CH387141A - Einrichtung zum gegenseitigen Verriegeln mehrerer in bestimmter Reihenfolge zu bestätigender Druckluftantriebe für elektrische Schalter - Google Patents

Einrichtung zum gegenseitigen Verriegeln mehrerer in bestimmter Reihenfolge zu bestätigender Druckluftantriebe für elektrische Schalter

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CH387141A
CH387141A CH849160A CH849160A CH387141A CH 387141 A CH387141 A CH 387141A CH 849160 A CH849160 A CH 849160A CH 849160 A CH849160 A CH 849160A CH 387141 A CH387141 A CH 387141A
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CH
Switzerland
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command
valve
compressed air
feedback
actuating
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Application number
CH849160A
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English (en)
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Karl Dipl Ing Hein
Kohoutek Heinz
Hloch Ernst
Brandt Alfred
Original Assignee
Siemens Ag
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    • H01H9/20—Interlocking, locking, or latching mechanisms
    • H01H9/26—Interlocking, locking, or latching mechanisms for interlocking two or more switches
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B20/00—Safety arrangements for fluid actuator systems; Applications of safety devices in fluid actuator systems; Emergency measures for fluid actuator systems
    • F15B20/008—Valve failure

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Description


  Einrichtung zum gegenseitigen     Verriegeln    mehrerer in bestimmter Reihenfolge  zu betätigender     Druckluftantriebe    für elektrische Schalter    Bei bekannten Einrichtungen zum gegenseitigen  Verriegeln mehrerer in bestimmter Reihenfolge zu     be-          tätigender        Druckluftantriebe    sind deren Druckluft  betätigungsventile zu einem gemeinsamen     Steuerven-          tilblock    zusammengefasst, insbesondere für elektrische  Schalter für Hoch- und Niederspannung, wie z. B.

         Leistungs-,    Trenn-, Abzweig- und     Erdungsschalter.     Solche Einrichtungen werden u. a. bei Schaltanlagen  mit einer oder mehreren     Sammelschienensystemen    be  nutzt und mit Kommandoorganen, z. B. Druckknöp  fen und     Rückmeldeeinrichtungen    am Steuerventil  block bzw. an entfernt liegenden     L7berwachungs-    bzw.  Kommandostellen, ausgerüstet.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur  Verriegelung zu schaffen, die eine Erhöhung der Be  triebssicherheit der Schaltanlage gewährleistet, indem  z. B. beim gleichzeitigen Betätigen von zwei oder  mehreren Kommandoorganen, z. B. Druckknöpfen,  Fehlschaltungen mit Sicherheit verhindert werden.  Ausserdem sollen Eingriffe in das     Verriegelungssystem     unmöglich gemacht sowie mechanische     Verriegelungs-          glieder,    wie z. B. Riegelschienen nach Möglichkeit  vermieden werden, weil sich diese verklemmen und  das einwandfreie Arbeiten der     Verriegelungseinrich-          tung    in Frage stellen können.  



  Gegenstand der Erfindung ist daher eine Einrich  tung zum gegenseitigen Verriegeln mehrerer in be  stimmter Reihenfolge zu betätigender Druckluft  antriebe für miteinander zusammenarbeitende elek  trische Schalter, z. B. Trenn-,     Leistungs-,        Abzweig-          und        Erdungsschalter,    welche Einrichtung aus Betäti  gungsventilen,     Rückmeldeeinrichtungen    und Melde  schaltern mit     Stellungsanzeigeeinrichtungen    für die  Schalter besteht, und bei der die Betätigungsventile  der Schalter zu einem     Steuerventilblock    zusammen-    gefasst sind, wobei noch Kommandoorgane, z. B.

    Druckknöpfe am     Steuerventilblock    bzw. an entfernt  liegenden Stellen, vorgesehen sind.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die Druckluft  erst beim Betätigen eines Kommandoorgans dem       Steuerventilblock    und dem Betätigungsventil des zu  betätigenden Schalters zugeführt und dass der Steuer  ventilblock nach Beendigung der Kommandoabgabe  automatisch entlüftet wird und dass elektrische     Ver-          riegelungsglieder    vorgesehen und mit den Kommando  organen derart verbunden sind, dass beim Betätigen  eines Kommandoorgans schon vor der Durchführung  des gegebenen Kommandos von anderen Kommando  organen gegebene Kommandos nicht ausgeführt wer  den und dass bei gleichzeitiger Kommandogabe zweier  oder mehrerer verschiedener Kommandos kein Kom  mando ausgeführt wird.  



  Zu diesem Zweck kann ein Hauptfreigabe- oder       Hauptzweiwegeventil    für das Ein- und Auslassen der  Druckluft in den bzw. aus dem     Steuerventilbl'ock    vor  gesehen sein. Das Ein- und Auslassen der Druckluft  wird dabei vorteilhaft durch elektrische Kontakte be  wirkt, die an den     Betätigungs-    oder Kommando  organen der Ein- oder     Auslassventile    und an den       Rückmeldeeinrichtungen    angeordnet sind.  



  Die     Rückmeldeeinrichtungen    können für die ver  schiedenen Schalterarten, also z. B. für Trennschalter  oder für Leistungsschalter verschieden ausgeführt sein.  So können z. B. die Trennschalter pneumatische, die  Leistungsschalter aber elektropneumatische Rück  meldeeinrichtungen haben.  



  In diesem Fall sind zweckmässig     Druckluftleitun-          gen    zur Verbindung der Trennschalter mit den Be  tätigungsventilen bzw. mit den Rückmeldern vorgese  hen, so dass den Trennschaltern die Betätigungsdruck-      Luft über ihre Betätigungsventile und die jeweils zu  ihnen gehörenden Rückmelder zugeführt sind. Für die  Leistungsschalter können im Gegensatz hierzu Druck  luftleitungen angeordnet sein, welche sie mit dem       Druckluftnetz    verbinden, so dass die Leistungsschal  ter ihre Betätigungsdruckluft unmittelbar aus dem       Druckluftnetz    von einer Stelle vor dem Hauptzwei  wegeventil erhalten.  



