CH386638A - Bettdecke - Google Patents

Bettdecke

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Publication number
CH386638A
CH386638A CH1361360A CH1361360A CH386638A CH 386638 A CH386638 A CH 386638A CH 1361360 A CH1361360 A CH 1361360A CH 1361360 A CH1361360 A CH 1361360A CH 386638 A CH386638 A CH 386638A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sheets
paper
fibrous material
another
insulating layer
Prior art date
Application number
CH1361360A
Other languages
English (en)
Inventor
Thore Ulvander Gunnar Carl
Gunnar Engqvist Eric Carl
Original Assignee
Thorsten Brunius & Co A B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thorsten Brunius & Co A B filed Critical Thorsten Brunius & Co A B
Publication of CH386638A publication Critical patent/CH386638A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/02Bed linen; Blankets; Counterpanes
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47G9/02Bed linen; Blankets; Counterpanes
    • A47G9/0207Blankets; Duvets

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Bedding Items (AREA)
  • Paper (AREA)

Description


      Bettdecke       Zur     Bettenausrüstung    in     Krankenhäusern    ge  hören heutzutage     gewöhnlich        Wolldecken,    deren       Oberbeil    durch das umgeschlagene Oberlaken ver  deckt ist, und die im übrigen nur mehr oder weniger  unvollständig durch einen Bettüberzug     geschützt     sind.

   Während     überzug    und     -haken    gewaschen wer  den, werden die     Wolldecken    meistens nur gelüftet  und gleichzeitig geklopft, was eine mühsame Reini  gungsarbeit darstellt und doch nicht verhindert, dass  sich in den Decken Bakterien sammeln, unter an  deren     resistente    der Art, welche die sogenannte  Krankenhauskrankheit verursachen. Die Wolldecken  bestehen in der Regel' aus     einem    Werkstoff, der  wiederholtes Waschen nicht gut aushält, und sie  sind durch das Laken nicht genügend isoliert, um  das     Eindringen    von     krankheiterzeugenden    Bakterien  zu verhindern.

   Als Beispiel hierfür sei die grosse  Verbreitung von Infektionen der Luftwege in Kran  kenhäusern     genannt.     



  Die     Erfindung    bezweckt die     Schaffung    einer  Bettdecke, die aus einer sack- oder     beutelartigen     Hülle aus waschbarem     Werkstoff,    vorzugsweise       Baumwoll-    oder     Leinengewebe,    besteht und     eine    aus  wechselbare     Wä:

  rmeisolherschicht    enthält, welche     er-          findungsgemäss    aus     einer    Mehrzahl aufeinander ge  schichteter Blätter aus papierartigem     Faserstoffmate-          rial    besteht, welche leicht keimfrei hergestellt wer  den können und nach Gebrauch für einen Patienten  verbrannt und durch neue ersetzt werden     können.     



  Es hat sich     herausgestellt,    dass die Blätter aus  papierartigem     Faserstoffmaterial,    wenn sie     eine    un  ebene     Struktur,    das     heisst        feine    Falten haben, oder       zellwatteartig    sind und dicht aufeinander gelegt wer  den, ein     ausserordentliches        Wärme-Dämmvermögen     zeigen, und dass     gleichzeitig    die Schicht von Papier  blättern völlig     raschelfrei    gemacht werden kann.

      Ein besonderer Vorteil dieser Art von Bettaus  rüstung liegt darin, dass man die ausserordentliche  Möglichkeit hat, durch Variieren der Gesamtdicke  der Isolierschicht, das heisst der Blätterzahl der  Wärme in den Betten den Bedürfnissen jedes ein  zelnen Patienten anzupassen. Besonders geeignetes       Faserstoffbllattmaterial    hat eine Stärke, die einem  Flächengewicht zwischen 15 und 20 bis 30     g/m2    ent  spricht. Das.     Faserstoffblattmaterial    kann     gebleichte          Sulfitmasse    sein. Es ist vorzugsweise als     sogenanntes     Kreppapier ausgebildet, das     feine    Falten oder Runzeln  in einer oder mehreren Richtungen aufweist.

   Wich  tig ist, dass das Blattmaterial in der Isolierschicht  biegbar, weich und plastisch ist. Als Obergrenze  für das Flächengewicht haben 50 bis 70     g/m2    zu  gelten. Wenn     die        einzelnen    Blätter dicht     aneinan-          dergelegt    werden, sollen sie sich vorzugsweise auf  einem Mittelabstand voneinander befinden, der klei  ner ist als 1 mm, und zweckmässig     kleiner        als     0,5     mm,    wie zwischen 0,2 und 0,4 mm liegt.

