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Volltextschreibeinrichtung für Buchungsmaschinen Die Erfindung betrifft eine Volltextschreibein- richtung für Buchungsmaschinen, mit einem durch Kraftantrieb um verschiedene Winkel und Drehrichtungen verschwenkbaren und in verschiedene Höhen einstellbaren, horizontal angeordneten Typenrad, dadurch gekennzeichnet, dass das Typenrad auf einem verschiebbaren Typenträger angeordnet ist, zwischen dessen übertragungs- und Antriebsgliedern eine Kupplung vorgesehen ist und sich während der ersten,
durch Tastenbetätigung ausgelösten Drehbewegung eines Kupplungskörpers das Typenrad über den in Ruhelage verbleibenden Typenträgern befindet und das Einstellen des Typenrades durch jeweils mehreren Tasten zugeordnete Einstellbügel erfolgt, denen in die Bewegungsbahn eines mit Anschlägen versehe- nen und von einem Steuermechanismus gesteuerten Schiebers einschwenkbare Einstellklinken zugeordnet sind.
Es sind bereits Volltextschreibeinrichtungen für Buchungsmaschinen mit einem vor dem Typenträger horizontal angeordneten Typenrad bekannt. Dieses wird durch einen Antrieb in Drehung versetzt und von einem den Tasten zugeordneten Anschlaghebel mittels einer Anschlagwelle angehalten und daraufhin gegen die Schreibwalze geschleudert. Das Typenrad bewegt sich immer nur in einer Richtung und verbleibt nach erfolgtem Abdruck in seiner Lage oder bewegt sich gemäss einer anderen Ausführung durch einen Antrieb fortlaufend weiter, bis ein weiterer Abdruck erfolgt. Das fortlaufende Bewegen des Typenrades ruft jedoch ein nicht erwünschtes Geräusch hervor und bewirkt eine erhebliche Abnützung der sich bewegenden Teile.
Volltextschreibeinrichtungen, bei denen das Typenrad nach dem Abdruck in seiner Lage verbleibt und sich erst nach erneutem Tastendruck einstellt, sind in ihrer Geschwindigkeit sehr langsam, so dass ein flüssiges Arbeiten nicht gewährleistet ist, oder sich bei schnellerem Eintasten Schreibfehler ergeben.
Ein weiterer Nachteil bei derartigen Einrichtungen ist das Vorhandensein einer dem Antrieb nachgeschalteten Rutschkupplung. Eine solche ist einer mehr oder weniger starken Abnutzung unterworfen, so dass nach gewisser Zeit eine einwandfreie Mitnahme nicht mehr gewährleistet ist. Ferner haftet den Rutschkupplungen der Nachteil an, dass sie sich bei längerem hintereinanderfolgenden Gebrauch stark erwärmen und dadurch Blockierungen der Einrichtung entstehen können.
Da es bei Buchungsmaschinen erwünscht ist, über die gesamte Breite des Buchungswagens zu schreiben, ist es des weiteren erforderlich, das Typenrad und die dazu notwendigen Einstellglieder in der Mitte der Maschine anzuordnen. Bekannte Maschinen sind derart ausgebildet, dass das sich in der Mitte befindende Typenrad erst über die sich in Ruhelage befindenden Typenräder hinweggleiten muss, bevor es gegen die Schreibwalze schlägt. Durch diesen verhältnismässig grossen Weg ergibt sich wiederum eine grosse Einstellzeit, so dass auch mit dieser Einrichtung kein schnelles Arbeiten möglich ist.
Den Nachteil der grossen Einstellzeit und das Vorhandensein einer Rutschkupplung vermieden zwar bekannte Volltextschreibeinrichtungen; jedoch ist das. Typenrad bei diesen nicht in der Mitte der Buchungsmaschine angeordnet bzw. finden mehrere, vertikal nebeneinanderliegende und individuell einstellbare Typenräder Verwendung. Wenn es auch als vorteilhaft erscheint, den Satz Typen auf mehrere Typenräder aufzubringen, da dadurch die Trägheit und lange Einstellzeit z.
B. eines grossen Typenrades vermieden wird, so überwiegt doch der Nachteil, dass nicht über die gesamte Buchungswagenbreite ge-
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schrieben werden kann und somit die Einsatzmög- lichkeit der Buchungsmaschine beschränkt wird.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, das Typenrad so anzuordnen, dass über die gesamte Buchungswagenbreite geschrieben werden kann und ein Wagenleerlauf vermieden wird. Des weiteren sollen grosse Wege 'beim Einstellen und beim Drucken des Typenrades sowie eine Rutschkupplung vermieden werden, so dass eine- hohe Arbeitsgeschwindigkeit und vielseitige Einsatzmöglichkeit der Buchungsmaschinen gewährleistet ist.
Das wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das Typenrad auf einem verschiebbaren Typenradträger angeordnet ist, zwischen dessen L7bertragungs- und Antriebsgliedern eine Kupplung vorgesehen ist und sich während der ersten, durch Tastenbetätigung ausgelösten Drehbewegung eines Kupplungskörpers das Typenrad über den in Ruhelage verbleibenden Typenträgern befindet und das Einstellen des Typenrades durch jeweils mehreren Tasten zugeordnete Einstellbügel erfolgt, denen in die Bewegungsbahn eines mit Anschlägen versehenen und von einem Steuermechanismus gesteuerten Schiebers einschwenkbare Einstellklinken zugeordnet sind.
