CH386736A - Einstellvorrichtung an Tastenfeldern für motorangetriebene Rechenmaschinen - Google Patents

Einstellvorrichtung an Tastenfeldern für motorangetriebene Rechenmaschinen

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CH386736A
CH386736A CH1147060A CH1147060A CH386736A CH 386736 A CH386736 A CH 386736A CH 1147060 A CH1147060 A CH 1147060A CH 1147060 A CH1147060 A CH 1147060A CH 386736 A CH386736 A CH 386736A
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CH1147060A
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Efraim Toorell Sture
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Atvidaberg Facit Ab
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  Einstellvorrichtung an Tastenfeldern     für    motorangetriebene     Rechenmaschinen       Bei Tastenfeldern für motorangetriebene Rechen  maschinen mit entwickelter Automatik kommt es oft  bei verschiedenen Arten von Rechnungen vor, dass       Ziffereintragung    gleichzeitig in ein Einstellwerk und  in ein oder mehrere Speicherwerke     erfolgen    soll.  Wenn mehrere solche     Einstellfunktionen        gleichzeitig     ausgeführt werden sollen, wird die Einstellarbeit  schwer und der Tastendruck gross.

   Auf einer motor  angetriebenen Maschine dieser Art wünscht man in  dessen, dass der Tastenanschlag     mindestens    ebenso  leicht und angenehm sein soll wie auf einer     einfachen,     von Hand getriebenen Maschine.  



  Früher hat man versucht, diese Aufgabe z. B. da  durch zu lösen, dass man im Tastensystem einen oder  mehrere Elektromagneten vorsieht, die dabei mit  helfen, die Einstellarbeit auszuführen. In diesem     Falle     müssen indessen die Magnete mit Gleichstrom ge  speist werden, um befriedigend arbeiten zu     können,     weil das Einschalten unabhängig von der     Sinuswelle     eines     Wechselstroms    soll geschehen können. Hierfür  sind Gleichrichter     erforderlich,    was erhöhte Her  stellungskosten     herbeiführt,    und ausserdem wird die  Maschine grösser.  



  Die     Erfindung    bezweckt, bei solchen motorange  triebenen Rechenmaschinen vom     Sprossenradtypus,     die eine oder mehrere automatische Funktionen und  ein oder mehrere Speicherwerke aufweisen, eine Lö  sung der Aufgabe, den in der Maschine eingebauten  Antriebsmotor die erforderliche Einstellarbeit ausfüh  ren zu lassen, was also bedeutet, dass zusätzliche An  triebsorgane; wie Elektromagnete, nicht verwendet  zu werden brauchen.  



  Ferner     wird    mit der Vorrichtung nach der     Erfin-          dung    die Möglichkeit erzielt, die bei der Einstellung       erforderlichen    Funktionen einen     zwangläufigen    Kreis  verlauf erhalten zu lassen, wo die notwendigen Vor  gänge - Betätigung der Taste -     Ziffereinstellung        mit       Motorantrieb - Ausschaltung des Antriebs - Schritt  schaltung des Rotors - Tastenrückgang -     immer    in  der folgerichtigen Ordnung zwangsgesteuert werden,  wodurch alle Gefahren einer Betriebsunterbrechung  infolge mangelnder Synchronisierung beseitigt wer  den.  



  Die Vorrichtung nach der     Erfindung    ist dadurch  gekennzeichnet, dass jede     Ziffertaste    beim Nieder  drücken an ein von dem Motor angetriebenes An  triebsglied gekuppelt wird, das das angefangene Nie  derdrücken der Taste vollführt und dabei die Ein  stellung der     ausgewählten    Ziffer in einem Rotor und  gegebenenfalls auch in einem oder mehreren Speicher  werken besorgt, wonach der von dem     Antriebsglied     niedergedrückte Tastenhebel in der     Endlage    die  Schrittschaltung des Rotors auslöst, nachdem die  Ziffer eingestellt worden ist,

   wobei der     Schrittschalt-          mechanismus    bei der Schrittschaltung des Rotors mit  einem zugeordneten Steuerglied zusammenwirkt, das  sich dabei in einer hinteren freien Lage befindet, so  dass der Tastenhebel unter der Einwirkung eines  federnden Organs in seine Ausgangslage zurückkehrt.  



