CH386623A - Verfahren zur Stabilisierung von wässrigen Heparinlösungen gegen Verfärbung - Google Patents

Verfahren zur Stabilisierung von wässrigen Heparinlösungen gegen Verfärbung

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CH386623A
CH386623A CH7872759A CH7872759A CH386623A CH 386623 A CH386623 A CH 386623A CH 7872759 A CH7872759 A CH 7872759A CH 7872759 A CH7872759 A CH 7872759A CH 386623 A CH386623 A CH 386623A
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aqueous heparin
solutions against
stabilizing aqueous
heparin solutions
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CH7872759A
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Hermann Willy
Hans Dr Sager
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B37/00Preparation of polysaccharides not provided for in groups C08B1/00 - C08B35/00; Derivatives thereof
    • C08B37/006Heteroglycans, i.e. polysaccharides having more than one sugar residue in the main chain in either alternating or less regular sequence; Gellans; Succinoglycans; Arabinogalactans; Tragacanth or gum tragacanth or traganth from Astragalus; Gum Karaya from Sterculia urens; Gum Ghatti from Anogeissus latifolia; Derivatives thereof
    • C08B37/0063Glycosaminoglycans or mucopolysaccharides, e.g. keratan sulfate; Derivatives thereof, e.g. fucoidan
    • C08B37/0075Heparin; Heparan sulfate; Derivatives thereof, e.g. heparosan; Purification or extraction methods thereof
    • C08B37/0078Degradation products

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Description


      Verfahren        zur        Stabilisierung    von     wäBrigen        Heparinlösungen    gegen     Verfärbung            Wässrige        Heparinlösungen    unterliegen bei der  Lagerung     einer        Veränderung,    welche sich durch  eine     allmählich    stärker werdende Färbung zu er  kennen gibt.

   Obwohl dieser Umstand, soviel bisher  bekannt ist, keine nachteiligen Folgen auf die Wirk  samkeit der Präparate hat, geht das Bestreben der  Technik dahin, Mittel zu finden, um eine möglichst  weitgehende Stabilität von     wässrigen        Heparinlösun-          gen    gegen     Verfärbungen    zu erreichen.  



  Es wurde nun ein Verfahren zur Stabilisierung  von     wässrigen        Heparinlösungen    gegen     Verfärbungen     gefunden, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass  man diese Lösungen unter     Sauerstoffausschluss    lagert.  Diesen     Sauerstoffausschluss    erreicht man     zweckmässi-          gerweise    dadurch, dass man die Lösungen     einer          Inertbegasung        unterwirft    und sodann gut verschlos  sen     lagert.     



  Als     inerte    Gase eignen sich insbesondere Kohlen  dioxyd und Stickstoff. Es hat sich gezeigt, dass durch  Anwendung des     erfindungsgemässen        Verfahrens          Heparinlösungen    erhalten werden, die     eine    wesentlich  verbesserte Farbstabilität im Vergleich zu analogen       unbegasten    Präparaten .aufweisen, indem erstere  ihre Farbintensität bei gleichen Aufbewahrungsbe  dingungen nur etwa halb so stark ändern wie die       unbegasten    Präparate.  



  <I>Beispiel 1</I>  80     ml        pyrogenfreies,    destilliertes Wasser werden  in einem     Erlenmeyerkolben    von 250     ml    Inhalt kurz  aufgekocht. Das Wasser     lässt    man     abkühlen,    wobei  man gleichzeitig     mittels        eines        Glasrohres        mit    der  Mündung knapp über dem Kolbenboden Kohlen  dioxyd in einer Menge von 50     ml/min    durch die    Flüssigkeit perlen lässt.

   Während des     Erkaltens     werden nacheinander 0,32 g     Natriumchlorid    und  0,50 g Phenol unter Umschwenken gelöst. Nach  Abkühlen der Lösung     wird    das     Begasungsrohr    ent  fernt und<B>500000</B> I. E.     Heparin-Substanz    auf den  Flüssigkeitsspiegel     aufgestreut.    Hierauf     führt    man das       Begasungsrohr    sofort wieder derart in den Kolben  ein, dass seine Mündung etwa 1 cm über dem auf  der Flüssigkeit     schwimmenden        Heparin    liegt.

   Nach  dem der     Wirkstoff        ohne        Rühren        völlig    in Lösung  gegangen ist, wird     gründlich    gemischt, das     pH     gemessen und     gegebenenfalls,        mit    Natronlauge auf  6,3     eingestellt.    Mit frisch ausgekochtem, destillier  tem,

       pyrogenfreiem    Wasser wird auf das     Endvolu-          men    von 100 ml     aufgefüllt.    Die Lösung wird unter       Sauerstoffausschluss        keimfiltriert    und     das        Filtrat    unter       aseptischen        Bedingungen.    und unter     Begasung        mit     Kohlendioxyd unter     Verwendung    einer     üblichen        mit          Begasungseinrichtung        versehenen    

  Vorrichtung     in          sterile        Injektionsfläschchen    v n 5     ml        Inhalt        abgefüllt.     Die Fläschchen werden mit sterilen Stopfen aus,     einer          möglichst    gasundurchlässigen     Gummiqualität    ver  schlossen.

   Die erhaltenen     Injektionslösungen    zeigen  gegenüber     Kontrollpräparaten    ohne Kohlendioxyd  Begasung     eine    wesentlich bessere     Farbstabilität.       <I>Beispiel 2</I>  In analoger Weise wie in     Beispiel    1 angegeben,  werden 0,50 g Phenol, 2,00g     Ephedrinhydrochlorid     und 4 Millionen I. E.     Heparin-Substanz    zu einer  Lösung     mit    dem Endvolumen von 100     ml    verar  beitet.

   Der Lösungsvorgang wird     mit        Hilfe        eines          Vibromischers    durchgeführt und     als        inertes    Gas  Stickstoff verwendet. Man erhält Lösungen mit sehr       guter        Farbstabilität.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Stabilisierung von wässrigen Heparinlösungen gegen Verfärbung, dadurch ge kennzeichnet, dass man diese Lösungen unter Sauer stoffausschluss Hagert. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man in Kohlendioxyd- oder Stick stoffatmosphäre lagert.
CH7872759A 1959-09-28 1959-09-28 Verfahren zur Stabilisierung von wässrigen Heparinlösungen gegen Verfärbung CH386623A (de)

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