Die Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Fig.l eine Buchungsmaschine mit einer Volltextschreibeinrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Einstellmittel, Fig. 3 die dem Antrieb vorgeschaltete Eintourenkupplung in Ruhelage, Fig. 4 die Eintourenkupplung in Wirklage, Fig. 5 eine Seitenansicht der Einstellmittel, sowie Typenrad, Typenträger und Schreibwalze, Fig. 6 eine Draufsicht des Anschlagschiebers mit Antriebsmittel in Ruhelage, Fig. 7 eine Ansicht nach Fig. 6 mit nach rechts verstelltem Schieber,
Fig. 8 eine Ansicht nach Fig. 6 mit nach links verstelltem Schieber, Fig.9 eine Sicherungseinrichtung des Schiebers in der Draufsicht, Fig. 10 eine Einrichtung zum Heben des Typenrades in Vorderansicht, Fig. 11 die Einrichtung gemäss Fig. 10 in Draufsicht, Fig. 12 eine Einrichtung zum Drucken, Fig. 13 die Einrichtung gemäss Fig. 12 mit Hand- stellhebel in Stellung Buchen .
Die Buchungsmaschine (Fig. 1) besitzt eine normale Schreibtastatur, mit der auf dem Buchungsformular ein Volltext geschrieben werden kann. Die Tasten 1 (Fig. 2) sind mit Schrägen 2 versehen, die auf einen Stift 3 eines Einstellschiebers 4 wirken. Dieser Einstellschieber wird von einer Feder 5 ständig gegen die zugehörige Taste 1 gezogen und besitzt zwei Nasen 6 und 7. Die Nase 7 arbeitet mit einem Umschaltbügel 8 bzw. mit einem Kontaktbügel 9 zusammen, worauf später noch näher eingegangen wird. Diesen beiden Bügeln 8 und 9 ist ein Bolzen 10 zugeordnet, der an einem übergangsteil 11 befestigt ist.
Letzterer arbeitet mit einem Freigabewinkel 12 (Fig. 3) zusammen, der auf einem Bolzen 13 gelagert ist und ständig von einer Feder 14 gegen den übertragungsteil 11 gezogen wird. An dem Freigabewinkel 12 befindet sich ein Kontaktstössel 15, der in einem Langloch 16 von einem Stift 17 eines Zwischenhebels 18 geführt wird. Der Kontaktstössel 15 arbeitet mit einem Bolzen 19 einer Freigabeklinke 20 zusammen, die auf einem Bolzen 21 gelagert ist und einen Vierkant 22 besitzt.
An dem Vierkant 22 liegt eine Kuppelklinke 23 an, die auf einem Bolzen 24 eines Kupplungskörpers 25 gelagert ist und von einer Feder 26 ständig gegen den Vierkant 22 gezogen wird. Beim Verschwenken der Freigabeklinke 20 durch den Kontaktstössel 15 entgegen der Uhrzeigerdreh- richtung fällt die Kuppelklinke 23 (Fig.4) durch den Federzug 26 in das Kuppelrad 27 ein, welches sich in ständiger Bewegung befindet. Dadurch wird der Kupplungskörper 25 mitgenommen, und es erfolgt eine Umdrehung der Kuppelklinke 23.
Ein auf dem Kupplungskörper 25 angeordneter Stift 28 greift bei diesem Verschwenken an einer Nase 29 des Zwischenhebels 18 an und verschwenkt diesen entgegen dem Federzug 30, so dass der an ihm angeordnete Stift 17 den Kontaktstössel 15 von dem Bolzen 19 wegdrückt und die Freigabeklinke 20 mit ihrem Vierkant 22, von der Feder 31 gezogen, sich in ihre Ruhelage bewegen kann. Ein ständiges Gedrückthalten der Taste 1 bewirkt also jeweils nur eine Umdrehung des Kupplungskörpers 25.
An dem bereits erwähnter. Kontaktbügel 9 (Fig. 2) befindet sich ein Langloch 32, in dem sich ein Stift 33 eines Schalthebels 34 bewegt. Der Schalthebel 34 (Fig. 6) greift an einer Schaltklinke links 35 an, die auf einer Achse 36 gelagert ist und von einer Feder 34a ständig gegen den Stift 38 eines Ankers 39 gezogen wird. Auf der Achse 36 lagert ferner eine Schaltklinke rechts 40, in der zur Schaltklinke links 35 die Feder 37 eingehangen ist, so dass die Schaltklinke rechts 40 ebenfalls an dem Stift 38 anliegt. Der Anker 39 ist an einem Antriebshebel 41 angeordnet, welcher auf einem Bolzen 42 lagert und mit seiner Rolle 43 an einem Antriebsexzenter 44 anliegt.
Beim Freigeben des Kupplungskörpers 25 führt der mit ihm formschlüssig verbundene Antriebsexzenter 44 gleichfalls eine Umdrehung aus, so dass der Antriebshebel 41, von einer Feder 45 gezogen, an dem Antriebsexenter 44 abläuft. Der Anker 39 (Fig. 8) umfasst einen rechten Stift 46 eines Triebhebels 47 und bewegt beim Verdrehen des Kupplungskörpers 25 diesen entgegen der Uhrzeigerdrehrichtung. Dadurch verstellt sich auch die an dem Triebhebel 47 angeordnete Antriebsstange 48 und somit auch der Schieber 49.
