CH386711A - Einrichtung zur Beeinflussung der Ausschlagcharakteristik von Drehspulinstrumenten - Google Patents

Einrichtung zur Beeinflussung der Ausschlagcharakteristik von Drehspulinstrumenten

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CH386711A
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CH118361A
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Frederik Berthus Archibald Prinsen
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00—Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/38—Arrangements for altering the indicating characteristic, e.g. by modifying the air gap
    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081—Analogue circuits
    • G03B7/085—Analogue circuits for control of aperture

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Light Control Or Optical Switches (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zur Beeinflussung der Ausschlagcharakteristik von Drehspulinstrumenten
Bei den bekannten Einrichtungen zur Beeinflussung der Ausschlagcharakteristik von Drehspulinstrumenten für in Aufnahmekameras eingebaute selbsttätige Blendenregler bereitet die Anpassung der Ausschlagcharakteristik des Drehspulinstrumentes an die vorgegebene Bewegungscharakteristik der beweglichen Blendenelemente Schwierigkeiten, und zwar vor allem hinsichtlich der Erzielung der kleinen Winkeldifferenzen, um die die Blendenelemente bei der Einstellung der kleinen Blendenöffnungen gedreht werden müssen.



   Zur Überwindung dieser Schwierigkeiten sind beispielsweise schon Anordnungen bekanntgeworden, bei denen sich die Drehspule mit zunehmender vom Photo element gelieferter Stromstärke in Richtung abnehmender magnetischer Feldstärke bewegt. Aber auch durch diese Massnahme ist es vielfach nicht möglich, die Ausschläge der Drehspule bei relativ starken Strömen hinreichend herabzusetzen. Die Verwendung eines derartigen inhomogenen Magnetfeldes hat auch den Nachteil, dass bei grossen Ausschlägen der Dreh spule ein weniger stabiles Gleichgewicht besteht, so dass kleine Balancefehler einen relativ grossen Winkelfehler verursachen. Dies führt dann gerade in dem grossen Helligkeiten zugeordneten Ausschlagbereich infolge der ohnehin kleinen Öffnungsdifferenzen der Blende zu relativ grossen Blendenfehlern.



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die Einrichtung einen starr mit der Drehspule verbundenen Korrekturmagneten und mindestens einen mit diesem zusammenarbeitenden gehäusefest angeordneten Gegenmagneten aufweist.



  Dadurch kann die Ausschlagcharakteristik eines Drehspulinstrumentes ohne ungünstige Beeinflussung der Anzeigegenauigkeit in grossem Umfang beeinflusst werden.



   Die erfindungsgemässe Einrichtung ist nicht auf die Anwendung   bei Blendenreglem    beschränkt, sondern kann auch beispielsweise bei Belichtungsmessgeräten für Kameras mit selbsttätiger Verschlusszeit- und Blendenregelung oder Handbelichtungsmessern Verwendung finden.



   Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes für einen in eine Aufnahmekamera eingebauten selbsttätigen Blendenregler.



   Fig. 1 zeigt das erste Ausführungsbeispiel im Grundriss.



   Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1.



   Fig. 3 zeigt das zweite Ausführungsbeispiel im Grundriss.



   Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.



   Fig. 5 bis 8 zeigen schematische Darstellungen je einer Variante.



   Fig. 9 zeigt ein Diagramm der Bewegungsver -hältnisse der Drehspule in Abhängigkeit von der gemessenen Helligkeit.



   Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 ist an einem magnetischen Rückschlussring 1 mittels Lagerschrauben 2 eine Drehspule 3 um eine vertikale Achse 4 drehbar gelagert. Der Ring   list    über einen Träger 5 starr mit einem Kernmagneten 6 ver  bunde.    An der Drehspule 3 greifen in üblicher Weise auf der Zeichnung nicht dargestellte Rück  steilfedern    an, welche die Tendenz haben, die Drehspule entgegen der Richtung des Pfeiles a in der in Fig. 1 dargestellten Nullstellung zu halten, in der die Spule 3 stromlos ist.



   Mit der Achse 4 der Drehspule 3 ist eine zweiarmige Blendenlamelle 7 starr verbunden. Diese weist an ihrem einen Ende im Bereich des mit gestrichelten Linien angedeuteten Objektivs 8 einen  annähernd dreieckförmigen Blendenflächen-Begrenzungseinschnitt 9 auf. Am gegenüberliegenden Ende der Blendenlamelle sitzt ein stabförmiger Träger 10, dessen Spitze zur Anzeige der jeweils eingestellten Blendenöffnung mit einer entsprechenden, nicht dargestellten Blendenwertskala, zusammenarbeitet.



