CH386636A - Schleuderhaken für Vorhänge an Gardinenführungen - Google Patents

Schleuderhaken für Vorhänge an Gardinenführungen

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CH386636A
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CH
Switzerland
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hook
slingshot
legs
dependent
tip
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Application number
CH100961A
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English (en)
Inventor
Graf Wilhelm
Original Assignee
Ebner Erwin
Hepperle Erwin
Graf Wilhelm
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H13/00Fastening curtains on curtain rods or rails
    • A47H13/04Fastening curtains on curtain rods or rails by hooks, e.g. with additional runners

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description


  Schleuderhaken für Vorhänge an Gardinenführungen    Für in     Gardinenführungsschienen    zu bewegende  Gardinen, Vorhänge usw. werden Schleuderhaken  in verschiedenen Ausführungsformen verwendet. Bei  einer     Ausführungsform    weist der Schleuderhaken  zwei federnde Längsschenkel mit nach aussen gebo  genen Hakenspitzen auf. Dieser Schleuderhaken hat  den Nachteil, dass die federnden Schenkel während  des     Einführens    in die Aufhängelaschen des     Kräusel-          bandes    des aufzuhängenden Gegenstandes wegen der  schmalen Schenkelquerschnitte zwischen den Finger  spitzen kippen und so das Einführen erschweren.

    Ein weiterer Mangel besteht darin, dass die Haken  enden beim Einhängen oder Schleudern öfter aus  den Laschen des Vorhangbandes herausspringen und  so ein unschönes Bild ergeben. Ferner muss man zum       Einführen    der Hakenenden in die Traglaschen das  Band mit der einen Hand festhalten, um die zusam  mengedrückten Hakenenden in die Lasche einführen  zu können. Wenn zum Zwecke der Reinigung des  Vorhanges die Hakenenden aus den Traglaschen  entfernt werden sollen, so ist dies nur wieder durch  Zusammendrücken der Hakenschenkel und Festhal  ten des     Kräuselbandes    möglich.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein mit Rollen  oder Gleitern ausgestatteter Schleuderhaken für Vor  hänge an Gardinenführungen, bei dem die genannten  Nachteile bekannter Schleuderhaken vermieden sein  sollen.  



  Der erfindungsgemässe Schleuderhaken ist da  durch gekennzeichnet, dass er zwei Schenkel be  sitzt, die zunächst nach unten verlaufen, dort zur  Mitte umgebogen sind und dann einzeln oder ver  einigt in eine schräg nach oben gerichtete, zum  Einführen einer Tragschlaufe dienende Spitze aus  laufen, dass die schräg nach unten zeigende Aus  lauffläche in einem Widerhaken endigt, der sowohl  auf der     Vorder-    als auch auf der Rückseite aus der    vorderen und hinteren Ebene der Hakenschenkel  hervorsteht, um ein Abgleiten der über die Spitze  gestreiften Tragschlaufe zu verhindern.  



  Die zu einer lanzettförmigen Spitze auslaufende  Vereinigung der beiden Schenkel kann mit einem  Längsschlitz oder auch nur mit einer senkrecht ver  laufenden Rille versehen sein, die als Führung für  einen darin gleitenden Stift zum     Herüberstreifen    der  Tragschlaufe dient.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die Ansicht auf einen in ein Laschenband  eingeführten Schleuderhaken,       Fig.2    den Schleuderhaken gemäss     Fig.    1 nach  erfolgter Drehung um 90',       Fig.    3 die unten geschlossene,     lanzettenartige    Aus  führung ohne und       Fig.    4 mit Einführungsschlitz,       Fig.5    die Ausführungsform nach     Fig.    1 nach  der Einführung des Hakens in einem Gleitstück aus  Holz oder Kunststoff,       Fig.    6 einen aus einem Stück bestehenden Schleu  derhaken mit einem linsenförmigen Gleitstück,

         Fig.7    die Ausführung nach     Fig.6,    von unten  gesehen,       Fig.    8 eine Seitenansicht zu     Fig.    6.  



  Der Schleuderhaken nach den     Fig.    1 und 2 zeigt  nach innen gebogene Schenkelenden, die mit schrägen  Gleitflächen 3 für das Auflaufen der Traglaschen  eines Vorhangbandes 4 versehen sind. Auf der den  Einführungsspitzen 2 entgegengesetzten Seite sind  die Spitzen als Widerhaken 5 ausgebildet. Sowohl  die Einführungsspitzen 2 als auch die Widerhaken  5 stehen ein wenig über der hinteren und der vor  deren Verbindungsebene der beiden Hakenschenkel 1  hervor, so dass mit den Spitzen 2 ein bequemes  Einführen in eine     Vorhangtraglasche    6 ermöglicht      ist, wobei die Bandebene selbst als     Auflage    und zur       Führung    der Hakenspitzen dienen kann.