Beim Verstellen des Umschaltbügels 8 durch eine entsprechende Taste 1 wird der Schalthebel 34 (Fig. 6) mit verstellt und die Schaltklinke links 35 entgegengesetzt dem Uhrzeigerdrehsinn um die Achse 36 verschwenkt. Durch die Feder 37 wird die Schaltklinke rechts 40 mit verschwenkt und so-
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mit der Stift 38 des Ankers 39 mitgenommen, so dass der Anker 39 (Fig. 7) nunmehr mit dem linken Stift 50 des Triebhebels 47 zusammenarbeitet.
Beim Verdrehen des Antriebsexzenters 44 und Verschwenken des Antriebshebels 41 zieht nunmehr der Anker 39 den Triebhebel 47 in Uhrzeigerdrehrichtung um die Achse 36, so dass der Schieber 49 eine entgegengesetzte Bewegung ausführt. An dem Antriebshebel 41 ist gleichfalls noch ein mittels Langloches 65 auf der Achse 36 geführter Ausrichtteil 51 angeordnet, der beim Zurückgehen des Antriebshebels 41 in seine Ruhelage den Triebhebel 47 an den Stiften 46 oder 50 wieder zurückdrückt, wobei diese Bewegung zwangläufig ausgeführt wird und die Mittelstellung des Schiebers 49 unbedingt gewährleistet ist.
Diese Mittelstellung dient gleichzeitig dazu, das für das sichere Umschalten des Ankers 39 benötigte Spiel zu den Stiften 46 und 50 einzuhalten. Die mit den Stiften 46 oder 50 zusammenarbeitenden Enden des Ankers 39 sind kurvenförmig ausgebildet, die gleichzeitig eine Führung an den Stiften gestatten.
Beim Verschieben eines einer Taste 1 zugeordneten Einstellschiebers 4 (Fig. 5) greift auch die bereits erwähnte Nase 6 an einem Stift 52 eines Einstellbügels 53 an. An diesem Stift 52 greifen jeweils vier Nasen 6 (Fig.6) der nebeneinanderliegenden Einstellschieber 4 an. Der Einstellbügel 53 (Fig.5) lagert auf einer Achse 54 und wird von einer Feder 55 mit seinem Stift 52 ständig gegen die Nasen 6 gezogen. Ein Stift 56 des Einstellbügels 53 greift an einer Nase 57 einer Einstellklinke 58 an, die mittels eines Langloches 59 auf einer Achse 60 gelagert ist und von einer Feder 61 in ihrer Ruhelage gehalten wird.
Auf der Achse 60 (Fig. 5) lagert ferner ein Arretierbügel 62, der gleichfalls von einer Feder 63 ständig gegen die Nasen 64 der Einstellbügel 53 gezogen wird. Beim Verschwenken eines Einstellbügels 53 um die Achse 54 in Uhrzeigerdrehrichtung fällt die Nase 64 hinter den Arretierbügel 62 ein und wird von diesem festgehalten. Gleichfalls verschwenkt der Stift 56 die Einstellklinke 58 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn um die Achse 60. Der Schieber 49 ist mit Anschlägen (Fig. 6-8), und zwar mit einem Anschlag 67 sowie einem linken und rechten Anschlag 68 und 69 versehen, wobei an letzteren Schrägen 70 und 71 angeordnet sind.
Beim Einschwenken einer Einstellklinke 58 in den Bewegungsbereich des Schiebers 49 mit seinen Anschlägen 67, 68, 69 hält der Schieber je nach seiner Bewegung nach links oder rechts an der verschwenkten Einstellklinke 58 an. Um die Einstellung des Schiebers 49 an den Anschlägen 67, 68, 69 zu sichern, ist an ihm eine Verzahnung 72 vorgesehen, in die zwei Rückschlagklinken 73 oder 74 einfallen. Diese Rückschlagklinken (Fig. 9) befinden sich in ihrer Ruhelage ständig, von den Federn 75 gezogen, in Wirkstellung und lagern auf einem Bolzen 76. Beide Rückschlagklinken 73 und 74 sind mit Stiften 77 und 78 versehen, die auf einer Kurvenbahn 79 eines Arretierhebels 80 aufliegen.
Nachdem der Kupplungskörper 25 etwa 180 seiner Umdrehung ausgeführt hat, verschwenkt ein Stift 81 auf dem Kupplungskörper 25 einen auf einer Achse 82 gelagerten Schalthebel 83 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn und bewegt gleichfalls eine mit einem Langloch 84 versehene Schaltstange 85 nach rechts.
Der Schalthebel 83 ist mit einem übertra- gungshebel 86 versehen, der eine Umschaltstange 87 derart zieht, dass sich der an ihm angeordnete Arre- tierhebel 80 um seinen Bolzen 88 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Durch die an dem Arretierhebel 80 angeordnete Kurvenbahn 79 werden die mittels Federn 75 an ihr anliegenden Stifte 77 und 78 mit angehoben und die Rückschlagklinken 73 und 74 um den Bolzen 76 verschwenkt, so dass sie ausser Eingriff mit der Verzahnung 72 kommen.
Die Kurvenbahn 79 ist an ihrem linken Ende mit einer Nase 89 versehen, in die der Stift 78 einfällt und den Arretierhebel 80 festhält. Der Schieber 49 kann nunmehr ungehindert in seine Ruhelage zurückgehen. Kurz vor Beendigung der Drehbewegung des Kupplungskörpers 25 schlägt der Stift 81 gegen die von der Feder 31 gezogene Schaltklinke 90 und verschwenkt diese im Uhrzeigerdrehsinn um den Bolzen 91. Der an ihr angeordnete Stift 92 verschiebt die sich in ihrer rechten Lage befindende Schaltstange 85 wieder nach links und drückt dabei den Übertragungshebel 86 und die Umschaltstange 87 wieder in ihre Ruhelage zurück.
