CH387682A - Einrichtung zur Verbindung von Strassenrand-Leitplankenholmen aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff mit Halterungen, die im Boden verankert sind - Google Patents

Einrichtung zur Verbindung von Strassenrand-Leitplankenholmen aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff mit Halterungen, die im Boden verankert sind

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CH387682A
CH387682A CH109962A CH109962A CH387682A CH 387682 A CH387682 A CH 387682A CH 109962 A CH109962 A CH 109962A CH 109962 A CH109962 A CH 109962A CH 387682 A CH387682 A CH 387682A
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Urlberger Carl
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Neher Maschf A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F15/00Safety arrangements for slowing, redirecting or stopping errant vehicles, e.g. guard posts or bollards; Arrangements for reducing damage to roadside structures due to vehicular impact
    • E01F15/02Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes
    • E01F15/04Continuous barriers extending along roads or between traffic lanes essentially made of longitudinal beams or rigid strips supported above ground at spaced points
    • E01F15/0461Supports, e.g. posts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


  Einrichtung zur Verbindung von     Strassenrand-Leitplankenholmen    aus Stahl,       Aluminium    oder     Kunststoff    mit Halterungen, die im Boden verankert sind    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Ver  bindung von     Strassenrand-Leitplankenholmen    aus  Stahl, Aluminium oder Kunststoff mit Halterungen,  die im Boden verankert sind.  



  Die bisher bekanntgewordene und gebräuchliche  Befestigung besteht im wesentlichen aus einer     Bol-          zenkopfschraube,    womit die durch     überlappung    oder  anders verbundenen     Leitplankenholme    an den Hal  terungen, z. B. Haltepfosten, angeschraubt werden.

    Die Sitzflächen dieser Schraubenköpfe können hier  bei in einem rechten Winkel zur     Schraubenschaft-          achse    verlaufen, wie dies beispielsweise bei der Ver  wendung von     IPE-Trägern    als Haltepfosten der Fall,  ist, oder aber auch in einem bestimmten Winkel,  der der Neigung der Auflagefläche am Haltepfosten  entspricht, wie dies beispielsweise bei der Verwen  dung von     NP-Profilen    als Haltepfosten der Fall ist.  



  Die Praxis und neuerdings ausgeführte Versuche  haben gezeigt, dass in vielen Fällen die bisher übli  che und gebräuchliche Befestigungsart     mit    einer oder  zwei Schrauben nicht genügt, denn beim Aufprall  eines von der Fahrbahn abgekommenen Fahrzeuges  auf den     Leitplankenstrang    können durch den dabei  auftretenden Schub in Längsrichtung der Leitplan  ken die Befestigungsschrauben oder -nieten     abge-          schert    oder abgesprengt werden, so dass das     Leit-          plankenband    durch das aufprallende Fahrzeug mit  den rotierenden Vorderrädern zu Boden     gewalzt     wird.

   Dieser Vorgang ist insbesondere beim Auf  prall schwerer Fahrzeuge auf ein     Leitplankenband     zu beobachten.  



  Wird nun beim Aufprall eines Fahrzeuges auf die  Leitplanke das in sich verbundene     Leitplankenband,     das in bestimmten regelmässigen Abständen an Halte  pfosten wie beschrieben befestigt ist, durch Absche-         ren    oder Absprengen der Halteschrauben vom Pfo  sten heruntergerissen, so kann die Leitplanke nicht  mehr wirksam werden, denn entweder überrollt das  aufprallende Fahrzeug das zu Boden gewalzte     Leit-          plankenband,    knickt die aus dem Boden hervorste  henden Pfostenteile um und stürzt dann womöglich  doch an der Gefahrenstelle ab, oder das kollidie  rende Fahrzeug bleibt in der vorstehenden Pfosten  reihe hängen,

   überschlägt sich womöglich und gefähr  det dabei andere     Verkehrsteilnehmer.    Im letzteren  Fall kann es auch passieren, dass die aus dem Boden  hervorstehenden Pfosten Teile des Fahrzeuges auf  reissen, was wiederum kaum ohne Verletzungen der  Wageninsassen abgehen wird. In jedem Fall kann  es bei der mangelhaften Verbindung von Leitplan  kenholmen mit den     Haltepfosten    zu schweren Unfäl  len kommen.  



