CH387417A - Werkstück-Lade- und -Entladevorrichtung für eine Werkzeugmaschine, insbesonder eine Drehbank - Google Patents

Werkstück-Lade- und -Entladevorrichtung für eine Werkzeugmaschine, insbesonder eine Drehbank

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CH387417A
CH387417A CH908561A CH908561A CH387417A CH 387417 A CH387417 A CH 387417A CH 908561 A CH908561 A CH 908561A CH 908561 A CH908561 A CH 908561A CH 387417 A CH387417 A CH 387417A
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Gramespacher Herbert
Frischknecht Paul
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Fischer Ag Georg
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  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description


  Werkstück-Lade- und -Entladevorrichtung für eine Werkzeugmaschine,  insbesondere eine Drehbank    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Werk  stück-Lade- und -Entladevorrichtung für eine Werk  zeugmaschine, insbesondere eine Drehbank, mittels  welcher Werkstücke in parallelachsiger Stellung zur  Bearbeitungsachse aus einem Magazin über eine Zu  teilvorrichtung mittels einer Ladetrommel in die Be  arbeitungsstellung und nach Beendigung des Bearbei  tungsvorganges in eine Wegführstellung verbracht  werden.  



  Die Automatisierung der verschiedenartigen Be  arbeitungsvorgänge verlangt nach Vorrichtungen, die  die Werkstücke auf dem kürzesten Weg in die zur  Vornahme der Bearbeitung vorausbestimmte Lage  verbringen und nach vorgenommener Bearbeitung  wegführen.  



  Die vorliegende Erfindung stellt eine solche Lö  sung dar und ist dadurch gekennzeichnet, dass ein  mit praktisch konstanter Drehzahl angetriebenes  Schaltgetriebe mit Antriebsmitteln zum gemeinsamen  Betätigen der Zuteilvorrichtung und der Ladetrom  mel vorgesehen ist, und dass die Ladetrommel eine  Mehrzahl von über den Umfang gleichmässig ver  teilt angeordneten, in der Arbeitsstellung aus dem  Trommelumfang herausragenden, von einem zentra  len Steuerkolben aus gleichzeitig betätigbaren Werk  stück-Greiferarmpaaren aufweist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes wird anschliessend anhand von Zeichnungen  erläutert.  



  Es zeigt:  Fig. 1 eine Vorderansicht einer Drehbank mit der  erfindungsgemässen Werkstück-Lade- und -Entlade  vorrichtung,  Fig.2 eine Draufsicht auf die Drehbank nach  Fig. 1,    Fig. 3 einen Teilschnitt senkrecht zur Drehachse  der Drehbank gemäss Fig. 1 und 2,  Fig.4 einen Teilschnitt nach der Linie IV-IV  der Fig. 3,  Fig.5 einen Teilschnitt nach der Linie V-V  der Fig. 4,  Fig. 6 einen Teilschnitt nach der Linie VI-VI  der Fig. 5,  Fig. 7 einen Teilschnitt nach der Linie VII-VII  der Fig. 4 Greiferarmpaare in geschlossener Stellung  dargestellt,  Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII  der Fig. 7,  Fig. 9 eine Teilansicht der Verschiebeorgane für  die Ladevorrichtung und  Fig. 10 eine Teilansicht der Kurvenwelle.  



  Die in Fig. 1 in Vorderansicht, in Fig.2 im  Grundriss und in Fig. 3 in einem Teilschnitt bruch  stückweise dargestellte Drehbank weist ein Drehbank  bett 1 auf, das auf einem Spindelstock 7 und einem  Ständer 2, die beide Kastenform aufweisen können,  abgestützt ist. Auf dem Drehbankbett 1 und längs  diesem verschiebbar, ist ein Grundschlitten 3 ge  führt, welcher mit zwei Werkzeugschlitten 4 und 5  ausgerüstet ist. Diese sind in nicht dargestellten  Führungen des Grundschlittens 3 quer zur Dreh  achse 6 der Drehbank verschiebbar geführt. Sie die  nen der Aufnahme von Werkzeughaltern 8 und 9  mit Dreh-Werkzeugen 10 und 11.  



