CH387507A - Vorrichtung zum mechanischen Abnehmen der Lagerdeckel von Lagern von Streckwerksdruckzylindern - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Abnehmen der Lagerdeckel von Lagern von Streckwerksdruckzylindern

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CH387507A
CH387507A CH140460A CH140460A CH387507A CH 387507 A CH387507 A CH 387507A CH 140460 A CH140460 A CH 140460A CH 140460 A CH140460 A CH 140460A CH 387507 A CH387507 A CH 387507A
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Haenssler Hermann
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Haenssler Hermann
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/56Supports for drafting elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


  Vorrichtung zum mechanischen Abnehmen der Lagerdeckel von Lagern von       Streckwerksdruckzylindern       In der Spinnerei, gleichgültig, ob es sich um       Woll-,        Baumwoll-,    Seiden- oder     Kunstfasernspinnerei     handelt, werden in den Streckwerken     Druckzylinder     verwendet, die im Interesse eines geringen Platz  bedarfs sehr klein ausgebildet sind. Dementsprechend  haben auch die Lager, die im Hinblick auf     ruhigen     Lauf und lange Lebensdauer Kugel- oder Nadellager  sind, einen kleinen Durchmesser.

   Auch bei Ver  wendung     hochwertigster    Materialien für die Herstel  lung der Lager und bester Schmiermittel für ihren  Unterhalt ist es begreiflicherweise notwendig, die  Lager von     Zeit    zu Zeit zu öffnen, um sie einer gründ  lichen Reinigung zu unterziehen und um schadhaft  gewordene Teile auszuwechseln.  



  Das Öffnen der Lager ist jedoch, vor allem wegen  der geringen Abmessungen, eine überaus zeitraubende  Arbeit, die bisher nur von Hand und ohne Zuhilfe  nahme von Maschinen bestenfalls mit einfachen  Handwerkzeugen vorgenommen werden konnte. Bei  der viele Millionen betragenden Anzahl von Druck  zylindern, die auf der ganzen Welt laufen, bei den  hohen Kosten, die für Arbeitskräfte aufgewendet  werden müssen und insbesondere bei dem herrschen  den Mangel an geeigneten Arbeitskräften stellte die  rationelle Revision und Reinigung der Druckzylinder  lager ein bisher ungelöstes Problem dar.  



  Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel,  den relativ zeitraubendsten Arbeitsgang bei der Revi  sion der     Druckzylinderlager,    nämlich das Lösen der  Lagerdeckel, zu mechanisieren. Diese Lagerdeckel  bestehen üblicherweise aus einem     kreisrunden,    meist  leicht durchgebogenen     Metallscheibchen,    das an sei  nem Umfang mehrere, vorzugsweise fünf, Ausschnitte  aufweist, und, mit der gewölbten Seite nach aussen  gekehrt, in der Lagerbüchse sitzt, in der es dank der    ihm durch seine Wölbung innewohnenden Federkraft  klemmt und auf diese Weise eine Barunterliegende  Dichtung festhält.

   Um dieses     Metallscheibchen    aus  der Lagerbüchse zu lösen, wurde bisher ein nadel  förmiges Häkchen von Hand nacheinander in die  verschiedenen Ausschnitte des     Metallscheibchens    ein  geführt, das     Scheibchen    wurde schrittweise gelockert  und diese     Lockerung    so lange fortgesetzt, bis es aus  der Lagerbüchse herausfiel. Es bedarf keiner weiteren       Erläuterung,    dass dieses Verfahren im höchsten Grad  unwirtschaftlich und den heutigen Anforderungen  nicht mehr entsprechend war.  



  Die Erfindung     betrifft    nun eine Vorrichtung zum  mechanischen Abnehmen der Lagerdeckel von La  gern von     Streckwerksdruckzylindern,    die gekenn  zeichnet ist durch ein mit mindestens einem     klauen-          förmigen    Ansatz versehenes     Festhalteorgan    und durch       eine        Führung,    die dazu geeignet und bestimmt ist,  das Heranführen der Lager an das     Festhalteorgan     derart zu     beeinflussen,

      dass die Lagerachsen minde  stens     annähernd    in der     Verlängerung    der     Vorrich-          tungsachse    zu liegen kommen, wobei das Festhalte  organ und die     Führung    im Verhältnis zueinander  eine Drehbewegung ausführen und das freie Ende  des oder der     klauenförmigen    Ansätze in     Richtung     der Drehbewegung weist, die das     Fe_        sthalteorgan     relativ zur     Führung    aufweist.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel     dargestellt, bei dem das     Festhalteorgan    umläuft und  die     Führung    feststeht. Es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung  mit einem dem     Festhalteorgan    gegenüberliegenden  Lagerdeckel und dem dünn ausgezogenen Ende einer       Druckzylinderachse    samt Lager und       Fig.    2 eine Frontalansicht der Vorrichtung.