  Die Rückmelder können Meldeschalter mit Ab  hängigkeitskontakten betätigen. Diese sind zweck  mässig so geschaltet, dass die gewünschte Verriegelung  der Schaltgeräte gegeneinander bzw. die vorgeschrie  bene Reihenfolge der Schalthandlungen erreicht wird.  Alle unerwünschten Schalthandlungen werden also  dadurch verhindert, dass am     Hauptzweiwegeventil     keine Freigabe, das heisst kein     Unterdrucksetzen    des  Steuerblockes erfolgt.  



  Hierbei können eine entsprechende Anzahl von       Meldeschalterkontakten    direkt in Abhängigkeit von  einander geschaltet oder Summenschaltungen über  Widerstände, Transistoren, Gleichrichter, Schwing  kreise usw. gewählt werden.  



  Meistens besitzen die einzelnen Betätigungsventile  elektrische     Vorkontakte,    die öffnen bzw. schliessen,  bevor die durch die Ventilbewegung beabsichtigte  Wirkung eingetreten ist, die vor dem Wirksamwerden  der Ventilbewegung öffnen bzw. schliessen. über diese  Kontakte kann einmal dem     Hauptzweiwegeventil     Spannung zugeführt werden, wenn die Schaltbedin  gungen, z. B. die     Meldeschalterstellungen,    dies ge  statten. Ausserdem kann eine gleichzeitige Betätigung  mehrerer Betätigungsventile verhindert werden, indem  beim Betätigen eines Kommandoorgans und sich an  schliessendem Betätigen eines anderen, also zweiten,  dritten usw.

   Kommandoorgans, die Ausführung des  zweiten, dritten     usw:        Komandos    unterbleibt.  



  Die Schaltung der     Vorkontakte    kann direkt oder  in Summenschaltungen über Widerstände, Transisto  ren, Gleichrichter usw. durchgeführt werden.  



  Am Hauptfreigabe- oder     Hauptzweiwegeventil     kann eine durch einen besonderen Schlüssel bedien  bare     Handentriegelungseinrichtung    vorgesehen sein.  Diese Massnahme hat den Vorteil, dass zu gleicher  Zeit alle im gemeinsamen     Steuerventilblock    zusam  mengefassten     Druckluftbetätigungsventile    entriegelt  werden können. Darüber hinaus kann für jeden belie  bigen Schalter, vorzugsweise jedoch für den     Erdungs-          schalter    eine eigene     Handentriegelungsvorrichtung    an  geordnet sein, die mit einem besonderen Schlüssel  bedient werden kann. Man kann in diesem Fall auch  jeden einzelnen Schalter für sich von Hand entriegeln.  



  Um zu verhindern, dass z. B. durch Schmutz her  vorgerufenes Klemmen bewegter Teile, z. B. des       Druckluftrückmelders,    zu Fehlschaltungen führen,  kann noch eine Vorrichtung angeordnet sein, die da  für sorgt, dass in diesem Fall das gesamte Gerät     blok-          kiert    wird.  



  Man kann den     Steuerventilblock    in einem ver  schliessbaren Kasten unterbringen, dessen Tür nur  mit Hilfe des     Entriegelungsschlüssels    der Hauptentrie-         gelung    geöffnet werden kann. Das hat den Vorteil,  dass unbefugte Eingriffe in das Gerät verhindert sind.  Dieser Kasten kann     zweckmässigerweise    seitlich mit  Reihenklemmen für den Anschluss von Verbindungs  leitungen für die Meldeschalter ausgerüstet sein.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an  hand der Zeichnung erläutert.     Fig.    1 zeigt schematisch  einen Leitungsabzweig für einen Verbraucher elektri  scher Energie, der wahlweise an eine von zwei Sam  melschienen angeschlossen oder auch geerdet werden  kann.  



  Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die  gegenseitige Verriegelung von elektrischen,     druckluft-          betätigten    Schaltern. Die Einrichtung kann aber auch  anderweitig, z. B. zum gegenseitigen Verriegeln von in  gegenseitiger Abhängigkeit stehenden Eisenbahnwei  chen, benutzt werden, die mit     Druckluftantrieben    aus  gerüstet sind, so z. B. im     Bergwerksuntertagebetrieb.     



  1n der     Fig.    1 ist mit 1 und 2 je ein     Sammelschie-          nensystem    bezeichnet. Der Leitungsabzweig besteht  aus einem Abzweigkabel 3. Dieses kann mit Hilfe  eines Trennschalters 4 mit dem Sammelschienen  system 1 oder mit Hilfe eines Trennschalters 5 mit  dem     Sammelschienensystem    2 verbunden werden. Mit  6 ist ein Leistungsschalter und mit 7 ein     abzweigseiti-          ger    Trennschalter bezeichnet. Soll das Abzweigkabel  3 beispielsweise zwecks Vornahme von Reparaturen  am Abzweig geerdet werden, so kann es mit Hilfe  eines     Erdungstrennschalters    8 mit der Erde 9 ver  bunden werden.

   Die zu den einzelnen Schaltern ge  hörenden Betätigungsventile     4a,   <I>5a, 6a, 7a,</I> 8a für  die     Druckluftantriebe    der Schalter sind in einem       Steuerventilblock    10 zusammengefasst. Die Schalter  und Betätigungsventile sind durch gestrichelte Verbin  dungslinien 11 angedeutet.  



  Zur Steuerung der einzelnen Schalterdruckluft  antriebe gehören zu jedem Schalter je zwei Betäti  gungsventile, und zwar eines zum Einschalten des  Schalters, das     Einschaltbetätigungsventil,    und eines  zum Ausschalten des Schalters, das     Ausschaltbetäti-          gungsventil.    Beide Ventile sind für jeden Schalter in  einem gemeinsamen Ventilgehäuse untergebracht.  