  Die Drehbank, die eine Nachformdrehbank sein  könnte, ist mit einer automatisch arbeitenden Werk  stück-Lade- und -Entladevorrichtung versehen. An  einem Getriebegehäuse 19 ist ein Magazin 12, ge  eigneter und an sich bekannter Bauart, angeordnet,  das zu bearbeitende Werkstück 40, 40a, 40b, 40c,  40d, aus einer nicht dargestellten, oberhalb des Maga-      zines 12 angeordneten Zuführvorrichtung geeigneter  Bauart erhält.  



  Am Getriebegehäuse 19 ist ein     Stop-Getriebe-          Motor    50 mit einer Abtriebswelle 20 angeordnet.  Auf der Abtriebwelle 20 sitzen eine Nabe 44 und ein  Rollenhebel 45, dessen Rolle 95 in bekannter Weise  in Nuten 86 eines Maltesers 43 eingreifen, der auf  einer im Gehäuse 19 gelagerten Zuteilwelle 42 mit  zwei Zuteilscheiben 13 angeordnet ist. Die letzteren  weisen, am Umfang gleichmässig verteilt, je vier Ein  legenuten 60 auf.  



  Auf der Abtriebswelle 20 sitzt, wie die Fig.4  und 5 zeigen, ebenfalls ein Kegelritzel 21, das im  Eingriff steht mit einem Kegelritzel 22 auf einer in  Lagern 25 und 26 des Gehäuses 19 gelagerten Welle  23, die am andern Ende als Kurvenwelle 27 mit  einer Spiralnute 28 und den beiden Endpartien 31  und 32 ausgebildet ist (Fig. 10). Die Spiralnute 28  weist längs der Wellenachse 29 eine sich verändernde  Steigung auf, die im Bereich der Quersymmetrieebene  30 am grössten ist. Sie läuft gegen die Endpartien 31  und 32 der Kurvenwelle 28 auf den Wert Null aus.  



  Senkrecht zur Wellenachse 29 ist, wie die Fig. 5  und 6 zeigen, auf einer in Lagern 38 und 39 gela  gerten Welle 37 ein Zapfenrad 33 mit drei, in einer  senkrecht zu dessen Achse 49 stehenden Ebene ange  ordneten und über dem Umfang gleichmässig ver  teilten Zapfen 34, 35, 36 angeordnet. Das Zapfen  rad 33 steht ständig in Wirkverbindung mit der Kur  venwelle 27 in der Weise, dass je mindestens einer  der Zapfen 34, 35, 36 in die Spiralnute 28 eingreift;  in der Fig. 5 sind es die Zapfen 35 und 36.  



  Auf der Welle 37 ist, wie die Fig.4 zeigt, an  einem flanschartigen Wellenstück 55 eine Ladetrom  mel 14 angeordnet. Das gegen die Ladetrommel 14  gerichtete Ende 56 der Welle 37 ist als Hohlwelle  ausgebildet. Es trägt in seiner Bohrung 57 einen  Steuerkolben 54, an dessen freiem Ende 58 ein  Steuerzapfen 59 befestigt ist. Dieser Zapfen 59 führt  durch eine mit der Trommel-Achse 49 parallel ver  laufende Nute 48 in der Hohlwelle 56 und dessen  freies Ende, das mit einem Laufring 61 versehen ist,  greift in eine spiralförmige Steuernute 62 einer auf  dem Wellenende 56 auf Lagern 63 drehbar gelagerten  Hülse 64 ein. Auf der Hülse 64 ist ein zweikränziges  Kegelrad 65 aufgekeilt. Die Zahnkränze 66 und 67  des letzteren stehen in Eingriff mit je drei, gleich  mässig auf dem Umfang verteilten Kegelritzeln 68  und 69, die in Lagern 70-73 laufen.

   Die letzteren  sind in am Wellenstück 55 angeschraubten Gehäuse  teilen 75, 76 befestigt. Die Kegelritzel 68, 69 sind  mit Zapfen 77 und 78 versehen, auf denen Ritzel 79,  80 sitzen. Die Ritzel 79, 80 kämmen mit den ver  zahnten, im Trommelinnern stehenden Enden 83, 84  der Greiferarm-Paare 15-17. Die Fig.2 zeigt eine  schematische Aufsicht auf die Drehbank. Es sind nur  die für die Erläuterung der Erfindung notwendigen  Teile dargestellt. Auf dem Drehbankbett 1 ist ver  schiebbar ein Reitstock 51 mit einer Pinole 52 ange  ordnet. Die Bewegung der Pinole 52 erfolgt durch    nicht dargestellte Mittel automatisch, und deren  Steuerung bildet einen Teil des totalen Steuerpro  gramms. Die Pinole 52 ist an ihrem hinteren Teil mit  einem Steuerarm 53 versehen, welcher jeweilen beim  Ausfahren bzw.