Die das Heben des Typenradträgers einleitenden Einstellschieber 4 (Fig. 11) verschavenken gleichfalls einen Schaltbügel für das Heben 93, der mit der Feder 94 den Sperrschieber 95 betätigt. Der Sperrschieber 95 kann je nach, seiner Verschwenkung aus dem Bewegungsbereich einer Druckstange 96 gelangen und diese freigeben. Die Druckstange 96 besitzt einen Winkel 97 mit einem Langloch 98, in dem ein Stift 99 einer auf einem Bolzen 100 gelagerten Wippe 101 gleitet. Der Bolzen 100 ist an einem Lager 102 angeordnet, das von einer Feder 103 ständig gegen die Seitenwand 104 um den Bolzen 105 gezogen wird.
Die Wippe 101 ist über eine Verbindungsstange 106 mit dem Antriebshebel 107 verbunden, der mit seiner Rolle 108 an dem Antriebexzenter 44 des Kupplungskörpers 25 anliegt.
Wird der Schaltbügel für das Heben 93 durch einen Einstellschieber 4 verschwenkt und gelangt daraufhin der Sperrschieber 95 aus dem Bewegungsbereich der Druckstange 96, so verschwenkt sich der Winkelhebel 109 (Fig. 10) entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn um den Lagerbolzen 110. An dem Winkelhebel 109 ist ein auf einem Stift 11 und in einem Langloch 112 geführter Hubstössel 113 befestigt, der gegen den Typenradträger 114 stösst. Der Typenradträger 114 mit seiner Einstellschraube 116 wird von einer Feder 115 ständig gegen einen Anschlag 117 gezogen und ist in einem Einstellager 118 schwenkbar gelagert.
Nachdem an dem Typenrad 142 die der gedrückten Taste 1 entsprechende Type eingestellt worden ist, wird durch den Antriebsexzenter 44 (Fig. 12)
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und den Antriebshebel 107 mittels der Rolle 108 der Druck des Buchstabens auf das Buchungsformular eingeleitet. Zu diesem Zweck ist an dem Antriebshebel 107 ein Verzögerungsglied 119 angeordnet, welches die Verbindung zu einem Druckhebel 120, der auf einem Bolzen 121 gelagert ist, herstellt. Der Druckhebel 120 besitzt einen Stift 122, auf dem eine Druckklinke 123 mit einer Aussparung 124 angeordnet ist.
Auf dem Bolzen 121 lagert ferner ein mit einem Winkel 125 versehener Druckarm 126, der gleichfalls mit einer Druckstange 127 verbunden ist, die wiederum mit dem auf einem Bolzen 128 gelagerten Zwischenhebel 129 gekoppelt ist. Der Druckarm 126 besitzt weiterhin einen Stift 130, der mit dem Kupplungskörper 25 in Verbindung steht und bei der ersten Umdrehung desselben, jedoch noch vor dem Druck, den Druckarm 126 mit seinem Winkel 125 in die Aussparung 124 einschwenkt. Zwischen dem Druckarm 126 und der Druckklinke 123 ist eine Feder 131 eingehängt.
Die Druckklinke 123 besitzt weiterhin einen Stift 132, an dem ein Umschalthebel 133 eines Handstellhebels 134 angreift, der das jeweilige Arbeitsspiel, entweder Buchen oder Schreiben, bestimmt. An dem Zwischenhebel 129 ist eine Feder 135 eingehängt, die beim Verschwen- ken der Druckklinke 123 durch den Umschalthebel 133 die Typenradführung 114 so weit aus dem Bewegungsbereich der Typenträger 139 zurück- schwenkt, dass kein Zusammentreffen der Typenträger 139 mit dem Typenrad 142 mehr stattfinden kann. Der Zwischenhebel 129 ist mittels einer Stiftschlitzverbindung 136 mit dem Typenradträger 114 verbunden.
Mit der Verzahnung 137 (Fig.6) des Schiebers 49 kämmt eine schwenkbare Zahnradachse 138, die mit einem auf einem in der Justier- platte 144 (Fig. 12) befestigten Bolzen 140 gelagerten Zwischenradsatz 141 ständig in Eingriff ist, der das Typenrad 142 entsprechend der Schieberstellung 49 einstellt. Das Typenrad 142 lagert auf dem Bolzen 143, der ebenfalls in der Justierplatte 144 befestigt ist. Beim Bewegen des Typenradträgers 114 gegen die Schreibwalze wird gleichfalls ein Aus- richtschieber 147 mit einem Winkel 148 mitgenommen.
Der Ausrichtschieber 147 schlägt gegen einen Anschlag 149, so dass der Stift 150 zurückbleibt. Der Stift 150 ist auf einer Ausrichtklinke 151 angeordnet, die auf einem Bolzen 152 lagert und eine Nase 153 besitzt. Beim Anhalten des Ausrichtschie- bers 147 wird über die Feder 154 die Ausrichtklinke 151 mit ihrer Nase 153 in die Verzahnung des Typenrades 142 gebracht.
Die Wirkungsweise der Volltextschreibeinrichtung wird wie folgt beschrieben: Für Buchungsmaschinen genügt es, auf dem Buchungsformular nur einen Volltext zu schreiben. Aus diesem Grunde ist auf dem Umfang des Typenrades 142 ein Satz grosser Buchstaben in zwei verschiedenen Höhen angeordnet. Das Schreiben erfolgt dadurch, dass das Typenrad 142 aus seiner Ruhelage je nach Art der gedrückten Taste 1 entweder nach links oder rechts verschwenkt wird. Hinzu kommt, dass durch Steuern des Typenradträgers 114 das richtige Auswählen der Type bestimmt wird.
