CH387085A - Einrichtung zur Ermittlung der Verwindung von Gleisen - Google Patents

Einrichtung zur Ermittlung der Verwindung von Gleisen

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CH387085A
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CH
Switzerland
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measuring elements
suspension
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electrical
bridge
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CH1111360A
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English (en)
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Schenkir Ludwig
Alfred Dipl Ing Kiener
Original Assignee
Schenkir Dipl Ing Ludwig
Alfred Dipl Ing Kiener
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B35/00Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes
    • E01B35/02Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes for spacing, for cross levelling; for laying-out curves
    • E01B35/04Wheeled apparatus
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2203/00Devices for working the railway-superstructure
    • E01B2203/16Guiding or measuring means, e.g. for alignment, canting, stepwise propagation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


      Einrichtung        zur        Ermittlung    der     Verwindung    von     Gleisen       Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Er  mittlung der Verwindung von Gleisen mit     Hilfe    eines  mehrachsigen Fahrzeuges.  



  Eine Ebene ist bekanntlich durch drei Punkte  festgelegt. Die Abweichung eines vierten Punktes  von dieser Ebene wird als Verwindung bezeichnet.  Ein Gleis wird in der Regel mit mehrachsigen Fahr  zeugen befahren. Da sich die Fahrzeuge über vier  oder eine grössere gerade Anzahl von Rädern auf  der Gleisebene abstützen, sind Gleisfehler, die eine  Verwindung hervorrufen, häufig Ursachen von Ent  gleisungsunfällen.  



  Es sind bereits Einrichtungen bekannt geworden,  mit deren Hilfe man Verwindungen     ermitteln    kann.  Hierbei sind zweiachsige Fahrzeuge mit mechani  schen Mitteln, wie Hebel, Gestänge und dergleichen  ausgerüstet, die den Relativwinkel zwischen den bei  den Fahrzeugachsen beim     Befahren    des Gleises er  mitteln und einer Anzeige- bzw.     Registriereinrich-          tung    zuführen.  



       Derartige    Einrichtungen sind sehr aufwendig und  wegen der vielen Lager- und     Umlenkstellen    stör  anfällig. Hinzu kommt, dass sie wegen der relativ  grossen Masse der Messeinrichtung verhältnismässig  träge arbeiten, so dass die Geschwindigkeit des  Messfahrzeuges sehr begrenzt ist, Messungen bei der  üblichen Zuggeschwindigkeit, also unter den eigent  lichen Betriebsbedingungen, damit meist nicht mög  lich sind.  



  Weiterhin kann - entsprechend der eingangs  gegebenen Definition der Verwindung - der Ab  stand der beiden Messachsen nicht unberücksichtigt  bleiben. Um die Verwindung für die verschiedenen  bei Gleisfahrzeugen üblichen     Achsabstände    zu er  mitteln, ist bei den bekannten Einrichtungen für je  den     Achsabstand    ein gesondertes Messfahrzeug er-         forderlich,    da auf. die bekannte mechanische Weise  jeweils nur eine Verwindung für einen bestimmten       Achsabstand    gemessen werden kann.  



  Die Erfindung bezweckt, die     Nachteile    der be  kannten Einrichtungen zu vermeiden und erreicht  dies dadurch, dass zur Ermittlung der     Auslenkung     der Abfederung jedes Fahrzeugrades elektrische  Messglieder vorgesehen und diese derart zu einer       elektrischen        Messbrücke    geschaltet sind, dass die  Messglieder der Abfederungen miteinander spuren  der Räder zweier Achsen je in einem Brückenzweig  in Reihe liegen. Als Messbrücke kann sowohl     eine          Vollbrücke    als auch eine entsprechend geschaltete       Teilbrücke    (z. B.     Halbbrücke)    verwendet werden.  



  Die     erfindungsgemässe    Einrichtung vermeidet  den grossen Aufwand an mechanischen Teilen der       bekannten    Einrichtungen und deren durch grosse  Massen und Reibungen verursachte Nachteile. Da  weiterhin keine mechanische Verbindung zwischen  den     Messgliedern    selbst     erforderlich    ist, ist die Mög  lichkeit     geschaffen,    ein und dieselbe Messachse elek  trisch mit einer von mehreren weiteren Achsen zu  jeweils einer Messeinrichtung     zusammenzuschalten     und so mit demselben Fahrzeug gleichzeitig Ver  windungen für verschiedene     Achsabstände    zu ermit  teln.  