  Eine besonders günstige     Ausführungsform    der  Erfindung wird unten an Hand der beigefügten Zeich  nung beschrieben werden, die     eine    perspektivische  Ansicht der Einstellelemente in einer Rechenma  schine, die im übrigen von der Bauart sein kann, die  in der     Patentschrift    Nr. 360 228 angegeben ist, wobei  ein Tastenhebel in der Ausgangslage gezeigt ist.  



  Bei der     in    der Zeichnung     veranschaulichten    Aus  führungsform sind die Hebel 1 der     Ziffertasten    um  eine Welle 2 gelagert, die im Maschinengestell fest  ist. Dieser Hebel weist zwei     Kurvennuten    La und     1b     auf, wobei die erstgenannte in bekannter Weise mit  einer     Auslösewippe    3 und die letztgenannte mit     einem     Zahnsegment 4 zusammenwirkt.

   Die Wippe 3 ist       mittels    eines     Langgliedes    5 an einem schwenkbar ge-      lagerten Arm 6     aasgelenkt,    der mit einer drehbaren  Rolle 7 versehen ist, die     mit    einem     Schrittschaltrad    8  zusammenwirkt, das die     Schrittschaltung    des Rotors  in bekannter Weise     steuert.    Das Glied 5 (oder wie in  der Zeichnung dargestellt ist, eine Verlängerung da  von) betätigt ferner bei seiner Bewegung einen Strom  schalter für den elektrischen Antriebsmotor der Ma  schine. Der Schalter ist derart angeordnet, dass der       Strom    unterbrochen ist, nur wenn die Wippe 3 sich  in ihrer Ausgangslage befindet.  



  Beim Druck auf die Taste wird der Tastenhebel 1  bei     seiner    Bewegung mit der Kurvennut la eine  Stange 3a der Wippe 3 auffangen, so dass die Wippe 3  in der     Pfeilrichtung    in der Zeichnung um ihre Dreh  zapfen 3b geschwenkt     wird.    Dabei wird das     Glied    5  in der     Pfeilrichtung    verschoben und nimmt den Arm  6 mit der Rolle 7 mit, die in die Lücke zwischen zwei  Armen des     Schrittschaltrades    8     hineinschwenkt.    Wenn  die     Bewegung    des beschriebenen Systems sich ihrer  unteren Lage nähert,

       wird        eine    nicht dargestellte       Sperrvorrichtung    ausgelöst, so dass das     Schrittschalt-          rad    8 frei gelassen wird, und unter der Einwirkung  einer gleichfalls nicht dargestellten Feder dreht sich  das     Schrittschaltrad    8 um einen     Winkel    entsprechend       1/5-Umdrehung,    das sind 72 , in der Pfeilrichtung,  ehe es aufs neue gesperrt wird.

   Während der Drehung  des Rades 8 ist die Rolle 7 zum Anliegen gegen die  Kante des Rades gekommen und von dessen Kraft  auswärts gegen den äusseren     Umfang    des Rades     ge-          presst    worden, wobei sie durch den     Arm    6 und das       Glied    5 die Wippe 3 und     damit    auch den Tasten  hebel 1 in die Ausgangslage     mitnimmt.     



  Gleichzeitig mit dem oben beschriebenen Verlauf  wirkt die andere Kurvennut     1b    des Tastenhebels mit  einer     anderen,        mit    dem Zahnsegment 4 fest verbun  denen Wippe zusammen, die um Zapfen 4a schwenk  bar gelagert ist (nur der rechte Zapfen ist in der  Zeichnung dargestellt).

   Wenn die Taste 1 betätigt  wird, wird eine auf der Wippe vorgesehene Stange 4b  von der     Kurvennut        1b        ergriffen,    wobei das Zahn  segment 4 sich in der Pfeilrichtung in der Zeichnung  dreht.     Wenn    die Taste 1 ihre niedrigste Lage erreicht  hat, hat die Wippe 4     mit    dem Zahnsegment sich um  einen     Winkel    gedreht, dessen Grösse zu dem Zahlen  wert der niedergedrückten Taste 1 proportional ist.