   Zurückfahren der Pinole 52 den  durch nicht näher beschriebene Mittel damit verbun  denen Steuerkolben 54 der Trommel 14 in der  Trommelachse 49 verschiebt (Fig. 4). Ein zu bear  beitendes, beidseitig zentriertes und abgelängtes Werk  stück 40 ist in Fig. 2 strichpunktiert zwischen den  Spitzen des Spindelstockes 7 und der Pinole 52 des  Reitstockes 51 dargestellt.  



  Am Drehbankbett 1 bzw. am Ständer 2 ist, wie  aus den Fig. 1, 2 und 3 hervorgeht, eine schematisch  dargestellte, untere Längslauffläche 87 angeordnet,  auf der ein Verschiebe-Schlitten 89 mit einem ver  tikal angeordneten Schwenkzapfen 85 längsverschieb  bar ist. Unten am Getriebegehäuse 19 ist ein Spur  lager 88 für den Schwenkzapfen 85 angeordnet, auf  dem die ganze Ladevorrichtung abgestützt ist. Am  oberen Teil des Drehbankbettes bzw. oberhalb des  Spindelstockes 7 sind (Fig.3 und 9) in Richtung  parallel zur Drehachse 6 ein hydraulischer Zylinder  96 und eine Gleitfläche 104 angeordnet. Die im  Zylinder 96 längsverschiebbare Kolbenstange 97 mit  den an deren Enden befindlichen zwei Kolben 98  ist teilweise als Zahnstange 99 ausgebildet, in die  ein Ritzel 100 eingreift.

   Das letztere sitzt in einem  Zylindergehäuse 81 auf einer Ritzelwelle 101 mit  einem Zahnrad 102, das in eine Zahnstange 103  eines auf der oberen Gleitfläche 104 verschiebbaren  Schlittens 105 eingreift. An einem am letzteren ange  ordneten Pendellager 106 ist ein Verschiebearm 107  vorgesehen, der mit dem unterhalb des Getriebe  gehäuses 19 angeordneten Schlitten 89 verbunden ist.  



  Am Spindelstock 7 der Drehbank ist an zwei  Trägerarmen 90 eine Kurvenplatte 91 mit einer Füh  rungskurve 92 angeordnet.  



  Ein am Getriebegehäuse 19 angeordneter Arm  94 trägt eine in der Führungskurve 92 der Platte 91  geführte Rolle 93. Wie aus der Fig.2 ersichtlich,  verläuft die Führungskurve 92 derart, dass beim  Längsverschieben der Kolbenstange 97 z. B. nach  links das immer am gleichen Ort bleibende Zahnrad  102 die Zahnstange 103 mit dem Schlitten 105 und  dem Verschiebearm 107 nach links verschiebt. Durch  den letzteren wird der untere Schlitten 89 mitgenom  men. Durch die Führungskurve 92 sind jedoch zuerst  die ganze Ladevorrichtung, das heisst, das Gehäuse  19 mit dem Magazin 12, der Zuteilvorrichtung 42,  13 und der Trommel 14 um den Schwenkzapfen 85  auf dem Schlitten 89 herum verschwenkt und dann  in der verschwenkten Stellung um einen bestimm  baren Weg nach links     (Fig.2)    in die durch gestri  chelte Linien gezeichnete Stellung verschoben.

    



  Diese     Ausschwenk-    und     Rückzugbewegung    der  Vorrichtung wird nur dann betätigt, wenn im Arbeits  bereich der Drehbank Einstellarbeiten vorgenommen  werden müssen, wie z. B. Spannfutter einstellen,  Werkzeuge einrichten usw.      Die beschriebene Werkstück-Lade- und -Entlade  vorrichtung arbeitet folgendermassen:  Zu bearbeitende Werkstücke, z. B. Achsteile 40,  40a, 40b, 40e, 40d werden über eine Zuführvorrich  tung, wie z. B. eine Rutsche (nicht dargestellt) in das  Magazin 12 gefüllt. Das unterste Werkstück 40 liegt  auf dem zylindrischen Teil der Zuteilvorrichtung 13,  42 auf. Diese Lage entspricht der Ruhelage. Nach  dem die Drehbank bezüglich Programmierung einge  richtet und abgestimmt ist, werden der Hauptmotor  wie auch die Vorschub-Hilfsmotoren unter Strom  gesetzt.