  Die     Auslenkung    der Abfederung kann durch den       jeweiligen    Abfederungen mechanisch parallel ge  schaltete Wegmesser erfolgen oder durch Spannungs  messer oder Kraftmesser, die an den Abfederungen  selbst angebracht sind und die zufolge der     Auslen-          kung    auftretenden Spannungsänderungen oder  Kräfte in den Abfederungen messen.  



  Die     Auslenkung    der Abfederung kann auch     mit          an    sich bekannten induktiven     Messgliedern    in Trans  formatorschaltung     ermittelt    werden, wobei zwei ge-           geneinander    geschaltete Primärwicklungen und  eine Sekundärwicklung einen gemeinsamen Magnet  kern besitzen, der der     Auslenkung    entsprechend ver  stellt wird und damit den Anteil einer der Primär  wicklungen an der Induktion in der Sekundärwick  lung erhöht und den Anteil der anderen Primär  wicklung entsprechend vermindert.

   Durch eine an  sich bekannte, der     Messbrückenschaltung    analoge  elektrische Vergleichsschaltung kann die Verwin  dung in gleicher Weise festgestellt werden.  



  In den Figuren sind in schematischer Weise Aus  führungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zei  gen:       Fig.    1 ein zweiachsiges Gleisfahrzeug mit den  Abfederungen der einzelnen Räder mechanisch pa  rallel geschalteten     Wegmessern;          Fig.    2 eine elektrische Brückenschaltung der  Wegmesser gemäss     Fig.    1;       Fig.    3 eine Ausführungsform mit induktiven       Wegmessern    in     Transformatorschaltung.     



  Der Wagenkasten 1 stützt sich über Federn 2  5 auf den Rädern 6-9 ab, die auf dem zu unter  suchenden Gleis laufen. Den Federn 2-5 sind elek  trische Wegmesser 10-13 parallel geschaltet, so  dass sie     Auslenkungen    der Federn messen. Als Weg  messer können alle zu diesem Zweck bekannten  elektrischen Vorrichtungen dienen, gleichgültig, ob  sie auf     ohmscher,    induktiver,     kapazitiver    oder son  stiger Basis beruhen.  



  Die Wegmesser l0-13 sind gemäss     Fig.    2 zu  einer     Wheatstonschen    Vollbrücke geschaltet, sie  können jedoch auch in an sich bekannter Weise zu  einer Halbbrücke geschaltet sein.  



  Befindet sich das Messfahrzeug auf einem mit  Verwindung behafteten Gleisstück, so weicht eines  der vier Räder von der durch die anderen drei Rä  der gegebenen Ebene ab, was in einer entsprechen  den     Federauslenkung    zum Ausdruck kommt, die  über den betreffenden Wegmesser zu einer Verstim  mung der Messbrücke     führt.    Die Verstimmung ist  ein Mass für die vorhandene Verwindung.

   Der     Ein-          fluss    von Bewegungen des Wagenkastens, gleich  gültig, ob dies lotrechte Schwingungen oder Nick  bewegungen um die Quer- oder Längsachse des  Fahrzeuges sind, wird durch die Brückenschaltung  kompensiert, da in diesem Fall alle vier Messglieder  wie folgt ansprechen: Bei lotrechten Schwingungen  verändern sich alle vier Messglieder in gleichem  Mass und in gleichem Sinne; bei     Nickbewegungen     um die Querachse werden die Messglieder 10 und  11 in gleichem Mass und in gleichem Sinne und die  Messglieder 12 und 13 im selben Mass, jedoch in  entgegengesetztem Sinne verändert; bei     Nickbewe-          gungen    um die Längsachse erfolgt eine analoge Ver  änderung der Messglieder 10 und 12 und 11 und 13.