  Ferner gehört zu jedem Schalter je ein Rück  melder und je ein Meldeschalter mit mehreren elektri  schen Kontakten und mit beispielsweise optischer  Stellungsanzeige, zu der eventuell auch noch eine  akustische Meldevorrichtung treten kann. Diese Teile  sind für die Trennschalter 4, 5, 7, 8, aber nicht für  die Leistungsschalter, z. B. den Leistungsschalter 6,  gleich. Die Trennschalter 4, 5, 7 und 8 selbst sind  ebenfalls einander gleich. Der Einfachheit halber ist  nur der Trennschalter 1 mit dem Betätigungsventil  der     Rückmeldeeinrichtung    und dem Meldeschalter ge  zeichnet und in den Einzelheiten erläutert.  



  Jeder Trennschalter hat eine Welle 12 zur Betäti  gung eines Trennmessers 13. Die     Trennschalterwelle     12 hat eine Kulissengabel 14, die mit der Rolle 15  zusammenarbeitet. Diese ist an der Kolbenstange 16  des Doppelkolbens 17/18 befestigt. Dieser bewegt sich  in dem Zylinder 19, welcher durch die Arbeitsdruck-           luftrohrleitungen    20 und 21 sowie durch die Rück  meldedurchluftleitungen 22 und 23 mit dem Rück  melder 24 des Betätigungsventils     4ca    verbunden ist.  



  Zum Betätigen des Trennschalters 4 dienen der        Ein -Druckknopf    26 und der      Aus -Druckknopf    27  oder aber bei Fernbedienung die Elektromagnete 28  zum Einschalten bzw. 29 zum Ausschalten von ent  fernter Kommandostelle aus. Das ist an sich bekannt  und daher nicht näher dargestellt und erläutert. Der        Ein -Druckknopf    26 ist mit dem Anker 28a des  Elektromagneten 28 durch eine Verbindungsstange 31  und eine Feder 31a und der      Aus -Druckknopf    27  mit dem Anker 29a des Elektromagneten 29 durch  eine Verbindungsstange 30 und eine Feder 30a ver  bunden. Diese Verbindungsstangen betätigen je vier  elektrische Kontakte.

   Von diesen sind die Kontakte  32, 32a und 33, 33a in der Ruhestellung geschlossen,  während die Kontakte 34, 34a und 35, 35a in der  Ruhestellung geöffnet sind. Die Kontakte 32,<I>32a,</I>  33, 33a, 34, 34a dienen zur Verriegelung bei Doppel  kommandogabe und die Kontakte 35, 35a zur Betäti  gung des     Hauptsteuerventils    36 mit     Hilfe    des Elektro  magneten 36a.

   Das     Hauptsteuerventil    36 betätigt ein       Hauptfreigabeventil    37, ein     Zweiwegeventil,    welches  entweder die aus der Rohrleitung 38 kommende,  durch ein Absperrventil 39 strömende Druckluft in  die Kammern 41 der Betätigungsventile des Steuer  ventilblockes 10 einlässt oder die     Kammern    41 durch  den Entlüftungsstutzen 37a entleert. Mit 36b und 36c  sind     Druckluftrohrleitungen    und mit 40 ist ein Not  anschluss bezeichnet. Dieser dient beim Versagen der  Druckluft aus der Rohrleitung 38 des     Druckluftnetzes     zum Anschluss eines     Druckluftaggregates.    Das Ab  sperrventil 39 hat einen Entlüftungsstutzen 39a.  



  Die Betätigungsventile für das Ein- und Ausschal  ten eines Schalters, vergleiche     Fig.    2, die das     Ein-          und        Auslassventil    gesondert zeigt, haben ein gemein  sames Ventilgehäuse 101 für das Einschaltventil 102  und das Ausschaltventil 103. Das Ventilgehäuse 101  hat eine     Druckluftkammer    41, die mit der aus der  Rohrleitung 38 kommenden Druckluft bei einer Kom  mandogabe gefüllt wird.

   Die     Druckluftkammer    41  ist durch eine Öffnung 111 mit der     Einschaltventil-          kammer    112 und durch     eine    Öffnung 113 mit der       Ausschaltventilkammer    114 verbunden. Die Öffnun  gen 111 und 113 sind durch Ventilteller 115 und  116, die unter der Wirkung von Federn 117 stehen,  normalerweise verschlossen. Die Ein- und Ausschalt  ventile 102 und 103 können durch die Druckknöpfe  26 bzw. 27 betätigt werden, welche auf den Ventil  stangen 30 und 31 angeordnet sind.

   Die     Einschalt-          und        Ausschaltventilkammern    112 und 114 haben       Auslassöffnungen    141 bzw. 147, welche beim Betäti  gen der Ventile durch die Ventilteller 28b bzw. 29b  geschlossen werden.  



  Die Ein- und     Ausschaltventilkammern    112 und  114 sind durch Rohrleitungen 118 und 119 mit den  Seiten 120 und 120a des     Rückmeldezylinders    104  verbunden. Das Einschaltventil 102 steht über die    Seite 120a und die Rohrleitung 20 mit der einen Seite  und das Ausschaltventil 103 über die Seite 120 und  die Rohrleitung 21 mit der anderen Seite eines An  triebszylinders 19 für das Trennmesser 13 in Verbin  dung.  



  Der Doppelkolben 17/18 im     Antriebszylinder    19       teilt    den Zylinder 19 in drei Räume 19a, 19b, 19e.  Die     Rückmelderohrleitungen    22 und 23     verbinden    in  den jeweiligen Endstellungen des     Doppelkolbens    den  Zylinder 19 mit der     Rückmeldeeinrichtung,    und zwar  sind die     Rückmeldemembranräume    106a und 107a  entweder mit den Räumen 19a bzw. 19c oder mit  dem Raum 19b im Zylinder 19 verbunden.  



