CH387305A - Zirkel für Ausziehtusche oder dergleichen - Google Patents

Zirkel für Ausziehtusche oder dergleichen

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CH387305A
CH387305A CH18761A CH18761A CH387305A CH 387305 A CH387305 A CH 387305A CH 18761 A CH18761 A CH 18761A CH 18761 A CH18761 A CH 18761A CH 387305 A CH387305 A CH 387305A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
compass
eye
ink
pull
leg
Prior art date
Application number
CH18761A
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English (en)
Inventor
Riepe Helmuth
Original Assignee
Riepe Werk
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Publication date
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00—Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/16—Features common to compasses, dividers, and callipers
    • B43L9/24—Means for mounting points or writing appliances on legs

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description


  Zirkel für     Ausziehtusche    oder     dergleichen       Die Erfindung befasst sich mit einem Zirkel für  Ausziehtusche oder dergleichen und bezweckt, einen  solchen Zirkel derart auszubilden, dass eine gleich  mässige Stärke der Tuschestriche unter bestmöglicher  Ausnutzung der Spannweite des Zirkels gewährleistet  wird.  



  Dies wird mit der Erfindung grundsätzlich da  durch erzielt, dass ein mit Tusche oder dergleichen  füllbares Ausziehgerät nahe seinem Austrittsende ge  lenkig an dem Ende eines der Zirkelschenkel gelagert  ist. Diese gelenkige Lagerung gestattet es einerseits,  bei jedem Schenkelwinkel des Zirkels dem Tusche  gerät eine zur Zeichenebene rechtwinklige Stellung  zu geben, in der es mit der Austrittsmündung für  die Tusche die Zeichenfläche voll     beaufschlagt,    so  dass sich beim Ziehen ein Strich von gleichmässiger  Stärke ergibt.

   Anderseits führt die Anordnung des  Verbindungsgelenkes nahe dem Austrittsende des       Tuschegerätes    dazu, dass der zugehörige Schenkel des  Zirkels die grösstmögliche Länge erhält, so dass der  Vorteil der zur Zeichenebene senkrechten     Einstell-          barkeit    des     Tuschegerätes    nicht mit einer Einbusse  an Zirkelspannweite erkauft, sondern mit deren  grösstmöglicher Ausnutzung verbunden ist.  



  Für die Halterung des     Tuschegerätes    kann ein  in dem vorzugsweise gegabelten Zirkelschenkel  schwenkbar gelagertes Auge vorgesehen sein, in wel  ches das     Tuschegerät    eingesetzt, insbesondere ein  geschraubt ist, so dass sich das Auge und mit ihm  das     Tuschegerät    an bzw. in dem Schenkel des Zirkels  in die gewünschte Lage rechtwinklig zur Zeichen  ebene     verschwenken    lässt. Die tiefste Lage der  Schwenk- oder Gelenkachse lässt sich dadurch erzie  len, dass jenes Auge zweckmässig mit einem Paar nach  unten weisenden Zungen versehen wird, an deren  Enden die gelenkige Befestigung an dem Ende des  Zirkelschenkels angreift.

   Zur Verlängerung des Zir-         kelradius    über die grösste Spannweite der Schenkel  hinaus kann man das Auge zur Aufnahme des       Tuschegerätes    an das äussere Ende eines gegebenen  falls ausziehbaren Verlängerungsstückes verlegen, das  mit seinem inneren Ende in das schwenkbar am  Zirkelschenkel gelagerte Auge einsetzbar ist.  



  Die     Erfindung    ist im nachstehenden anhand von  drei Ausführungsbeispielen näher erläutert, deren  erstes auf der Zeichnung in       Fig.    1 in Seitenansicht und in       Fig.    2 in einer Teilansicht nach Pfeil     II    der       Fig.    1 dargestellt ist. Das zweite Ausführungsbeispiel  ist in       Fig.    3 in einem Teile der Seitenansicht und in       Fig.    4 in der Ansicht nach Pfeil IV der     Fig.    3  veranschaulicht.

   Das dritte Beispiel ist in       Fig.    5 in einem Schnitt entsprechend der     Fig.    4  und     in          Fig.    6 in Seitenansicht wiedergegeben.  



  Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen ist das freie  Ende des einen Schenkels 1 eines Zirkels als Gabel 2  ausgebildet; in den Enden der beiden Gabelarme ist       ein    Auge 3 in Gestalt eines Vierkantes schwenkbar  und durch eine     Rändelmutter    4     feststellbar    gelagert.  In ein Gewinde 5 des Auges 3 ist der Kopf 6 eines  Ausziehgerätes eingeschraubt, dessen Spitze 7 ein  Austrittsröhrchen 8 für Ausziehtusche oder derglei  chen trägt, die dem Kopf 6 von an sich bekannter  Konstruktion aus einer Patrone 9 zufliesst.

   Wie     Fig.    2  zeigt, ist die Länge der Gabelarme 2 derart auf die  Länge des Ausziehgerätes abgestellt, dass es in die  Ebene der Gabel eingeschwenkt werden     kann.    Das  hier gewählte Ausziehgerät stellt     lediglich    ein Bei  spiel dar, statt dessen auch Ausziehgeräte anderer       Ausführung    verwendet werden können.  



