CH387389A - Aus Bauelementen zusammengesetztes Wälzlager - Google Patents

Aus Bauelementen zusammengesetztes Wälzlager

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CH387389A
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balls
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CH326261A
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Wage Gerhard
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Emil Fichthorn Fa
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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    • F16C33/38Ball cages
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Description


  Aus Bauelementen zusammengesetztes Wälzlager    Die Erfindung bezieht sich auf ein aus Bauele  menten zusammengesetztes     Wälzlager,    vornehmlich  Kugel- oder Rollenlager für Axial- und     Radialbe-          wegungen,    wobei jedes Bauelement aus zwei abstän  digen Stütz- oder Führungsstreifen mit dazwischen  eingefüllten Kugeln oder Rollen besteht und wobei  die Streifen zwischen     Wälzkörpern    miteinander ver  bunden sind.  



  Es ist bekannt, dass man sowohl im     Maschinen-          als    auch im Werkzeug- oder     Vorrichtungsbau    überall  da, wo normale Gleitführungen nicht mehr hin  reichen, Kugelführungen einsetzt, denen aus dem  Grunde der Vorrang gegeben wird, weil sie im Ge  gensatz zur Gleitführung mit rollender Reibung ar  beiten. überdies sind die Vorteile solcher     Kugel-          oder    Rollenführung im wesentlichen durch eine spiel  freie Passung, einen leichten Lauf sowie durch  höchste Genauigkeit gekennzeichnet. Ausserdem be  dürfen diese     Kugelführungen    keiner sonderlichen  Wartung und unterliegen ferner nur einem geringen  Verschleiss, wodurch ihre Lebensdauer nahezu unbe  grenzt ist.  



  In Erkenntnis dieser Vorteile von     Kugelführungen     für die eingangs erwähnten und in den Anwendungs  bereichen immer wiederkehrenden Axial- und Radial  bewegungen hat es auch an Vorschlägen zur Erstellung  solcher Kugel- oder Rollenführungen nicht gefehlt.  So sind beispielsweise Kugelkäfige bekanntgeworden,  bei denen in einem     zylindrischen    Führungskörper  eine Vielzahl von Stahlkugeln in radialen Bohrungen  drehbar und beweglich sowie gegen Herausfallen  gesichert eingesetzt sind. Die Wandung dieses Kugel  führungskörpers ist nur so tief gebohrt, dass die Ku  geln zwar in den Innenraum des Körpers durchtreten,  jedoch nicht durchfallen können.

   Von aussen sind die  Kugeln nach dem Einsetzen in diese radialen Boh  rungen durch Andrücken des Führungskörper-Werk-    Stoffes um die Kugeln herum mittels eines Ring  stempels gesichert. Diese     Kugelführungen    erfüllen  zwar ihren Zweck, sind aber in der Herstellung in  folge des hierfür verwendeten, hochwertigen Werk  stoffes, z. B. Messing oder dergleichen einerseits, und  infolge der Stemmarbeit zur     Sicherung    der     Kugeln     anderseits teuer und besitzen ein nicht unbeträcht  liches Eigengewicht.  



  Zur Vereinfachung einerseits und zur Verbilli  gung der Herstellung solcher vorteilhafter Kugel  führungen anderseits, ist es ferner vorgeschlagen  worden, derartige     Kugelführungen    aus ringförmigen  Streifen zu bilden, die in Achsrichtung     hintereinan-          derliegend    angeordnet sind, wobei jede     Kugelführung     aus zwei im Abstand miteinander verbundenen Ring  streifen gebildet ist, die im Bereiche der ringsum ver  teilten Kugelaufnahmen     kugelschalenförmig    profiliert  sind. Im Bereiche der jeweils zwischen den Kugel  aufnahmen liegenden Scheiteln sind die beiden Ring  streifen zusammengehalten.

   Ein Zusammenhalt der  einzelnen, in axialer Richtung     hintereinanderliegen-          den        Ringstreifenpaare    wird durch die Verbindung  der Aussenseiten der Scheitel der     Kugelschalenpro-          filierungen    bewirkt.  