  Ein Meldeschalter 131 hat eine grössere Zahl von  Meldekontakten. Er ist mit einer Welle 135 und mit  einem vom Doppelkolben 105 betätigten Hebel 136  verbunden. Dieser Hebel 136 arbeitet mit zwei     Klin-          ken    137 und 138     zusammen,    welche um Wellen 139  und 140 drehbar und mit Aussparungen 141a und  <I>142a</I> versehen sind. Die Enden der beiden Klinken  137 und<B>138</B> werden auf die Stössel der Rückmelde  membrankolben 106 und 107 durch Federn 106b  und 107b gedrückt. Das Trennmesser 13 ist in geöff  neter Stellung dargestellt.     Alle    Ventile sind ge  schlossen.

      Die anderen Trennschalter 5, 7 und 8 und deren  Ein- und     Ausschaltventile,    Rückmelder und Melde  schalter haben prinzipiell den gleichen mechanischen  und pneumatischen Aufbau. Die Rückmelder und       Trennschalteranordnungen    für die Trennschalter 5,  7 und 8 sind wegen dieser Gleichartigkeit mit den  entsprechenden Teilen des Trennschalters 4 in der  Zeichnung fortgelassen worden.  



  Die Meldeschalter, die dem Meldeschalter 131  analog sind, unterscheiden sich aber durch die elektri  schen Kontakte an Zahl und in der Funktionsbedeu  tung dieser Kontakte.  



  Die beiden Betätigungsventile des Leistungsschal  ters sind in gleicher Weise wie die Betätigungsventile  der Trennschalter aufgebaut. Die     Rückmeldeeinrich-          tung    des Leistungsschalters unterscheidet sich aber  von der des Trennschalters durch einen anderen Auf  bau. Während die Trennschalter eine     rein    pneu  matisch arbeitende     Rückmeldeeinrichtung    haben, ist  die     Rückmeldeeinrichtung    des Leistungsschalters     eine     elektropneumatische     Rückmeldeeinrichtung.    Sie hat,  vergleiche     Fig.l,    zusätzlich elektromagnetisch be  tätigte Ventile 42 und 43.

   Diese Ventile sind durch  eine     Druckluftleitung    44 mit der     Druckluftzuleitung     38 über das     Rohrleitungsstück    36c verbunden. Die  Erregerspulen 45 und 46 der beiden Ventile 42 und  43 sind über die Meldekontakte 47 und 48 sowie die  Leitungen 49 und 50 mit den     Hilfskontakten    51 und  52 des Leistungsschalters 53 elektrisch verbunden.  Die Ventile werden von den     Hilfskontakten    51 und  52 ein- und von den Meldekontakten 47 und 48 aus  geschaltet, damit nach beendeter Schaltung kein  Dauerstrom durch die Erregerspulen 45 und 46      fliesst. Dadurch wird ausserdem erreicht, dass keine  Druckluft an den     Entklinkungskolben    54 und 55 an  steht.  



  Während bei den Trennschaltern das Ein- und  Ausschalten mit Druckluft vorgenommen wird, wird  bei dem Leistungsschalter 53 das Einschalten durch  Druckluft und das Ausschalten beispielsweise durch  eine Feder 56 bewirkt. Zu diesem Zweck ist der Lei  stungsschalter 53 mit Hilfe der     Druckluftleitung    57  über die     Druckluftleitung    36c an die     Druckluftleitung     38     anschliessbar.    Das Ventil 58 wird von der Erreger  spule 58a geöffnet bzw. geschlossen, die durch die  Kontakte 59 und 60 an Spannung gelegt werden kann.  Mit 61 ist ein Zylinder und mit 62 ein Kolben für den  Antrieb des Leistungsschalters 53 bezeichnet.

   Mit  58b ist ein Verbindungsstück der     Druckluftleitung     zwischen dem Ventil 58 und dem Zylinder 61 be  zeichnet. Um den Leistungsschalter 53 in der      Ein -          Stellung    festzuhalten, ist eine     Verklinkungsanordnung     63 mit Freilauf vorgesehen, die durch den Kontakt 64  am Betätigungsventil elektrisch ausgelöst werden  kann. Der Kontakt 65 am Leistungsschalter 53 hat  den Zweck, den     Auslösestrom    zu unterbrechen, wenn  der Leistungsschalter 53 durch ein Maximalrelais aus  gelöst wurde.

   Der Kontakt 64 wird jedesmal dann ge  öffnet, wenn der Leistungsschalter 53 geöffnet wird,  damit die     Auslösespule    der     Verklinkungsanordnung     63 nicht dauernd unter Spannung steht und Strom  verbraucht.  



  Das Steuerventil 36 kann ausser durch die Erreger  spule 36a noch mechanisch mit Hilfe einer     Schlüssel-          entriegelung    66 von Hand betätigt werden.  



  Es ist noch eine     Zusatzentriegelung    vorgesehen,  deren Schalter 67 durch einen Schlüssel 68, und zwar  beispielsweise dann betätigt werden kann, wenn der  Abzweig geerdet werden soll.  



  Die     Fig.    3, 4 und 5 zeigen eine besondere Aus  führungsmöglichkeit für einen Rückmelder. Der       Rückmeldezylinder    ist mit 73, die vom Betätigungs  ventil kommenden     Druckluftleitungen    sind mit 74  und 75 bezeichnet.  



  Der Rückmelder ist so ausgeführt, dass die Betäti  gungsöffnungen 70 bzw. 71, vergleiche die     Fig.5,     vom     Rückmeldekolben    72 erst dann freigegeben wer  den, wenn von der     Meldeschalterwelle    135 eindeutig  eine Stellung erreicht worden ist, in welcher die Stör  stellungsverriegelung wirksam wird. Wird diese Stel  lung nicht erreicht, so wird die Betätigungsöffnung  auch nicht freigegeben. Infolgedessen kann auch das  gegebene Kommando nicht     ausgeführt    werden.  



