Klosetts, verwendet  werden soll, kann ein     Frostschutzschalter    7 eingebaut  sein, welcher bei einer bestimmten Temperatur einen  Heizleiter 8     einschaltet    und erst nach Erreichen  einer bestimmten höheren Temperatur wieder aus  schaltet. Mit den Netzklemmen PP ist der Schalter S  verbunden, der es ermöglicht, die Heizwiderstände 8  oder 2     einzuschalten.    In der Schalterstellung   Aus         kann    bei Frostgefahr der thermische Schalter 7 den       Heizwiderstand    8 einschalten.

   Da der Frostschutz  schalter 7 innerhalb des Strahlungsofens unterge  bracht werden     soll,    aber nicht     vollkommen    gegen die  Wärmeeinwirkung des Heizleiters geschützt werden  kann, besteht die Gefahr, dass durch Wärmeüber  tragung der     Frostschutzschalter    7 schon wieder ab  schaltet, bevor der zu     erwärmende    Raum     eine    be  stimmte, höher als der Gefrierpunkt liegende Tem  peratur hat.  



  Um diesem Nachteil entgegenzuwirken, ist der       Frostschutzschalter    7 im unteren Teil des Rahmens  angeordnet und der von ihm geschaltete Heizleiter 8  am entgegengesetzten oberen Ende der     Strahlfläche     la vorgesehen. Damit wird erreicht, dass der Raum  schon eine genügende Wärme     erhält,    bevor der     Heiz-          leiter    8 auf den     Frostschutzschalter    7 störend ein  wirkt.

   Um die Wand, an welcher der Strahlungsofen       montiert    ist, vor     schädlicher    Wärmeeinwirkung zu  schützen, können hinter dem     Reflektor    unter Zwi  schenschaltung eines die     Konvektion    ermöglichen  den Luftspaltes ein oder mehrere Schirmbleche an  geordnet sein. Im Rahmen     sind    dann oben und unten  entsprechende Konventionsöffnungen vorgesehen.       Zweckmässig    sind Schutzgitter bzw. Schutzstäbe 6  zur Verhinderung einer Berührung der heissen       Strahlfläche    vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flächenförmiger Strahlungsofen mit einem iso lierten Heizleiter, welcher seine Wärme an eine Strahlungsfläche abgibt und dem ein Reflektor zu geordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Strahlungsfläche (la) bildender Körper aus Blech besteht, der isolierte Heizleiter (2) unmittelbar da hinter angeordnet und durch den Reflektor (4) gegen den Strahlungskörper gehalten ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Strahlungsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizleiter (2) in Vertiefun gen im Strahlungskörper (1) und im Reflektor (4) gelagert ist. 2.
    Strahlungsofen nach Patentanspruch und Un teranspruch l., dadurch gekennzeichnet, dass der Heizleiter (2) in auf gleicher Höhe gegenüberstehen den Sicken des Strahlungskörpers (1) und des Re flektors (4) in seinem grösseren Teil horizontal ge- führt und in entsprechend tieferen Sicken des Re flektors (4) allein umgelenkt ist. 3. Strahlungsofen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine bifilare Verlegung des Heiz- leiters (2). 4. Strahlungsofen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine nur linienförmige Berührung zwischen Heizleiter (2) und Reflektor (4). 5.
    Strahlungsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlungskörper (1) und der Reflektor (4) aus Material mit gleichen Wärme dehnungskoeffizienten besteht. 6. Strahlungsofen nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlungskörper (1) aus emailliertem Aluminium, der Reflektor (4) aus poliertem Aluminium besteht. 7. Strahlungsofen nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlungskörper (1) aus emailliertem Stahlblech, der Reflektor (4) aus aluminiumplattiertem Stahlblech besteht. B.
    Strahlungsofen nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Frostschutzschalter (7), welcher im unteren Teil des Rahmens (5) angeordnet ist und dem eine im oberen Teil der Strahlungsfläche (1) vorgesehene Heizwirkung (8) zugeordnet ist. 9. Strahlungsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Reflektor (4), unter Zwischenschaltung eines eine Konvektion ermögli chenden Luftspaltes, mindestens ein Schirmblech an geordnet ist und im Rahmen (5) Konvektionsöffnun- gen vorgesehen sind. 10.
    Strahlungsofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Strahlungsfläche (1a) Schutzstäbe (6), zur Vermeidung einer Berührung der Strahlfläche vorgesehen sind.
CH441160A 1959-04-27 1960-04-20 Flächenförmiger Strahlungsofen CH386582A (de)

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DES62793A DE1089092B (de) 1959-04-27 1959-04-27 Flaechenfoermiger Strahlungsofen, vorzugsweise als Wandstrahler ausgebildet, bestehend aus einem isolierten Heiz-leiter, welcher seine Waerme auf eine, vorzugsweise in einem Rahmen angeordnete Strahlflaeche abgibt und dem ein Reflektor zugeordnet ist

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CH386582A true CH386582A (de) 1965-01-15

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DE1210969B (de) * 1963-12-12 1966-02-17 Martin Achner Transportables Schwitzgeraet
WO2012028194A1 (en) * 2010-09-02 2012-03-08 Energy Products Group Nv Infrared heating panel

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