CH386973A - Vorrichtung zum Nachschneiden, Verformen und Bügeln von Kragen und Manschetten - Google Patents

Vorrichtung zum Nachschneiden, Verformen und Bügeln von Kragen und Manschetten

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CH386973A
CH386973A CH7961059A CH7961059A CH386973A CH 386973 A CH386973 A CH 386973A CH 7961059 A CH7961059 A CH 7961059A CH 7961059 A CH7961059 A CH 7961059A CH 386973 A CH386973 A CH 386973A
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CH
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regrooving
turning part
turning
dependent
motor
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Application number
CH7961059A
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English (en)
Inventor
Cleveland Hunt Harry
Robert Frankel Samuel
Original Assignee
American Safety Table Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H33/00Machines or appliances for folding the edges of collars, cuffs or the like while manufacturing
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F71/00Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles
    • D06F71/18Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof
    • D06F71/22Apparatus for hot-pressing clothes, linen or other textile articles, i.e. wherein there is substantially no relative movement between pressing element and article while pressure is being applied to the article; Similar machines for cold-pressing clothes, linen or other textile articles specially adapted for pressing particular garments or parts thereof for pressing collars

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Description


      Vorrichtung        zum    Nachschneiden,     Verformen    und     Bügeln    von     Kragen    und     Manschetten       Die Erfindung     betrifft    eine Vorrichtung zum  Nachschneiden,     Verformen    und Bügeln von Kragen  und Manschetten, mit einem Bügelkopf, der ein  feststehendes Grundbauteil und ein bewegliches Bau  teil     umfasst,    ferner mit einer Zunge, um ein zu  bügelndes Arbeitsstück aufzunehmen und zu for  men, und mit einem Gestell, das diese Zunge in     einer     Ebene hält, die sich zwischen dem feststehenden und  dem beweglichen Bügelkopfteil erstreckt,

       welche     Zunge eine geradlinige Schiebebewegung in dieser  Ebene nach hinten in eine Lage in diesem     Bügelkopf     und wieder zurück ausführen kann,     mit    einem Nach  schneidemechanismus für das Arbeitsstück     mit    zwei  zusammenwirkenden     Nachschneidet-eilen    und mit zwei  zusammenwirkenden, das Arbeitsstück zu wenden       bestimmten    Wendeteilen, die spitze Enden für     eine     punktförmige Berührung im Bereich des     Nachschnei-          demechanismus    aufweisen.  



  Die Erfindung bezweckt eine Vorrichtung zu  schaffen, die in eine handelsübliche Maschine zum       Verformen    und Bügeln von Kragen und Manschetten  eingebaut werden kann, um überschüssiges Material  von den Stellen der Kragen und Manschetten abzu  schneiden, ehe dieselben     verformt    und gebügelt wer  den, wodurch das Aussehen des fertigen Produktes       verbessert    wird.  



  Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass  bei zurückgezogener Zunge der     Nachschneidemecha-          nismus    zwischen dieser und dem Bügelkopf ange  ordnet ist, wobei ein     Nachschneideteil    annähernd  senkrecht     zur    genannten Zungenebene hin- und her  beweglich ist, und dass einer der Wendeteile mit  einem der     Nachschneideteile    in Eingriff schwenkbar  ist, um das Arbeitsstück während des Nachschneide  vorganges festzuhalten.    In der Zeichnung ist ein     Aussführungsbeispiel     des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Draufsicht auf eine     Maschine        zum     Verformen und     Bügeln    von Kragen und Manschetten,       Fig.    2, 3, 4 und 5 sind senkrechte     Schnitte    längs  der Linien 2-2, 3-3, 4-4, und 5-5 der     Fig.    1,       Fig.   <I>5a</I> ist eine     auseinandergezogene    Ansicht des       Nachschneidemechanismus,          Fig.    6 ist eine Hinteransicht der Maschine,       Fig.    7 ist ein senkrechter Schnitt und zeigt die  Maschine zu Beginn eines Arbeitsganges,

         Fig.    8 ist der     Fig.    7     ähnlich,    zeigt jedoch den  Zustand der Maschine kurz nach     Beginn    des Arbeits  ganges     unmittelbar    vor dem eigentlichen Nachschnei  den.  



       Fig.    9 ist den     Fig.    7 und 8     ähnlich,    zeigt jedoch  den Zustand der     Maschine    unmittelbar nach Aus  führung des Nachschneidens und Wenden des Kra  gens in die richtige Lage.  



       Fig.    10 ist den     Fig.    7, 8 und 9     ähnlich,    zeigt  jedoch den Zustand der Maschine sobald die Zungen  in den     Bügelkopf        eingeführt    werden.  



       Fig.    11 zeigt ein Schaltschema.  



       Fig.    12 ist ein längsseitiger     Schnitt    durch     einen     Kragenwendepunkt.  



       Fig.    13, 14 und 15 stellen senkrechte     Schnitte     dar, die die Kragenwendepunkte in     verschiedenen     Stufen     ihrer    Bewegungen     verdeutlichen.     



       Fig.    16 ist eine Endansicht des in     Fig,    12  gezeigten Wendepunktes.  



       Fig.    17 ist ein senkrechter Schnitt durch den       Nachschneidemechanismus,    wobei der Nachschneide  kopf gesenkt und der Wendepunkt angehoben ist,  das heisst eine Lage bei der etwa der Nachschneide  vorgang beginnt oder nachdem derselbe beendigt ist.           Fig.    18 ist der     Fig.    17 ähnlich, zeigt jedoch  den     Nachschneidekopf    in der angehobenen und den  Wendepunkt in der gesenkten Lage, entsprechend  einer Lage während des Betriebes.  