Die Anordnung eines Satzes Typen in zwei verschiedenen Höhen auf einem Typenrad 142 erweist sich derart als vorteilhaft, dass die Trägheit eines grossen Rades sich auf die Einstellzeit und Schreibgeschwindigkeit der Volltextschreibeinrichtung auswirkt. Es kommt weiterhin hinzu, dass sich das Typenrad 142 immer in der Mittenstellung der Buchungsmaschine befindet und demnach über die gesamte Buchungswagenbreite geschrieben werden kann.
Da der Weg des Typenrades 142 (Fig.5) aus seiner Ruhestellung bis zu der Schreibwalze erst über den Bewegungsbereich der Typenträger 139 hinweggleiten muss, wurde die Maschine derart ausgebildet, dass nach Betätigung der ersten Taste 1, jedoch noch vor der Druckbewegung, beim Schreiben mit der Volltextschreibeinrichtung das Typenrad 142 in der Stellung über den Typenträgern 139 verbleibt. Nach Umstellen des Handhebels 134 (Fig. 13) in die Stellung Buchen wird dann das Typenrad 142 sofort wieder von der Feder 135 in seine eigentliche Ruhestellung gezogen.
Das Einstellen des Typenrades 142 geschieht wie folgt: Durch Betätigen einer Taste 1 (Fig.2) wird der Einstellschieber 4 entgegen dem Zug der Feder 5 verschoben. Die Nase 6 des Einstellschiebers 4 ver- schwenkt den Einstellbügel 53 (Fig. 5) an dem Stift 52 im Uhrzeigersinn um die Achse 54, so dass der Stift 56 an der Nase 57 der Einstellklinke 58 angreift und dieselbe um den Stift 60 in die Bewegungsbahn der Anschläge 67, 68, 69 einbringt. Gleichzeitig wird die Nase 64 des Einstellbügels 53 hinter den Arretierbügel 62 gebracht und von diesem arretiert. Der zuletzt verschwenkte Einstellbügel 53 wird dabei freigegeben.
Beim Betätigen einer Taste 1 und Verschieben des Einstellschiebers 4, der den Rechtslauf des Typenrades 142 einleitet, verschwenkt die Nase 7 (Fig. 2) des Einstellschiebers 4 gleichfalls den Kontaktbügel 9 und den vor dem Kontaktbügel 9 liegenden Bolzen 10 mit Übertragungsteil 11 (Fig. 3) in Uhrzeigerdrehrichtung. Durch Verschwenken des Übertragungsteiles 11 wird über den Freigabewinkel 12 der Kontaktstössel 15 bewegt,
der an einem Bolzen 19 einer Freigabeklinke 20 angreift und diese um den Bolzen 21 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn verschwenkt. Dadurch gibt der Vierkant 22 die Kupplungsklinke 23 in Federzugrichtung 26 frei und geht mit dem sich ständig drehenden Kuppelrad 27 in Eingriff (Fig. 4). Der Kupplungskörper 25 mit der Kuppelklinke 23 kann nunmehr eine Umdrehung ausführen, bis die Kuppelklinke 23 wieder an den Vierkant 22 gelangt und mit dem Kuppelrad 27 ausser Eingriff kommt.
Nach Freigabe der Kuppel- klinke 23 an dem Vierkant 22 und Verdrehen des Kupplungskörpers 25 schwenkt der Stift 28 den Zwischenhebel 18 in Uhrzeigerdrehrichtung und be-
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wegt mittels des Stiftes 17 den Kontaktstössel 15 von dem Bolzen 19 weg, so dass die Freigabeklinke 20, von ihrer Feder 31 gezogen, sich wieder in ihre Ruhelage begeben kann und bei evtl. noch gedrückt gehaltener Taste 1 ein erneutes Abdrucken vermieden wird.
Mit dem Kupplungskörper 25 (Fig. 6) ortsfest verbunden, ist ein Antriebsexzenter 44, an dem ein Antriebshebel 41 mit einer Rolle 43 lagert. Auf dem Antriebshebel 41 ist ein Anker 39 befestigt, der in seiner Ruhelage ständig mit dem rechten Stift 46 des Triebhebels 47 in Verbindung steht. Beim Verdrehen des Antriebsexzenters 44 (Fig. 8) kann der Antriebshebel 41 dem Zug seiner Feder 45 folgen, und der Anker 39 zieht den Triebhebel 47 an dem rechten Stift 46 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn um die Achse 36, so dass die mit dem Triebhebel 47 verbundene Antriebsstange 48 und somit der Schieber 49 sich nach links bewegen. In die Bewegungsbahn des Schiebers 49 kann je nach Tastenbetätigung eine von elf Einstellklinken 58 gebracht werden.
Bei der Bewegung des Schiebers 49 nach links schlägt demzufolge der Anschlag 69 bzw. die linke Seite des mittleren Anschlages 67 an der eingestellten Einstellklinke 58 an.