  Die     Fig.    3 zeigt fünf verschiedene Stellungen des  Doppelkolbens 72, und zwar sind die Stellungen 76  und 77 Endstellungen. Die Stellungen 78 und 79  sind Zwischenstellungen, bei denen die pneumatische  Verriegelung wirksam ist. Die Stellung 80 ist eine Mit  telstellung.  



  Bei einer solchen Ausbildung des Rückmelders  kann es möglich sein, dass Sickerluft, angedeutet durch  den Pfeil 81, aus dem Rohr 74 in das Rohr 70 gelan  gen kann, indem diese Sickerluft über den Kolben-    ring 82 aus dem Raum 83 austritt. Um zu verhindern,  dass diese Sickerluft den Schalter betätigt, ist eine Ent  lüftungsöffnung 84 vorgesehen, aus der die     Sicker-          luft    in Richtung des Pfeiles 81a entweichen kann.  



  In der     Fig.    6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel  der Erfindung schematisch dargestellt, welches den  Vorteil hat, dass die Betätigungsluft erst dann zum  Schalter strömen kann, wenn der Rückmelder in Stör  stellung (Mittelstellung) steht, damit in den Zwischen  stellungen des Rückmelders der Schalter nicht betätigt  werden kann.  



  Entsprechend diesem Ausführungsbeispiel ist ein  Zwischenventil 85 vorgesehen, das ständig mit Druck  luft, siehe     Pfeilrichtung    86,     beaufschlagt    ist. Es ist  durch die Leitungen 87, 88 und 89 mit zwei     Mem-          branventilen    90 und 91 verbunden, welche Membra  nen 92 und Ventilkegel 93, 94 sowie Zwischenwände  95 und 96 haben. Der durch die Membran ab  geschlossene Raum 97 ist durch die Rohrleitung 98  an den Rückmelder angeschlossen. Der Raum 99 ist  der     Auslassraum;    er hat einen     Auslass    99a. Die Lei  tungen 100 und 100a führen zum Schaltgerät. Das  Zwischenventil kann durch den Hebel 150 des Rück  melders geöffnet und geschlossen werden.

   Mit 151  ist eine Feder bezeichnet, die den Ventilteller 152  auf den Ventilsitz drückt. Das Ventil hat ausserdem  einen     Auslass    153. Mit 96a ist eine     Ventilfeder    be  zeichnet.  



  Diese Anordnung arbeitet wie folgt: Erst wenn  der Doppelkolben des Rückmelders die Störstellung  (Mittelstellung) erreicht, wird das Ventil 85 geöffnet.  Die Druckluft strömt durch die Leitungen 87 und 88  und 89 in die     Membranventile.    Da bereits die Druck  luft, beispielsweise beim Einschalten, durch das Rohr  98 kommend im     Membranraum    97 ansteht, so ist das  rechte Kegelventil 94 geöffnet, so dass die Druckluft  aus dem Rohr 88 durch das Rohr 100 dem Schalter  zuströmen kann.

   Ist die Schaltung vollzogen und hat  der Hebel 150 infolge der Weiterbewegung des Dop  pelkolbens nach erfolgter Rückmeldung das     Auslass-          ventil    wieder geschlossen, so strömt die Druckluft aus  dem Schalter zurück und durch die Auslässe 99a und  153 ins Freie.  



  Bei dieser Anordnung strömt also die Luft vom  Betätigungsventil in den Rückmelder, betätigt dessen  Doppelkolben, strömt weiter zur Membran eines Zwi  schenventils und gibt diese frei.  



  Die Durchgangsluft für das Zwischenventil kommt  für  Ein  und  Aus  gemeinsam von einem mecha  nisch in der Mittelstellung des Rückmelders vom  Rückmelder betätigten Ventil. Der     Durchtrittsquer-          schnitt    des Mittelventils kann verhältnismässig gross  gewählt werden. Gelangt der Rückmelder nicht exakt  in seine Mittelstellung, so wird das Schaltgerät nicht  betätigt.  



  Eine weitere Verbesserung kann dadurch erreicht  werden, dass der Rückmelder grundsätzlich so gebaut  ist, dass     Klemmungen    z. B. an den     Entriegelungsstif-          ten    nicht mehr zu Fehlschaltungen, sondern zu     Blok-          kierungen    des Gerätes führen.      Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in den     Fig.    7  und 8 schematisch dargestellt. Die Sperrhebel 157  und 157a sind über ihre Lagerstellen 158 hinaus ver  längert. Diese Verlängerungen 159 und 159a greifen  in den Zylinder 160 des Rückmelders ein. Sie werden  von dem sich im Zylinder bewegenden Doppelkolben  in ihre Ausgangslagen zurückgedrückt.

   Sollte der       Entriegelungsstift    klemmen, so sperrt er die Weiter  bewegung des Doppelkolbens und hält damit den  Rückmelder in seiner Störstellung fest. Dadurch ist  das gesamte Gerät blockiert, so dass Fehlschaltungen  ausgeschlossen sind. Eine solche Blockierung ist in  der     Fig.    8 schematisch dargestellt.  



  In der     Fig.    9 ist die prinzipielle Schaltung einer  Anlage in Form eines     Prinzipstromlaufplanes    dar  gestellt. Zwischen den beiden Polen P und N sind in  Reihe geschaltet für jeden Schalter erstens die     Ver-          riegelungsvorrichtungen    160 der Schaltgeräte gegen  einander über     Meldeschalterkontakte    direkt oder in  direkt über Hilfselemente, wie z. B.