   Neben der Blendenlamelle 7 ist eine weitere Blendenlamelle 12 um eine neben der Achse 2 angeordnete Achse 11 drehbar gelagert. Zum Antrieb der Blendenlamelle 12 dient ein starr auf der Achse 4 sitzender Hebel 13, der in eine mit der Blendenlamelle 12 verbundene Kurvenführung 14 eingreift.



   Auf dem Träger 10 sitzt ein Korrekturmagnet 15.



  Auf einer auch den Rückschlussring 1 tragenden Platine 16 ist beidenends des Ausschlagbereiches des auf den Träger 10 angeordneten Korrekturmagneten 15 je ein Gegenmagnet 17 bzw. 18 angeordnet.



  Die Gegenmagnete 17, 18 weisen etwa die gleichen Abstände von der Achse 4 auf wie der Korrekturmagnet 15. Der Korrekturmagnet 15 und der Träger 10 können zugleich als Ausgleichsgewichte für die Blendenlamelle 7 dienen.



   Die Gegenmagnete 17 und 18 sind je auf einem Halter 19 bzw. 20 befestigt. Jeder Halter ist mittels dreier Schrauben 21 bzw. 22 an der Platine 16 justierbar befestigt. Zu diesem Zwecke weisen die Schrauben gemäss Fig. 2 konische Köpfe auf, an denen die entsprechend den Köpfen abgeschrägten Seitenkanten der Halter 19, 20 derart anliegen, dass durch gegenseitiges Anziehen bzw. Lockern der Schrauben die Halter 19 bzw. 20 und damit die Gegenmagnete 17, 18 in bzw. entgegen der Richtung der Pfeile b bzw. c verschiebbar sind.



   Der Korrekturmagnet 15 ist beispielsweise so magnetisiert, dass sein Nordpol der Achse 4 zugewandt ist. Bei der angegebenen Magnetisierungsrichtung des Korrekturmagneten 15 sind die Magnete 17, 18 ebenfalls derart angeordnet, dass ihre Nordpole der Achse 4 zugewandt sind.



   In der Ruhestellung gemäss Fig. 1 üben die Magnete 17, 18 gleich grosse aber entgegengesetzt gerichtete Kräfte auf den Korrekturmagneten 15 aus.



  Fliesst nun durch die Drehspule 3 ein von einer nicht dargestellten Photozelle gelieferter Strom, dessen Stärke von der Helligkeit abhängt, so dreht sich die Drehspule 3 unter Überwindung der Kraft der Rückstellfedern in Richtung des Pfeiles a. Hierbei gelangt der Korrekturmagnet 15 fortschreitend weiter aus dem Feld des Gegenmagneten 18 heraus und in das Feld des Gegenmagneten 17 hinein. Da dieser das Bestreben hat, den Korrekturmagneten 15 abzusto ssen, wird auf den Korrekturmagneten und damit den Träger 10 sowie die Drehspule 3 eine deren Drehrichtung entgegengesetzte Kraft ausgeübt.



   Die Grösse dieser Kraft, die immer wesentlich kleiner ist als die auf die Drehspule in Richtung des Pfeiles ausgeübte Verstellkraft, nimmt bei Annäherung des Korrekturmagneten 15 an den Gegenmagneten 17 ständig zu. Durch diese abstossende Wirkung des Gegenmagneten 17 wird die Drehspule 3 in dem grossen Helligkeiten zugeordneten Ausschlagbereich abgebremst, so dass die gleichen Helligkeitsänderungen zugeordneten Drehwinkel der Spule 3 kleiner ausfallen als bei den üblichen Drehspulgeräten. Es lässt sich daher über einen grösseren Helligkeitsbereich eine Anpassung der Charakteristik des Drehspulinstrumentes an die geforderte Charakteristik der Blende erzielen.



   Durch den Gegenmagneten 18 wird der Einfluss des Gegenmagneten 17 in der Stellung, in der kein Strom durch die Spule 3 fliesst, aufgehoben, so dass die Drehspule trotz der auf den Korrekturmagneten 15 ausgeübten Kraft in der gleichen Nullstellung steht, die sie einnehmen würden, wenn keine Korrektur- und Gegenmagnete vorgesehen wären.