  Besonders nachteilig wirkt sich die bisherige Be  festigung der     Leitplankenholme    bzw. des Leitplan  kenbandes an den Haltepfosten dadurch aus, dass  die     Verformungsarbeit,    die zum Aufbrauchen der  Stossenergie notwendig ist, durch die abgerissenen  Befestigungsschrauben und die dadurch auftretende  doppelte oder gar mehrfache Verlängerung des     Leit-          plankenbandes    zwischen den Befestigungsstellen er  heblich verringert bzw.     völlig    gestört ist.

   Auch wird  die Stossenergie, die beim Aufprallen eines Fahrzeu  ges auf die Leitplanken ausgeübt wird, beim Ab  scheren der Halteschrauben nicht mehr von den  benachbarten Leitplanken mit aufgefangen, so dass  auch der sogenannte     Walkeffekt    des Materials und  die damit verbundene Bremswirkung erheblich ver  mindert ist, denn wirksam ist die Leitplanke als  Schutzplanke nur     dann,    wenn sie während der De  formation infolge des Aufpralles einen in bestimmten      Abständen befestigten ununterbrochenen Strang bil  det.  



  Nur dann, wenn das zusammenhängende     Leit-          plankenband    entsprechend an den Haltepfosten be  festigt ist, kann die Aufprallenergie über möglichst  viele Pfosten und damit besonders wirkungsvoll auch  in den Untergrund abgeleitet werden. Nach der Er  findung werden diese     vorbeschriebenen    Nachteile und  bisherigen Mängel dadurch vermieden, dass die     Leit-          plankenholme    mittels Schrauben oder Nieten und  durch mindestens eine Klammer mit den Halterun  gen verbunden sind, indem die Klammern an den  Halterungen gelagert und an den Holmen befestigt  sind.  



  Zweckmässig werden die     Klammern    durch einen  im Steg eines Haltepfostens angeordneten Längs  schlitz     hindruchgeführt,    und die beiden Enden der  Klammern können durch die Verbindungsschrauben  des     Leitplankenstosses    mit den     Leitplankenholmen     kraftschlüssig verbunden sein.

   Durch die erwähnte  Klammer wird beim Aufprall eines Fahrzeuges auf  den     Leitplankenholm    die Fläche des Holmes an der  Verbindungsstelle mit dem Pfosten     zusätzlich    unter  stützt und durch die Anordnung der     Klammer    ver  breitert, wodurch einer Taschenbildung, in der sich  Fahrzeuge verfangen könnten, vorgebeugt ist, denn  durch die     Unterstützung    der Stossstelle der Holme  am Pfosten, in Form einer verbreiterten Auflage,  wird die freie Länge des Holmes zwischen den Pfo  sten verkürzt und somit die     Abweiskraft    des     Hol-          mes    erhöht.  



  Die Erfindung wird im folgenden anhand von  Ausführungsbeispielen näher erläutert, wobei die       Fig.    1 und 2 der Zeichnung die bisher übliche Be  festigungsart darstellen. Es zeigen:       Fig.    1 die Stossausbildung von überlappten     Leit-          plankenholmen    eines bestimmten     Profiles    in Vorder  ansicht,       Fig.    2 die Stossausbildung von überlappten     Leit-          plankenholmen    eines bestimmten     Profiles    mit bis  heriger Befestigung durch     Bolzenkopfschrauben    an  Haltepfosten im Schnitt,

         Fig.    3 eine Ausführungsform der erfindungs  gemässen Befestigung mittels einer     Bolzenkopf-          schraube    und der Klammer, wobei auf der Gegen  seite des Pfostens eine noch anzuordnende zweite  Leitplanke als Doppelplanke gestrichelt gezeichnet  ist, im Schnitt nach der Linie     A-A    der     Fig.    1,       Fig.    4 eine andere Ausführungsform der erfin  dungsgemässen Befestigung     mittels    je zweier Bolzen  kopfschrauben und je einer Klammer zu beiden Sei  ten eines Haltepfostens für eine Doppelplanke, im  Schnitt nach der Linie<B><I>A -A</I></B> der     Fig.    1,