   Widerstände oder  Transistoren, Gleichrichter, Schwingkreise usw., zwei  tens die     Vorkontakte    161 für die Betätigung der ein  zelnen Schalter, drittens eine     Doppelbetätigungs-          Sperrkette    162 und viertens die Erregerspule 36a des       Hauptfreigabeventils    37. Ferner können gegebenen  falls auch noch Sonderkontakte 164, 165 für Son  derverriegelungen vorgesehen sein. Mit     VIE    und<I>VIA</I>  sind die     Vorkontakte    des Trennschalters I für das  Einschalten E und das Ausschalten A bezeichnet.

    Analog sind die Bezeichnungen der     Vorkontakte    für  die anderen Schalter mit     VIIE,        VIIA    usw. bis     VIVA     gewählt. In der     Verriegelungsvorrichtung    160 sind  z. B. die     Meldeschalterkontakte    131a, 1316, 131c,  131d für die vier Trennschalter untergebracht.  



  Die     Fig.10    zeigt eine einfache Verriegelung  zweier Trennschalter gegeneinander in Verbindung  mit einem Leistungsschalter über dessen Meldeschal  terkontakt direkt. An die positive Stromschiene P  sind über die     Meldeschaltereinrichtung    168 des Lei  stungsschalters     Meldeschalter    166!l67 eines Trenn  schalters I und eines Trennschalters     1I    angeschlossen.  Ferner sind Leitungen 169 für den Anschluss einer an  sich bekannten und daher nicht näher dargestellten  bzw. erläuterten     Querkuppeleinrichtung    vorgesehen.

    Zu der Reihenschaltung gehören noch die     Vorkon-          takte    161, die     Doppelbetätigungssperre    162 und die  Erregerspule 36a des     Hauptfreigabeventils.     



  In der     Fig.    11 ist eine     Doppelbetätigungssperre    für  vier Betätigungseinheiten über von den     Vorkontakten     geschaltete Hilfselemente dargestellt. Als Hilfselemente  sind Widerstände benutzt. Als Schaltung kann eine       Arbeitskontaktschaltung    vorgesehen sein.  



  An die Sammelschiene P sind die Verriegelungen  der Schaltgeräte 160 und die     Vorkontakte    161 für  die Betätigung der Anlage angeschlossen. Von hier  führt die Verbindung über die Erregerspule 36a des       Hauptfreigabeventils    37 zur negativen Sammelschiene  N. Zwischen dieser und der positiven Sammelschiene  sind Widerstände R1, R2, R3, R4 und     Vorkontakte          VI,        VII,        VIII,        VIV    der Schalter I bis IV angeordnet.

      Die Widerstände sind so bemessen, dass die Spule 36a  bei Einschaltung eines Widerstandes anzieht, bei Ein  schaltung von zwei oder mehr Widerständen jedoch  nicht arbeitet, weil diese Widerstände parallel zu der  Erregerspule 36a liegen. Wenn also z. B. das Kom  mandoorgan des Schalters I betätigt und dadurch der       Vorkontakt        VIE    oder<I>VIA</I> geschlossen wird, dann  wird auch der     Vorkontakt        VI    geschlossen und der  Widerstand R1 eingeschaltet. Die Spule 36a zieht an.

    Wird aber gleichzeitig der Schalter     II    betätigt, dann  wird ausser dem     Vorkontakt        VIIE    oder     VIIA    auch  der Kontakt     VII    geschlossen und der zweite Wider  stand R2 eingeschaltet. Die Spule 36a kann dann  nicht arbeiten, weil zwei Widerstände eingeschaltet  sind.  



  Anstelle der     Arbeitskontaktschaltung    kann auch  eine     Ruhestromschaltung    verwendet werden, wie sie  in der     Fig.    12 dargestellt ist. Die     Ruhestromschaltung     unterscheidet sich von der     Arbeitsstromschaltung    da  durch, dass die vier Widerstände R1, R2, R3, R4  nicht unmittelbar zwischen die beiden Sammelschie  nen P und N, sondern zwischen eine Sammelschiene,  z. B. N, und die     Vorkontakte    161 geschaltet sind. Die  Widerstände sind hier so bemessen, dass die Spule 36a  nur bei mindestens drei parallel geschalteten Wider  ständen anspricht.

   Beim     Schliessen;    des Kontaktes     VIE     oder<I>VIA</I> wird der Kontakt     VI    geöffnet. Die Spule  36a zieht an. Beim zusätzlichen Schliessen des Kon  taktes     VIIE    oder     VIIA    wird zusätzlich der Kontakt       VII    geöffnet. Die Spule 36a zieht nicht mehr an. An  stelle der Widerstände können auch andere Hilfsele  mente beliebiger Art oder auch eine Kombination  von Widerständen und anderen     Hilfselementen    mit  Widerstandscharakteristik verwendet werden. Solche  Hilfselemente sind beispielsweise auch     Richtungs-          sperrglieder,    wie z. B. Gleichrichter und Transistoren.

    Man kann auch Schwingungskreise als     Hilfselemente          verwenden.     



  Die Erfindung ist nicht an die beschriebenen Aus  führungsbeispiele gebunden. Es können anstelle der  beschriebenen Schaltungen auch solche mit anderen  Hilfselementen verwendet werden. Bei der Verwen  dung von Hilfselementen ergibt sich, wie die Beispiele  zeigen, eine Ersparnis von Kontakten bzw. Kontakt  ketten.  



       Letzten    Endes arbeiten aber alle Teile auf das       Hauptfreigabeventil    37 (Spule 36a). Im     unbetätigten     Zustand ist das     Hauptfreigabeventil        spannungslos,    das  heisst, das gesamte Gerät ist hinter dem Hauptfrei  gabeventil ohne Druckluft.  



  Die Erfindung ist also auf folgendem Grundprin  zip aufgebaut.  



  Die Verriegelung der Geräte gegeneinander erfolgt  über     Meldeschal'terkontakte    160 oder über von diesen       gesteuerte        Hilfselemente.     



