CH386621A - Trocken-Steckbecken für Notspitäler, Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten - Google Patents
Trocken-Steckbecken für Notspitäler, Sanitätshilfsstellen und SanitätspostenInfo
- Publication number
- CH386621A CH386621A CH643661A CH643661A CH386621A CH 386621 A CH386621 A CH 386621A CH 643661 A CH643661 A CH 643661A CH 643661 A CH643661 A CH 643661A CH 386621 A CH386621 A CH 386621A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- dry
- pool
- insert
- edge
- bedpans
- Prior art date
Links
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 7
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 230000000474 nursing effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims 2
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 claims 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G9/00—Bed-pans, urinals or other sanitary devices for bed-ridden persons; Cleaning devices therefor, e.g. combined with toilet-urinals
- A61G9/003—Bed-pans
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
Description
Trocken-Steckbecken für Notspitäler, Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten Das. Zivilschutzgesetz verpflichtet die Krankenhäuser Notspitäler und die Gemeinden Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten einzurichten. In Friedenszeit werden die normalen Steckbecken in speziellen Reinigungsmaschinen gereinigt. Im Kriegsfall oder bei Erdbebenkatastrophen, das heisst bei zerstörter Wasserversorgung können diese Steckbecken nicht mehr im erwähnten Sinne, das heisst mit Wasser gereinigt werden, und man ist auf die Verwendung von Trocken-Steckbecken angewiesen. Bis heute kennt man für solche Notfälle keine speziellen Hilfsmittel. Man stellt sich eine Notlösung so vor, dass in oder auf die bisher yerwendeten Steckbecken ein Plastiktuch gelegt wird, welches dann nach der Benützung zusammengeknotet werden soll. In der Praxis kann dieses primitive Vorgehen dem Pflegepersonal jedoch nicht zugemutet werden. Die vorliegende Erfindung löst dieses heikle Problem grundlegend, denn das Beckeninnere wird nicht beschmutzt, da es. von einer wasserundurch- lässigen Papiereinlage vollständig ausgekleidet wird, deren Öffnungsränder von aufklappbaren Einlage haltern allseitig überlappt werden. Die Entleerung des Trocken-Steckbeckens geht selbständig vor sich, indem durch die Betätigung eines Schiebers schwenkbar gelagerte Teile der beiden Seitenwände auseinanderschwenken und die Einlage mitsamt der menschlichen Exkremente durch die dabei entstandene, rechteckförmige Öffnung nach unten fällt. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 2, Fig. 2 einen Grundriss, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 2, und Fig. 4 eine geöffnete Papiereinlage in perspektivischer Darstellung. Entgegen der allgemein bekannten, runden Form der Steckbecken hat das Trocken-Steckbecken, bedingt durch die Fabrikation der Papiereinlagen eine quadratische oder rechteckige Form. Die beiden zum Beckenrand 7 senkrecht stehenden Stirnwände 1 haben die Grundform eines gleichschenkligen Dreiecks. Sie bilden mit dem Beckenrand 7 und den beiden entsprechend geneigten Seitenwände 2 eine gegossene Einheit. Die beiden geneigten Seitenwände 2 werden ergänzt durch in den Drehpunkten 3 der Stirnwände 1 schwenkbar gelagerte Klappen 4 und 5. Diese Klappen schwenken unter der Einwirkung des Bekkeninhalts nach Entfernung des Halteschiebers 6 in die senkrechte Lage und bilden dadurch eine rechteckförmige Öffnung, durch welche die Einlage samt Inhalt nach unten in einen Eimer fällt. Die dem Beckenrand 7 abgekehrten Hälften der Stirnwände 1 sind in dem Sinne ausgebildet, dass sie die Drehpunktlagerung 3 der Klappen 4 und 5 umschliessen und gleichzeitig die im Eimeraufsatz vorhandene Einfüllöffnung für die Entleerung des Steckbeckens freihalten. Der mit den Stirnwänden 1 und der Seitenwände 2 eine gegossene Einheit bildende Beckenrand 7 weist auf dem ganzen Umfang vier Aus sparungen von gleicher Grösse auf, in welche schwenkbar gelagerte Einlagehalter 9 eingepasst sind, welche der Gebrauchslage mit dem übrigen Beckenrand eine glatte, stufenlose Oberfläche bilden. PATENTANSPRUCH Trocken-Steckbecken für