    In allen     Fällen    bleibt die Messbrücke somit abge  glichen, solange das Fahrzeug kein mit Verminde  rungen     beheftetes    Gleisstück befährt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3 sind als  Wegmesser     Induktivwegmesser    verwendet, die in an    sich bekannter     Transformatorschaltung    wirken. Je  der Wegmesser besteht aus zwei gegeneinander ge  schalteten Primärwicklungen<I>a</I> und<I>b</I> und einer Se  kundärwicklung c. Diesen Wicklungen gemeinsam  ist ein Kern     d,    der bei einer     Federauslenkung    ver  schoben wird. Je nach der Verschiebung verändert  sich der Anteil der Wicklungen<I>a</I> und<I>b</I> an der In  duktion der Wicklung c, so dass in der Wicklung c  eine Induktionsdifferenz auftritt, die der     Auslen-          kung    entspricht.

   Die den     Abfederungen    miteinander  spurender Räder zugeordneten Wegmesser 10, 12  bzw. 11, 13 sind wie bei der zuvor beschriebenen  Ausführungsform in Reihe geschaltet, so dass die  Wegmesser in zwei parallelen Zweigen angeordnet  sind und zwar in elektrisch voneinander getrennten  Primär- und Sekundärkreisen. Die Speisung der Pri  märwicklungen erfolgt über die Klemmen 16, 17.  Zufolge der Gegenschaltung der Sekundärwicklun  gen tritt im Falle einer Verwindung an den Klem  men 18, 19 eine elektrische Spannung auf, die pro  portional der Verwindung ist.  



  Bei Verwendung eines Fahrzeuges mit mehreren  entsprechend mit Messgliedern versehenen Achsen  in gewünschtem Abstand können Messglieder jeder  der Achsen mit Messgliedern einer der anderen Ach  sen zu je einer Messbrücke geschaltet werden. Auf  diese Weise kann mit ein und demselben Fahrzeug  die Verwindung für verschiedene     Achsabstände     gleichzeitig ermittelt werden.  



  Anstelle der dargestellten Wegmesser können in  analoger Weise direkt an den Abfederungen solche  Messglieder angebracht sein, die entweder eine einer  mechanischen Spannungsänderung entsprechende  elektrische Grösse abgeben, wie z. B. elektrische       Widerstandsdehnungsmesstreifen,    oder die eine ei  ner Kraftänderung entsprechende elektrische Grösse  hervorrufen, beispielsweise parallel oder in Serie mit  der Abfederung angeordnete elektrische Kraftmesser,  z. B.     Kraftmessdosen,    die auf die bei Änderung des  Federweges auftretende Druckänderung ansprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Ermittlung der Verwindung von Gleisen mit Hilfe eines mehrachsigen Fahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung der Auslenkung der Abfederung (2-5) jedes Fahrzeug rades (6-9) elektrische Messglieder (10-13) vor gesehen und diese derart zu einer elektrischen Mess- brücke geschaltet sind, dass die Messglieder (10, 12 bzw. 11, 13) der Abfederungen (2, 4 bzw. 3, 5) mit einander spurender Räder (6, 8 bzw. 7, 9) zweier Achsen je in einem Brückenzweig in Reihe liegen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Messglieder (10-13) elek trische Wegmesser verwendet sind, die den Abfede rungen (2-5) mechanisch parallel geschaltet sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass direkt an den Abfederungen solche Messglieder (10-13) angebracht sind, die eine einer mechanischen Spannungsänderung ent sprechende elektrische Grösse abgeben. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass direkt an den Abfederungen (2 5) solche Messglieder (10-13) angebracht sind, die eine einer Kraftänderung entsprechende elektrische Grösse abgeben. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Messglieder (10-l3) induk- tive Wegmesser in Transformatorschaltung vorgese hen sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Messglieder (10, 11 bzw. 12, 13) jeder der Achsen mit entsprechenden Messgliedern jeder der anderen Achsen zu je einer Brücke ge schaltet sind.
CH1111360A 1959-11-10 1960-10-01 Einrichtung zur Ermittlung der Verwindung von Gleisen CH387085A (de)

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DESCH26947A DE1111232B (de) 1959-11-10 1959-11-10 Einrichtung zum Ermitteln der Verwindung von Gleisen

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