        In diesen Figuren ist 1 das     Festhalteorgan,    das  in dem Nadellager 2 und der in ihrem in     Fig.    1 links  gelegenen Teil als     Gleitlagerhülse    ausgebildeten Füh  rungshülse 3 langsam rotiert. An seinem frontseitig  gelegenen Ende (rechts in     Fig.    1) läuft der Rand des       Festhalteorgans    1 in fünf     krallenartige,    zugespitzte  Ansätze 4 aus, deren freie Enden in Richtung der  durch die Pfeile x veranschaulichten Drehrichtung  des     Festhalterorgans    1 weisen.

   Diese Ansätze sind  dazu bestimmt, sich in die am     Umfang    der Lager  deckel 15 der Lager der     Streckwerksdruckzylinder     vorgesehenen Ausschnitte 16 einzufügen und sollen  daher möglichst der Anzahl dieser Ausschnitte ent  sprechen. Diese beträgt im allgemeinen fünf und in  diesem Falle sollten     mindestens    drei Ansätze vor  gesehen sein, um ein gleichmässiges Erfassen und  Abziehen der Lagerdeckel 15 zu gewährleisten; besser  ist es jedoch, wenn, so wie in der Zeichnung, auch  fünf Ansätze 4 vorhanden sind.  



  Diese Ansätze greifen natürlich nur dann ver  lässlich in die Ausschnitte 16 am Rand der Lager  deckel 15 ein, wenn die     letzeren    genau zentriert an  die Vorrichtung herangebracht werden. Zu diesem  Zweck ist das betreffende Ende 5 der     Gleitlagerhülse     3 (rechts in     Fig.    1) als konische Führung ausgebildet.  In diese wird nun das deckelseitige Ende der Druck  zylinderlager 17 eingeführt, so dass es sich zwang  läufig zentriert und die     Druckzylinderachse    18 zu  mindest mit ihrem der Vorrichtung zugekehrten Ende  mit der     Vorrichtungsachse    zusammenfällt.

   Wird hier  auf das     Druckzylinderlager    17 mitsamt der Führung 5  entgegen der Wirkung der Druckfeder 6 noch weiter  an das     Festhalteorgan    1 bzw. an dessen     krallen-          förmige    Ansätze 4     herangeführt,    so haken sich die  Ansätze 4 in die Ausschnitte 16 am Umfang des       Druckzylinder-Lagerdeckels    15 ein, da sie eine lang  same Drehbewegung ausführen.

   Wenn der Druck  zylinder dann wieder zurückgezogen wird, bleibt der  Lagerdeckel 15 an den Ansätzen 4 in der Tiefe der  konischen     Führung    5 hängen, kann folglich der  Rückzugsbewegung des     Druckzylinders    nicht folgen  und wird so aus der Lagerbüchse herausgezogen.  



  Um den Lagerdeckel aus der Vorrichtung aus  zustossen bzw. von dem     Festhalteorgan    loszulösen,  könnte ein Ausstossmittel vorgesehen werden, z. B.  ein Stössel, der das     Festhalteorgan        durchragt    und im  gegebenen Augenblick von innen her den Lager  deckel auswirft.     Zweckmässiger    ist jedoch die im  gezeigten Ausführungsbeispiel dargestellte Einrich  tung. Diese besitzt ringförmige     Druckluftkanäle    7 und  7', die im Befestigungsring 13 und in der axial be  weglichen     Gleitlagerhülse    3 vorgesehen und durch  Dichtungen 24, 24' abgeschlossen sind, wobei der       Druckluftkanal    7' das     Festhalteorgan    1 umgibt.

   Da  die konische     Führung    5 sich gegen das Innere der  Vorrichtung wieder     aufweitet    und das     Festhalteorgan     mindestens eine     Querbohrung    12 aufweist, kann die       Druckluft,    die über die     Anschlussöffnung    8 und die       Einströmöffnungen    9, 9' den     Druckluftkanälen    7, 7'  zuströmt, auf die ganze, dem     Festhalteorgan    zuge-    wendete Seite der Lagerdeckel 15 wirken und diese  aus der Vorrichtung auswerfen. Zweckmässig wird  die Zuführung der Druckluft nur stossweise erfolgen,  also während eines Grossteils der Manipulation unter  brochen bleiben.

   Dies kann entweder durch ein ausser  halb der Vorrichtung angebrachtes Ventil erzielt  werden oder dadurch, dass die     Zuströmöffnungen     9, 9' der Druckluft zu dem     Festhalteorgan    1 bei  dessen Drehung periodisch geschlossen werden.

   Die  Druckluft kann auch auf andere Art     zwangläufig     gesteuert werden, beispielsweise dadurch, dass beim  Hineindrücken der     Gleitlagerhülse    3 durch den  Druckzylinder ein (nicht dargestellter) Kontakt über  den Schraubenbolzen 10 und die Schubstange 11 in  Bereitschaftsstellung gebracht wird, der, wenn die  Spindel zurückgezogen wird und die     Gleitlagerhülse    3  in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt, das Druck  luftventil für kurze Zeit öffnet, also im richtigen  Augenblick den Ausstoss des Lagerdeckels 15 bewirkt.  