  Wie aus den     Fig.    1 bis 6 hervorgeht, weist die  Maschine einen starren Tisch     einschliesslich    einer  geneigten Tischfläche 10 auf, die auf     vier    in geeigne  ter Weise abgestützten Beinen 11 befestigt ist. Die  Tischfläche 10 ist     mit    einer     Vielzahl    von durch       Thermostaten        gesteuerten    Erwärmungseinheiten ver  sehen, die durch das Bezugszeichen A bezeichnet  werden.  



  Auf der Tischfläche 10 ist parallel über derselben  und im Abstand zu dieser eine Grundplatte 13  befestigt. Über der letzteren liegt ein dreieckiges  Plattenstück 14 und zwei längliche Plattenteile 15-15,  die relativ zueinander angeordnet sind, um zusammen       zwei    Aussparungen zu bilden, die angepasst sind, um  ein Arbeitsstück aufzunehmen, das in dieselben durch  eine ebene     Schiebbewegung    von dem Vorderteil der  Maschine     hereingeführt    wird.  



  Über diesen Aussparungen und zusammen mit  der Grundplatte 13, die einen     Bügelkopf    bildet, sind       zwei    Bügelbauteile oder Schuhe 16-16 liegend ange  ordnet, die     ausgebildet    sind, um einen     Verformungs-          druck    auf das unter     ihnen        liegende    zu bearbeitende  Stück auszuüben. Es sind Vorrichtungen vorgesehen,  um diese Schuhe anzutreiben.  



  In zwei Lagerungsblöcken 17-l7, die auf der  Grundplatte 13 befestigt sind, ist eine sich quer  erstreckende Kippwelle 18 gelagert, auf der ein       jochförmiges    Bauteil 19 befestigt ist. An dem letzte  ren ist eine Stange 20 angeordnet, von der zwei  Arme 21-21 für die Schuhe 16-16 herabhängen. So  bald das Joch 19 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn  gekippt wird, wie in den     Fig.    4 und 5 gezeigt, senkt  sich die Stange 20, wodurch auf die Schuhe 16-16 ein  Druck ausgeübt wird. Da die Ausbildungen der       Beheizungseinheiten    die Steuerung für dieselben und  der Bügelkopf bekannt sind, erscheint eine nähere  Beschreibung derselben nicht notwendig. Es kann  z. B. auf die     U.S.    Patentschrift Nr. 2619267 ver  wiesen werden.  



  Die Maschine ist mit einem Gestell 22 versehen,  das mit Rollenrädern 23 versehen ist, die auf einem  Geleise 24 bewegt werden können, das durch die  Tischfläche 10 getragen wird. Dieses Gestell kann  zur Ausführung einer     geradlinigen    Schiebebewegung  längs des Tisches durch einen Schlitz 25 desselben  geführt werden, der in der Tischfläche 10 ausgebildet  ist. Auf dem Gestell 22 sind zwei vorstehende Zun  gen 26-26 befestigt, die durch das Gestell parallel und  im Abstand über der Tischfläche 10     abgestützt    wer  den. Die Zungen 26-26 lassen sich mittels des  Gestelles 22     geradlinig    in ihrer Ebene von dem  vorderen Ende der Maschine zu dem Bügelkopf und  wieder zurück schieben.  



  Die Maschine ist mit einem Schlitten 27 versehen,  der mit Rollenrädern 28 versehen ist, die auf dem  Geleise 24 abrollen. Der Schlitten 27 wird     zur    Aus-         führung    einer geradlinigen Schiebebewegung längs  seits des Tisches durch Teile desselben     geführt,    die  sich senkrecht frei durch zwei Schlitze 29-29     erstrek-          ken,    die auf der Tischoberfläche 10 ausgebildet sind.  Auf dem Schlitten 27 sind zwei Wendepunkte 30-30  befestigt, die parallel und im Abstand über der  Tischoberfläche 10 abgestützt werden. Die Wende  punkte 30-30 lassen sich mittels des Schlittens 27  geradlinig in ihrer Ebene von dem vorderen Ende  der Maschine in Richtung auf den Bügelkopf und  wieder zurück verschieben.  



  Auf der Tischfläche 10 unmittelbar vor dem  Bügelkopf sind zwei seitlich im Abstand zueinander  angeordnete     Nachschneideeinheiten    angeordnet, die  durch die Bezugszeichnen R und L bezeichnet sind.  Eine dieser Einheiten wird im folgenden beschrieben,  wobei es sich versteht, dass die andere Einheit iden  tisch ausgeführt ist mit der Ausnahme, dass dieselbe  in entgegengesetztem Sinne     ausgeführt    ist.

   Die Ein  heit R weist einen Rahmen auf, der eine sich waage  recht erstreckende Grundwand 31, zwei seitlich im  Abstand zueinander und gegenüber einander ange  ordnete Seitenwände 32-32, zwei waagerecht sich  seitlich im Abstand zueinander erstreckende     Arme     33-33, die sich von den Seitenwänden 32-32 in  Richtung auf das vordere Ende der Einheit     erstrek-          ken    und eine sich waagerecht erstreckende Kante 34,  die zwischen den Seitenwänden 32-32 und den  Armen 33-33 verläuft, aufweist. Zwischen den letzte  ren ist ein sich senkrecht hin- und herbewegender       Nachschneidekopf    35 geführt.

   Die gegenüber der  Kante 34 angeordnete Seite des letzteren ist bei 35a  abgerundet, bei 36 mit einer Vertiefung und  bei 37 mit einem geeigneten Unterschnitt versehen.  Die Vertiefung 36 und der Unterschnitt 37 bilden  zusammen zwei Schneidekanten 38-38, die nach  unten von der mittleren senkrechten Ebene des  Kopfes aus in Richtung auf die     gegenüberliegenden     Seiten desselben divergieren.  