   Beim Inbetriebsetzen des     Stop-Getriebe-          Motors    50 durch nicht dargestellte Mittel, die vom  Steuerprogramm betätigt werden, macht der Motor  50 nur so viele Umdrehungen, dass die Abtriebswelle  20 nur eine einzige vollständige Umdrehung ausführt  und bleibt dann stehen. Die Abtriebwelle 20 mit dem  Rollenhebel 45 und dem Ritzel 21 beginnt sich gleich  förmige zu drehen und erteilt damit über das Kegel  ritzel 22 der Welle 23 mit der Kurvenwelle 27 eine  gleichförmige Drehbewegung.  



  Die Kurvenwelle 27 übt die Funktion einer  Schnecke mit veränderlicher Steigung aus. Der Zapfen  34 des Zapfenrades 33 ist gemäss Fig. 5 gerade in die  Spiralnute 28 der Kurvenwelle 27 eingefahren, wäh  rend der Zapfen 35 sich in der Lage unmittelbar vor  dem Verlassen der Nute 28 befindet. Entsprechend  der geringen Steigung der Nute 28 an ihren     geschlauf-          ten    Enden 31 und 32 wird das Zapfenrad 33 analog  einem Schneckenrad zuerst nur langsam gedreht.  Gegen die Mitte hin steigt aber die Nutensteigung  28 sehr stark und auf hohe Werte an, so dass das  Zapfenrad 33 eine starke Beschleunigung und, nach  dem der Zapfen 34 die Symmetrieebene 30 durch  laufen hat, eine ebensolche Verzögerung erfährt.

    Diese vom Wert Null auf einen Maximalwert stetig  ansteigende und dann abfallende Winkelgeschwindig  keit ist durch den entsprechenden, vorbestimmten  Verlauf der Nute 28 bestimmt. Die auf der Welle 37,  55, 56 befestigte Ladetrommel 14 führt daher wäh  rend einer vollen Umdrehung der Abtriebwelle 20  eine Drehbewegung um 120  aus, wobei sie in eine  ruhende Stellung gedreht wird, wobei Schläge und  starker Verschleiss vermieden werden. Während der  Drehung der Abtriebwelle 20 um 360  führt die Zu  teilwelle 42 mit den Scheiben 13 eine Drehbewegung  um 90  aus, was im dargestellten Beispiel nach Fig. 5  durch einen an sich bekannten Malteser-Antrieb 43,  44, 45, 95, 86 erfolgt. Dabei ist eine der vier Einlege  nuten 60 der Scheiben 13 unter das zu bearbeitende  Werkstück 40 gelangt.

   Dasselbe fällt daher in diese  Nute 60 und kann bei der anschliessenden Verdreh  bewegung der Zuteilwelle 42 mitgenommen werden.  Ein aus der Fig. 3 ersichtliches Abdeckblech 41 hin  dert dasselbe am Herausfallen aus dieser Nute 60,  bis es in die auffangbereiten Greiferarmpaare 15 und  16 der Ladetrommel 14 fällt, welche, bedingt durch  die vorerwähnte Abstimmung der Antriebe der Zuteil  vorrichtung 42, 13 und der Ladetrommel 14, sich  gerade zur rechten Zeit zur Aufnahme des Werk-    stückes 40 einfindet. Die Armpaare 15 und 16 er  fassen das Werkstück 40 und halten dasselbe. Das  Werkstück 40 wird nun in den Armpaaren 15 und  16 der Ladetrommel 14 in Richtung des Pfeils 82  um 120  um die Achse, das heisst im Uhrzeigersinn  (Fig. 3) gedreht, wobei dasselbe in die Drehachse 6  der Drehbank zu liegen kommt.  



