CH387567A - Einrichtung zum selbsttätigen Bewickeln der Schusspulen auf Webstühlen,insbesondere auf Buntwebautomaten - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Bewickeln der Schusspulen auf Webstühlen,insbesondere auf Buntwebautomaten

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CH387567A
CH387567A CH151961A CH151961A CH387567A CH 387567 A CH387567 A CH 387567A CH 151961 A CH151961 A CH 151961A CH 151961 A CH151961 A CH 151961A CH 387567 A CH387567 A CH 387567A
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CH
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CH151961A
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Rueti Ag Maschf
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    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J3/00Weavers' tools, e.g. knot-tying tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/06Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description


  Einrichtung     zum    selbsttätigen     Bewickeln    der Schusspulen auf Webstühlen,  insbesondere auf     Buntwebautomaten       Die     Erfindung        betrifft    eine Einrichtung zum  selbsttätigen Bewickeln der Schusspulen auf Web  stühlen, insbesondere auf     Buntwebautomaten.     



  Für Webstühle zur Herstellung von glatter Ware,  auf denen nur eine einzige     Sorte    Schussgarn verwen  det wird, ist ein Verfahren und die entsprechende  Vorrichtung zum     Bewickeln    der Schusspulen auf  dem Webstuhl     in    der amerikanischen Patentschrift  Nr. 2 638 936 beschrieben worden.  



  Die     vorliegende    Erfindung ermöglicht auch ein  Bewickeln der Schusspulen auf     Buntwebautomaten,     auf denen verschiedene     Schussgarnsorten    verarbeitet  werden.  



  Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist ge  kennzeichnet durch eine     Spulenwickelvorrichtung,     welche mehrere Fadenführer aufweist entsprechend  der Anzahl der benötigten Garne, ein     Spulenmagazin     mit der entsprechenden Anzahl     Spulenbehälter    zur  Aufnahme der von der     Wickelvorrichtung    bewickel  ter Spulen, eine elektrische     Fühleinrichtung    zur Kon  trolle des Vorrates an bewickelten Spulen im     Spu-          lenmagazin    und zur Steuerung der Wickelvorrich  tung,

   eine Vorrichtung zur Verteilung der von der       Wickelvorrichtung    bewickelten Spulen in die ent  sprechenden Behälter des     Spulenmagazins    und eine  Transportvorrichtung zum     Transport    der leeren,  vom     Spulenwechselautomaten    ausgestossenen Spu  len zur Wickelvorrichtung.  



  Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unter  ansprüchen, der Beschreibung und der beigefügten  Zeichnung, in welcher rein beispielsweise eine Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht ist.  



  Es zeigen       Fig.    1 in schaubildlicher Darstellung Teile eines  Webstuhles, eine Vorrichtung zum Bewickeln der    Spulen mit vier verschiedenen     Fadenführern,    ein       Spulenmagazin    mit vier     Spulenbehältern,    eine Vor  richtung zur     Verteilung    der Spulen in die Behälter  des     Spulenmagazins,    eine elektrische     Fühleinrichtung     zur Steuerung der Wickelvorrichtung sowie eine  Transportvorrichtung zum Transport der leeren  Spulen ;

         Fig.    2 einen     Ausschnitt    aus     Fig.    1, welcher in       vergrösserter    Darstellung die Wickelvorrichtung mit  den     Zuführerhebeln    veranschaulicht;       Fig.    3 einen anderen Ausschnitt aus     Fig.    1, wel  cher in     vergrösserter    Darstellung den Antrieb zur  Betätigung der Wickelvorrichtung     veranschaulicht    ;       Fig.    4 in schaubildlicher Darstellung eine Sperr  vorrichtung zum Zurückhalten der leeren Spulen ;       Fig.    5 im Aufriss die Befestigung eines Faden  führers ;

         Fig.    6 wie     Fig.    5 im     Grundriss    ;       Fig.    7 einen Schnitt nach der Linie     A-A    in     Fig.     6;       Fig.    8 ein elektrisches Schaltschema der in     Fig.     1 dargestellten Vorrichtung.  