         Fig.    5 eine weitere Ausführungsform der erfin  dungsgemässen Befestigung mittels einer Klammer,  wobei diese um den Haltepfosten herumgeführt und  an der Rückseite des Pfostens mittels einer weiteren  Schraube befestigt ist,         Fig.    6 eine der     Fig.    5 ähnliche Befestigung, wo  bei jedoch die Klammer mittels einer Stütze an der  Rückseite des Pfostens gehalten wird,       Fig.    7 und 8 eine Vorderansicht und eine Drauf  sicht auf die Klammer, bei der die beiderseitigen  Durchbrüche für die Befestigung an den     Leitplan-          Z,    als Langlöcher ausgebildet sind,

         Fig.    9 und 10 eine Vorderansicht und eine  Draufsicht auf eine den     Fig.    7 und 8 ähnliche Klam  mer, jedoch mit verbreitertem mittlerem Spannteil,  wobei die beiderseitigen Durchbrüche für die Befesti  gung an den     Leitplankenholmen    als Rundlöcher aus  gebildet sind,       Fig.    11 eine den     Fig.    3 und 4 entsprechende  Ausführungsform der erfindungsgemässen Befestigung  in vergrössertem Massstab zwecks Verdeutlichung von  Einzelheiten der Konstruktion, wobei eine verlängerte  Decklasche angeordnet ist, die zusammen mit der  Klammer verbunden werden kann.         Fig.    12 und 13 zeigen Ausführungen mit anders  ausgebildeten Klammern.  



  An den im Boden verankerten Halterungen,  z. B. Pfosten 1, sind in bekannter Weise die an den  Verbindungsstellen gestossenen oder überlappten und  durch Schrauben 2 miteinander verbundenen     Leit-          plankenholme    3 und 4 samt Stützbügel durch eine  oder zwei     Bolzenkopfschrauben    6 befestigt. Der  Stützbügel 5 liegt dabei mit der gesamten Fläche 7  des Mittelteiles auf dem Pfosten 1 auf und fixiert  durch sattes Anliegen der beiden abgewinkelten  Enden 8 an die ebenso beiderseits nach rückwärts  umgebogenen     Leitplankenaussenkanten    9 die exakte  Lage der Holme zum Pfosten.  



  Die     Bolzenkopfschrauben    6, die an den Verbin  dungsstellen von     Leitplankenholmen    und     -pfosten     ein- oder     mehrfach    angeordnet sind, liegen, mit in  bestimmten Winkel zur     Schraubenschaftachse    geneig  ten Sitzflächen 10 der Schraubenköpfe, auf entspre  chenden Auflageflächen 11 am Pfosten 1 auf.

   Dabei  werden die Schäfte 12 der     Bolzenkopfschrauben    6  durch Bohrungen 13 im Pfosten 1 und weiter durch  Bohrungen 14 in dem Stützbügel 5, durch Lang  löcher 15 in den Holmen 3 und 4 und letztlich  durch Bohrungen 16 in der Decklasche 17 hindurch  geführt und verbinden nach Festspannen durch die  Muttern 18 somit die     Leitplankenholme    3 und 4  mit den Pfosten 1.  



  Nach der Ausführungsform der     Fig.3,    4 und  11 wird für eine zusätzliche Verbindung eine mehr  fach winklig und zur Mitte symmetrisch abgewin  kelte Klammer 19 in Form eines Flacheisens durch  eine asymmetrisch im Pfostensteg 20 vorgesehene       Ausklinkung    21 hindurchgeführt, bis der mittlere  Spannteil 22 der Klammer 19 sich im     Stegschlitz     befindet. Zu beiden Seiten des mittleren Spannteiles  22 ist die Klammer derart zu Schrägteilen 23 ab  gewinkelt,     dass    die äusseren, entgegengesetzt abgewin  kelten Verbindungsenden 24 auf den Verbindungs-      stellen der     Leitplankenholme        3;4    zur Auflage ge  bracht werden können.

   Durch Schraubenlöcher 25  in den     Verschraubungsenden    24, die nach der     Fig.    7  entweder als Langlöcher oder nach     Fig.    9 als Rund  löcher ausgebildet sein können, und durch weitere  Lochungen in den     Leitplankenholmen        3,14    und in  der Decklasche 17 wird je eine     Holmveibindungs-          schraube    2 hindurchgeführt und so die einzelnen  Konstruktionsteile mittels je einer Mutter 26 ver  spannt.