  Sobald sich das Werkstück 40, wie in Fig.3  ersichtlich, bezüglich dem Spindelstock 7 und dem  Reitstock 51 in der richtigen Lage befindet, das heisst  koaxial mit der Drehachse 6 und der Achse der  Spindel des Spindelstockes 7, läuft die Pinole 52 und  mit ihr der Steuerarm 53 gemäss Programmierung  gegen den Spindelstock 7. Dabei bewegt sich der  Steuerkolben 54 ebenfalls in dieser Richtung (Fig. 4).  Der am Kolbenende 58 befestigte Steuerzapfen 59  verschiebt sich gegen das Gehäuse 19 in die in Fig. 4  ersichtliche Lage und dreht dabei infolge der Steuer  nute 62 die Hülse 64 und mit ihr das Kegelrad 65.  Von dieser Drehung werden ebenfalls alle Kegel  ritzel 68 und 69 sowie die Ritzel 79 und 80 erfasst.

    Letztere drehen sich so, dass die verzahnten Teile 83  und 84 der Greiferarmpaare 15, 16, 17 sich in  Richtung gegen das Trommelgehäuse 14 hineinbe  wegen, das heisst zurückziehen. Die Griffstellen der  Greiferarmpaare 15-17 öffnen sich dabei. Das Werk  stück 40 wird von der Spitze der vorlaufenden Pinole  52 gegen die Spindelspitze des Spindelstockes 7 ge  stossen und durch eine nichtdargestellte Mitnahme  vorrichtung gehalten und beim anschliessenden Bear  beiten angetrieben, während die Greiferarme 15-17  in ihre innerste Lage in das Trommelgehäuse 14 ge  schoben werden.  



  Gleichzeitig mit dem Freigeben des Werkstückes  40 für das Einspannen und Bearbeiten, öffnen sich  auch die Teile der Greiferarmpaare 16 und 17  (Fig. 3). Dadurch löst sich deren Griff um ein fertig  bearbeitetes Werkstück 74 (Fig. 3), welches über eine  schematisch dargestellte Rutsche 46 auf eine Trans  portrinne 47 fällt.  



  Während nach Fig. 7 einerseits die Greiferarm  teile der Paare 15 und 17 das Werkstück 40 in der  Drehachse 6 zur Bearbeitung und die Greiferarmteile  der Paare 16 und 17 das bearbeitete Werkstück 74  auf die Rutsche 46 freigeben, fällt das nächste für  die Bearbeitung vorgesehene Werkstück 40a aus der  Einlagenute 60 in die geöffneten nach oben gerich  teten Teile der Greiferarmpaare 15 und 16.  



  Sobald das Werkstück 40 fertig bearbeitet ist,  bewegt sich die Pinole 52 vom Spindelstock 7 weg.  Die     Pinole    52 nimmt dabei den Steuerkolben 54 mit  und der Steuerzapfen 59 dreht,     bedingt    durch seinen  Eingriff in die Steuernute 62, die Hülse 64. Das  Kegelrad 65 wird zurückgedreht und mit ihm in  analoger Weise wie beschrieben die     Kegelritzel    68,  69, die     Ritzel    79, 80 und die Teile 83, 84 der Greifer  armpaare 15, 16, 17. Diese gelangen in ihre geschlos  sene Lage gemäss     Fig.    3 und 7, in welcher sie einer  seits das weitere zu bearbeitende Werkstück 40a aus  der Einlagenute 60 und anderseits das bearbeitete      Werkstück 40 festhalten.

   Nun erfolgt eine Drehung  der Ladetrommel 14 in der vorstehend beschriebenen  Weise um 120 , wobei die Zuteilwelle 42 um 90   gedreht wird. Anschliessend beginnt der Turnus durch  Öffnen der Greiferarmpaare 15, 16, 17 von neuem.  



  Auf diese Weise werden die zu bearbeitenden  Werkstücke durch die sich absatzweise drehende  Ladetrommel 14 der Bearbeitungsstelle zu- und nach  der Beendigung des Bearbeitungsvorganges von dieser  weggeführt.  



  Die beschriebene Ladevorrichtung ist verschleiss  fester als die bisher bekannten, da sie der Ladetrom  mel und der Zuspeisewalze die Drehbewegungen  unter stetem gegenseitigem Eingriff und bedeutend  sanfter vermittelt.  



  Sie erlaubt, durch Auswahl der Nutenführung  den Bewegungsablauf der Ladetrommel in beliebiger  Weise zu gestalten und den Umständen anzupassen.  