  In     Fig.    1 sind von einem Webstuhl das rechte  Ende der Lade 5, ein Webschütz 1 und die eine  Peitsche 4 mit dem     Picker    3 zum     Antrieb    des     Web-          schützen    dargestellt. Vom     Spulenwechselautomaten     ist der     Spuleneinschlaghammer    2 angedeutet, der  zum Auswechseln der leer gewordenen Schützen  spule 16b gegen eine volle Spule 16a dient.

   Unter  halb der Lade 5 befindet sich ein     Spulenauffang-          kasten    8, der in eine Gleitbahn 10 mündet und zur  Aufnahme der vom     Spulenwechselautomaten        ausge-          stossenen    leeren Spulen 16 vorgesehen ist. Über dem  unteren Ende 11 der Gleitbahn 10 befindet sich  eine     Spulentransportvorrichtung,    welche zwei Rollen  13 und 14 und ein endloses Band 12 aufweist, an      welchem mindestens ein     Spulengreifer    15 befestigt  ist. Statt des Greifers 15 könnte auch mindestens  ein Magnetkopf zum Erfassen der Spulen vorhanden  sein.  



  Neben der oberen Rolle 14 der Transportvor  richtung ist eine Gleitbahn 17 zur Aufnahme der  von der     Transportvorrichtung    beförderten Spulen  angeordnet. Eine     Umlenkvorrichtung    17a dient da  zu, die Spulen in die richtige Lage zu drehen. Un  weit vom unteren Ende der Gleitbahn 17 befindet  sich eine drehbare Sperre 18, 19, die deutlicher in       Fig.    4 dargestellt ist und zum Zurückhalten der auf  der Gleitbahn 17 befindlichen     Spulenreihe    und zum  Freigeben der jeweils untersten Spule dient. Unter  dem unteren Ende der Gleitbahn 17 ist eine  schwenkbare Transportrinne 20 angeordnet, welche  zum Zubringen der Spulen von der Gleitbahn 17 zu  einer     Spulenwickelvorrichtung    21 dient.

   Die Spulen  wickelvorrichtung 21 von an sich bekannter Bauart  weist ein Gehäuse 21a auf, in dem sich der An  triebsmotor und das Getriebe für den Antrieb der       Aufwickelspindel    22 befinden. Die     Aufwickelspindel     22 dient zur Aufnahme des     Spulenkopfes    der zu be  wickelnden Spule 16c. Die Spitze der Spule 16c wird  von einem Lager 23     aufgenommen,    das am Gehäuse  der Wickelvorrichtung 21 befestigt ist. Der Halter  24 des Fadenführers 26 kann in einem Schlitz 25  des Gehäuses der Wickelvorrichtung 21 hin- und  herbewegt werden.  



  Um auf der     Spulenwickelvorrichtung    verschie  dene Garne verwenden zu können, sind vier aus  wechselbare Fadenführer 26 vorhanden, welche von       Zuführhebeln        44-47    gehalten sind und durch die  selben automatisch dem Halter 24 zugeführt wer  den können. Die     Zuführhebel        44-4.7    sind an einer  Achse 56 schwenkbar gelagert. Am unteren Ende  der     Zuführhebel        44-47    sind Klemm- und Schneide  vorrichtungen     44a-47a    angeordnet, welche zum  Halten und Schneiden des Fadens dienen.

   Zur Be  tätigung der Klemm- und Schneidevorrichtungen       44a-17a    ist eine Steuerkurve 49 vorhanden, die an  einem Hebel 48 angeordnet ist. Der Hebel 48 ist  durch einen Elektromagneten 50     betätigbar,    wel  cher an der Steuervorrichtung angeschlossen ist.  



  In der Mitte jedes     Zuführhebels    ist eine Vor  richtung zum Halten des zugehörigen Fadenführers  26 angeordnet, die aus zwei     Führungen    44b und 44c       (Fig.    5) besteht, gegen welche der Kopf 26b des  Fadenführers durch eine Feder 26c und eine Kugel  26d angedrückt     wird.    Das entgegengesetzte Ende  26e des Fadenführers 26 ist im Halter 24     (Fig.    6)  durch zwei Federn<I>24a</I> und<I>24b</I> über zwei Kugeln  24c und 24d gehalten.