  Auf der Kante 34 zwischen zwei Führungsele  menten 39-39 ist ein     Nachschneideblock    40 gleitend  angeordnet. Der Vorsprung des letzteren ist V-förmig  und in die Vertiefung 36 eingepasst, die in dem  Kopf 35 ausgebildet ist und wird in diese mittels  einer Druckfeder 41 hereingedrängt, die gegen eine  senkrechte Verlängerung der Kante 34 einwirkt.  



  An dem Ende des Grundteiles     entfernt    von dem       Nachschneidekopf    35 ist ein     U-förmiger    Befesti  gungsarm 42 befestigt, der einen Stift 43 trägt, um  den ein oberer Wendeteil 44 geschwenkt wird. Dieser  Wendeteil erstreckt sich waagerecht über den Nach  schneideblock 40 hinaus und ist z. B. durch     zwei     Schlitze     44a-44a    und zwei Schrauben     44b-44b     befestigt.  



  Auf der Unterseite der Tischfläche 10 ist ein  U-förmiger     Plattenbefestigungsarm    5 befestigt. Am  unteren Endteil des     Plattenbefestigungsarmes    45 ist  ein zweiter Arm 46 befestigt, der von dem ersteren  herabhängt. Mit dem letzteren Arm ist in geeigneter  Weise eine Anordnung verbunden, die ein Magnet-           ventil    47,     Luftsteuerungsventil    48 sowie einen pneu  matischen, doppelwirkenden Motor 49 aufweist. Der  letztere erstreckt sich senkrecht zu der Tisch  fläche 10. Das obere Endteil einer Kolbenstange 50  ist bei 50a drehbar an einem Verbindungsrahmen 51  aasgelenkt, der eine Hin- und     Herbewegung    um ein  Drehelement 52 ausführen kann, das durch einen  Befestigungsarm 53 getragen wird.

   Das freie     Endteil     des Verbindungsrahmens 51 ist bei 54 an die unteren  Enden zweier Stangen 55-55 drehbar aasgelenkt, die  mit den     Nachschneideeinheiten    im Zusammenhang  stehen, und die sich senkrecht nach oben zu der  Tischfläche 10 und gleitend durch den Rahmen der       Nachschneideeinheiten    erstrecken, um so die Nach  schneideköpfe 35-35 fest anzuordnen.  



  über eine     dreieckförmige    Platte 56, die sich seit  lich von der Kolbenstange 50 erstreckt, liegen Bauele  mente 57-57, die sich seitlich von den unteren     End-          teilen    zweier Stangen 58-58 erstrecken. Diese Stangen  sind senkrecht zu der Tischfläche 10 angeordnet, und  die oberen Endteile derselben gleiten durch die  Rahmen der     Nachschneideeinheiten    hindurch, wobei  jede derselben, wie bei 39 gezeigt, drehbar an dem       Kipparm    60 des zugeordneten oberen     Wendeteiles    44  aasgelenkt ist.

   Jede Stange 58 weist ein Gehäuse 61  auf, das sich mit der Stange bewegt, wobei in dem  Gehäuse 61 eine Druckfeder 62 angeordnet ist, die  gegen eine starr befestigte Platte 63 anliegt, um die  Stange nach unten zu drücken. Zwei Schrauben 64-64  sind durch die Platte 56 geschraubt, und zwar ausge  richtet mit den unteren     Oberflächen    der Bauelemente  57-57.  



  Wie     Fig.    17 zeigt, ist eine Hauptleitung 65, die  von einer     Druckluftquelle    kommt, mit dem Ventil 48  verbunden, und eine Abzweigung 66 von demselben  ist mit dem Magnetventil 47 verbunden. Normaler  weise ist das Magnetventil 47 nicht erregt, und somit  ist der Durchtritt der Luft durch dieses Ventil     blok-          kiert.    Die Leitung 65 steht jedoch     immer    mit dem  Inneren des     Ventiles    48 in Verbindung, wodurch ein  Druck auf einen Kolbenkopf 67 ausgeübt wird, der  auf einer axial verschiebbaren Stange 68 angeordnet  ist.

   Die letztere wird hierbei so angeordnet, dass ein       Steuerschieber    69 einen Durchlass 70 verschliesst,  während er einen zweiten     Durchlass    71 offen lässt.  Somit steht die Leitung 65 mit dem unteren Ende  des Zylinders 72 des     pneumatischen    Motors in Ver  bindung, und es wird auf den Kolben 73 ein Druck  ausgeübt, wodurch er angehoben wird. Auf der  oberen Seite des Kolbens 73 wird die Luft durch  einen Durchlass 74 abgelassen.  



  Sobald sich die Kolbenstange 50 in der angehobe  nen Lage befindet, ist naturgemäss der Verbindungs  rahmen 51 geneigt, so dass die Stangen 55-55 und  die     Nachschneideköpfe    35-35, die auf diesen ange  ordnet sind, in der untersten Lage gehalten werden.  In dieser normalen Lage der Maschine stossen die       Schrauben    64-64 in entsprechender Weise     gegen    die  unteren Oberflächen der Bauelemente 57-57 an, und  halten hierdurch die Stangen 58-58 und die oberen         Wendeteile    44-44 in ihren erhöhten Lagen gegen die  Einwirkung der     Behälterfeder    62.  



  Wie     Fig.    18     zeigt,        fliesst    bei Erregung des     Magnet-          ventiles    47 Luft von der Zweigleitung 66 durch das  Ventil 48, und es wird ein Druck auf einen Kolben 75  ausgeübt, der auf der     Stange    68 befestigt ist und  einen grösseren Durchmesser als der Kolbenkopf 67  aufweist. Somit verschiebt sich die Stange 68 axial,  wodurch der Steuerschieber 69 über den Durchlass 71  bewegt wird und diesen verschliesst, wobei gleich  zeitig der     Durchlass    70 geöffnet wird.