   Hierbei wird zweckmässig darauf geachtet,  dass der Spannteil 22 der Klammer 19 fest auf die  den     Leitplankenholmen    zugekehrten Flächen 27 der       Ausklinkungen    unter     Vorspannung        aufgepresst    wird.  



  Bei doppelseitiger Anordnung von Leitplanken  holmen an einen Pfosten wird im Steg 20 eine wei  tere asymmetrisch angeordnete     Ausklinkung    vorgese  hen, damit auch der zweite     Leitplankenholm    mittels  einer Klammer 19 befestigt werden kann, wie dies  in den     Fig.    3 und 4 dargestellt ist. Dabei sind, wie  in den     Fig.    3 und 4 gezeigt, die Holme vorab  mittels je einer oder mehrerer     Bolzenkopfschrauben    6  am Pfosten 1 befestigt.  



  Bei Haltepfosten mit doppelseitiger Leitplanken  anordnung, wie sie häufig auf Mittelstreifen von  Autobahnen angeordnet werden, können die asymme  trisch angeordneten     Ausklinkungen    21 am Pfosten  auch in die neutrale     Mittelfaser    des Pfostensteges 20  in einer     Ausklinkung    28 zusammengelegt werden,  so dass dann durch diese eine     Ausklinkung    28 beide  Klammern, wie dies in der     Fig.    11 gestrichelt dar  gestellt ist, hindurchgeführt werden können.

   Die     Aus-          klinkung    28     mittiger    Anordnung muss dann doppelt  so breit sein wie die aussermittig angeordneten     Aus-          klinkungen    21. Dabei sind ebenso wie     vorbeschrie-          ben,    die     Leitplankenholme    vorab jeweils mittels einer  oder mehrerer     Bolzenkopfschrauben    6 am Pfosten 1  befestigt.  



  Bei der Ausführungsform der     Fig.    5 wird die  Klammer 19 um den Pfosten 1 herumgeführt und  an ihm mittels einer Schraube 29 zusätzlich befestigt.  



  Bei der Ausführungsform der     Fig.    6 erfolgt keine  eigentliche Befestigung der Klammer 19 an der  Rückseite des Pfostens 1, sondern nur eine     Halterung     gegen ein     Abrutschen    nach unten mittels einer Stütze  30, die unterhalb der Klammer 19 durch Schrauben  31 oder durch     Verschweissung    an der Rückseite des  Pfostens 1 befestigt ist.  



  Die beiden Ausführungsformen nach     Fig.    5 und  6 sind insbesondere dann von Vorteil, wenn die  Klammern nachträglich an bereits fertigmontierten       Leitplankenbahnen    angebracht werden sollen.  



  Eine weitere wirksame Verstärkung der Klam  mern wird dadurch erreicht, dass die übliche, vor  den Langlöchern der     Leitplankenholme    angeordnete  Decklasche 17 nach beiden Seiten so weit verbreitert  wird, dass sie bis zu den     Verschraubungsenden    24  der Gürtellaschen reicht und so mit diesen     Ver-          schraubungsenden    wie in     Fig.    11 dargestellt, ver  schraubt werden kann.

      Die Wirkung der erfindungsgemässen Ausgestal  tung der Befestigung von     Leitplankenholmen    mit den  Haltepfosten mittels     Bolzenkopfschrauben    und Klam  mern beim Auftreffen eines Fahrzeuges auf die Leit  planke ist folgende:  Beim Auftreffen oder Aufprallen eines Fahrzeu  ges auf die     Leitplankenholme    werden die     Bolz-,n-          kopfschrauben    6 auf Abscheren bis zum Bruch bean  sprucht. Dies ist eine besonders häufige Beanspru  chung, weil die kollidierenden Fahrzeuge beim Auf  prallen auf die     Leitplankenbahn    diese nicht nur senk  recht zu ihrer Längsrichtung, sondern auch in Längs  richtung in beachtlichem Masse, infolge der auftre  tenden Reibungskräfte, beanspruchen.  