   Beim Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 3 und 4 ist ein Drehspulinstrument mit einem Aussenmagneten 25 vorgesehen. Dieser weist zwei Polschuhe 26, 27 auf, zwischen denen eine Dreh spule 29 um eine Achse 28 drehbar gelagert ist. Auf der Achse 28 sitzt eine Blendenlamelle 30, die in den Strahlengang eines Objektivs 31 hineinragt.



   Mit der Blendenlamelle 30 ist wieder ein stabförmiger Träger 32 starr verbunden bzw. aus einem Stück bestehend. Auf den stabförmigen Träger 32 ist schwergängig verschiebbar ein Halter 33 für einen Korrekturmagneten 34 aufgesetzt. Den Gegenmagneten für den Korrekturmagneten 34 bildet bei diesem Ausführungsbeispiel eine Verlängerung 27a des Polschuhes 28. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die Verlängerung 27a beispielsweise einen Nordpol bildet. Der Korrekturmagnet 34 ist dann so magnetisiert, dass sein Nordpol der Verlängerung 27a des Polschuhes 27 zugewandt ist.



   Liefert die mit der Drehspule 29 verbundene Photozelle infolge Lichteinfalls Strom, so wird die Drehspule 29 in Richtung des Pfeiles d gedreht und nimmt hierbei die Blendenlamelle 30 sowie den Träger 32 mit. Der Korrekturmagnet bewegt sich daher in Richtung auf die Verlängerung 27a des Polschuhes 27 zu. Je weiter der Korrekturmagnet 34 in das Feld der den Gegenmagneten bildenden Verlängerung 27a hineingeführt wird, um so grösser wird die Kraft, welche die Tendenz hat, den Korrekturmagneten 34 entgegen der Richtung des Pfeiles d zu verstellen. Durch diese Massnahme wird wieder der Ausschlagwinkel der Drehspule von Lichtwert zu Lichtwert in dem grossen Helligkeiten zugeordneten Ende des Ausschlagbereiches stetig verringert.



   Durch Verschieben des Halters 33 und damit des Korrekturmagneten 34 auf dem Träger 32 in bzw. entgegen der Richtung des Pfeiles e ist es möglich, eine Justierung des Magneten 34 vorzunehmen und hierdurch die zwischen dem Magneten 34 und der Verlängerung 27a des Polschuhes 27 wirkende Kraft zu beeinflussen.



   Bei der Variante gemäss Fig. 5 kann ebenfalls eine Beeinflussung der Ausschläge der Drehspule in dem grossen Helligkeiten zugeordneten Ende des   Ausschlagbereiches erfolgen. Hierzu ist auf den um die Achse 4 schwenkbaren Träger 10 ein Korrekturmagnet 35 aufgesetzt, der wieder mit einem festen Gegenmagneten 36 zusammenarbeitet. Die beiden Magnete 35, 36 sind hierbei so magnetisiert, dass gleiche Pole, also beispielsweise, wie auf der Zeichnung angegeben ist, die Nordpole, einander zugewandt sind. Die Richtung, in der sich der Träger 10 und damit die Drehspule bei wachsenden Helligkeiten verstellen, ist mit dem Pfeil   S    bezeichnet. Bei Drehen der Drehspule und damit des Korrekturmagneten 35 erfolgt eine starke Verkleinerung der Ausschläge von Lichtwert zu Lichtwert der Drehspule bei Annäherung des Korrekturmagneten 35 an den Gegenmagneten 36.



   Die Variante gemäss Fig. 6 zeigt einen ähnlichen Aufbau, wie er in Fig. 1 vorgesehen ist. Hierbei ist wieder an dem Träger 10 ein Korrekturmagnet 37 angeordnet. Die Drehrichtung des Trägers 10 aus seiner Nullstellung heraus ist wieder mit dem Pfeil f bezeichnet. Der Korrekturmagnet 37 und ein Gegenmagnet 38, der an dem grossen Helligkeiten zugeordneten Ende des Ausschlagbereiches vorgesehen ist, sind so angeordnet, dass sie gleiche Pole, beispielsweise den Südpol, der Achse 4 zuwenden. Dagegen ist ein zweiter Gegenmagnet 39, der sich an dem kleinen Helligkeiten zugeordneten Ende des Ausschlagbereiches befindet, umgekehrt magnetisiert und so angeordnet, dass der Korrekturmagnet 37 in der Nullstellung, in der die Spule stromlos ist, an diesem Magneten anliegt.