  Die Betätigung der Geräte erfolgt durch Schliessen  der     Vorkontakte    161 und damit durch Unterspan  nungsetzen der Spule 36a, sobald alle anderen Bedin  gungen oder Kriterien, das heisst die Verriegelung und       Mehrfachbetätigungssperre    162 erfüllt sind und ein      Öffnen des entsprechenden     Schalterbetätigungsventils     möglich ist.  



  Die     Mehrfachbetätigungssperre    ist über die Vor  kontakte oder über von diesen gesteuerte Hilfsele  mente aufgebaut.  



  Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht  auch darin, dass sich durch das Öffnen der einzelnen       Schalterbetätigungsventile    vor dem Einströmen der  Druckluft in die Kammern 41 kleinere Spulen für die  Fernbetätigung und damit auch ein geringerer mecha  nischer bzw. elektrischer Kraftbedarf sowie ein klei  neres, weniger Platz brauchendes Gerät ergeben.  



  Weiter kann zwischen dem Ein- und     Auslassventil     ein und desselben Schalters eine Sperre von den bis  her benötigten zwei Sperren erspart werden, die eine  gleichzeitige Betätigung des     Hauptfreigabeventils    von  mehreren Schaltern aus, also eine Mehrfachbetäti  gung verhindert.  



  Die     Vorkontakte    haben verschiedene Aufgaben  zu erfüllen, und zwar erstens die, das Hauptfreigabe  ventil zu öffnen, wenn die Verriegelungen zu den an  deren Ventilen dieses zulassen, und zweitens die, die  eben erwähnte gleichzeitige Mehrfachbetätigung zu  verhindern.  



  Dabei soll das     Hauptfreigabeventil    so spät wie  möglich nach dem Betätigen des Ventilstössels öffnen,  damit die     Einzelbetätigungsventile    nicht gegen den       Druck    der Druckluft geöffnet werden müssen, so da     ss     die aufzuwendende Kraft und damit die     Fernbetäti-          gungsspulen    möglichst klein sein können.  



  Die gleichzeitige Mehrfachbetätigung muss da  gegen aber so früh wie möglich verhindert werden, da  mit das     Hauptfreigabeventil    schon vor dem Öffnen der  Betätigungsventile bei einer eventuellen Doppelbetäti  gung von Kommandoorganen gesperrt ist. Das Er  sparen einer     Mehrfachbetätigungssperre    kann mit  einer Anordnung nach der     Fig.    13 erreicht werden.  



  In der     Fig.    13 sind mit E und A die beiden Betäti  gungsorgane eines Schaltgerätes bezeichnet. Die Kon  takte 171, 172, 173, 174 für die     Mehrfachbetäti-          gungssperre    sind für einen Ventilblock bestimmt und  für die beiden Betätigungsorgane für das Ein- und  Ausschalten gleichzeitig vorgesehen. Sie können des  halb sowohl z. B. mit dem      Ein -Druckknopf    als  auch mit dem      Aus -Druckknopf        betätigt    werden.  Die Kontakte 176 und 177 dienen zum Einschalten  der Spule 36a für das     Hauptfreigabeventii    37.

   Mit  178 und 179 sind zwei Federn bezeichnet und mit 180  und 181 das Ein- bzw.     Ausschaltbetätigungsventil    für  diesen Schalter. Mit den Betätigungsorganen sind  Brücken 182 und 183 verbunden. Mit diesen können  die Kontakte 171 bis 174 der     Mehrfachbetätigungs-          sperre    und die Ventile 180, 181 für die Schalter  betätigung nacheinander beeinflusst werden.  



  Die Anordnung arbeitet folgendermassen: Arbeitet  z. B. das Betätigungsorgan E, so wird von der Brücke  182 zuerst der Teller 184 niedergedrückt. Dabei wird  die Feder 175 oder ein gleichwertiges Bauelement  zunächst nicht zusammengedrückt, so dass zuerst die  Kontakte 171 bis 174 betätigt werden. Dadurch wird    die Mehrfachsperrung durchgeführt, also eine gleich  zeitige Mehrfachbetätigung des     Hauptfreigabeventils     37 verhindert.  



  Bei der weiteren Bewegung des Betätigungsorgans  E wird die Feder 175 zusammengedrückt. Die Brücke  182 erfasst den Stössel 186. Die Feder 178 oder ein  ähnliches Element wird zunächst nicht zusammen  gedrückt, so dass nach der Betätigung der Mehrfach  sperre nunmehr das Ventil 180 geöffnet wird. Da  durch wird erreicht, dass dieses Ventil nicht gegen  den Druck der Druckluft geöffnet werden muss.  



  Bei der weiteren Bewegung des Betätigungsorgans  E wird anschliessend die Feder 178     zusammengedrückt     und nunmehr der Kontakt 176 geschlossen. Dadurch  wird das     Hauptfreigabeventil    37 geöffnet.  



  In analoger Weise arbeitet die Vorrichtung bei  der Betätigung des Betätigungsorgans A. Dieses Aus  führungsbeispiel zeigt, dass für das  Ein - und      Aus -          Kommandoorgan    eines Schaltgerätes eine gemeinsame       Mehrfachbetätigungssperre    und für das  Ein - und  das      Aus -Schaltorgan    je eine besondere Betätigungs  vorrichtung für das     Hauptfreigabeventil    vorgesehen  ist, die so miteinander gekuppelt sind, dass beim Be  tätigen eines der beiden Kommandoorgane zuerst die  beiden Kommandoorganen gemeinsame Mehrfach  sperre und dann das zu dem betreffenden Kommando  organ gehörende Betätigungsventil und zum Schluss  erst das Kommando für das Öffnen des Hauptfrei  gabeventils gegeben wird.  