  Die zum Weiterschalten der Ladetrommel 14 ver  wendeten Organe bieten gegenüber andern bekann  ten Schaltorganen, wie z. B. einen Malteser, den  Vorteil, dass die Beschleunigungs- und Verzögerungs  bewegungen stetig erfolgen; das heisst, es werden  Schläge im Getriebe und damit verbundener starker  Verschleiss verhindert. Dies ist besonders der Fall bei  verhältnismässig schweren Maschinenteilen, wie z. B.  die verwendete und fliegend gelagerte Ladetrommel  14 mit den zu fördernden Werkstücken 40.  



  Im dargestellten Beispiel wird der Steuerkolben  54 über einen Steuerarm 53 direkt von der     Reitstock-          Pinole    52 aus betätigt. Die Betätigung könnte indes  sen auch durch andere Mittel indirekt, wie z. B. durch  von der Pinole geschaltete Steuerventile und einen  weiteren, pneumatisch betätigten Kolben erfolgen.  



  Durch geeignete Ausbildung des Magazins 12,  der Zuteilvorrichtung und der Enden der     Werkstück-          Greiferarmpaare    15, 16, 17 könnten Werkstücke  anderer Durchmesser und Gestaltung durch die be  schriebene Vorrichtung gehandhabt werden.  



  Anstelle der dargestellten und beschriebenen  Längsverstellung der Ladevorrichtung durch hydrau  lische Mittel könnten indessen auch mechanische,  elektrische oder Kombinationen solcher Mittel Ver  wendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Werkstück-Lade- und -Entladevorrichtung für eine Werkzeugmaschine, insbesondere Drehbank, mittels welcher Werkstücke in achsparalleler Stellung zur Be arbeitungsachse aus einem Magazin über eine Zuteil vorrichtung mittels einer Ladetrommel in die Bearbeitungsstellung und nach Beendigung des Be arbeitungsvorganges in eine Wegführstellung ver bracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit praktisch konstanter Drehzahl angetriebenes Schalt getriebe mit Antriebsmitteln zum gemeinsamen Be tätigen der Zuteilvorrichtung (42, 13) und der Lade- trommel (14) vorgesehen ist, und dass die Ladetrom mel (14) eine Mehrzahl von über den Umfang gleich mässig verteilt angeordneten, in der Arbeitsstellung aus dem Trommelumfang herausragenden, von einem zentralen Steuerkolben (54)
    aus gleichzeitig betätig- baren Werkstück-Greiferarmpaaren (15, 16, 17) auf weist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel zum Drehen der Ladetrommel (14) von einer Arbeitsstellung in die nächstfolgende derart ausgebildet sind, dass sie der Trommel (14) eine ungleichförmige Drehbewegung erteilen in der Weise, dass deren Umfangsgeschwin digkeit stetig ansteigt und abfällt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die An triebsmittel zum Betätigen der Ladetrommel (14) einen mit konstanter Drehzahl angetriebenen Nuten körper (27) und ein mit dem letzteren wirkungs verbundenes Zapfenrad (33, 34, 35, 36) umfassen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutenkörper (27) und das Zapfenrad (33, 34, 35, 36) derart ausgebildet sind, dass während einer vollständigen Umdrehung des Nutenkörpers (27) mindestens ein Zapfen (34, 35, 36) des Zapfenrades (33) in eine umfängliche Nute (28) veränderlicher Steigung des Nutenkörpers (27) eingreift. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nute (28) bezüglich einer Querebene (30) des Nuten körpers (27) symmetrisch ausgebildet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Nute (28) im Bereich der Symmetrieebene (30) die grösste Steigung aufweist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe um eine Vertikalachse herum aus der Betriebsstellung ausschwenkbar ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe in Richtung parallel zur Drehachse der Maschine (6) verschiebbar ist. 8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschieben oder Betätigen des das Aus- bzw. Einfahren der Werkstück-Greifer- armpaare (15, 16, 17) bewirkenden, zentralen Steuer kolbens (54) in der Ladetrommel (14) ausserhalb der Ladevorrichtung angeordnete Organe vorgesehen sind. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Betäti gungsorgan für den Steuerkolben (54) ein mit der Reitstockpinole (52) verbundener Steuerarm (53) vor gesehen ist.
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