Notspitäler, Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten mit einem im Grundriss quadratischen oder rechteckförmigen Becken, **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Trocken-Steckbecken für Notspitäler, Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten Das. Zivilschutzgesetz verpflichtet die Krankenhäuser Notspitäler und die Gemeinden Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten einzurichten.In Friedenszeit werden die normalen Steckbecken in speziellen Reinigungsmaschinen gereinigt.Im Kriegsfall oder bei Erdbebenkatastrophen, das heisst bei zerstörter Wasserversorgung können diese Steckbecken nicht mehr im erwähnten Sinne, das heisst mit Wasser gereinigt werden, und man ist auf die Verwendung von Trocken-Steckbecken angewiesen.Bis heute kennt man für solche Notfälle keine speziellen Hilfsmittel. Man stellt sich eine Notlösung so vor, dass in oder auf die bisher yerwendeten Steckbecken ein Plastiktuch gelegt wird, welches dann nach der Benützung zusammengeknotet werden soll. In der Praxis kann dieses primitive Vorgehen dem Pflegepersonal jedoch nicht zugemutet werden.Die vorliegende Erfindung löst dieses heikle Problem grundlegend, denn das Beckeninnere wird nicht beschmutzt, da es. von einer wasserundurch- lässigen Papiereinlage vollständig ausgekleidet wird, deren Öffnungsränder von aufklappbaren Einlage haltern allseitig überlappt werden. Die Entleerung des Trocken-Steckbeckens geht selbständig vor sich, indem durch die Betätigung eines Schiebers schwenkbar gelagerte Teile der beiden Seitenwände auseinanderschwenken und die Einlage mitsamt der menschlichen Exkremente durch die dabei entstandene, rechteckförmige Öffnung nach unten fällt.Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 2, Fig. 2 einen Grundriss, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 2, und Fig. 4 eine geöffnete Papiereinlage in perspektivischer Darstellung.Entgegen der allgemein bekannten, runden Form der Steckbecken hat das Trocken-Steckbecken, bedingt durch die Fabrikation der Papiereinlagen eine quadratische oder rechteckige Form. Die beiden zum Beckenrand 7 senkrecht stehenden Stirnwände 1 haben die Grundform eines gleichschenkligen Dreiecks. Sie bilden mit dem Beckenrand 7 und den beiden entsprechend geneigten Seitenwände 2 eine gegossene Einheit.Die beiden geneigten Seitenwände 2 werden ergänzt durch in den Drehpunkten 3 der Stirnwände 1 schwenkbar gelagerte Klappen 4 und 5. Diese Klappen schwenken unter der Einwirkung des Bekkeninhalts nach Entfernung des Halteschiebers 6 in die senkrechte Lage und bilden dadurch eine rechteckförmige Öffnung, durch welche die Einlage samt Inhalt nach unten in einen Eimer fällt.Die dem Beckenrand 7 abgekehrten Hälften der Stirnwände 1 sind in dem Sinne ausgebildet, dass sie die Drehpunktlagerung 3 der Klappen 4 und 5 umschliessen und gleichzeitig die im Eimeraufsatz vorhandene Einfüllöffnung für die Entleerung des Steckbeckens freihalten.Der mit den Stirnwänden 1 und der Seitenwände 2 eine gegossene Einheit bildende Beckenrand 7 weist auf dem ganzen Umfang vier Aus sparungen von gleicher Grösse auf, in welche schwenkbar gelagerte Einlagehalter 9 eingepasst sind, welche der Gebrauchslage mit dem übrigen Beckenrand eine glatte, stufenlose Oberfläche bilden.PATENTANSPRUCH Trocken-Steckbecken für Notspitäler, Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten mit einem im Grundriss quadratischen oder rechteckförmigen Becken, einem dieses Becken allseitig umschliessenden Rand (7) mit angegossenem Handgriff (12) und einer das ganze Beckeninnere auskleidenden, wasserdichten Papierein- lage (10) zur Aufnahme der menschlichen Exkremente, deren Öffnungsränder allseitig von im Bekkenrand (7) schwenkbar gelagerten Einlagehaltern (9) überlappt und an das Beckeninnere eingeschmiegt, in dem Sinne aber nicht fixiert werden, dass die Selbstentleerung bei der Öffnungsbewegung der in den Drehpunkten (3) der dreieckförmigen Stirnwände (1) die Seitenwände (2) in ihrer Schliesslage ergänzenden, schwenkbar gelagerten Klappen (4 und 5) gewährleistet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Trocken-Steckbecken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Beckeninnere