   Am     Zuführhebel    ist der Fa  denführer 26 in seiner Achsrichtung formschlüssig  gehalten, während     die    Haltevorrichtung 24 des Fa  denführers an der     Spulenwickelvorrichtung    senk  recht zur Achsrichtung des Fadenführers form  schlüssig ist. In der     Mitte    des Fadenführers 26 be  findet sich eine     Oese    26a zur     Führung    des Fadens.    Am Gehäuse 21a der     Spulenwickelvorrichtung     ist ein Gestell befestigt, welches eine Stange 34 auf  weist, an der vier Fadenbremsen 35-38 und Um  lenkösen     35a-38a    befestigt sind, wie auch eine  Platte 29 zur Aufnahme von vier konischen Kreuz  spulen 30-33.

   Von der konischen Kreuzspule 31  wird der Faden 55 über die Fadenbremse 35, die       Umlenköse    35a und die     Oese    26a des Fadenführers  26, zur Klemm- und Schneidevorrichtung 44a des       Zuführhebels    44 geführt. Zwischen der     Umlenköse     35a und der     Oese    26a des Fadenführers gleitet der  Faden über einen Hebel 90, der als Fadenwächter  dient und bei     Bruch    des Fadens die Wickelvorrich  tung abstellt. Die Achse 56, an der sich die vier       Zuführhebel        44-47    befinden, ist an der Stange 34  gelagert.

   Die     Zuführhebel        44-4.7    sind je durch ein  Kurbelgetriebe 40,     40a;    41,     4la    ; 42, 42a; bzw.  43, 43a schwenkbar, welches aus einer von vier  Kurbelscheiben     40-43    und einer von vier Schub  stangen     40a-43a    besteht; dieses Kurbelgetriebe ist  an der Stange 34 mittels einer Welle 39 gelagert,  auf der die Kurbelscheiben     40-43    befestigt sind. Die  Welle 39 ist über zwei     Kegelzahnräder    71 und 72  mit einer Steuerwelle 70 verbunden.  



  Unterhalb der     Spulenwickelvorrichtung    21 ist ein       Spulenträger    53 angeordnet zur Aufnahme der fer  tig bewickelten, von der     Spulenvorrichtung        ausge-          stossenen    Spule 16d. Der     Spulenträger    53 ist um  eine Achse 54 schwenkbar gelagert. Unterhalb des       Spulenträgers    53 ist eine     Spulenführung    57 ange  ordnet, über welche die bewickelten Spulen in einen  schwenkbaren Kanal 58 gelangen, der mittels Zap  fen 58a in einem Schlitz 59 einer     Führung    60 ge  führt ist.

   Am Kanal 58 ist das eine Ende einer  Stange 66 befestigt, die an ihrem anderen Ende 67  eine Rolle 67a aufweist, welche durch eine Feder  68 gegen eine     Exzenterscheibe    65 gepresst wird. Die       Exzenterscheibe    65 sitzt auf der Steuerwelle 70. Un  terhalb des schwenkbaren Kanals 58 befindet sich  ein     Spulenmagazin,    welches aus vier     Spulenbehältern     61-64 besteht, die sich im Schwenkbereich des Ka  nals 58 befinden.

   In den     Spulenbehältern    sind Füh  ler zur Betätigung elektrischer Kontakte     61a-64a     angeordnet, welche durch die Spulen geöffnet wer  den, sobald die     Spulenbehälter    gefüllt sind (Vgl.     Fig.     8).     Ferner    sind elektrische Kontakte     61b-64b    vor  handen, welche ebenfalls durch Fühler von den  Spulen betätigt und zwar geschlossen werden, sobald  sich die Behälter vollständig entleert haben.

   Unter  halb des     Spulenmagazins    befindet sich eine Gleit  bahn 73, die zum Zubringen der Spulen aus den       Spulenbehältern    61-64 zum     Spulenwechselautoma-          ten    dient.

   Die Entnahme der einzelnen Spulen aus  den     Spulenbehältern    61-64 und ihre Zuführung  zum     Spulenwechselautomaten    wird in bekannter  Weise von der     Musterkarte    des     Buntwebautomaten          gesteuert.    Die Teile, die dazu notwendig sind, wie  zum Beispiel die Sperren zum Freigeben der Spulen  aus den einzelnen     Spulenbehältern,    werden als be-           kannt    vorausgesetzt und sind in den Zeichnungen  der     Übersichtlichkeit    halber weggelassen worden.  