   Durch diese Massnahme wird erreicht, dass neben einer Verkürzung der Drehwinkel der Drehspule bei grosser Helligkeit die Charakteristik des Instrumentes im Anfangsbereich steiler wird, so dass die in diesem Bereich notwendige Lamellenbewegung ohne Anwendung anderer Massnahmen zur Beeinflussung der Drehspulencharakteristik erzielt werden kann.



   Bei der Variante gemäss Fig. 7 ist wieder am Träger 10 ein Korrekturmagnet 40 befestigt, der mit einem festen Gegenmagneten 41 zusammenarbeitet. Der Gegenmagnet ist dabei ausserhalb des in gestrichelten Linien angedeuteten Schwenkweges und am Ende des Anschlagbereiches des Korrekturmagneten 40 angeordnet. Die Magnetisierungsrichtung der Magnete 40, 41 ist so gewählt, dass gleiche Pole der Magnete 40, 41, beispielsweise die Nordpole N, einander zugewandt sind. Da die Magnete 40, 41 hierbei in ungleichen radialen Abständen von der Drehachse 4 angeordnet sind, sind ihre ungleichen Pole der Achse 4 zugewandt. Bei dieser Variante ist die Verkürzung der Ausschläge der Drehspule bei deren Drehung in Richtung des Pfeiles f geringer als bei den vorher beschriebenen Ausführungen. Die Zusammendränung des Ausschlagbereiches der Drehspule ist daher bei grossen Lichtwerten geringer.



   Bei den Varianten gemäss den Fig. 5 und 7 können auch am Anfang des Ausschlagbereiches wirksame Gegenmagnete vorgesehen sein.



   Bei der Variante gemäss Fig. 8 sind ein Korrekturmagnet 42 und zwei den beiden Enden des Ausschlagbereiches des auf dem Träger 10 gelagerten Magneten 42 zugeordnete Gegenmagnete 43 bzw.



  44 vorgesehen, die aus Oxydmagneten bestehen, deren Abmessungen in der Magnetisierungsrichtung kleiner sind als   winkelrecht    hierzu. Die Magnetisierungsrichtung der Magnete ist wieder so gewählt, dass die Magnete 42 und 43 bzw. 42 und 44 einander gleiche Pole zuwenden. Jeder der Magnete 43 bzw. 44 übt daher auf den Korrekturmagneten eine abstossende Kraft aus. Hierdurch wird einerseits eine stabile Nullstellung der Dreh spule sichergestellt und anderseits beim Schwenken des Trägers 10 in Richtung des Pfeiles f eine ähnliche Wirkung erzielt wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1.



   Das Diagramm gemäss Fig. 9 zeigt die Abhängigkeit des Drehwinkels der Drehspulen verschiedener Belichtungsmessgeräte von der Stärke des auf das Photoelement fallenden Lichtes. Die Lichtstärke ist sowohl in Lux als auch in Lichtwerten, bezogen auf eine Filmempfindlichkeit von 180 DIN, in der Abszisse aufgetragen, der Drehwinkel der Spule dagegen in Graden auf der Ordinate. Die Kurve I zeigt die Charakteristik eines üblichen bekannten Drehspulinstrumentes für selbsttätige Blendenregler, bei dem die Korrektur der Ausschlagcharakteristik durch die Form der Polschuhe erzielt ist. Die Kurve II zeigt die Wirkung eines Korrekturmagneten, der lediglich mit einem an dem grossen Helligkeiten zugeordneten Ende - des Anschlagsbereiches vorgesehenen Gegenmagneten zusammenarbeitet.