Wird eine den Linkslauf des Typenrades 142 einleitende Taste 1 und zugehöriger Einstellschieber 4 (Fig.2) betätigt, so verschwenkt sich der Umschaltbügel 8 und gleichfalls der zugehörige Bolzen 10 mit dem Übertragungsteil 11 im Uhrzeigerdreh- sinn. Durch Verschwenken des Übertragungsteiles 11 wird, wie bereits beschrieben, das Auslösen der Ein tourenkupplung eingeleitet und der Antriebsexzenter 44 in Bewegung gesetzt. Der Umschaltbügel 8 besitzt jedoch weiterhin ein Langloch 32, in dem ein Stift 33 eines Schalthebels 34 (Fig. 6) gleitet.
Beim Verschwenken des Umschaltbügels 8 verschwenkt sich auch der Schalthebel 34, und dieser erteilt der linken Schaltklinke 35 eine Bewegung entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn um die Achse 36. Dadurch wird die zwischen der linken Schaltklinke 35 und der rechten Schaltklinke 40 eingehängte Feder 37 aufgezogen und dadurch die rechte Schaltklinke 40 nachgezogen, so dass der an dem Anker 39 befestigte Stift 38 gleichfalls folgt. Durch diese Bewegung wird die Verbindung des rechten Stiftes 46 des Triebhebels 47 mit dem Anker 39 gelöst und eine neue Verbindung des Ankers 39 mit dem linken Stift 50 des Triebhebels 47 hergestellt.
Erfolgt nun ein Verdrehen des Antriebexzenters 44 (Fig. 7) und Verschwenken des Antriebhebels 41 dem Zuge der Feder 45 nach, so zieht der Anker 39 den Triebhebel 47 in Uhrzeigerdrehrichtung um die Achse 36, und der Schieber 49 bewegt sich nach rechts. Befindet sich eine Einstellklinke 58 nunmehr in der Bewegungsbahn der Anschläge 67, 68, 69, dann schlägt entweder der linke Anschlag 68 oder die rechte Seite des mittleren Anschlages 67 an der eingestellten Einstellklinke 58 an.
Ist die noch zu beschreibende Druckbewegung der eingestellten Type ausgeführt, dann bewegt sich der Antriebshebel 41 durch den Antriebsexzenter 44 entgegen der Zugrichtung der Feder 45, und der gleichfalls an dem Antriebshebel 41 angeordnete und mittels des Langloches 65 auf der Achse 36 geführte Ausrichtteil 51 bringt den Triebhebel 47 wieder in seine Ruhelage zurück. Der Ausrichtteil 51 hat zu diesem Zweck je eine den Abstand der Stifte 46 und 50 entsprechende Nase und gewährleistet damit die genaue Mittenstellung des Schiebers 49 und damit der Ausgangslage des Typenrades 142.
Um die durch eine Einstellklinke 58 vorgenommene Einstellung des Schiebers 49 zu arretieren und ein Zurückprellen des Schiebers 49 zu vermeiden, ist an letztgenanntem eine Verzahnung 72 (Fig. 9) angeordnet, in die zwei auf einem Bolzen 76 gelagerte Rückschlagklinken 73 oder 74 eingreifen, die jedoch wahlweise entsprechend der Bewegungsrichtung des Schiebers 49 arretierend wirken. Die Rückschlagklinken 73 oder 74 vermeiden beim Ineingriffgehen in die Verzahnung 72 ein Zurückschlagen des Schiebers 49 so lange, bis durch die Eintourenkupplung das Signal des Zurückgehens des Schiebers 49 kommt.
Dies geschieht wie folgt: Die Rückschlagklinken 73 bzw.74 werden durch Federn 75 ständig in die Verzahnung 72 gezogen. Die Rückschlagklinken 73 und 74 besitzen Stifte 77 und 78, die auf einer Kurvenbahn 79 eines Arretierhebels 80 aufliegen. Der Arretierhebel 80 lagert auf einem Bolzen 88 und ist mit einer Umschaltstange 87 versehen.
Nachdem sich durch Verschieben des Schiebers 49 in seine entsprechende Lage eine der Rückschlagklinken 73 oder 74 in die Verzahnung 72 gelegt hat und der noch zu beschreibende Druckvorgang erfolgt ist, schlägt der Stift 81 des, Kupplungskörpers 25 der Eintourenkupplung an einen Schalthebel 83 an, an dem gleichfalls ein übertragungshebel 86 angeordnet ist, der die bereits erwähnte Umschaltstange 87 verstellt und damit den Arretierhebel 80 in Uhrzeigerrichtung um den Bolzen 88 verschwenkt. Dadurch werden die Rückschlagklinken 73 und 74 durch die Kurvenbahn 79 des Arretierhebels 80 entgegen dem Zug ihrer Federn 75 verschwenkt und ausser Eingriff der Verzahnung 72 gebracht.
Die linke Rückschlagklinke 74 fällt hinter eine Nase 89 der Kurvenbahn 79 ein, so dass der Arretierhebel 80 arretiert wird. Durch das Ver- schwenken des Schalthebels 83 um die Achse 82 wurde gleichfalls eine Schaltstange 85 mit nach rechts verschwenkt. Kurz vor Ende der Bewegung des Kupplungskörpers 25 schlägt der Stift 81 an einer Schaltklinke 90 an, die sich dadurch in Uhrzeigerdrehrichtung um ihren Bolzen 91 verschwenkt. Der an ihr angeordnete Stift 92 liegt an der linken Seite eines Langloches 84 der verstellten Schaltstange 85 an und drückt letztgenannten wieder zurück, so dass auch die über die Glieder 83, 86,
87 vorgenommene Einstellung des Arretierhebels 80 wieder aufgehoben wird und sich die Rückschlagklinken 73 und 74 in ihre Ausgangslage bewegen.