   Nach dem       Einführen    legen sich die oberen Laschenkanten 6a  selbsttätig unter die Widerhaken 5, so dass die Haken  enden die Laschen nicht mehr verlassen können.  



  Die     Ausführungsform    nach     Fig.    1 und 2     kann,     wie     Fig.    5 zeigt, auch ohne weiteres für solche Vor  hanghaken     verwendet    werden, deren Bewegung in       Gardinenführungsschienen    8 über sogenannte Glei  ter 7 erfolgt. Die Hakenschenkel 1 können also,  wie     Fig.    3 bei 9 zeigt, auch auf der unteren Seite  geschlossen sein und eine     lanzettenförmige    Spitze  10 mit einer schrägen     Anlauffläche    nach Art der       Fig.    2 aufweisen.  



  Da bei den beschriebenen     Ausführungsformen     die     Hakenschenkel    1 beim Einführen in die Laschen       nicht    mehr zwischen den Fingerspitzen zusammen  gedrückt werden müssen, können sie auch in anderer  Weise in die Laschen des Vorhangbandes einge  führt werden. Es genügt, das Vorhangband     flach     auf den Tisch zu legen und die Hakenenden mit  den Spitzen 2 voraus von unten her in der Pfeil  richtung     (Fig.    1) einzuziehen.  



  Die     Ausführungsform    nach     Fig.    3 hat den Vor  teil, dass die Traglaschen 6 sich nach dem Ein  führen zwischen den Widerhaken 5 und die über  gangsstellen 11 der     Hakenwölbung        einspannen    und  hierbei selbst sichern.  



  Die     lanzettenförmige    Spitze 12 kann, wie     Fig.    4  zeigt, auch mit einem     Längsschlitz    13 versehen sein.  Damit das am Vorhang belassene     Gleitstück     nach     Fig.5        während    des Waschens nicht leidet,  lässt es sich in einfacher Weise über die Schräg  bahn 3 aus dem Haken     herausschieben,    so dass  die Haken selbst     am    Vorhang verbleiben können.

         Umgekehrt    ist auch das Wiedereinführen des     Gleit-          stückes    erleichtert, indem die Schrägflächen 3 der  Widerhaken 5 dem Gleitstück 7 hierbei die ent  sprechende     Führung    geben.  



  Die beschriebenen Hakenformen lassen sich, da  sie beim     Einführen    nicht zusammengedrückt werden  müssen, aus weniger     wertvollen    Rohstoffen und ra  scher herstellen, wenn sie im Spritzverfahren ge  fertigt werden, wobei die zeitsparende Fertigung  dadurch     möglich    gemacht ist, dass ein Rohmaterial  mit niedrigerem Schmelzpunkt gewählt werden kann,  das sich nach dem Spritzvorgang rascher abkühlt,  wodurch sich ein schnelleres Vorschalten durch den  Automaten erzielen lässt.  



  Die     Fig.6    bis 8 zeigen einen Traghaken, bei  dem die Aufhängevorrichtung mit dem eigentlichen  Gleitkörper zu einem Stück vereinigt ist. Der     Gleit-          körper    hat hierbei die Form einer Linse 21, mit  welcher der     eigentliche    Traghaken verbunden ist.  Die     Linsenform    des Gleitstückes ist ausserordent  lich günstig, weil die Auflagefläche an den Führungs  schienen nur geringe Reibung hat und kleine Hinder  nisse in der Schiene infolge der Rundung des Glei  ters ohne Schwierigkeiten überfahren werden.    Dieser Traghaken kann aus einem Stück, bei  spielsweise im Spritzverfahren, hergestellt werden.  Hierzu verwendet man widerstandsfähige Kunststoffe  wie z. B. Nylon oder dergleichen.  



  Von der Linse 21 gehen die beiden Schenkel  22 aus, die sich unten vereinigen und den eigent  lichen Haken 23     tragen.    Dieser besitzt eine Spitze  24, die zum     Einführen    in die Schlaufe des Tragbandes  dient und etwas nach der Seite geneigt ist, wie  aus     Fig.6    zu erkennen ist. Die von der Spitze  schräg nach unten verlaufende Anlauffläche springt  etwas nach der der Spitze entgegengesetzten Seite  vor, um dort einen Widerhaken 25 zu bilden. Damit  beim gelegentlichen Herausnehmen der Gleiter aus  dem Tragband der Widerhaken überwunden werden  kann, ist in dem in der Spitze verlaufenden Haken  23 eine Rille 26 vorgesehen, in die man mit einem  passenden Stift, Nagel oder dergleichen hineinfah  ren und die Schlaufe über den Widerhaken 25 heben  kann.