   Somit steht  die Leitung 65 vermittels der Durchlässe 70 und 74  mit dem oberen Ende des Zylinders 72 in Verbin  dung, und es wird auf den Kolben 73 ein nach unten  gerichteter Druck ausgeübt, wodurch der letztere nach  unten geführt wird. Die Luft unter dem Kolben 73  wird durch den     Durchlass    71 abgelassen.  



  Wenn sich die Kolbenstange 50 in der     gesenkten     Lage befindet, ist offensichtlich der Verbindungs  rahmen 51 geneigt, so dass die Stangen 55-55 der       Nachschneideköpfe    35-35, die auf diesen befestigt  sind, in den erhöhten Lagen derselben gehalten wer  den. In diesem Zustand der Maschine stehen die  Schrauben 64-64 nicht mehr im     Eingriff    mit den  Elementen 57-57, und die Stangen 58-58 sowie die  oberen Wendeteile 44-44 werden in den untersten  Lagen derselben unter der Einwirkung der Behälter  federn 62-62 gehalten.  



  An der Unterseite der Tischfläche 10 sind zwei  Befestigungsarme 76-76     befestigt.    Diese tragen ein  Magnetventil 77, ein     Luftsteuerventil    78 und einen       doppeltwirkenden    pneumatischen Motor 79. Der  letztere erstreckt sich parallel und längs zu der Tisch  fläche 10. Die Kolbenstange 80 des Motors 79 ist  an der Unterseite des Gestelles bei 81 befestigt. Diese  Anordnung arbeitet grundsätzlich in der gleichen  Weise wie das Magnetventil 47, das     Luftsteuerungs-          ventil    48 und der Motor 49, die weiter oben beschrie  ben worden sind. Somit erscheint eine nähere  Beschreibung nicht notwendig.

   Es ist jedoch zu  beachten, dass in diesem Fall ein hydraulischer Mo  tor 82 vorgesehen ist, um in bekannter Weise die  Rückzugsbewegung des Kolbens 80 zu     steuern.    Die  Kolbenstange 80 ist über     eine    Stange 84 mit der  Kolbenstange 83 verbunden, und die Zylinder der  Motoren 79 und 82 sind miteinander durch eine  Stange 85 verbunden.     Während    sich die Kolbenstange  80 in     einer    Richtung schnell bewegt, bewirkt der  Motor 82, dass seine Rückzugsgeschwindigkeit klei  ner ist.  



  Zum Betrieb des     Bügelkopfes    ist das Joch 19 bei  86 an dem oberen Endteil     einer    Stange 87 aasgelenkt,  die sich von diesem aus nach unten durch die Tisch  fläche 10 hindurch erstreckt und bei 88 mit der  Kolbenstange 89 eines einfachwirkenden pneuma  tischen Motors 90 verbunden ist. Um die Kolben  stange 89 ist eine Druckfeder 98 geführt, die gegen  eine Hülse 91a einwirkt, die einstellbar auf der  Stange 89 befestigt ist. Die Feder ist bestrebt, den       Bügelkopf    in seine geschlossene Lage zu drängen. Der      pneumatische Motor 90 und das Magnetventil 92  für die Steuerung desselben sind auf einem Quer  träger 93 angebracht, der sich zwischen den zwei  hinteren Beinen 11 erstreckt.

   Das Magnetventil ist  mit der     Druckluftquelle    durch eine Leitung 94, und  mit dem oberen Ende des Motorzylinders 95 durch  eine Leitung 96 verbunden. Normalerweise ist das  Magnetventil 92 nicht erregt und für den Durchtritt  der Luft geschlossen. Somit steht die Kolbenstange 89  unter der Wirkung der Feder 91, die der Bügelkopf  schliesst. Sobald das Magnetventil 92 erregt wird, ist  es für den     Luftdurchtritt    offen, wobei sodann Luft  aus der Leitung 96 in das obere Ende des Motorzy  linders 95 eintritt und den Kolben mit der Kolben  stange 89 nach unten entgegen der     Wirkung    der  Feder 91 drückt, um so den Bügelkopf zu öffnen.  



  Wie aus den     Fig.    12 bis 16 hervorgeht, ist jeder  untere Wendungspunkt 30 schwenkbar durch einen  Stift 97 an einem Block 98 befestigt, wobei der letz  tere fest an dem oberen Ende des unter ihm liegenden       Gestellrahmens    befestigt ist, durch einen     Stehbolzen     99 und einen Stift<B>100.</B> Von dem Wendungspunkt 30  hängt eine Druckstange 101 herab, die mit einer  Schraubenfeder 102 versehen ist, die so wirkt, dass  dieselbe den Wendungspunkt 30 nach oben drückt,  wobei weiterhin die Druckstange mit einem Kra  gen<B>103</B> versehen ist, der so wirkt, dass derselbe die  Drehbewegung des Wendungspunktes 30     begrenzt,    so  dass der letztere um einen Winkel von etwa     3      schwingen kann.

   Wenn die unteren Wendungspunkte  30-30 angehoben sind, befinden sich dieselben über,  und wenn dieselben heruntergedrückt sind, befinden  sie sich in derselben Ebene wie die oberen Wende  teile 44-44.  



  Zum Herabdrücken der unteren Wendungspunkte  sind die unteren Endteile der Druckstangen 101-101  mit Stösseln 104-104 versehen, die mit Nocken 105  105 zusammenwirken, die stationär mit der Tisch  oberfläche 10 durch die     Halterungsarme    106 verbun  den sind. Nachdem das Gestell des unteren Wen  dungspunktes sich in Richtung auf den     Bügelkopf     um eine vorherbestimmte Entfernung bewegt hat,  greifen die Stössel 104-104 entsprechend in die  Nocken 105-l05 ein. Sobald sodann der     Schlitten     seine Bewegung     fortsetzt,    bewirken die Stössel und  Nocken zusammen eine nach unten gerichtete  Schwingbewegung der Druckstangen 101-101 und der  Wendungspunkte 30-30 gegen die Einwirkung der  Schraubenfedern 102-102.  



