CH387121A - Elektrische Steckverbindung - Google Patents
Elektrische SteckverbindungInfo
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Description
Elektrische Steckverbindung Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Steckverbindung zur Aufnahme von geradlinig ange ordneten Kontaktmessern eines Relaissockels mit für gedruckte oder geätzte Schaltungen erforderlicher Rasterteilung der Anschlussenden.
Die Erfindung bezweckt, die geradlinig angeord neten Kontaktmesser eines Gerätesockels, von Relais, die also nicht mit der gebräuchlichen Rasterteilung übereinstimmen, zur Verwendung in gedruckten oder geätzten Schaltungen mit Rasterteilung geeignet zu machen. Dabei soll für sämtliche Fassungsfedern der Steckfassung nur eine Federtype verwendet werden.
Gemäss der Erfindung werden bei einer elektri schen Steckverbindung der eingangs näher bezeichne ten Art diese Forderungen dadurch erfüllt, dass die V-förmigen, in den aus Isolierstoff bestehenden Steckerkörper eingesetzten Kontaktfedern schmaler als die entsprechenden Kontaktmesser sind, wobei der beim Einführen in die Kontaktfeder überstehende Teil des Kontaktmessers in einem Schlitz des Stecker körpers geführt ist, und dass die unter sich gleich artig ausgebildeten Kontaktfedern abwechselnd um 180o verdreht in den Steckerkörper eingelegt sind und die seitlich an jeder Kontaktfeder angebrachten An- schlussenden die Rasterteilung bestimmen.
Die Kon taktfeder ist zweckmässig im Steckkörper stehend an geordnet. Dabei kann jede Feder durch Abwinkeln eines quer zur Einsteckrichtung verlaufenden Feder lappens gegen Herausfallen gesichert werden.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann der Steckerkörper eine ausserhalb der Rasterteilung lie gende Bohrung aufweisen, durch die eine Befestigung auf einer gedruckten oder geätzten Schaltungsplatte vorzugsweise mittels Halteschraube, durchführbar ist.
Eine weitere Bohrung, die innerhalb der Rasterteilung liegen kann, kann zur mechanischen Auslösung eines am Stecksockel angebrachten Relais dienen. Falls die Forderung besteht, eine Erdung des ein gesteckten Relais (Magnetsystems) über die Schal tungsplatte zu erreichen, kann man eine in einem Ausschnitt des Steckerkörpers unverlierbar einge rastete, an Erdpotential angeschlossene Feder ver wenden, die in Verbindung mit einem am Steck sockel des Relais angebrachten, zwischen die Feder schenkel einfügbaren Gegenstück, z. B. einen Schraubbolzen, zur Potentialübertragung dienen kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an hand der Zeichnung erläutert, wobei die Fig. 1 die elektrische Steckverbindung mit 10 eingesetzten Kon taktfedern zeigt, während die Figur la in vergrösser- ter Darstellung eine Kontaktfeder wiedergibt.
Die elektrische Steckverbindung umfasst einen Steckerkörper 1, Kontaktfedern 2 sowie eine Erdungsfeder 3 und einen Haltebügel 4. Die Kontakt federn 2 sind im Steckerkörper stehend angeordnet, wobei die Anschlussenden 2a einseitig herausgeführt sind. Diese Anordnung der Anschlussenden 2a gibt die Möglichkeit, zusammen mit den wechselseitig an geordneten Federkammern die Kontaktmesser von der geradlinig angeordneten Teilung am Relaissockel auf eine Rasterteilung für gedruckte oder geätzte Schaltungen zu bringen. Die Befestigung der Feder 2 in der Federkammer erfolgt durch Einrasten eines Federlappens 2b an der Unterseite des Steckerkörpers 1.
Die an den Federkammern angebrachten Schlitze 1a führen die Kontaktmesser K beim Einstecken des Relais und verhindern ein Überbeanspruchen der Federn sowie ein Fehlstecken der Kontaktmesser. Zur Erdung des Relais dient eine an Erdpotential ange schlossene Feder 3, die in die Kammer 1e einge steckt wird und mit den beiden Federschenkeln 3a unter die Nasen 1f im Steckerkörper einrastet.
Beim Einstecken des Relaissockels werden die beiden Fe derschenkel 3a durch den am Relais befestigten Schraubbolzen B seitlich ausgelenkt und stellen somit eine doppelte Kontaktverbindung her. Für eine me chanische Betätigung des Relais ist eine Bohrung 1 f vorgesehen, die zugleich zur Führung eines nicht näher dargestellten Betätigungsstiftes dient.
Zur Sicherung des eingesteckten Relaissockels ge gen Selbstlockern bei Erschütterungen, wie sie bei spielsweise im Fahrzeugbetrieb vorkommen können, ist ein Haltebügel 4 vorgesehen, der in scharnierartige Ausnehmungen 1d, die sich an den Querseiten des Steckerkörpers befinden, eingreift.
Da der Haltebügel 4 gegen den Steckerkörper 1 vorgespannt wird, ist dieser unverlierbar gehaltert. Falls es erforderlich ist, die elektrische Steckverbindung auf einer gedruckten oder geätzten Schaltungsplatte zu befestigen, wird dieses durch die Bohrung 1 f ermöglicht. Ebenso kann die Steckverbindung auch auf normalen Montage platten oder auf Schienen angebracht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische Steckverbindung zur Aufnahme von geradlinig angeordneten Kontaktmessern eines Relais sockels, mit für gedruckte oder geätzte Schaltungen erforderlicher Rasterteilung der Anschlussenden, da durch gekennzeichnet, dass die V-förmigen, in den aus Isolierstoff bestehenden Steckerkörper (1) ein gesetzten Kontaktfedern (2) schmaler als die entspre chenden Kontaktmesser (K) sind, wobei der beim Einführen in die Kontaktfeder (2) überstehende Teil des Kontaktmessers (K) in einem Schlitz (la) des Steckerkörpers geführt ist,und dass die unter sich gleichartig ausgebildeten Kontaktfedern (2) ab wechselnd um 1800 verdreht in den Steckerkörper (1) eingelegt sind und die seitliche an jeder Kontakt- feder (2) angebrachten Anschlussenden (2a) die Rast erteilung bestimmen. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrische Steckverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kontakt feder (2) durch Abwinkeln eines quer zur Einsteck- richtung verlaufenden Federlappens (2.b) gegen Her ausfallen gesichert ist. 2. Elektrische Steckverbindung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper eine ausserhalb der Rasterteilung liegende Bohrung (1f) aufweist, zum Zwecke der Befestigung, z.B. mit tels einer Schraube, auf einer gedruckten oder ge ätzten Schaltungsplatte. 3. Elektrische Steckverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere innerhalb der Rasterteilung im Körper liegende Boh rung (1c) vorgesehen ist, zum Zwecke der mechani schen Auslösung eines im Steckerkörper eingesetzten Gerätes, z. B. eines Relais. 4. Elektrische Steckverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Quer seiten des Steckerkörpers (1) je eine Ausnehmung (1d) vorgesehen ist, in die ein Haltebügel (4) zur lösbaren Befestigung eines im Steckerkörper einge setzten Gerätes eingreift. S.Elektrische Steckverbindung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine in einen Ausschnitt (1e) des Steckerkörpers unverlierbar ein gerastete Feder (3) vorgesehen ist, zum Zwecke, mit einem Schraubbolzen (B) eines im Steckerkörper ein gesetzten Gerätes, z. B. eines Relais, elektrischen Kontakt herzustellen.
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