       Dabei    kann jedes Kommandoorgan zwei Kom  mandowege beeinflussen, von denen der eine beiden  Kommandoorganen gemeinsam ist und erst betätigt  wird, um die Mehrfachsperrung durchzuführen, und  der andere nur einem Kommandoorgan zugeordnet ist  und nacheinander erst das Betätigungsventil und dann  das     Hauptfreigabeventil    öffnet.  



  Durch diese Anordnung wird u. a. der Vorteil  erreicht, dass die Kontaktzahl auf die Hälfte verringert  wird, weil für die Mehrfachsperre nur noch ein Kon  taktsatz anstelle von zwei Kontaktsätzen für jedes  Kommandoorgan     erforderlich    ist. Infolgedessen wer  den auch entsprechend weniger elektrische Verbin  dungsdrähte gebraucht, so dass die Verdrahtung über  sichtlicher und leichter     montierbar    ist. Ausserdem wer  den Kosten für Material und Montage gespart. Auch  ist das Gehäuse des Kommandoorgans kleiner als  dann, wenn zwei     Kontaktsätze    in ihm anzuordnen  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum gegenseitigen Verriegeln mehre rer, in bestimmter Reihenfolge zu betätigender Druck- luftantriebe für miteinander zusammenarbeitende elek trische Schalter, bestehend aus Betätigungsventilen, Rückmeideeinrichtungen und Meldeschaltern mit Stel lungsanzeigen für die Schalter, bei welcher die Betäti gungsventile für alle Schalter zu einem Steuerventil block zusammengefasst sind, mit Kommandoorganen, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Druckluft erst beim Betätigen eines Kommandoorgans dem Steuerventil- block und dem Betätigungsventil des zu betätigenden Schalters zugeführt und dass der Steuerventilblock nach Beendigung der Kommandogabe automatisch entlüftet wird und dass elektrische Verriegelungsglie- der vorgesehen und mit dem Kommandoorgan derart verbunden sind, dass beim Betätigen eines Kommando organs schon vor der Durchführung des gegebenen Kommandos von anderen Kommandoorganen ge gebene Kommandos nicht ausgeführt werden und dass bei gleichzeitiger Kommandogabe zweier oder mehrerer verschiedener Kommandos kein Kommando aus geführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Hauptfreigabeventil für das Ein- und Auslassen der Druckluft in den und aus dem Steuerventilblock vorgesehen ist und dass das Ein- und Auslassen der Druckluft durch elektrische Kontakte am jeweiligen Ein- bzw. Ausbetätigungsven- til bewirkt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Trennschalter eine pneuma tische Rückmeldeeinrichtung, der Leistungsschalter aber eine elektropneumatische Rückmeldung hat. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trennschalter ihre Betätigungs druckluft über ihre Betätigungsventile und Rückmel der, die Leistungsschalter aber ihre Betätigungsdruck luft unmittelbar aus dem Druckluftnetz von einer Stelle vor dem Hauptfreigabeventil versorgt wird. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Abhängigkeitskontakte an den Meldeschaltern vorgesehen und so geschaltet sind, dass ein Steuerventil für ein Hauptfreigabeventil nur dann Spannung erhalten kann, wenn die gewünschte Reihenfolge der Schalthandlungen eingehalten wird. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor den Betätigungsventilen elek trische Kontakte vorgesehen sind, die vor dem Wirk samwerden der Ventilbetätigung betätigt werden und durch die erstens das Steuerventil des Hauptfreigabe ventils erregt und zweitens eine gleichzeitige Betäti gung zweier oder mehrerer Betätigungsventile dadurch verhindert wird, dass die Erregung der Steuerventile für das Hauptfreigabeventil unterbrochen wird. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Trennschaltern die Ausfüh rung des zweiten Kommandos durch den Rückmelder bereits dann unterbunden ist, bevor der Rückmelder der Druckluft den Weg zum Trennschalter freigege ben hat. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim Leistungsschalter die Aus- führung des zweiten Kommandos durch den Rück melder bereits dann unterbunden ist, bevor der Dop pelkolben im Rückmeldezylinder seine Störstellung erreicht hat. B. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass am Hauptfreigabeventil eine Hand- entriegelung vorgesehen ist zur Entriegelung der ge samten Steueranlage. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Handentriegelung für jeden Schalter vorgesehen ist. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Vorrichtung angeordnet ist, die bei auftretenden Klemmungen bewegter Teile am Rückmelder dafür sorgt, dass eine Blockierung des gesamten Gerätes eintritt. 11. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das ganze Gerät in einem ver schliessbaren Kasten untergebracht ist, dessen Tür nur mit Hilfe des Entriegelungsschlüssels der Hauptentrie- gelung geöffnet werden kann. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich am Kasten Reihenklem men für den Anschluss der Verbindungsleitungen der Meldeschalter angeordnet sind. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für das Ein - und Aus -Kom- mandoorgan eines Schaltgerätes eine gemeinsame Mehrfachbetätigungssperre und für das Ein - Und das Aus -Schaltorgan je eine besondere Betätigungs vorrichtung für das Hauptfreigabeventil vorgesehen ist, die so miteinander gekuppelt sind, dass beim Be tätigen eines der beiden Kommandoorgane zuerst die beiden Kommandoorgane gemeinsame Mehrfach sperre und dann das zu dem betreffenden Kommando organ gehörende Betätigungsventil und zum Schluss erst das Kommando für das Öffnen des Hauptfrei gabeventils gegeben wird. 14.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedes Kommandoorgan zwei Kom mandowege beeinflusst, von denen der eine beiden Kommandoorganen gemeinsam ist und zuerst betätigt wird, um die Mehrfachsperrung durchzuführen, und der andere Kommandoweg nur einem Kommando organ zugeordnet ist und nacheinander erst das Be tätigungsventil und dann das Hauptfreigabeventil öffnet. 15. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rückmeldezylinder mit einer Öffnung versehen ist, welche ausströmende Sickerluft ins Freie entweichen lässt.
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