  Von der Tischfläche 10 hängt ein     Mikroschalter     <B>107</B> herunter, der mit einem Arm 108 versehen ist.  Zur Betätigung des letzteren ist ein Nocken 109 an  dem Schlitten 27 befestigt. Nach einer     anfänglichen     Bewegung des Schlittens 27 von der in     Fig.    7 gezeig  ten Lage kommt der Nocken 109 mit dem     Schalt-          arm    108 in Eingriff. Bei Fortführung der Bewegung  des Schlittens betätigt der Nocken 109 sodann den  Schaltarm<B>108,</B> wie es in der     Fig.    8 gezeigt wird,  wodurch der Schalter geschlossen wird.

   Sobald der  Nocken 109 unter dem Schaltarm 108 hindurchge-    treten ist, kehrt der letztere wieder in seine Anfangs  lage zurück und der     Schalter    öffnet sich wiederum,  wie es in der     Fig.    9     gezeigt    ist. Sobald der     Schlitten    27  in seine Anfangslage zurückkehrt, tritt der Nocken  109 wiederum unter dem Schaltarm 108 hindurch,  wobei derselbe jedoch in diesem Falle den Schalt  arm     derart    betätigt, dass das untere Endteil des  Armes<B>108</B> um eine Drehstelle 110 dreht, wodurch  der Schalter 107 offen bleibt. In     Fig.    11 ist das elek  trische Schaltschema der Vorrichtung dargestellt.

    Darin bedeuten: A Heizspiralen, B einen zweipoli  gen Regelschalter, C ein     Signallicht,    D ein     Signallicht     für den Thermostaten, E einen Thermostaten, F     einen          Intervallzeitgeber,    G, H, J Wicklungen der Magnet  ventile für den Druckarm, den Nachschneider, und  den unteren Wendeteil, K einen     Fusspedalschalter     für den Druckarm, M einen     Nachschneider-Mikro-          schalter,    N einen Fusschalter für den unteren Wende  teil, und P einen Sicherheitsschalter.  



  Ein     Intervallzeitgeber    F wirkt derart, dass wäh  rend der normalen Arbeitsperioden der Vorrichtung  elektrische Energie automatisch zugeführt wird. So  bald die Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt werden soll,  wird der Schalter B geschlossen, wodurch die Signal  lichter C und D aufleuchten, und hiermit     angezeigt     wird, dass die Vorrichtung mit Energie versorgt wird.  Der     Thermostatschalter    E wird geschlossen, und  sobald die Windungen F entsprechend aufgeheizt  sind, öffnet sich der     Thermostatschalter    E automa  tisch und das Signallicht D verlöscht.

   Unter der  Annahme, dass in dem pneumatischen Schaltkreis  Luft unter geeignetem Druck vorliegt, der pneuma  tische Schaltkreis ist allgemein durch das Bezugs  zeichen T     (Fig.    6) angezeigt, ist die Maschine nun  mehr für den Betrieb fertig.  



  Es ist in der einschlägigen Industrie eine übliche  Praxis aus mehreren Schichten bestehende Kragen  und Manschetten dadurch herzustellen, dass     Iman     zunächst die verschiedenen Schichten längs der Kan  ten, mit Ausnahme der inneren Kanten zusammen  näht, worauf die aus mehreren Schichten bestehende  Einheit gewendet wird, so dass die rechte Seite  aussen ist, worauf sodann die Einheit in die entspre  chende Form gebügelt und somit für die Befestigung  an dem Bekleidungsstück vorbereitet wird, an dem  die Einheit einen Teil bilden soll.

   In dem ursprüngli  chen Zustand, das heisst vor dem Wenden auf die  rechte Seite besteht die aus mehreren Schichten beste  hende     Einheit    gewöhnlich aus zwei gegenüberliegen  den Schichten und einer Einlage, die übereinander  angeordnet sind, wobei die Einlage ausserhalb der  gegenüberliegenden Schichten liegt, und die letzteren  mit ihren normalerweise nach aussen gerichteten  Oberflächen flach     aufeinanderliegen.    Die drei Schich  ten, die dergestalt relativ als eine Einheit angeordnet  sind, werden an einer Heftlinie am Rand zusammen  genäht, die sich längs einer längsseitigen Kante und  den gegenüber angeordneten querseitigen Kanten der  Einheit erstreckt.

   Die gegenüber liegenden Punkte des  Kragens oder dergleichen werden in entsprechender      Weise zwischen der längsseitigen Heftlinie und jeder  der querseitigen Linien des Kragens ausgebildet. Die  so zunächst gebildete Einheit wird sodann gewendet,  so dass die rechte Seite aussen ist und die Einlage  zwischen die Aussenstücke angeordnet wird, und  somit von aussen     diejenigen        Oberflächen    der Einheit  zu sehen sind, die die äusseren     Flächen    des Kragens,  der Manschette oder dergleichen bilden.  



  Bei dem Betrieb der Maschine wird die     linke     Ecke eines Kragens (wenn die linke Seite nach aussen  gekehrt ist) auf dem rechten oberen Wendungspunkt  44 angepasst, der zwischen den zwei Seiten des Kra  gens     aufgenommen    wird. Die Bedienungsperson  drückt nunmehr den Fusschalter N, wodurch sich  dieser     schliesst    und die Spule J des     Magnetventiles     des unteren Wendungspunktes erregt wird, um so den  pneumatischen Motor 79 zu betätigen und den Kol  ben 80 zurückzuziehen. Sobald sich der letztere  zurückzieht, bewegt sich der Schlitten 27 des unteren  Wendungspunktes nach vorne.  