  Wie die Zeichnung erkennen lässt, kann das Aus  ziehgerät bei jeder Spannweite der Zirkelschenkel in-      folge seiner schwenkbaren     Lagerung    stets in die recht  winklige Stellung zur Zeichenebene gebracht und in  ihr mittels der Mutter 4 festgestellt werden, so dass  das Röhrchen 8 oder ein sonstiges     Strichziehorgan     voll auf dem Zeichenpapier aufliegt. Durch die La  gerung des Ausziehgerätes am äussersten Ende des  Zirkelarmes 2 wird dem Zirkel eine grosse Spann  weite gewährleistet. Durch die     Halterung    des Gerätes  mittels des Gewindes 5 wird eine leichte Auswechsel  barkeit gegen Geräte z. B. mit anderer     Strichstärke     oder anderer Farbe der Ausziehflüssigkeit erzielt.  



  Wie     Fig.    3 und 4 zeigen, kann man die äusserste  Spannweite des Zirkels dadurch vergrössern, dass man  das Gelenk für die     Lagerung    des Auges 3 noch näher  an die Zeichenebene verlegt, und zwar durch ein  von dem Auge 3 ausgehendes Paar Zungen 10, in  deren unteren Enden die Gelenkstifte 11 ebenso wie  in den äussersten Enden der entsprechend verlänger  ten Gabelarme 2 des Zirkelschenkels liegen.  



       Fig.    5 und 6 veranschaulichen die Verwendung  des in den Gabelarmen 2 schwenkbar gelagerten  Auges 3 zur     Anbringung    einer Verlängerungsstange  12. Diese sitzt fest an einem Bunde 13 eines Ein  satzstückes, dessen gewindeloser Mittelteil 14 in die       Bohrung    des Auges 3 formschlüssig eingesetzt und in  ihm mittels einer     Unterlegscheibe    15 sowie eines  Gewindestiftes 16 und einer Mutter 17 gehalten wird.

    An seinem freien Ende trägt das gemäss     Fig.    6 aus  ziehbar ausgebildete     Verlängerungsstück    ein Auge 18,  in dessen     Gewindebohrung    19 das Ausziehgerät mit  seinem Kopf 6 (vergleiche     Fig.    2) eingeschraubt    wird. Auch bei dieser Möglichkeit zur erheblichen       Vergrösserung    der Zirkelspannweite     gewährt    die ge  lenkige     Lagerung    am Ende des Zirkelschenkels die  Einstellung des     Tuschegerätes    rechtwinklig zur Zei  chenebene.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zirkel für Ausziehtusche oder dergleichen, da durch gekennzeichnet, dass ein mit Tusche oder der gleichen füllbares Ausziehgerät nahe seinem Austritts ende gelenkig an dem Ende eines der Zirkelschenkel gelagert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Zirkel nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein in dem vorzugsweise gegabelten Zirkel schenkel schwenkbar gelagertes Auge (3), in welches das Ausziehgerät eingesetzt, insbesondere ein geschraubt ist. 2. Zirkel nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Auge (3) mit einem Paar nach unten weisenden Zungen (10) versehen ist, an deren Enden die gelenkige Befestigung an dem Ende des Zirkelschenkels angreift. 3.
    Zirkel nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Auge (18) zur Aufnahme des Ausziehgerätes an dem äusseren Ende eines gegebe nenfalls ausziehbaren Verlängerungsstückes (12) liegt, das mit seinem inneren Ende in das schwenkbar am Zirkelschenkel gelagerte Auge (3) eingesetzt ist.
CH18761A 1960-01-18 1961-01-09 Zirkel für Ausziehtusche oder dergleichen CH387305A (de)

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DER0027123 1960-01-18

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CH387305A true CH387305A (de) 1965-01-31

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ID=7402376

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CH18761A CH387305A (de) 1960-01-18 1961-01-09 Zirkel für Ausziehtusche oder dergleichen

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3330821A1 (de) * 1983-08-26 1985-04-04 Klaus 3550 Marburg Queisser Feinminenstift fuer zirkel
DE4001936A1 (de) * 1990-01-24 1991-07-25 Staedtler Fa J S Zirkel mit aufnahmemitteln fuer tuschezeichner, minenstifte und aehnliche zeicheneinsaetze sowie fuer zirkelspitzen und/oder minen
ITMI20092025A1 (it) * 2009-11-18 2011-05-19 Urbino Gadi D Compasso perfezionato per tracciare circoli in cooperazione con matite, penne a sfera, pennarelli e simili strumenti di scrittura.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3330821A1 (de) * 1983-08-26 1985-04-04 Klaus 3550 Marburg Queisser Feinminenstift fuer zirkel
DE4001936A1 (de) * 1990-01-24 1991-07-25 Staedtler Fa J S Zirkel mit aufnahmemitteln fuer tuschezeichner, minenstifte und aehnliche zeicheneinsaetze sowie fuer zirkelspitzen und/oder minen
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