  Neben dem     Spulenmagazin    mit den     Spulenbehäl-          tern    61--64 ist der Antrieb zur Steuerung der     Wik-          kelvorrichtung    angeordnet. Gemäss     Fig.    3 weist  diese Vorrichtung eine Steuerwelle 70 auf, auf wel  cher die     Exzenterscheibe    65, vier Steuerscheiben  77-80 sowie ein Klinkenrad 74     befestigt    sind. Das       Klinkenrad    74 steht in Eingriff mit einer Schalt  klinke 75, die über eine Stange 76 mit der Lade 5  verbunden ist.

   Mit den Steuerscheiben 77-80 arbei  ten Blattfedern<I>77d-804</I> zusammen, die um Ge  lenke     77b-80b    schwenkbar     gelagert    sind und an  ihrem freien Ende je einen Nocken     77f-80f    auf  weisen, welcher in eine der Aussparungen     77a-80a     der Steuerscheiben 77-80 eingreifen kann. Die  Blattfedern<I>774-80d</I> können durch Elektromagnete       77c-80c,    entgegen der Wirkung von Zugfedern     77e-          80e,    welche einerseits an den Blattfedern und an  dererseits an einem ortsfesten Gestell angreifen, an  die Steuerscheiben 77-80 gepresst werden.

   Die Ma  gnete     77c-80c    können über einen Hebel 75a, der  an der     Schaltklinke    75 befestigt ist, die     letztere    in  Eingriff mit dem Klinkenrad 74 bringen, entgegen  der Wirkung einer Feder 81, die bestrebt ist, die  Schaltklinke 75 ausser Eingriff mit dem     Klinkenrad     74 zu ziehen. Der Hebel 75a weist vier     Fortsätze     75b auf, welche mit vier Stangen 91-94 zusammen  arbeiten.

   Diese Stangen 91-94 kuppeln die Fort  sätze 75b mit den Blattfedern<I>774-80d</I> derart, dass  wenn einer der Nocken der Blattfedern in     Eingriff     mit einer der Aussparungen     77a-80a    gelangt, die  Schaltklinke 75 ausser Eingriff mit dem     Klinkenrad     74 gestossen wird.  



  Gemäss     Fig.    8 sind die Spulen der Magnete       77c-80c    mit den Kontakten     61a-64a    sowie mit den  Kontakten     61b-64b    über eine Stromquelle 83 elek  trisch verbunden. Zwischen die Kontakte     61a-64a     und     61b-64b    einerseits und die Magnetspulen     70c-          80c    andererseits sind ausser der Spannungsquelle 83  noch Relais 84-87 und Kondensatoren<I>82a-824</I>  eingeschaltet.

   Bei geöffneten Kontakten     61a-64a     und     61b-64b        verhindern    die Relais 84-87, dass  beim nachfolgenden Schliessen der Kontakte     61a-          64a    die Magnetspulen     77c-80c    erregt werden, denn  solange die Kontakte     61b-64b    geöffnet sind, kön  nen die Relaisspulen     84a-87a    nicht     erregt    und die  Relaiskontakte     84b-87b    nicht geschlossen werden,  und somit können über die Kontakte     61a-64a    die  Magnetspulen     77c-80c    nicht erregt werden.

   Sind  hingegen die Kontakte     61a-64a    und     61b-64b   <I>ge-</I>  schlossen und werden bloss die Kontakte     61b-64b     geöffnet, so bleiben die     Relaiskontakte        84b-87b    ge  schlossen und somit auch die Magnetspulen     77c-          80c    erregt. Die Kondensatoren 82a-824 haben die  Aufgabe, bei offenen Kontakten     61b-64b    zu ver  hindern, dass bei kurzzeitigem Öffnen der Kontakte       61a-64a    der Stromkreis unterbrochen wird.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrich  tung ist wie folgt    Die durch den     Spuleneinschlaghammer    2 aus  dem Schützen 1 ausgestossenen leeren Spulen 16  fallen in den     Spulenauffangkasten    8, aus dem sie in  die Gleitbahn 10 gelangen und an das untere Ende  11 derselben gleiten.