   Die Kurve   III    lässt die zusätzliche Beeinflussung der Drehspulcharakteristik durch einen weiteren anziehenden, beispielsweise gemäss Fig. 6 angeordneten Gegenmagneten erkennen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Beeinflussung der Ausschlagcharakteristik von Drehspulinstrumenten, insbesondere für in Aufnahmekameras eingebaute selbsttätige Blendenregler, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen starr mit der Drehspule verbundenen Korrekturmagneten und mindestens einen mit diesem zusammenarbeitenden gehäusefest angeordneten Gegenmagneten aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturmagnet (15; 34; 35; 37; 40; 42) und ein Gegenmagnet (18; 27a; 36, 38, 41, 43) so angeordnet sind, dass zwischen dem Magnetenpaar eine mindestens am Ende des Ausschlagbereiches wirksame abstossende, der Ausschlagrichtung der Drehspule (3) entgegengerichtete Kraft auftritt.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturmagnet (15; 42) und ein Gegenmagnet (17; 44) so angeordnet sind, dass zwischen dem Magnetenpaar eine abstossende, der Ausschlagrichtung der Drehspule gleichgerichtete Kraft auftritt.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturmagnet (37) und ein Gegenmagnet (39) so angeordnet sind, dass zwischen dem Magnetenpaar am Anfang des Ausschlagbereiches eine anziehende, der Ausschlagrichtung der Drehspule entgegengesetzte Kraft wirksam ist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturmagnet (15; 42) und zwei je einem Ende des Ausschlagbereiches zugeordnete Gegenmagnete (17, 18; 43, 44) so angeordnet sind, dass auf den Korrekturmagneten in der Nullstellung, in der die Spule stromlos ist, zwei gleich grosse, entgegengesetzte, abstossende Kräfte einwirken.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturmagnet (15; 34; 35; 37, 42) und mindestens ein Gegenmagnet (17, 18; 36; 37, 38, 43, 44) in gleichen Abständen von der Drehachse (4) der Drehspule angeordnet sind.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung einer ab stoss enden Kraft zwischen dem Korrekturmagneten (35; 42) und mindestens einem Gegenmagneten (36; 43, 44) beide Magnete etwa in Drehrichtung des Korrekturmagneten magnetisiert und gleiche Pole der Magnete einander zugewandt sind.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung einer anziehenden Kraft zwischen dem Korrekturmagneten und mindestens einem Gegenmagneten ungleiche Pole der Magnete einander zugewandt sind.
    8. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung einer abstossende den Kraft zwischen dem Korrekturmagneten (15; 37) und mindestens einem Gegenmagneten (17, 18; 38) beide Magnete etwa senkrecht zur Drehrichtung des Korrekturmagneten magnetisiert und jeweils gleiche Pole beider Magnete der Drehspule zugewandt sind.
    9. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung einer anziehenden Kraft zwischen dem Korrekturmagneten (37) und dem Gegenmagneten (39) beide Magnete etwa senkrecht zur Drehrichtung des Korrekturmagneten magnetisiert und jeweils ungleiche Pole beider Magnete der Drehspule zugewandt sind.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturmagnet (40) und mindestens ein Gegenmagnet (41) in ungleichen radialen Abständen von der Drehachse (4) der Drehspule angeordnet und zur Erzeugung einer abstossenden Kraft ungleiche Pole der beiden Magnete der Drehachse zugewandt sind, wobei die Differenz der radialen Abstände mindestens angenähert der Länge eines Magneten entspricht.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturmagnet und ein Gegenmagnet in ungleichen radialen Abständen von der Drehachse der Drehspule angeordnet und zur Erzeugung einer anziehenden Kraft gleiche Pole der beiden Magneten der Drehachse zugewandt sind, wobei die Differenz der radialen Abstände mindestens angenähert der Länge eines Magneten entspricht.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturmagnet (34) undloder ein Gegenmagnet (17, 18), z. B. durch Verschiebung in radialer Rirhtung (c, e) oder in Richtung der Schwenkbewegung des Korrekturmagneten (b), gegenüber der Drehachse (4) der Drehspule justierbar angeordnet sind.
    13. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturmagnet undloder die Gegenmagnete Oxydmagnete sind, deren Abmessungen in der Magnetisierungsrichtung kleiner als in der dazu senkrechten Richtung sind.
    14. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Justierung der z. B. auf Haltern (19, 20) befestigten Gegenmagnete (17, 18) Halteschrauben (21, 22) mit konischen Köpfen vorgesehen sind.
    15. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturmagnet (15; 34) ausserhalb des Drehbereiches der Drehspule (3) an einem stabförmigen fest mit der Spule verbundenen Träger (10, 32), der z. B. aus einem Instrumentenzeiger oder einer Blendenlamelle besteht, angeordnet ist.
    16. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenmagnet als verlängerter Polschuh (27a) des Instrumentenmagneten (25) ausgebildet ist.
    17. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Felder des Korrekturmagneten und jedes Gegenmagneten wesentlich schwächer bemessen sind als das Feld des Instrumentenmagneten.
CH118361A 1962-01-15 1961-02-01 Einrichtung zur Beeinflussung der Ausschlagcharakteristik von Drehspulinstrumenten CH386711A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3456570A (en) * 1965-12-28 1969-07-22 Bosch Elektronik Photokino Exposure control for photographic camera

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