  Diese aus einer Mehrzahl von in axialer Richtung       hintereinandergesetzten    ringförmigen Streifen zur  Aufnahme der     Kugeln    haben aber den entscheidenden  Nachteil, dass sie hinsichtlich ihrer Abmessungen, ins  besondere in bezug auf ihren Durchmesser, äusserst  ungünstig liegen, da die Streifenringe über ihre hohe  Kante in Ringform verformt sind. Im Hinblick auf  die Durchmesserauslegung muss demzufolge ein er  heblicher baulicher     Aufwand    gebraucht werden.  



  Von diesen bekannten     Kugelführungskörpern     bzw. Bauelementen zur Herstellung solcher Kugel  führungen unterscheidet sich die Erfindung in vor  teilhafter Weise dadurch, dass die     Stützstreifenpaare         mit Löchern versehen und die die Streifen jedes  Paares miteinander verbindenden Mittel jeweils zwi  schen Gruppen von Wälzkörpern angeordnet sind,  wobei die Streifenpaare, die in Achsrichtung des  Lagers verlaufen, mit parallelen Längskanten un  mittelbar     aneinandergesetzt    sind.    Der sich zwischen den Kugeln oder Rollen be  findende     kugel-    oder rollenfreie Raum jedes Streifen  paares kann zur Aufnahme eines Schmiermittels,  z.

   B. eines     Kugellagerfettes    dienen, das unmittelbar  beim Zusammenbau der Stütz- oder     Führungsstrei-          fenpaare    mit eingebracht werden, und so eine nach  trägliche Wartung praktisch entbehrlich machen  kann.  



  Man kann nun dieses Wälzlager vielseitig und  universell verwenden, indem die Streifenpaare der  Bauelemente mit ihren Längskanten derart     aneinan-          derreihbar    sein können, dass Kugelführungen bei  spielsweise runder,     unrunder,    eckiger oder auch  flächenhafter     Querschnittsgestalt    gebildet werden.  Ausserdem können sich sowohl Flach- als auch     Keil-          oder        U-Führungen    mit entsprechend zusammenge  setzten     Kugelführungsbauelementen    ausrüsten las  sen.  



  Das Wälzlager ist aus dem Grunde besonders  zweckmässig und vorteilhaft, weil es mit baulich ge  ringem Aufwand einerseits und herstellungstechnisch  denkbar günstig anderseits     erstellbar    sein kann. Und  zwar kann man die zu je einem     Stützstreifenpaar    zu  vereinigenden Streifenabschnitte aus einem Band  werkstoff kontinuierlich lochen und auf entspre  chende Längen kürzen. Das Einfüllen der Kugeln  oder Rollen einerseits und das Einsetzen beispiels  weise der Verbindungsnieten zwischen die Streifen  abschnitte kann ebenfalls maschinell und automatisch  erfolgen. Auch der Zusammenbau der einzelnen Strei  fenpaare z. B. zu einer Kugelführung von rundem  Querschnitt kann weitestgehend unter Inanspruch  nahme von Maschinen durchführbar sein.

   Auf diese  Weise lassen sich     Kugelführungen    besonders preis  günstig herstellen.  



  Es ist an sich nicht grundsätzlich neu, Bauele  mente zur Herstellung von     Wälzlagern    aus Blech  streifen und z. B. Rollen herzustellen. In diesem  bekannten Falle handelt es sich jedoch um einen  einzigen Blechstreifen, der mit einer Reihe von an  den Kanten gewölbt geprägten Schlitzen versehen  ist. Bei diesem bekannten Bauelement muss man die  kammartig gestalteten beiden Längskanten des Strei  fens zweimal um je einen rechten Winkel abkanten,  damit die Zinken der     Längskantenkämme    in die  Lücken zwischen den Rollen eintreten und diese  gegen Herausfallen sichern.

   Die Herstellung solcher       Rollenlager-Bauelemente    ist jedoch umständlich, weil  man sämtliche Rollen mit Hilfsvorrichtungen während  des     Abkantens    festhalten muss, bis die     Kammzinken     die bis dahin nur lose in den Schlitzen liegenden Rol  len festhalten.