   Hier werden sie vom Greifer  15 des endlosen Transportbandes 12     erfasst    und in  die Gleitbahn 17 gefördert.     Mittels    der Sperre 18  19 gelangen die Spulen einzeln in die     Transport-          rinne    20, welche die Spulen der     Spulenwickelvor-          richtung    21     zuführt.    Vor der     Wiederbewicklung     müssen die Spulen vom Reservewickel befreit wer  den. Diese Einrichtung zum Reinigen der vom       Spulenwechselautomaten    ausgestossenen Spulen wird  als bekannt vorausgesetzt und hier daher     nicht    nä  her beschrieben.  



  Die der     Spulenwickelvorrichtung    21     zugeführte     Spule wird nun entsprechend dem Bedarf der     Spu-          lenbehälter    61-64 mit der jeweils     benötigten    Garn  sorte bewickelt. Ist beispielsweise der     Spulenbehäl-          ter    61 leer, so     schliesst    sich der Kontakt 61b. Über  das Relais 84 wird der entsprechende     Magnet    77c  erregt; dieser bringt über den Hebel 75a die Schalt  klinke 75 in Eingriff mit dem     Klinkenrad    74.

   Durch  die Bewegung der Lade 5 wird nun das Klinkenrad  74 mittels der     Schaltklinke    75 und der Stange 76  gedreht, bis die Blattfeder 77d, die durch den erreg  ten Magneten 77c gegen die Steuerscheibe 77 ge  drückt wird, mit ihrem Nocken in die Aussparung  77a der Steuerscheibe 77 gelangt. Dadurch stösst  die Blattfeder 77d gegen die Stange 91, sodass diese  über den     Fortsatz    75b und den Hebel 75a die       Schaltklinke    75     ausser    Eingriff mit dem     Klinkenrad     74 bringt.

   Durch das Klinkenrad 74 ist über die  Steuerwelle 70, die     Kegelzahnräder    71-72, die  Welle 39 und das Kurbelgetriebe 40, 40a der Zu  führhebel 44 in die in     Fig.    1 gezeichnete Lage ge  bracht worden. Der Fadenführer 26 ist dadurch in  den Halter 24 hineingeschoben worden. Der Faden  55, der von der     Klemm-    und     Schneidevorrichtung     44a zur     Oese    26a des Fadenführers 26     führt,    ge  langt beim Einlegen der leeren Spule durch die       Transportrinne    20 um die leere Spule herum in  Stellung<I>(55a),</I> wie aus     Fig.    1 ersichtlich. Der Fa  den kann nun in bekannter Weise aufgewickelt wer  den.

   Der Halter 24, der sich entlang der Rinne 25  bewegt, nimmt dabei den Fadenführer 26 form  schlüssig aus den Führungen 44b und 44c heraus.  Zu Beginn des     Aufwickelvorganges    wird durch die  Steuerkurve 49 die Schneid- und Klemmvorrich  tung 44a geöffnet und das Fadenende frei gegeben.  Sobald die Spule bewickelt ist, fällt sie in den     Spu-          lenträger    53 ; dabei     kann    das Fadenende von der  Schneid- und Klemmvorrichtung 44a wieder     erfasst     werden.

   Sofern die nächste Spule mit einer anderen  Garnfarbe bewickelt werden soll, wird die     Schneid-          und    Klemmvorrichtung 44a durch die Steuerkurve  49 wieder geschlossen, der Faden wird von der be  wickelten Spule abgeschnitten und gehalten. Soll  hingegen die nächste Spule wieder mit gleichfarbi  gem     Garn    bewickelt werden, so bleibt die Schneid-      und Klemmvorrichtung 44a geöffnet. Es werden nun  so lange Spulen mit Garn von der selben Farbe be  wickelt, bis der     Spulenbehälter    61 gefüllt ist.

   Dabei  wird zuerst der Kontakt 61b geöffnet und     anschlies-          send    der     Kontakt    61a, sodass die Magnetspule 77e  stromlos wird und die     Blattfeder    77d freigibt. Da  durch wird auch die Stange 91 freigegeben.  