  Die anfängliche Bewegung des Schlittens 27     führt     den Nocken 109 nach vorne in den Eingriff mit dem  Arm 108 des Mikroschalters (vergleiche     Fig.    7 und 8).  Bei einer weiteren Bewegung des Schlittens 27 betä  tigt der Nocken 109 den     Schaltarm    108 und  schliesst hierdurch den Schalter 107, wodurch die  Spule H des     Magnetventiles    für den Nachschneider  erregt wird, um so den pneumatischen Motor 49 zu  betätigen und die Kolbenstange 50 zurückzuziehen.  Der Verbindungsrahmen 51 kippt nunmehr um das  Drehelement 52 und hebt die Stangen 55-55 und die       Nachschneideköpfe    35-35 an, die an diesen Stangen  angeordnet sind.

   Gleichzeitig folgen die Stangen 58-58  der Kolbenstange 50 unter der Einwirkung der Fe  dern 62-62 nach unten bis die oberen Wendungs  punkte 44-44 auf den     unterliegenden    Nachschneide  blöcken 40-40 aufliegen. Somit wird der     Punkt    des  Kragens, der auf dem rechten oberen Wendungs  punkt 44 angeordnet ist, fest nach unten gegen den       Nachschneideblock    40 gehalten und gegen ein Ver  schieben in der Lage festgehalten, in der derselbe  nachgeschnitten werden soll. Die     Abschneidkanten     38-38 des rechten     Nachschneidekopfes    35 sind aus  reichend angehoben worden, so dass dieselben über  dem Material liegen, das nachzuschneiden ist.  



  Sobald der     Schlitten    27 des unteren Wendungs  punktes sich auf eine vorherbestimmte Entfernung  nach vorne bewegt hat, tritt der Nocken 109 an  dem Schaltarm 108 vorbei, wodurch der letztere  ausgelöst wird, um den Schalter 107 wieder zu  öffnen (vergleiche     Fig.    8 und 9). Hierdurch wird die  Spule des     Magnetventiles    nicht mehr erregt, um den  pneumatischen Motor 49 zu betätigen, wodurch die  Kolbenstange 50 wiederum gestreckt wird.

   Hierauf  kippt der Verbindungsrahmen 51 um das Drehele  ment 52 in der entgegengesetzten     Richtung    und  senkt die Stangen 55-55 der     Nachschneideköpfe    35  35, wodurch die     Schneidkanten    38-38 des rechten       Nachschneidekopfes    35 und die gegenüberliegenden  Kanten des zugehörigen     Nachschneideblockes    40         zusammenwirken,    um das überschüssige Kragenma  terial nachzuschneiden, das über den Nachschneide  block 40 überhängt.

   Nach einiger toter Bewegung  zwischen den Nachstellschrauben 64-64 und den Bau  elementen 57-57 folgen die Stangen 58-58 der Kol  benstange 50 nach oben gegen die     Einwirkung    der  Federn 62-62 und schwenken die oberen Wendungs  punkte 44-44 und den auf dem rechten Wendungs  punkt 44-44 angeordneten Kragen nach oben. In der  Zwischenzeit, und zwar ehe der Bewegungsvorgang  des     Schlittens    27 des unteren Wendungspunktes been  digt ist, werden die     Nachschneideköpfe    35-35 auf  ihre     anfänglichen    Lagen nach unten, und zwar unter  die Arbeitsebene der unteren Wendungspunkte 30-30  abgesenkt.

   Es ist zu beachten,     dass    die Federn 41-41  dergestalt arbeiten, dass dieselben die Nachschneide  köpfe 40-40 so verschieben, dass eine mechanische  Abnutzung kompensiert wird. Sobald die unteren  Wendungspunkte 30-30 die Grenze ihrer Bewegung  erreichen, greifen die Haken 104-104, die in ent  sprechender Weise von diesen herabhängen, in die  Nocken 105-105 ein, und wirken dergestalt, dass die  unteren     Wendungspunkte    30-30 nach unten gegen die  Wirkung der Federn 102-102 in entsprechende  genaue Ausrichtung mit den oberen Wendungspunk  ten 44-44 geschwenkt werden. Hierdurch wird das  Material an dem     eckenförmigen    äussersten Ende des       Kragens    unter dem rechten Wendungspunkt 30  gedreht und nicht zwischen den Wendungspunkten  verknautscht.

    



  Während das Fusspedal für den unteren Wen  dungspunkt immer noch nach unten gedrückt ist,  dreht die Bedienungsperson den     nachgeschnittenen     Kragen aus seiner linken Lage auf     dejm    rechten  oberen Wendungspunkt 44 in seine rechte Lage über  den rechten unteren Wendungspunkt 30, wobei das  nicht verknautschte Material hierdurch flach über die  äusserste Ecke des Kragens gefaltet wird. Nunmehr  wird das Fusspedal des unteren Wendungspunktes  freigegeben, wodurch der Schalter N geöffnet und die  Spule J des     Magnetventiles    des unteren Wendungs  punktes nicht mehr erregt wird, um so den pneuma  tischen Motor 79 zu betätigen und den Kolben 80 zu  strecken.

   Der Schlitten 27 des unteren Wendungs  punktes wird hierdurch schnell in seine Ausgangslage  zurückgeführt, ohne dass der Nocken 104 den Mikro  schalter 107 betätigt. Sobald eine     Annäherung    an  die Ausgangslage erfolgt, ist der Kragen über der  rechten Zunge 26 angeordnet und geglättet.  



  Nunmehr wird der Schlitten 22 dieser Zunge,  wobei der Kragen über der rechten Zunge 26 ange  ordnet ist, manuell nach vorne bewegt und der Kra  gen     in    die entsprechende Lage     für    das     Bügeln     gebracht. Vor der Vorwärtsbewegung des     Schlittens     für die Zunge wird jedoch das Fusspedal K für den  Druckarm nach unten gedrückt, wodurch die Spule G  des     Magnetventiles    für den Druckarm erregt wird,  um so den pneumatischen Motor 90 zu betätigen und  die Kolbenstange 89 gegen die Einwirkung der  Schraubenfeder 91 zurückzuziehen.