Wie bereits erwähnt, kann das Typenrad 142 auch in verschiedene Höhen eingestellt werden. Die
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Einstellschieber 4 (Fig.11) bestimmter Tasten 1 greifen mit ihrer Nase 7 an bestimmten Nasen eines Schaltbügels 93 für das Heben an, der einen Sperrschieber 95 derart aus der Bewegungsbahn einer Druckstange 96 bringt, dass die Druckstange 96 frei ausschwenken kann. Der Antrieb der Druckstange 96 erfolgt über eine Stiftschlitzverbindung 98, 99 an dem Winkel 97.
Auf einem Bolzen 100 eines Lagers 102 ist eine mit dem Stift 99 versehene Wippe 101 gelagert, mit der eine von dem Antriebshebel 107 mittels Rolle 108 einstellbare Verbindungsstange 106 gekoppelt ist. Befindet sich in der Bewegungsbahn der Druckstange 96 der Sperrschieber 95, so wird durch Verschwenken der Wippe 101 um den Bolzen 100 das Lager 102 um den Bolzen 105 in Uhrzeigerdrehrichtung mitverschwenkt und die Feder 103 aufgezogen. Beim Zurückgehen des Antriebshebels 107 zieht die Feder 103 die Druckstange 96 wieder in ihre Ausgangsstellung.
Befindet sich der Sperrschieber 95 nicht in der Bewegungsbahn der Druckstange 96, so kann diese durch Verschwenken des Antriebshebels 107 und über die Verbindungsstange 106, sowie Wippe 101 ausschwenken. Dadurch wird der an der Druckstange 96 angelenkte Winkelhebel 109 (Fig. 10) um seinen Lagerbolzen 110 verschwenkt und kann den mittels eines Langloches 112 und eines Stiftes 111 geführten Hubstössel 113 nach oben bewegen. Der Typenradträger 114 befindet sich in seiner Ausgangslage stets von der Feder 115 gezogen in seiner oberen Lage.
Durch Anschlagen des Hubstössels 113 an dem Ty- penradträger 114 wird dieser um das Einstellager 118 verschwenkt, so dass die obere Reihe Typen für den Druck bereitsteht. Zum Einstellen der Typen in Druckstellung sind für die obere Reihe Typen ein einstellbarer Anschlagwinkel 66 und für die untere Reihe Typen eine mit einem festen Anschlag 117 zusammenarbeitende Einstellschraube 116 vorgesehen.
Um die Schreibgeschwindigkeit der Volltextschreibeinrichtung zu erhöhen, ist selbige mit einer Einrichtung zum Voreinstellen der Einstellklinken 58 und der Freigabeklinke 20 versehen. Wie bereits erwähnt, schlägt der von den Tasten 1 verschwenkbare Kontaktstössel 15 (Fig. 3) an dem Bolzen 19 der Freigabeklinke 20 an und gibt die an deren Vierkant 22 ruhende Kuppelklinke 23 frei. Durch die Verdrehung des Kupplungskörpers 25 (Fig.4) wurde der Zwischenhebel 18 von dem Stift 28 in Uhrzeigerdrehrichtung verschwenkt und bewegte den Kontaktstössel 15 neben den Bolzen 19.
Die Feder 30 zieht nach dieser Verschwenkung den Zwischenhebel 18 sofort wieder zurück, und die Feder 14 bewegt den Kontaktstössel 15 über den Freigabewinkel 12 ebenfalls wieder in seine Ausgangslage zurück. Hat sich der Kupplungskörper 25 etwa 30 seiner Umdrehung verdreht, so kann ein erneutes Verschieben des Kontaktstössels 15 durch Betätigen einer Taste 1 erfolgen und eine Verschwenkung der Freigabeklinke 20 um ihren Bolzen 21 geschehen. Die Kuppelklinke 23 schlägt dann nicht an dem Vierkant 22 an, so dass eine erneute Umdrehung des Kupplungskörpers 25 und des Antriebsexzenters 44 mit den bereits erwähnten Einstellgliedern erfolgen kann.
Eine Vor- einstellung tritt jedoch nur ein, wenn mit der Freigabeklinke 20 auch gleichzeitig eine Einstellklinke 58 (Fig. 5) voreingestellt wird. Ist eine Einstellung des Schiebers 49 durch Anschlagen an einer Einstell- klinke 58 erfolgt, und wird eine neue Taste 1 gedrückt, so legt sich die zuletzt verschwenkte Ein- stellklinke 58 in die Bewegungsbahn des Schiebers 49 (Fig. 7 und 8) und wird von diesem bei seinem Zurückgehen um ihre Achse 60 verschwenkt. Dadurch wird die Feder 61 (Fig. 5) aufgezogen, und die Einstellklinke 58 bewegt sich um die Achse 60,
da der Stift 56 des Einstellbügels 53 an der Nase 57 der Einstellklinke 58 anliegt. Das Zurückschwenken einer neueingestellten Einstellklinke 58 aus der Bewegungsbahn des Schiebers 49 übernimmt eine Schräge 70 oder 71 (Fig. 6-8) eines äusseren Anschlages 68 oder 69. Es kann gleichfalls vorkommen, dass sich eine neueingestellte Einstellklinke 58 an dem verstellten mittleren Anschlag 67 anlegt. In diesem Falle wird die Feder 61 (Fig. 5) gleichfalls aufgezogen und die Einstellklinke 58 bewegt sich in ihrem Langloch 59 auf der Achse 60.