      In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand  in Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zei  gen:       Fig.    1 eine Seitendarstellung eines mit Kugeln  besetzten Stütz- oder     Führungsstreifenpaares,          Fig.    2 die Einzelheit A der     Fig.    1 im vergrösserten       Massstabe    wiedergegeben,       Fig.    3 eine Draufsicht auf ein Streifenpaar gemäss  der     Fig.    1,       Fig.    4 eine Darstellung von mehreren zusammen  gesetzten Streifenpaaren mit Kugeln zu einem zylin  drischen Kugellager,

         Fig.5    eine Zusammensetzung der Streifenpaare  zur Bildung einer prismatischen Kugelführung mit  quadratischem Querschnitt,       Fig.    6 eine entsprechende Darstellung der     Fig.    5  mit dreieckigem Querschnitt,       Fig.7    einen Ausschnitt einer Keilführung mit  eingesetzter Kugelführung,       Fig.8    eine weitere Darstellung einer U- bzw.

         L-Führung,          Fig.    9 eine flächenhafte Kugelführung, wobei eine  Mehrzahl von Lagerelementen     nebeneinandergesetzt     sind, und       Fig.    10 einen der     Fig.    3 entsprechenden Abschnitt  eines Streifenpaares, mit dazwischen angeordneten  Rollen.  



  Wie insbesondere aus den     Fig.    1-3 ersichtlich ist,  besteht das Grundbauelement zur Herstellung von       Wälzlagern    bzw. Kugelführungen im wesentlichen aus  zwei ebenen Streifenabschnitten 10 und 11, die zu  einem Streifenpaar 10, 11 vereint sind. Diese Strei  fen 10 und 11 sind im Abstand miteinander verbun  den, wobei die     abständige    Verbindung beispielsweise  durch Nieten 12 oder dergleichen bewerkstelligt wird.  Ferner sind die Streifen 10 und 11 mit     Durchbrechun-          gen    13 versehen, die zur Aufnahme der Kugeln 14  oder Rollen dienen.

   Die Lichtweite der in gegenüber  liegender Anordnung vorgesehenen     Durchbrechungen     13 ist dabei geringer als das Durchmesser der Kugeln  14 oder Rollen, so dass auf diese Weise die Kugeln 14  oder Rollen sicher zwischen den beiden Streifen ge  führt werden. Die zwischen den Kugeln 14 oder Rol  len befindlichen Zwischenräume 15 können beim Zu  sammensetzen der Streifenpaare 10, 11 mit einem  Schmiermittel, z. B. einem     Kugellagerfett    oder der  gleichen aufgefüllt werden.  



  Diese zu jeweils einem Streifenpaar 10, 11 zu  vereinigenden Streifenabschnitte werden z. B. von ei  nem Bandvorrat abgezogen und im kontinuierlichen       Herstellungsprozess    gelocht. Die Länge der einzelnen  Streifen 10 und 11 kann beliebig vorgesehen werden,  so dass selbst Kugelführungen von beträchtlicher  Länge gebildet werden können. In einem solchen  Falle werden die Streifen 10 und 11 auf zweckmässig  gleichen Abständen ihrer gesamten Länge zwischen  unterstützt, indem jeweils zwischen     einzelnen    Kugel  gruppen - z. B. zwischen jeweils acht Kugeln 14,       Fig.    1 und 3 -     Abstützungen    12 eingearbeitet werden.

    Die zur Aufnahme der Kugeln 14 dienenden Löcher      13 können auch zugleich als Aufnahme für die Ver  bindungsnieten 12 oder dergleichen benutzt werden.  



  Will man nun dieses     vorbeschriebene    Grundbau  element, nämlich das mit Kugeln 14 oder Rollen  aufgefüllte Streifenpaar 10, 11 zu einer Kugelfüh  rung, beispielsweise gemäss den     Fig.    4 bis 9 zusam  menstellen, so bedient man sich zweier der     Quer-          bzw.        Umrissform    der zu bildenden Kugelführung ent  sprechender Stützen, z. B. in Gestalt eines Ringes  oder dergleichen, die jeweils den stirnseitigen Ab  schluss des Lagers bilden sollen.

   Zwischen diese Stüt  zen fügt man dann eine Mehrzahl solcher Grundbau  elemente 10, 11 ein, die allesamt in Achsrichtung  verlaufen, und bildet somit beispielsweise eine zy  lindrische     Kugelführung    16, wie sie in     Fig.    4 wieder  gegeben ist. Auf diese Weise lassen sich auch alle  andern     Ausführungsformen    -     Fig.    5 bis 8 - ohne  weiteres erstellen. Dabei ist jeweils die Welle  oder Säule mit 17 bezeichnet, wogegen die als strich  punktierte Linie wiedergegebene Innenfläche der Au  ssenlaufbüchse die Bezeichnung 18 führt. Bei den       Fig.    7 und 8 sind die die Werkzeug- oder Maschinen  führung aufweisenden Bauteile mit 19     bzw.20    be  zeichnet.  