  Durch die Anordnung der Klammern 19 können,  selbst beim Abscheren oder Bruch der     Bolzenkopf-          schrauben    6, die verbundenen     Leitplankenholme     nicht mehr am Pfosten abrutschen, weil die Klam  mern nunmehr in Funktion treten und das     Leitplan-          kenband    in der ursprünglichen Bauhöhe hochhalten,  so dass ein wirksamer Unfallschutz erreicht ist, der  hohen Anforderungen in bezug auf Belastung gerecht  wird.  



  Die Klammern haben darüber hinaus noch eine  hervorragende Bremswirkung gegen ein Absprengen  der     Leitplankenbahn.    Dies wird dadurch erreicht,  'dass sich die Klammern 19 bei Verschiebebewegun  gen in Längsrichtung der     Leitplankenbahn    innerhalb  der     Ausklinkung    21/28 bewegt, unter gleichzeitiger  Verformung nach Art eines     Walkvorganges,    bei wel  chem sich der eine Schrägteil 23, der auf der einen  Seite des Pfostens liegt, verlängert, während sich der  andere Schrägteil 23 auf der anderen Seite des Pfo  stens verkürzt.

   Dadurch kann sich die Biegefestig  keit des     Klammernmaterials    in vollem Umfang auch  bremsend auswirken, so dass die Gefahr, dass auch  die Schrauben 2, welche die Gürtellaschen mit den       Leitplankenholmen    314 verbinden, durch     Scher-          beanspruchung    brechen, viel geringer ist, als die  Bruchgefahr bei den starr angeordneten     Bolzenkopf-          schrauben    6.  



  Wie aus     Fig.    11 ersichtlich, ist der Schaft 12  der     Bolzenkopfschraube    6 durch Langlöcher 15 in  den     Leitplankenholmen    3, 4 hindurchgeführt. Tre  ten     Längschübe    innerhalb der     Leitplankenholme    in  folge eines aufprallenden Fahrzeuges auf, dann wer  den zunächst infolge der fest verspannten Bolzen  kopfschrauben die     Leitplankenhohne    unter Überwin  dung der Reibungskraft gegenüber dem Pfosten ver  schoben, bis die Schäfte der Schrauben 6 an der  einen Endfläche 45 des Langloches 15 zur Anlage  kommen.

   Gleichzeitig verschiebt sich der Spannteil  22 der Gürtellasche 19 an der Fläche 27 der     Aus-          klinkung    21, wobei auch hier die Reibkraft entgegen  wirkt.  



  Besonders vorteilhaft wirken sich die Stabilisie  rungsklammern dann aus, wenn sie bei sogenannten  Doppel-Leitplanken gegenüberliegend angeordnet  werden, so dass sie sich beim Aufprall eines Fahr  zeuges auf die     Leitplankenholme    und Hinweggleiten      des Fahrzeuges über die     Hohn-Verbindungsstelle    mit  den Spannflächen 22 in der     Ausklinkung    des Pfostens  gegenseitig abstützen.  



  In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens  kann eine bügelartig geformte     Klammer    entsprechend  der     Fig.    12 verwendet werden. Diese Klammer 32  bzw. 34 stellt ebenfalls eine zusätzliche Halterung  für     Leitplankenholme    am Pfosten dar.  



  Die Klammer kann aus Rund-, Vierkant- oder  Flacheisen gefertigt werden und ist     an    den beiden  Enden nach Art eines Gewindebolzens mit Gewinde  versehen. Mit diesen Enden wird die Klammer, nach  dem sie durch die     Ausklinkung    35 im Pfosten 36  hindurchgesteckt worden ist, durch Bohrungen in  den Enden der     Leitplankenholme    21 gesteckt und  an der Aussenseite mittels     Muttern    37 festgespannt.

    Hierbei können die Klammern entweder wie nach  Ausführungsform der     Fig.    11 abgewinkelt ausgeführt  werden, wie dies bei der oberen Klammer 32 der       Fig.    12 dargestellt ist, oder aber die Klammern gehen  vom Spannteil 39 über Bögen 40 in den     Bolzenteil     41 über.  



  Die zuletzt beschriebene     Ausführungsform    bietet  die Möglichkeit des     Feinausriehtens    der Leitplanken  holme in Längsrichtung, indem durch die beiden     vor-          derseitig    angeordneten Muttern 37 die Holme ver  spannt werden können, indem der Spannteil 38 bzw.  39 innerhalb der     Ausklinkung    35 fest auf die Wan  dung des Steges 36 gepresst wird.