   Hierdurch wird      die Stange 87 nach unten     geführt,    und das Joch 19  um die Welle 18 gekippt, um den     Bügelkopf    zu  öffnen und die Zungen 26-26 aufzunehmen, wobei  der Kragen auf der rechten Zunge 26 angeordnet ist.  Das Fusspedal K     wird        sodann        freigegeben,    wodurch  die Spule G des     Magnetventiles    nicht mehr erregt wird  und somit die     Druckzufuhr    zu dem pneumatischen  Motor 90 unterbrochen wird, und die Schrauben  feder 91 sich ausdehnt, um so den Bügelkopf zu       schliessen.    Ehe sich der     Bügelkopf    völlig schliessen  kann,

   werden die Zungen 26-26 manuell zurück  gezogen, wodurch der Kragen in dem Bügelkopf  verbleibt. Es werden sodann solange Druck und  Wärme auf den Kragen in Einwirkung gebracht, wie  die Bedienungsperson nicht das Fusspedal K nieder  drückt. Nach einer gewissen Zeit wird dieses Pedal       niedergedrückt    und der pneumatische Motor 90  arbeitet wiederum, um den Bügelkopf zu öffnen,  wodurch der gebügelte Kragen aus der Maschine       entfernt    wird. Sodann     wird    das Fusspedal K wieder  freigegeben und der     Bügelkopf    schliesst sich wieder  automatisch.

   Als eine     Vorsichtsmassnahme    dagegen,  dass die Zungen 26-26 vorzeitig nach vorne geführt  werden, ist die     Maschine        zweckmässigerweise    mit  einem Sicherheitsschalter P versehen, der durch den  Schlitten 22 für die Zunge     betätigt    wird.  



  Während der Kragen an der rechten Seite der  Maschine der Wärme- und     Druckeinwirkung    unter  worfen bleibt, wird die     linke    Seite der Maschine mit  einem zweiten Kragen versehen, der nachgeschnitten  und sodann zu der linken Zunge geführt wird. Nach  dem der erste Kragen aus dem     Bügelkopf    herausge  zogen worden ist, wird der zweite Kragen in diesen  hereingeführt, wobei der zweite Kragen der     Wärme-          und        Druckeinwirkung    unterworfen bleibt, und die  rechte Seite der     Maschine    wieder mit     einem    neuen  zu verarbeitenden Kragen versehen wird, usw.  



  Wenn festgestellt wird, dass sich die unteren       Wendungspunkte    nicht in die     gewünschte        Punkt-auf-          Punkt        Berührung    mit den oberen     Wendungspunkten     bewegen, kann dies korrigiert werden,     indem    die  Schrauben     44b-44b    gelöst, und die oberen Wendungs  punkte in die gewünschten Lagen relativ zu den unte  ren Wendungspunkten verschoben, und die Schrau  ben sodann wieder angezogen werden.

   Wenn anstelle  von Kragen gleicher Form Kragen     verschiedener     Form bearbeitet werden sollen,     kann    es notwendig  sein, die     Nachschneideköpfe    35-35, die     Nachschnei-          deblöcke    40-40 und die oberen Wendungspunkte 44  44 zu     entfernen,    und diese Bauteile durch andere zu  ersetzen, die besonders entworfen sind, um so den  neuen Arbeitsbedingungen zu entsprechen.