   An der Stelle, an welcher die Schenkel 22  von der Linse 21 abgehen, sind besondere Ver  breiterungen 27 vorgesehen, die einerseits die Stabili  tät vergrössern, anderseits dem Gleiter an den Kan  ten der Schienen eine gute     Führung    geben.  



  Der Haken 23 kann auch in anderer Weise     an     der Linse befestigt sein, indem er z. B. nur von  einer     einzigen    Verbindung zur     Linse    gehalten     wird,     oder dass von der Linse aus ein Haken in Anker  form nach unten verläuft. Bei all diesen Ausfüh  rungsformen besteht die Möglichkeit, dass Linse und  der von der Linse gehaltene Haken in einem Stück  gegossen oder gespritzt werden können. Diese     Art     der Fertigung     verbilligt    die bisher übliche Herstellung  wesentlich, ohne dass dadurch ein Verlust an Festig  keit eintritt.

   Die     verfügbaren    Kunststoffe weisen eine  Festigkeit auf, welche durch die früher     üblichen     Tragkörper mit Rollen und aus Metall nicht     übertrof-          fen    wird.  



  Die dargestellten Haken erleichtern nicht nur  wesentlich das Einführen in die Traglaschen und  ermöglichen einen sicheren Halt in den letzteren,  sondern erleichtern auch die Abnahme der Haken  aus den Laschen. In bestimmten Fällen brauchen  die Haken überhaupt nicht mehr von den Gardinen  usw. abgenommen zu werden, sondern können viel  mehr bei der Wäsche     an    ihrer Stelle verbleiben,  weil die     Art    der Verbindung von Haken und Band  ein selbsttätiges Ablösen auch während des Wasch  vorganges ausschliesst. Die beschriebene     Hakenfüh-          rung    eignet sich sowohl für die     Anbringung    an Rol  len als auch für Gleiter.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit Rollen oder Gleitern ausgestatteter Schleu derhaken für Vorhänge an Gardinenführungen, da durch gekennzeichnet, dass er zwei Schenkel (1) be sitzt, die zunächst nach unten verlaufen, dort zur Mitte umgebogen sind und dann einzeln oder ver einigt in eine schräg nach oben gerichtete, zum Einführen einer Tragschlaufe dienende Spitze (2) aus- laufen, dass die schräg nach unten zeigende Aus lauffläche (3) in einem Widerhaken (5) endigt, der sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rück seite aus der vorderen und hinteren Ebene der Hakenschenkel hervorsteht, um ein Abgleiten der über die Spitze gestreiften Tragschlaufe (6) zu ver hindern. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schleuderhaken nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spitze (2) des Hakens hinter der von den Schenkeln gebildeten Ebene, der Wider haken (5) vor dieser Ebene liegt. 2. Schleuderhaken nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die beiden an ihrem un teren Ende vereinigten Hakenschenkel (1) in einer gemeinsamen, mit oder ohne Längsschlitz (13) ver- sehenen lanzettförmigen Spitze (10 bzw. 12) aus laufen. 3. Schleuderhaken nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein Gleitstück vorgesehen ist, das die Form einer Linse (21) aufweist, mit welcher der Traghaken (22, 23) verbunden ist. 4.
    Schleuderhaken nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Gleitstück (21) mit dem Traghaken (22, 23) aus einem Stück gebildet ist. 5. Schleuderhaken nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Traghaken (22, 23) mit einer senkrecht verlaufenden Rille (26) versehen ist, die als Führung für einen darin gleitenden Stift zum Herüberstreifen der Tragschlaufe bestimmt ist. 6. Schleuderhaken nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Schenkel (22) des Traghakens an der Stelle ihres Ansatzes (27) an der Linse verbreitert sind.
CH100961A 1960-02-01 1961-01-27 Schleuderhaken für Vorhänge an Gardinenführungen CH386636A (de)

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DEE18829A DE1158226B (de) 1960-02-01 1960-02-01 Roll- oder Gleitaufhaenger fuer Gardinen, Vorhaenge od. dgl.
DEE19463A DE1169092B (de) 1960-02-01 1960-06-11 Roll- oder Gleitaufhaenger

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CH386636A true CH386636A (de) 1965-01-15

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CH100961A CH386636A (de) 1960-02-01 1961-01-27 Schleuderhaken für Vorhänge an Gardinenführungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE815524C (de) * 1950-06-14 1951-10-01 Wilhelm Graf Vorhangtraeger fuer Schleudergardinen

Also Published As

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DE1169092B (de) 1964-04-30

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