    Die Wippe 4 geht bei der Bewegung in     Eingriff    mit  nicht gezeigten, aber an sich bekannten     Einstell-        und     Speicherwerken, in welch     sämtlichen    dabei die auf  der Taste 1 angegebene Ziffer     eingestellt    wird.  



  Wenn die Taste niedergedrückt wird,     erfolgt    eine  weitere Operation über die beiden oben beschriebenen  hinaus. Der Tastenhebel trägt     nämlich    ein auf dem  selben     bewegliches        Schaltglied    9, das in seinem un  teren Teil mit einer Verzahnung versehen ist, die einer  von dem Motor der Maschine angetriebenen Zahn  walze 10 zugekehrt ist, welche drehbar gelagert und  an einer Seite     mit    einem Antriebsrad versehen ist,  das mittels     eines    Treibriemens von dem Motor ge  trieben wird.

      Die Entfernung zwischen den Zähnen des Schalt  gliedes 9 und der Zahnwalze 10 wird durch ein auf  zwei Zapfen 11a und     llb    schwenkbares     Steuerglied     11 geregelt. Die Schwenkbewegung des Steuergliedes  wird von einem     Sperrzapfen    11c begrenzt.  



  Oberhalb der     Zahnwalze    10 ist eine federbelastete  Sperrschiene 12 angeordnet, die in ihrer Ausgangs  lage gegen einen nicht dargestellten Anschlag ruht,  so dass Spiel zwischen der Schiene 12 und dem Schalt  glied 9 vorhanden ist. Der Umriss des letzteren ist  derart ausgebildet, dass es nach einiger Bewegung in  der Pfeilrichtung mit der federbelasteten Schiene 12  in volle     Berührung    kommt und von diesem gegen  das Steuerglied 11 gepresst wird.

   Das Steuerglied wirkt  seinerseits über zwei schwenkbar     gelagerte    Hebel 13  und 14 mit dem     Schrittschaltrad    8 zusammen, wobei  der Hebel 14 mit einem aufgebogenen Vorsprung 14a  auf der Kante des Rades 8 in der Weise     aufliegt,    dass  das     Steuerglied    11 in seiner vorderen Lage verriegelt  gehalten wird, wenn das Rad 8 in der Ausgangslage  steht, aber wenn das Rad sich in der     Pfeilrichtung        in     der Zeichnung während Schrittschaltung zu drehen  beginnt, der Hebel 14 frei gelassen wird, so dass das  Steuerglied 11 unter der Einwirkung des Feder  druckes von der Schiene 12     seine    hintere Lage ein  nimmt.  



  Die Zeichnung zeigt     sämtliche    Elemente in der  Ausgangslage.  



  Wenn die Taste 1     niedergedrückt    wird, beginnt  das     Schaltglied    9 sich in der     Pfeilrichtung    zu bewe  gen und wird dadurch auf Grund seiner     Ausbildung     von demjenigen, pockenartig ausgebildeten Teil 9a  der Kante, der auf dem Steuerglied 11     aufliegt,    gegen  die Zahnwalze 10 hin     geführt,    so dass     Eingriff    zwi  schen dem Schaltglied 9 und der     Walze    10 erzeugt  wird. Dadurch übernimmt die sich beim laufenden  Motor     immer    drehende     Zahnwalze    10 die weitere  Einstellarbeit.  



  Wenn die     Ziffereintragung    zu Ende geführt wor  den ist, hört der Eingriff zwischen dem Schaltglied 9  und der Walze 10 infolge der Ausbildung der Kante  des     Schaltgliedes    9 auf, wobei das Glied 9 unter der  Einwirkung der federbelasteten Schiene 12 in Rich  tung von der     Walze    10 weggeschoben wird.