       Norma-          lerweise    ist es jedoch anstelle der     Auswechslung    der  oberen     Wendepunkte    44-44     lediglich        notwendig,    eine  längsseitige Verschiebung vorzunehmen, wie sie wei  ter oben beschrieben worden ist.     Weiterhin.    kann es  notwendig sein, die Maschine dergestalt     anzupassen,     dass ein unterschiedlicher     Druck    auf die zu     bügelnden     Kragen ausgeübt wird. Diese     letztere    Einstellung    kann bewirkt werden, indem man lediglich die Lage  der Hülse 91a auf der Kolbenstange 89 verändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Nachschneiden, Verformen und Bügeln von Kragen und Manschetten, mit einem Bügelkopf, der ein feststehendes Grundbauteil und ein bewegliches Bauteil umfasst, ferner mit einer Zunge, um ein zu bügelndes Arbeitsstück aufzu nehmen und zu formen, und mit einem Gestell, das diese Zunge in einer Ebene hält, die sich zwischen dem feststehenden und dem beweglichen Bügelkopf teil erstreckt, welche Zunge eine geradlinige Schiebe bewegung in dieser Ebene nach hinten in eine Lage in diesem Bügelkopf und wieder zurück ausführen kann,
    mit einem Nachschneidemechanismus für das Arbeitsstück mit zwei zusammenwirkenden Nach schneideteilen und mit zwei zusammenwirkenden, das Arbeitsstück zu wenden bestimmten Wendeteilen, die spitze Enden für eine punktförmige Berührung im Bereich des Nachschneidemechanismus aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass bei zurückgezogener Zunge (26) der Nachschneidemechanismus (40, 35) zwischen dieser und dem Bügelkopf angeordnet ist, wobei ein Nachschneideteil (35) annähernd senkrecht zur genannten Zungenebene hin- und herbeweglich ist, und dass einer der Wendeteile (44)
    mit einem der Nachschneideteile (40) in Eingriff schwenkbar ist, um das Arbeitsstück während des Nachschneidevor- ganges festzuhalten. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nachschneideteil (40) auf einer Seite und im Abstand von der Ebene der Zunge (26) befestigt ist, und ein zweites Nachschnei- deteil (35) eine Hin- und Herbewegung relativ zum erstgenannten Nachschneideteil (40) ausführen kann, und dass die Zunge (26)
    über die Bahn des zweiten Nachschneideteiles (35) hinweg verschiebbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Nachschneideteile (40, 35) mit unter einem Winkel zueinander verlaufenden Schneidkanten (38) versehen sind, die getrennt wer den können, um zwischen sich Material aufzunehmen, das vom Arbeitsstück abgeschnitten werden soll. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nachschneideteil (40) einen V-förmigen Vorsprung aufweist, der sich senkrecht zur Bahn des hin- und herbeweglichen Nachschneide teiles (35) erstreckt, und dass letzteres mit einer Ausnehmung (36) versehen ist, die diesen Vorsprung während der Bewegung aufnimmt und dass innerhalb der Ausnehmung (36) Schneidkanten (38) gebildet werden, die von oben schräg nach unten und aussen divergieren. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nachschneideteile (40, 35) miteinander über den gesamten Bewegungsbereich des hin- und herbeweglichen Nachschneideteiles (35) gleitend im Eingriff stehen, und das eine Nach schneideteil (40) mittels einer Feder (41) gegen das hin- und herbewegliche Nachschneideteil (35) ge drückt wird, um eine Abnutzung zu kompensieren. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei mit einer Spitze versehene Wendeteile vorgesehen sind, wobei das zweite (30) geradlinig über dem ersten Wendeteil (44) verschieb bar ist, und dass Federn (102) vorgesehen sind, die das zweite Wendeteil (30) nachgiebig abstützen und Mittel (101, 104, 105) zum automatischen Absenken des zweiten Wendeteiles (30) auf eine Ausrichtung seiner Spitze mit der gegenüberliegenden Spitze des ersten Wendeteiles (44), wenn das zweite Wendeteil (30) sich dem ersten Wendeteil (44) nähert. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Wendeteil (30) dreh bar auf einem verschiebbaren Organ (27) befestigt ist, und das erste Wendeteil (44) um eine feststehende Achse (42) schwenkbar ist. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ ein Schlitten (27) ist, in welchem eine Feder (102) vorgesehen ist, die in das zweite Wendeteil (30) eingreift, um diesen anzu heben. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (101, 104, 105) zum automatischen Absenken des zweiten Wendeteiles (30) einen Nockenstössel (101) umfassen, der am zweiten Wendeteil (30) befestigt ist und durch den Schlitten (27) hindurchragt, und dass ein Nocken (105) vorgesehen ist, der mit dem Nockenstössel (101) während des letzten Teiles der Bewegung des zweiten Wendeteiles (30) in Richtung auf den ersten Wende teil (44) zu in Eingriff steht,
    wodurch das zweite Wendeteil (30) gegen die Wirkung der Feder (102) 'heruntergedrückt wird. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils das zweite Wende teil (30) und das hin- und tierbewegliche Nachschnei- deteil (35) in einem gleichbleibenden Zeitverhältnis betätigt werden, wobei zur Betätigung des hin- und tierbeweglichen Nachschneideteiles (35) ein Motor (49) vorgesehen ist. 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (49) durch ein flüs siges oder gasförmiges Druckmittel betätigt wird, das durch ein Ventil (47) zugeführt wird, welches seiner seits durch eine Magnetspule (J) gesteuert wird, die in einem elektrischen Schaltkreis mit einem Schal ter (107) verbunden ist, und dass das zweite Wende teil (30) und der Schalter (107) jeweils in einem gleichbleibenden Zeitverhältnis arbeiten. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (107) durch einen Nocken (109) betätigt wird, der jeweils zusammen mit dem zweiten Wendeteil (30) eine hin- und hergehende Bewegung ausführt. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (107) automatisch durch den Schlitten (27) betätigt wird, um den Nach schneidevorgang in Gang zu setzen, und denselben jeweils zu vollenden bevor das zweite Wendeteil (30) in die Zone eintritt, in der das hin- und tierbeweg- liche Nachschneideteil (35) arbeitet. 13.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Glied (62) jeweils bestrebt ist, den stationären Nachschneideteil (40) herunterzu- drücken, wobei der genannte Motor (49) zeitweilig gegen die Kraft dieses Gliedes wirkt. 14. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (49) ebenfalls den ersten Wendeteil (44) steuert, und dass ein zweiter Motor (79) zur geradlinigen Verschiebung des zweiten Wendeteiles (30) vorgesehen ist.
    15. Vorrichtung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Glied aus einer Feder (62) besteht. 16. Vorrichtung nach Unteransprach 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsverbindung zwischen dem Motor (49) und dem ersten Wendeteil (44) einen toten Gang aufweist während des anfänglichen Teiles des Arbeitshubes des hin- und tierbeweglichen Nach schneideteiles (35). 17.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Öffnen und Schliessen des Bügelkopfes ein unter dem Druck eines flüssigen oder gasförmigen Mediums arbeitender Motor (90) vorge sehen ist, der über Antriebsmittel (87) mit dem beweglichen Bügelkopfteil verbunden ist, und dass dieser Motor (90) zum Öffnen des Bügelkopfes gegen die Kraft einer Feder (91) wirkt. 18.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden genannten Moto ren (49 und 79) durch eine unter Druck stehende Flüssigkeit betätigt werden, die denselben durch zwei mittels Magnetspulen (J, H) gesteuerte Ventile (47, 77) zugeleitet werden, wobei die Magnetspulen (J, H) durch einen elektrischen Schaltkreis mit zwei Schal tern (N, 107) verbunden sind, deren einer (107) automatisch nach der manuellen Betätigung des andern Schalters (N) betätigt wird. 19.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor zur Betätigung des zweiten Wendeteiles (30) mit Hilfsmitteln (83) zur Begrenzung und Steuerung der Bewegungsgeschwin digkeit des zweiten Wendeteiles (30) in Richtung auf den ersten Wendeteil (44) hin ausgerüstet ist.
CH7961059A 1957-04-29 1959-10-19 Vorrichtung zum Nachschneiden, Verformen und Bügeln von Kragen und Manschetten CH386973A (de)

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