  Da zur Bildung einer     Kugelführung    mit dem  Grundbauelement 10, 11 jeweils zwei gegenüber  liegende Stirnstützen erforderlich sind, zwischen de  nen die Elemente in Achsrichtung eingefügt und  mit den Stirnstützen verbunden werden, sind diese  Führungen in keiner Weise formgebunden; es lassen  sich vielmehr die beliebigsten Umfangsformen mit  Hilfe dieser Grundbauelemente 10, 11 zusammen  setzen.  



  Es lassen sich - wie aus den Zeichnungsfiguren  hervorgeht - nicht nur körperhafte     Kugelführungen,     sondern auch flächenhafte     Führungen    herstellen, wie  dieses insbesondere die     Fig.9    wiedergibt. Hierbei  werden eine Mehrzahl von     Grundbauelementen    10,  11 gleichfalls wie in den vorherigen Darstellungen  mit ihren Längskanten aneinander- bzw. nebeneinan  der gesetzt, jedoch nur in einer Ebene. überdies las  sen sich, abweichend. von allen Darstellungen, die  nur als Beispiele dienen sollen, auch andere Formen  mit Hilfe dieser     Grundbauelemente    10, 11 zusam  menstellen.  



  Wie bereits     erwähnt,    sind die dargestellten und  beschriebenen     Ausführungsformen    nur Beispiele für  die Verwirklichung der Erfindung und diese nicht    darauf beschränkt, vielmehr sind im Rahmen der  Erfindung noch mancherlei andere     Ausführungen    und  Anwendungen     möglich.    Dies bezieht sich insbeson  dere auf die Ausbildung der Streifenpaare 10, 11  hinsichtlich der Längen- und     Breitenabmessungen     sowie die Anzahl der     @    eine     Kugelgruppe    zwischen  zwei Abstützungen 12 bildenden Kugeln 14 oder  Rollen.

   Auch kann die     Querschnittsgestalt    der aus       Grundbauelementen    zusammengesetzten Kugelfüh  rungen beliebig gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus Bauelementen zusammengesetztes Wälzlager, insbesondere Kugel- oder Rollenlager für Axial- oder Radialbewegungen, wobei jedes Element aus zwei abständigen Stütz- oder Führungsstreifen mit da zwischen eingefüllten Kugeln oder Rollen besteht und die Streifen zwischen Wälzkörpern miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstreifenpaare (10, 11) mit Löchern (13) verse hen und die die Streifen jeden Paares verbindenden Mittel (12) jeweils zwischen Gruppen von Wälz- körpern angeordnet sind, wobei die Streifenpaare,
    die in Achsrichtung des Lagers verlaufen, mit par allelen Längskanten unmittelbar aneinandergesetzt sind. UNTERANSPRüCHE 1. Wälzlager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kugel- oder Rollengruppen durch die Streifenabschnitte (10, 11) miteinander verbindende Niete (12) miteinander vereint sind. 2. Wälzlager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die ein Stützstreifenpaar (10, 11) bildenden Streifenabschnitte durch formschlüssig in einandergreifende Teile der Streifen selbst miteinan der vereint sind. 3.
    Wälzlager nach Patentanspruch, gekennzeich net durch baukastenartigen Zusammenbau von Ele menten zu runden oder unrunden Kugelkäfigen. 4. Wälzlager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass von einer Mehrzahl von zu einer körper- oder flächenhaften Kugelführung vereinten Elementen die in Achsrichtung verlaufenden Strei fenpaare (10, 11) an gegenüberliegenden Stirnseiten mittels der Querschnitt- bzw. Umrissform der zu bil denden Führung entsprechend ausgebildeten Stützen verbunden sind.
CH326261A 1960-06-03 1961-03-17 Aus Bauelementen zusammengesetztes Wälzlager CH387389A (de)

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GB8627217D0 (en) * 1986-11-14 1986-12-17 Lucas Ind Plc Bearings

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