  Sobald eine Spule vollständig bewickelt ist, be  wegt sich der Halter 24 mit dem Fadenführer 26  wieder in die Ausgangslage     zurück,    so dass der Fa  denführer 26 mit seinem Kopf 26b wieder in die  Führungen 44b, 44c des     Zuführhebels    44 gelangt.  Bewegt sich der     Zuführhebel    zurück, so zieht er  formschlüssig den Fadenführer 26 aus dem Halter  24 heraus.  



  Ist nun ein anderer der     Spulenbehälter    61-64  leer, so wird die entsprechende Magnetspule     78e-          80c    erregt, welche die Schaltklinke 75 in Eingriff  mit dem Klinkenrad 74 bringt, so dass der entspre  chende     Zuführhebel    45, 46 bzw. 47 in Arbeitsstel  lung gelangt. Durch die Drehung der Steuerwelle 70  wird     mittels    der     Exzenterscheibe    65 der Spulen  kanal 58 über den jeweils zu füllenden     Spulenbehäl-          ter    61-64 geschwenkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Bewickeln der Schusspulen auf Webstühlen, insbesondere auf Buntwebautomaten, gekennzeichnet durch eine Spulenwickelvorrichtung (21), welche mehrere Fadenführer (26) aufweist ent sprechend der Anzahl der benötigten Garne, ein Spulenmagazin mit der entsprechenden Anzahl Spu- lenbehälter (61-64) zur Aufnahme der von der Wickelvorrichtung (21) bewickelten Spulen, eine Fühleinrichtung (61a-64a und 61b-64b) zur Kon trolle des Füllungszustandes der Spulenbehälter (61 64) und zur Steuerung der Wickelvorrichtung,
    eine Vorrichtung (58) zur Verteilung der von der Wickel vorrichtung bewickelten Spulen in die entsprechen den Behälter des Spulenmagazins und eine Trans portvorrichtung (12, 13, 14) zum Transport der lee ren, vom Spulenwechselautomaten ausgestossenen Spulen zur Wickelvorrichtung. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch auswechselbare Fadenführer (26) der Spulenwickelvorrichtung (21), eine Vorrichtung zum automatischen Zubringen der Fadenführer zur Spulenwickelvorrichtung, bestehend aus schwenk baren Zuführhebeln (44-47), welche mit einer Klemm- und Schneidevorrichtung (44a-47a) zum Schneiden und Halten des Fadens ausgerüstet sind, Kurbelscheiben (40-43) zur Betätigung der Zuführ- hebel (44-47), Haltevorrichtungen (44b-47b, 44c- 47c)
    an den Zuführhebeln (44-47) sowie an der Spulenwickelvorrichtung (21) zum wahlweisen Hal ten der Fadenführer durch die Zuführhebel oder die Spulenwickelvorrichtung (21). 2. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein Spulenmagazin mit mehreren Be hältern (61-64), über denen ein schwenkbarer Spu- lenzuführkanal (58) angeordnet ist, der über eine Stange (66) mit einem Exzenter (65) in Verbindung steht zum Schwenken des Spulenzuführkanals (58) in den Bereich jedes Behälters des Magazins. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbelscheiben (40-43) zum Zubringen der Fadenführer (26) mittels der Zuführhebel (44-47) über Kegelräder (71, 72) mit einer Steuerwelle (70) verbunden sind, auf der sich ein mit einer Schaltklinke (75) in Eingriff stehendes Klinkenrad 74 befindet, dass die Schaltklinke (75) über ein Gestänge (76) mit der Lade des Webstuhles verbunden ist, dass auf der Steuerwelle (70) für je den Spulenbehälter (61-64) je eine Nockenscheibe (77-80) mit einer Kerbe (77a-80a) angeordnet ist. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (44b-47b, 44c-47c) der Fadenführer (26) am Zuführhebel in Achsrichtung des Fadenführers formschlüssig ist, während die Haltevorrichtung (24) der Fadenführer an der Spulenwickelvorrichtung senkrecht zur Achs richtung des Fadenführers formschlüssig ist.
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