   Bei der geschilder  ten Ausführungsform, insbesondere bei     Kröpfung    der  Klammer, wird erreicht, dass beim Verschieben der       Leitplankenholme    am Pfosten zunächst eine reine  Reibungsarbeit durch Gleiten des Spannteils in der       Ausklinkung    eintritt, bis der Pfostensteg 36 die     Ab-          winklung    42 bzw. den Bogenteil 40 erreicht hat.  Von diesem Augenblick an muss     Verformungsarbeit     geleistet werden, die einen erhöhten Widerstand her  vorruft, so dass die Zugkräfte beachtlich verringert  werden und erst dann die     Bolzenkopfschraube    auf  Zug oder     Abscherung        beansprucht    wird.

    



  Bei der Ausführungsform der     Fig.    13 ist eben  falls eine     Klammer    43 vorgesehen, die durch Muttern  44     mit    dem Pfosten 1 verspannt wird. Im übrigen  ähnelt diese Ausführungsform derjenigen der     Fig.    5.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Verbindung von Strassenrand- Leitplankenholmen aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff mit Halterungen, die im Boden verankert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitplanken holme mittels Schrauben oder Nieten und durch min destens eine Klammer mit den Halterungen verbun den sind, indem die Klammern an den Halterungen gelagert und an den Holmen befestigt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klammern durch eine Aus- nehmung (21) im Steg (20) eines Haltepfostens (1) greifen (Fig. 3). 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei doppelseitiger Anordnung von Leitplankenholmen an einem Haltepfosten die einzige Ausnehmung (28) im Haltepfosten (1) für die Aufnahme von zwei gegeneinander gerichteten Klammern (19) dient, wobei die Ausnehmung (28) in der Schwerachse des Haltepfostens (1) angeordnet ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei einseitiger Anordnung von Leitplankenholmen an den Pfosten die Klammern (19) um die Pfosten herumgeführt und an der Rück seite der Pfosten verschraubt sind (Fig. 5). 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (19) an der Rück seite des Haltepfostens (1) durch unterhalb der Klam mern an den Haltepfosten (1) befestigte Krampen (30) gegen ein Abrutschen nach unten gesichert sind. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (19) eine mehr fach zur Mitte symmetrisch abgewinkelte Form ha ben, wobei sie einen mittleren Spannteil (22) und zu beiden Seiten abgewinkelte Schrägteile (23) auf weisen, die an den äusseren Enden entgegengesetzt und zum Spannteil (22) parallel laufende Verbin dungsenden (24) mit Rundlöchern (25) aufweisen. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (19) für das Hindurchführen der Verbindungsschrauben (2) an den Verbindungsenden (24) in Richtung der La schenlängsachse verlaufende Langlöcher (25) haben. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine vordere Decklasche (17) über die Verbindungsschrauben (2) der Leitplanken holme (3, 4) zusammen mit der Klammer (19) ver bunden ist. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Klammern (19) über einander angeordnet und auch an den Rückseiten der Anprallflächen (46) der Leitplankenholme (3, 4) be festigt sind. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klammern bügelartig geformt sind, an deren Enden Gewinde vorgesehen sind und deren mittlerer Spannteil in der Ausnehmung (35) im Steg (36) des Haltepfostens ruht, wobei die En den der Klammern durch Bohrungen in den Enden der Leitplankenholme hindurchgreifen und an der Aussenseite mittels Muttern (37) verspannt sind (Fig. 12). 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern aus einem mitt leren Spannteil (39), beidseitigen Bögen (40) und rechtwinklig zum Spannteil ausgebildeten Enden be stehen. 11.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (32) mehrfach abgewinkelt ausgebildet sind (Fig. 12). 12. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (43) mit dem Spannteil (39) um den gesamten Haltepfosten (1) herumreichen und durch Muttern (44) mit den Enden der Leitplankenholme verspannt sind (Fig. 13). 13. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern aus Rund-, Vierkant- oder Flacheisenprofilen hergestellt sind.
CH109962A 1962-01-02 1962-01-30 Einrichtung zur Verbindung von Strassenrand-Leitplankenholmen aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff mit Halterungen, die im Boden verankert sind CH387682A (de)

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