Beim Bewegen des Schiebers 49 in seine Ausgangslage kann dann die neueingestellte Einstellklinke 58, von der Feder 61 gezogen, in die Bewegungsbahn des Schiebers 49 einfallen und ein neues, bereits beschriebenes Arbeitsspiel kann beginnen.
Nachdem die Einstellung des Typenrades 142 über die Verzahnung 137, die Zahnradachse 138 und den Zwischenrädersatz 141 erfolgt ist, geschieht die nunmehr zu beschreibende Druckbewegung der eingestellten Type. An dem Antriebshebel 107 (Fig. 12), der mit seiner Rolle 108 an dem Antriebsexzenter 44 anliegt, ist ein Verzögerungsglied 119 angeordnet, das mit einem Druckhebel 120 verbunden ist. Das Verzögerungsglied 119 ist derart an dem Antriebshebel 107 angeordnet, dass es erst eine Schwenkbewegung ausführt, bevor es den Druckhebel 120 mit der Druckklinke 123 um die Achse 121 ver- schwenkt. Bei etwa l00 Verdrehung des Antriebsexzenters 44 ist die Einstellung des Typenrades 142 beendet und beginnt die Druckbewegung.
Diese Ausbildung wurde deshalb so gewählt, damit die von dem gleichen Antriebshebel 107 vorgenommene Einstellung des Schiebers 49 vollkommen beendet ist, bevor der Druck einsetzt. Der Druckhebel 120 ver- schwenkt sich bei einer Bewegung des Antriebshebels 107 im Uhrzeigersinn um seinen Bolzen 121 und nimmt die auf ihm gelagerte Druckklinke 123 mit. Letztere ist mit einer Aussparung 124 versehen, in die ein Winkel 125 eines Druckarmes 126 eingreift, der sich dadurch gleichfalls im Uhrzeigersinn um den Bolzen 121 verdreht.
An dem Druckarm 126 befindet sich eine einstellbare Druckstange 127, die einen Zwischenhebel 129 um den Bolzen 128 in Uhr-
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zeigerdrehrichtung verschwenkt, so dass mittels der Stiftschlitzverbindung 136 der Typenträger 114 sich mit dem Typenrad 142 gegen die Schreibwalze bewegt. Bei dieser Bewegung wird der Ausrichtschieber 147 mitgenommen, bis sein Winkel 148 an einen ortsfesten Anschlag 149 schlägt und den Ausricht- schieber 147 in seiner Bewegung hemmt.
Dadurch wird die -in seinem Langloch 155 geführte Ausricht- klinke 151 von der Feder 154 um ihren Bolzen 152 verschwenkt, so dass sich diese in die Verzahnung- des Typenrades 142 begeben kann und das Typenrad 142 kurz vor dem Druck ausrichtet. Das Typenrad 142 lagert auf einem Bolzen 143 einer Justierplatte 144.
Die Justierplatte 144 trägt auch den Bolzen 140 für den Zwischenrädersatz 141 und kann bei dem Einbau der Volltextschreibeinrichtung mittels ihres Langloches 145 an der Einstellschraube 146 so eingestellt werden, dass sich die Type genau in der Druckstellung befindet, wobei sich der Zwischenrädersatz 141 an der Zahnradachse 138 abstützt und eine Verdrehung des Typenrades 142 hervorruft.
Im Tastenfeld der Buchungsmaschine befindet sich weiterhin ein Handstellhebel 134, der wahlweise auf Schreiben oder Buchen eingestellt werden kann. Beim Einstellen des Handstellhebels 134 in die Stellung Schreiben gibt der mit ihm gekoppelte Umschalthebel 133 den Stift 132 frei, so dass beim V erschwenken des Kupplungskörpers 25 durch Betätigen der ersten Taste 1 die Kurvenbahn des Kupplungskörpers 25 an dem Stift 130 des Druckarmes 126 angreift und ihn mit dem Winkel 125 in die Aussparung 124 der Klinke 123 bringt. Der weitere Antrieb des Druckarmes 126 erfolgt wie bereits beschrieben.
Durch das Verschwenken des Umschalthebels 133 in seine unwirksame Stellung wurde gleichfalls der Kontaktstössel 15 (Fig. 3) wieder in seine Wirkstellung gebracht, da der Umschalthebel 133 an dem Stift 18a des Zwischenhebels 18 anlag und die Feder 30 aufzog.
Bei beendeter Schreibarbeit und Umstellen des Handstellhebels 134 (Fig.13) von der Stellung Schreiben in die Stellung Buchen schwenkt der Umschalthebel 133 die Druckklinke 123 entgegen der Uhrzeigerdrehrichtung um ihren Stift 122; dadurch gibt die Aussparung 124 den Winkel 125 des Druckarmes 126 frei und der Typenträger 114 kann mit seinem Zwischenhebel 129 dem Zug der Feder 135 folgen und sich in seine Ruhelage begeben. Bei der Buchungsarbeit kann nunmehr ein Zusammentreffen der hochgehenden Typenträger 139 mit dem Typenrad 142 bzw. mit dem Typenradträger 114 nicht mehr erfolgen.
Durch das Umstellen des Handeinstellhebels 134 in die Stellung Buchen wurde gleichfalls an dem Stift 18a (Fig. 3) der Zwischenhebel 18 in Uhrzeigerdrehrichtung verschwenkt, so dass der Kontaktstössel 15 beim Betätigen irgendeiner Taste 1 nicht mehr mit dem Bolzen 19 der Freigabeklinke 20 zusammenarbeitet und die Eintourenkupplung auslöst.