   Gleich  zeitig     beginnt    das     Schrittschaltrad    8 sich in der Weise  zu drehen, dass der Vorsprung 14a des Hebels 14  frei wird und das     Steuerglied    11 von der Schiene 12  mittels des Gliedes 9 in seine hintere Lage hinüber  gedrückt wird, wo das Steuerglied während der Zeit  bleibt, die erforderlich ist,     damit    das     Schaltglied    9  eine neue Ausgangslage einnimmt, ohne mit der An  triebswalze 10 in Berührung zu kommen.  



  Unmittelbar nachdem die Taste 1 in die Aus  gangslage zurückgekehrt ist, hat der     Schrittschalt-          mechanismus        mittels    der Hebel 13 und 14 das Steuer  glied 11 in seine vordere Lage     zurückgebracht,    wo  nach die Vorrichtung für eine neue     Ziffereintragung     bereit ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einstellvorrichtung an Tastenfeldern für motor angetriebene Rechenmaschinen vom Sprossenrad typus, die automatische Funktionen und mindestens ein Speicherwerk haben, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zifferntaste (1) beim Niederdrücken an ein von dem Motor angetriebenes Antriebsglied (10) gekup pelt wird, das das angefangene Niederdrücken der Taste vollführt und dabei die Einstellung der aus gewählten Ziffer in einem Rotor und gegebenenfalls auch in einem oder mehreren Speicherwerken besorgt,
    wonach der von dem Antriebsglied niedergedrückte Tastenhebel in der Endlage die Schrittschaltung des Rotors auslöst, nachdem die Ziffer eingestellt worden ist, wobei der Schrittschaltmechanismus bei der Schrittschaltung des Rotors mit einem zugeordneten Steuerglied (11) zusammenwirkt, das sich dabei in einer hinteren freien Lage befindet, so dass der Ta stenhebel (1) unter der Einwirkung eines federnden Organs in seine Ausgangslage zurückkehrt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Ziffertaste mit einem beweg lich gelagerten Schaltglied (9) versehen ist, das mit dem von dem Motor der Maschine angetriebenen Antriebsglied (10) zusammenwirkt, wobei das sämt lichen Schaltgliedern (9) gemeinsame, beweglich ge lagerte Steuerglied (11) durch Zusammenwirkung mit dem Schrittschaltmechanismus (8) über Hebel (13) und (14) veranlasst wird, eine vordere Lage (Ein schaltlage) während des Ziffereinstellmom.entes und dann eine hintere Lage (Freilage) einzunehmen, wo- bei das Schaltglied (9)
    gleichzeitig mit der entspre chenden Ziffertaste zur Rückkehr in seine Ausgangs lage frei wird. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine sämtlichen Schaltgliedern (9) gemeinsame, beweglich gelagerte, federbelastete Schiene (12) nach angefangener Ziffereinstellung das betreffende Schaltglied (9) einem Druck in der Aus schaltrichtung aussetzt, so dass das Glied (9) nach vollendeter Ziffereinstellung ausser Eingriff mit dem Antriebsglied (10) geht, und dass das Steuerglied (1) danach durch Zusammenwirkung mit dem Schritt- schaltmechanismus (8)
    und der federbelasteten Schiene (12) veranlasst wird, seine hintere, freie Lage einzunehmen, so dass das Schaltglied (9) und dessen Taste in ihre Ausgangslagen frei zurückkehren kön nen. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfläche des Schaltgliedes (9) gegen das Steuerglied (11) mit einem Nocken (9a) ausgebildet ist, der während der Bewegung des Gliedes (9) (in der Pfeilrichtung in der Zeichnung) während der Ziffereinstellung durch Zusammenwir kung mit dem Steuerglied (11) das Glied (9) mit dem Antriebsglied (10) in Eingriff hält, und wenn die Einstellung beendet ist, gestattet, dass das Glied (9)
    unter der Einwirkung des Druckes der federbelasteten Schiene (12) von dem Antriebsglied (10) entkuppelt zu werden. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sämtliche Ziffertasten über Schalt glieder auf ein und dieselbe Schaltvorrichtung (15) für den Antriebsmotor arbeiten.
CH1147060A 1959-10-15 1960-10-12 Einstellvorrichtung an Tastenfeldern für motorangetriebene Rechenmaschinen CH386736A (de)

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