  Da die Druckzylinder verschiedene Durchmesser  aufweisen können und folglich auch die Lagerdeckel  verschieden gross sind, ist es zweckmässig, die erfin  dungsgemässe Vorrichtung diesen verschiedenen Grö  ssen auf einfache Art rasch anpassen zu können. Dies  wird im gezeigten Fall in der Weise erreicht, dass das  ganze     Vorrichtungsaggregat    mit seinem Gehäuse 25  aus dem Befestigungsring 13, der seinerseits an einer  Stirnplatte 19 durch die Schrauben 20 befestigt  ist, mittels von aussen     zugänglicher    Schrauben 14  gelöst und nach vorne (rechts in     Fig.l)    heraus  gezogen werden kann.

   Ein anderes     Vorrichtungs-          aggregat    mit anderen Innendimensionen kann  dann auf die gleiche Weise eingesetzt und befestigt  werden. Der Antrieb des drehenden     Festhalteorgans    1  wird durch die Antriebswelle 21 bewirkt, deren Quer  stift 22 in einen Schlitz 23 des drehenden     Festhalte-          organs    1 eingreift.  



  Es ist selbstverständlich auch möglich, das Fest  halteorgan 1 feststehend und die Führung 5 drehbar  auszubilden. In diesem Fall vermittelt die     Führung    5  dem Lager 17, sobald dieses in die     Führung    5 hinein  gedrückt wird, die notwendige Drehbewegung, damit  sich die     Ausnehmungen    16 der Lagerdeckel 15 an  den Ansätzen 4 des     Festhalteorgans    festhaken kön  nen.  



  Um auch die Lagerdeckel von     Druckzylindern,     deren Achsen verlängert sind und die Lagerdeckel       durchragen,    mit der gleichen, erfindungsgemässen  Vorrichtung abnehmen zu können, wird das Fest  halteorgan, wie im dargestellten Beispiel, zweck  mässig hohl ausgebildet, so dass die Druckzylinder  achse in das     Festhalteorgan    eingeführt werden kann.  Anderseits kann das     Festhalteorgan    mit seinen       klauenförmigen    Ansätzen auch anders ausgebildet  sein. Zum Beispiel müssen die Ansätze nicht an der  Peripherie eines ringförmigen     Festhalteorgans    sitzen,  wenn die     Ausnehmungen    in den Lagerdeckeln nicht  am Umfang derselben ausgestanzt sind.

   Schliesslich  kann die erfindungsgemässe Vorrichtung auch einen      Teil einer Maschine bilden, welche die zu reinigenden       Druckzylinderlager    weiteren Operationen unterzieht  und zu diesem Zweck noch andere Aggregate, bei  spielsweise Reinigungsaggregate enthält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum mechanischen Abnehmen der Lagerdeckel von Lagern von Streckwerksdruckzylin- dern, gekennzeichnet durch ein mit mindestens einem klauenförmigen Ansatz versehenes Festhalteorgan und durch eine Führung, die dazu geeignet und be stimmt ist, das Heranführen der Lager an das Fest halteorgan derart zu beeinflussen, dass die Lager achsen mindestens annähernd in der Verlängerung der Vorrichtungsachse zu liegen kommen,
    wobei das Festhalteorgan und die Führung im Verhältnis zueinander eine Drehbewegung ausführen und das freie Ende des oder der klauenförmigen Ansätze in Richtung der Drehbewegung weist, die das Festhalte organ gegenüber der Führung aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Festhalteorgan umläuft und die Führung feststeht. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Festhalteorgan feststeht und die Führung umläuft. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Festhalteorgan ebensoviele klauenförmige Ansätze besitzt als die abzunehmenden Lagerdeckel Ausschnitte aufweisen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Festhalteorgan hohl aus gebildet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung konisch ausgebildet ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung axial verschiebbar ist. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, um die abgenommenen Lagerdeckel aus ihr auszustossen. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Aus stossen der Lagerdeckel ein Stössel vorgesehen ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aus stossen durch Druckluft bewirkt wird. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Druckluftkanal das Festhalteorgan umgibt und Massnahmen getroffen sind, damit die Druckluft in das Festhalteorgan eindringen und auf die dem Festhalteorgan zugewendete Seite der Lager deckel wirken kann. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr der Druckluft intermittierend erfolgt. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Ganzes auswechselbar an einem Träger montiert ist. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Teil einer Maschine bildet, welche die zu reinigenden Druckzylinderlager weiteren Operationen unterzieht und zu diesem Zweck noch andere Aggregate, beispielsweise Reini gungsaggregate enthält.
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