   Unter       Mittelabstand    wird hier die Gesamtdicke der ge  schichteten Papierblätter,     geteilt    durch die An  zahl der Blätter oder Bogen verstanden. Damit das  Blattmaterial nicht prasselt oder raschelt, ist es vor  teilhaft, wenn es     ungeleimt    bzw.     ungeglättet    ist  und somit mehr Löschpapier ähnelt, das heisst die       Einzelfasern        gegeneinander        frei    bewegbar sind.  



       Die    Hülle kann an drei der vier Seitenränder  trennbar     sein,    so dass die Schicht der     papierartigen          Faserstoffblätter    nicht seitwärts in sie     eingeschoben     zu werden braucht.

   Die drei Ränder, die sich somit  öffnen lassen, können     mittels    Bändern oder     Knüpf-          vorrichtungen        zusammenfügbar    sein.     -Das.        Einsetzen     oder Herausnehmen der Papierschicht nimmt nur  einen Bruchteil der Zeit in Anspruch, die sonst für  die Reinigung und das Klopfen der Wolldecken           erforderlich    ist.

   Die     Faserstoffblattmaterialschichten     können in verschiedenen     Standardeinheten,    wie 5,  10 oder 20 Blättern, je nach dem gewünschten Grad  der     Dämmwirkung,        ausgeführt        sein.    In jeder Ein  heit können die Blätter oder Bogen miteinander  verbunden sein, z.

   B. längs der Ränder durch Nähte,       Verleimung    oder     dergleichen.    Ein anderes Verfahren  zur     Verbindung    der Blätter längs der Ränder ist       Rillung.        Gegebenenfalls        kann        Straminbehandlung     angewendet werden, was bedeutet, dass die Blätter  an verschiedenen Stellen     ihrer    Oberfläche zusam  mengestanzt werden.

   Das     Papiermaterial    wird vor  teilhaft während der Herstellung der Blätter oder  der     Zusammenfügung    zu     geschichteten    Einheiten  einer Behandlung unterworfen, insbesondere durch  Erhitzung, die es wirksam     desinfiziert.        Falls    ge  wünscht, kann das     Blattmaterial    ausserdem mit anti  septischen     Mitteln    getränkt     sein.    Von Bedeutung ist,  dass das Blattmaterial eine hohe     Diffusionszahl    für  Feuchtigkeit ist.

   Die gemäss der     Erfindung    ausge  formte Bettdecke     bietet    den ausserordentlichen Vor  teil, dass die     innere,    dämmende Schicht dank seiner  verhältnismässig     niedrigen    Gestehungskosten für jeden  neuen Patienten in einem     Krankenhaus    bzw. Gast  in einem Gasthaus oder     dergleichen    durch ein neues       ersetzt    werden kann.  



  Die Fasern in dem wärmedämmenden Blatt  material können ganz oder     teilweise    aus     Kunststoff     bestehen. Die Schicht des     wärmedämmenden    Blatt  materials braucht     nicht    zu     seiner    Gänze aus Papier  bogen oder     -blättern    zu bestehen,     vielmehr    kann    gerissene Papiermasse zwischen zwei oder mehreren       Blättern    oder Bogen vorgesehen sein. Die Isolier  schicht     kann    auch umsponnen oder mit einem zusam  menhängenden Netz aus z. B. Gaze oder nicht ge  wobenem Material     umhüllt    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bettdecke, bestehend aus einer sack- oder beu- telförmigen Hülle aus waschbarem Werkstoff und einer darin auswechselbaren Wärme-Isolierschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme-Isolier- schicht aus einer Mehrzahl aufenandergeschichteter Blätter aus papierartigem Faserstoffmaterial besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Bettdecke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Blätter aus papier artigem Faserstoffmaterial eine unebene Struktur zeigen, das heisst kreppartig gerauht sind, und bei einem Flächengewicht von weniger als 70 g/m2 eine mittlere Stärke von 0,2 bis 0,5 mm haben. z.
    Bettdecke nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, d'ass die Einzelfasern der papierartigen Faserstoffblätter im Sinne der Erzielung von Ra- schelfreiheit gegeneinander bewegbar, das heisst nicht miteinander verleimt sind. 3. Bettdecke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die die Wärmeisolierschicht bil denden Blätter aus papierartigem Faserstoffmaterial desinfiziert sind.
CH1361360A 1959-12-12 1960-12-05 Bettdecke CH386638A (de)

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SE1151159 1959-12-12

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CH386638A true CH386638A (de) 1965-01-15

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ID=20294105

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CH1361360A CH386638A (de) 1959-12-12 1960-12-05 Bettdecke

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GB8516305D0 (en) * 1985-06-27 1985-07-31 Cv Home Furnishings Ltd Bedspread

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FI41850B (de) 1969-12-01
BE597856A (fr) 1961-06-06
DK104901C (da) 1966-07-18
GB974969A (de) 1964-11-11
FI41850C (fi) 1970-03-10
DE1853731U (de) 1962-06-20

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