im Grundriss quadratisch oder rechteckförmig ausgebildet ist, die beiden Stirnwände (1) parallel zueinander stehen und die Grundform eines gleichschenkligen Dreiecks haben und mit den beiden entsprechend geneigten Seitenwänden (2) eine gegossene Einheit bilden.2. Trocken-Steckbecken nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Beckenrand (7) am Umfang vier Aussparungen gleicher Grösse aufweist, in die im Beckenrand (17) hochklappbare gelagerte Einlagehalter (9) eingepasst sind, welche in der Gebrauchslage mit dem Beckenrand (7) eine glatte, stufenlose Auflagefläche bilden.3. Trocken-Steckbecken nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die innenseitig mit einem Kunststoff beschichtete, in den Nähten geschweisste und dadurch wasserundurchlässige Papiereinlage (10) an ihrem Öffnungsrand allseitig von hochklappbaren Einlagehaltern (9) überlappt und an das Beckeninnere angeschmiegt wird.4. Trocken-Steckbecken nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei die Seitenwände (2) ergänzende, in den Drehpunkten (3) der Stirnwände (1) gelagerte Klappen (4) und (5) in ihrem gemeinsamen Berührungspunkt in dem Sinne ausgebildet sind, dass mit dem Halteschieber (6) beide Klappen für ihre Schliesslage verriegelt und für ihre Öffnungslage entriegelt werden können.5. Trocken-Steckbecken nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsnand der Papiereiniage (10) in der Gebrauchslage quadratisch oder rechteckförmig ist und die beiden Seitenwände die Form eines gleichschenkligen Dreiecks haben und einen zum Innern der Einlage weisenden Falz aufweisen.6. Trocken-Steckbecken nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei U-förmig gebogene, parallel zu den Stirnwänden (1) liegende, auf im Beckenrand (7) eingegossene Stahlbolzen (13) auf gesteckte Rohrbügel (14) als Gleitschiene im Krankenbett dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH643661A CH386621A (de) | 1964-04-18 | 1964-04-18 | Trocken-Steckbecken für Notspitäler, Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH643661A CH386621A (de) | 1964-04-18 | 1964-04-18 | Trocken-Steckbecken für Notspitäler, Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH386621A true CH386621A (de) | 1965-01-15 |
Family
ID=4309606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH643661A CH386621A (de) | 1964-04-18 | 1964-04-18 | Trocken-Steckbecken für Notspitäler, Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH386621A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1266930B (de) * | 1965-12-10 | 1968-04-25 | Walter Widmer | Trocken-Steckbecken |
-
1964
- 1964-04-18 CH CH643661A patent/CH386621A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1266930B (de) * | 1965-12-10 | 1968-04-25 | Walter Widmer | Trocken-Steckbecken |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2760367C2 (de) | ||
| DE3704375A1 (de) | Sanitaerzelle fuer oeffentliche zwecke | |
| EP0274460A2 (de) | Karusseleinheit mit sanitären Einrichtungen. | |
| CH386621A (de) | Trocken-Steckbecken für Notspitäler, Sanitätshilfsstellen und Sanitätsposten | |
| EP3087887B1 (de) | Folienkassette für eine toilettenvorrichtung | |
| EP0024743B1 (de) | Krankenbett mit dazu passender Toiletteneinrichtung | |
| DE3639799A1 (de) | Pflegewanne | |
| DE1900430C3 (de) | ||
| DE468100C (de) | Faekaliengefaess fuer Schwerkranke | |
| DE1805572A1 (de) | Urinbeutel | |
| DE3543081C2 (de) | ||
| CH199145A (de) | Badevorrichtung. | |
| CH425657A (de) | Wassertank | |
| DE604150C (de) | Schrankartiges Kuechenmoebel mit Abwaschvorrichtung | |
| DE2552557B2 (de) | Krankenliege | |
| DE2200861A1 (de) | Abfallbehaelter mit Deckel | |
| DE3534745C1 (en) | Mobile toilet | |
| DE3721857A1 (de) | Wasch- und pflegewanne | |
| DE390867C (de) | Krankenbecken | |
| AT239130B (de) | Sack zum Transport von Wäsche zu Wasch- oder Reinigungseinrichtungen | |
| DE3128075A1 (de) | "toilette, sowie verfahren zu ihrer entleerung" | |
| DE648270C (de) | Vorrichtung zum Reinigen und Sterilisieren von bestielten Steckbecken | |
| CH250768A (de) | Urinal. | |
| DE551828C (de) | Darmwaschgefaess fuer Schlachtanlagen | |
| CH527105A (de) | Stapelbarer Kunststoffbehälter mit Plastiksackeinlage |